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bcr Allgemeinheit wächst sicher kein Nachteil daraus hervor, ein erleichterter Betrieb verbilligt die Preise und erhöht auch den allgemeinen Wohlstand.

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mit wem. DtrsiS Geheimnis ist beängstigend, ist schmachvoll, Seatr'ce!'

,O, Papo, verkette daS Wort Schwach nicht mit dem Namen Deiner Tochter', bat Beatt'ce mit brennenden Wangen nvd blitzenden Augen.

.Was ober soll ich sonst derkevtz* fragte der Graf. .Ich war niemals ein Vater, der seine G-- fühle znr Schau trug, Statue«, doch habe ich Dich geliebt, wie wenige Väter ihre Kinder lieben. Leider verstand ich es nicht, Dich zu lehreu, mir allezeit und unter ollen Umständen Detu Vertrauen zn schenken. Du verlorst Deine Mutter früb. Dann kam die gravsame Lektion, die jener Schurke Gottsried Trewor Dich lehrte, dessen Asche ich noch verfluche» möchte wen» ich auf Dich sehe. Hast Du keiu Herz, Scatr'c. ? Berührt meine Angst, meine bange Sorge keine Seite in Deiner Seele? Ich bitte zu Gott, daß venu Du Dich jemals verbeiratest und Dir Kinder geboren werden sollte», sie Dich inniger liebte», wie Dv Deine» Vater.'

Beatrice wendete ihr G ficht vru dem thräuekvollen Blick deS alten MauveS ab, ter so streng mit ihr ins Gericht ging. .Papa', sagte sie mit savster, weicher Stimme, .wie Tu selbst bekennst, verrietest Du Teiue Gefühle für wich uiewalS. Tu hattest nie eine Liebkosung, ei» Wort der Zärtlichkeit für wich. Ich wußte, daß Du stolz aus wich wärest, nicht, daß ich Dir theuer sei; ich Pepa, ich liebte Dich vou garzew Herze», liebe Dich roch iuvig und zärtlich, aber die Angelegenheit, dir D» eben erwähntest, scheint weine Natvr vwgewavdelt za haben. Mit Deiner Einwilligung hatte ich mich wit Grttfried Trewor, dem Ideal meiner Tränwe, dem Geliebten meiner Seele, verlobt. Du wünschtest vor alle» Dingen daS Verwögen der BerrilS und der TreworS zn ver­einigen. Wäre Gottfried nicht in Südamerika ge­storben, sondern nach England znrkckgekehrt, so würdest Du Deine Tochter hente vielleicht als glück, liche Gattin nud blühende Enkel um Deine Knie ver. sammelt sehen, Papa.'

hrit Souuenschtill und Glück bringt. Soll ich Dir eine Liste meiner WohlrhätigkettSspeuden geben, Papa?'

Dir Stirn des Grafen eutwölkte sich und alle Spuren seines Zornes verschwanden. .Nein, nein, Beatrice', sagte er herzlich, .Du haft mich noch niemals durch eine Lüge hintergaugeu und ich würde meine Ehre für Deiue Wahrhaftigkeit verpfänden. Ich glaube Dir gern, daß Du gestern abend eine arme Familie besuchtest, warum aber bliebst Du die ganze Nacht und den Tag über fort, liebes Kind?'

.Ich hielt mich bei Freunden auf.'

.Wie kommt es, daß ich Dich nicht heimkehreu sah, obgleich ich von früh bis spät nach Dir aus» schaute.'

.Mtßttaust Du mir noch immer, Papa? Set c8 so', bebte eS von Beatr'cruS Lippen. .Weuu ich mich für jede meiner Haudlnugeu zu verantworten haben sollt', würde ich wieder znm willenlosen Kinde. Wem man mit vierunddreißig Jahren die Fähigkeit, frei über stch und seine Zeit zu verfügen, nicht zu, traut, der thäte besser, sich in ein Asyl für Blöd­sinnige aufnehmeu zu lasse».'

