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Lnzeigeu nimmt entgegen die Expedition d. Blattes sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler in Frankfurt a. M., Lasset, Magdeburg u-Men; Rudolf YYV Qrthrrtrttt« Moffe in Franlfutt »- M., Berlin,München u. Köln: B. L

Daube u- So. in Franlfutt a. M., Berlin, Hannover, Patts.

. wr.m tagst« aap« an ÄetBayeu nach Sonn- und flflf» .

M 846 Milonto $fa.e(«n AiirtrOlltil,

U Sonntag, 19. Oktober 1890.

Mechßsch Leitung

A WöchenUiche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. Koch.

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fcb. Zugleich wurde beschlossen, die preußische W* «olksVertretung noch vor Zusammentritt des Reichs-

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Nach Wiiuers Abreise fühlte ich mich so elend ?? niedergeschlagen, daß ich ganz krank wurde uud »chrere Tage dar Hans nickt verlassen konnte. In-

Nufer Kai'er ist nach Berlin zurückgekehrt von m kurzen Jagdausfluge, welchen derselbe mit der liserin nach Jagdschloß Hubertusstock bei Ebers- ilbe unternommen hatte. Im dortigen Schloste t unter Vorsitz des Monarchen ein großer Minifter- t stattgefunden, in welchem die Rcforwgesetze für i preußischen Landtag definittv festgeftellt worden

Wochenschau.

W'e von der Maif ter und dem Ablauf des krziaMenge'etz s so tft auch rot dem sozwldemokra Echen Parleikongresse in Halle a. S. Wocken und Monate lang vorher geschrieben und gesprochen, mb nun, wo das Arbeitet Parlament tagt, wie es mit Stolz von seinen Mitgliedern genannt wird, ist Mts außergewöhnliches zu bemerken. Den ersten Verhandlungen wurde noch mit einer gewissen Neugier ertgegengesehen; als aber ohne wesentlichen Streit die Anträge der sozialdemokratisch n Reichstags- srobion glatt durchgingen, die bisherige Haltung der Parteileitung nach unwesentlichem Widerspruch der Pellimr radikalen Richtung gebilligt wurde, da fchivaud auch das Interesse, und Gleichgiltst kett machte sich geltend. Nach dem Schluß des Partei­tages soll nun die rührige Agitation in ganz Teutsch- land beginnen, und da H uie, rach dem in Halle «teilten Rechenschaftsbericht, der Partei recht an­sehnliche Geldmittel zur Verfügung stehen, kann man sich schon etwas leisten, wenigstens für einige Zeit Hoffintlich werden die Ordnungsparteien kräftig Schlag mit Schlag erwidern, nie war die Zeit günstiger zur Abweisung der sozialdemokratischen Agitation, als heute, wo in ganz Deutschland die tiefste Ruhe h-rrscht. Alle Welt wartet ab, was da kmmen soll, und wer da entschieden auftritt, dem vwkt der Erfolg.

richtung eines aus Sachverständigen bestehenden Kolonialraics genehmigt, welcher die Kolonialvor­lagen der Reichsregierung begutachten soll. Reichs kommiflar von Wißmann wird, wie eS heißt, sich zu Ende d. Mts. nach Ostasrika zurückbegtben, aber seinen Posten nicht über den 1. April hinaus bn- behalten. Gouverneur von Deutsch - Ostafrika wird btkanntlich Freiherr von Soden der bisherige Gouverneur von Kamerun. Der Räuberstamm der Mofiti hatte einen neuen Raubzug gegen die deutsche Hafenstadt Lindi zu unternehmen versucht, war dort aber mit sehr großem Verlust zurückgeschlagen.

