ßechM ZÄW
wöchentliche Bellagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Ktr
Lnz eigen nimmt bit (Sgpebition b. Blfltte5
Slvie die Amumreu-Boreanx von Haasenstrin und Sogt ei
Frankfurt a. M., Taffel, Magdeburg » Wien; Rudolf XXVI Hahraana. Moffe in Frankfurt e. M., Berlin.München tu RMn L AA ’* 1 UM* bwnB"
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
,||ö1TÄTS-1 ^^hek
Grfcheiut täglich eng« an Btxieftn nach Sonn- und .
bei der «rpe- MitvvUVNp
»itioit 2*'t SRI-, btt btn PostSnttrrn 2 Btt. 60 Pfg. (exU. •’
ffaS.'SeS" Donnerstag, 1. Januar 1891.
Illustriertes Sonntagsblatt. Expeditisn: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
Ntujastrswttnsch 1891.
Du schlisst, beschützt von Engeln Kind, ‘ Die Dir bestellt al» Wächter find, Verstehst nicht» von dem neuen Jahr, Nicht, wie'» in diesem allen war. Dein Müudleiu lacht, so süß bewegt. Dein Herz so still and friedlich schlägt, ®»8 ohne Schuld, noch st ckenreiu. Das Himmelreich, mein Kind iS Dein. Du, Kuabe, denkst, als reicher Mau», »d «mt uns dar neue Jahr jetzt au, SS bringt viel Gold und Silber mit, DaS spendet er, wenn ich ihu bitt'. ES kreist tu Dir gesuude» Blut, Du rennst, Du spielst mit frohem Mut, Du schwingst Dich au de« Reck gar hoch
| Und gehst nicht nach Berlin zu« Koch. Nimm metueu Wunsch, lieb Mägde lei», Dn tratest in den Maimond ein, DaS schönste Bild «alt Phantasie,
s Zu dem eiu Sott Dir Farbe« lieh. Spring, tanze denn der Mai verblüht, Sei ftoh und frisch, die Wange glüht, Wohl geht Dir», wenn Da nicht vergißt, Was Kunst und edle Ar bett ist. Dir, J üugliug, wird'» zu eng i« Ha«, Da strebst zur weiten Seit hinaus, Willst frei vou bösem Zwange feto, Willst Dich der schönen Jagend fteuu. Sei, was Da strebst, kein Trvgaedild, Da» uiwmer Deinen Wm>sa> erfüllt. Und war Du thvst, bedenke Dich, Daß Eltern nicht betrüben sich.
Da Maua und Fra», verbanden treu, Schon mancher Jahr erstand euch ne». Ihr sprecht: Er gleicht sich Jahr «ud Jahr ES bleibt eins wie da» andre »ar.
Den» j tzt nicht so philtftilhast, Dena Gott erhielt rack Lebenskraft, Laßt fahre» einmal Sorg' »nd Lost Und geht bei« Frohsinn heut z» Gast. Gott war'», der lange Wandruag gab, Der Dich geleitete an Stab, Dich Grei», Da feg»ft, welche stad Die Deinen, Sind and Siaderktad. Sprichst: Bor de» Leibs- and Seeleafchade», Bewahre each der Herr in Gnaden l Er thne, wie'» ihm wohlgefällt. Und gebe Glück der aanz'n Well!
