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,1tbn)«^*lKK±?*j',KÜUÄ” Mittwoch, 24. Dezember 1890. H' Jayrgang.
10 Vis- MeNanmi für die Aelle » Pfg. ___________________________________u___________Daube n. Co. in Frankfurt a. M-, Berlin, Hannover, Paris.
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Unsere verehrten Abonnenten ei der Post ersuchen wir freundlichst, die Sestellungen für das erste Quartal 1891
2. Oblikatorischer Konkursantrag bezw. Ber- gleichsversuch bei einer Unterbilanz von mehr als 25 Prozent, eventuell Bestrafung bei Unterlassung desselben.
3. Thatkrästige Unterstützung der btsseren AuS- kunftSbureauS und Konzelsionierung derselben.
4. Energische Agitation bezüglich einer größeren Rechtsschutzes im Auslande durch Ausdehnung der Handelsverträge zur Sanierung deS internationalen Kreditverkehrs, namentlich auch Bekämpfung der Schlittenfahrer, Kellerwechfelfabrikantrn :c.
5. Schaffung einer Zentralstelle und Organs für Reklamationen in allen kommerzielle» Angelegenheiten und Konkurssachen.
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Ihr Ideal.
Der Roman eines Mädchenherzens. Nach dem Dänischen des Carit (Stier.
(Fortsetzung.)
der Berufung in Strafsache» von Neuem im Reichstage eingebracht. Wie bereit» in frühere« Entwürfe», so ist auch hier vorgrschlagen, bei den Laudgerichten eigene, mit fünf Richtern besetzte Straf» berufungikammern - zu errichten. Die bisherigen Strafkammern, die bis jetzt nur ausnahmsweise (in der Berufungsinstanz bei Uebertretungen und Privat» klagen) mit drei, sonst stets mit fünf Richter» besetzt sind, sollen aus drei Richter reduziert werden, dasür aber ihre Zuständigkeit als Berufungsinstanz gegen schöffengerichtliche Urteile, soweit es sich um öffentliche verfolgte Vergehen handelt, an die Straf- berufungkkammern abgeben. Tatsächlich wird also nicht eine neue Instanz über die Strafkammer gesetzt, sondern unter ihr eine neue Instanz eingeführt, welche in ihrer geringeren Besetzung und dem Bewußtsein geringerer Verantwortlichkeit dem Ange- klagten weniger Garantie bietet, als die jetzige Straskammer. Die Strasberusungtkemmrr bietet aber auch nicht mehr Bürgschaft sür eine sorgsältige Entscheidung, als die jetzige Strafkammer, denn sie unterscheidet sich von dieser nur durch den Name». Will man in der That den immer dringender weidenden Wunsch der Bevölknung nach Einführung der Berufung befriedigen, so erscheint e» unerläßlich, die Berufung an die Oberlandergerichte zu verweisen. Da- Nebeueinanderwirken zweier nicht bleichgeordnete» Kammern an demselben Gericht sührt zu Unzuträglichkeiten auch für den Richter und bietet drm Angeklagten nicht die Gewähr, wie da» Ober- landesgericht, doS bereits mit erprobten Männern von großer praktischer Erfahrung besitzt ist. Der Einwand, daß die OberlandeSgerichte zu groß seien, ist nicht stichhaltig.
Schweidnitz, 19. Dezbr. Die Landräte der Kreise Schweidnitz und Reichenbach find, der hiefigen .T. R." zufolge, ausgefordert worden, schleunige Ermittelungen über die Lage der Weber im Eulen- gebirge, speziell die Zahl, da» Alter und die Erwerbsquellen anzvstellrn.
