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ce und mit der Beschreibung des landwirtschaftlichen
Die Exped der Oberh. Zeitg.
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zündet, die Voi hänge zugezogen und sich wieder tut« «und «argen bi« ich schon in Birkenhain. Ich muß frrnt hatte, legte Giralda, der langen Wege» «ach f «eine Fahrkarte gleich «ach meiner Ankunft ans de«
alle» Parteien des Reichstagstags, mit Ausnahme der Deutschsreifinnigen und Sozialdemokraten, ge-
Solche Zahlen reden wahrlich eine deutliche Sprache. Für einen einzigen Zweig unserer staatlichen Arbeiterverficherung haben bezw. werden in den ersten 5 Jahren die Arbeitgeber über 110 Millionen Mark ausgeben, und dazu haben sie die Gewißheit, daß diese Summe sich für den Zeitraum der nächsten 5 Jahre bedeutend steigern wird. Angesichts solcher Thatsachen ist eS doch frivol, wenn die sozialdemokratischen Agitatoren die Behauptung wiederholen, daß unsere Arbeitgeber kein Herz für ihre Arbeiter hätten. Man bedenke wohl, daß die deutschen Arbeitgeber nicht gezwungen dem Unfallversicherungsgesetze sich unterwarfen. Im Gegenteil, als die Botschaft des großen Kaisers vom 17. November 1881 veröffentlicht wurde, waren eS unsere Arbeitgeber, voran die jetzt vielgeschmähten Industriellen, welche als die ersten auf den Plan traten, um Hand anzulegen an die Realisierung der in der Botschaft niedergelegten Gedanke».
Und nicht nur die Unfallversicherung, auch die Unfallverhütung hat eine Ausdehnung angenommen, wie sie schwerlich beim Erlaß des ersten Gesetzes geahnt wurde. Die übergroße Mehrzahl der ge werblichen BerufSgenoffenschaften besitzt heute zum großen Teil sehr eingehende Unsallverhütungsvor» schriften und die landwirtschaftlichen Beruft»genossen- schaften beginnen ihnen zu folgen.
Wie die Arbeitgeber deshalb stolz sein können auf ihre frühere und jetzige Mitwirkung an der Durchführung unserer UnfallverficherungSgesetze, so gereichen die Ergebniffe deS ersten Lustrums dieser staatlichen Versicherung auch denjenigen Männern zur Ehre, welche an der Durchdringung der bezüglichen Gesetzgebung beteiligt waren. Sie alle können mit dem Bewußtsein auf die ersten 5 Jahre unserer Unfallversicherung zurückblicken, daß sie unseren Arbeitern Wohlthaten erwiesen habe», wie sie früher in keinem Staat der Welt gekannt waren.
legislatorische Thäligkeit in der Richtung der Erweiterung deS Kreises der Unfallversicherungspflicht edoch in der nächsten Zeit wieder ausgenommen werde».
So ist jetzt schon im ersten fünfjährigen Zeitraum ber staatlichen Unfallversicherung ein immer weiterer Kreis von Arbeitern der Wohlthaten derselben teilhaftig geworden. Die RechnungSergebniffe der Berufsgenossenschaften für 1886, das erste Volljahr ihrer Thäligkeit, wiesen einen Bestand von durch chnittlich 3 473 435 versicherten Personen nach, in lern letzten Geschäftberichte, welchen das Reichs- Versicherungsamt für 1889 an den Reichskanzler eingereicht hat, wird die Zahl der Ende 1889 Versicherten auf rund 13 Millionen angegeben. Beinahe vervierfacht hat sich der anfänglich für die Unfallversicherung in Aussicht genommene Kreis. Während für daS letzte Quartal des Jahres 1885 nur 57 BerufSgenoffenschaften Bericht zu erstatten in der Lage waren, beträgt deren Zahl nunmehr 112. Schon diese Zahlen zeigen, welche gewaltige Arbeit geleistet werden mußte, um innerhalb eines verhältnismäßig kurzen Zeitraumes zu den jetzigen Ver- hältniffen zu gelangen. Die Behörden und die Arbeitgeber haben mit gleich anzuerkennendem Eifer und nie rastender Fürsorge den zweiten Teil der kaiserlichen Botschaft vom 17. November 1881 der Vollendung entgegenzuführen gesucht.
