M 845
it.
es
1 »reife jUI kch dc
«s
1<
■1«
*A
%
tunb< N-
(65
her
v.
109
SS
handliche, für die lokalen Verhältnisse berechnete Anweisung versaßt, und sowohl in den Zeitungen veröffentlicht, wie den Interessenten inS Haus geschickt wird. Das macht wohl einige Kosten, eripart aber nachträglich viele Umstände und Weitläufigkeiten. Deutschland schlägt mit diesem Gesetz al- erster unter allen europäischen Staaten einen ganz neuen Weg ein, es ist darum auch Ehrensache für alle deutschen Bürger, diesen Weg möglichst ebenen zu helfen. Schwierigkeiten werden bei der Neuhert der ganzen Gesetzgebung doch schon noch genug kommen. Wir haben es hier mit einem ernsten Versuch zu thun, den Notleidenden einen gesetzlichen Anspruch auf allgemeine Unterstützung zu sichern. Vollkommen kann von vornherein das, was geleistet wird, nicht sein, probieren geht bekanntermaßen über studieren. Aber wir können zu einem mustergiltigen Gesetz nur kommen, wenn die allgemeine bereitwillige Unterstützung nicht fehlt. Man kann verschieden denken über den Wert eines Gesetze-, da-, wie dieses, Reformen bringen soll. Da es nun einmal von der verfassungsmäßigen Vertretung der deutschen Nation beschlossen ist, verdient e- als Gesetzwerk Gehorsam und Befolgung, damit aus den gemachten Erfahrungen später Vorschläge auf Verbesserung hervorgehcn können. Alle europäischen Staaten, welche sich für die soziale Gesetzgebung interessieren, verfolgen aufmerksam die Durchführung der Altersversicherung in Deutschland, und wie die Unfallversicherung Nachahmer gefunden hat, wird auch die Altersversicherung solche finden, wenn sie sich bewährt. Die neue Versicherung bringt erhöhte Kosten für die deutschen gewerblichen Betriebe. Vor allen Dingen muß darauf gehalten werden, daß diese ruhig ertragen und auszugleichen versucht werden. Sie sind nicht so bedeutend, daß sie drückend wären oder gar unerschwinglich. Die Alters- und Invalidenversicherung bietet heute erst bescheidene Renten. Je glatter aber die Durchführung sich vollzieht, um so mehr wird sie leisten können, um so mehr auch im Stande sein, zur Erhaltung des sozialen Friedens beizutrogen. Darum handelt es sich ja.
sott, .willst Du mich mit Deiner Liebe beglücken nab meine Gattin werden?"
„Ich kann nicht, Werner", sagte ich nnd barg bitterlich weinend mein G> sicht in meinen Händen; „ich kann nicht! Dringe nicht weiter in mich! Frage mich nicht nach dem Grunde meiner Weigernugl Ich kann nicht !'
Einen Augenblick stand er regnugSloS, dann sprach er bewegt:
„So grüße Deine Mutter, — ich kann mich nicht persönlich von ihr verabschieden — meine Erregung würde ihr auffallen. Lebe wohl, Margarete l"
Die Thür schloß sich hinter ihm. Noch tu der» eiben Stnnde verließ er Htydorf nnd ich wnßte, daß ich ein edles Herz verloren hatte.
MS meine Mntter, Wohler nnd hellerer als sonst, zum Mittagessen hernutrrkam und lächelnd nach Werner tagte, maßte ich ihr das Geschehene mllteilen. Sie bedauerte es schmerzlich, daß ich Werner abgewiesen; aber sie machte keinen Versuch, mich zn beeinflussen.
„In solchen Dingen, mein liebes Kind", sagte sie, „darf eS nur einen Führer geben — das eigene Herz. Weder Stellung noch Reichtum können die Liebe er» setzen: Ich hätte mich sehr ei freut, wenn Du Werners Aatrag angenommen hättest. Da eS aber nicht fein kann, so hoffe ich zu Gott, Dein eiustiger Gatte möge ein ebenso trefflicher Manu sein wie Weruer."
Ms Rose vou der Sache hörte, war sie sehr aus» gebracht.
