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Marburg,
Sonntag, 6. Juli 1890.
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Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. — Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.
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Die Exped. der Oberh. Zeitg.
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Der Reichstag hat sich bis in die zweite Hälfte des Notewber vertagt! Tas hohe Hous hat in den letzten acht Tagen mit einer Schnelligkeit gearbkitet, die in der deutschen Parlemenisgeschichte sehr vereinzelt dasteht. Die Annahme ter noch zur Beratung stehenden Gesetzesvorlagen war indessen sest- stehend, die Hitze wurde tagtäglich großen, und so erledigte man denn alles im Sicbenmeilenstiefel- Tempo! Die dritte Beratung der Militärvorlage, des Gewerbegerichtsgesetzes, ter Vorloge betreffind die Erhöhung der Beamtengehälter, alle wurden sie mit wenigen Morten abgemacht, dazu kom roch ein Dutzend Wahlprüfungen und einzelne kleine Entwürfe erledigte man, und so stand denn dem Ferier- beginn kein ernstes Hindernis mehr im Wege. Einen Augenblick schien es, als ob die Wahl des Platzes für das Kaiser Wilhelm I. zu errichtende Nationaldenkmal in Berlin zu Weiterungen führen sollte. Des Kaisers Standbild soll nach dem Lieb- lingswunsche seines Enkels bekanntlich auf die Stelle der bisherigen Berliner Schloßsreiheit zu stehen kommen. Im Reichstage wird aber vielfach ge zweifelt, ob dieser Platz wirklich geeignet ist. Um
Treuer Liebe Lostu.
Roman von U. Rosen.
(Fortsetzung.)
Wieder flog ein Ausdruck der Belustigung über «t Züge des Ma qots. GtraldaS Einfachheit uud «radbeit g.fi-l ihm.
,Wig", sagte er, sich au seiueu Kommerdieuer AkUdeud, »bringen Sie das Gepäck des FröuleirS herauf uud eutlaffeu Sie deu Kutscher.«
Der Dieuer verschwand, um deu Auftrag feines Gebieters auSzuführer.
»Ich hoffe, Sie werden «S sich hier heimisch machen, liebes Kind", bemerkte der Ma qa'S gütig. Frau Pump wird für alle Ihre SBebflifntffe Sorge tragen. Wig ist mein Kraukeuwärter, aber er ist ein scbwer- Miger Elephaut, mit dem ich nicht plaudern kann, wie mit Ihnen. Sie werden alle meine Briefe nach Meinem Diktat schreibev, aber im übrigen eine an- Senehme und leichte Stelle haben. Ich besaß niemals Kgene Kinder und werde mir eiubilden, in Ihnen »eine Evk liu zu sehen. Sie haben meikwürdigei «eise ein Treworsches Gesicht."
»Das bemerkte ich schon im ersten Angenbltck", gfite die Haushälterin mit zitternder Stimme. »Sehen wie nur, gnädiger Herr, wie ähnlich die Augen!"
Der MaiqaiS runzelte die Stirn so zornig, daß üe nicht wagte, ihren Satz zu vollenden. Offenbar Dar die Aehulichkeit ihm selbst ausgefallen.
»Geben Sie der jungen Dame ein gutes Zimmer, gtou Pump", gebot er, »und lassen Sie eS gut Heizen.
mein Neffe, Lord Ormond schon da?"
»Nein, gnädiger Herr."
»Er kehrt schon tu zwei Stunden nach London Vrück", tief der Mai qnis mit bitterem Lachen. „Lady «atrice Berril gibt hente einen Ball, bei dem er *icht fehlen will. DaS Esten muß also zeitig auf- getragen werden. Fräulein Arevalo wird eS Wahlschein- M vorziehen, aus ihrem eigenen Zimmer zu speisen, «ach Tisch geleiten Eie die junge Dame wieder zu mir."
aber alle Differenzen zu vermeiden, wurde beschlosten, die Entscheidung über die Denkmalsangelegenheit gänzlich Kaller Wilhelm II. anheimzugeben. Dieser Beschluß verbürgt zugleich die möglichste Beschleunigung der ganzen Angelegenheit. So ist denn die Arbeitsperiode des neuen Reichstages beendet, im Flieden und guten Einvernehmen gehen Reichs- regierung und Parlament auseinander. In der Zukunft steht freilich noch die Lösung schwieriger Fragen bevor, aber wie jeder Tag will auch jede Reichstogssession ihre befördere Sorge haben. Wir können der Entwicklung der Dinge ruhig entgegensehen.