Den deutschen Arbeitgebern aber gebührt hier noch ein erhöhtes Lob. Während bei der Krankenversicherung und bei der demnächst auch zur Geltung gelangenden Jnvaliditäts- und Altersversicherung auch die Arbeiter neben den Arbeitgebern zur Deckung der Kosten beisteuer», haben die letzteren bei der Unfallversicherung allein die Lasten zu tragen. Im Jahre 1886 verausgabten die BerufSgenoffenschaften, damals noch die gewerblichen allein, für Zwecke der Unfallversicherung 10,3 Millionen Mark, 1887 stieg diese Summe schon auf 19,1 Millionen, 1888 auf 25,6 Millionen und 1889 dürften die Ausgaben 32 Millionen betragen habe». Lasten wir das erste Vierteljahr der berufsgenoffenschastlichen Thäligkeit hier ganz außer Betracht und bringen für die ersten drei Quartale des laufenden Jahres nur drei Vierteile des Vollbetrages für 1889 in Ansatz, also 24 Millionen, so kommen wir zu dem Schluste, daß die deutschen Arbeitgeber während des ersten Lust- rumS unserer Unfallversicherung lediglich zu Zwecken, die den von ihnen beschäftigten Arbeitern zu Gute kommen, mehr als 110 Millionen Mark ausgegeben habe».
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Am 30. September d. Js. wird das erste Lustrum deS JnkrastbestehenS unserer staatlichen Unfallversicherung zu Ende gehen. Nach dreimaligem Anlauf in den Jahren 1881, 1882 und 1884 war das
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sowie weitere Gewerbebetriebe in den Kreis der Lersicherungspflicht zog. Ihr folgten im Jahre 1886 da- Gesetz betreffend die Fürsorge für Beamte und Personen des Soldatenstandes infolge von Betriebs- mfällen st>wie das land- und forstwirtschaftliche Un- fallversicherungSgesetz. Im Jahre 1887 wurde der Ausbau durch daS Tiefbau- und Seeunfallversiche- nrngsgesetz fortgesetzt. Seit diesem Jahre hat die gesetzgeberische Arbeit auf dem Gebiete der Unfall- drrficherung geruht, die Zwischenzeit wurde zu der Durchführung der erlaffenen Gesetze benutzt, die beispielsweise für das land- und forstwirtschaftliche Gesetz erst am 1. Oktober 1889 zum endgültigen Abschluß kam. Allem Anschein nach dürfte die
dem Bahnhose eisgedenk, ihre« Mantel um, «ob warf ihren Shawl über den Arm, verhüllte ihr Gesicht mit eine« dichten Schleier, «ud stahl sich, die Reisetasche in der Hand, die Treppt hinunter und durch ei« Eettenpsörtcheu in den Garte». Die Nacht war milde und nicht dunkel. Jeder Gegen« stand der Landschaft war dentlich erkennbar. Im Schatte» eines TvIpeubaumeS blieb Giralda stehen. DaS Wohnzimmer war hell erleuchtet, «ab bte Vorhänge waren noch nicht zugezoge». Lord Ormoub faß mit einem Bach in btt Hanfi am Tisch, btt Marquis lehnte in seinem Sessel vor bem Feuer, eiu AuSbruck bet Trauet nnb ber Schwermut um« büsterte seine eblen vornehmen Züge.
Gttalba bettachtete ihn einige Minuten. Die Thräneu kämpften sie tapfer zurück. Ihm noch einen letzten Blick zuseubenb, toenbete sie sich ab, am ihre einsame Wanderung sortzusetzen. MU tiefer Verzweiflung in bet Seele, verließ sie ihre» Vaters rechtmäßiges Erbe. Ihre Anfgabe war »nvollenbet, ihre Hoffnung zertrümmert. Niemals, bas «lebet, holte sie sich in bitterem Schmerz, bürste sie daran denken, hierher znrückznkehrea, nie wieder davon träumt», die beiden Hochgesinnten, dntch Hinterlist einander entfremdeten Männer wieder mit einander zn versöhnen, nie ihres Vater» Namen nnb Ehre in feinem früheren Glanze Bieber herzustelle». Alles, worauf sie jetzt »och zu hoffen wagte, war, ihren Vater vor ber Verhaftung zu schütze» und ihm zm
Marquis von Trevor.
