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In Preußen ist die Gesamtsumme der direkten Steuern im Verhältnis zu dem, was al- Nationalvermögen angenommen wird, gewaltig klein, eben infolge der zu gelinden Einschätzung vieler höherer Einkommen. Wir haben auch recht viel flüssiges Kapital, das zu produktiven Zwecken veranlagt wird. Das sollte man indessen nicht zu sehr treffen, dir Geldverteuerung bringt keinen wirtschaftlichen Nutzen. DaS merkt auch der preußische Staat jetzt selbst beim Sinken des Kurses seiner KonsolS. WaS erforderlich ist, daS ist genaue Angabe der Einkommen, dann kann auch die Besteuerung derselben mäßig sein. Gut ist eS, daß die Steuerreformftage nun endlich definitiv in- Rollen gekommen ist. Mag der erste Gesetzentwurf auch nicht gleich von der Volksvertretung angenommen werden, man hat doch eine feste Basis, auf der weiter gearbeitet werden kann. Diese Grundlage fehlte bisher, und daS schuf gerade in den Bürgerkreisen Preußen- erheblichen Mißmut.
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-ie prettßische Lrformgesetzgebmtg, vrlche kürzlich vom .Reichsanzeiger" angekündigt ist, ist eine so große und umfangreiche, daß sie tudt über die Grenzen der Monarchie hinaus Interesse erweckt. Es handelt sich um drei große Gesche. Zunächst um ein Gesetz, welches die Aufbringung der Schullasten und die Minimalgehälter -er Volksschullehrer regelt; dann um ein Gesetz, durch welche- die Landgemeinden der alt« Provinzen eine neue Verfassung erhalten, und endlich um diverse Vorlagen betreffend die Reform der direkten Eteuern und die Einführung der Selbsteinsck ätzung. Die letzteren Entwürfe find die wichtigsten, aber auch die notwendigsten, denn eS steht außer aller Frage, daß die hohen Kommunalsteuern in vielen preußischen Gemeinden ganz einfach daher kommen, «il die Steuerveranlagung unzutreffend ist. Dir Erlbsteinschätzung ist durchaus keine unerträgliche Last, verschiedene Bundesstaaten in Deutschland haben fie und sie sind gerade finanziell am besten gestellt. Heber die Einzelheiten der großen Gesetze wird noch Etillschweigen beobachtet, und da die preußische Land- taglsesfion erst am 15. Januar 1891 beginnt, liegt auch gerade kein Bedürfnis vor, den Inhalt dieser ikformvorlagen sofort bekannt zu machen. Die Hauptsache ist, daß mit einer neuen, bahnbrechenden LoAgesetzgrbung überhaupt vorgegangen werden soll. Dir Gesetzgebung in Preußen hat in den letzten Jahren arg gestockt; eS konnte zwischen dem Fürsten DiSmarck und seinen Kollegen kein Einvernehmen «hielt werden, und so blieb denn alles beim Alten. Ob jetzt nach dem Rücktritte deS Fürsten dem preu- Uchrn Parlament gleich mustergütige Vorlagen unterbreitet werd« — wer will das sagen? Herr Miquel, der neue Finanzmiuister, hat seine Erfahrungen auS dem praktischen Leben gezogen, er kennt die Lehren der Büreaukratie nicht, und daS «ag ihm bei der Aufstellung der Prinzipien der Steuerreform sehr zugute kommen. Aber daß jeder- »ann im preußischen Abgeordnetenhause gleich mit dient, was vorgeschlagen wird, zufrieden ist, ist wohl kaum anzunrhmen. Die Steuerreform trifft naturgemäß die besser fituierten Bevölkerungsklaffen, und da selbst reiche Leute nicht gern Steuern zahlen, wird es an Widerspruch schon nicht fehlen. Immerhin ileibt nur dieser Weg, denn alle Parteien ohne AuS- vahme find davon überzeugt, daß weitere indirekte Eteuern im Moment absolut ausgeschlossen find. Dir Reform der direkten Steuern braucht auch keines- >vegs hart zu sein und kann doch viel etnbringen.