Düsseldorf, 21. Dezbr. Die hier heute abgr- haltene Hauptversammlung des Vereins deutscher Elsenhüttrnleute hat folgendes Telegramm unter »n- beschretblichem Jubel auf Vorschlag des Direktors Servaes abgesandt: .Fürst Bismarck, FriedrichSruh. 500 deutsche Eisinhüttenleute, nach Anhören ihrer auS Amerika zurückgekehrten.Genoffen, gedenken dankbaren Herzens Ew. Durchlaucht als Schöpfer» de» deutschen Reiches und Förderer des AnsihenS seiner Industrie im AuSlarde. Verein der deutschen Ecken- hüttenleute; der Vorsitzende Lueg Oberhausen.'
Handel und der Industrie entziehen! Der erwähnte Schutzverband erstrebt demnach eine größere Sicherheit der Gläubiger, welche innerhalb des laufenden Zieles bi- jetzt schutzlos dastehen und vor Verfall gegen bte Schuldner nichts unternehmen dürfen. Als wichtigsten Faktor zur Bekämpfung deS KonkurSun- wesen» erstrebt der Verband die gesetzliche Anerkennung, daß alle Waren, so lange sie noch unbezahlt sind, innerhalb deS laufenden Ziele- unpfändbar für Dritte erklärt werden. „Der Lieferant, welcher dir Waren nur im Vertrauen und in Voraussetzung pünktlich erfolgender Gegenleistung, der Zahlung bei Verfall, auf Kredit hergiebt, Hot, so heißt es in einem Flugblatte, da- der Verband kürzlich verbreitet hat, unbedingt ein Psandvorrrcht biS wenige Tage nach dem Verfall zu beanspruchen, weil jedes Rechtsgeschäft erst durch Leistung und Gegenleistung perfekt wird und der Gläubiger innerhalb deS laufenden Zieles, also vor Verfall gegen seinen Schuldner auch nichts unternehmen darf. Auch der Jurist muß in diesem Falle unserer sozialen Entwickelung eine Konzession machen, den» die Entartung de» Kredits bedingt einen größeren gesetzlichen Schutz desselben, well der Kredit heute nicht wehr eine auf persönlicher Bekanntschaft beruhende BertrauenSsache, sondern zur einfachen Kausbedingung herabgesunken ist. Die Unpfändbarkeit der unbezahlten Waren innerhalb deS laufenden Zieles schädigt niemanden, da sie ja nicht rückwirkend sein soll, sondern erst von Promulgierung deS Gesetze» ab bestehen würde. Der Verkäufer 'gibt die Waren auf Kredit lediglich zum legitimen Weiterverkäufe, nicht aber zur Deckung alter Schulden. DaS faktische Eigentum an einer Sache kann nicht durch eine örtliche Transferierung, sondern nur durch eine bestimmt erfolgte und der Vereinbarung entsprechende Gegenleistung präzisiert und erworben werden."
DaS Programm des Verbände» enthält demnach folgende Punkte:
1. Es foll bei den Regierungen der verschiedenen Industrieländer die gesetzliche Anerkennung eines Pfandvorrechts für alle auf Kredit gelieferte», noch unbezahlten Waaren bis 14 Tage nach Ablauf de» vereinbarte» Zieles erwirkt toeibe», also deren Unpfändbarkeit sür dritte. Grundsatz: Jedes Geschäft wird nur durch Leistung und Gegenleistung perfekt Analogien: EigertumSvorbehalte der Maschinenfabriken, Kaufverträge der Abzahlungsgeschäfte, Rangordnung der Hypothekargläudiger, Absonderung der Ehefrauen, sogar die Uebertragbarkeit bezahlter.Eisen- bahrbilletS.
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Als die Lawine fich ihnen näherte, stieß dar eine «r ei» langgezo geueS, klagendes Gewieher auS; eS Ä_er **>te gegen die vereinigte Macht des Lastrnge» »ad EchneeS keine» Widerstand leisten. Das arme tat wandte feinen Kopf gegen Rattno und schüttelte W vergebens, nm Sattel tob Zaum von sich abzu- Men; im nächste» Moment wnrde es über den
erreicht. Der alte General stt-tz, als er feine Tochter erblickte, einen Frendeuruf a»r. Rattno beeilte fich, die Manltiere ans» neue zn sattel», tob versicherte, daß die S-fahr al» überstanden anzusehen fei. Gazela and Povitz bestiegen die beide» Maultiere, tzardeuberg und Rattno bildete» den Bortrab, alleta Gazela verlangte, daß der erstere fich a» ihrer Sette halten sollte.