Nachbem ihr Sam«er«äbchen die Lampe enge»
1.11, fix
faßen, bie scharf »ach ben Hecke» am Wege auS« spähte». Giralda zog sich roch tiefer in da» Buschwerk zurück.
DaS Gefährt hielt M, »ud der Kutscher rief sich vorbeugend, von seinem Lock herunter: ,He, hallo I Fräulein! Welchen Weg gehen ©te?*
Sich noch ferner zu verbergen wat nutzlos. .Ich gehe »ach dem Sotfe*, erwiderte Giralda mit schein« barer Gleichgültigkeit.
.Wolle» Eie nicht liebet mit un» fahren? Ich nehme Sie seht gern daS Stückchen Weges mit*
.Nein, ich danke Ihnen', entgegnete das Mädchen, mit laut pochendem Herz«». .Ich ziehe eS vor»
und
SonirtKgsblarr
»erben von allen Postanstalten und den Landbriefträgern angenommen.
Den Neubestellungen werden die Nummern
Marburg,
Freitag, 1. August 1890,
Deutsches Reich.
Berlin, 30. Juli. Der Kaiser empfing gestern Nachmittag an Bord des „Hohenzollern" die Vorträge des Chefs deS Civil- und Militär kabinets und deS Reichskanzlers und arbeitete heute mit dem Ches des Civilkabinets und dem Staatssekretär des Marineamts, Admiral v. d. Goltz. — Die „Nordd. Ällg. Zig." konstatirt gegenüber der Meldung der „Allgemeinen Reichs correspondenz- von einer beabsichtigten Erweiterung deS Reichversicherungsamtes zu einer selbstständigen ReichSbehörde, daß bei dem sensationelle» Charakter dieser Correspondenz man sich nicht damit
Hülfe eines dichten Schleiers nnb eines weiten Shwals sich feiner Aufmerksamkeit entziehen zu tonne».
.PerkiuS sagte mit*, plauderte die geschwätzige Harshällerin weiter, .daß fein Herr eine Depesche erhalten habe, bie ihn nach London znrückrnst. Ich weiß nicht, dieser PerkiuS erinuert mich an Jemand, ben ich früher kannte, obgleich ber Bursche leugnet, je zvvot in biefe Gegend gekommen zu sein. Doch Sie fiub müde, gnäbigeS Fräulein, ich gehe, nnb werbe dafür sorge», baß Sie heute nicht mehr ge. stört werbe».*
Siralba fanb es unmöglich, ihren großherzige» Göuuer ohne ein Wort beS Lebewohls zu verlassen. Seine Liebe nnb sein unbegrenztes Vertrauen zu ihr, verpflichtete sie, ihm eine Erklärung für ihr Plötz- ltcheS Berschwiubeu zu geben. Ihm persönlich gegen- Übeizntteteu, fehlte ihr ber Mut nnb bie Kraft. Weinenb nrd schluchzend schrieb sie ihm einen Brief, ber auf ihrem Schreibtisch liegenb, am nächsten Morgen von Fran Pump bemerkt nnb bem alten Herrn Übergeben werden sollte, wenn fein Mündel schon übet Berg unb Thal fein würbe.
Sie nannte ihn ihren theuren Onkel, nnb bet« sicherte ihn, daß sie ihn innig liebe nnb ihm für bie ihr erwiesene Güte ewig bantoar fein würbe. Umstänbe feien eingetreten, bie sie »nötigten, bas Schloß unverweilt zu verlassen. Ihn zu sehen, vage sie nicht, nm nicht ihre Kraft nab ihre Selbstbe. Herr schling zn verliere». St möge baS Testament, bas er kürzlich zu ihre» Gunsten gemacht habe, »ieber vernichte», nnb was er auch Nachteiliges von ihr höre, immer glaube«, baß sie ihn wahr nnb auf- richtig geliebt nnb niemals batan gedacht habe, sich barch feine Zaaeigung äußere Vorteile zu erringen. Diesen, mit zitternbet Hand geschriebene», von Thränen halb verlöschte« Bries adressierte sie an den
Bestellungen für die Monate Atttzttst unb September auf die
Obcrhcsslschc Zeitung
und ihren Beiblättern
Treuer Liebe Loh«.
