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Recht gegeben, sich geltend zu machen, wie dem Anderen! Daher rührt auch die hitzige Opposition der jüngeren sozialistischen Führer gegen die alten her, es ist ja auch angenehmer, zu befehlen, als zu gehorchen. Die Sozialdemokratie wird durch diesen Streit nicht vernichtet werden, aber zersplittern wird sie über Jahr und Tag, denn alle Elemente, denen Bebel jetzt den Fuß auf den Nacken setzt, beugen sich nicht austichtig, sondern sehr widerwillig. Un der Gehorsam der Maffen? der reicht so weit, wie der Erfolg geht! In Nordamerika besteht der gewaltige Bund der »Ritter der Arbeit", desicnZiel ebenfalls die Verbesserung des Loses der Arbeiter ist. Der Bund hatte über eine Million zahlender Mitglieder, fünf Jahre hindurch haben die Arbeiter treu beigesteuert und nun fällt die Sache doch auseinander, Die Leute sind des Zahlens müde. Wie wird es nun kommen, wenn bei den Sozialisten fortwährend nur Geld und Gehorsam verlangt wird? Auch der Sozialismus wird schließlich eine Episode in der Entwicklung der Menschheit sein, er wird einschlafen, wenn die berechtigten Forderungen der Arbeiter sich erfüllt haben, und die »überzeugungstreuen" Sozialdemokraten werden dann zu internationalen Umsturzmännern geworden sein. In anderen Staaten wird heute noch weit mehr im sozialistischen Sinne gearbeitet, als bei un-, und doch nimmt man die Sache nicht so sehr tragisch. Die Sozialdemokratie ist bei uns groß geworden, weil man von vornherein zu viel Aufhebens von ihr machte. Wäre das nicht geschehen, so hätten wir wir eine deutsche Arbeiter- Partei, die wir in Zukunft sicher erhalten werden. Ein Nachteil ist das aber nicht, Deutschland kann durch einen selbstbewußten deutschen Arbeiterstand, der etwas auf sich hält, nur gewinnen.
Ormoud vohut seit gestern in der goldenen Harfe.' ,80 lange schon?" rief GroSveuor unwillkürlich. ,3a, Mylord. Er »acht Ausflüge in die Umgegend, gnädiger Herr. Gestern abend fuhr er mit seinem Diener in meine» kleine» Wage» aaf bei Land hinaus und kam diesen BormUtag allein zurück. Lord Ormond hatte recht schlechte» Wetter und die Pferde waren sehr müde und abgetrieben."
Diese Mitteilung »ar für Lord Gro»ve»or sehr
tmet Liede Loh«.
Roma« von U. Rose».
(Fortsetzung)
Die zierlich geschriebenen Zeile», die er klopfenden yerzeus überflog, und die von Dalton au» dattrt *tten, teilten ihm Siralda» Adresse ati und meldete» 4», daß sich die Geliebte in Sicherheit befinde.
«Mit dem nächsten Zuge, der morgen früh vor M Uhr abgeht, reife ich nach Drltou. Mittag» bin R bei Siralda", murmelte er, da» duftende Blättchen » die Lippen drückend.
„Ein alter Herr und ein junger Mensch wünsche» -rhven ihre Aufwartung z» mache», gnädiger Herr", «ldete die Haushälterin, „darf ich sie htuetoführeu?''
„Ja, Fran Latten."
„Rupert", rief Lord GroSveuor, al» die Gäste ** ihm eiutrateu, seinem jnngen Freunde mit aus. »breiteten Armen entgegengehend. Der Begletter "» »naben schien dem Hausherrn fremd zn sein.
„&t erkennen mich nicht, Mylord?" ftagte Sitte
„Nein, mein Herr."
Der Gast nahm seine dnukle Brille ab nud ent. «rate seine granlockige Perrücke. Die schSuen Manen Ur» Gottfried TreworS blickte» den jungen Schloß. *rr» lächelnd und verttauensvoll ins Gesicht.