Unser Kaiser ist auf seiner diesjähriegen Nordlandreise in Christiania, der Hauptstadt von Norwegen, angekommen und bei seinem feierlichen Einzüge von der Bevölkerung, welche die Vorliebe des hohen Gastes für ihre schöne, großartige Heimat kennen, mit hohen Ehren und warmer Herzlichkeit empfangen worden. An ßeroi deutlicher Glanz ist entfaltet, um dem deutschen Kaiser zu zeigen, wie willkommen er im Norden fei. König Oskar von Schweden und Norwegen war persönlich zur Begrüßung des Kaisers nach Christiania gekommen, beiden Menarchen sind von dem norwegischen Volke bei jeder Gelegenheit die stürmischsten Ovationen bereitet worden. Den dortigen Verhältnisten gemäß sanden während der Anwesenheit des Kaisers in Christiania hauptsächlich Ausflüge in die reizvolle Umgebung statt; am letzten Tage dieser Woche der laßt der hohe Besuch Christiania wieder und begiebt sich nach Bergen, von wo dann die Fahrt weiter gen Norden sortgesttzt wild. Erst Ende Juli wird der Kaiser aus einen Augenblick noch Wilhelmshaven kommen, von dort aber gleich mit der Flotte nach England ausbrechen, wo diesmal der Hauptstadt London ein offizieller Besuch abgestattet werden wird.
Nach längerer Pause ist an der deutsch stau zösischen Grenze auch wieder einmal ein Grenz- Zwischenfall passiert, freilich von großer Harmlosigkeit. Ein halbes Dutzend französischer Holzdiebe war auf deutsches Gebiet gekommen, von deutschen Forstbeonten aber Lberiaschl und mit ein paar Schrotschüssen bedacht worden, als sie Widerstand zu leisten versuchten. Einer von den Kerlen ist leicht verletzt, aber mit festen Genossen über die Grenze entkommen. Natürlich wird dieses Vorkommnis keinerlei weitere Schritte notwendig machen.
Die österreichisch-ungarischen Delegationen in Pest sind nach Annahme oller Vorlagen vertcgt worden. Von sich reden macht nun ein Fall magyarischer
Die Haushälterin verneigte sich nnb verließ, von Girolda gefolgt, das Zimmer.
„Das Mädchen hot Gottfiieds Angen", murmelte d;r Ma:quiS, allein zurückgeblieben. „ES find ur- schuldige glückliche Angen. Eine merkwürdige Aehn- ltchkeit. Ich hoffe, die Kleine hat richt auch seine verräterische Natur. Unschuldige Augen nnb ein ver- rcterisches Herz sind nicht immer beisammen."
Er seufzte schwer nnb bedeckte sein Besicht mit beiden Händen.
12. Kapitel.
Auf gefährlichem Lobe».
Die Haushälterin führte ©halbe in ein hohes weites Zimmer, durch dessen breite Fenster bei Sonnen schein hereinstiömte. Die Wände waren mit Bildern alter Meister geschmückt. Die Eturichtnng war ein- fach, aber gediegen nnb b; quem. In einem Alkoven ßavd ein hohes, mit schweren Seidenvorhängen verhülltes Himmelbett mit weißen, spritzeuumsiumten Kissen, in einer Ecke ein zierlicher Anklridetisch, dessen Spiegel von einer Wolke rvsenfarbeuer Seide und zartgemnsterteu weißen Spitzen nmrahmt war. Eiv tüikifcheS Scpha nnb weichgepolsterte Sessel luden zum AnSruheu ein. Die Hellen Farben des dicker über den ganzen Fußboden gebreiteten Teppichs verliehen dem Gemach einen traulicher', anheimelnden Ton.
.Welch ein schönes Zimmer!' rief Biraldo, sich dem Fenster nähernd nnb ans ben Park hinabschauenb, wo der ruhelose Märzwinb die Zweige der Bäume wie die Wellen der stmmgepeitschten See hin und her bewegte.
Der HanShälteriu müder Gesicht leuchtete auf. »Ich steue mich, daß e« Ihnen gefällt", sagte sie. »Ich fürchte, der grädige Herr wird unzufrieden sein, wenn er erfährt, welches Zimmer ich Ihnen angewiesen habe, aber Lord Ormond halt das blaue und sein Diener das anstoßende Zimmer, nnb die anderen vorhandenen Räume sind nur sehr mangelhaft ein.
Tcllkrpfigkeit. Den Ungarn ist die schwarzgelbe (österreichische) Armeesahne bitter verhaßt, und als nun (ine solche in Karlstadt beim Besuche eines Generals ausgehängt war, zündete der Mob das harmlose Tuch an. Das Feuer ist sofort gelöscht und die Unfugftifttr werden eine exemplarische Strafe erhalten. Daß viele Ungarn politisch noch nicht völlig reif sind, beweist dieser Vorfall wieder einmal schlagend.
