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nannt werden konnte und den Zeitungsberichterstatter», welche in Hellen Schaaren erschienen waren, der Mut zu solchen Depeschen-Auslagen verging, well sie keine Garantie hatten, ihre Mitteilungen noch rechtzeitig verwendet zu sehen.
— Vom Fürsten Bismarck wurde dieser Tage n Kissinger» eine Abordnung der Stadt Darmstadt, bestehend aus den Stadtverordneten Verlags-Buchhändler Bergstraßer, Rechtsanwalt Dr. Osann und Rechtsanwalt Schmeel, empfangen. Der Stadtverordnete Bergstraße! hielt die Anrede. Fürst Bismarck dankte — wie die „Darmst. Ztg." berichtet — in warmen Worte» für die Ehre und Auszeichnung, die ihm durch die Ernennung zum Ehrenbürger geworden sei, und teilte mit, daß er zur Zeit seiner Thätigkeit als BundestagSgesandter oft und gern in Darmstadt gewesen sei, wo er sich deS Wohlwollens des verstorbenen Großherzogs erfreut habe und sich besonders dankbar der Prinzessin Elisabeth erinnere. Nach einem Rückblick auf das Werden des Deutschen Reichs und einem freundlichen Dank für die Worte des Vorredners besichtigte der Fürst aus das Eingehendste die Urkunde und war voller Anerkennung für die künstlerische Ausführung. Bei dem Essen nahm die Abordnung neben dem Fürsten Platz; an sie reihten sich die übrigen Gäste und Graf Herbert Bismarck an, im Ganzen 8 Personen. Das erste GlaS trank Fürst Bismarck auf das Wohl Darmstadts.
Magdeburg, 12. August. Gestern wurde hier zum ersten Mal ein Sozialdemokrat zum Stadtverordneten gewählt.
Munster, i. W., 12. August. Der Deutsche Anthroprologen-Kongreß ist heute hier in der Aula der Akademie unter dem Vorsitze von Professor Waldeyer-Berlin zusammengetreten. Bisher find 200 Teilnehmer eingetroffen, darunter die Professoren Virchow und Olshausen-Berlin, Schaffhausen- Bonn, Erich Schmidt-Leipzig, Ranke - München und Fraas-Stuttgart, sowie die Forschungsreisenden Karl von ven Steinen und Paul Ehrenreich. Geheimrat Hosius-Münster sprach über die geognostischen Verhältnisse Westfalens.
Breme«, 11. August. Der neunte Verbandstag deS Verbandes „Germania" Deutscher Bäckermeister hat gestern sein Ende erreicht. Es haben über tausend Bäckermeister aus allen deutschen Gauen in Bremen geweilt, davon nahmen als Delegierte 232 Verbandsmitglieder au den dreitägigen Verhandlungen teil, deren Ergebnisse auf politisches Gebiet streifen. Zunächst sei aus den Geschäftsberichten kurz mitgeteilt, daß die Einnahmen Mk. 18 207.19,
Gtralda versprach vorsichtig zu fein. Unter Küsten nnb Thränen verabschiedete sie sich von ihrem Bräutigam. AIS daS Klirren der Hufen seines Pferdes verklungen war, wendete sie sich in den Garten zurück, über deu die Dämmerung ihre Schatten zu breite» begann. Auf einer Holzbavk setzte sie sich nieder, um von ihren fernen Lieben zu träumen und darüber nachzudenken, was die nächsten Stunden ihnen bringen würden.
Ein schwerer Schritt scheuchte sie auk. Lord Ormonds drohende Gestalt stand vor ihr! MU einem halber stickten Schrei sprang sie empor.
, Setzen Sie sich", gebot er ihr finster. ,Zch habe mit Ihnen zn sprechen."
Gtralda gehorchte zitternd.
„Seit wir uns znl.tzt sahen, Fräulein Gtralda, habe ich Ihre Eltern in Birkenhain besucht, nnb weiß nun, daß Sie in Wirklichkeit bie Großnichte beB Marquis find, btn Sie so geschickt zu umgarnen verstanden.'
Gtralda antwortete nicht, sondern bebte in steigen- dem Entsetzen vor ihrem Bedränger zurück.
