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öchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

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toeufy Bestellungen für die Monate Auguft

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u. HL Kaiser Wilhelm hat den zweiten Teil seiner

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diesjährigen Sommerreisen angetreten. Zum Beginn der Woche war der Monarch aus der stillen norwegischen Gebirgslandschaft auf deutschen Boden Pirückgekehrt, und hatte mehrere Tage hindurch an

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der Besuch Don höheren Schulen und Universitäten untersagt, sie werden auch für unfähig erklärt, je­mals ein Staatsamt zu bekleiden. Es sollen Ver­suche gemacht werden, eine Milderung dieser Be­stimmungen herbeizuführen, aber man verhehlt sich nicht, daß diese Versuche erfolglos bleiben werden.

Die Hauptausmerksamkcit lenkte in dieser Woche die Revolution auf sich, die in Argentinien, der Hauptstadt Buenos - Ayres, ausgebrochen war. Nach blutigem Straßenkampfe hatten die Aufstän­dischen die Regierungstruppen überwunden, bereits eine provisorische Regierung eingesetzt, da vertrug man sich plötzlich und eine allgemeine Amnestie wurde erlasien. Die Ursache dieses Umschwunges war, daß den Aufständischen Plötzlich die Munition ausgegangen war. Momentan herrscht nun wieder volle Ruhe, aber daß dieselbe lange anhalten wird, unterliegt allgemeinem Zweifel. In Zentralamerika nimmt der Bürgerkrieg zwischen Guatemala und San Salvador lustig seinen Fortgang. Der letztere Staat ist erheblich im Vorteil.

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Säfte il u. Effi- ! H. B

Vorzäg- ; Preise.

Treuer Liebe Lohn.

Roman von U. Rosen.

(Fortsetzung.)

IIKA, nach ) und

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fachen erledigt, welche während der Abwesenheit des Kaisers nicht wohl zum Abschluß gebracht werden konnten, und der Kaiser hat deshalb auch die .Hohenzollern" nur wenig verlosien. Zum Bortrage titot auch der Reichskanzler von Caprivi nach dem sÜmgshafeu an der Nordsee gekommen. Nunmehr

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Helgoland ist heute bereits deutsch, wenn auch die offizielle Besitzergreifung noch aussteht. Das englische Parlament hat endgiltig daS Gesetz ange­nommen, durch welches die Insel an das Deutsche Reich abgetreten wird, und ist damit des Kapitel der Verhandlungen abgeschlossen. Pünktlich, sofort nach dem Beschluffe der britischen Volksvertretung, hat in Berlin der Reichskanzler von Caprivi die Denkschrift veröffentlichen lassen, welche darlcgt, welche Gründe für die Reichsregierung beim Abschluß des Kolonialvertrages mit England maßgebend gewesen sind. Wik Fürst Bismarck so ist auch sein Nach folger der lieber zeugung, daß es um der Kolonial­politik willen weder zu einem Kriege, noch zu einem Zerwürsnis zwischen Deutschland und England kommen soll. Man hat deshalb in Beilin das Hauptgewicht darauf gelegt, auS den bezüglichen Verhandlungen so viele Vorteile wie möglich für Deutschland herauszu­schlagen, für jedes Entgegenkommen an England auch von dort eine Konzession zu erhalten. DieS ist nach der Ansicht der Reichsregierung gelungen. Auf daS inncrafrikanische Königreich Uganda, mit besten Herrscher Dr. Carl Peters kürzlich einen Vertrag abgeschlossen hat, mußte die Reichsregierung schon um deswillen verzichten, weil bereits Fürst Bismarck dies Gebiet den Engländern zugestanden hatte. Ter Besitz der Insel Zanzibar, die bekanntlich unter britischenSchutz" kommt, also in Wahrheit englisch wird, wird in der Denkschrift nicht sür so wichtig gehalten, daß ohne denselben das deutsche ostafrikanische Schutzgebiet wertlos würde. Deutschland legte um so mehr das Hauptgewicht darauf, seinen Teil der Zanzibarküste zum Eigentum zu erhalten, weil Eng­land und Frankreich, welche die.Selbständigkeit des Sultanats Zanzibar garantiert haben, einem deutschen Protektorat über dasselbe nie zugestimmt haben würden. Daß die Insel Helgoland von großem militärischem Wert für Deutschland ist, wird in der Denkschrift ausdrücklich hervorgehoben. Tie Reichs­regierung will keine weiteren Neuerwerbungen von Kolonialland vornehmen, sie will durch eifrige und treue Arbeit daS vorhandene Gebiet für Deutschland nutzbringend zu machen suchen. Daß diese Arbeit gelingen möge, ist der allseitige Wunsch. In unseren Schutzgebieten sieht es überall ruhig aus.