„ES ist mir uubegreiflich, Margarete", sprach sie, „wie Du Dir die Gelegeuheit entgehen lassen könnt-st, unserer würdige» Tante solch einen Streich zn spielen. O, wenn Werner doch so viel Veruunst gehabt hätte, mich zn begehren! Hätte ich nicht ja, ja, dreimal ja gesagt? Wie konntest Dn nur so handeln! '
Ich ließ Alles über mich ergehen. Rose konnte nicht wissen, wie eS in meinem Innern auSsah, nnd ch war nicht im Stande, sie darüber aufznklären.
(Fortsetzung folgt.)
k Und Rose sah btt dieser Antwort sehr unzu- ffieben ars.
_ »Reizend ist solch abgebrauchter Ausdruck. Weißt »u »ichtS Besseres zu sagen?"
Trier zum Oberpräsidenten der Provinz Sachsen. — Gutem Vernehmen nach wird das Gesamtpräsidium des Reichstages dem GeneralseldmarschallGrafen Moltke die Glückwünsche des Reichstages zu seinem Geburtstage überbringen. — Heute Mittag fand eine Sitzung des BundeSrats statt. Vorher waren der Ausschuß für Justizwrscn, der Ausschuß für Handel und Verkehr sowie die vereinigten Ausschüsse für Zoll- und Steuerwesen und für Rechnungswesen zu Sitzungen zusammengetreten. — Der neu ernannte Geh. Ober Regierungsrat Bayer bearbeitet im Kultus-Ministerium die Volksschulsachen. — Au Veranlassung deö Reichskanzlers tritt am 17. b. in Berlin eine Konferenz zusammen, um über die Fortführung der evangelischen Mission in Ostafrika sowie der Krankenpflege dortselbst zu beraten. Zu dieser Konferenz ist u. A. der Pastor v. Bodel- schwingh aus Bielefeld hierher berufen worden. Bekanntlich hatte sich die evangelische MissionS Gesellschaft für Ostafrika behufs Gewinnung und Aussendung geeigneter Arbeitskräfte schon früher mit der Bielefelder Anstalt in Verbindung gesetzt. — Einzelheiten der preußischen Steuerreform werden jetzt zuverlässig bekannt: Von Jahreseinkommen über 9500 Mark sollen feste Prozentsätze erhoben werden. Für Einkommen von 9500 Mark biS 900 Mark abwärts werden nach unten zu sich verringernde Steuersätze eingesührt, und die Einkommen unter 200 Mark bleiben ganz steuerfrei. Der Einschätzung der Geschäftsleute soll der dreijährige Durchschnitt ihres Einkommens zu Grunde gelegt werden. Alle Personen, welche über 3000 Mark Einkommen haben, unterliegen der Deklarationspflicht; verweigern sie Angaben über ihr Vermöge», so werde» sie von amtswegen eingeschätzt und hiergegen ist eine Berufung dann nicht zulässig. Bei den Einkommen unter 3000 Mark bleibt die Einschätzung wie bisher. Die persönlichen und Familienverhältnifle sollen bei der Einschätzung nach Möglichkeit berücksichtigt werden. — Tie Gewerbesteuer wird in fünf Stufen nach dem Erwerbsertroge bezw. dem in dem Gewerbe investierten Kapital erhoben. Von der ersten, die ganz großen Gewerbebetriebe und Handelsgeschäfte umfassenden Klasse fällt der Steuersatz rasch. Eine erhebliche Erweiterung der Zahl der steuerfreien Betriebe liegt in der Absicht. Die für jede der fünf Klaffen vor- zuschlagenden, nach Prozenten des Erwerbsertrages zu bemessenden Steuersätze bestimmen sich nach dem Grundsätze, daß die Erwerbsfleuer ein Mehrerträgnis nicht liefern soll, und dem Ergebnis der stattgehobten