Tiefe Schatten umdüsterteu deS Grafe» Züge aufs Neue. .Ich verzichte darauf, mich in Deine Angelegenheiten zu mischen', sagte er kalt, .wofer« Du geneigt bist, Dich mit Lord Ormoud zu vermählen. Fahre fort, mir Deine Geheimniffe und Dein rätsel­haftes Thun zu verbergen, ich werde meine Ange» Deinem unbegreiflichen Treiben gegenüber geschlossen halten. Du haft eiue Schranke zwischen Dir und Deinem Vater errichtet, wenn sie jemals wieder uiedergerifle» werden soll, muß eS dmch Deine Hand geschehen.'

.Ich bedauere, Papa, daß Du noch immer Be- fürchtuugeu hegst, die mich kränke» müssen', erklärte Beatt'ce mit ernster Feierlichkeit. ,Dn wirst sicher niemals Ursache haben, für mich zu erröten und ich werde Dir immer eine treue und ergebene Tochter sein. Ich werde Dich stets lieben nud verehren, wie er mir zukommt, aber gestatte, daß das Geheimnis

.Niemals würde ich ei» Kind jenes mitternächt­lichen MenchelmörderS als meinen Snlel anerkennen', rief der Graf heftig. .Selbst wenn Lord Trewor seinem elenden N.ffeu verziehen hätte, würde ich Gottfried Trewor Dein Glück nicht anvertrant, nuferen stolzen makellose» Name» nicht mit seinem entehrten verkettet haben. Dm Himmel sei Dank, daß der erbärmliche TangenichtS starb I'

.Und doch liebtest Dn ihn einst, Papa', bemerke Beatrice traurig.

.Wir wolle» nicht mehr vou ihm sprechen, meine Tochter. ES ist merkwürdig, daß der Name Gottfried Trewor s sich in alle unsere Unterredungen einschleicht. Die B sitzuuge» der TreworS nnb BerrilS werden übrigens auch vereinigt, wenn Du Edvard Ormoud heiratest, und bringt wich ans die Eutdecknug des gestrigen Abends znrkck. Aufs Neue bitte, beschwöre ich Dich, Beatrice, bei hone mir Dein Geheimnis au!'

Beatrice schüttelte sich wie in Fieberschanern. .Papa', entgegnete sie, ihre weiße», juwelengeschmückten Hände nach der Kchlenglut des KaminS anSstreckend, .veil ich einmal abwesend war, folgt daraus roch nicht, daß ich immer abwesend bin, wenn meine Thüren verschlissen find. Ich gestehe, daß ich gestern nicht zn Hause war, aber Du hättest genügendes Ber> trauen zu Deiuer Tochter habe» sollen, an ihrer Ehre nvd ihrer Klugheit uiewalS irre zu werden. Ich bin kein nnerfohrenek Kivd, daß wein Gehen nnb Kommen noch beaufsichtigt werde» müßte.'

»Aber daS Geheimnis, Beatr'ce?' fragte ihr Vater i» angstvollem Ton.

.Da Dn mich zwingst, Dir über jede» meiner Schritte Rechenschaft zu geben', rief Beatt'ce mit erglühenden Wangen, .will ich eS Dir sagen. Ich war angevidert von Lord Ormond, der Welt, mir selbst, ging tu mein Zimmer, kleidete mich nm und ritte zu einem Spaziergang iuS F'eie. Ich suchte eine bescheidene, still für sich lebende Familie aus, bei der ich schon ost war, »ud der »eine Anwesen-