Tage wieder kommen. Den äußeren Frieden sehen wir heute nach menschlichem Ermessen auf lange Zeit hinaus gesichert, weisen wir nun auch dem zweiten Haupthindernis gedeihlicher Entwicklung, dem inneren Unfrieden, die Thür. Entgegenkommen und gegenseitiges Vertrauen, die fehlen heute; haben wir die gewonnen, wird eS auch sofort anders
Zur Sicherung des inneren Friedens ist Vieles in Angriff genommen. Die internationale Arbeiter- schutzkonferenz in Berlin, die auf Kaiser Wilhelm« Gebot berufen wurde, hat nicht nur bei «n», sondern auch in anderen Staaten gesetzgeberische Maßnahmen zur Folge gehabt, am ersten Tage de» Neuen Jahre» wird auch die Alters- und JnvaliditätSver- sicherung im deutschen Reiche in Wirksamkeit treten. Auch diese soziale Gesetzgebung kann nicht gleich vollkommen sein, es muß dabei ebenso gelernt, eS müssen dabei ebenso die praktischen Erfahrungen be. rücksichtigt werden, wie hn Alltagsleben der Arbeit. Aber wir haben daran ein Fundament, auf dem weiter gebaut werden kann, auf dem auch weiter gebaut wird, wenn eine friedliche Entwicklung unserer inneren Zustande dies zuläßt. Frieden zu halten liegt also im Interesse aller Kreise des Bürger- tume». Zu dem kann guter Wille unsere heutige Sozialgesetzgebung vo» vornherein günstiger gestalten, und an diesem Willen wird e» sicher nicht fehlen. So hoffen und wünschen wir, daß mit km Jahreswechsel für unser deutsches Vaterland und unser deutsches Volk beginnen und ersprießen möge
ein gesegnetes und friedliche» Neues Jahr!
sNachdruck verdatens
Nach dem Stsrmr.
Novelle von 6. Bollbrecht.
(Fortsetzung.)
.Der Apfel fällt nupr wcu vo« Stamme", tief die Gräfin und wendete ihre Aufmerkfamkett bann d<« Parke zu, in dessen Gesichtskreise Eugen mit Eotth erschien, .doch, sehen Sie, «eine Gut-, don kommen die Studer. Bitte — sorgen Sie für ein erfrischend.» Getränk und einen Imbiß für «einen Enkelsohn. Sie beiter die Kleine aoSfiehtl"
Sie nickte de» Nähe, kommende» freuuolich entgegen, die eben die Stufen der T-rraffe ewporstiegen.
.Großmama, Harald kommt heute", ries Edsth lebhaft — .engen sah ihn gestern."
.So?" — sagte die Dame, nicht so enthusiastisch al» ihre Enkelin. — ,Du sprachst ihn?" fragte st dann den Enkelsohn, der ihre dargereichte Hand znw Grnße an die L ppen zog.
«Senig, G oßmutter. Nur vom Pferde herab rief er mir zu, daß er heute zu uv8 kommen werde.'
«Sitzt üderboupt stet» ans dem großen Pferd", murmelte die Gre'fin. — .Du hast Dich heute wohl schon recht g-plagt, (Sagen V" — wendete sie sich dann wieder dem jungen Manne zn.!
3«m Jahreswechsel.
_ Das Jahr 1890 ist abgeschlossen! Nachdenklich lassen wir unsere Gedanken zurückschweifen bi» zu seinem Beginn und verfolgen dann nochmals im Geiste die Ereignisse, welche e» un» gebracht bi» zum heutigen Tage, und sind dieselben dann an uns vorübergezogen, so müssen wir auch gesteh«: Ja, es war ein bedeutsame», wichtige» Jahr, das dem bangen Jahre 1888 an Tragweite nicht nach" steht! Aber wie damals, so können wir auch heute sagen, eS ist alle» besser gekommen» al» vielleicht erwarte: wurde. Die Lebenskraft und die innere Rüstigkeit unsere- deutschen Reiches hat sich im nun Pl Ende gehenden alten Jahre unter der energischen und doch sicheren Führung Kaiser Wilhelms II. und der Reichsregierung auf daS Glänzendste bewährt, Deutschlands Macht und Ansehen besteht und Wird bestehen, gleichviel ob seine großen Männer dahingehen, gleichviel ob in Verkennung der wahren Thaisachen Angriffe auf den felsenfesten Grund deS Reiches unternommen werden. Sir haben, darauf Kinnen wir stolz sein und das können wir uns rühmen, manche feindliche Anläufe entschieden abgewehrt, eine Sturm- und Drangzeit innerer Bewegung zwar noch nicht zum Stillstand gebracht, aber doch den Hauptangriff auf die heu-'ge Gesellschaftsordnung, aus Staat und Famllie, Sitte und Kultur
