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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Illustriertes Sonntagsblatt. Sgpebitien: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Wachet« tigii« *xgn an «tmagn nach Sonn, und 611} _**!***.* Injetgen nimmt entgegen sie Expedition d. Blattes

Smertaaar. ON«Ä.«ronne»»ntr.PreiS bei der Lxpe. ytrlCI VVlltll# sowie die Annoneen-Bureanx von Haasenstein und Bogle,

dition S- . Mk-, btt den Pv-Lmtern » »N. bO Psg. (exN. In Frankfurt a. M., S^el, Magdeburg u- Men: Rudolf XXV. HaüraauLe

Bestellgeld). InstttiouSgebühr für di, gehaltene Zeil» ©OttttOBCttb. 20* ®CACIitbCT 1890* Moffe in Frankfutt a. M., Berlin,München u. K«n: S. L- *>*rr ö »

10 «e vomwww, awv* n. L>. in Frankfurt a M., Berlin, Hannover, dari«.

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Sr die Kreise Marburg und Kirchhain

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Md stell n: Fabri! den 12. 50 M

.bei der Post ersuchen wir freundlichst, die uOlte destelltlngen für das erste Quartal 1891 uuWttf die

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irffee. ! baldigst machen zu wollen.

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Der Nr. 1 wird ein schöner Äand- N o t i z k a l e n d e r sür 1801 gratis

Hott,

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Im erzählenden Teile kommen spannende Romane und Novellen zum Abdruck.

-irchhain von unserer Agentur Herrn Buch' Mnber B. Rindt entgegen genommen.

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r Ma Bestellungen in hiesiger Stadt werden der Expedition (Markt 2 1) und in

it od, ohi s Neuzugehende Abonnenten erhalten die

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> Univ« Lderhessische Zeitung von heute ab bis zum gratis, ebenso die verehrlichen atuSroärtigeit Abonnenten gegen Einsendung »er Postqnittung.

it L«» Ansprache Sr. Majestät -es Kaisers «v- Königs

Wi beim Schluffe der Konferenz zur Beratung von Fragen, fhardl, k» höhere Schulwesen betaff-, an die Mitglieder

der letzteren.

Wern Ich schon beim Zusammentritt der Kon

*ntn5 keinen Augenblick ,UlCllf ^rilcrus und über iHv

im Zweifel war über iheen

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mit.

Ihr I-eal.

Der Roman eines Aiadchenherzens.

Nach dem Dänischen des Carit Ellar- (Fortsetzung)

Der Engländer ftuuk u>u Krausen in die Tiefe p.

_____ _____ ____ ihren Erfolg, so spreche Ich doch heute am Ende Ihre» Wirkers Ihnen Seine vollste Zustiederheit und Meine vollste t U#td kennurg aus dafür, daß Sir in redlichem Ar pavst * ^<len und in offenem Meinung s und Gedanken.

Fi taulch dahin gekommen find, wo^in Ich Ihnen Reck ttr XU ü

j8l o Mylord', fuhr Hardenberg mit de« derkbm rrßt.u Gleichmut feit, »ist ,8ms v'tdrn drschievev,

Wort mit einender zu plauder n. Boihw iw ßrf» '»tt stand ich in Zweifel, ob ich za Ionen gehe, M'f tnn kommen Eie zu mir. @ili6nn S'e fick Mlligft tu erster Linie darüber, was die Ui sacke ist *6 Sie meinen Anverwandten und wir in forta«- Wet Weise eine so anffallende Aufweiksamkui M«en?-

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tim wir diese dn'terdev Llewrn nickt giIterrfiDter, Wann fie zweif.lkohne für eine junge Tome bt. »t, welche, gtstih n Sie t8 nm, w.der bmd

Blick, roch durch tke Miene Eie zn b»n »den dereütigen konnte, deß fie für solche Gorst Weisung twp'ünulick sei. Sin junger, hüdscker. terSwürliger Krvalier wie Ei- s-llte ekler, ung«n hegen, als des Raüls an d-n F nsterr ^htrzuspühen, ob die Llchtrr auSgelöscht find, oder

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04V, jrt *818fl ihn das Gleichgewickt verlieren laff n kom tr -----gr «tue Sogen schienen fick zu erweitern, die Hand

Lord Hamilton befand sich ans der Maner ii w 5« sehr und q Ikwen Et-llnng. Es überlief ih 61 kalter Schänder bei dem Gebarken, daß rtr ^stger Fehitritt, eine einzige nnvo fickUpe $e.

