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»ureigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annonceu-Bureaux von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a. M., Soffet, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXV. Haüraaua. Moffe in Frankfutt a. M., Berlin, München u. Köln:G.L Laube u. Lo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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und ihren Beiblättern

und

mit der Beschreibung des landwirtschaftlichen

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Leopold vertreten sein wird, zu einer Hosfestlichkeit »ach Potsdam. Der Extrazug fährt um 5 Uhr ab. Ermittelungen über den vorhandenen Kohlen

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cht Stelb reichtum zu pflegen, hat der Minister für Handel bei Fr« und Gewerbe, wie derBoss. Ztg." mitgeteilt wird, (516! die Ober-Bergämter beauftragt. Die Resultate sind Kell«« i< rach Teufen von unter 700, zwischen 700 und

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auch die Kohlevfelder derjenigen Zechen, welche jetzt nicht in Betrieb sind. Die Anordnung kann nur dm Zweck haben, eine ungefähre Schätzung der kohlenmengen vorzunehmrn, welche nach den bis fitzt gemachten Aufschlüssen als vorhanden angesehen Verden darf. Eine genauere Berechnung ist filbst- derständlich ganz ausgeschloffen, immerhin wird durch planmäßige, auf das vorhandene reichhaltige, amtliche kartenmaterial begründete Ermittelungen eine be­friedigendere Beantwortung der Frage, wie lange der »ach den bisherigen Auffchlüffen vorhandene Kohlen­reichtum Preußens noch Vorhalten kann, erteilt werden,

34. Kapitel.

Stu neuer Schlag.

Während die Drohnng Ormonds ihm in den Ohren klang, trag Gottfried feine Fran ans das Sopha. Ihr bleiches, regungsloses Geficht erfüllte ihn mit wilder Angst. Er rieb ihre Hände, besprengte ihr Geficht mit Waffer, und beschwor fie, wieder zu erwachen. Seine Bemühungen wurden endlich von Erfolg gekrönt. Eine leise Röte begann BeatricenS marmorbleiche Wangen zn färben. Langsam kehrte ihr das Bewußtsein zurück.

,O, Gottfried', rief fie, verstört um fich blickend, .er weiß alles! Htzst Dn Dich mit ihm über die Rückgabe unseres Kindes verständigt?'

»Nein, Beatrice', erwiderte Gottfried mit der Rohe der Verzweiflung.Er ist fort nud feine letzten Worte waren fürchterliche Drohungen."

, O, Himmel, und was könne» wir thnu?" klagte Beatrice.Das ist bitterer als der Tod."

Ein leise» Klopfen an der Thür erschreckte fie. ,*,6et ruhig, Beatrice. ES ist unsere theure Marie, die Einlaß begehrt", beruhigte Gottfried feine Frau.

Marte und der Kutscher traten ein. .Halte Wache am Thor', gebot Gottfried seinem Diener.

.Packe einen kleinen Handkoffer, Marie', befahl Beatrice. »Wir müssen fort ehe Ormond mit de» Polizeibeamten znrückkehrt. O, eS ist alle» aus, Marte, alles alles I Wo stad die Sinder? Ich schickte fie fort, nachdem ich ihn am Fenster erblickt hatte. Geh', rufe fie mir.'

Marie entfernte fich weinend nab schluchzend, uw zu thuu, vaS mau von ihr verlangte. So hatte das Schicksal doch endlich angepocht.

.Marie sagte wir, Dn wolltest mich spreche», Mama', stürmte Rapert in das Zimmer.

.Ja, «ein Sohn, wir werden Alle in wenige» Miauten abreisen, liebes Kind. Wo ist Egon?'

.Ist er nicht hier?' fragte Rupert verwundert. Als D» uns fortfchicktep, ging ich hinauf iu Papas Studierzimmer, um meine Zeichnung zu vollende»,

Treuer Liebe Loh«.

Roman von ll. Rosen.

(Fortsetzung.)

Und was antwortete fie", erkundigte Beatrice fich sternlos.

Sie nahm die Miene einer Herzogin au uud schlug wich ars. Was fie uuu zu thuu gedachte, dar leicht zu errateu, uud ich richtete mich danach «». Ihre Tochter ist in diesem Augenblick an einem sicheren Ort meine Gefaugeue."