Fürst Bismarck hat nun endlich seine Einsamkeit in Friedrichsruhe ausgegeben. Er ist mit seinem ältesten Sohne, dem Grafen Herbert, zunächst nach seinem Stammgut Schönhausen an der Elbe gereist, hat aber eine Route eingeschlagen, auf welcher Berlin nicht berührt wurde. Ende dieser Woche

und

-llvftrierte- So««tagsblatt werden von allen Postanstalten und den Land­kiesträgern angenommen.

Den Neubestellungen werden die Nummern mit der Beschreibung des landwirtschaftlichen Festes gratis beigegeben.

Tie Exped. der Oberh. Zeitg.

der Schlüssel im Schloß, mit einem Ruck wurde er heraurgezogeu, und die beide» Berbüudete» polterten die Trippe hiuvnter. Mit erdrückender Gewalt wurde Giralda das Entsitzliche ihrer Lage klar.

Sie war eiugtkerkert und hilflos, während sich über das Haupt ihre» Vaters ein Gewittersturw von Graueu und Schmach erhob.

.Wenn ich sie um warnen könnte*, stöhvte fie. «Wenn Mama nur wüßte, daß mau ihr auf Schritt und Tritt uachschleicht! Wenn Papa nur Zeit fände, zu euiflieheu! O, mein Golt, wa» soll ich thuu?'

Sie flog au da» Fenster und blickte durch die Vergitterung htuavs in die klare milde Nacht. Sie rüttelte an den Gtttrrftäbev, aber fie hätte abenso gut versuchen könne», die Felsknwavern zu erschüttern, als diese Holzbalken zum Weiche» zu bringe».

Bleich und zitternd fitzte fie fich wieder nieder. ,O, Popa o, Mama*, klagte fie här dertagend. »Wer wird Euch rette»?'

Zn aufgeregt, um still fitze« zu kövue», staud fie wieder auf, um wie eiue Leopardiu im Käfig ruhe» los auf und ab zu wauderu. »Ich hätte fie zu rette» vermocht', seufzte fie nach rimm kurzen Schweigen, das um von dem Geräusch der braudenden Woge» »vterbroche» wurde. »Ich hätte Lord Ormoud Le. diuguvgeu stellen könne». Wenn ich ihm versproche» hätte, sein Weib z« werde», würde er die Verfolgvvg meiner Elter» aufgegebe», vielleicht sog« Papa »fit dem Mmqutt versöhnt habe». Armer Rvpert l armer kleiner Ego»! O, wen» ich »« riugewilligt hättel Mich sür fie Alle zu opfern, wrßte mir ei» Leichtt» werde»*, mmmelte fie mit bitterem Selbstvorwms, .811 ich Lord Ormonds Werb»»g zmückwie«, ahnte ich »icht, daß er zur Ueberwachuug meiner Ellern eine» Detillive i» seine Dieuste genommen hatte. O. ich werde »och wabufiuuiü 1*

Ihre Argen glüteo fieberhaft axb ihre Wangen wäre» leichenblaß. Jumitte» ihrer wilde»Lerpoeiflnng hörte fie der Raffel« dr» Wag«»», mit dem PerkttrS zum Schloß zmückftrhr. Kaum ms da» Klirre» a»f

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Marburg,

Sonntag, 3. August 1890.

Klasse- jichnete

Deutsches Teich.

