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Marburg,
Anzeigen nimmt vir Sxpedition b. Mette*
sowie dir Annoncen-Bureaux von Haasrnsteiu und Bögler in Frankfurt o. M., Saffel, Magdeburg n. Wien ; Rudolf XXV. Habraaua. Moffe in Frankfurt a- M., Brrlin.MLnchen u. Mn:«. g.
Daube n. Io. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari«.
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Ksrre verehrten Abonnenten kr Post ersuchen wir sreundlichst, die jungen für das erste Quartal 1891
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lich darüber ausklärt, daß dos wirtschaftliche Leben unumstößlichen Gesetzen unterliegt, die niemand auf der Welt beseitigen kann. DaS deutsche Notioual- veimögen liegt fest da; teil* ist es unmöglich, eß flüssig zu machen, teil* ist e* angesichts der Verhältnisse zwecklos. Wir werden ruhig die Weitrr- entwickrlung abwarten müssen, still stehen thut auch heute unser Geschästsleben nicht, vielleicht geht rS bald wieder aufwärts, vielleicht noch weiter abwärt*. Einen Einfluß daraus hat niemand. Wir müssen uns, wie bemerkt, darauf beschränken, die Grundursachen zu enifernen, und da ist denn vor allem zu wünschen, daß ein herzliche* volle* Vertrauen wieder Platz greise im Geschäftsleben. Vertrauen und Zuversicht sind auch hier die Mutter großer Thaten.
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dir Kreise Marburg und Kirchhai«
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Lestellungen in hiesiger Stadt werden der Expedition (Markt 2 1) und in hhain von unserer Agentur Herrn Bucher B. Rindt entgegen genommen.
i; ich hatte da* Glück, Sie bei der Prinzessin zn sehen, — Sie erinnern sich vielleicht, — ich , Die ich affektierte, während der So« i nicht ertrag«».'
Ihr Ideal.
Der Roman eine* Mädchenherzen*.
Rach de» Dänischen de* Larit «klar.
(Schluß.)
ke Sage» suchten Ha.oenberg, selbst während k s» wesenden Gäste begrüßte. Seine ersten k, mit denen er sich ihr näherte, bildeten für sie «ne lleberraschnng.
sch habe die Ehre, Ihnen LaudSlente vorz».
*, begann er. .Diese Dame ist die Frau tta Spane, ihr Satte «ein themrster Freund.' Bilanben Sie, daß ich mich selbst Vorst lle', fiel i Hardenberg in die Rede. .Mei» Name ist
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„Da bin ich ja wohl ans einmal ganz über flüssig S' fräste der General in komischer Verzweiflung.
.Mein tbenrer Vater!" rief Gazela au*. ,D» üderflülstg! Bist Du bei, wenn Deine Gazela glücklich ist?-'
Und sie schmiegte ihr Haupt au feine Brust, mu ihre Thräueu zu verberge».
Gras Povttz reichte Hardenberg bewegt die Ha»d.
„Sie hat mir stet* zum Segen gereicht, Dn aber hast «ich »ie so glücklich gemacht wie in dieser Stunde!'
„Deshalb nehme» vir Fra»z auch mit uns!" sagte Gazela.
„Metue gnädige Fra» Baronin 1" wandte der General sich a» diese, welche eine stumme Zeugin der kleine» €ce»e gewesen war. ,^8-rz-ihe» Sie aüttgst »nsere Uuanfmerksamkett, mit der wir m»S in Ihrer Gegenwart nur mit uns selbst beschäftigen. Ach, Sie könne» eS »icht viffeu, wie sehr dal Wohl dieser beide» Staber mir am Hizerr liegt."
„Herr General", erwiderte die varoata bewegt, „feien Sie überzeugt, daß an Allem, vaS Graf Hardenberg angeht, Seiner lebhafteren Sutell nehme» tonn glS ich. Wissen Sie eS beu» »icht, baß «ein Satte unb ich ih« unser ganzes Glück ,n verdanke» habe» ? Hat er »iemall meine» Namen in Ihrer Gegenwart ausgesprochen? O, nein, natürlich nicht! In Gazela* Nähe mußte er ja bald Helene vergeffen. Aber vielleicht ist Jhueu unsere Geschichte bekannt; sie Hal mit verändertem Name» und veränderten Situationen in verschiedenen Blättern figuriert. Hardenberg, der eigentliche Held, hieß darin Marnols —*
.Murrolf!* fiel Gazela ihr jubelnd in die Rede. .Marnols, meta Held, mein Ideal war H«denberg! O, Franz, Da wirst in meinen Augen immer größer, während ich an Deiner Sette immer nntebentenber erscheine. Reiche mir Deine Hanb und sage mir daß Du mir «eine Fehler verzeigst! Doch »rin, sage nicht*, Du kannst ja nicht! B-ffereS über mich sagen, all was in bieseur Notizbuch bereis verzeichnet steht.
