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Wochenschau.

Zugeständnis, daß die Freundschaft zwischen den beiden Ment allerdings eine recht große, die Friedens-

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Grosvenor setzte sein GlaS nieder und kehrte auf

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Treuer Liebe Loh«.

Roman von U. Rose«.

(Fortsetzung.)

Bon allen Seiten ertönen die Frirdensllänge, seitdem Kaiser Wilhelm II. als Gast des russischen Zaren in Narwa zur Beiwohnung der großen Manöver anwesend ist. Die Petersburger und Mos- lwer Penslawistenblätter haben ihre Hetzereien gegen Deutschland eingestellt und bequemen sich zu dem

»Ich kann dem Burschen heute nicht mehr folgen", ,Den Wirt auSzusragru,

zufluß ist auch in diesem Sommer ein sehr starker, und sie sind, da sie verdienen, durchaus zufrieden. Politische Stille ist auch in London mit dem Schluffe deS Parlamentes ringekehrt. Da auch alle Streik­beigelegt find, ist nicht- vorhanden, was John Bul aus seiner Sommerruhe zu stören vermöchte.

Ein mehr komischer, als ernst zu nehmender Zwischenfall wird auS Italien berichtet. Im ehe­maligen Großherzogtum ToSkana hatte fich ein Haufe von hundert unzufriedenen Menschen angesammelt. Da sie nicht recht wußten, was sie anfangen sollten, um in bessere Verhältnisse zu kommen, gerieten sie auf die schöne Idee, die Republik auSzurufen, uni) die Landbevölkerung zur bewaffneten Erhebung aus­zurufen. Diesem Rufe folgte indessen niemand, und statt deS erwarteten Zuzuges erschien nur die Polizei, welche die Republikaner bald zerstreute, nachdem ein paar Flintenschüffe abgegeben waren. Das war das Ende von der Sache. Die Cholera in Spanien breitet sich noch immer auS, tritt aber wenig heftig auf. ©in Fall der Cholera ist übrigens auch im Londoner Hafen an Bord eine- Indien - Dampfer- konstatiert worden.

In Südamerika bereiten fich neue Umwälzungen vor. Diesmal ist es der Stadt Uruguay, in welchem ein Regierungswechsel bevorsteht. Dieser Staat hat das GMck, einen überaus sorgsamen Präsidenten zu besitzen. DaS Malheur bei der Sache ist nur, daß das Staatsoberhaupt für sich wohl sorgt, aber nicht für seine Lande-kinder. Kurz und gut, der Präsident von Uruguay versteht da- Bestehlen der Staatskasse ganz ausgezeichnet. Nachdem nun die Argentinier ihren Präsidenten Celmann, der auch so ei« Pflänz­chen war, fortgejagt hatten, stieg den Bürgern von Uruguay der Gedanke auf, weshalb sie denn gerade ihren Präsidenten behalten sollten. Soldaten und Bürger einigten fich schnell, und so wird denn nächstens auch der Präfident von Uruguay vom Schauplätze seiner Heldenthatrn verschwinden. Man nimmt an, daß er freiwillig gehen wird, sobald er mit dem Packen seiner Koffer zu Ende ist.

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Anreisen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler m Frankfurta.M., Laffel, Magdeburg «.Wien: Rudolf Rosse in Frankfurt «. M., Berlin, München u. RMn: ®. L. Rande u. Co. in Frankfutt <u M., Berlin. Lannover. Batts.

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Bestellungen für den Monat September auf die

Oberhesfische Zeitung mit ihren Beiblättern

Urei-blatt und

-llGstrieries So««tugs-lait «rden von allen Postanstalten und den Land- triesträgern angenommen.

Die Exped. der Oberh. Zettg.

SiÄi u «rosveuor fetzt E Straße zurück, »vvelter - - * .

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r'f>Jret 5?Ite er enttäuscht.Den Wirt anSzusrägen, !TbaI We nicht ratsam gewesen. Ich nmß schon rnhig Dam« I morgen warten." Seufzend nahm er seinen Weg Exped- ty dem Gasthof deS Städtchens.