Beattice sank wie vernichtet ans das Sopha, ihr Gatte titelt sich nur schwankend aufrecht.

Der Preis für Giraldas Freiheit ist", fuhr Ormond unbeirrt fort,ist ihre Heirat mit mir. «ie wird ihr Gefängnis nur als mein Weib ver- «ffen. Daß die Verbindung mit mir jetzt das Beste mr fie ist, werde» Sie selbst begreifen. Nach diesem Zwischenfall wird kein ehrbarer Mana jemals ihre vwd begehren, nnb ich habe nur nötig, bte Geschichte dm dem geheimnisvollen Verschwinden GiraldaS in mulavf zn bringe», vm ihren guten Rus für immer « vernichten! Und wenn Sie fich nun dennoch für «» Krieg wtt mir entscheiden, dürfen Eie zn dem torigen Lose, dar Gottfried droht, den beschimpfte» *>men ihrer Tochter nnb beten verödete Zukunft *»r»fügen.'

Mit einem teuflischen Lachen grinste Ormonb die »quälten Ellern an.

«Schurke!' knirschte Gottftied von seinem Zorn Mgeriflen, .Du wirst iu Deinem höllischen Werk Mi Wetter gehe».' Seine Finger umspannte» Ormonds Hals, als ob er ihn erwürgen wollte.

»O, hall ein, hall eia', rief Beatrice in Todes. M. .Unser Kind! Unsere Giralda! Da» Ge. §im»i» ihre» GesängniffeS stirbt mit Ormond. Wo m fie? Wo ist Sttalda, Unseliger?'

.. »Ja. wo ist fie?' ächzte der Graf, sein« Gegner wftig schüttelnd.

«Da» werdet Ihr erfahren, wenn ich fie Each

Attolimb.

Portsmouth, 8. August. Nach dem gestrigen Dejeuner wohnte Kaiser Wilhelm bett Schieß­übungen in Whale-Island bei und beteiligte sich an einigen mit Erfolg. Dann folgten Hebungen der Torpedoboote. Abends kehrte der Kaiser nach OS-- borve zurück, wo Famllientafel stattfand, zu der auch Salisbury eingeladen war. Bei einbrechender Dunkel­heit waren die Schiffe uud Dachten in der Bucht glänzend erleuchtet. In West-CoweS fand zu Ehren des Kaisers ein prächtiges Feuerwerk statt. Heute nachmittag um 4 Uhr erfolgt die Abreise de» Kaisers von Osborne.

Cowes, 8. August. Nach dem gestrigen Diner in Osborne unterhielt fich Kaiser Wilhelm fast aus­schließlich mit Lord Salisbury. Auf Ersuchen de»

ohne die geringste Gefahr. Die friedliche Sttömung gewinnt immer mehr die Oberhand, und wenn jetzt die Nachricht sich bestätigen sollte, Berlin wolle im Jahre 1896 eine Weltausstellung veranstalten, ich und mit mir viele andere Landsleute glauben fest, daß die Franzosen unter dem Einfluß der jetzigen Stimmung diese Berliner Weltausstellung mit großem Glanze beschicken würden. Die Worte Virchows haben in ganz Frankreich einen großen Widerhall gefunden.Friede ernährt, Unfriede verzehrt", hat er gesagt und dabei dem Deutschland beseelenden Wunsche Ausdruck gegeben, mit aller Welt in Frieden zu leben.La paix vivific et la guerre tue", wiederholt heute alle Welt, und alle Zeitungen mit Ausnahme der chauvinistischen bringen Virchows Rede nicht nur in vollem Wortlaute, sondern be­sprechen sie auch in ausführlichster Weise. Möchte doch diese günstige Strömung anhalten. Dann würde der Berliner Medizinalkongreß einen Heil­erfolg erzielt haben, wie ihn die Weltgeschichte wohl kaum noch erlebt hat."