manche Unternehmungen unb kommt doch bem großen Publikum noch wenig zu Nutzen. Wer kann denn heute immerwährend Tausende beiseite legen und von dem höheren Zinssatz Nutzen ziehen? Der Vorteil bei höheren Zinsfußes kann sich erst in Jahren zeigen. Da* deutsche Nationalvermögen steckt heute zumeist noch in den geringverzinSlichen Papieren, und da infolge der Geldknappheit deren Kursstand stark gesunken ist, so ist eS auch der großen Zahl der Heinen Kapitalisten für jetzt unmöglich, ihr Geld herauSzuziehen, denn fie würden erheblichen Verlust erleiden.
Werden sich die geschäftlichen Berhältniffe noch ungünstiger gestalte»? Das hängt ganz davon ab, wenn die Ursachen der mageren Zeit verschwinden. Daß da* so schnell von statten gehen wird, ist, wie gesagt, kaum zu glauben. Die gesunkene Kaufkraft kann sich nicht über Nacht wieder heben, auch die gesunkene Unternehmungslust sich nicht plötzlich wieder heben. WaS hat e* für Nutzen, die letzten Erspar- nisie zu opfern, zu erhöhten Zinsen Geld für neue Unternehmungen aufzunehmen, wenn am Ende der Gewinn gleich Null ist? Da* ist zwecklos, und so mancher, der sich an den industriellen Unruhen beteiligte, wird eingesehen haben, welche Suppe er sich zufamme »rührte Die deutsche Industrie braucht wie die aller anderen Staate» Ruhe und Friede», nicht blo* äußere, sondern auch innere, und kommt diese nicht für die Dauer, dann kann man sich aus den Kopf stellen, und wird doch keine beffere wirtschaftliche Lage herbeiführen. Die Berhilltniffe in der Industrie »«erden und müfftn auch auf die Landwirtschaft zurückwirken. Fehlt der Verdienst der Industrie, finkt auch die Nachfrage nach landwirt- schasllichen Produkten, besonder*, wen» di-s- t«m> sind. Es wird unserer Landwirtschaft absolut nicht* andere* übrig bleiben, al* an lohnenderen Bettieb, lohnendere Kulttrren zu denken. Da* Iiftet selbstverständlich Geld, aber solche Mittel müffen aufgebracht werden. Anderen Sinne* werden wird aber auch der Teil der landwütschastlichen Arbeiter, welcher in der Jndustriearbett da* Paradie* auf Erden erblickte.
Der ersieulichste Umstand bei der ganzen herrschenden landwirtschaftlichen Krisi* ist der, daß kein Rückgang de* Nationalvermögen* eingetreten ist. Da* deutsche Reich ist eine recht solide Firma und kann noch ganz andere Stürme aushalten, al* die gegenwärtigen Mißverhältnisse. Die heuttge Geschäft*, stockung, so unangenehm sie im ganzen ist, hat doch die gute Seite, daß sie einmal gewisse Kreise gründ-
annorsr ing bet chädigiA 3 § 25 Termin
Re Baronin verfärbte sich und wechselte mit »berg eine» rasche», erstaunten Blick.
«alJon bal bedeute»?' stammelte fie. »Diese
Stab eine Erinnerung, Frau Barouiu, uichtl P, erklärte Gazela. „Werde» Sie eine Zeit hier verweilen?"
nein, wir beabsichtige», de» Bieter in Mentone Ringe»; Gras Hardenberg wird, wie er uni 6er- kn hat, sich unserer G s llschaft anschließen." Hardenberg ?*' wiederholte Gazela mit ungläubigem «. „Dal ist unmöglich, da er m>* nach Florenz 6e» wirb."
8ch habe sein bestimmtes Versprechen, bitte, Eie."
He reichte (Bajela ein kleine* Billet, in de« von tabergl Hanb geschrieben staub: „Ich reife mit 6 nach Mentone."
Eta neuer Beweis dafür, wie wenig «an sich auf s-lficherungen eines Manuel verlassen kann", Kitte Gazela. „Ihr Bries euthäll »« eine
fere wirtschaftliche Lage nm Ende Les Jahres.