mit Ersolg abgeschlagen. Noch ist der Kampf nicht zu Ende, noch stehen die Gegner unter Waffen, aber bin Schaaren der Angreifer stehen auch die Reihen bei deutschen Bürgertum» geschlossen gegenüber, und jubelnd braust zum Oberhaupt deS Reiches der freudige Kampfruf empor: „Hie gut Deutschland alle Zeit." Nicht ruhig, aber beruhigter treten wir an» dem Alten in» Neue Jahr, wir haben 1890 recht viel aus der Entwicklung unserer inneren Verhältnisse gelernt, und beherzigen wir diese Erfahrungen, kämpfen wir neben dem Worte de» Ber standeS auch mit den Thaten der Liebe, dann werden wir, das hoffen wir zuversichtlich, Ende 1891 ein ganz Stück weiter sein, als heute, zumal wenn auch ein neuer frischer Aufschwung in Handel und Wandel eintritt, wenn aus dem einmütigen Zusammenwirken aller ErwerbSfaktoreu dem Natioualwohlstande eine neue Aera der Blüte ersprießt. Deutschland steht heute nicht schlechter da, al» irgend ein europäischer Staat, besser als die meisten. Stärken wir nur immer mehr da» Nationalbewußtsein, haben wir die Rationalkraft, dann werden wir noch weiter voran kommen.
Gern und mit Dank wollen wir der Männer gedenken, die lange Jahre hindmch für unser Vaterland gearbeitet, viel für sein Bestes gethan, Großes errungen haben, und nun, im letzten Jahre, vom Schauplatze bisheriger Thätigkeit abgetreten sind. Doch heute gilt auch im vollen Umfange das Wort, welches vor Jahren der spätere erste Kanzler deS deutschen Reiche» zur Volke Vertretung sprach: „Setzen wir Deutschland nur in den Sattel, reiten wird es schon können!" Deutschland ist ein urge= funder, kräftiger Staat geworden, hat er Anfechtungen zu erdulden, so beweist n diese gerade seine Größe. Diejenigen, welche heute ber Reichsidee feindlich gegenüberstehen, verdanken überhaupt diesem Reiche erst ihre Existenz. Stände Deutschland heute nicht einig und geschlossen da, bestände eS, wie früher, au» einem Bündel von Kleinstaaten, Niemand im AuSlande würde sich überhaupt um einen Deutschen bekümmern, im Lande würde Ruhe und Stille herrschen, aber die Ruhe einig Kirchhofes. Und darum können wir guten Mute» in die ferne Zn kunst sehen. Wirtschaftliche Krisen hat jeder moderne Staat gehabt; sie werden nicht durch Engherzigkeit und Kleinmut, sondern durch Energie und geschloffene Macht überwunden. Ist heute die Lage von Handel und Wandel, Gewerbe und Industrie nicht die glänzendste, so ist sie doch bei Weitem nicht unerträglich, und e» ist ganz sicher, daß auch bessere
anzunebmen entschlossen ifi — Für dieSchienen- verdingungen der preußischen Eisenbahnver- waltungkn soll, wie die „Köln. Bolksztg." mitteilt, der Eisenbahnminister die grundsätzliche Entscheidung getroffen haben, daß in Zukunft stet» der billigste Preis maßgebend sein soll, so daß die deutlchen Industriellen nur dann zuerst berücksichtigt werden, wenn sie ihre Angebote aus die Höhe der ausländischen ermäßigen. Damit würde dem bisherigen Zustande ein Ende gemacht werden, daß die deutschen Werke nach dem AuSlande weit billiger liefern, al» für