Fürst Ferdinand von Bulgarien hat in aller Eile eine Badereise an getreten, um der Erschießung deS Majors Pamtza, des wegen Hochverrates bekanntlich zum Tode verurteilten Verschwörers, nicht beiwohnen zu müssen. Der Fürst wollte den tapferen und fähigen Offizier, der mehr ein Brausekopf als ein Revolutionär war, gern begnadigen, aber der harte Ministerpräsident Stambulow hielt es für richtiger, ein blut-ges Exempel zu konstatieren, um künftige Verschwörungen zu verhindern, und so wurde Panitza denn standrechtlich erschossen. Serbien hat einen Zwischenfall mit bet Türkei. Der serbische Konsul in Prfichtina wurde von türkischen Arnauten in grausamer Weise ermordet, sein ganzes Haus geplündert. Von Belgrad aus ist noch Konstantinopel energische Beschwerde erheben, streige Untersuchung und Bestrafung verlangt. König Milan von Serbien hat auch wieder einmal von sich reden gemacht. Er hat in Belgrad sehr heftige Worte gegen die heutige serbische Regierung fallen lassen, und man hat ihn daraufhin höflich „gebeten", das Land zu verlassen. Dem König ohne Land ist nichts weiter übrig geblieben, als dieser Bitte zu entsprechen.
Tie französische Volksvertretung beschäftigt sich andauernd mit inneren Angelegenheiten, die ohne bemerkenswerte Zwischenfälle erledigt werden. In England ist dasselbe der Fall. In der Stadt Leeds, wo die Gas arbeitet streiken, ist es zu blutigen Tumulten gekommen. Tie Ausständigen versuchten, neu angenommene Arbeiter an dem Beginn ihrer Thätigkeit zu hindern, worauf Militär und Polizei einschritt, welche erst nach hartem Kampfe den Weg frei machen konnten. Londoner Zeitungen erzählen viel von türkischen Grausamkeiten in Armenien. In der That ist es in Erzerum zu heftigen Zusammenstößen zwischen Christen und Türken gekommen, aber es ist nicht recht zu sehen, an wem die Schuld liegt. Armenier und Türkin geben sich an Zügellosigkeit gleich wenig nach.
Die Cholera in Spanien meint es gnädig. Trotz der unerhörten Liederlichkeit der spc nischen Behörden breitet sie sich doch nicht weiter aus, und das ist
gerichtet. Dieses Zimmer hat der Herr Ma q als schon fett beinahe achtzehn Jahren nicht betreten."
»Liebt er es nicht?" fragte Glralda erstaunt.
Frau Pump zögerte. Ein Etwas in bei Erscheinung deS Mädchens lud sie zum Vertrauen ein: »Das — das war des jungen Herrn, das war Gottfried Trewois Zimmer", flüsterte sie.
Giralda schauderte. »Gottfried Treworl" wiederholte sie. „Der Wirt zum »Goldenen Hirsch" erzählte mir die traurige Geschichte. Der Mffe versuchte feinen Onkel zu berauben nnb zu ermorde»."
Das Gesicht der Haushälteriu erglüte und ihr- Augen sprühten Flammen. Ich, liebes Fräulein, weiß, daß er seinem Ook-l nichts zu Leide thun wollte. Neber den Ereignissen jener Nacht schwebt ein Geheimnis, dessen Lösung auch Gottfried Trevors Namen von jedem Flecken reinigen muß. Er war der edelste und beste der Menschen, Fräulein Ar, valo, er hatte ein gütiges Wort nnb ein freundliches Lächelr für Jedeimann. Die Knaben deS Dorfes vergötterten ihn nnb liefen seinem Pseib mit Jnbelrnfen nach, die Mädchen erröteten, wenn feine blauen Angen ft streiften, nnb die alten Leute holten sich in allen ihren Kümmernissen Rat bei ihm. Seinen Oakel pflegte er uähreub einer anfteienben Krankheit, wo alle Kehligen den Leidenden im Stich gelassen hatten, mit aufopfernder Liebe nnb meinen Sohn errettete e> mit Gefahr beS eigenen Lebens vom Ertrinken. Das liebes Fräulein, war der Mann, den sie dcS ver- suchten Raubmordes beschuldigen."
»War irgend ein Zweifel an seiner Schuld vorhanden?" fragte Giralda bewegt.
»Niemand als ich zweifelte daran. Ich war einst feine An me nnb später seine Kinderfrau, nnb kannte ihn besser, als alle Welt; ich wußte, daß er zu einen Verbrechen unfähig war. Atzt zweifeln auch die ar deren Diener und die Dorfbewohner an seiner Schuld. ES ist gut, daß man ihn tot glaubt, denn der Herr Marqu's würde ihn mit eigenen Händen töten, wenn er ihm begegnete." (Fortsetzung folgt.)
em wahres Glück. Die Unbedachtsamkeit ist nicht nur so weit gegangen, daß in dem Seuchengebiet Märkte und Messen obgehalten find, es sind auch große Warentransporte von dort nach anderen Städten des Landes gemacht. Die hohe Polizei kam regelmäßig erst auf den Platz, wenn die Waren an das Publikum verteilt waren.