,6k find von meinem Besuche bei Ihren Eltern bereits nuterrichtet, wie ich werke', ries Ormond mit bösem Blick. .Sagte Lord GroSveuor Ihnen auch, daß ich mich Ihres Bruders Egon bemächtigte?'
SiraldaS bleiches Gesicht nnb ihre thräuenüber- strömten gingen antworteten ihm bester, als Worte e» vermocht hätten.
.Daß Eie bk Lage, in der ich mich befinde, be- greifen, ist natürlich, Fräulein Trewor. Der Marquis mag sterben, nnb fie erben fein Gelb, während Ihrem Later der Titel tmb bk Güter zufall! n. Sehr gut ausgedacht 1 Aber so lange der kleine Egon dem Mutterherzen fehlen wirb, ist für die Freude kett» Raum darin.'
,O, Mylord', unterbrach ihn Gtralda, .vollen 6k Geld?'
.Jo, ob eine Gattin. Re dem Tage, an welchem
Treuer Liebe Lohn.
Roman von U. Rosen.
(Fortsetzung.)
„Dmch Deine Siebe zu Egon denkt er Dich zu zwingen, ihn zn heiraten", sagte Lord Ormond."
„Und kann er dem Kinde BöscS zufügen?"
„Er wird den kleinen nicht lange in seiner Macht behalten. Wir werden den Knaben bald wieder haben."
PanlS Zuversicht beruhigte auch Gtralda. „Aber Mama, meine arme Mama wird sich bitterlich über bas verschwinden des Sind 8 grämen. Sollte ich Sicht zu ihr eilen, nm fie zu tröste»?" fragte das Mädchen dringend.
Wilhelm II. eine persönliche Gefahr nicht scheut, es ist auf die allgemeinen politischen Verhältnisse Rücksicht zu nehmen. Der Pariser Mittelstand ist wenig exzentrisch gesinnt heute, er würde auch den deutschen Kaiser achtungsvoll begrüßen, auch die Pariser Arbeiter würden sich schwerlich ven Deutschenfreffern inS Zeug nehmen lasten. Nun treibt sich aber in Paris eine Menge Leute herum, die jeden Skandal begierig aufnimmt, der sich ihr bietet, und ebenso giebt es eine weitverbreitete ein- lußreiche Presse, die lediglich vom Skandal lebt, und diese würde den Kaiserbesuch nach Kräften aus- beuten. Daß demjenigen französischen Ministerpräsidenten, welcher den Besuch des deutschen Kaisers ankündete, binnen wenigen Stunden die Fenster eingeworfen sein würden, ist außer Frage. Auch die Besetzung der Einzugsstraße mit sechsfachen Militärreihen würde den Kaiser nicht gegen Beleidigungen schützen, sür welche die Regierung hinterher keine Genugthuung geben könnte. Man weiß ja, wie es bei der Ankunft Attonso XII. von Spanien in Paris hergegangcn ist. Was aber würden die Folgen davon sein? Gerade war vermieden werden soll, der deutsch - französische Krieg würde über Nacht entbrennen. Schreiber dieses hat in Paris sich einmal mit einem gebildeten Franzosen über die Nationalitätenfrage unterhalten. Derselbe dachte freier als seine Landsleute und nannte das Revanchegeschrei Unsinn, well im neuen Kriege Frankreich erst recht verlieren würde, eS war also ein vorurteilsfreier Mann. Das sagte er aber auch : „Wenn auf einem Hause in Paris eine deutsche Fahne aufgehißt würde und dieses Haus von Tausenden von Soldaten umgeben wäre, die Pariser Bevölkerung würde doch dies Haus stürmen." Damit ist die Lage in Paris gekennzeichnet. Auch die größte Friedensliebe des deutschen Kaisers, selbst die Herausgabe von Elsaß- Lothringen, würden die Franzosen nicht bekehren, denn dann würden sie erst recht nach Revanche rufen.
37. Kapitel.
Die Enthüllung.
Der erste Gedanke Giraldas bet dem plötzlichen Erscheinen beB Marquis war, an seine Sette zu eilen nnb ihn nm feinen Schutz anznflehen, aber bi Kamps mit ben Schreckntffen ber letzten Minuten hatte fie schwach nnb mutlos gemacht, nnb fie konnte nur mit einem aus Furcht und Dankbarkeit gemischten Blick zn ihm anfseheu.