sehr nahe, daß man in einem auf Getreideexport angewiesenen Lande, wie Ungarn eines ist, die Frage >er deutschen Getreidezölle nicht vom Gesichtspunkte >er deutschen, sondern von dem der ungarischen Interessen beurtellt; während doch für unS nur die eigenen, nicht aber ftemde Jnteffe» die Frage entscheiden könne». — Einen wenig angenehmen Eindruck macht eS, wenn deutsche Zeitungen, wie die .Münch. A .Z.", die sich selbst patriotisch nenne», allerlei Verdächtigungen gegen den Reichskanzler v. Caprivi Vorbringen, als ob derselbe seiner Stellung nicht gewachsen sei. DaS genannte Blatt versteigt sich sogar zu der Behauptung, in weiten Kreisen herrsche die Empfindung vor, daß die Staatszügel der festen leitenden Hand entbehren. DaS ist vielleicht in einigen Kreisen der Fall, die im Trüben zu fischen meint«. Es ist ja eine bekannte Sache, daß die, welche am wenigsten geben und opfern wolle», am meiste» verlangen, und Zetermord schreien, wenn eS nicht nach ihrem Willen geht. DaS große Volk ist anderer Ansicht und es ist doch auch mit Händen zu greifen, daß wir ein so ruhiges Jahr haben, wie seit lange nicht. Die kennen Kaiser Wilhelm II. ganz und gar nicht, welche meinen, er wisse nicht ganz genau, was er wolle. Was den Reichskanzler v. Caprivi betrifft, so wird die Zeit ja ausweisen, ob er ein Genie ist oder nicht. Wa» hat König Wilhelm I. einmal gesagt, al» man ihm mit gewiffen Zumutungen kam: .Ich bin König von Preußen und nicht König einer Klique!" So ist Kaiser Wühelm II. deutscher Kaiser und niemand sonst. Wie er regiert wird die Geschichte ausweisen. Wer Kaiser Wilhelm II. verkannt hat, mag seine eigene Dummheit schelten. — lieber die Ursachen der hohen Fleischpreise urteilt der Berliner Markthallendirektor HauSburg solgendermaßen: „Sjie Hauptursache ist, daß die Rindvieh- und Schafzucht des Lande», insbesondere der preußischen Ostseeprovinzen unter den letztjährigen, höchst dürftigen Futterernten erheblich gelitten hat. Die Landwirtschaft war genötigt, ihren Biehfiaud durch Abstoßung irgendwie entbehrlicher Individuen gegen den Winterhunger zu schützen. ES ist unglaublich, wie viele Tausende dieser jungen, dürftigen, unreifen Tiere der Berliner Markt in den beiden letzt« Jahren ausgenommen hat."
Dortmund, 18. August. Aehnliche Vorgänge, wie sie sich in Berlin in der sozialdemokratischen Partei abspielen, werden der .Franks. Ztg." auch von hier berichtet. Die hier erscheinende sozialistische „Volksstimme" thut heute die Herren Bunte und
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Deutsches Reich.
Berlin, 18. August. Die Novelle bezüglich der Pensionen der Offiziere wurde während der Beurlaubung deS KriegsministerS Verdy nach dessen Gesichtspunkten ausgearbeitet und wird dem Reichstage in der nächsten Session vorgelegt werden. Die dadurch erwachsenden Mehrkosten sind nicht beträchtlich. ES geht hieraus hervor, daß die Gerüchte vom Rücktritte Verdys fich nicht bewahrheiten, der Entschluß zum Rücktritte ist jedenfallS nicht gefaßt. Der Rücktritt wird auch schwieriger, weil der nächste Spätherbst iu der Besetzung der höchsten Kommandostellen Veränderungen bringt welche vielseitige Erwägungen verlangen. — Nach der .Post" wird beabsichtigt, hinsichtlich der Zahlung der Entschädigung an den Sultan von Sansibar eine Art und Weise aufzufinden, welche das Reich nicht direkt belastet: die Ostafrikanische Gesellschaft wird mit den Teilabzahlungen auS den höheren Zollerträgen betraut werden. — Behufs Bekämpfung der Getreidezölle macht die „Franks. Ztg." auf ein demnächst erscheinendes Werk der früheren ungarischen Staatssekretär« Dr. MatlekovitS aufmerksam, von dem im .Pester Lloyd" bereits Auszüge veröffentlicht würden, aus denen sich die Erfolglosigkeit jener Zölle ergäbe. Sonderbar ist eS doch wenn das deutsche demokratische Blatt seine Belehrung über unsere wirtschastlichen Angelegenheiten auS ausländischen Quellen sucht und daS Gleiche zu thun Anderen empfiehlt. ES liegt doch wirklich
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Schröder in den Bann, die niemals zielbewußte Arbeiter gewesen seien. Sie seien eS, die de« Bergarbeiterstrike zum Scheitern gebracht hätten und die moralische Verantwortung dafür trügen, daß heute Hunderte von Familienvätern auf dar Straßenpflaster gesetzt seien. Bunte wird der schwere Borwurf gemacht, die Arbeiterbewegung als milchende Kuh betrachtet zu haben, denn er habe sich, nachdem er zum Verbandsvorsitzenden ernannt worden, 150 M. Gehalt monatlich zahlen lassen. Das BerbandS- bureau habe er aber wie die Cholera gemieden, für den Verband wenig oder gar nichts gethan. DaS Blatt teilt auch mit, daß Bunte aus der Liste de» Bergarbeiterverbandes gestrichen fei, weil er feine Beiträge nicht entrichtet habe. Der Führer der hiesigen Sozialdemokratte bis zu den letzten Wahlen, Herr Kartoffelhändler Siedel, wird ebenfalls abgethan. Er fei ein Hemmschuh der Parteisache geworden, feit er ein ansehnliches Vermögen erworben habe.