«isichten für Europa niemals so günstige gewesen tt ein !«n, wie gegenwärtig. Die französischen Journale j eichten am liebstm die ganze Welt vor Aerger -o- giften, seitdem ihr Liebling, der russische Zar, < 5420 tat deutschen Kaiser umarmt hat, aber da sich da» gut thun läßt, versteigen sie sich zu, allerlei ;age zu ansüßen Redensarten, wenn sie gleich einräumen Äffen, daß das gute Verhältnis in der That besteht, e 9.S die Kaiser Wilhelm und Alexander wohl schwer- äTjüJj $ stch in den nächsten zehn Jahren den Krieg er- e LoaÜ ben tocrbcn- Offenherziger ist der Präfident jdera« ««ot, auch der französische Minister des Auswär- Ribot, die beide in Bankettteden erklärt haben, °ß die allgemeine Lage in Europa heute ganz >Herordentlich friedlich sei. Diese allgemeinen riedensschalmeien hat der russische Finanzminister hschnegradSki zu benutzen verstanden! Wenn der übliche Staatsbürger fich keine Sorgen und Ge- 2*'^ inten macht, dann ist eS die beste Zeit, ihn anzu- gis zn «npen, so denkt der Herr Minister, und sofort «- (5321 «int er mit zwei mächtigen neuen Anleihen auf 12. r Bildfläche. Da in Deutschland die Begeisterung -zmmn! x ^dsche Papiere verschwunden ist, so werden so^ W die Franzosen ihren Geldbeutel öffnen muffen, « dem Leiter der rusfischen Finanzen den Säckel 43. I 1 Men.

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Haus- gründ, mgniffi rechend. (5381

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Dnttschrs Reich.

Berlin, 22. August. DieNordd. Allg. Ztg." erklärt die Meldung einiger Blätter, der Kaiser werde im September Wim besuchen, für unbegründet. An otientuten Stellen sei nichts davon bekannt, die Reise würde auch mit den sonstigen Dispositionen nicht stimmen. Auch derReichsanzeiger" dementirt die von einigen Blättern verbreitete Meldung, daß der Kaiser jüngst drei Bergleute auS Herm-dors

Rande der Abgrundes bewegt, nm nicht endlich gegen die Gefahren abgestumpft zu sein.»

Mtt Sonnenuntergang ttas Lord Grosvenor wieder in Pelten ein. Da» Zwielicht dämmerte bereit» über der Stadt, al» er sich auf seinem Postm vor de« Bierhanse einsand.

Bitt war noch nicht da, und mehr al» eine Stunde verstrich, ehe der junge Mann ihn die Straße hernntertaumeln sah.

Er hat schon etwa» zu fich genommen*, dachte Paul.Nachdem er die gestrige Nacht ganz auSge- blieben ist, wird er heute sicherlich früh nach Hanse gehen. Zweimal hintereinander wird sich seine Fran so grobe Unregelmäßigketten nicht gefallen laffen.*

Die Ereignisse bewiesen, daß er richtig geurteilt hatte.

Bitt schwankte schon nach zwei Stunden, ans den Arm eine» Gefährten gestützt, an» der Schänke. Beide stolperten mühsam ben Weg entlang. Lord Grosvenor blgte ihnen mtt pochendem Herzen. Al» sie das Städtchen hinter fich hotten, verabschiedeten fich die Trpnkenbolde zärtlich von einander. Grosvenor ver­barg fich im Schatten eine» Baume».

Vitt taumelte, singend und laut vor fich hin- prechend, die Landstraße Wetter, Grosvenor schritt linier ihm her. Die Gegend wurde immer öder und »der. In der Nähe de» Hause» angelangt, in dem Giralda und Egon eingespent warm, warf fich Bitt ilötzlich unter eine Hecke zu Boden und fing an zu enszen und zu stöhnen.

Was ist Ihnen, lieber Staun?* fragte Grosvenor, ich zu ihm niederbeugend.

Bitt war zu schwer bettnnken, nm Lord Grosvenor, dessen Züge von de« breitrandigen Hut verdeckt waren, zu erkennen, ober Über dessen Begrüßung iberroscht zu sein.

Nnicht»', stotterte er schluchzend. ,Do» geht Sie nicht» an. Lassen Sie mich in Ruhe. Scheren Sie sich zum Teufel.*

aber wenn ich Ihnen zu helfen wünschte?* rief GroSvmor, ihm eine Hand voll Ellbermünzeu zeigend.