den genügenden $aarmitteln, oder es wurden durch Erbschaftsteilungen schwere Lasten auferlegt, hohe Zinsen machten dann die Schuld an wachsen, eine ungünstige Ernte that ihr Teil, und dann war die Schuldenlast bis zur Unerträglichkeit angeschwollen. Der Landmann verfügt in Deutschland vielfach über zu geringe Baarmittel, mit.denen er seinen Betrieb erweitern, seinen Grund und Br den verbessern, neue Einnchmen erwerben könnte. Sein Vermögen ist die Hofstelle und der Acker, aus den jährlichen Einnahmen größere Kapitalien anzusammeln, das glückt schon selten. Es kommen verschiedenerlei Gründe zusammen, die die Ansammlung eines ange­messenen Betriebskapitals trotz aller Sparsamkeit verhn dern, und einen der wichtigsten ist die teuere Produktion. Ter Preis der ländlichen Produkte steht nur schwach im Verhältnis zu dem, was Wirt­schaft, Lebensweise und Abgaben verschlucke». Auch der Lanimann kommt nicht mehr so billig durch, wie früher; die Kinder sollen und müssen auch mehr lernen, die Löhne des Gesindes haben eine ganz respektable Höhe erreicht, und die Abgaben sind in dem Verhältnis zu dem, was der Grund und Boden giebt, reichlich hoch. Ter Grund und Boden ist sehr hoch belastet, vielleicht zu hoch, und wenn sein Wert heute nicht minder ein sehr bedeutender ist, so ist die Rente, die er jährlich abwirft, doch eine minimale. Die Erhöhung der Getreidezölle hat der Landwirtschaft im Allgemeinen teurere Korn­preise gebracht, aber der in gedrückter Loge be­findliche Landmann ist nicht ost im Stande, gute Konjunkturen abzuwarten oder zu benützen. Er muß losschlagen, wenn er Geld braucht, und Geld braucht er immer. Es ist bedauerlich, ohne alles Verschulden in eine gedrückte Lage zu geraten, be­dauerlicher roch, wenn diese Lege einen Stand betrifft, ter zu den Grundpfeilern eines jeden Staats­wesens gehört. Höhere Getreidepreese herbeizuführen, kann angesichts der obwaltenden allgemeinen wirt­schaftlichen Verhältnisse auch der wärmste Freund der Landwirtschaft nicht raten, denn solche Preise wären beim besten Willen nicht dauernd ausrecht zu erhalte», und dann stände» die Dinge noch etwas schlechter, als bisher. Es giebt also nur ein einziges Mittel für jetzt, dem viel belasteten Landmann sein Leben erttäglicher zu gestalten, und das heißt: Reform der Abgaben sür Grund und Boden. Wohl ist daS nicht so einfach, wohl find dabei viele Schwierigkeiten zu bedenken und muß Ersatz für die ausfallenden Summen geschaffen werden, aber schließlich wird nichts anderes übrig bleiben. Und

Arbeiterinnen über 16 Jahre auf 64 Stunden wöchentlich festzusetzen. Die Nachtarbeit soll nicht über 10 Stunden mit Pausen von zusammen einer Stunde dauern. Die durch die gestrigen Abend­blätter verbreitete Nachricht, wonach die Festlands­mächte unter Führung Deutschlands übereingekommen seien, Represfivmaßregeln gegen die Kinleysche Zolltarifvorlage zu ergreifen, en'behrt der Begründung. Deutschland hat keinerlei Schritte gelhan, um einer etwaigen Rückwirkung, welche das Zustandekommen der neuen amerikanischen Tarifbill auf seinen Handel haben würde, entgegenzutretenk Es hat bis jetzt darin freie Hand. Ter Bres­lauer Schlachtviehmarkt ist vom 30. Juni ab sür seuchenfrei erklärt worden. Das Verbot des Abtriebes von Schlachtvieh nach auswärts ist somit aufgehoben. Dem Abschluß der Verhand­lungen der Antisklaverei-Konferenz stellen sich, wie es scheint, unerwartete Schwierigkeiten ent­gegen. Die Generalakte sind noch immer nicht unterzeichnet, angeblich weil die holländische Regie­rung im letzten Augenblick die Zustimmung ihres Vertreters zur Einsührung von Einfuhrzöllen im Kongobassin zurückgezogen hat; auch das Galadiner würbe im letzten Augenblick abbestellt. Mittwoch soll eine außerordentliche Sitzung stattfinden, von welcher man die bestehenden Schwierigkeiten zu be­seitigen hofft. Das deutsch-englische Ab­kommen ist am Dienstag im Reichskanzler palaiS in Berlin vom Reichskanzler v. Caprivi und dem englischen Botschafter Malet unterzeichnet worden. Im Reichs-Schatzamte sollen Borbereitungen für eine Emissionssteuer getroffen werden, d. h. olle nichideutschen Anleihen, welche am deutschen Geld­märkte aufgebracht werden, sollen einer Konzessions­abgabe unterliegen. Warum auch nicht? Eine kleine Abgabe kommt weder für die Banken, welche die Anleihe übernehmen, noch für das Publikum, welches fremde Renten kauft, kn Betracht. Auch inländische Gründungen könnten einer Steuerpflicht bei der Ausgabe von Aktien unterworfen werden. Der Schnitt', welcher heute bei Gründungen von den interessierten und beteiligten Geldleuten gemacht wird, ist ganz reichlich hoch. Die deutsche Finanz­verwaltung hätte längst in dieser Richtung vorgehen sollen, wir würden viel gewonnen, viel Unzufrieden­heit verhütet haben. Finanzminister vr. Miquel ist aus Frankfurt a. M. wieder in Berlin einge­troffen und hat sei» neues Amt nunmehr offiziell übernommen.