den inländischen Bedarf de» Staates. — Die englische Zollverwaltung beabsichtigt, nach einer Meldung de» „B. Tgbl.", Zanzibar zum Freihafen zu erklären. — Ten „SB. pof. N" zufolge brachte Reichskanzler v. Caprivi bei den Reich»» ämtern wir bei den preußischen Ministerien in Anregung, dir formellen Neujahrs-Beglückwünschungen durch Besuche ober Karten seitens der Beamten ihrer Ressort» in Wegfall zu bringen. Die betreffenden Beamten wurden durch Circular hiervon benachrichtigt. — Der „Kreuzztg." zufolge hat Konfistorialrat Hegel wegen hohen Alter» unb Abnahme der Kräfte um Versetzung in den Ruhestand nachgesucht. — Für die im nächsten Fiüh- jahre unter dem Protektorate der Kaiserin Friedrich hier stattfindende internationale Kunstausstellung hat der Magistrat eine Beisteuer von 100 000 Mk. bewilligt. — Der LandwirtschastS- minister gestattete widerruflich die Einfuhr leben- den Rindvieher au» Oesterreich-Ungarn in die Schlachthäuser der Städte Bromberg, Magdeburg, Zeitz, Erfurt Hannover, Celle, Münster in 22efc fatec, Frankfurt a. M.. Wiesbaden und Köln. — Der „Reichianzeiger" teilt den Bericht de» Major» v. Wissmann über die Expedition Emins mit, worin der Marsch Emin» zum Nyanza al» übereilt und entgegen den gegebenen Direktionen bezeichnet wird. Die Flaggen hissung in Tabora wäre erst opportun gewesen, wenn mit einer den Arabern imponierenden Macht eine dauernde Besitzung hätte erfolgen können. Bei dem Kampfe mit Wangoni» kam SiUtnont Laufeld in einen Hinteehalt, au» dem er sich herauSschlug, wobei drei Personen getötet und mehrere verwundet wurden. Der Bericht Stoke» an Wissmann erklärt sich gegen den Vertrag Emins mit den Arabern von Unyunyembe und gegen ein sofortige» feindliche» Auftreten gegen die Wangoni», deren Auktreibung übrigen» unumgänglich notwendig sei. Emin habe Stoke» ftiedliche Pläne vollständig über den Haufen geworfen. Daher sende Stoke»
Reubeftellunge» auf die Diirlßtzss. ZriiWg mit ihren Gratisbeilagen
I ÄreisMatt
Mr dir Kreise Marburg und KirchhM
und
Mustrierte« Sonntagsbfatt werden von allen Postanstalten, in Kirchhain von unserer Filiale (Herr B. Rindt) und in hiesiger Stadt von unserer Expedition (Ma rkt 2 1) noch fortwährend entgegen» genommen.
Die Exped. der Oberh. Zeitg.
Da» junge Mädchen lachte und legte den Ar« um der Sprechenden Nacken.
Geschah e», um da» abermalige Erröt-u zu verbergen, da» ihr in die Wangen stieg k Eugen hatte e» doch gesehen. Ein Schatten flbeifL; feine Stirn, dann stand er ans, um Demoiselle Noir zu begrüßen, die, gefolgt von einem Diener, der Erfrischungen trag, die Terrasse betrat
.Großmama, barf ich bem Onkel entgegensetzen?" fragte währenbbem Edith.
»Gehe, aber setze einen Hut auf."
Da» junge Mädchen küßte ber Großmutter Hand, tief Zseck zu sich uub verließ, nackdm fie dem Vetter und der alten E'zlehetin zugewinkt hatte, die Terrasse.
Sinnend blickte die Gräfin ihr nach. .Auch fie wird die Euttäuschung, die uu» die reinsten Jllafiouen unserer Jugend raubt, flberminben müssen", dachte fie, bann wendete fie ihre Aufmerksamkeit Eugen zu und beobachtete mit Vergnügen, wie wohl diese« der Morgenimbiß mundete.
Sie überlegte, ob fie bem LiebliogSevkel ihre Bedeut« Mitteilen solle, und da ihr lebhafte» Naturell nach Aussprache verlangte, begann fie, nachdem Demoiselle Noir und die Diener sich zurückgezogen hatten: .Die Noir war gestern bei meiner Schneiderin in Rudolfsburg ... da hat fie gehört...."
