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dir Verwendung von Arbeiterinnen über 16 Jahren in der Nachtzeit für bestimmte Fabrikationszweige, in welchen die» auch bi» her üblich war, gestatt« darf. Schließlich ist noch zu erwähnen, daß der Haupttell des Gesetzes erst am l. April 1892, nicht, wie in dem Regierungsentwurf bestimmt war, am 1. April 1891 in Kraft treten soll. Man wird dem noch vor Weihnachten erwarteten KommissionSbericht mit vielem Jntereffe entgegenschen dürfe».
standes in seinen äußeren Verhältnissen, c) Beschränkung de» Fachlehrerrums; größere Verantwortlichkeit de» Klassenlehrers für körperliches und geistige» Gedeihen seiner Zöglinge, d) Pflege der Spielt und körperlichen Uebungrv, welche letztere al» tägliche Aufgabe zu bezeichnen find, insbesondere also Verstärkung und Hebung de» Turnunterricht», Erteilung desselben womöglich durch Lehrer der Anstalt, e) Begünstigung der Pflege des Körper» und der Etfüllung der Forderungen der Schulhygiene, sowie Kontrolle der Letzteren durch einen Schularzt, Unterweisung der Lehrer und Schüler in den Grundsätzen der Hygiene, f) der Unterricht iw Freien ist für die Naturkunde, sowie für die geographische und geschichtliche Heimatkunde auf alle Weise zu fördern."
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Dir Grwerbeordttungsnovelle
hat am Freitag in der ReichStagSkommission die zweite und letzte Lesung passiert; sie wild nunmehr demnächst auch da» Plenum deS Reichstag» beschäftigen. In den KommisfionSberatungen hat die Novelle mancherlei einschneidende Aenderungen erfahren, Aenderungen, die, wie wir vermuten, im Reichstage zu lebhasten Debatten Veranlasiung geben werden. So ist beispielsweise, wo» die Bestrafung des Kontrakt- bruche» betrifft, die Regierungsvorlage bedeutend abgeschwächt worden; der bei vertragswidrigem Verlassen der Arbeit bezw. vertragswidrigem Entlassen auS der Arbeit al» Höchstbetrag zu fordernde Schadenersatz ist nämlich statt auf den Betrag de» ortsüblichen Tagelöhner für sechs Wochen, auf den für eine Woche ermäßigt worden. Ferner ist die Bestrafung der Aufreizung zum Kontraktbruch vollständig gestrichen. Von weiteren bemerkenswerten Aenderungen ist zu erwähnen, daß, bezüglich der Sonntagsruhe, der Hausierhandel an Sonn und Festtagen vollständig verboten ist. Ferner ist für das Handelsgewerbe ein völliges Beschästigungs- veibot für den ersten Weihnachts-, Oster-und Pfingsttag erlasse»; dagegen ist das Neujahrsfest aus der Reihe der Festtage mit 48stündiger Ruhezeit gestrichen. Was die Arbeitsordnungen betrifft, so ist die Verpflichtung, solche zu erlassen, aus Fabriken mit zwanzig und mehr Arbeitern beschränkt. Die Bestimmung der Regierungsvorlage, wonach Kinder über dreizehn Jahre, falls fie »ach ärztlichem Gut- achten körperlich gut entwickelt find, zehn Stunden täglich beschäftigt werden dürfen, ist gestrichen; desgleichen die weitere Bestimmung, daß der Bundesrat
um ihn mit dem Stege auSzusöhuev. „DaS fort* währende Reisen über Berg uud Thal säugt über» dies an, mich zu ermüden. Was ist denn an alledem zu bewundern? Um eine Burgruine und deren vrr» witterte» Türme und Zinnen tntereffant zu staden, muß meine Phantasie sich einen bewölkte» Himmel mit Msudeufchei» auSmale». Mit uüchterae« Aage bettachtrt, ist der Wald »ar eine Sammlung verkrüppelter Bäume! Und gar erst diese himmelhohe» Berge voller Gestein, Kälte and Schnee!»