Probeveranlagung. Ob für die oberste Siufe der anfänglich in Aussicht genommene Satz von 1 v. H. beibehalten wird, ist noch nicht bekannt. Der Grundgedanke der Steuerreform, daß nicht eine Vermehrung der Staatseinnahmen, sondern eine gerechtere, der Leistungsfähigkeit entsprechendere Berteilurg der Staatslasten und eine richtige Abgrenzung de- Gebietes der Staats- und Kommunalbesteuerung zu erstreben sei, ist sonach durchweg festg-halten. Die von dem früheren Finanzminister v. Scholz als dem positiven Ergebnis gefährliche Nebenfragen bezeichneten Fragen der Quotisierung und der Besteuerung der Reichiunmittelbaren scheinen außer Betracht zu bleiben. — Wie der „Confcctionair" mitteilt, fand in Berlin infolge eines von zuständiger Seite kund» gegebenen Wunsches eine Besprechung sehr angesehener Kaufleute der Textilbranche statt, welche sich für die Selbsteinschätzung aussprach. In kaufmännischen und gewerblichen Kreisen Berlins wird hiernach die Selbsteinschätzung gewünscht, auf Grund bei Durchschnittseinkommens bet letzten biet Jahre. Man ist derselben schon deshalb geneigt, um bei Reklamationen den Recherchen der Konkurrenten aus dem Wege gehen zu können. Hohe Geldstrafen für falsche Angaben bei der Selbsteinschätzung, dann aber nur staatlich angestellte Beamte, welche dieselbe vornehme», die ferner durch ihren Diensteid gehalten sind, strengste Diskretion zu bewahren, werden gewünscht. Eine solche Selbsteinschätzung würde, wie in dem Material, welches jdem Finanzminister zugehen soll, durch Zahlen bewiesen werde, an Einkommensteuer um die Hälste der Beträge mehr liefern als bisher. — Die sogenannten alten Lassalleaner, eine feit Jahren in Hamburg und anderen großen deutschen Städten bestehende sozialistische Gruppe, welche zur Bebelfchen Sozialdemokratie nicht übergetreten ist, wird nach dem Kongreß zu Halle mit einem Aufruf an die deutschen Arbeiter hervortreten, der eine Unterstützung der Reichsregierung bei Durchsührung ihrer sozialpolitischen Maßnahmen fordert. — Nach dem soeben erschienenen Deckerschen Terminkalender für Justizbeamte, welcher die amtlichen Personallisten für die preußischen Juristen enthält, beträgt die Zahl der Affessoren 1791, während 2975 Referendare vorhanden sind. 1889 betrugen die entsprechenden Zahlen 1810 bezw. 2981. Es hat danach sowohl die Zahl der Affessoren, als die der Referendare im Vergleiche zum Vorjahre etwas abgenommen. Bei den Assessoren ist jedoch die Abnahme nur eine scheinbare, da im vorigen Jahre von der Prüfungskommission den ganzen Sommer hin-
\ Sechszehntes Kapitel.
1 Wie man säet.
Am nächsten Tage kam Werner gegen elf Uhr Wrgens, als ich allein in der Wohnstube saß, zn HS. Rose machte einige ihrer Srmenbesnche — denn »iise Gewohnheit hatte sie beibehalten, obgleich ste sich Jtt dem Pfarrer veruneinigt zu haben schien —, und Warna war angegriffen und lag noch zu Bett.
»SS thnt mir leib", sagte ich, al» ich ihm bte wnb gab, »daß Mama noch nicht auf ist und Rose Mging."
L »3<$ hoffte gerade, baß baS bet Fall fein würde", Liberte er lächelnd. »Die Wahrheit z» gestehen,
empfindlicher Weise und schrieb jenen Brief au Mama, der meine sofortige Rückkehr zur Folge hatte."
»Daun muß ich mich meiner Mntter schäme». Wenn ich zu Hause gewesen wäre, hätte baS nicht geschehen können. Leiber war eS mir unmöglich, rüher abznkommen. Heute aber, Margarete, bitte ich Dich, nach Gcllenheim zmückznkehren, — nicht allein, fonberu mit mir vereint — als meine Gattin!'
»O, nein, nein! Werner, sprich nicht so! Du bist großmüttg, aber ich kann es nicht aunehme» I Du liebst mich nicht so sehr, — nnb Du barfft nicht denken, daß Du mich zu Deiner Fran machen mußt, nur, nm mir G-nngthnnng zu verschaffen!"
»Ich liebe Dich doch ,so sehr', wie Du sagst, Margarete", und er umschloß meine Hand mit anftem Druck. »Ich liebe Dich schon feit dem Tage, da ich Dich zuerst in Deines Vaters Hause gesehen. Aber als meine Mutter von Dir und Alwin sprach, bedachte ich mich nnb entschied mich schließlich: Nun wohl, ich will Margarete seilst fragen sie wirb mir bie Wahrheit sagen, nnb wenn ste Alwin liebt — weißt Du, was bann meine Absicht war?"