,D« hier, Ednard?' rief ber Marquis feinem Neffen zu. ,Unb heimlich? Was bebrütet das? Hat Dir Wig nicht gemeldet, baß ich Dir verboten habe, Dich jemals wieder auf meinen» Gründ nab Boden blicken zu lasten? Entarteter WichtI Wie durstest Du es wagen, diesem unschuldigen Mädchen nach Deinen jüngsten Schurkenstreichen anfs Neue gegeutzberzn- treten? Ich sollte Dich für diese Gemeinheiten züchtige», wie Du eS verdienst.'
Der alte Manu hob seinen schweren bock empor, nnb richtete feine herkulische Gestatt zu ihrer vollen Höhe aus, feine dunklen Augen blitzten unter ben weißen buschigen Branea hervor, nnb jeber Zug seines vornehmen ernsten Grstcht» brückte Verachtung für feinen Neffen ans.
,3a, ich erhielt Deine Botschaft', antwortete Ormonb finster. .Ich wünschte anch nicht bis zu Dir vorzudriugeu, Onkel, sondern nichts weiter, als eine Unterredung mit Deiner Nichte.'
„Und Du überfielst fie, al» Du fi- allein ob schutzlos wußtest', höhnte der Marquis. ,Ah, Dn wolltest fie wieder entführe», Elenderl Ja, das ist eS, ihr Schrei — ihr lähmendes Entsetzen — ja, ich I sehe jetzt alle» klar. Uud ich kam gerade zu rechter i Zeit, fie an» Deinen Klauen zu retten. Nimm Dich : in acht, vnbe, oder ich lasse Dich wie einen Hund । htuanSpettschen.'
i Lord Ormond» Gesicht wurde aschfarben. „Hüten , Sie sich, mir in dieser Weise zn drohen, alter Man», ob vergewissern 6k sich erst, ob ich nicht von Ihrer Nichte selbst anfgeforbert wurde, mich hier rinzufiudeu.
Brr deutsche Kaiser in Paris.
Ein Generaladjutant Kaiser Wilhelms II. (allem Anschein nach General v. Hahnke), hat in Ostende einem belgischen Schriftsteller auf dessen Frage, ob e5 wahr sei, daß Kai'ec Wilhelm II. auch nach Paris reisen wolle, erwidert, daß daran nicht gedacht Verde. Tann fügte der General aber hinzu, man könne nicht wissen, was in Zukunft noch komme. Der Kaiser sei eine kühne Natur, der auch nach Paris reisen werde, wenn er damit dem Frieden dienen könne. Natürlich könne ein kaiserlicher Besuch in der französischen Hauptstadt nur stattfinden, wenn die öffentliche Meinung darauf vorbereitet sei. An diese Worte anknüpfend, erörtern nun bereits die stanzösischen Zeitungen die Sache mit einem Eifer, als ob wirklich eine Reise deS deutschen Kaisers nach der Seine in Aussicht genommen sei. Kann dieselbe aber stattfinden? Jeder Kerner von Paris wird darauf mit „nein" antworten, wenigstens auf Jahre hinaus ist an die Verwirklichung dieses Planes ernst hast nicht zu denken. Im vorigen Jahre find allerdings auS Anlaß der Weltausstellung viele Deutsche in Paris gewesen und nicht im mindesten belästigt - in einer ganzen Anzahl Pariser Schaufenster kann man daS Bild deS deutschen Kaisers sehen, und die Franzosen denken in der That heute weit kühler über Elsaß - Lothringen und deu Revanchekrieg als vor mehreren Jahren. Immerhin bleibt die Sache ein ungeheures Wagnis, und wenn auch Kaiser
Deutsches Reich.