Roman von U. Rosen.
(Fortsetzung.)
„Ich muß mich auch a»S dieser zweiten, mir theuer geworbenen Heimat nächtlicherweile bovonschleichen »ie ans bet anbere», nnb »ach dem Birkenhain eile», ehe Ormoub Zeit gefunden Hot, ben Detektiven zu sprechen", fuhr Giralba fort.
Sie staub auft steckte beu verhänguiSvollen Bries, der ihr nnb ben Ihrigen so viel Unheil gebracht, zn sich, legte in fieberhafter Hast ihren Reiseanzng an, ««b verbrannte bie Zuschriften, bie sie am Morgen do» Hause erhallen hatte. SIS Frau Pnw p erschien, pt zu Tisch abzurufeu, erklärte fie, heftige Kops, schmerzen zu haben und bat, in ihrem Zimmer bleiben M wollen.
.Sie sehen in der Thai sehr bleich an», gnädiges Fräulein*, tief bie Haushälterin besorgt. .Soll i( > >«ch dem Dollar schicken?*
, .O, nein, Fran Pump. Ruhe und Schlaf werden «sich bald wiederherstellen.*
.Über eine Taffe Thee miffen Sie trinken, ehe Sie zu Bett gehe«*, bat bie Haushälterin, bie nat ■teigen Minuten mit bem ungebetenen Getränk ftrückkehrte.
„ .Der Herr Marquis ist seht betetet teer Ihr plötzliches Unwohlsein*, erzählte fie. .Er ist so ■ißmuttg, als hätte er feine« Freund verloren. Ach, »äbigiS Fräulein, ber Herr liebt Eie wirllich wie eigenes Kinb. Unb auch Lord Ormond macht A finsteres Gesicht. Er reist mit dem Zehuuhkzuge ■redet »ach Loado«, wie mit fein Kammerdiener ■ttteilte. Der zärtliche Neffe stattet fernem alten Mild nur kurze Besuche ab. Nun, tote Alle find «trgnügtet wenn er geht, al» wenn er kommt.*
Giralda wat ftoh, daß Fra« Pump nicht be- ■trlle, mit welche« Echtecke« ihre Worte fie erfüllt Wen. eie beabsichtigte mit demselben Zuge ab zu- ktise», «ab hoffte in der Dunkelheit nub Elle, mit
armer« grundlegende Unfallversicherungsgesetz vom 6. Juli e ein« 1884 zustande gekommen und am 1. Oktober 1885 Ulf so> in Kraft gesetzt. Seit dieser Zeit ist auf der von
liefen. - - - -
zn gehe».*
In demselhtu Augenblick sprang einer ber Männer an» bem Wagen nub näherte fich Giralda, die in bem Heraustürmenben sogleich Lorb Ormoub erkannte. Mtt einem Schrei be» Entsetzens toenbete fie fich von ihm ab, um badonzulaufeu. Lord Ormond jagte chr «ach «ud in wenigen Minuten hatte er fie erreicht nnb am Arm erfaßt.
.Ich sehe. Sie fürchte» sich vor mir*, bemerkte er, fie «rtt sich nach dem Wage« schleppend. .Sie dachte» «tr zu entschlüpfe», tob aber nut in eine Schlinge gefallen, an» der Sie fich nicht «ehr be« freien können l*
Flucht zu verhelfen, llubemertt gelangte fie auf den Weg, bet nach bem Dorfe führte. Furchtlos durchschritt fie bie toilbe Bergeinsam kett. Ihre Ge« banke« waren ausschließlich mit ben Themen im Vaterhaufe nnb ben bösen Nachrichten beschäftigt, die fie ihnen p bringen hatte.
Die Straße wat ganz verödet. Weder Bogen noch Fußgänger begegneten ihr. .Heute werde ich nicht «ehr vermißt werden*, sagte fich Giralda,
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Onartal-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2*/t Mk., ber den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
vorüber zu laste».