„Wie könnte die Gefahr drohe», vo» de» Felse» hiuabzustü.zen, nab daun wären Ihre sämtliche» Ermahnungen tob alle Mühen, welche Sie meinetwegen aafwaudteo, verloren."
Bald baraaf gelaugte» sie aa eine Stelle, wo die F lsen fich 8» eine« Bogengang zusammeugebräagt hatten, a» beste» Ende fich eise große, schwere Thür b-faub. Rattno that drei P-Uscheuschläge gegen dieselbe, woranf sie wie von einer unsichtbaren Hand wett a-öffaet wurde. Bor den überraschte» Retseu- ben öffnete sich eine geräumige FelShöhle. Zur Mitte brrfelben brauste ein großes Holzteuer, vor welchem 'in Maon auSqestreckt lag, ber, fein Haupt auf seine Ellbogen gestützt, unverwandt tu die Flamme» starrte. ES «ar eine S-tzalt, welche au Kleidung und SnS- s-heu fich vollständig der Gegend nnb dem Orte au- paßte. Set» Kopf «ar gewaltig and von langem, schwarzem Haar umrahmt, welche» eine rote, baskische Mütze bedeckte. Stu mächtiger Bart von gleicher Farbe verbarg Kinn nnb Wangen nnb machte seine Züge fast m> kenntlich, wohingegen seine Sagen voller Wildheit bl'tzten. Sein Anzug bestand anS Gewänder» von Schaf Fell, dessen Wolle »ach außen gekehrt war, eine Tracht, welche sei» ohnehi« abenteuerliches Senßere »och erhöhte.
»Die Madonna sei Dir gnädig, Pacht coi" begrüßte Rattno ihn. „Mache den hohen Herrschaften Platz damit fie fich nm das F-uer lagern können!"
Mtt bei Unterwürfigkeit einig geschlagenen HnubeS gehorchte der Andere tob Ratioo begann, die mftgr- brachten Reist teppiche auSzubrefte», nm Gazela ein bequemes Lager herzurichte», vo» welcher Pachtco
Srkümpfung des Kotttrursuttwesens.
I» Chemnitz hat sich unlängst ein Schutzverband Mdet, der sich daS Ziel gesteckt hat, die Auswüchse KS KonkurSunwesenS energisch zu bekämpfen. Da to Konkursunwesen nicht allein in den HandelS- tatfen zu vielfachen Erörterungen geführt hat, und ta die auf diesem Gebiete fich zeigenden Mißstände mmer dringender nach einer Abwehr verlangen, Illauben wir im allgemeinen Jniereffe zn handel», renn wir einiges von den Bestrebungen des Chemnitzer Serbanbe» unseren Lesern milteilen; sind doch in Deutschland jährlich fast 6000 erkannte Konkurse P verzeichnen, die bei nur je 40C0ei Mark Passiven, toa eine viertel Milliarde Kapital jährlich dem
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die Lrrisr Marburg und Kirchhain
und
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baldigst machen zu wollen.
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»Jetzt müssen wir schnell versnche», zuFnß vefter komme»', drängte der Führer. »Bricht fich eine Lawine Bahn, so wird fie ersahrnngSgemäß selben Weg einschlagen, wie ihre Vorgängerin, und ist nicht vorauszusehen, ob wir dann mit dem dabonkowmen «erben.*
.Mit diesen Worte» hieb er tof die Manltiere um eine Siotte zn erreichen, die, Vie er deckte, nnr Schmugglern bekannt war.
