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bruchsbetriebe mit 41,2; die Zuckerindustrie mit 36,5; die Müllerei mit 21,5; die Taback- und die chemische Industrie mit je etwa über 20; die Bekleidungs-, die Edel- und Unedelmetallindustrie, sowie die Binnenschiffahrt mit 17 bis 16; die Straßenbahnbetriebe und das Fuhrgewerbe mit je nahezu 15; die Brennerei-Industrie und die Buchdruckerei mit je 13; die Brauerei mit 12,8; die Spedition mit 12,4; die Glasindustrie, die Töpferei, die Seiden-, die Papiermacher- und Papierverarbeiiungsindustrie mit je etwas über 10; die Feinmechanik mit 9,5; die Nahrungsmittelindustrie mit 8,4; die Lederindustrie mit 8,3; die Gas- und Wasserwerke mit 5,6. Die kleinsten unfallversicherungspflichtigen Berufszweige in Preußen der Arbeiterzahl nach find die Musikinstru- menten-Jndustrie mit 3,5; die Privatbahnbetriebe mit 3,1 und die Schornsteinfeger« mit 1,4 von je 1000 unfallversicherungspflichtigen Arbeitern. — Generalfeldmarschall Graf Blumenthal hat gestern seinen 80. Geburtstag gefeiert. Am 29. Juli 1827 in die Armee eingetreten, kam er früh in den Generalstab und zeichnete sich 1849 in Schleswig - Holstein aus. 1858 wurde er persönlicher Adjutant deS Prinzen Friedrich Karl und begleitete ihn 1864 als Oberst und Chef des Stabes deS 3. Armeekorps in den dänischen Feldzug. 1866 war er alS Chef des Stabes bei der 2. Armee an die Seite des Kronprinzen berufen und nahm an den Schlachten von Nachod und Königgrätz teil. Auch 1870 trat Graf Blumenthal, der inzwischen als Generalleutnant die 14. Division in Düsseldorf geführt hatte, wieder als Stabschef in das Oberkommando der kronprinzlichen Armee. Er hat sich in diese» Stellungen daS vollste Vertrauen und die Zuneigung des späteren Kaisers Friedrich gewonnen, der ihn nach der Thronbesteigung zum Generalfeldmarschall ernannte. Kaiser Wilhelm II. gab dem Grafen Blumenthal die Stellung als Inspekteur der 4. Armee- Inspektion, zu der außer dem 3. und 4. preußischen Armeekorps auch die beiden bairischen und daS württembergische Armeekorps gehören. Zu ten süddeutschen Truppen, welche 1870/71 unter dem Grafen Blumenthal dienten, hat der greise Feldmarschall so noch jetzt dauernde persönliche Beziehungen.
— Anläßlich des bevorstehenden Besuches des Kaisers Wilhelm in England liegt jetzt folgendes Programm vor: Der Kaiser langt an Bord der Dachl .Hohenzollern" nächsten Sonntag um Mitternacht auf der Höhe von Dover an und bleibt dort bis Tagesanbruch am Montag, worauf die Reise
widerstehen könne«, hier würde ste Mitleid nnb Beistand finden.
„Wer kommt?" fragte die Fra« mit barscher, kratzender Stimme, «ab die Kerze in der Richtung des nahenden Wageugeraffels senkend.
.Ich bin es — PerkinS — mit der jnugev Dame', lautete die vorsichtige Antwort des Kammerdieners.
„Ach, Sie find eS? Nu«, e» Ist alles in Ord. uung. Mei« Manu ist «ntr« im Dorfe Srosveuor, uud ich bi« ganz allein.'
Die Pferde, vo» der Anstrengung der steile» Auffahrt dampfend und pustend, bliebe« vor dem verwitterte« Pförtcheu stehen. PerkiuS sprang vom Bock herab nnb beeilte sich, Gtr aldaS Ft fiel» zu lösen.
„Sh, gebuudeu?' knurrte die Frau, PerkiuS bei sriuer SrbtÜ leuchtend. „Ist die Sleille so feurig?'
,Na, hier ist ste am rechten Oit. Treten Sie nur tu das Haus mit ihr.'