„Herr Trewor I" rief Paul erstaunt. „Ihr Besuch * mir eine um so größere Freude, al» ich ibn nicht «warteu durfte." •
to^Sie glaubten nx8 auf Ihrem Landsitz ia der m»e» Waldeinsamkeit draußen sicher nud geborgen Ureud ich «ich dort verfolgt wähnte und «ich «st Uert nach London begab. Gestern wagte ich «ich Riet de« Schutze einer neuen Verkleidung in da» «»» «eine» Schwiegervater», hatte eine lange Unter. ?®ig mit meiner Fran und begegnete «eine« Onkel, L*™ Trewor. Wie furchtbar verändert habe» ihn A letzten achtzehn Jahre. Ich vermochte «einen R« tat« von ihm abznwenden. Reben der ehr.
Verfügung stehenden Beträgen zu der erforderlichen Besoldungsverbesserung in den Stand gesetzt werden. — Der ungarische Abgeordnete Abranyi ist nach Kisstngen abgereist, um die Angelegenheit wegen seiner Mitteilungen über ein BiSmarck»Interview, die, so behauptet er, »aus Irrtum beruhe," persönlich zu ordnen. — Der Abg. Bebel verteidigt in einem sehr gereizten Artikel, welcher sechs Spalten des »Berliner BolkMatt" füllt, den Fraktions-Entwurf für das Organisationsstatut der Partei. Gegenüber den Angriffen auf die sozialistische Reichstagsfraktion führt Bebel ans: »Es scheint bei einem kleinen Teil unserer Genossen dahin gekommen zu |ein, daß sie einen der Ihrigen, sobald er Reichstagsabgeordneter geworden ist, mag er auch vorher für einen der tüchtigsten und besten Genossen gegolten haben, nunmehr für einen Parteigenossen 2. Klasse ansehen, dem jede Niederträchtigkeit und Schlechtigkeit zuzutrauen ist, und der deshalb unter Kuratel gestellt und für unfähig erklärt werden muß, in Parteiangelegenheiten ein entscheidende- Wort einzusprechen. Sollte diese etwas sonderbare Ansicht von dem Werte eines Abgeordneten der Partei die maßgebende werden, dann wird e- für jeden ehrenhaften Mann, der Abgeordneter ift, schließlich Pflicht, sein Mandat niederzu- legen. Ich bin aber überzeugt, daß gerade ein Teil Derjenigen, die heute am lautesten gegen die Fraktion schreien, am eifrigsten sich dazu drängen wird, Mitglied der von ihnen zuvor heruntergerissenen Korporation zu werden. Bei gar Manchen ist eben die Fraktion nur so lange der Ausbund aller Niederträchtigkeit, als er selbst ihr nicht angehört." Früher hätte man, so meint Bebel, mehr Vertrauen in de» demokratischen Geist der Gesamtpartei gehabt, den jetzt manche Leute in der Partei nur für sich glaubten in Anspruch nehmen zu dürfen. Die Knicker des Entwurfs werden dann weiterhin abge« fertigt als »Neulinge, die keine blasse Ahnung haben". Die Einwendungen werd:» teilweise als .absurd" bezeichnet. ES sei der reine BourgeoiSstandPunkt, wenn die Sozialisten in den großen Städten ein größeres Vertretungsrecht beanspruchen wollten mit Rücksicht auf die größeren Geldleistungen dieser Städte für die Partei. »Oberflächlichkeit ersten Grade»" wird auch dem Abg. v. Vollmar zum Vorwurf gemacht bei seiner Bemängelung des VertretungSver- hältnisses der einzelnen Wahlweise.
DieSozialdemokratie.