Engen nahm die Zigarre an» den Lippen, die er sich eben »ach Avssorbernng seiner Goßmutter an- gesteckt. Ein Zug b«8 Mißmutes trat auf feine
L ppeu. „Gewiß betrifft eS wieder Harald. Die Noir beginnt mir fürchterlich zu werden", sagte er unzufrieden.
Die G.äfin hob abwehteub bie Hand. „Seinen Vorwurf gegen meine alte Freundin, sie spricht nie, um Unheil zu stiften. Ihre Liebe zu mir aber macht ihr Schweigen zur U Möglichkeit. - - Nun, sage aber, mein Sohu, hörtest Du von ber Sache? E» ist ein kaum glaublich!» G rückt."
„Lein Wort, G oßmutter. Da» ist Lieber einmal Geklatsch be» kleinen FestungöstLbtthrai». Heber (aff en
Deutsches Reich.
Berlin, 30. Dez. Am Neujahrstage M'.ttag» 12 Uhr findet im Lichthofe de» Zeughauses für die Generäle und Offizierkorp» Parole-AuSgabe statt. Derselben wird ber Kaiser in Person beiwohnen.— Der Berliner Korrespondent ber „Timet" will au» birekter Hofquelle erfahren haben, Kaiser Wilhelm werde Ende Juli wieder England besuchen, alt bann in seiner Yacht nach Schottland gehen und von dort die Lofoten-Inseln und andere Punkte der norwegischen Küste besuchen. —Zu dem Gerüchte, da» Herrn Geheimrat Hinzpeter al» den designierten Rachsolger des Herrn v. Goßler bezeichnete, bemerft die „Münchener Allg. Ztg.": Wir dürfen auf Grund einer absolut verläßlichen Mitteilung behaupten, daß Herr Geheimrat Hinzpeter niemals ein Amt, am wenigsten das eine» Minister»,
Er lachte und zog einen 6tfftl in die Nähe ber alten Dame. — .Nicht halb so viel al» meine Tagelöhner, Großmutter. Senn ba» Setter noch drei Tage auhäll, bringen wir ba» Heu glücklich unter Dach.
Er hatte bie Mütze abgelegt, nnb seine eble, weiße Stiru stach leuckt nd ab von dem Braun ber Wangen nnb bem kurzgeschuitteuen dunklen Haar.
E^tth lief auf ber Terrasse auf nnb ab nnb zupfte klein« Ranken ber ba» Geländer umwuchernden Clematis, die fie bann zwischen bie Lippen nahm. Sie war ein »artgedaut », schlank » Mädchen von achtzehn Jahren. Ihr Antlitz entbehrte regelmäßiger Züge, boch vergaß mau unter be"> Emdrnck ihrer warmen braunen Nagen, bem lieblichen Lächeln ihre» Muubek und dem anmuttgeu Ausdruck ihrer Mienen da» mangelnde Ebenmaß.!
.Komm her, Edith", rief bie Gräfiq, bie fie nicht ans den Augen gelassen hatte. .Du warst mir einige Tage so penfiv, ist ber alte Humor heute wieder, gekehrt?"
«Ganz und gar, Großmama."
»Und wie da» auf einmal?" fragte bie alte Dame.
»Da» kommt von innen heran», weiß selbst nicht woher", fa,te ba» junge Mädchen, ,e» war die Tage her oar zu ledern."
Daß fi« habet errötete, ließ nicht ganz an die Zufälligkeit ihrer besseren Stimmung glauben.
' .Em herrliche» Kompliment für un», Engen", rief die Gräfin uub sitzte bann mit ernsterer Miene hinzu: .Aber lege hoch endlich ben fürchterlichen AuSsruck: .ledern" ab, «etn Sind. Sie ost er tnnertra Demoisille Noir und ich Dich schon daran."
.3i, aber — Har»ld sagt e» auch, G oßmama!
.Es duftet auch sehr nach dem Stalle; bi« Kavallerie hat viel mit Leberzeug zu tbuu, weißt Du. vir möchte ich aber doch taten, Dein Vorbild anderwärts zu suche». Stu Dragouerleutuant ist ein schlecht« S Mod-ll der Condntte für eine wohlerzogene junge Samt."