In der Zeit der politischen Stille haben sich wirt­schaftliche Fragen mehr als sonst in den Vorder­grund gedrängt.. Besonders nimmt die Frage der hohen Fleischpreise einen sehr breiten Raum ein, und wie zahlreiche Petitiomn der Stadtverwaltungen beweisen, ist, im deutschen Osten eine wirkliche, schwere Kalamität vorhanden. Tie Reichsregieruvg ist der Ansicht, daß eine Oestnung der Ostgrenze wegen der herrschenden Viehseuchew Gefahr nicht an- gängig ist, ober sie beschäftigt sich fortgesetzt mit der Angelegenheit, und der Umstand scheint denn doch darauf hinzudeuten, daß eine Aufhebung oder Er­mäßigung der Fleifchzölle auf sich nicht lange warten lasten wird. Dann beschäftigen die neuen amerika­nischen Zollmaßnahmen alle europäischen Industrie­staaten sehr lebhaft. Bei der praktischen Ausführung der neuen amerikanischen Zollbestimmungen zeigt sich erst, wie wahnsinnig hoch die neuen Zollsätze sind. Sie sind zum Teil richt etwa verdoppelt, nein ver­zehnfacht, so daß der Zoll häufig höher ist als der Wert der Waare. Die Reichsregierung Hot sich noch nicht darüber geäußert, was sie thun will, die fran­zösische Regierung denkt aber schon sehr eifrig an weitgehende Repressalien. Zu allem ist nun noch eine starke Geldknappheit und Geldverteuerung ge­kommen, durch welche besonders die neuen drei- prozentigen Anleihen des Reiches u. Preußens ungünstig beeinffußt wurden. Es scheint auf dem Geldmärkte ein ganz radikaler Umschwung eintreten zu sollen, und die Zeit, in welcher die Finanzminister der europäischen Staaten Millionen über Millionen zu niedrigen Zinsen bekommen konnten, vorüber zu sein. Man kann eben einen tiefen Brunnen auch schließlich leer pumpen. Ein Unglück ist daS Steigen des Zinsfußes, sobald sich erst der Uebergang vollzogen hat, schließlich nicht. Dadurch wird wieder ein flotteres Ausgeben des Geldes von feiten der Ka­pitalisten möglich, von dem Industrie, Handel und Wandel ihren Vorteil ziehen.

io das Zimmer, verstört uud leichenblaß, Gesicht uud Haare naß vom Regen.

Margarete, bist Du alleiu?" rief sie heiser.

Ja. Um GotteSwillcu, Esther! Was ist geschehen?" Geschehen? Ich will Dir sage», was geschehen ist! ES ist aus mit mir nud Edvard! Er, für den ich so schwer gesündigt, nm desseuwilleu ich Euch Alle betrogen habe, der mir Glück, Ehre »ad Friede» ae. raubt - er hat mich verraten!-

«Wovon sprichst Du, Esther?"

'SUH «ich au !" rief sie wild. .Weißt Du, wer ich bin? DaS Mädchen, welches Detu Baler voller Güte bet sich aufuahm, sein Patenktud seine kleine Wegertn nannte er mich! Wie, glaubst Du, daß ich eine Liebe vergalt? Was that ich als er im Sarge lag für deu schlechten Meuscheu, der wir heute das Allerfchlimmste zugesügt? Ich stahl daS Testament! Hörst Du, Margarete? Ich wußte, wo Du die Schlüffel verwahrtest uud wo daS Testameut aufgehoben war! O Gott, o Gott! um Eduards willen, weil er mich auf feinen Sutten darum bat, stahl ich das Testament I"

.Und wo ist es?" fragte ich atemlos.

.Sdnard hat es verbrannt", sagte Esther mit ae, brocheuer Stimme. .Seit jener Etnnve habe ich keinen Frieden g.kaunt, haben Reue und Gewissens­bisse wich nuabläsfig gemartert. Ich will Dir alles erzählen, Margarete; Tn wirst mich dann Haffen aber hat er mich nicht immer gehaßt? Er soll jetzt wenigstens seine Strafe finden, und Euch soll endlich Euer Recht werden!' w

.Aber Esther I"

»Laß mich! Du waist immer wie eine Schwester gegen mich. Du hast mir vertraut uud warst uie »ufrenudlich ober lieblos. Und wie vergalt ich eS Dir? Als Du schliefst, beraubte ich Dich! In der : acht nahm ich Deines Batet s Schlüffel aus Seinem 5 mit und stahl fein Testament, während er oben im Sarge lag!'

Sie brach in krampfhaftem Schluchzen zusammen.

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; e» wird mir leichter werden, stehst."

Ah war zn krank, nm ansgeheu zu könne», nud «e, fo leid eS mir that, Esthers Bitte abschlage», hoffte, Rose würde au meiner Stelle gehe»; aber irhute er entschiede» ab vud sagte später z» mit: .Ich bin zu stolz, nm Elsa Wernecks SuftandS- ** z» spielen nud so zu thnu, als ob ich ihr Be- *en billigte, während es mich geradezu mit Abscheu lut" Eo mußte die arme Esther ihre schwere wbe allein zu erfüllen snchen.