Mit dem Organisationsentwurf, welcher auf dem bevorstehenden Parteitage in Halle a. Saale geprüft wd beraten werden soll, hat die sozialdemokratische Partei aufgehört, eine demokratische zu sein, denn jmer Entwurf widerspricht dem obersten demokratischen Grundsatz, daß das Volk, die große Masse «gieren soll. Das mag zu Unzuträglichkeiten führen, auch unsinnig sein, indessen die Demokratte ift Herrschaft der Masse, und wer diese nicht anerkennt, tarn sich auch nicht demokratische Partei nennen. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion will einen Parteivorstand zulassen, der von ihr, also 35 Mnnern, überwacht und kontrolliert, also in Wahrheit geleitet werden soll. Ganz dasselbe Verhältnis haben wir schon in alten dewok>atischen Staaten gehabt und es hielt nie auf die Dauer Stand. Die Geschichte weist auch nach, daß eine reine Volks- Herrschaft unmöglich ist. Das alte Athen war am -roßten, als es von einem einzelnen Manne, PerikleS, «eleitet wurde; eS zerfiel, a!» die zügellose Demo- Katie die Oberhand gewann. So ist es Staaten gegangen, so muß es auch Parteien gehen, und speziell der sozialdemokratischen werden ernste Er» sahrungen nicht erspart bleiben. Die sozialistischen sieichstagsabgeordneten sind sehr gute Menschenkenner, aber auch sehr schlechte. Sie schlugen die neue Or Misation vor, weil sie sehr genau wissen, daß die unreifen Massen unfähig zur Leitung der Partei sind. In demselben Moment aber, wo sie sagen: »Wir befehlen, Ihr gehorcht!", fordern sie von den Massen pekuniäre Opfer für die Partei und drohen mit dem Lerlust der Parteigenoffenschast, wenn diese Opfer Ächt gebracht werden. Kennen aber die Herren die Volksmenge so wenig, daß sie glaubtn, allgemeine Begeisterung lasse in jedem Falle für ihre Sache die schwersten Opfer bringen? Da» ist ein Irrtum. Han begeistert sich wohl beim Erfolge, aber nicht #nf gute Worte hin und auf die Forderung blinden Gehorsams. Nicht aus Begeisterung für die Sozialdemokratie haben Tausende sozialistisch gewählt, sondern weil sie unzufrieden waren. Sie werden aber nicht zufrieden werden, wenn sie zahlen sollen. Die Sozialdemokratie hat sehr opferwillige Anhänger; ■tor dieser Opfermut bestand in der alten Sozial- «motrotte. In der »neuen", wo es heißt »zahlen wd parieren" wird auch er schwinden. Wenn der Deutsche zahlen soll, will er auch etwas dafür haben.
Die größten Feinde der Demokratie waren immer die Demokraten selbst, denn jedem ist ja dasselbe
Der Wirt war außer sich vor Entzücke», daß zwei so vornehme Herren gleichzeitig seine» Gasthof «st ihre« Besnch beehrten. „Eie finden eine» Standes- genossen hier, Euer Gnade»", bemerkte er. .Lord Ormoad wohnt fett gestei „So lange schon?" ri
Narwa, 21. August. Die Manöver enden morgen bei Gomontowo. Da» Ostkorps konzentrirt
wertvoll. Er erwog in feinem Gemüt, wa» Ormond zu diesem nächtlichen AnSflug in strömendem Regen veranlaßt haben konnte, nachdem er den Zufluchtsort SiraldaS bereit» auSgtkundschaftet hatte. „Er beabsichtigt sie wieder zu eutsühreu", dachte er, »und hat sich nach einem Ort umgeseheu, wo er sie verberge« kamt. Ich traf zu sehr gelegener Zeit hier ein." Nach weuigen Miullteu war er ans der Sttaße, ben ihm von Giralda bezeichnete» Bäckerladen aufzusnchen.
Frau HaSkell selbst saß mit rotgeweinten Ange» hinter dem Verkaufstisch. Sie war allein nab sah so bestürzt nab unglücklich au», baß iu Lorb GroSveuor sofort bie Ahnung neuen Unheils anfstieg.
»Sind Sie Frau HaSkell?" fragte er.
»Ja", erwiberte die Bäckersfrau, ihn argwöhuisch bettachteub.
»Ich bin Lorb GroSveuor, ein Frenub der junge« Dame, die hier wohnt, und komme iu Folge eine» Briefe», ben ich von Fräulein Arevalo empfing", erklärte ber junge Mau», deffeu verttaueuerweckeube» Wesen jeden Verdacht der Bäckerfrau verscheuchte. »Bitte, begleiten Sie mich zu ihr."
»Ich wünschte, ich könnte eS", schluchzte Fra« HaSkell. »DaS arme süße Geschöpf uad der schöne liebliche Knabe. Ach, da» ist heute eiu schrecklicher Tag für mich, guädiger Herr."
»War ist geschehen?" ftagte Lorb GroSveuor.
»Wo ist Fräulein Arevalo?"
»Ich weiß e» nicht, ich weiß eS nicht l"
„Sie wisse» r» nicht? Ist die junge Dame »icht ’ltet?"