Stralsund, 8. August. Die Kaiserin ist heute um 121/. Uhr hier eingetroffen und wurde am Bahn­hofe von einer zahllosen Menge enthusiastisch begrüßt. Die Schiffe im Hafen, sowie zahlreiche öffentliche und private Gebäude sind reich beflaggt. Nach einem halbstündigen Aufenthalte setzte die Kaiserin ihre Reise nach Heiligendaukm fort.

Schneeberg in Sachsen, 8. Aug. Das obere sächsisch-böhmische Schwarzwaffer - Thal ist in ver­gangener Nacht durch Regengüffe überschwemmt worden. Der Eisenbahndamm ist mehrfach durchbrochen, ein Teil der Straße und eine Brücke ist weggeriffen. Die Station Erlabrunn steht unter Waffer.

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und die bekannten Kontrollmarken einführte, ist der Fr. Ztg. zufolge fallit.

Der Pariser Korrespondent derStr. P." teilt seinem Blatte aus Anlaß des Medizinischen Kongresses folgendes Stimmungsbild mit;Die Nachricht, daß der französische Arzt Dr. Bouchard zum Ehrenvorsitzenden des Berliner Medizinerkon­gresses erwählt worden ist, hat hier eine ganz un­glaubliche Wirkung hervorgerufen. Grade nach den kürzlich angezettelten Weiterungen inbetreff der Be­schickung des Berliner Kongreffes wird der ftan- zösischen Eigenliebe ganz besonders durch diese her­vorragende Ehrung geschmeichelt. Man weiß eben hier zu Lande viel zu wenig, wie hoch französisches Wissen und wiffenschaftliches Können gerade in dem geistig ebenbürtigen Deutschland im Werte steht. Dazu kommt, daß die mittlerweile eintreffenden Privatbriefe der zahlreich nach Berlin gegangenen französischen Aerzte den liebenswürdigen, feinen Em­pfang, die stürmische Begrüßung, die ihnen zuteil geworden, nicht genug schildern könne». Fast alle drücken sie in der einen oder anderen Weise die Hoffnung auS, daß dieser Berliner Aerzte»Kongreß dazu beitragen werde, dauernde Bande der Freund­schaft zwischen Deutschland und Frankreich zu knüpfen. Die Stimmung ist hier vollständig umgeschlagen. Die Chauvins, welche noch den Mund vor kurzem sehr voll nahmen, wagen nicht mehr, ihre Stimme zu erheben. Sie fühlen sehr wohl, daß die öffentliche Meinung sich gegen fie auSspricht. Die Stimmung ist derart, daß, wenn Kaiser Wilhelm in diesem Augenblick nach Paris kommen würde, er einen grand succSs erzielen dürfte. (Die Pariser Blätter führen gerade jetzt eine Sprache über diese Möglich­keit, welche die Auffaffung widerlegt.) Wenn die Hetzereien der Soublätter nicht wären, dürste man in der That hoffen, daß das Einvernehmm für immer ein herzliches und wahrhaft festes bleiben würde. Man hört es hier jetzt schon ganz offen von Franzosen aussprechen, daß die 1871 verlorenen Provinzen gegenwärtig viel innigere Beziehungen zu Deutschland, als zu Frankreich haben, daß man jeden Gedanken an einenRachekrieg" aufgeben und all­mählich ernsthaft die Abrüstung in diesem oder jenem Sinne erwägen muffe. Noch vor wenig Jahren wäre eS ganz unmöglich gewesen, derartige Dinge hier an öffentlichen Orten, in Kaffeehäusern und bergt, offen auszusprechen; wer es gethan, hätte sich den unangenehmsten Dingen mutwillig ausge­setzt. Es that es aber auch Niemand. Jetzt dagegen erörtert man die einschlägigen Fragen überall und

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nnb Ego» lief in ben Garten, seinen Ball zn suche», ben er draußen vergessen hatte.

,3n den Garten?" rief Beatrice beunruhigt. Hole ihn schnell herein, mein Sohn."

Rupert kehrte nach wenigen Minuten an» dem Garten zurück, nm feiner Mutter mitzuteileu, baß er Ego» nirgenb» finden könne.

Ormonb hat ihn mttgenommeu", schrie Beatrice, die Hände ringend.O, meine armen Kinder! Meine armen vorloreneu Kinder!"