Nachdem die kunstvolle Verschnürung, die Gtralda an ihren Sitz gefeffrlt hatte, gelöst war, nahm PerkiuS die halb Ohnmächtige in seine Arme, und folgte der voranschrettenden Bäuerin in ein ziemlich geränmigeS, »war sauberes, aber äußerst ärmlich auSgestattetrS Zimmer. Dort ließ PerkiuS das Mädchen ziemlich sauft in einen bequemen Rohrseflel gleite«.
Die Fra« stellte ihre Kerze ans de« Tisch vnd schloß die noch offen stehenden Fensterladen, kam daun schlmreud ans Gtralda zn nnb betrachtete sie mit nnverhohlener Nengier.
GtraldaS Mut erstarb wieder, al» sie die Fran näher ansah. Die große, starke, bewegliche Bäuerin schien kräftig wie ein Man«. Ihr leicht ergrant.« Haar war an» der niedrigen Stirn gestrichen und in eine« harten kleine« Knot« rnsammrllgrsteckt. Ihre Züge verrtrteu eine her^ofe Kälte «nd «ner- bittliche Strenge. Diese starre eiserne Natnr war de» Mitleid» nnb de» Erbarmen» offenbar nicht fähig. Sie »ar da» Weib eine» Fischer», drffeu Hanptrrwerb har Stranddtebstahl bildete. Da»
all« Hertz (5015 1896 letz, :r
Treuer Liebe Loh«.
Roma» vou U. Rosen.
(Fortsetzung.)
DaS «ar der I<tzte Schlag, de« Ormond gegen Gtralda führte. Er befahl PerkiuS, sich zn beeilen. Der Diener wendete sein Gefährt um, nnb im nächsten Augenblick raffelte der Wagen dem Schlöffe i«. Unterwegs wurde kein Wort gesprochen. Bor dem Parkthore stieg Ormond ab, und die Pferde galoppierten wester, über dieselbe Straße» die Gtralda so hoffvuugssrendig aus dem Rücken Suleika» zurück. Vlegt hatte.
Das Mädchen wendete sich wtederholt an das Herz deS schweigsamen Dieners, aber ste hätte ebenso gut darauf rechuen dürfen, einen Stein zn erweichen, alS diesen hartgesottenen Bösewicht zn rühren. Der- gebet s bot sie ihm große Summen zum Lohue. Sein Ohr blieb taub für ihre Bitten. Er fand die BundeSgeuoffenschaft Ormond» sicherer.
Als sie en der Stelle aukameu, «o die Brücke «u Morgen ringestürzt »ar, glaubte Gtralda, ihre Fahrt werde unterbrochen werden wüflev; aber Perlt«s lenkte nach einem Blick der Ueterraschnug « einen Seitenweg ein, der sie i« geringer Ent- mnung zn einer Fnrt brachte, nnb verriet für Armand, der in der G.geud fremd zn sein brhanptetr, eine erstaunliche OrtkkenntniS.
Die Fahrt wnrde immer schneller. Niemand b«. Segnete den einsame« Reisenden. Bo« Schloß Adler- «rst, der Wohunng de» jnngen Lord SroSvenor, schimmerte eine Ltchterrrih« wie Sterne hinab in die «efe, während am Fuß« der Felsen», vo da» kleine *otf malerisch gebettet la», ein Nest von Lencht- «frr« verstreut schien. Diese Lichter schienen immer «her zu komme«. Gtralda bildete sich ein, ihr Ge- sangen»ärter wolle ste in jenes Dorf bringen, aber ywrndrte sich von de« Adlerhorst ab nach der
allen deutschen Kolonialpolitikern erfüllt sind, erfüllt ind aber die Bestrebungen, für Deutschland daS Möglichste zu erlangen und für die gemachten Zu- geständniffe Gegenleistungen zu erhalten. Die Recht- ertigung der Reichsregierung in dieser Art hat kein Sorbild, eS ist eine neue Maßregel, aber sie hat icher in ganz Deutschland den allerbesten Eindruck gemacht, denn sie beweist, daß die Männer am Steuerruder des Reiches praktische Leute sind.
-llvSrirrtes Sonrrtagsblatt
werden von allen Postanstalten und den Land- brieftragern angenommen.
Den Neubestellungen werden die Nummern mit der Beschreibung des landwirtschaftlichen Festes gratis beigegeben.
Tie Exped. der Oberh. Zeitg.