Halle a. Saale, 19. August. Die Hauptversammlung der deutschen Ingenieure beschloß, die Verleihung der Korporationsrechte zu beantragen. DaS Vermögen beträgt 139 000 Mk. bei 219 380 Mk. Einnahme. Die nächste Versammlung soll gemeinsam in Duisburg und Düsseldorf stattfinden.
Göttingen, 17. August. Nachdem unsere Stadt vor einigen Jahren schon durch die Beruntremmge» des StadtkämmererS große Verluste erlitten hatte, ist die Bürgerschaft wiederum in große Aufregung versetzt durch die Unterschlagungen des RechnungS- sührers der städtischen Gasanstalt, OSkar Brauns. Derselbe hat die Stadt um große Summen betrogen, deren Gesamthöhe 20 000 Mk. übersteigen soll. Er hat die Kontrollzettel, welche beim Verkaufe des Gaskoks benutzt werden, nach Rücklieferung durch die Arbeiter vernichtet und die eingetragenen Buchungen zu seinem Vorteile verändert, indem er z. B. auS 12 Hektoliter durch einen Bruchstrich V, Hektoliter herstellte oder sonst in wenig auffälliger Weise die Zahlen veränderte. Ein Mitglied des Bürgervorsteherkollegiums hat den Betrüger entlarvt, indem derselbe im Geheimen eine Gegenkontrolle über den Koksverkauf führte. Der BrMalter ist bereits verhaftet.
Erscheint täglich außer an Werktagen nach 6mm» und Olt
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*** Donnerstag, 21. August 1890,
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feinem Anwesen in der Tasche in heiterer Laune nach Dalion zurückgekehrt. Die Läden des Städtchens waren erleuchtet. Der schöne Apriltag «ar mit einem Regenschauer zur Rüste gegangen, nnd nur wenige Leute zeigten sich in den schlüpfrigen Straßen.
»Nun, Wig. hatten Sie Glück?" fragte Ormond den Diener, den er im Thorweg deS Wirtshauses bemettte und zu sich heranwiutte.
.Ja wohl, Mylord", antwortete Wig, Ormond in sein Zimmer folgend.
.Haben Sie die junge Dame gesehen, ist sie in der Stadt? rief Ormond, feinen durchnäßten Neber- ziehet abwerfend.
.Ich habe Sie nicht gesehen, aber fie ist in der Stadt. Nach einigen mißglückten Lersnchen, ihren Anseuthall zu entdecken, erfuhr ich, wa» ich zu wiffeu wünsch«, durch einen Gassenbuben. Er hatte eine schöne junge Dame in Begleitung eines kleinen Knaben, einer alten Fran und eine» Banerubnrschen gestern in den Laden eine» Kuchenbäcker» treten sehen."
.Da» find fiel Da» find fiel" jubelte Ormond. .Sie haben Ihre Sache gut gemacht, Wig, und Sie sollen mit Ihrer Belohnung zufrieden sein. Ist Perkin» noch immer nicht gekommen?"
.Nein, gnädiger Herr."