Hardenberg warf ihr einen sprechenden Settenblick zu, schwieg aber lächelnd.
»Warum schweigen Sie und tragen dies ans- dringlich überlegene Lächeln znr Schau? Rede» Sie, ich befehle es Ihm«!"
„Ihre Befehle verfaugeu bei mir nicht, wie Sie nachgerade wtffe« sollt«. Sie müssen sich schon ausS Bitten legen."
„Nun den», so bitte ich Sie darum!"
„AIS um eineu Dteust?"
,,AiS um eine Suade. Habe ich nicht recht, wem ich behaupte, daß ich raorgeu genas dasselbe sehe, was ich heute schou sah?»
„Sie sehen uud hör« einfach gar nicht»", ent« gegmte er. „Haben Sie sich wohl schon einmal die Mühe gegebeu, da» W-s«u der Natur tu ihrer ganzen Schönheit zu ergrüvdeu? Hab« Sie deu R fl x der Berge bewundert, weuu die Sonne voller maj statischer Pracht deu fie nmschwebeuden Wolkeuschlrter tu all« Farbentöueu von denselben abhod? Fühlten Sie fich schou einmal durchströmt von der Allgewatt der Harmonie von Licht uud Schalten aus Blatt und Baum? Erfüllte Ihre Brust j: die bewundernde Dewut gegenüber folcher Erhabenheit, wie dieser unendliche Reitthum fie in der Brust jeder devkeudrn Kreatur Hervorrufe» muß? Nickis, gar uichtS von tiefem Allem haben Sie erkannt und emp'nnde». Sie haben nicht einmal auch nur eiue Sekunde darüber «achgesouuev. Darum ist der Wald für Sie nur eiue Auhäusung von Bäumeu und nichts
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Die »kschliisse »er Srrlinrr Sch-I- keufereni.
Die vom Kaiser eröffnete Schulkonferenz, hat die folgenden Beschlüsse gefaßt: „L 1) Es sind iu Zukunft nur zwei Arten von höheren Schulen grundsätzlich beizubehalten, nämlich Gymnasien mit den beiden alten Sprachen und lateinlose Schulen (Ober-Realschule und höhere Bürgerschule). 2) Es ® indessen zu wünschen, daß für Städte, deren Realgymnasien in Wegfall kommen, je nach örtlichen sterhältniffen schonende Uebergangsformen gefunden «nd gestattet werden. II. 1) Ein gemeinsamer Unterbau für Gymnasien und lateinlo'e Schulen ist
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Deutsches Keich.
Berlin, 15-Dezbr. Kaiser Wilhelm machte heute Bormittag einen längeren Spaziergang im Berliner Tiergarten und hörte später die laufenden Verträge. Mittags empfing der Kaiser den Besuch des König» Albert und de» Prinzen Georg von Sachsen, welche zur Teilnahme an den Jagden in König»-Wusterhausen nach Berlin gekommen. Abend» um 5 Uhr reisen die fürstlichen Herrschaften nach König»-Wusterhausen ab; der Ort war zur Begrüßung festlich beleuchtet, Fackelträger bildet« Spalier bi» zum Schlosse. — Der Kaiser verlieh dem Erb- großherzog von Luxemburg bei der gestrig« Audienz den Schwarzen Adler-Orden. — Dem gestrigen Diner im König!. Schlöffe zu Ehr« de» Erbgroßherzog» von Luxemburg wohnten außer dem Reichskanzler von Caprivi und dem General - Feldmarschall Graf Moltke auch die Staatsminister von Bötticher, v. Maybach, von Goßler, ferner Staatssekretär Frhr. von Marschall und andere distinguierte Persönlichkeit« bei. Der Kaiser brachte rin« Trinkspruch