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und ihren Beiblättern Ureisbiatt und
von beiden Staaten hat alles erreicht, waS er wollte, aber jeder von ihnen hat manches erlangt, was von Wert für ihn ist, und damit muß er zufrieden sein.
Kamerun und Tongogebiet werden wesentlich für mmer Handelskolonieen und Plantagcngebiete bleiben; das Klima gestattet an der Küste keine regelrechte Besiedelung durch Europäer. Hingegen erachtet die Denkschrift ein weites Gebiet des südwestafrikanischen SchutzlandeS zur Ansiedelung durch Landwirte für geeignet. •' Angra Pequena besitzt thatsächlich einen guten Hafen, und von dort kann der Marsch ins Innere ebensogut avgetreten werden, wie von der britischen Walfischbai. Was Ostafrika betrifft, so ist von deutschen Kolonialpolitikern lebhast bedauert, daß das Königreich Uganda, mit besten Herrscher Dr. Peters bekanntlich Verträge abgeschlossen hatte, den Engländern überlasten ist. Reichskanzler v. Caprivi ist hierbei nur seinem Vorgänger gefolgt, denn Fürst Bismarck hatte der Londoner Regierung bereits dieses Land zugestanden. Ueber- zcugend ist in der Denkschrift ausgesührt, daß der Uebergang der Insel Zanzibar an Großbritannien dem deulschen ostasrikanische» Schutzgebiet weder wirtschaftlich noch militärisch schadet. Jedenfalls hätte die Insel nie deutsch werden können, darin würden England und Frankreich in keinem Falle gewilligt haben. Es kam also darauf cm, die möglichsten Vorteile auS der Zanzibarfrage zu ziehen, und das glaubt die Reichsregierung dadurch erreicht zu haben, daß sie die Selbstständigkeit der bisher unter Oberhoheit des Sultans von Zanzibar stehenden Küstenlinie, den Erwerb der Insel Mafia und vor allem die Abtretung Helgoland» durchsetzte. Die Reichsregierung ist fest überzeugt und weist es überzeugend nach, daß es bei unermüdlicher Arbeit gelingen wird, den Handel von Zanzibar zum wesentlichen Teile nach dem deutschen Schutzgebiet zu ziehen. Der Erwerb von weiteren Kolonialgebieten soll aufhören, alle Kraft, wie oben schon gesagt, darauf verwendet werden, das Erworbene nutzbar zu machen. Uud wir werden damit für Jahre zu thun haben, denn allein Deutschostafrika ist fast dreimal so groß wie das Königreich Preußen.
Daß die Insel Helgoland ihren großen militärischen Wert für Deutschland hat, sagt die Denkschrift in kurzen, klaren Worten, sie betont auch, daß dieser Wert noch steigen wird, wenn nur erst der Nordostseekanal vollendet ist. Wir können uns also des Neu - Erwerbes ohne alle Sorgen freuen. Offen sagt die Denkschrift, daß in dem Kolonial- vertrage mit England wohl nicht die Wünsche von
Des Reichskanzlers Denkschrift.
Der Reichskanzler v. Caprivi hat, wie bekannt, nicht nur dem Namen, sondern auch der That nach die Leitung der deutschen Kolonialpolitik übernommen. Er hat die neugebildete Kolonialabteilung sich selbst unterstellt, er hat weiter im Reichstage erklärt, er werde seinen ganzen Ehrgeiz daran setzen, daß aus dem deutschen Kolonialbisitz wirklich etwas Tüchtiges werde; er werde darauf sehen, daß gearbeitet werde, am die überseeischen Erwerbungen für das deutsche Reich nutzbar zu machen. Dieser Gedanke' ist auch das Leitmotiv für die soeben vom „Reichsanzeiger" veröffentlichte Denkschrift über die Kolonialpolitik, eine Arbeit, die nach dem ziemlich einstimmigen Urteil der deutschen Presse sich durch Klarheit und Sachlichkeit ebenso ankzeichnet, wie durch praktische Beweisführung. Wir haben in diesem im Aus zuge bereits von uns mitgeteiltcn Schriftstück eine für weite Volkskreise berechnete Leistung vor «S, die bestimmt sagt, waS geschehen ist, weshalb eS geschehen ist und was geschehen wird. Herr von Caprivi steht völlig auf dem Standpunkt des Fürsten Bismarck, der wiederholt ausgesprochen hat, daß der deutsche Kolonialbesitz keinen Krieg, nicht einmal einen ernsten Zwist mit England lohne. Bon diesem Grundsatz ist man auSgegangen, als es galt, den Kolonialvertrag mit England abzuschließen, jedoch darauf Bedacht nehmend, deutschem Entgegenkommen britische Zugeständniffe gegenüberzustellen. Kemer
Herrisches Reich.