Noch einmal wurde der Garten von allen Mit­gliedern de» Hanse» emfig durchsucht, aber vergeben». Der Knabe blieb verschwunden.

Gottfried öffnete das Thor und blickte die Straße auf und nieder. Niemand war dort zu sehen. Nur da» Geräusch eine» näher raffelnden Wagens wurde vernommen.

,Hast Du ihn gefunden?" ftagte Beatrice, ihre« Gatten entgegenettend.

Meine arme Beatrice!" rief Gottftied, fie an fein Herz schließend.Ich habe den Kutscher auf den Bahnhof geschickt zu sehe», ob Egon dort mit Ormonb eingetroffen ist. Sei getrost, er toitb nicht wagen, btm Kinde etwa» zu Leide zu thuu."

In diesem Augenblick würbe bie Glocke am Garteuthor heftig geläutet.

Ach, ba» ist Egon", jubelte Gottfried.

Da» find die Gerichtsdiener, bie gekommen fiub, Dich zu verhaften", rief Beatrice.Das Unglück bricht auf einmal mit voller Wucht Über nu» herein. Möge eS gleich sein Schlimmste» thuu."

Das Läuten würbe immer ungestümer.

Marie flog durch ben Garten, nm zu öffnen.

O, es ist Egon. Einen Fremden würbe Marie nicht über bie Schwelle lassen', murmelte Beatrice, als fie bie Thür aufschließen hörte.

Die Schritte eines Manne» klangen zu ben Lauschenden hinüber. Fest umschlungen harrten fie bei Feindes, ben fie erwarteten.

(Fortsetzung folgt)

Bestellungen für die Monate August «nd September auf die

Ojmhcsfischt Zeitung

lndH-üi Berlin, 8. August. Gegen fünfhundert geladene Mpe des Aerzte Kongresses folgen Nachmittags einer zen hohn Esiiladung des Kaisers, welcher durch den Prinzen

jetzige Betrieb des Steinkohlenbergbaues eine Ver­schleuderung des Nationalvermögens darstelle, deren Folgen wir viel stüher, als man im allgemeinen avnehme empfinden könnten. DasVolksblatt" veröffentlicht einen Organisationsentwurf der sozial­demokratischen Partei, der 20 Paragraphen umfaßt. Parteigenosse ist jede Person, welche das Partei­programm anerkennt und die Partei dauernd materiell unterstützt. Die Entscheidung über die Zugehörigkeit und den Ausschluß von der Partei steht den Partei­genossen der einzelnen Orte und den Wahlkreisen zu. Alljährlich werden in den Reichstagswahlkreisen Ver­trauensmänner zur Wahrnehmung der Partei-Interessen in öffentlichen Versammlungen gewählt. Alljährlich findet ein von dem Parteivorstand einberufener Partei­tag statt. Zur Teilnahme berechtigt sind Wahl­kreis delegirte, Abgeordnete, Vorstandsmitglieder; die beiden letzteren haben nur eine beratende Stimme in allen geschäftlichen und die parlamentarische Leitung betreffenden Fragen. Der Parteitag, als oberste Vertretung, nimmt den Bericht über die Thätigkeit der Abgeordneten und des Vorstandes entgegen, er bestimmt den Sitz des Parteivorstandes und beschließt über die Parteiorganisation. Ein außerordentlicher Parteitag kann berufen werden durch den Partei- Vorstand, auf Antrag der ReichStagSftaktion, auf Antrag von mindestens 15 Wahlkreisen durch NamenS- unterschriften von mindestens 10000 Parteigenoffen. Der Parteivorstand besteht aus 5 Personen: dem Vorsitzenden, 2 Schriftführern, dem Kafsirer und dem Beisitzer; er wird gewählt durch den Partei­tag, durch Stimmzettel und absolute Mehrheit. Die Mitglieder können besoldet werden. Der Vorstand leitet die Parteigeschäfte, beruft den Parteitag, konttollirt die prinzipielle Haltung der Parteiorgane. Ein Reichstagsfraktions-AuSfchuß von fünf Mitgliedern überwacht den Parteivorstand. AIS offizielles Partei­organ wird unter dem TitelVorwärts" vorn 1. Januar ab dasBerliner Volksblatt" erscheinen. Mit der Lohnbewegung unter den Berliner Bau- Handwerkern ist es für dieses Jahr völlig zu Ende. Der Verband der Zimmerer hatte sür diese Tage eine große Volksversammlung einberusen, zu welcher nach etwa einstündigem Warten ganze 23 Mann sich eingefunden hatten. Nachdem die Versammlung von dem Einberufer mit einer kurzen Anrede eröffnet worden war, wurde fie ohne weiteres wieder ge­schloffen, worauf die Erschienenen geräuschlos aus­einander gingen. Die sozialdemokratische Hutar- beitergenoflenschast, die vor einem Jahre mit einem Kapital von fast 100 000 Mark zu arbeiten begann