Berlin, 1. August. Der von dem Londoner Standard* dem Kaiser gewidmete Begrüßungs- artikel hat folgenden Wortlaut:Im Laufe weniger Tage", so schreibt das genannte Blatt,wird der deutsche Kaiser nochmals der Gast der Königin in OSborne sein. Ein Besuch Seiner Majestät ist in England niemals unwillkommen und unzeitgemäß. Dieses mal liegen besondere Gründe vor, mit außer­ordentlicher Befriedigung den Kaiser zu begrüßen. ES ist die Sprache der Wahrheit und nicht die der Schmeichelei, zu sagen, daß die Welt anfängt, in dem gegenwärtigen deutschen Herrscher einen Mann zu erkennen, deffen Fernblick über seine Jahre reicht, einen Monarchen, welchem man mit Recht den Ehren­titel eines Staatsmannes beilegen muß. Wir geben zu, daß es noch verfrüht ist, rin Urteil darüber ab­zugeben, ob dem Kaiser die Lösung der Probleme, welche ihm so sehr am Herzen liegen, gelingt oder nicht. Auf alle Fälle aber ist der edle Sinn dieser im Geiste unserer Zeit gehaltenen Versuche zu loben» und sicherlich wird unser erlauchter Gast in England am wenigsten getadelt werden, weil er zu hoffen wagt, daß sich die Jntereffen deS Kapitals und der Arbeit versöhnen und die notwendigen Erfordernisse einer Regierung und die Bestrebungen der Regierte» durch sympathische Gesetzgebung in Harmonie bringen löffln. Wir wollen gewiß nicht behaupte», daß nicht die Beziehungen zwischen England und Deutsch-

. »Ich werde die Lefehle de» gnädigen Herr» Altch »»»führ«». Die j»»ge Dame wird vo» mit S* Gefangene behandelt werde», di» fie eiswMigt, ^ihlvrd z» heirate«.'

MU diese» Worte» setzte Fra» Vitt ihre» Leuchter »»d estfetate sich fommt dem Kammerdiener

** dem Zimmer. Im »ächste» Ingenblitf klirrte

dem holprige» Wege verhallt, so begann Giralda mit einem der Sessel gegen die Thür zu poller», nm durch den Lärm Fra» Bitt herbeiznrnsen.

DaS Weib ließ auch nicht lange auf sich warte».

,N»n, waS gtebt es, was wollen Sie?' fragte die Alle mürrisch. ,AH, nnb Sie haben die Fenster­laden geöffnet? Dagegen habe ich zwar nichts, aber bann müssen Sie das Licht anslösche», sonst würbe man ron jedem Boot a»S die Sitter bemerke», nnb das darf nicht fein.'

»So schließen Sie die Lade« wieder, das Licht will ich behalte», erklärte Giralda kurz.

Frau Bitt schloß mnrrend und finstere« Blicke» die Lade».

.Habe« Sie feine Kinder, Fran Bitt?' fragte Giralda plötzlich.

.Nein, Fräulein, «nd ich bi« froh, daß ich von solchen Plagegeistern verschont bin. Riefe« Eie mich nnr, um mir diese Frage vorzulege«?'

»Nein, aber ich dachte, »en« Sie ftit bet hätte«, würden Sie vielleicht MUleid für mich empfinde». O, Frau Bitt, Sie hatten Elter», Sie find eine Frau, Sie müffln Erbarmen habe« mit einem so unglück­lichen Geschöpf wie ich bi». Mei» Later schwebt i» großer Gefahr, ich war auf dem Wege, ih» zu warne», als Lord Ormoud mich zu seiner Gefangene» machte! Gestatte» Sie mir, »ach Hanse zu gehe», »rd ich will Sie alle Tage meine» Lebe»» dafür segne» nnb für Sie bett». O, ich that Ihne» nie etwas z» Leide. Habe» Stt Erbarmen nnb lasse» Sie mich fort Sehen Stt, liebe Fra» Bitt, ich ka»u Sie bezahtt»!' ffigte fie lebhaft Hinz», btt biamanttndesitztt Uhr do» ihrem Gürttl nnb bar golbene Medaillon vo» ihrem Halse lösend. ,A»ch Geld habe ich. Mama gab mit ta Londo» einen Geldbeutel, de» ich »och »icht geöffnet habe, und der mindesten» hundert Psnnd erhält Den sollen Stt gleichfalls habe», wenn Stt mir btt Freihett schenke».'

Kan Vitt w«f eine» gierige» Blick auf btt ihr

angebotenen Sache», aber fie schüttelle verneinend den Kopf.

.Rann nichts Sie bewegen?' bat das Mädchen flehend.