Der General sandte ihm eine» völlig trostlosen ’ud nach.
k .3<6 kann nicht weiter*, stöhnte er, .Franz, rette pt Gazela nnb bringe fie in Sicherheit!"
».Nein, nein*, wehrte da» jvuge Mädchen mit Wschiedevbeit ab, „helfen Sie meinem Vater; jed- p' Selbstsucht muß hier eine Grenze haben." | Hardenberg stand ratlos.
f „Sie sind schwächer und leidender al» Ihr Vater",
redete er leise auf fie ei». „Sie habe» die Worte ansere» Führer» vervommea, — wie, wenn Ihnen bi» ich Ihre» Vater i» Sicherheit Bringe, ein Unglück ,»stieße?"
Sie schlug ihre große» Ange» zu ihm aof.
„Franz, mein Vater hat mich mein Lebe» lang ans den Händen getragen", beharrte fie. .Helfen Sie ihm und erst wen» er gerettet ist, kehre» Sie zn mir zurück. Ja, so soll es fein", fügte fie gebieterisch hinzu, „und zwar, well e» mein Wille ist!"
Hardenberg beugte fich tief herab, nm ihre Hand z» küffe», — znm ersten Mal. Er wählle für fie einen geeigneten Platz zwischen den Klippen, welcher ihr Stutz gegen die Witterung bot; er versah fie mtt allen EhawlS, die Rattno in feinem Mantelsack bewahrte, und hüllte ihre zarten Füße in eine ber vicktzin Decken. Dato näherte er sich dem General, hob ihn mtt starke» Armen a»f und trug ihn Schritt für Schritt die Felseuklnft hiua», welche Rattno mtt dem Maultier bereit» zn erklimmen begonnen hatte.
„Sie will 18 so!" erklärte er Graf Povitz, für denselben ein hinreichender Grund, sich schweigend zu fügen. Nachdem Hardenberg eine gute Strecke mtt ihm emporgestiegen war, versuchte der General, welcher nicht mtt Unrecht befürchtete, daß seinem Neffe» die Last auf die Dauer z» schwer werden würde, selbst ,n gehe». Hardeubeeg unterstützte ihn eifrigst, bi» fie den Platz erreichten, an welchem bet Führer mit den Manttieren ihrer bereit» harrte. Alsdann eilte Hardenberg ohne eine Minute Zeitverlust zu Gazela zurück.
„Sie find t», Franz", flüsterte fie gerührt, „und Papa?"
„Der raucht in guter Ruhe droben auf dem Berge mit Rottvo eine Zigarette."
„Wie gut nnb sanft Sie findl" erwiderte fie.
»Hw!" äußerte Hardenberg, indem er sie den lebensgefährlichen Weg hinan bald führte, bald wie ein Kind auf feinen Armen trug, während fie ihr Haupt gegen seine Schulter lehnte, feinen Hals mit
wn der Expedition (M arkt 21) und in sen. Kirchhain von unserer Agentur Herrn Buchender B. Rindt entgegen genommen.
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Deutsches Reick.