Berlin, 12. August. Bei der Herbstparade des Garde-Corps ritt der Kaiser die Fronten ab, gefolgt von der Kaiserin und der Prinzessin Leopold zu Wagen und einer glänzenden Suite. Sodann e»folgte zweimaliger Vorbeimarsch der Truppen, wobei der Kaiser die Leibgarde Husaren und dann das erste Garde-Regiment zu Fuß vorsührte. Gegen Ende der Parade trat Regen ein. Der Kaiser ritt an der Spitze der Fahnen - Kompagnie nach dem
weinst, mein Platz fei hier, so will ich nicht weicher», Ob den allen Mann, ben ich verehre nnb liebe, nicht •erlaffen. Er ist ein ebler, guter Mensch. O, vermöchte ich ihn nnr mit meinem armen Papa zu »erföhnen."
„Hoffen wir ba8 Beste. Dein Papa nnb Rupert iefiuben sich für ben Augenblick in Sicherheit, nnb önnen, wenn eS notwendig wirb, in kürzester Frist außer Landes sein. Deine Mama kommt schon im Laufe dieser Woche »ach Berrtlheim, nnb Du darfst täglich zu ihr hinüberreiten. Noch ein Wort, Ge. liebte, ich glaube Lord Ormonb ans dem Bahnhöfe
ewer Vermummung bemerkt zu haben. 81» er ßch beobachtet sah, verschwand er mir plötzlich. Sei ttf Deiner Hut, Geliebte. Er hat sicher wieder elfe» im Sinn.'
Bestellungen für die Monate August und September auf die
Oberhesftsche Zeitung
und ihren Beiblättern
UrrisbLitlt
und
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»erben von allen Postanstalten und den Landbriesträgern angenommen.
Den Neubestellungen werden die Nummern mit der Beschreibung des landwirtschaftlichen Festes gratis beigegeben.
Die Exped. der Oberh. Zeitg.
Schlöffe zurück. — Zu dem Parade - Diner, welches i nachmittags 6 Uhr im Weißen Saale des königlichen 1 Schlosses stattfindet, sind gegen 300 Einladungen er- ! gangen. Die Tafelmusik stellt daS Regiment der Gardes I du Corps und daS 1. Garde - Regiment. — Wie • verlautet, reist der Kaiser am 14. August mittags nach Rußland. — Das „Armeeverordnungsblatt" verlautbart: Nach kaiserlicher Bestimmung haben zukünftig die Generalität, die Offiziere des Kriegsministeriums, des Generalstabs und der Adjutantur auch bei großen Paraden hohe Stiefel anzulegen. — lieber die Steuerreformen, die ber Finanzminister Dr. Miquöl, plant, hört man au» .unterrichteten Kreisen", daß derselbe an dem Plane festhält, die Einkommensteuer wesentlich umzugestalten, und daß hierbei zwei Gesichtspunkte maßgebend fein sollen, einmal die gerechtere Veranlagung auf Grund der Selbstebschätzung, und zugleich die Erzielung eine- höheren Ertrages, der bann weiteren Reformen zu statten kommen soll. Insbesondere wolle Herr MiquLl für die Quotisieiung der Einkommensteuer, d. h. die jährliche Festsetzung der nach dem vorhandenen Bedürfnis erforderlichen Quote deS Steuersatzes eintreten. Die Erhöhung des Steuerbetrages aus dem Einkommen leiste Erleichterungen auf anderen Gebieten Vorschub, sie lasse z. B. die Erwägung der Frage zu, in wie weit der Staat bei besserer Gestaltung seiner Einnahmen im Stande sein werde, dem Reiche die Ermäßigung der Gerichtskosten anzusinnen.
— ©teige Heute Züge aus den Helgoländer Festtagen teilt die .A. R. C." mit: Zunächst die Thatsache, daß die Uebergabeakte zwischen den britischen und deutschen Beamten sich in der concilianiesten Weise erledigt haben. Es ist vielleicht nicht uninteressant zu wissen, daß das gesamte Mobiliar des britischen Gouvernements von deutscher Seite übernommen wurde, sogar ber Diener bes britischen Gouverneurs in die Dienste des deutschen kaiserlichen Kommissars Geh. Reg.-Rat Wermuth übergegangen ist. Der Verkehr auf der Post war am Tage der Uebergabe ein ganz gewaltiger, ja geradezu erdrückend für die Beamten. Nicht allein das rein postalische Bedürfnis war aus seinen Usern getreten, sondern ein ganz neuer Strom — der der Briefmarkensammler — ergoß sich in das gänzlich unzureichende Bett. Der Korrespondent sah einen mächtigen Brief, der mit ca. 200 verschiedenen Postwertzeichen beklebt war, welche die Postverwaltung rite abstempeln mußte. Es ist bei solchen Dingen kein Wunder, wenn der Verkehr wenig expedit ge-
Sie meta Weib werde», wird Ego» zu feiner Mutter zurückkehren.'