Lor Tagesanbruch vor er wach und sobald die ten fich zu öffnen begannen, befand er fich wieder *e« Bierschank. Der Wirt ordnete Flaschen und lser, ober Gäste waren noch nicht anwesend.

rg, L Gla» Bier bestellend, erkundigte Lord Gros- tow sich gleichgilttg nach de« Trunkenbold vow w* Mugeuen Abend.

Kaiser Wilhelm II. ist in Rußland auch von der Bevölkerung sehr herzlich empfangen, die Sol­daten haben gleichfalls lebhafte Sympathieen für den Herrscher zur Schau getragen. Bei dem streng militärischen Charakter des Besuche- haben irgend welche Festlichkeiten nicht stattgefunden, die Monarchen wohnten Tag für Tag den zwischen Narwa und Petersburg fich abspielenden Manöver« bei. Nach Schluß derselbm stattet unser Kaiser noch einen kurzen Besuch im Schlosse Peterhof ab und tritt dann über Kronstadt die Heimreise an. In Stemel landet der Kaiser, um den ofipreußischeu Manöver« beizuwohnen. Für einen Tag war in Narwa auch der russische Minister des Auswärtigen, Herr von Gier-, anwesend und hatte eine lange Unterredung mit dem Reichskanzler von Caprivi. Daß hier be­sondere politische Abmachungen getroffen worden sind, ist natürlich nicht anzunehmen. Wohl aber können sich späterhin gute politische Folgen auS diesem Be­suche ergeben.

In der inneren deutschen Politik herrschte un­unterbrochene Feiertag-stille. Die Streittgkeiten unter den Sozialisten boten nichts neues, ebensowenig die Erörterungen über die geplante Reformgesetz­gebung in Preußen. In beiden Fällen muß man abwarten, was die Zeit bringt Ersatzwahlen zum Reichstage haben in den Kreisen Kaiserslautern und Uelzen stattgefunden und in beiden Fällen ist eine Stichwahl erforderlich geworden. Fürst Bismarck ist noch in Kissinger», hat aber bisher keinen weiteren Berichterstatter empfangen.

Eine Neubildung der politischen Parteien scheint in Frankreich bevorzustehen. Ein großer Teil der monarchistischen Abgeordnetm hat fich nachgerade davon doch überzeugt, daß der Kamps gegen die Republick für lange Jahre hinaus au-ficht-loS ist. Zwar hat die republikanische Regierung wirkliche staatliche Reformen so gut wie gar nicht eintreten laffen, aber fie hat den unleugbaren Erfolg in der Haltung der Massen für fich und der Erfolg hat ja von jeher in Frankreich schon entschieden. Darum wollen zahlreiche, bi-her monarchistische Abgeordnete ihren Frieden mit der Republik machen und sich mit den gemäßigten Republikanern vereinigen, um das jetzige Ministerium, welche- auS ruhigen und be­sonnenen Männern besteht, dauernd zu unterstötzm. Ein Opfer dieser Annäherung wird der langjährige radikale Präfident der Deputiertenkammer, Herr Charles Flouquet, werden, den man von seinem Posten zu verdrängen entschlossen ist. Die Pariser kümmern fich wenig um die Politik; der Fremden­

ausgefordert habe, fie heimlich zu besuch« und Rupert mitzubriugeu.

.Da» mag unvorsichtig sein*, «klärte fie «tt eine« leidenschaftlichen Zittern ihrer Stt««e, und einem Schmerz, der Grosvenor tief in die Seele chuttt, aber meine Nerven find heftig erschüttert, und ch bin saft nicht mehr im Stande, mich ausrecht zu halten. Ich habe Gottftied gebeten, morgen früh nm zehn Uhr in unserem Gartenpavillon ans mich zu »arten, und er wird pünktlich dort sein. O, daß tote zusammen sterben und diesen entfestigen nutzlosen Kamps damit für immer beendigen könnten.'

,O, sprechen Sie nicht so, gnädige Frau', bat Grosvenor.Das Wiedersehen in dem rebeunm» fponnenen Pavillon wird ein reizende» Kapitel eines Romans ohne jede Gefahr sein und Giralda und Egon werden gleichfalls daran TeU nehmen.'