Berlin, 22. Dez. Kaiser Wilhelm unternahm am Montag Vormittag wieder feine gewohnte Spazierfahrt im Berliner Tiergarten und ging dort längere Zeit mit dem Grafen Waldersee spazieren. Auf der Rückfahrt zur Stadt begab sich der Kaiser nach dem Reichskanzlerpalais und hatte dort eine längere Konferenz mit dem Reichskanzler von Caprivi. Im Schlöffe hörte Se. Majestät dann noch verschiedene Vorträge und erteilte Audienzen. — Die Kaiserin befindet fich bei dauernder Fieberlosigkeit sehr wohl; auch dos Befinden deS neugeborenen Prinzen ist durchaus befriedigend. — Englischen Zeitungen zusolge werden die Kaiserin Friedrich und die Pöinzesfin Margarethe von Preußen die Königin von England Mitte Februar in Windsor besuchen. — Der Berliner Schloßpsarrer Dryander ist zum Mitglied deS Evangelischen OberkirchenraieS in Berlin ernannt worden. Es scheint sicher zu fein, daß Dr. Kögel den Schloßpfarrer-Posten nicht wieder übernimmt.— Der Staatssekretär von Stephan hat in Verfolg deS zum 1, Januar bevorstehenden JrkrafttreienS der InvaliditätS- und Altersversicherung eine Verfügung über Aenderungen in dem Dienstverhältnis und der Dienstbezeichnuvg von Beamten, Unterbeamten und Arbeitern der Reichs Post- und Telegraphei Verwaltung erlofsin, wonach die im Fernsprechdienst beschäftigten Hilfsarbeiterinnen vom 1. Januar ab die Dienstbezeichnung als Fernfprech- gehilfinnen, die Hilfsarbeiter und HilfSfchreiber im Fernsprechdienst und im Post und Telegraphen Betriebsdienst die Bezeichnungen Fernsprechgehilfe» und PosthilsSbeamte erhalten. Diese drei Kategorieen werden zu den Beamten gerechnet. — Der Abg. Reichensperger hat, unterstützt vo» 53 Abgeordneten, den bekannten Antrag auf Einführung
ihren vollen, weichen Arme» umschlang nnb ihr Atem sich mtt dem feinigen vermischte, „so sprechen Sie in dieser Stunde, wo Sie in Not find. Einige Tage später indeß schaukelt Gazela, eingehüllt tu Seide und Hermelin, fich wieder gemächlich in ihrem Leh», stnhl, läßt fich von einem ehrerbietigen Zuhörer kreis bewundern tob berichtet bas Unglaubliche, was st auf ihrer Bergwanderung gesehen nnb erlebt hat. Dann lächelt und spöttelt fie wohl über ihren ein. fälttgev 23 etter, ber sich etnbilbete, da» innere Wese» eine» WeibeS zu kennen und doch blind genug war, fich selbst zu täusche». Ein» aber steht fest, Gazela: beete haben Sie mehr erlebt, al» in Ihrer gangen Vergangenheit, wie Eie denn anch heute den Ser» Ihre» Gemüt» znm ersten Mal gezeigt haben."
„O, nicht doch, nicht doch, Franz!" verwahrte fie fich gegen seine Vorwürfe. „Sie find für mich bet Inbegriff alle» dessen, was groß nnb herrlich ist. Aber Sie find zugleich streng nnb unbeugsam. Ja ich nehme meta Wort nicht zurück: unter Ihren Händen muß alles fich biegen ober breche». Erachten Sie den» die Dankbai kett eines Weibe» für nichts?"
Sein Antlitz Überflog es bei diese» Worte» wie heller Sonueuscheta.
„Der Dank etai8 Weibe» ist ein Weizeukoru, taffen Aussaat mit hundertfältiger Frucht gesegnet wttd, heißt eS im Koran."
„Haben Eie fich je einer solchen DavkeS erfreut?"
Ja."
'Md wer war Jene, die so königlich zu belohueu verstand?"
„Ihren Namen habe ich versprochen, geheim z» hatte». Sie ward, bald nachdem ich mit ihr bekannt fl.worben, eine glückliche Gattin. SS ist jetzt fünf Jahre her."
„Unb bann?"
„Ja, bann hat fie mich vermutlich vergesse». ES ist ja auch hiureicheud, wen» ich u»r sortfahre, ihrer zn gedenken!"
Unter diese» Gespräche« hatte» fie ihr Reiseziel
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. Koch.
Mund htaaurgetisse» und verschwand zwischen der R unaufhörlich drehenden Lawine, die e» mtt ihrem tacheuinch bedeckte.
Rattno verharrte in dumpfem Schweigen; er machte N keine Bewegung, nm dem unrettbar dem Tode Nolleneu Maultier beizustehen, aber zwei große Ritten rollten über seine braunen Wangen bei dem g, welchen die Katastrophe nahm.