„Aber ich kau» nicht, meta Gott, ich kau» nicht', rief Gtralda bk Hände ringend.
.Sie müssen', grollte Ormond mit zornig glitzern- den Augen. .Ich werde mich von einem Mädchen nicht zu Grunde richten lasse»! Ach, ich bin müde gehetzt, bin ein verzweifelter Mensch! Ja meinen Erwartungen aus bie Erbschaft betrogen, ein pfennig- loser Abenteurer, will ich meine Pläne nicht tokbernm durch Sie kreuzen lassen. Durch Sie will ich zu Reichthun» ob Ansehen gelange».'
Ätralba dachte a» Flucht, aber ihre Glieder wäre» wie gelähmt, ihre Gedanke» wie vermint.
.Ich habe dieses Mal meine Vorsichtsmaßregeln btffer getroffen', fuhr Ormond, wie eine Schlange zischend, fort. .Sie entkamen au» der Felsenhütte, Sie werden mir ein zweite» Mal nicht entrinnen! Geben Sie mir Ihr feierliche» Versprechen, nicht zu entfliehen, und ich werde Ihnen gestatten, in daS Hans zurückzvkehreu, weigern Sie sich, und ich nehme Sie sogleich mit mir. Ein Wagen wartet in der Nähe auf mich!'
.Selbst nicht um die, welche mir die Theuersteu , find, zu retten, vermag ich ta bie Heirat mit Ihnen zn willigen', ries Gtralda, ihre Stimme endlich miede» findend. .Gott habe Erbarme» mit meiner : armen verfolgten Familie, da Sie mitleidslos find.'
.Sie weigern sich also?' fragte Ormond rasend , vor Wut. .Ich warnte Sie, Mädchen! Ihr Schicksal , komme toer Ihr eigene» Haupt!'
i Mit dem Ungestüm eine» gereisten Tiger» sprang ; er of das Mädchen. Giralda stieß etaen wtlda» i Schrei au». In demselben Augenblick killen sich die i Zweige de« Gebüsche», hinter welchem fie saß, und ber Marquis von Trewor trat zwischen fie ob Ihren
i Verfolger, erstaunt ob voll Zorn auf Ormonb blickend.
„Dein Platz ist hier, au Deines Onk-l» Seite, Gtralda", erklärte ihr Bräutigam. „Die Vorsehung selbst führte Dich zu ihm. Seit ich Deinen Vater kenne, ist eS mir unbegreiflich, wie er trotz der scheinbar Überzeugendsten Beweise den Anschuldigungen Ormonds Glauben schenkte. Wie sehr aber muß der alte Mann keinen Neffen geliebt haben, um ihn so unversöhnlich Haffen zu können."
„Mir ist e» zuweilen, al» ob sich unter diesem cten z® Haß noch die zärtlichste Liebe verberge. Wenn Du
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- uud (lUAMkitMA Anzeige» nimmt entgegen bk Expedition b. »latteS,
Feiertagen. — Ouartal-AbounementS-Preis bei der Expe- d Vvlllfl# sowie die Anuoncen-Bureaux von Haasenstein uud Begier
ditiou?'/. M., be» den Postämter« 2 Mk. 50 Psg. texkl. _ ta Frankfurt a. M., «Al, Magdeburg u. Wim: Rudolf XXV. Jahrgang.
Bestellgeld). JusertionSgebühr für bie gespaltene Zeile 14. AllllUft 1890. Moste in Frankfurt a. M., «krlin,Awnchen«. Köln: <S. L. O 1 » IT
10 Psg-, Reklamen für die Zeile 25 Psg. ww. »gube u. Lo. in Frankfurt-.M., Berlin, Hannover, Pari».
Wöchentliche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. — Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.