»Nein*, rief das Weib, Giralda die Hand ent­reißend, die das Mädchen ergriffen hatte. .Ich lengne nicht, baß ich die Juwele« und das Geld gern be­säße, aber ich werbe mehr erlange«, wenn ich Lord Ormoub treu bleibe». Ueberdie» war ich feine Amme und möchte ihm um leinen Preis schade», ober sein Glück hindern.'

.Aber ich will Ihnen mehr, viel mehr zahle», al» er Ihne» zu geben im Staude ist', drängte Giralda. .Meine Mama ist sehr reich. Sie wird jede Ihrer Forderung bewilligen, wen« Sie mir die Gelegenheit verschaffen, meinem Gefängnis zu ent« rinnen. Begleiten Sie mich nach London, und ver­lieren Sie mich nicht eine Minute aus dem Auge, bi» Sie Ihren Loh» erhalle» habe».'

Die Fra» wnrde ärgerlich. GUaldaS Aner­bietungen reizten ihre Habgier «nd jedem anderen Verbündeten gegenüber als Ormond, würde fie ohne Bedenke» die Treve gebrochen habe». Der Zwttfpalt zwischen ihrer Liebe zn dem Lord, und ihrer Liebe zum Gelbe stachelle ihre ganze BitterkeU nnb Rauhheit ihrer Natur auf. «Ich mag nicht, Fräulein*, grollte fie. .Höre» Stt mit biefem unnützen Gerede anf.'

.Noch ein Wort*, sagte Giralda beschwörend. .Kommen Stt mit mir zn meinem Later, gestatten Sie mir, ihn zu warne», und ich will mtt Ihnen hierher zntückkehten. Ich verpfände Ihnen meta Ehren» ort

.Da» klingt prächttg*, lachte dtt Fra». .Allein selbst wenn Eie Lust hätten, mich ruhig zntückznbe- gleiten, würde der Herr Battr «8 nicht zugebeu. Nun aber genug de» Geschwätze», Fräuleta. Geh« Sie lieber schlafe». Ich höre »«inen Alt« komme», «ab der ist gerade kein angenehmer Geselle, wen« er angetrunken von Grossen« «ach Hanse wankt.' Sie »tag und schloß die Thür hinter fich zn.

kommt der Fürst von Schönhausen in Kissingen an. Da er im Ganzen mehrere Monate von Friedrichs­ruhe sernzubleiben gedenkt, so ist wahrscheinlich, daß sich an den Besuch von Kissingen noch weitere Reisen knüpfen werden.

In der inneren Politik sorgen allein die Sozial­demokraten für Unterhaltung. Die Herren sind untereinander in Streit geraten und mehrere sozial­demokratische Zeitungen greifen den Abg. Bebel, den eigentlichen Parteileiter, mit einer Heftigkeit an, die nichts zu wünschen übrig läßt. Man wirft Herrn Bebel Diktaturgelüste vor und waS dergleichen Dinge wehr sind. Das war übrigens Vorauszusehen. Und wenn wir tausend und mehr Jahre in der Ge­schichte zurückblättern, immer finden wir, daß bei extremen Parteien eine innere Einigkeit für die Dauer unmöglich ist. Und der deutschen Sozial­demokratie wird durch fie selbst dasselbe Schicksal bereitet werden, welches alle revolutiorären Parteien sich selbst bereiteten.

In Ischl in Oberösterreich ist die Hochzeit der Erzherzogin Valerie, der jüngsten Tochter des Kaiser­paares, mit ihrem Vetter, dem Erzherzoge Franz Salvator, begangen worden. Die Vermählung, ur­sprünglich schon sür benporigen Sommer geplant, unterblieb bekanntlich, weiloie Kronprinz«nkatastrophe allgemeine Trauer brachte. Die Politik hat in Oesterreich-Ungarn ebenfalls Ferien, auch aus dem Orient liegt nichts wichtigeres vor, welches in Wien besonders zu interessieren vermöchte.