»Nein, gnädiger Herr. Sie ging gestern ebenb mit ihrem kleinen Bruder fort und ich habe fie Beide nicht wiedergefehea."
GroSveuor war wie betäubt von dieser Mitteilung.
»Such ei» Anderer, ein Lorb Ormonb, war hente chon hier, »ach ihr zu frage»*, fahr die Fran, »och immer schluchzend, fort.
„Lord Ormond war beete schon bei Ihnen?" ,3a, und außerdem eine alte Fran, ihre ehr»
mit Kaiser Franz Joseph ebenso machen. Da-sind keine offiziellen Verhandlungen, aber diese Besprechungen können trotzdem einen recht großen Nutzen haben. — Die Zollerträge der Hauptartikel im Jahre 1889 werden jetzt amtlich kundgegeben. Danach hat der Gesamtertrag der Getreidezölle im Kalenderjahre 1888 360 Millionen M. gegen 290 Millionen im Jahre 1888 betrogen. Nicht weniger als 101 Millionen entfallen auf die Getreidezölle, 45 auf den Kaffeezoll, 42*/» auf Petroleum, 40V» auf Tabak, 19 auf Wein, 16 au Holz und Holzwaren. — Nach einer Meldung der -Leipz. Gerichtsztg." beabsichtigt der Reichsgerichtspräsident Or. v. Simfon, der im November d. I- sein 80. Lebensjahr vollendet, demnächst auS dem Amte zu scheiden. Man spricht sogar davon, daß Or. von Simson nach beendigtem Urlaub sein Amt Überhaupt nicht mehr antreten werde. — Zur erforderlichen Ratifizierung ist der von der Türkei bereits durch Kaiserliches Jrade unterfertigte Handelsvertrag mit Deutschland, laut »Saale Ztg.", in Berlin eingetroffen. Die Ratifizierung dürfte demnächst zu erwarten fein. — Der Kultusminister hat unter dem 1. Juli d. I. die königlichen Regierungen angewiesen, alsbald das Stelleneinkommen sämtlicher Lehrer und Lehrerinnen an öffentlichen Volksschulen in den Orten mit über 10 000 Einwohnern einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, welche fich unter Berücksichtigung ber Verhältnisse jede- Ortes und der einzelnen Stellen, insbesondere auf die Angemessenheit der bestehenden höchsten und niedrigsten Sätze, sowie darauf zu erstrecken hat, ob innerhalb dieser Grenzen die Besoldungen dem fortschreitenden Dienstalter und den Teuerungsverhält- niffen deS OrteS entsprechend mindesten- in gleichem Verhältnisse abgestust find, wie dies durch die staatlichen Dienstalierszulagen in Orten mit 10 000 und weniger Einwohnern geschehen ist, und ob auch die an anderen Orten im öffentlichen preußischen Volksschuldienste zurückgelegie Dienstzeit in angemessener Weise in Ansatz kommt. In denjenigen Fällen, in welchen bei dieser Prüfung sich die Gehälter an und für sich und im Vergleiche mit ber neuen Regelung, welche das Einkommen der Lehrpersonen in Orten bis zu 10 000 Einwohnern durch die Zubilligung staatlicher Dienstalierszulagen erfahren hat, al- unzulänglich ergeben, sollen ungesäumt Verhandlungen über die neue Regelung und bezw. Erhöhung mit den betreffenden Schulverbänden eingeleitet und die minder leistungsfähigen Schulverbände durch Bewilligung angemessener Staat-beihilfe» aus den zur
mit dem der voruehme Bösewicht feinen jungen Nebenbuhler begrüßte, erfffllte Paul GroSveuor» Herz mit tiefer Besorgnis.
»Wir treffen nnS zur guten Stunde, Lorb Gros- venor", rief Ormonb. „Wir scheinen von demselben Magnet angezogen, da» gleiche Ziel z» verfolgen. Ich hatte da» Glück, z» entdecken, daß Fräulein Arevalo — ober soll ich bie junge Dame Fräulein Trewor nennen — fich hier beftnbe."
»Gestatten Sie mir, mich «lieber zu entfernen, Mylorb. Ich möchte ben Namen ber Dame nicht von Ihren Lippe» höre«", entgegnete GroSveuor.