. welcher er fia festht.lt, begann krau Pfhaft zu W,!*-* «hin. ES war keine leichte Sosgabe, in einer so 9;,. i,ne eitl*4,n Elluation fick als Held zu zeigen.

M 7^ ^,«3<d habe Ihnen keine Suf«e,k,awkeit erwiesen. ,-i gi segnete er stotternd.

Kit, »Eie b. kränzen diese Nackt wein Fenster und gf'VioWw» morgen log ein groß'S Lorqaet Rosen auf 74,/Frßteppich. Siutoe Tage Nüber fand ick 80», 2151 iHv lick iS ant meinem Plvtz rw Eiseudahukorpe,.

den Weg gezeigt h-br, und daß Sie sich daS zu ei^en gemacht und die Gedanken verfolgt haben, die Ich Ihnen argedrutet habe. Sei eS Mir nun ge­stattet, ehe wir schließen, noch ein paar Punkte zu berühren, die sür Sie von Jr tereffe sein könnten.

Wie Ich höre, ist eS Ihnen damals bei der Er öffr-nng ausgefallen, daß Meinerseits die Religion nicht erwähnt worden ist. Meine Herren! Ich war der Arsicht, daß Meine Ideen und Gedanken über Religion, d. h. über das Verhältnis eine-jeden Menschen zu Gott, welche fie sind, und wie heilig und hoch fie Mir find, so sonnenklar vor aller Blicken dalikgen, daß Jedermann im Volke fie kannte. Ich werde selbstverständlich al- preußischer König, wie all summus episcopus Meiner Kirche es Meine heilignc Pflickt fern lvff.n, dafür zu sorgen, daß dal religiöse Gefühl und der Funke christlichen Geistes in der Schule gepflegt und gemehrt werde. Möge die Schule die Kirche achten und ehren, und wöge dir Kirche ihrerseits der Schule bristrhen und ihr bei ihren Aufgaben weiter wirken helfen; dann werden w r zusammen im Stande sein, die Jugend zu den Anforderungen unsere- modernen Staat-lebenS heran zubilden. Ich denke hiermit diesen Punkt vollkommen erledigt zu haben.

Ich kann zu Allem, waS Sie befchloffen haben, Meine volle Beistimmung aussprechen. Ich möchte nur ein- bemerken. Etwa-, wo- noch nicht ganz klar ist, daS ist dir Frage der Reifeprüfung, und ich erwarte darüber späterhin noch eine Aeußerung über die Ansichten und Vorschläge deS Herrn Mi­nisters.

Meine Herren! Wir befinden unS in einem Zeitpunkt des Durchgangs und BorwärtSschreitrns in ein neue- Jahrhundert, und eS ist von jeher daS Vorrecht Meine- Hauses gewesen, Ich meine, von j.h-r haben meine Vorfahren bewiesen, daß fie, den Puls der Zeit fühlend, vorauserspähten, was da kommen würde. Dann find fie an der Spitze der Bewegung geblieben, die fie zu leiten und zu führen enischloffen waren. Ich glaube erkannt zu haben, wohin der reue Geist, und wohin das zu Ende gehende Jahrhundert zielen, und Ich bin entschlossen, sowie Ich es bei dem Ansaffrn der sozialen Re­formen gewesen bin, so auch hier in Bezug auf die Heranbildung unseres jungen Geschlechtes die neuen Bahnen zu beschreiten, die wir unbedingt beschreiten muffen; denn thäten wir eS nicht so würden wir in zwanzig Jahren gezwungen werden. Deshalb wird eS Ihnen allen ein besonderes Gefühl der Genugtuung und ein Gefühl der Freude sein, daß Sie

fick um T^e auf die Samr zu legen, nm einen hübschrri, kleinen Fuß in estr Kovpee verschwinden zn seben. Doch das bleibt jr immerhin Ihre Sache. Hält mau es j koch nicht unter feiner Würde, sein Geheimnis mit S lluern, Si ff rtrSgern und Eisen- dohvbediensteten zu teilen, so begeht man eine un. ehr. Uwe:te Handlung. Das sollte Ihnen als Ehren­mann bekannt sein.'