Ich blickte zu Boden und vermochte auch nicht ein Wort über bie Lippen zu bringen. Schon kostete ich bie ersten bittere Früchte meiner Sünde.
„Alwin hat, gleich oitten andere jungen Offizieren, übermäßig hohe Schulden gemacht. Aber hätte ich erfahren, daß Du ihn liebst, vielleicht mit ihm verlobt bist, so hätte ich durch Aufhebung des Majorat» ihn au» feinen Verlegenheiten befreit, damit Du Dein uugeS Leben nicht in vergeblichem Harren vertrauertest. Iber da Du mich hierüber beruhigt host, so mag er Inua Barbow heiraten, nnb ich hoffe, meinen Besitz
besser verwenden zu können."
Jede» biefer Worte fiel wie glühenbk» Blei auf mein Herz. Ich mußte schnlbbewnßt ba» Ange vor i im senken nnb mir verzweiflung-voll sagen, baß ich mit eigener Hanb mein Glück zerstört hatte!
’ »Nun, Margarete", fuhr er nach kurzem Schweigen
3itr Einführung -er Alters- «n- S InvnIi-en-Verklcherung.
In wenigen Monaten wird das Alters- nnb Jnvalidenversicherungsgesetz in Kraft treten welches so weite Klaffen der Bevölkerung berührt, wie kein anderes deutsches Gesetz vor ihm. Fast Jedermann hat mit diesem Gesetz zu thun, Industrielle und Kewerbireibende, die ihre Gewerbsgehilfen und ' Arbeiter zu versichern haben, die Handwerker, deren Gesellen ebenfalls dem Gesetz unterstehen, ja, auch viele Hausfrauen haben indirekt damit zu thun, denn auch die Dienstmädchen und das Gesinde ist ver- ficherungspflichtig. Nun hat man sich aber that sächlich noch viel zu wenig um das Gesetz bekümmert, obgleich schon zu wiederholten Malen Anweifurgen vnd Belehrungen über das Gesetz gegeben wordcn 5 find. Und doch ist nichts verfehlter, als die Dinge w sich herankommen zu lassen. Man denke nur,
(Nachdruck verboten.)
Im Kan« -er Lüge.
Erzählung von D. Russell.
(Foi tsetzung.)
welche Arbeitslast, welche Umständlichkeiten sich be dem Inkrafttreten des Gesetzes ergeben müssen, wenn Jedem ei ft die Dinge lang und breit erklärt werden sollen, und Niemand sich zurechtzufinden 3 weiß. Dann ist man im Publikum mißvergnügt Md hat doch nur selbst Schuld an allen diesen Scherereien. Es muß besonders darauf hingewiesen werden, daß kein Arbeitgeber ober Dienstherr in seinem Belieben es hat, ob er seine Angestellten und Leute versichern lassen will oder nicht, und pflicht ebenso wenig können die Letzteren sich überlegen, ol re uti f Qn der Versicherung teilnehmen sollen oder nicht.
Das Gesetz setzt ausdrücklich Zwangsversicherung für l alle Versicherungspflichtigen fest, da sind keine Aus- l »ahmen ober Entschuldigungen zulässig, jede Partei
. wuß die Kosten trogen, welche ihr aus der Durch-
1558 ^iun9 des Gesetze- erwachsen und kann sie nicht . auf andere abwälzen. Die Zahlung der Der 8 t ficherungSbeiträge ist für manchen noch etwas ganz
M Wie erfolgt die Unterweisung der Interessenten am beste»? In den Zeitungen ist, wie bemerkt, schon sehr oft lang und breit auf diese Angelegenheit hingc wiesen. Aber trotzdem haben noch nicht alle ** das nötige Verständnis gewonnen. Es möchte darum empfehlen, daß von den Behörden eine
Deutsches Reich.
Berlin, 16. Oktober. Ter Kaiser präsidirte heute, vormittags 11 Uhr, einer längeren Sitzung des Kronrate- rm königlichen Schlosse und nahm sodann mit der Kaiserin an dem Frühstücke im Palais der Kaiserin Friedrich teil. — Der .Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des bisherigen Regierungspräsidenten von Pommer-Esche in Margarete, ich sah Rose vor einer Viertelstunde das Sau» verlasse», und da ich gern ein paar Worte rntt Dir allein sprechen möchte, so freue ich mich, daß ich jetzt Gelegenheit dazu habe."