auf da» Wohl de» Großherzogs von Luxemburg aus, der Erbgroßherzog erwiderte danknd. — Die ständigen und die nichtständigen Mitglieder der Kommisfion für die 2. Lesung des deutsch« bürgerlichen Gesetzbuches traten heute unter dem Vorsitze de» Staatssekretär» Oehlschläger im Reich»« justizamt« zusammen, um über rein geschäftliche Frag«, insbesondere die Geschäftsordnung und die Verteilung deS Beratungsmaterials zu beschließ«. — Die Berliner Schulkonferenz wird am Mittwoch geschloffen werden und e» wird dann der Bericht über die einzelnen Sitzungen, zumeist nach stenographischen Aufnahmen angefertigt, dem Kaiser unterbreitet werden. WaS im weiteren damit geschehen wird, darüber verlautet noch nichts. In parlamentarischen Kreisen erwartet man aber die Veröffentlichung deS Berichte», da ohne Zweifel der preußische Landtag beim Kultusetat auf die Thätigkeit der Kommission zurückkommen wird. — Der Untersuchung über daS
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Erscheint tätlich rnch« an Werktag» nach Sonn- und
Feiertage». — OmatÄ-«bmme»rnt»>Preir bei der Expe» Ur|UVOllt(le
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"•“•w’wÄÄ WoW" ® Mittwoch, 17. Dezember 1890
Neußer»»« gatt; seine Stimme schien »»gewöhnlich weich, seine Augen schimmert« sevcht. Sie reichte ihm ihre Hand hin. Hardenberg sah fie fragend an »nd zögerte, ihre kleine, weiche Rechte ouznuehmeu, unter deren durchfichttgen Hani da» feine, bläuliche Geäder sichtbar war. Doch da»« »ah« er fie saust in die seine, nm fie aber sgleich darauf wieder frei zu geben.
Mtt einem tief« Atemzug erhob er sich hastig und verließ ba8 Zimmer. E» war ihm, als ruhte eine Bergeslast auf ihm, die er von fich abwälze» mußte, weuu fie ihu nicht zermalmen sollte.
ES verstrich eine Stande, ehe Hardenberg sich wieder sehr» ließ.
Gazela hatte fich auf d« Atta» ht»a»rbegeb«, ihr Vater stand neben ihr und Beide versenkten fich auscheinend in die reizende Landschaft, die vor ihren Blicken anSgebrettet lag.
„Werden wir wetter reisen?" fragte Hardenberg.
„Ich diu heute sehr ermüdet, verschieben wir Misere Abreise auf morgen", warf Gazela nachläsfig hin.
„Aber wir hatte« eS doch bestimmt verabredet, hente vormittag auszubrech«; ich habe zu diesem Zweck die erforderlichen DiSpofitionen getrost«; die Soffer find gepackt, die BtllettS gelöst, der Wagen erwartet nnS."
„Da» thut nicht» zur Sache", beharrte fie eigen, willig. „Wie d«kst Da darüber, Papa? Da hast zn b» stimmen."
Sie beglettete ihre letzten Worte mtt einem Lächeln and einem Blick, dessen Wirkung ihr hiulängltch bekannt war.
Der General sah znerst Gazela, dann Hardenberg an.
„Ich mnß gestehe», daß ich mich ebenfalls etwas avgestrengt fühle. Wie, wen» vir Hie Wetterreise ans eiue» oder zwei Tage hiuauSschöben?"
Haldeuberg begnügte fich, schweigend mtt den Achsel» zn zucke».
„Hier ist e» so schön", fügte Gazela hinzu, wie
Ihr Ideal.
Der Roman eines Mädchen yerzens. Nach dem Dänijchen bei (Sarit Ellar.