Beatrice blickte zu ihrem jungen Freunde mtt strahlenden Angen auf. Die Sehnsucht nach ihren Stabern, bie ihr so plötzlich enttückt waren, hatte ihre Kraft gebrochen und fie in Verzweiflung gestürzt GroSvenorS znverfichtlich gegebene» Versprechen richtete ihre elastische Natur wieder aus.

Bringen Sie mir meine Kinder', rief fie jubelnd, und all meine Sorge wird schwinden wie der Nebel m Sonnenschein. Ich muß in Giralda» Augm »licken und sehen, ob fie noch heiter und hoffnungS- roh ist, ich muß mein jüngste» Sind an meta Herz drücken, nm wieder Mut und Kraft zu gewinnen.'

Sie werben hier fein', gelobte Grosvenor feier« ich.Wir werden morgen ein kleines Familienfest begehen, bei dem Giralda und Egon nicht fehlen sollen.'

Wir müssen aber sehr behutsam zu Werke gehen. Nachdem ich meine Einladung nach Adlerhorst abge» chickt hatte, schrieb mir mein Vater, baß er nnb Lord Trewor heute hier fein würben. Der Marquis be. önbe fich in einem trostlosen Zustande und bedürfe iebenben Zuspruchs. Ich handle nicht g«n unüber, legt nnb voreilig, aber ich habe mich zu lauge am

in Audienz empfangen habe. Prinz Nikolaus von Griechenlanb, der drittälteste Sohn de» König», welcher anfangs August zum Leutnant in einem Artillerieregiment ernannt wurde, wird sich zur Fortsetzung seiner militärischen Studien im Herbste diese- Jahres nach Berlin begeben. Prinz Nikolaus steht gegenwärtig im 19. Lebensalter. Generalfeldmarschell Graf Moltke nimmt, einer Einladung deS Kaiser- folgend, an dem Manöver bei Kiel teil. Die Kadetten - Anstalt in Kulm wird mit Ende dieser Woche ihr Leben in Kulm nach circa lOOjährigem Bestehen beschließen. Ihre Zöglinge gehen bis Anfang Oktober in die Serien und beziehen nach den Ferien die neue An­stalt in Köslin. Die ,M. N. N." schreiben: Die Angriffe gegen bie Reichsregierung aus Anlaß deS deutsch - englischen Kolonialvertrages, der Sozialpolitik, kurz gegen bie ganze Richtung deSneuen Kurses" find in den letzten Wochen außer von einigen rheinischen Zeitungen, ganz be­sonders heftig von München aus betrieben worden. Es ist begreflich, wenn mit Rücksicht auf die Her­kunft dieser Behauptungen mehrfach die müssige Frage «örtert worden ist, ob die bayerische Regierung diese Angriffe, gegen die deutsche Reich-regierung billige. Wir können dem gegenüber aus bester Quelle betonen, daß man es hier lediglich mit absolute« Privatleistungen einzelner Mißvergnügt« zu ihn« hat. Die bayerische Regierung dagegen befindet fich bezüglich der außer- und innerpolitischen Fragen in völliger Uebereinstimmung mit der Reichsregierung waS ja schon durch die Haltung der bayerischen Bevollmächtigen im BundeSrate klar und deutlich zu tage tritt. Wir können hinzufügen, daß auch da» bayerische Volk in seiner überwältigenden Majorität weit davon entfernt ist, die Gefühle und Anschauungen zu teilen, welche einzelnen Blättern Anlaß zu ihren Angriffen auf die Reichsregierung gegeben haben." Wie schon mitgeteilt, wird Se. Majestät der Kais« auf der Rückreise von Rußland in Memel landen und an den Manöver« de» 1. Armeekorps teil nehmen. Nach dem Programm für diese JnspizirungSreise trifft der Kaiser am 25. August Nachmittags in Memel ein, woselbst die Besichtigung einig« Sehenswürdigkeiten stattfindet. Uebernachten wird Se. Majestät im Sonderzuge. Die Abfahrt des Sonderzuges findet am 26., früh 3 Uhr statt, und ist die AnÜmft vor Insterburg, am Schnittpnntte der Chaussee Insterburg - Neu - Stobingen, auf früh 6 Uhr festgesetzt. Hier steigt Se. Majestät d« Kaiser zu Pferde zur Kavallerie-Besichtigung. Nach

Bitt erhob fich auf seine« Ellenbogen, starrte da» Geld gierig an, faul aber bald wieder auf ben Boden zurück.Ich brauche Ihr Geld nicht', brummte er. Ich wünschte, ich wäre erst wieder in meinem Dorf. Den lieben Tag nichts als Zank mtt meiner Alten.'