Eiu böser Blick schoß an» Ormonds Augen. »Eie führen eine kühne Sprache, mein Herr", grollte er, „weil Sie Ihres Sieges gewiß zu fein glauben. Run, wir werden sehen, wir werden sehen, Freund."
GroSveuor kehrte schweigend in die Vorhalle znrück und wartete dort, bis der Wirt ihm meldete, sein Zimmer fei bereit. »Hier herein, gnädiger Herr", bat er, eine Thür öffnend. „Darf ich Sie ersuchen, mir Ihren Namen zu neunen, damit ich ihn in da» Fremdenbuch eiutragen kann?"
»Ich heiße Paul GroSveuor."
„Doch nicht der junge Lord GroSveuor von Adlerhorst?" fragte der Wirt, zwischen Furcht und Hoffnung schwankend.
„Derselbe."
Srvtsches Reich.
Berlin, 20. Aug. Nach einem Berliner Bericht der „Pol. Korresp." werden in maßgebenden Kreisen der Reichshaupistadt die Nachrichten von besonderen Abmachungen bei der Kaiser-Begegnung in Rußland als müßig- Kombinationen bezeichnet. Es wird versichert, daß deutscherseits keinerlei Vorschläge gemacht werden sollen, noch können und speziell in der bulgarischen Frage fehle für Deutschland jede Veranlassung und jedes Bedürfnis zu irgend einer Initiative. — Daß Deutschland Vorschläge machen soll, ist wohl nirgends erwartet. Aber der Zar und unser Kaiser können bei einer guten Zigarre sich offen über diese und jene politische Frage aussprechen und der deutsche Kaiser kann eS dann später in Schlesien würdigen Gestalt meines Onkel» stand der Detektive, den Ormond zu meiner Verfolgung in seine Dienste genommen hatte."
„Und erregten Sie dessen Verdacht nicht?" ftagte GroSveuor besorgt.
„Ei gewiß, und er unterließ auch nicht, fich an meine Fersen zu heften, aber ein Mann, der durch eine so bittere Schule gegangen ist wie ich, gerät nicht so leicht in Verlegenheit. Ich trat in ein @e.
dessen Hinterihür ich mich unter einem schicklichen Vorwande nach einer Seitengasse entfernte, während er vorn Wache hielt. Ohne in mein Quartier zmückznkehren, verließ ich in einem Mietwagen die Stadt, ans vielen Umwegen gelangte ich zur nächsten Station, wo Rupert, durch ein Telegramm beuach. richtig!, meiner harrte, und bald zu Laude, bald zu Wasser reisend, erreichten wir gefahrlos den Adlerhorst." 3m Laufe de» Abends fand Lord GroSveuor Gelegenheit, die Zustimmung de» Vaters seiner Brant zu einer beschleunigten Vermählung mit Giralda und die Zusicherung feiner Fürsprache bei Beatrice in ge* winneu. „Meine Tochter wird nicht eher vor den Nachstellungen Ormonds geschützt sei«, al» bi» sie 3hre Gattin ist, Paul", bemerkte Gottfried. „Ich zittere bet dem Gedanken, daß er ihr Asyl in Dalton entdeckt haben könnte."
GroSveuor wurde von derselben Besorgnis gequält, obwohl er ben Vater zu beruhigen bemüht war.
Am nächsten Morgen verabfchiebete fich Lorb GroSveuor von seinen Gästen, um über Larbiff nach Dalton aufzubrechen.
■Be&x 48. Kapitel.
BT Auf ber richtige« Fährte.
Lord GroSveuor kam später, al» er berechnet hatte, in Dalton an, und begab fich unmittelbar nach seiner Ankunft i» da» Wirtrhau», um fich von de« Staub der Reise pt reinigen, ehe er seine Verlobte auf. suchte. Der erste, de« er in de« kleine« Gastzimmer begegeete, war Lord Ormond. Da» spöttische Lächeln,
«rfcheint täglich außer an Werktagen nach Sonn, und £W|fW
sä Marburg,
Sonnabend, 23. August 1890.
Innigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte-, sowie die Annoneen-Bureaux von Haasenstein und Bögler ™ ^nkfurta.M., Magdeburg u.Wien; Rudolf XXV Moffe in Frankfurt «u M-, Berlin, München u. Köln; ®. L. AA ’ ’ ’iJ
Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari».
MchjW JWiim " Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. — _____________________________Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.