Zwischen Frankreich und England sind die Kolonialverhandlungen in der Hauptsache zum Ab schluß gekommen, wenn auch noch nicht formell unter­zeichnet. Ter französische Minister des Auswärtigen hat für die Anerkennung des englischen Protektorats über Zanzibar ziemlich erhebliche Gegenleistungen herauSgeschlagen, den Herren in der Pariser Depu- tiertknkammer ist daS alles aber bei weitem noch nicht genug und man nörgelt nun fortwährend an den Bestimmungen umher. Es wird aber schließlich doch alles so, wie vereinbart, bleiben. Bei einem großen Flottenmanöver in Cherburg, welches zu Ehren deS russischen Botschafters, Baron Mohren­heim, stattfand, hat die ftanzösische Torpedo flotte sich wieder einmal blamiert und so gut wie nichts geleistet. Die russische Regierung beschäftigt sich ihrerseits mit neuen Ausnahmebestimmungen gegen die Juden int Zarenreiche. Die Festsetzungen sind sehr streng: Die Juden dürfen darnach weder aus dem Lande wohnen, noch Ackerbau besitzen, noch denselben bewirtschaften. Ferner wird allen Juden

Inieigen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS, sowie die Amwneen-Bureanx von Haasenstein und Vogler

xxv- Jahrgang.

zvCofie tn Frankfurt s* yU, loetlin, München u« Köln j®. 8» / w

Daube u. »o. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

feigen. Auf der Heimreise von England wird der ' Lasier auch der Insel Helgoland einen kurzen Besuch »bstatten.

Erscheint täglich außer an Werktage« nach Sonn, und Feiertagen. Ouartal-Abonnements-Preir bei der Expe­dition 2* , Mk, bet den Postämtern 2 Ml- 60 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gefpaüene Heile 10 Pfg., Reklamen sür die Zette 26 Pfg.

Fra« Bitt öffnete eine Thür nnb führte Sttalda *»b de» Kammerdiener ta das Zimmer. ,6ie W»', lachte fie, »hier ist es sicher genug. Ich »ächte den Man« kenne», ber hier an ein Entrinnen ächte, nnb nun et ft eine zarte junge Dame! Mein «tat nnb ich haben alles anf das Beste hergerichtet.*

TaS Zimmer glich in bei That einem starken tfüngni». Von den beiden Fenstern, die mit »ichttgen Holzstäbe» vergittert waren, ging eines M dem Garte», das andere nach dem Meere. Der «ßboden war ftifch gescheuert und mit Sand bi« »ent. Eta Tisch, zwei Stühle, ein Belt nnb ein «afchtisch hatten an den weißgetünchten Wänden Wen Platz gesunde».

ut ,Arkin» legte GiralbaS Ehawl und Reisetasche ' ! den Tisch und schaute mit einem Blick der Bc- I niebißung ta dem unheimlichen Raum umher, ,3a, S kann fie nicht heran»', meinte er. .Nur ein 1/^100*1 &8 ist ihr offen -

,3a, bet Weg gut Kirche, um MhlorbS Gattin p werben*, erklärte bte Fra». .Sie habe« fich nun M Überzeugt, Herr Perkin», baß ich bte Su- ifnngeu Mylords pünktlich befolgte."

»Behanbel« Sie Ihre Gefangene wie etae Dame, «et bewachen Sie dieselbe aufmerksam, und feie» streng gegen baS Mädchen, aber ta dem Bugen.

2 i» welchem des Fräulein sich zur Nachgiebigkeit ^schließt, schreiben Stt mir einige Zelle« stach

le m* Bord der NachtHohenzollern* in Wilhelmshaven ICTION Aufenthalt genommen. Dort wurden die Regierungs-

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armnth hat der Kaiser die Fahrt nach Ostende in Belgien nkranfc «»getreten, wo am fletzten Tag der Woche die Be- cksanie*griffUng mit dem Könige Leopold erfolgen wird. Der Besuch ist offizieller Natur, und wird dement-

W.. sprechend auch ein feierlicher Empfang stattfinden, ul Rach eintägigem Aufenthalt in Ostende wird alsdann die Weiterreise nach Schloß Osborue zum Besuch

mr v« tn Königin von England fortgesetzt werden. Die zuJs belgischen und die englischen Zeitungen äußern sich r Gruoq $on sehr sympathisch über diese fürstlichen Be­gegnungen, aber selbstverständlich haben dieselben dtte größere politische Bedeutung, als daß sie die Fortdauer de» gegenseitigen FreundschaftSverhältniffes

>5). _ ifer« i ge

und September

. auf die

Obcrhcsslsche Zeitung

und ihren Beiblättern