Mir wurde ganz unbehaglich, al» ich bk» hätte, nnb meine Befürchtung, er könne von Alwin reden wollen, bestätigte fich, ba er gleich darauf fortfnhr:
»Ich wollte Dich bitten, Margarete, mir ganz wahrheitsgemäß zu sagen, weshalb Du Gelleuheim o plötzlich verlassen hast, ober richtiger gesagt, ans welchem Grnnbe meine Mutter Deine Abreise veranlaßte.
Ich staub für ben Augenblick fassungslos nnb per- mochte nicht zu antworten.
»Schenke mir Vertrauen, Margarete, nnb fei ganz offen gegen mich. Sage mir — hat Alwin e» verstanden, Deine Liebe zu gewinnen?"
Was hätte ich barem gegeben, jetzt bie Wahrheit agen zu dürfen I Unb wie viele bittere Thränen, Demütigungen unb Mißverständnisse wären vermieden worden, wenn ich dem Rate meiner alten Freundin efolgt nnb anfriebtig gegen Werner gewesen wäre! Aber bie Leidenschaft für Alwin trübte meinen Blick; leb hielt e» für meine Pflicht, fein Geheimnis zn bc> wahren, nnb es kam mir damals fast heroisch vor nm nuferer Liebe willen zu leiden. Und so log ich denn zum zweiten Male nnb hinterging einen guten, eblen Mann, wie ich vorher ein warmherzige» Mädchen betrogen hatte! Jahre be» Kummer» nnb ber Rene sollten baranf folgen!"
»Ich will Dir sagen, Werner", sprach ich enblich mit leiser Stimme, .weshalb mich Deine Mutter in o kränkenber Weise uns ihrem Hanse entfernt hat- Eines Abends, als ich mich matt nnb angegriffen ihlte, weil ich toieber einmal, wie schon manchen Tag vorher, bei Anna Barkow gesessen unb sie ge> 'flegt hatte, forberte mich Alwin auf, mit ihm in den Gatten zu gehen, nm mich in ber frischen Luft zu erholen. Wir biteben etwa eine Etnnbe draußen, nnb al» wir znrückkameu, beletbigte mich Tante in
Wöchentliche Beilagen: KreisBlatt für die Kreise Marburg und Kirchhain Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
। zu jagra $-
a bald k »Was soll ich sagen? Etwa, baß Dn boppelt — 9 =nt< «eifach reizend» ans siehst? Weißt Dn, e» gtebt eine JLtj »ognacforte, ans beten Flaschen ein, zwei ober drei cDtu2L ®terne onfgebrmft sind, nm ben Grab ber Vorzüg- Weit jeber Sorte zn bezeichnen. Nun, Du stehst Uso ben bret Sternen entsprechend an».*
»Ich weiß nichts von Cognocflaschen", entgegnete «se schmollend, »unb e» thnt mtr leib, Vetter, daß Du so gut mit ihren Eigentümlichkeiten vertraut bist.' k Werner lachte herzlich. »In Zukunft werde ich «ich also mein Dreigestiru nennen, wenn ich Dir ein
». * Uchtes Kompliment machen will!" rief er.
»Ich bin aber nicht Dein Dreigestiru", sagte Rose doch koketter; .nicht einmal ein Stern."
fikutti Neues, um so besser wirb es fein, sich mit allen !'/2°/» Vorschriften bekamt zu machen. Denn das Gesetz Künd': befiehlt nicht blos, eS bestraft auch die Nichtachtung Haruns feiner Anordnungen. Da das Gesetz über die fse » Alters- und Invaliden - Versicherung schon am 1. king-G Januar 1891 in Kraft treten soll, ist die Zeit zur ^Information nicht mehr groß.
^^^^m^^8n^^Abmme«etit»'PreiS^bei der (E(pe>> Marburg, sowie^idieLmwueen-Bureaux vonHaasmstttn'unbätoglet
W*S»Ä!Ä MVÄ” ® Sonnabend, 18. Oktober 1890. xxv- Jahrgang
«mameu U» «ne «eue » Psg- ' __Daube ll.Lo.in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Hari-.
S »Nttn. Ein Stern ist zn hoch für mich, um _ Ureichbar zn sein."