Berlin, 31. Juli. Nachdem der Bundesrat abgelehnt hat, mit der Volkszählung eine gewerbe- katistische Aufnahme eintreten zu laffen, bieten die gewerbestatistischen Daten, welche aus der vom Reichs - Versicherungsamte über die Unfälle deS JahreS 1887 veranstalteten Enquete hervorgehen und die sich demnach auf einen 5 Jahre nach der letzten Berufsstatistik liegenden Zeitraum beziehen, erhöhtes Intereffe. Allerdings handelt es sich hierbei bdiglich um daS unfallversicherungspflichtige Gewerbe. Aus dieser Statistik des Reichs - Versicherungsamts ist die Bedeutung zu ersehen, welche die verschiedenen Industriezweige für die einzelnen Bundes- kaaten haben. Käme es dabei nur auf die Zahl der Betriebe an, so wäre für jeden Bundesstaat das Baugewerbe unter allen anderen das prädominierende. Nach der Anzahl der in den einzelnen Berufszweigen beschäftigten Arbeiter gestaltet sich daS Verhältnis indrffen so, daß daS Baugewerbe nur in der Mehrzahl der Bundesstaaten die anderen Gewerbe weit überwiegt. Im Königreich Sachse» dagegen nimmt der Anzahl der Arbeiter nach die Textilindustrie die erste Stelle ein, ebenso in Württemberg, in Reich ältere und jüngere Linie und in Elsaß-Lothringen. Namentlich in den letzteren drei Staaten ist die Textilindustrie in ihrer Entwickelung allen anderen Gewerbearten voran. Bon 1000 unfallversicherungspflichtigen Arbeitern kamen in Elsaß- Lothrmgen auf die Textilindustrie 398,1, in Reuß j. L. 426,7 und in Reuß ä. L. sogar 667,3. In Sachsen - Meiningen und Schwarzburg - Rudolstadt steht die keramische Industrie an der Spitze der Gewerbe, in Anhalt die Zuckerindustrie und in Lübeck der Privatbahnbetrieb. In allen anderen Staaten füllt diese» Platz daS Baugewerbe ans. In Preuße» umfaßt daS letztere von 1000 Unfallversicherungs- Pflichtigen Arbeitern 161,4. Ihm folgen die Eisenindustrie mit 137,6; daS Berggewerbe mit 132,6; die Textilindustrie mit 103,6; die Ziegeleiindustrie mit 58,2; die Holzindustrie mit 43,2; die Stein-
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Bestellungen für die Monate August und September auf die
Obcrhcsslsche Zeitung
Paar erfreute fich in der bescheidenen Nachbarschaft nicht de» beste« Rufe» und wurde allgemei« gemieden. Nie verirrte fich ein Gast zn ihnen. Ei« geeigneteres GefängaiS hätte für Gtralda nicht gefunden werden könne«. Die Wahl der Kerkermeister war nicht minder zweckentsprechend. Fra« Bitt war die Amme Ormonds gewesen, and das Wenige, was ste an Gefühl befaß, war ausschließlich ihrem ehe- maligen Säugling gewidmet. Er hatte ihr zn wieder- hollen Malen Wohllhaien erwiesen, »nd daS Häuschen, welches ste bewohnte, war sein Geschenk. Nach seiner Unterredung mit Gtralda im Schloßgarteil hatte Ormond fich srohlockeud der Fischerlrate erinnert. ES war für seine Pläne vo» Wichtigkeit, daß Gtralda sogleich des Schloß verließ und nicht Zett und Gelegenheit gewann, dem MarqntS das Lügengewebe zu enthWen, tu daS er ihn etngefpounen hatte, aber fie durfte weder zu ihrem Vater noch zu ihrer Mutter zurückkehreu. Entschlossen, das Mädchen zn seiner Saittn zn machen, da Beatrice ihm für immer verloren war, sollte Gtralda die Stütze seiner unter» gehenden SlückeS werde«. Der gefänguiSartige Anfeathalt au einem enllegeaea Ott nmtzte da» Mädchen, wie er berechnete, benge« and dazu be» wegen, ihm die Hand zn reiche«.