ES war kein Lastwagen, ber jetzt vorüber klirrte, schwerfällige Kutsche, in bet zwei Männer scharf nach beu Hecken am Wege au»«
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Wobei »selbst. nilien» ige z«
' Festes gratis beigegeben.
abgeben könne, derartige von vornherein als un« wahrscheinlich erkennbare Meldungen einer ernsten Erwägung zu unterwerfen. — Der »Nordd. Allg. Ztg." zufolge läuft der Kaiser bei bet Rückkehr aus England in Helgoland an. — Die Enthüllung des Gerlach-Denkmals fand heute in würdigster Weise im Vorgarten der tierärztlichen Hochschule statt. Es wohnten bei als Vertreter deS Ministers ber Landwirtschaft der Geheimrat Beyer, Major von Keller von den achter Uhlanen, als Universitäts-Vertreter Hinschms, der Sohn des Gefeierten Major Gerlach vom 129 Regiment, zahlreiche Professoren und ehemaligen Schüler der Hochschule, die studentischen Korporationen. Putz-Halle hielt die Festrede und würdigte die Verdienste Gerlachs und- schloß mit einem Hoch auf den Kaiser. Der Rektor Schütz ibernahm das Denkmal, bei welchem zahlreiche Kränze deutscher und preußischer tierärztlicher Vereine niedergelegt wurden.
Bremen, 30. Juli. Reichskanzler v. Caprivi traf gestern von WühelmShaven hier ein und stieg in Hilmanns Hotel ab. Er besichtigt heute die Landesausstellung. — Nachdem derselbe Vormittags den Bürgermeister Buff besuchte, begab er sich in die Ausstellung und machte einen Rundgang durch sämtliche AusstellungSgebäude. Er sprach sich besonders lobend aus über die Handelsausstellung. Beim Frühstück sprach er seine Freude über den Besuch Bremens auS und reiste um 1 Uhr Nachmittags nach Berlin zurück.
Magdeburg, 29. Juli. Seit Sonntag findet hier unter dem Vorsitze deS Herrn Mosel aus Berlin der mit einer Fachausstellung verbundene 7. deutsche Tischlertag statt. Aus den Verhandlungen dürfte folgendes zu erwähnen sein. Der Verband zählt zur .Zeit 121 Innungen mit 6015 Mitgliedern. Dem früher» Bundespräsidenten Brandes soll ein Grabdenkmal errichtet werden. 200 Mk. wurden zu einem Preisausschreiben für einen Leitfaden für die Jnnungsfachschüler bewilligt. Die Erstrebung einer eigenen Tischler-Unfallberufsgenoffenschaft wurde abgelehnt, dagegen beschloflen, daS ReichSversicherungs- amt zu ersuchen, veranlassen zu wollen, daß das gesamte Tischlergewerbe versicherungspflichtig gemacht werde. Ueber die Errichtung einer besondem Feuerversicherung für daS Tischlergewerbe waren die Ansichten sehr geteilt, obschon gesagt wurde, daß fich Finanzkräfte gefunden hätten, welche dazu 500 000 M. herleihen wollten. Schließlich wurde die Sache bem Borstande zur weiteren Verfolgung übergeben.
Dresden, 30. Juli. Die Generalversammlung
Bahnhofe löse», nm nicht Lord Ormond unter bte Augen zu geraten. Er würbe sonst meinen Plan durchschauen nnb kreuzen.*
Der anstrengende Weg war beinahe zur Hälfte zurückgelegt, als fie fich, um arSzmuhe», ermüdet auf einen Stein fetzte. Mu Gefühl der Mleichteruug überkam fie, unb ihr gebrochener Mut begann sich «Heber aufzurichten, als plötzlich ein raffelnbeS Geräusch wie von einem näherrollenbeu Lastwagen an ihr Ohr brang. Sie zog fich ein wenig in bett Schatten einer Hecke zurück, nm baS Geführt an sich
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Anzeigen nimmt entgegen bie Expedition b. Blattes, fowie die Annoncen-Bnreaux von Haasenstein und Bögler in Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg u. Wien: Rudolf XXV. Havraana. Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München u. «An; ®. 2. “
Daube n. Lo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.
Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchham
Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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51 o (fr billigten Grundlage weiter gebaut worden. Schon hnunz, vom 28. Mai 1885 datiert das zweite llnsall- )arie» verfichernngsgesetz, daS sogenannte Ergänzungsgesetz, 8, ist welches den Betrieb der Post , Telegraphen- und u vev Eisenbahn-, der Militär- und Marineverwaltungen