.«8 war ein naßkalter Tag, an welchem die Gäste jj bem Gute erwartet wurden. Träumend saß ich Dämmerstunde am Feuer und dachte daran, N harte Prüfnng diese Etnuden für die junge S fein mußten. Meine Mutter war in ihrem Mszimmer nnb Rose irgendwo in Dorfe. Da *i<lte er heftig und gleich daraus stürzte Esther

Die österreichischen Landtage sind in dieser Woche I Die durch die Revolution im Kanton Tessin ge- eröffnet worden, und die Aufmerksamkeit wendet sich! stürzte konservative Regierung ist jetzt von dem besonders den Verhandlungen des böhmischen Land-1 Bundeskommiffar Oberst Künzli wieder eingesetzt, tages zu, in welchem nun endlich der Ausgleich I und da eine genügende Miliiärmacht zur Hand war zwischen Deutschen und Czechen zur Thatsache werden ist die Sache ohne alle Ruhestörungen abgegangen, soll. Waren im Lenz diesen Jahres die Aussichten Ueber die Revision der Verfassung haben jetzt hierfür recht gute, fo sieht nun im Herbst alles recht Konferenzen begonnen, doch ist auf beiden Seite» dunkel und grau aus. Die Czechen haben diel nicht viel Neigung zum Entgegenkommen vorhanden. Zwischenzeit benutzt, mit allerlei Drohungen auf die Es wird wohl noch langer Zeit bedürfe»; bis die versöhnlichen Abgeordneten ihrer Nation einzuwirken, I Parteien etwas versöhnlicher denken, und die Folge davon ist, daß an die Deutschen un-1 erfüllbare Forderungen gestellt werden. Wie unter! Deutsches Reich.

diesen Umständen ein Ausgleich perfekt werden soll,! Berlin, 17. Okt. Der Bundesrat faßte in ist nicht recht abzusehen. In Paris hat die der gestern unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten Budgetdedutation der Sammer die Beratung des deS Staatsministeriums, Staatssekretärs des Innern neuen Etat« begonnen und macht dem Finanzminister Dr. v. Bötticher abgehaltenen Plenarsitzung über Rouvier wegen der sich häufenden Ausgaben den l Eingaben von Studierenden der Zahnheilkunde, bett. Kopf warm. Es fallen Ersparnisse gemacht werden,! die Ausführung deS § 4 Abs. 1 der Prüflings» und bei den obwaltenden militärischen Verhältnissen! ordnung für Zahnärzte, sowie über die Wieder» ist das Sparen in Paris genau ebenso schwer, wie errichtung eine- Neben-Zollamts 2. Klasse zu Lützel ander!wo. Die in Frantteich bestehenden Streiks Beschluß. Der Entwurf einer Verordnung über die von Bergleuten und anderen Industriearbeitern bau l Konsulargerichtsbarkeit in Samoa, sowie der Entwurf ern fort. Neigung zur Nachgiebigkeit ist auf keiner von Vorschriften über die Einziehung der von den Seite zu erblicken. Rhedern für die Invalidität,- und Altersversicherung

Die italienische Regierung hat ihre lieben Sorgen, der Seeleute zu entrichtenden Beiträge wurden den wie sie im neuen Budget Ausgaben und Einnahmen zuständigen Ausschüssen zur Vorberatung überwiese», im Einklang bringen soll. Es will nicht reichen, Der .R-ichsanzeiger' publiziert eine Verfügung und da bei dem in Italien herrschenden Steuerdruck des Reichskanzlers, betreffend die Errichtung eines K o» an die Einführung neuer Abgaben nicht zu denken ilonialrates, wonach die sachverständigen Mitglieder ift, ist die Lage kritisch. Es ist versucht Abstriche l vom Reichskanzler ernannt werde». Die mit Schutz» zu machen und zu sparen, aber auch das ist im be-1 trief ausgestatteten oder in den Schutzgebieten thätigen scheidenen Maße nur gelungen. Die zwischen Italien I bedeutenderen Kolonialgesellschaften werden aufgesordert und England obwaltende» Differenzen wegen ihrer werden, Mitglieder vorzuschlagrn. Die Mitgliedschaft Kolonialabgrenzung in Ostaftika sind nicht von! ist ein Ehrenamt. Der Kolonialrat giebt sein Gut- Belang und man nimmt an, daß in naher Zeit ein lachten über alle ihm überwiesenen Angelegenheiten durchaus befriedigender Ausgleich stattfindet. an die Kolonial-Abteilungen des Auswärtigen Amte-