al» mein Weib vorstelle, nicht eher', erklärte Olwond mit klappernden Zähnen.Töte mich, Gottfried, aber damit besiegelst Dn die ewige Kerkerhaft Deiner Tochter.'

,3a, ja, ich sollte Dich töte», Eduard Ormond!' rief der Graf mit flammenden Augen.Elender, der Du bist! Dein ganze» Leben ist eine Rette von Schurkenstreichen! Ja, ich bin Gottfried Trewor, Dein Vetter, den Du mit der Blutgier eine» Tiger» verfolgst! Du verfolgtest mein Weib und jetzt willst Du mir auch meine Tochter stehle». Aber endlich stehen wir von Angesicht zu Angesicht einander gegen­über! Ja, ich bin Gottfried Trewor! (Entferne wich ans Deinem Pfade, und an meiner Stelle richten fich zvei Rächer vor Dir auf. Deine ruchlosen Pläne find gescheitert, denn nach mir find meine Söhne Erben dis Marquis von Trewor! Rufe Deine Häscher herbei nnb laß' mich verhaften 1 Aber erst, erst will ich Dir zeigen, baß ich meine alte Kraft noch nicht verloren habe.'

All' bie Schmach, all' ba» Unrecht, ba» Gottfried von feinem Vetter erduldet hatte, ergoß fich wie ein wilder Strom durch die Seele de» grausam Ver. folgte». Den zitternden Bösewicht mit feinen Armen umschlingend, trag er ihn an ba» offene Fenster nnb schleuberte ihn mit entsetzlicher Gewalt in den Garte». .Nun geh'!' donnerte er,geh' nnb beute daran, daß ich Dir Trotz biete, Elender!'

Beattice taumelte vorwärts, fiel vor dem Fenster auf ihre Knie nnb jammerte: ,O, Giralda, o, mein Kinb, verloren, verloren für immer!'

Ohnmächtig brach fie zusammen. Der unglückliche Gatte beugte sich über feine bewnßtlrS daliegende Fran.

,Dn bietest mir Trotz', lachte bie heisere Stimme Ormond» durch da» Fenster. »Sei e» so! Du sollst den Stura» bald empfinde», ben Du selbst entfesselst. Erst Deine Verhaftung, bann Deine» Weibe» Schmach nnb dritten» mein Lieberwerbra nm Giralda. Ich gehe, aber meine Rache wird Dich schneller ereilen al» Du glaubst.'

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als eS bisher möglich war. Die Erhebungen hängen üllig Ä übrigens dem Anschein nach mit der in gewiffen rmieth« Kreisen verbreiteten Ansicht zusammen, daß der (51$

LttrrSkirrtes Sonntassblatt nb $aui «erden von allen Postanstalten und den Land-

Quartis . Zu er [5141 tbet i mödl. s Jahre» tten mit : an dir riufschn? ttunfl."

Erscheint täglich außer an Werttage» »ach Sonn- und ***!****<

Feiertagen. Ouartal-AbonnementS-PreiS bei der Expe- t.(lrvlll7ll»

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1000 und über 1000 Meter getrennt zusommen- >r ExpÄf zustellen. Es sollen hierbei nicht bloß die z. Z. 15i4i betriebenen Gruben berücksichtigt werden, sondern

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Wöchentliche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham. Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktton, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.