jtine goldene Regel für jeden Geschäftsmann ist Maß er sich nie Illusionen über einen großen Wz feiner Unternehmungen machen soll, wen« 1 alle Borbedingungen hierfür vorhanden sind. M man wünscht und wa* ma» gern möchte, Wt darum noch lenge nicht in Erfüllung zu und selbst etwas wirklich vorzügliche» kann H scheitern, weil die Zeitverhältnisse seinem Ge- M nicht gürstig sind. Diese goldene-Regel soll Iffit da* wirtschaftliche Leben ganzer Völker und Wen gelten, kein Volk darf sich dem schönen Wm hingeben, daß ein wirtschasr.icher Aufschwung
nie enden könne, daß alle* glücken müsse; einen Stillstand giebt e* .nicht im wirtschaftlichen Leben, aus ober nieder heißt e», und man muß sich nur in Acht nehmen, daß man da* .Nieder" nicht beschien nigt. Sich die trockene Wahrheit vorzuenthalten, ist unnütz, schädlich sogar. Und darum konstatieren wir auch aufgrund der au* allen Industriestaaten der Erde vorliegenden Meldungen, daß die fetten Jahre für Handel und Wandel und Geschäftsverkehr vorüber sind, daß die mageren begonnen. So ist die Durchschnittslage, und wer sich darum Herumwenden will oder sich die Hoffnung macht, in wenigen Monaten könnten ganz andere Sei hältnisse eintreten, der ist im Irrtum. Falsch ist nun aber, zu behaupten, daß eine totale Umwandlung eingetreten ist. So schlimm stehe» die Din^e nicht, und so schnell vollzieht sich auch keine Umwandlung. Aber daß auf die fetten Jahre die mageren zu folgen begonnen haben, davon läßt sich nicht* fotlftreiten, und nur erhöhte und ausgedehntere Thätigkeit kann erhöhteren Verdienst und vermehrten Absatz bringen.
E* ist kein Zufall, daß der in den vorstehenden Zeilen gekennzeichnete Umschwung eingetreten ist, denn im gewerblichen Leben giebt e* keinen Zufall, alle* entwickelt sich folgerichtig. El ist bekannt, wie in der ersten Hälfte unseres Jahrzehnt* und noch darüber hinaus eine flotte Thätigkeit ziemlich in allen Jndustrteen herrschte, die allerdings auch die arbeitet zu Wünschen nach erhöhten Löhnen berechtigte. Wäre die Auseinandersetzung hierüber über» all eine friedliche und ruhige gewesen, dann wäre die allgemeine Beunruhigung der Industrie vermieden, die doch unleugbar eingetreten ist, vielfach dse Unternehmungslust und den BettiebSeifer geschwächt hat. Dann kamen noch allerlei Zollchikanen im AuSlande hinzu, unb endlich, da* war die Hauptsache, eS sank die Kaufkraft de* PublckumS so schnell, daß ein ganz gewaltiger Rückschlag auf die industriellen Verhältnisse etntrat Alles war teurer geworden, der Verdienst geringer, wie sollten sich da Etanchmen und Ausgaben decken, wenn nicht die Ausgaben vermindert wurden? Au* der Lust ist kein Geld zu greifen. Diese Zustände traten auch der Ansammlung von Ersparniflen in den Weg, ohne die nun einmal kein gutes unb ertragreiche* Geschästsleben möglich ist. Ein Publikum, da* von der Hand in den Mund lebt, kann nicht kaufen, wie e* wohl wünschte und möchte, e* muß auf die Ausgaben achten, wenn es nicht leichtfertig handeln will. Und dann der letzte Schlag, der wuchtige auf die Industrie einwirkte, die Geldverteuerung. Sie erschwert
etazige Zeile; ich habe tadeß all Beleg, daß er mit uni teilen wird, übet tausend Zelle» ausznwetseu."
„Aber meta Schreiben datiert sich vo» heute Morgen!"
„Dal meinige ist noch jünger; ich erhielt el wenige Augenblicke, bevor ich in den Saal trat. Bitte, Franz, ist dal nicht Ihre Handschrist?" wandte sie sich Lan Hardenberg, indem fie ihm dal anfgt* schlagene Notizbuch hinhielt.
All Hardenberg dal Buch in Gazelal Hand erblickte, vmde er leichenblaß; er starrte fie Über- rascht an und begegnete nur zwei Singe», die in uu- säglichem Glück strahlten, während ihre Lippen sich zu einem bezaubernden Lächeln formten, all fie sich zu ih« verneigte und fragte:
„Sprich, Franz, mit wem wirst Du nun reifen?" „Gazela!" stammelte er, indem er die ih« borge- kotene Hanb an feine L ppen führte. „Du «eine* Lebens einzigster Engel, »al habe ich Dir zu antworten? Du weißt ja jetzt alle!, »al ich fe lange zu verbergen suchte!"
„Du hast p» sagen, baß Du mit uni reisest, um Dich zu überzeugen, baß ich meine Freunde nicht in "terzehu Tage vergesse. Doch wir können ja glei$> falls nach Mentone reise»; sagtest D» »icht, el sei dort sehr hübsch, Vater?"