.Ich bin ein Mann, der slbst auf Ehre zu hallen weiß!' verficherte Myord. Seine Etiwme bebte, er loh Hardenberg, welcher unentwegt das FenstergefiwS rtnnobm, entlltzt an.

.Wenn Eie wich daS venfickeru. wie soll ich el bann deuten, wenn Jemand feine Geschenke anoi yv sa'ckt, well er weiß, daß fie nicht angn owmen werden würden, wenn er seinen ehrenwerten Namen nennte ? Wie soll iL eS verstehen, daß tin Mann von Ehr» k in Bebel len trägt, eine junge Tarne ins Gerede zv dringen? Ick hätte diese Frage eigentlich eher an Si kickten und Ihnen ottteilen müssen, wie lästig S'e uns wit Ihren Anfmeiksawkeiten tollen, allein dos nflibe Nntstheu erregt und bew G rückte größer. Verbreitung gegeben haben. Dann hätten Sie Ihre Bedingungen stellen können, jetzt stelle ich die meine ul'

,Uvd n orin bestehen dieselben?' fragte der Lord ,Ete nahmen iw Sckrtz- der Dunkelbeit heiwlick dnen Handschuh an sich, der auf dem Tische be8 Garter Hauses verpissen worden war. Liefern Sie wir denselben wieder ank!'

D-r Engländer scküttelte den Hopf.

.Ick könnte Ihnen denselben gewallsam entreißen, allein ich ziehe i» in Ihrem Interess- vor, so lange za warten, b 8 Eie wir denselben gutwillig zurück geben', beharrte Franz.

.Ich bi fitze nngeaöhulicke Löi perkräste', v r filterte Loid Hamilton, »ick wöckte nicht nuterlaffen, Sie darauf avimerksam zu wachen.'

.Und ich b-fitze einen arß rg.tr öhr lich starrköpfigen Charakter', antwortete Hardenberg, »davon werde ich

diejenigen gewesen sind, die ausgesucht waren, die ersten grundlegenden Prinzipien zu unseren neuen Bahnen festzüstellen, mit Mir zu arbeiten und mit Mir die neuen Wege zu erschließen, die wir unsere Jugend dereinst führen wollen, und Ich bin fest überzeugt, daß der Segen und die Segenswünsche von Tausenden von Mütttrn auf daS Haupt jedes Einzelnen von Ihnen, die hier grseffen haben, herab­gerufen werden. Ich nehme davon Keinen auS, weder diejenigen, die sür Meine Gedanken gearbeitet haben, noch auch die, welche mit schwerem Ringen und unter Aufgabe dessen, waS sie bisher zu ver­folgen berechtigt sich glaubten, Opfer gebracht haben allen diesen danke Ich. Möge» die Opfer, die Sie bringen, Ihnen späterhin das Gefühl geben, daß auch Sie brr dieser Arbeit Wesentliches mitgr- leistet haben.

Meine Herren! Ich möchte, obwohl Ich sonst nicht gern ablese, Ihnen doch einen Artikel Mitteilen, den Ich für so bemerkenswert, sür so schön ge­schrieben halte, der so in jeder Weise daS wieder- giebt, was Meine Gedanken waren, als Ich zu Ihnen vor ungefähr vierzehn Tagen sprach, daß Ich die Hauptsätze, die hier drin verzeichnet find, Ihnen vorlefen möchte. Er entstammt demHannoverschen Courier' vom 14. d. M. Unter der Ueberfchrift .Mißverständnisse' findet sich dort folgende Reihe von Sätzen:

Wem der gewaltige Gegensatz zwischen Einst und Jetzt voll zum Bewußtsein kommt, der wird zugleich von der Ueberzeugung durchdrungen, daß das neue Staat-wesen wert ist, erhalten zu werden, und daß eS eine der ganzen Kraft deS Mannes würdige Aufgabe ist, an der Erhaltung und ruhigen Weiterentwickelung dieses Staatswesens mitzuarbeiten. Daß dem Lehrer in der Dar stellung jener Verhältnisse einer unerfreulichen Vergangenheit die gr ößte Freiheit verstattet werden muß, ist selbstverständlich; ebenso selbstverständlich aber ist eS, daß nur derjenige zumL-hrer unserer Jugend berufen ist, der treu und aus voller ll'berzeugung auf dem Boden der Monarchie und der Verfassung steht. Ein Anhänger radikaler Utopien ist al- Lehrer der Jugend ebensowenig zu brauchen wie in den Grschäftsstuben der Staats­verwaltung. Der Lehrer ist nach seinen Rechten und nach seinen Pflichten in erster Linie Beamter des Staats, und zwar de- bestehenden Staats. In einer lebhaften Bethätignng dieser seiner Siel lung und seiner Aufgabe würde der Lehrer zum großen Teil wenigsten» auch schon das gelerstet

See uverzeugt Haven, ehe wer naS tr.nnen. Ick habe eS mir nun einmal in den Kopf gefetzt, daß Sie mir »en Handschuh auS frei.« Autieeb- zn-ückg-ben soll n Hören Sie daher meinen Eoticklnß: Ick schließe j tzt mein Fenster nnd überlasse Sie Jh-em Nachdenk-n, bis Sie auf bessere G-dank-n gerat*». Ich werde wd ß schon dafür svigen, daß Ihr V rtiauter, der Kellner, Ihnen nicht znm zueiteu Mal helfen wird, die Leiter zn tragen. B-rgegeuwärttgeu Sie sich -roS gescheh»» wird, Mylord. Entweder Sie rufen laut nm H'lfe, wodurch sämtliche Gäste und Fremde an die Ferst r gelockt, S'e dem Gelächter preiSge- geben werden und morgen zur UumöfliLk tt ge-vord.» ftib; od-r Sie hüllen sich als Mann von Ehre in Ihre Toga ein und harren mit stoischer Rude des Angeudltchs, in welchem Sie vo» der Mau-r h-rad paizelu werden. Sie können eS in Jhr-r Stillung nicht lange auSbalv». Die Kälte macht steif und matt, Eie beben bereits an allen Gliedern. D-r Nachtthau wird zudem daS G-fimS bald naß und glatt werden lassen. Ich begebe wich nun in den Garten hinab, zünde mir eine frische Z garre an und warte eS mit der größten Geduld ab, bis Eie mir in die Arme stürz-u. Selbstredend will ich dann besorgt fein, daß Ihr Transport so behutsam wie möglich orSgetüh't werden wird. Falls Eie irgend welche p zi 0. Aufträge zur UebermiU.lrurg an Ihre Freund, und V 'wa dte haben sollten, bin iL gern erbötig, diesen Dienst zu Übernehmen, nur wünsche ich, uw zum Schluß zu kommen, denn ich btt, wie gesagt starr, köpfte, den Handschuh zurückzuerhalten. Auf Wiedersehen denn dort unten, My ord 1'

Und mit einer spöttischen Handbewegnng in den k>nr klen Garten hiuaddeMeud, schloß Hardenberg dar Fenster und verfich.rte die Hak n. Aoer in demselben Sugendlick bereits pochte der Eagläuder ungestüm an Die Scheiden.

.Sie werden nicht so grausam sein, mich hier draußen zu lassen!' stieß er zitternd hervor.

haben, was von ihm verlangt wird, um die Jugend tüchtig zu mache» zum Widerstand gegen alle umstürzlerischen Bestrebungen. WaS weiter dazu gehört, eine rege Pflege der Charatterblldung, des selbstständigen Denkens und Urteilen8, soll heute unerörtert bleiben, ebenso, inwieweit unsere Lehrer­schaft der hier skizzierten Aufgabe schon jetzt nach- kourmk. Davon ein ander mal. Aber daran kann doch im Ernst niemand denken, daß die Lehren der Sozialdemokratie in der Schule im einzelnen erörtert und etwa durch autoritäre Aeußerungen oder in freier Diskussion widerlegt werden solle». Wer zu einem klare» Verständnis von dem Wesen des Staats, von dem Werden und den Fortschritten unsere- Staat- durchdrungen ist, der wird im Stande sein, das Ungereimte, daS Verwerfliche und Gefährliche der sozialdemo­kratischen Theorie und Praxi- zu durchschauen, der wird es als seine Pflicht erkennen, mannhaft seinen Platz in den Reihen derer zu behaupten, welche unfern Staat gegen feindliche Angriffe wie von außen, so im Innern, verteidigen. Der StaatsverwaKui'g höchste Ausgabe bleibt eS, durch verständnisvolles Entgegenkommen auf dem Gebiet der öffentlichen Wohlfahrt und Freiheit sich die Sympathien aller gemäßigten und einsichtsvollen Elemente dauernd zu erhalten.