Wo wohnen Sie denn hier, Freund?'

Bitt zwinkerte mit ben Augen, schob seine Mütze in ben Nacken nnb sah bem Fragenden argwöhnisch in da» Gesicht, aber in der nächsten Minute hatte der Rausch seine Vorficht Überwunden.Dort drüben*, antwortete er weinend, mit zitterndem Fing« nach de« Hanse deutend, da» Grosvenor schon aus­gefallen war.Ein wahre» Hundeleben führe ich hier. Ich wollte, ich wäre tot nnb läge still in meinem Grobe unter einer dichtblätterigen Thränenweide.'

Grosvenor fann einen Augenblick nach. Er vor entschlossen, GiralbaS Befreiung noch in biefer Nacht zu bewirken. Aber wie?

Bitt war tu eine Art dumpfen Schlafes berfnnten. Lorb Grosvenor berührte ihn mit bem Fuß.Sehen Sie her, mein Sieber*, rief er bem Halberwachteu in,ich möchte Ihnen einen zeitweiligen Tausch vor- »lagen. Leihen Sie mir Ihren Ueberzieher, Ihre Mütze nnb Ihr Halstuch nnb ich lasse Ihnen noch ein Golbstück dazu.*

Meinetwegen*, ertoiberte Bitt schlaftrunken.Wo ist bas Gelb?"

Diese Worte al» Einwilligung bentenb, streifte Srosvenor bem steifen, hilflos baliegenben Menschen einen Ueberzieher ab, bedeckte ihn mit dem eigenen ilüschgesütterten Rock, setzte fich dessen Mütze ans, chlüpfte in seinen Rock, wickelte sich den dicken ge» trieften Shaw! nm den Hals und das Kinn und näherte fich schnellen Schritte» dem einsamen Hanse.

Seine Hand in Bitt» Ueberzieher steckend, entdeckte Grosvenor den Hausschlüssel.

So wett geht alle» gut*, murmelte er.Ich ann nach Belieben in da» Han» gelangen. Da» Uebrige ww ich bem Zufall Überlassen.*

(Fortsetzung folgt.)

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I Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham. -

Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Mark! 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

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834» |tm Tage konnte er Nichts thnn, feinem Ziele , i06/r 2tt. zu kommen. Die Zeit lastete schwer ans ihm, ,i 98** ?mcht zu verzagen, ritt er nach Berrilhos, einige toftben mtt Beatrice zu verplaudsu. Er sand bie 10*/ St entmutigt unb verstimmt. Sie teilte ihm mit, ? fie in bem Gefühl gänzlicher Verlassenheit unb

^tafamnng an ihren Gatten geschrieben und ihn

Grosvenor verbarg seinen Verdruß und wanderte feinen Gasthof zurück, um nach einem kürzlich ver- ten, von Fremden bewohnten Hanse zu forschen, and wußte ihm Auskunft zu geben. ES blieb nichts anderes übrig, als Mit» nächsten Besuch i q-w.M*1 Dierschäuke abzuwarten nnb seine Bewegungen I L ^ner zu beobachten.

Tage konnte er nicht» thun, feinem Ziele '** zu kommen. Die Zeit lastete schwer ans ihm,

fcWetat täglich «ch« an Werktagen «ach Sonn- und eäääÄSM? s » Marburg,

TK-OK" Sonntag, 24. August 1890,

_ ,-O, der", so antwortete b« Wirt mitteilsam, 106* t * ist »in eigenthümltcher Kanz. Ich weiß nicht 100 er wohnt, ab« er will heute abend wiederkommen.

hat mtt einem meiner Stammgäste Brüderschaft 'en. Vor der Morgendämmerung war er schon r auf den Beinen, nm heim zu gehen. Ich , « fürchtet fich vor seiner Alten."