.Seltsam! Er mutz auf falscher Fährtt sein. Der Mensch wttd mich doch nicht verraten, in einem seiner zeitweiligen Anfälle von GewiffeuSbiffen doch nicht zu Beatriee gegangen sein?" murmelle Ormond. .Nein, nein, seiner Treue bin ich gewitz. Dennoch will ich mich beeilen, mich durch die Hettat mti Girolda nach jeder Richtung hin sicher zu stellen."
Der Diener wagte nicht, Ormond en» der schmerz- licheu Träumerei zu erwecken, in die er versunken war.
„Sie haben den Bogel gefunden, Wig", fuhr Ormond fori, «ich habe einen Käfig für ihn besorgt, und ein kleine» einsamer Landhaus in der Nähe von Pellen gemietet Wir müssen die junge Dame zwischen jetzt und Tageranbruch fortschaffen. Können mir einen Waren bekommen?"
Auzeigeu nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, Karie die Annoncen-Lureaux von Haasenstein und Bögler
Frankfurt tu M., staffel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXV. Z-ahraaua. Rosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln • ®. 8. 'M **"7 “
Baude u.sto.in Frankfurt tu M., Berlin, Hannover, Pari».
ziehen, aber ehe Sie fich in den Strotzen zeigen, lassen Sie Ihr Geficht rafireu und Ihr Haar ander» schneiden."
Wig entfernte fich, nachdem er noch einige wettere Anweisungen von seinem Herrn empfangen hatte, der fich mit Eifer in da» Studium eine» Proviuzial- dlättchen» vertiefte, und 'zwar schien die letzte Sette der Zeitung ihn besonder» zu interesstreu. Sie Frage, wo er Gttalda sicher unterbringeu könnte, wenn er fie wieder in seine Gewall bekam, beschäftigte jetzt ausschliesslich sein Gemüt iln Grete SB tim» durfte er nicht denken. Sie war zu r«ht- schaffeu, um seine Pläne wiffenllich zu fördern.
„3n eine Erziehungsanstalt oder ein Irrenhaus kann ich fie nicht stecken", murmelte er. „Unb bann ist auch noch der «nabe zu versorgen. An eine Sin- kerkernng bei den Bitt» ist ebensowenig zu denken. Wa» sauge ich nur mit ihr an?'
Wiederholt überflog er die Auzeigespallen, al» ob er in diesen einen Rat zu fiuden hoffte, und seine Erwartung täuschte ihu uicht Ein Hänschen in der Nähe von Pellen, einer Station der Südbahnlinie, dos al» sehr abgelegen, und für Leute, die zu spareu wünschten, sehr passend geschildert wurde, war zu vermieten. „3a, da» ist etwas für mich", dachte er. „Da» Haus ist geschloffen und Nähen» durch den Agenten in Cardiff zu ermitteln. Der nächste Zn» geht in einer halben Stunde dorthin ab, um drei Uhr komme ich in dem Nest au, und gegen abend kann ich wieder zurück fein."
Auf seinem Weg gum Bahnhof sah er Wig an» einem varbierladeu treten. Da» Geficht de» Diener» schien jo verändert, daß Ormond überzeugt war, Gttalda «erde ihn nicht wiedererkeuuen. Wig gab seinem Herrn eine Strecke wett dar Gelette, dann begab er fich an da» Werk, GttaldaS Wohnung au», zuspiouiereu.
Ormond» Au»fing nach Lardiff war erfolgreich. Er hatte da» einsame Häubchen unter angenommenem Namen gemietet, und war mit den, Hausschlüssel zu
„Ja, gnädiger Herr."
„So werde ich Giralda unb ihren Bruder fort* bringen, während Sie nach der Felsenhüttr fahren, und Fran Pitt in mein Landhaus bei Pellen abholen, wo ich fie als Haushälterin unb Kerker- meistert» brauche. Wer Elle und Verfchwiegenhett, Mg."
„Werde alle» bestens anSfÜhr«. Doch wie soll« wir uns der jung« Dame nnb ihres Bruders bemächtigen?"
„Giralda war heute den ganz« Tag eiugesperrt und wird wahrscheinlich, sobÄd die Dunkelheit ihr Sicherheit verspricht, frische Lust schöpfen voll«. Bor dem Reg« fürchtet fie fich nicht. Wir werd« in der Nähe deS Bäckerladens auf der Lauer lieg«."