(Fortsetzung)
. Wenn fie, vou der Hitze der Sonne ermattet oder vom i «st« angegriffen, in die weiche» Riff« des Wagens D^ckfank, konnte fie ihren Handschuh verlieren, ohne "B er denselben aufnahm; er konnte fie den Wunsch Früchten oder Blume» äußern laffen, ohne das Ver- «gte herbeizuschaffen; «s erschien ihr »uglanbltch, «r dennoch war r» der Fall. Noch unerklärlicher «rr war >», daß fie, trotz seines vollständig« Mangels fallen Eigenschaft«, die fie am höchst« schätzte, gleichwohl zu ihm hingezog« fühlte, daß fie, , Annd fie in ihr Buch völlig vertieft schien, seinen ^sprächen mtt dem General lausche» uud lauschen «»nie uud fortwährend gleichsam die Wirkung eines «gnettswen Strome» empfand, wen» seine scharfen Mu zufällig d« ihrige» begegnet«. 68 lag hierin M» RSts lhasttS, Snfteizendis, da» ihr Gemüt *** dem Gleichgewicht brachte.
»Sind Sie krank?' fragte er iw Lanfe de» Tage», Me daß sein Ton oder seine Miene besondere Teil. *hwe exfrnn« ließ«.
. .Wie kommen Sie zn dieser Frage?" gab fie *itvnndert zurück.
, .Weil Sie in ihrem wattierten Mantel wie eine Mttsche Mumie do sitzen uud so blaß uud elend Affehen, al» wüßten Sie zusamweubrecheu, ehe wir «vbnrg erreichen."
j, »Findest Du, daß ich elend anSsehe?" fragte fie 4ttn Vater mit besorgter Miene.
»Ein wenig leidend', beeilte der General sich, zu Zedern, .keineswegs aber wehr al» gewöhnlich, iw dkg'vteil, es steht Dir sehr gut!"
J Graf Povitz war in den folgenden Tag« in der Mrstkm Stimmung. Während Gazela ihr« V ttei vrrdenbrrg beobachtete und fortwährend nnr ungünstige «stdecknagen an ihm machte, gab der General uuab-
Auzeig« nimmt entgegen die Expedition d. Blatte»
Kurte die «mwnee»Bureaux von Haaseustein und Bogle» ____ „
XXV. Jahrgang, vwnt tu jcanijun i* Mo, aXuntptxx Uv Roui j 8- v • ** w
Daube u. io. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris-
nicht zu empfehl«. Indessen ist es nach den Zeit- Verhältnissen und öffentlichen Bedürfnissen ol» zulässig zu erachten a) die für die drei unteren Klaffen deS Gymnasiums und Realgymnasium» zur Zeit schon bestehende Gemeinsamkeit bis zur Unterprima inkl auSzudehnen, während von Ober Sekunda aufwärts der Lehrplan der Ober-Realschule eintritt; b) oder das Latein an dem Realgymnasium bis zur Unter- Tertia hinaufzuschieben und die drei lateinlos« unteren Klaffen zu einer höher« Bürgerschule aufwärts zu ergänzen. III. 1) Es ist wünschenswert, die Gesamtzahl der Unterrichtsstunden in den Gymnasien zu vermindern. 2) ©ine diesem Zwecke entsprechende Herabsetzung der Unterrichtsstunden in den alten Sprachen ist möglich, wenn als Hauptziel die Einfühlung in die klassischen Schrifffteller allgemein erstrebt wird und die grammatischen Uebungrn wesentlich al- Mittel dazu di«en. Die Verminderung der Gesamtstundenzahl soll zum Teil auf dir alten Sprachen, zum Teil auf andere Fächer entfallen. 3) Der lateinische Aufsatz kommt als Zielleistung in Wegfall. 4) Dir griechische schriftliche Versetzungsarbeii für Prima kommt in Wegfall. 5) Die Einführung des Englisch« in den Gymnasien ist zu empfehlen, fakultativ oder obligatorisch je nach den örtlichen Verhältnissen. 6) Es empfiehlt fich, das Zeichnen in Sexta Wegfällen zu laffen. 