„Wal höre ich?" entgegnete der General, der, eben btapttretend, die letzten Worte seiner Tochter mit V-rwunbernng vernommen halte. „Es wurde doch gestern entschiede», daß Franz nnl nicht länger begleiten solle
„Ja, und denke Dir, hente schreibt er ein ganze* Buch darüber, daß er nnl zu begleiten wünscht, so wett, wie dal Meer stch avsdehnt und der Himmel sich Über nnl wölbt. Da* st-ht hier mit klaren Sorten verzeichnet, Du bekommst el nnr nicht z» lesen. Da* Bach ist jetzt meta Eigen ihn«; ich will el bewahre», wett besser und sorgfättiger, all Franz diel vrtstandeu hat, und will darin lesen, wenn ich mich je von ihm gekränkt fühle» sollte!"
a iNolizkalendet für 1891 gratis tagt.
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. — Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
t Schliemann.
Eine erschütternde Meldung kommt aus dem Umwege über London von Neapel: dort soll Dr. Heinrich Schliemann, bet Wiederentdecker Ilions, plötzlich infolge eine* Gehitngeschwür* und einer Bronchitis gestorben sein. Dr. Schliemann, der sich vor einigen Wochen in Halle einer schwierigen. Ohrenoperation unterzogen hatte, war von dort nach Berlin gekommen; er fühlte sich zrrat noch angegriffen, trat aber freudigen Mute* seine Weiterreise an, die ihn übet Pari* und Neapel nach Athen führen sollte. Schliemann befand sich in Neapel seit etwa 8 Tagen. Am Freitag Mittag wurde er in einer Settenstraße der Tollostraße bewußtlos ausgefunden. Man brachte ihn in sein Hotel und der ihn behandelnde Ohrenarzt zog den dortige» Universitätslehrer Professor von Schrön zu Rate, Vw Ve* 8r*a fegt tief, als r.br»0g.fiIh»l>ch da zu eitern filteren Ohrenleiden Schliemann* ein Gehitnabfceß mit Mtningtti* hinzugetretl» war. Heute um halb 4 Uhr früh verschied Schliemann, nachdem kurz vorher noch ein Konsilium von acht Aerzten auf den Vorschlag Schi ön* die Trepanation bei Schöbel* al* einzige* Rettungsmittel beschlossen hatte. Die Operation kam jedoch nicht mehr zur Ausführung. Die Leiche Dr. Schliemann* wirb einbalfamiert und nach Athen überführt werden.
Der hochverdiente Mtertumssorscher ward am 6. Januar 1822 all der Sohn eines Geistlichen zn Buckow (Mecklenburg-Schwerin) geboren. Nachdem er zwei Jahre lang die Realschule zu Neustrelitz besucht hatte, kam er zu einem Krämer in die Lehre. Später ging er nach Hamburg, wo er sich an Bord eine* Schiffe* nach Venezuela anwerben ließ, dal
Denken Sie fich, Fran Baronin, er hat über «iss geschrieben, daß ich nicht! könne und nicht! wisse unb daß ta Viele«, »al ich spräche, kein Stan ent» hatten fei!*
Unb schelmisch blickte fie zu sFrauz Hardenberg ans, der fie innig an stch zog.
,6* ist eben so wenig Stau in bem Gesang jene! Vögleins', antwortete Franz lächelnb, »und doch hören wir die Töne so gern und freuen nnl, wen» el dieselben wiederholt! Wal jene! Notizbuch euthäll, el ist nur ein falber Abglanz der Sprache, die diese! Herz rettet, für welche* der Name Gazela der Inbegriff aller Liebe, alle* Glücke! ist unb bal nur einen Ruhm, nur ein Ziel kennt, .erstrebt unb ersehnt: zu sein unb in diesem hohe» Bewußtsein immer mehr zu werde» n»b z» bleiben — ihr Ideal!'
(Nachdruck »etboten.]
Nach dem Alarme.
Novelle von C. Bollbrecht.
Vor dem Walde, der, kaum tausend Schritte vom Ufer bei ziemlich breiten Strome! entfernt, in zartem Nachwuchs beginnend, bie Höhe» de* Gebirge* in 8nnbeu»eiter Ausdehnung bedeckte und bal fich »nr nach ber Flußsette öffnende Thal z» seinen Füßen mit grünendem Arm umschloß, lag Tannrode.
ES war ein kleine! armselige! Dorf, mit einer einzigen Gasse, die parallel dem seichten Bache lief, ber e! durchschnitt. Von einem Hanse zum anderen vermittelten primitive Stege den Verkehr. Etaige wohlkonstruierte Brücken erleichterten den Utbergang von Wagen und größerem Getier.
El hatte fich weder Industrie noch Sp kulatton bilher nach Tannrode verirrt. Die Einwohner lebten vom Ertrag ihrer kleinen Ländereien und .vo» Schlosse', denn ber größte Teil betreiben gewann von dort Serbien ft und Beschättigrmg.
L« Segln» b l Dorf-!, unweit der Ueberfnhr und durch einen baumreicheo, mtt einer Steinmauer