Ein anderer Klageruf, dem ebenfalls mißver­ständliche Auffaffungen zu Grunde liegen, geht dahin, daß unserer gesamten klassischen Bildung die Vernichtung drohe. Wir meinen, eS find nicht echte Freunde jener Bildung, welche diese Be­fürchtung laut werden lasse»; zum Mindesten {amt ihren der Vorwurf nicht erfpart werden, daß fie von dem, was unterklassischer Bildung' zu ver­stehen ist, nur einen recht oberflächlichen Begriff haben.

Meine Herren! Der Mann, der daS geschrieben, hat Mich verstanden, und Ich bin ihm dankbar, daß er in weiteren Kreisen des Volke- diese Ansicht zu verbreiten gesucht hat.

Lassen Sie Mich noch ein Wort sprechen von unseren militärischen Bildungsaustalten, den Kadetten­häusern. Sie sird hier angesührt worden, um auf sie zu exemplifizieren, und e- find Wünsche laut ge­worden, ihre Einrichtungen auf die anderen höheren Schulen zu übertrage«. Meine Herren! Da- Ka- veltenkorps ist etwa-ganz Eigenartige-, es hat einen besonderen Zweck, e- existiert sür sich, steht direkt unter Mir und berührt unS hier gornicht.

Wenn Ich kurz resümiere, so möchte Ich noch,

,B-t meinem Etzreuwort, ich werde alle- halten, waS ich gesagt hahel'

,E landen Sie mir, hineinzukommen l*

,3a mein Zimmer?'

,3a, damit t<6 Ihnen den Handschuh znrückgeden kann I* er klärte My'o.d mit kaum vernehmbarer Stimme.

Hardenberg 6ff .de daS Fenster wieder.

.Warten Sie roch einen Moment, Mylord', sprach er mit nnz-rstörbarer Ruhe, , s handelt fich nm einen Appell an Ihre Ritterlichkeit, ehe Sie einfteigen. Da weine junge Freundin so unglücklich ist, an Ihrer Aufmerksamkeit keinen G schmück zu stade», so werden Sie Ihr Talent tu dieser Richtung nicht weiter unnütz vergeuden. Eie reifen morgen ab?'

,3a, ich reife morgen abl*

,M't dem elften Zuge?' fuhr Hardenberg fort.

.Mit dem ersten Zuge I* sprach der Engländer nach.

,34 baue auf Ihr Wort 1* Hardenbergs Stimme klang drohend.

,.DaS pfl gt man stets zn thnu!" stieß der andere, kaum mehr feinen Standpunkt behauptend, 6er do %

,.Eo nehmen Sie hier meine Hand zur Stütze", v rs.tzte Gazela- B Her.Steigen Eie iudeß etwas leise herein, damtt Sie nicht die Schlafenden fweckeu."

3° der nächsten Minute wir die ganze Prozedur gksch-h-n.

Mylords ganzer langer Körper zuckte fieberarttg, er war leichenblaß. Tas eiste, was er unternahm, war, ein braune» Taschenbuch h rvorzuztehen, in welchem Gaz laS Haudsckuh lag. Derselbe war sorg­fältig in du dopp-lteS Kouvert geschlagen, auf welchem genau Tag und Staude verzeichnet stand, an welchem et diese duftende B Ute gewacht hatte.

Nachdem et Hardenberg seinen Fund überreicht hatte, streckte et seine Gestalt in ihrer ganzen Länge in die Höhe, rieb sich die.Hände, lächette und sprach arrogant:

ES war gleichwohl daS beste Ereignis, welche» ich auf meiner ganzen Reise bisher erlebt habe.«

,,3u solchem Falle kam» ich nicht unterlassen,