Vou PerkiuS beglettet, hatte er die Felfeuhütte ausgesucht, Frau Bitt einen Teil seiner Pläne enthüllt nnb fich ihre Mitwirkung dnrch daS Verspreche« einet glänzenden Belo nang gesichert.
GtraldaS Verzveifinng begann fich z« einem Gefühl rettungsloser Verlorenheit zn vertiefe».
.Ist bar Zimmer der jnngen Dame in Bereitschaft, Fra» Bitt?' fragte PerkinS, de« ihm oft. 6denen Sitz »nrückweisend.
,O, vollkommen, Herr Perkin». Wenn Sie die jnnge Dame htnanfbringen wollen, körnnen wir gehen.'
Gtralda erhob fich, PerkinS erfaßte ihren Arm mit festem Griff and kletterte der voraxllnchteude« Fischerrfran ans einer engen Wendeltreppe nach.
(Fottsetznng folgt.)
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53.
Gtralda, von der kalten Finsternis erschreckt, die fich über die Gegend zn breiten begann.
„Nur noch wenige öl timten. Sehen Sie das Licht von dem Felsen drüben?'^ sagte PerkiuS mit der Peitscheusp^tze nach einem rötlichen Funken deutend. „DaS Licht kowwt aus Ihrem künftige» GefäuguiS, Fräulein. Sie werden erwartet, und die Laterne ist ein Signal für mich. Wir haben eine halbe Stande zn fahren, bis wir oben anf dem Berge augelaugt find, aber Sie we'den dort voll- kommen sicher sei»", kicherte der Schlingel, während Giralda verzweifelnd ans ihren Sitz »urücksauk. „O, mein Gott, schütze mich!" wnrmelle fie.
27. Kapitel.
Ein Lichtschimmer au dunklem Ort.
DaS Hans, welcher zu Gtralda» Asyl erkoren war, erhob fich aus einem ebenso steilen, aber minder hohen Felsen, wie der Adlerhorst, und «ar von dem Hügel, der diesen lieg, nur durch des lauge breite Thal getrennt, in welchem da» Torf GrcSvenor sich auSdehnte.
Zu der einsamen Wohunng ans der sturumm- brausten Anhöhe führte ein einziger rauher Berg- pfad, deu Gtralda vud ihr Gefangen« Srter fitzt erklimmten. Bo» zwei Seite» ragte» grave Felsen- mauern in die Luft, an der dtttten Seite brandeten die Wogen bi8 Meere». Eine unzugänglichere Stätte konnte im ganzen Königreich nicht gesunde» werden. Eill kleiner verwahrloster Garte» nm gab da» schlichte, vo» nnbehaneve» Steinen erbaute Häuschen.
Da» Raffel» der Räder auf dem holprige» Pfade hatte eine alle Fra« an» ihrer Nahe ausgescheucht. Sie öffnete die Thür ihrer Einfiedelei, trat auf die Schwelle, «nd hielt eine flackernde Kerze auf Arme», länge über ihrem Kops.
Beim Anblick dieser Fra« lebte« Giralda» Hoff, uungeu wieder anf. Kein weibliche» Wese«, so dachte ste, würde dem Flehe» »»verschuldete» Unglück»
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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Logik Oktbr. Nähe«
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und mmmt entgegen die Exped,tum d. Blatts,
Feiertagen. - Luartal-AbonnementS-Preir bei der Expe- ZVCUEvUlril, »tüte di-«nnoncen-Bureaux von Haasenstnn und Vogler
dition 2". M., der den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. , . ö_, ,onr, & Frankfurt a.M. EaffelMagdeburgu. W.en; Rudolf XXV. JahrgaNg.
Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile SoUNllbeNd, 2. AUlMst 1890. Masse in Frankfiirt «u Ä, «AlmMünchen ». Köln: <8. L. Ml» V
10 Pfg., Reklamen für die geile 25 Pfg. ' " 1 Daube u. Co. m Frankfurt a. M., Berlm, Hannover, Pans.
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