Desttches Leich.
Berlin, 4. Juli. Die Reichstagsabgeordnete» Gröber, Marbe, Graf Adelmann, Braun, Frhr. von Buol, Göstr, Hug, Lauck, Lender, Reichert, Schädler, Schattgen, Schuler, Frhr. v. Huene, Frhr. von Pfetten und Wenzel haben an die Reichsregierung das Ersuchen gerichtet, das Branntweinsteuergesetz zu revidieren, wobei die kleinen landwirtschaftlichen Brenner mehr berücksichtigt werden solle». — Der frühere Vizepräsident der Deutschen Bank und Mitglied des Aufsichtsrates der Diskontogesell- schaft von der Heydt ist heute vormittags gestorben. — Ein Berliner Bericht der »Hamb. Nachr." erklärt, der Kriegsminister v. Verdy habe seine Auslofiurgen über die Durchführung der allgemeinen Wehrpflicht nach dem Scharnhorfischen Gedanken im Einverständnssse mit dem Reichskanzler v. .Caprivi gemacht und fährt fort: „Es steht außerdem fest, daß der General v. Berdy sich hierbei völlig eins mit den Ideen des Chefs des Generalstabs, Grafen Waldersee, wußte, ja daß bereits im Herbste von 1889 die ersten Entwüiss militärischerseits ausgearbeitet worden sind, wie französischen Gesetz vom 15. Juli 1889 cm wirksamsten begegnet werden könnte." Die Ursachen des Rücktritts deS Kriegsministers sollen in dir Ablehnung der dem Kaiser besonders erwünschten Erhöhung der Offiziersgehälter und in seiner Auffassung über die Verkürzung der Dienstzeit liegen. — Dasselbe Blatt bezeichnet die Kaiserslauterner Kandidatur des Fürsten Bismarck als gegenstandslos. Der Fürst beabsichtige nicht, das angetragene Mandat anzunehmen. Bismarck werde nur im Reichstage erscheinen, wenn die Sicherheit vorliege, mit der jetzigen Reichsregierung nicht in eine prinzipielle Oppositionsstellung zu geraten. Dann werde er ein nationalliberales Mandat gern annehmen. Eine Reise Bismarcks nach England werde trotz der ehrenvollen Einladungen nicht stattfinden. Der Fürst werde nach einer Badereise voraussichtlich verschiedene Exkursionen in Deutschland unternehmen. — Durch den Staatshaushalts - Etat für 1890/91 find die Geldmittel bewilligt worden, welche erforderlich sind, um die Stellen der Ilreis-Wachtmeister der Sanbgenbarmette in solche für Ober-Wachtmeister umzuwandeln. Demgemäß sind die Kreiswachtmeister, und zwar diejenigen, welche am 1. April 1890 bereits definitiv zu Kreiswacht- meistern bestellt waren, vom 1. April 1890 cb und diejenigen, welche zu einem späteren Termine definitiv zu KreiSmachtmeistern bestellt sind, von diesem Termine ab zu Ober Wachtmeistern seitens deS ChesS der Londgendarmerie ernannt worden. Den nunmehrigen Oberwachtmeistern wird auf die Zeit vom Tage ihrer Ernennung zu Oberwachtmeistern ab, anstelle des bisherigen Gehalts von je 1200 Mk. einschließlich 150 Mk. Remontegeld jährlich und der Funktionszulage von 225 Mk. jährlich, das Gehalt der Oberwachtmeister von 1650 Mk. einschließlich 150 Mk. Remontegeld, jährlich gezahlt werden. — Gegenüber den in der Freifinnspresse verbreiteten Zweifeln, ob sich daS Jnslebentreten der Jnva- liditäts- und Altersversicherung zu dem dafür von vornherein in Aussicht genommenen Termin, dem 1. Januar 1891, durchführen lassen werde, ttirb versichert, daß an den maßgebenden Stellen an diesem Termin festgehalten werde. — In seiner schon erwähnten Erklärung hat der als Volksparteiler gewählte Reichstagsabgeordnete Frhr. v. Münch n. A. gesagt, er wolle die „auf Untergrabung der Religion und Monarchie und auf Untergrabung der Siebe des Volkes zum Heere gerichteten Bestrebungen nicht teilen. Dazu bemerkt die „Magdeb. Zeit.": „Diese Kennzkichnung der Bestrebungen der Volkspartei auS dem Munde eines Parteigenossen ist sehr interessant; Herr v. Münch muß ja feine Parteifreunde kennen." Für künftige Wahlkämpfe dürste allerdings dieses von einem Erwählten der Bolkspartei derselben ausgestellte Zeugnis der „Frankfurter Zeitung", sowie den Herren Payer und Ge-