Ein Wagen wurde gemietet nnb Ormoud erklärte bem Wirt, bei über diese Laune de» vornehm« Henn erstaunt war, er wollte deS strömenden Regens ungeachtet ein« mehrtägigen Ausflug in die Umgegend machen.
Ein mraig später schlichen Ormoud und Wig in einen bnntkn, bem Bäckerladen gegenüberliegenden Thorweg. Eine Stunde verging in peinlichem Warten und Lauschen. Sie wird nicht komm«", muimelte Ormond enttäuscht. „Der eMsetzliche Reg« häll fie zurück, und ich bin gezwungen, mich bi» morg« zu gebnlbeu. Gab e» jemals etwa» Steiger« lichere»?"
„Et!" flüsterte Wig, seine Haub auf OrmonbS Arm legend.
Der Bäckerladen wurde geöffnet und ein schmaler Lichtstrahl fiel auf da» Sttaßenpflaster. Die beid« Männer rüsteten fich mte die Tiger zum Sprung.
,O, ich fürchte mich gar nicht, Fran Haskell", hört« fie eine Stimme sagen, in der fie die Gttalda» erkannt«. Veg« den Regen bin ich geschützt, und al» Begleiter habe ich mein Brüderchen mitgenommen. Und dann ist e» auch gar nicht wett bi» znm Doktor."
»Ich weiß e», gnädige» Fräulein", entwertete
Narwa, 19. Aug. Dem gestrigen Hofdrjeuner wohnt« von Caprivi, von Giers, der deutsche Botschafter General von Schweinitz, Graf Schuwalow, Graf Wolkenstein und die Mitglieder der österreichischen Botschaft bei. v. Gier» kehrte unmittelbar
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MiUfr welcher let, zu
Treuer Liebe Loh«.
Roman von U. Rosen.
(Fortsetzung.)
Der Wirt, stolz ans die Ehre, einen so vornehmen Ann zu beherbergen, geleitete den Fremd« in das *fte Zimmer de» Hause». Kaum hatte Ormoud W ermüdet auf da» Sopha geworfen, al» Wig
,8b, Sie find e», Wig", rief Ormoud erstaunt. •Bo ist Perkin»?"
«Ich wettz nicht, gnädiger Herr. Wir waren Stern abend, als Sie die junge Dame wieder unter Are Obhut nehmen wollten, zusammen tu der Nähe «8 Schlossparkes. Nach ihrer Flucht und Euer •naben Unterredung mit dem Herrn Marquis schickten vie Perktns in der ein«, mich nach der anderen mchtuug, Fräulein Srevalo zu suchen, währ«d Sie Aren dritten Weg einschlngen nnb nn» befahlen, vie, im Falle unsere Anstrengungen fehlschlügev, Her zu erwarten unb Ihnen Bericht zu erstatten. Benn wir bie junge Dame fände», sollten wir fie zu •tete Wilms hinauf ins Gebirge bringen unb Ihrer tat harren. Seit wir uns von Ihnen brauten, We ich Perktns nicht gefeheu."
»Seltsam!" murmelle Orwoub. »Wo kann er Mu?" Wo bie junge Dame geblieben ist, haben Sie taürlich nicht eutbeckt?"
„Nein, gnlbiger Herr, Niemand will Eie gesehen «den. Der Marqui» ist jetzt tu London, um dort tah ihr zu such«, und der junge Lord SroSvenor *>b seine Leute schauen uicht minder eifrig nach ihr H Frau Pump wird immer noch vermisst —"
„Eie ist auf bem Heimwege", unterbrach Orwoub ta Diener. „Ich begegnete ihr, al» ich in die Stadt «tritt. Fräulein Srevalo ist hier in Daltou." . Mg brückte sein Erstaun« nnb seine Be> Mebignug au».
, „Eie können sich gleich ausmacheu", fuhr Demo ab tat, ,Md vorsichtig Erkundigung« nach ihr ein-
(5325 Holz« !ogis, >om 1.
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg «ab Kirchhain Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Martt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
J . 106’/, '100 .106»/,
SS’-» 103V.
80»/» 90’/, 97V, , ior/,
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33t'/. 106V» , 98V»
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ickerei l guter pachten. Exped. (5362
mit quenter miethen G.K. (5363
Bolton, 1. Ost.