Portugal hat nun endlich nach dreiwöchiger ab und ist befugt, über selbstständige Anträge der Krisis em neues Ministerium, welches von einiger Mitglieder zu beschließen. Die Sitzungsperiode ist Dauer zu sein verspricht und auch einen kleinen I eine einjährige. Ein ständiger, aus drei Mitgliedern Konflikt mit England nicht scheut, um die Kolonial-1 bestehender Ausschuß kann auch außerhalb der Sitzungen streitigkeite» in Afrika zu regeln. Vor allem hat über einzelne Fragen befragt werden. Wie aus das neue Kabinet, an dessen Spitze ein energischer zuverlässiger Quelle verlautet, wird Reichskommiffar und beliebter General steht, in der Armee eine feste Major v. Wißmann mit seinem Adjutanten Bu- Stütze, so daß man also ruhiger der Entwicklung Miller am 25. d. M. die Rückreise nach Ostaftika >er Dinge entgegensehen kann. Der Zustand desIantreten. DerReichsanzeiger" meldet: Zwischen chwerkranken Königs Wilhelm von Holland ist un-!der Kais. Regierung und dem Sultan von San- verändert. Direkte Lebensgefahr ist nicht vorhandenIfibar ist ein Einverständnis erzielt worden, wonach allein die Fähigkeit, zu denken und Regierungsge I letzterer sich verpflichtet, seine Hoheitsrechte über den der chäfte zu erledigen, scheint unrettbar dahin. Ueber I oftaftikanischen Gesellschaft verpachteten Küstenstrich lang und kurz wird also doch wohl eine Regentschaft I gegen eine Entschädigung von 4 Mill. Mk. abzutteten. mübti eintreten müssen.I Dasselbe Blatt publizirt die Bestättgung der Wiederwahl

.Esther, ries ich, .faffe Dich! D» thust Dir! mann zu gehen nnb vor ihm mein Geständnis zu Schaden! I wiederholen. Du sollst wenigstens Dein Reckt

.Was thnt -8? Wer wird mich behanern? Aber!erhalten, was bann ans mir wird, ist ganz gleich." Du weißt noch nicht allcs. In jener Nacht wartete! _____________

Eduard draußen. Er hatte mir vorher schwere» Hu»! KbfwW.a

recht gethao, Margarete; das Schlimmste, was ei»! Siebzehntes Kapitel.

Man» einem Mädchen anthnn kann. Aber ich liebteI 3« Dunkeln,

ihn und wollte ihm alles vergeben. Er hatte ver»! Langsam sank Esthers Haupt auf meine Rniee procheu, mich ja betraten, wenn ich ihm bas Testament j nieder, als fie den traurigen Bericht von ihrer eigenen brächte, baS er für ungerecht erklärte. Unb ich glaubte | Sünde nnb Eduards grausamem Unrecht beendet hatte, ich vertrante ihm ganz, und nachdem ich es|unb mein Herz warb von innigem Mitleid erfüllt für ans bem Schrank entwendet hatte, schlich ich hinaus das unglückliche Weib, baS so schwer für ihr vergehen und gab es ihm." büßen mußte.

Esther rang bte Hände in bitterer Verzweiflung. I Ich nahm fie in meine Arme und küßte sie. O, .Was that er heute?" fragte ich. »Weshalb ent» | Esther, meine arme Esther, wie froh war ich bald hüllst Da wir heute all büs?" danach in dem Gedanken, daß ich freundlich gegen