7) Auf den Unterricht im Deutschen ist unter allen Umständen der größte Nachdruck zu legen, die Stundenzahl, soweit thunlich, zu vermehren, vor Allem ober die Vervollkommnung des deutschen AuS drucks in allen Lehrstunden und insbesondere bei den Uedersetzuvgen aus den fremden Sprach« zu erstreben. 8) Eine eingehendere Behandlung der neuer« vaterländischen Geschichte ist bei richtiger Begrenzung des sonstigen Geschichtsstoffes ohne Vermehrung der bisher dem Geschichtsurterricht zuge wiesen« Stundenzahl zu erreich«. IV. 1) Die von der Konferenz vorgeschlagene Verminderung der wöchentlichen Lehrstunden darf nicht eine Vermehrung der häuslichen Arbeit« zur Folge haben. 2) Die hierdurch bedingte Verlegung der Hauptarbeit in die Schule erfordert eine Verbesserung der Lehrmethode. 3) Für die Gewinr ung einer solchen und zur Erfüllung der an Lehrer und Schüler zu stellenden Forderungen bezeichnen wir als unerläßliche, wenn auch in ihrer Verwirklichung nach örtlichen Verhältniff« zu bemeffende Vorbedingungen (außer der wünschenswerten Verminderung der Frequenz von Klaffen und Anstalten): a) pädagogische Vorbildung der Lehrer, b) bessere Stellung des Lehrer-
lässig Acht ans ft?. Sie kam ihm lebhafter, gesprächiger vor als früber; fie ermüdete weder so häufig, not auch fühlte fie fich von den Einflüssen der Witterung unangenehm berührt, wenigtz-uS erwähnte fie deffen nicht mehr. Der weiße PUzwantel, über welchen Franz gleich am erst« Tage gespöttelt hatte, war verschwunden, ohne daß fie ihn ,u entbehren schien. Auch brauchte fie jetzt längere Zckt zum Avkleid«, alS beim Anfang der Reise; fie wechselte mtt ihren Kleider». Handschuhen nnb Hüten so häufig wie vor mehrer« Jahre» »ud entfaltete einen LnxaS, zn welchem weder Zett noch Ort Anlaß boten.
.Wie ftisch Sie heute auSseh«", sagte Harde», berg riueS Morgen», al» fie fich in einet Wolke von Flor und Spitze» präsentierte.
,Jo der That?• antwortete fie. „Dann find Sie j-tzt wohl von Ihrer Fnrcht geheilt, daß ich bi» znr nächste» Stadt znsawm«breche» würde? Habe» Sie ein Urteil über Spitzen, Vetter?" fügte fie bin«. „Wie gefalle« Ihnen diese?"
„Sie scheine» mir vo» einer Kostbar k-it zu fein, al» wen» e» weniger eine Reise, den» eine Lorstell»»g bei Hofe gälte; aber ich für meine» Teil sehe » gern, wen» eine Dame Pracht nnb Geschmack entfaltet ; e» ist der Rahmen, daran» ihr Wesen eiatnb lich erst recht hervorlenchtet." “
Eie maß ihn zwar mit spöttischem Lächeln bei diesen Wort«; dennoch mißfiel er ihr in diesem Moment bei weitem nicht so sehr wie svnst.
Eine Weile herrschte Schweigen; dann äußerte der General zu Hardenberg hinüber:
„Beim Anblick Deine» schwarzen Haare» beschleicht wich immer ein Gefühl des Neides, Franz; wie viel Zeit ist Dir noch übrig, um glücklich zu sein!"
Hardenberg schien tief in Gedanken v-rsunkeu; er starrte ernst und finster vor fich bin.
„Und doch, wie bist Du glücklich gegen mich, Onkel!" antwortete er. „Wett, weit glücklicher!"
Gazela, die ihr Hanpt au daS ihres Vaters ge. schmiegt hatte, war e» instinktiv, al» ob ihr diese
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Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.