--Was er that? Ich will es Dir sagen! «IS baS Dich war nnb Dir von ganzem Herze» verzieh! Ich Esse» vorüber war, verließ er mit Elsa das Zimmer! suchte sie z» Küsten nnb zu beruhigen unb machte sie und ließ mich mit Frau Kappmann allein. Nach! darauf aufmerksam, welche schrecklichen Folgen ihr einer Weile ging ich ihnen nach bis an die Thür deS Geständnis für sie selbst und Eduard haben würde, Zimmers, in welchem ich sie vermutete, und mußte aber sie wollte auf keine Veruuuftgrüude hören. Mädchens willen' Zmähtt unTffi' U 6abc« Eworeu", sagte sie, .und bin bereit,

* , h6 Ä Ä bte Strafe auf mich zu nehmen. Ebuard hat kein

M W a» H'ydorf, kein Recht, in bem alten Hause

fei, daß er mich nie geliebt habe und baß er mtd> .u7eben JJ Dein Eigeuthnrn ist." nur zu seiner Fra» gemacht, weil ich ih» bazu ged sn£, mir» -

zwungen - aus Pflichtgefühl, well er mich vorher N Gefängnis kommen",

verführt hätte! Daß er wünschte, ich wäre tot unb ®bnorb

er frei! Dann küßte er fiel Unb fie sprachen davon,! »34 kann nicht elender werden als ich jetzt bin, was fie thnn würden, wenn Eduard seiner verhaßten > Margarete! Er hat mich zu lange mit Füßen getreten; Ketten ledig wäre! Und ich hörte das alles! Mühsam f° laß auch ihn nun leiden. Er hat eS reichlich chlich ich mich hinweg. Mir war, als fei etwas fr I »erbtest!*

mir gestorben, nnb nur ein Wunsch lebte noch inI Roch einmal bat ich fie, nichts zu übereilen, und meinem Herzen: wieder gut zu mache», was ich ged stellte ihr vor, daß eS das Beste fei» würde, sich ünbtgt nnb nicht länger Unschuldige nm meinetwillen | gütlich mit Eduard zu einigen nnb die Kenntnis dieser eiben zu lassen! Ich ging in bte Stube, wo Deines! Sache nicht über ben engeren Familienkreis hinaus BaterS Sarg gestaubeu, kniete bart nteber unb schwor, | bringen zu lassen. Vielleicht würde Eduard wieder daß ich zu Dir gehen und die Wahrheit gestehen j abreifen und fie daun in Ruhe bei uns leben können, wollte. Mag er mich töten er wird eS thnu! | Doch all mein Zureden war vergeblich, und eS aber ich bin bereit, mit Dir zu Rechtsanwalt Kapp. | bedurfte meines ganzen Einflusses auf fie, zu verhindern,

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3» der Kolouialpolittk liegt nur wenig Neues da sich die maßgebenden Kreise hauptsächlich der Feststellung der Grundsätze für die neue Mgonifation unseres oftaftikanischen Schutzgebietes saftigen. Durch kaiserliche Ordre ist die Er-

(Nachdruck verboten.)

Im Pa«« -er Lüge.

Erzählung von D. Russell.

(Fortsetzung.)

erste Lesung der großen Gesetze beendet werden kann. £ cet der Schwierigkeit der obwaltenden Verhältnisse fceßü bie Seratung eine sehr umfangreiche werden, (6v6s doch ist jedenfalls auf allen Seiten der gute Wille rrt wrhauden, zum Abschluß zu kommen. Der Reichs- öf wird sich zunächst mit dem neuen Budget be

Wiigen.

UUD vuu» UIU1L VCHU||CH lvuure. ZU- FWn sah ich nichts von Eduard; aber zu meiner "werraschung erzählte mir Esther, daß er, noch dazu V ihrer Einwilligung, Elsa und deren Taute zürn Magessen eingeladen habe.

^..Mutter riet mir, höflich gegen fie zu sein", sagte Siet,da eS nun doch einmal fein Wunsch war, 15 eivzuladen. »iS er es mir zuerst sagte, autaortete daß ich aus bem Hanse gehen würbe, wenn sie Melde beträte, unb er ermteberte barauf, ich sollte 105'4 5 Sehen. Mutter warnte mich aber davor, eS zum 99*', Dien Bruche kommen zu lassen, und meinte, Elsa jF« doch endlich KouardS überdrüssig werden und

5 »ach einem Manne Umsehen, der fie heiraten kann. .ygMb ich allen Widerstand auf; aber ich bitte Dich, k?8arttt-tDmm auch hin; es wird mir leichter werden, r*8$n mir zur Seite stehst."