Ein schweres Stück Arbeit ist im Reichs-

Treuer Liebe Loh«.

Poman von U. Rosen.

(Fortsetzung.)

Beatrice warf ihn» Manttl ab »nb nahm ben dargitotkm» Sitz an. .Tu rrjjrsckist vielleickt über Lord Ormond mit wir zn sprechen', sagte fte.®

.Nein, nein, Leathce, ich will von Dir selbst sprechen', rief der Graf ungestüm. .Lei mserer Mften Unteirebnng fertigtest T» mich mit leeren Woittu ob. TaS geht nicht länger so. Ich mnß Klarheit habe». Tu führst nr.hr weinen eigenen «ngen ein geheivniSrollek Leben! Was bedeutet des alles? Als Dein Vater befehle ich Dir, wir nnuw- fcnnben zn anttrorttr!*

Beatrice stellte sich erstannt. .Du sprichst in Rätseln, Papa', sagte fie.

,O, D» verstehst mich recht gnt, Beatrice. Du ^eißt, was ich meine. Gestern abend erschreckte mich ein Fenerrnf. Ans Deinem Zimmer drang dichter Ranch. Ormond nnb ich sti, ß»n die Thür ein nnb Dn warft verschwandet!'

,Nn», nnb was thnt da?, Papa?' fragte Beatrice «ichthin. ,D» sprichst, als ob weine Abwesenheit ki» entfitzenSvolleS Ereignis wäre.'

.Du scheinst nicht einsehen zn wollen', entgegnete «er Graf mit einem forschenden Blick ans seine Tochter, .welch eine Cffenbatnng für wich in dieser »uer­warteten Erkenntnis lag. I» Deinem Ankleidezimmer fand ich ein wirres Durcheinander. Ich wußte, daß A iu Deiner gestrigen Abwesenheit den Schlüssel zn Deinem Geheimnis,' daS Du alle diese Jahre sorg­fältig. hütetest, entdeckt hatte. DaS Zorückzieheu in Deine Gemächer, das ich so oft als mürrische Banne «'klagte, war um der täuschende Borwand für Deine Entsernnna ans dem Vaterhause. Während ich in Dir daS Opfer einer erniedrigende» Gewohnheit ver- stete ich dachte an Wei» oder Opinm warst Dn anSge flogen, ich weiß nicht wohin, ich weiß nicht

Marburg,

Donnerstag, 3. Juli 1890.

Sentsches Reich.

Berlin, 1. Juli. Nach den bisherigen Be­stimmungen wird der Ausenihalt des Kaisers in Norwegen reichlich drei Wochen dauern. Der Be­such der Hauptstadt Christiania wird drei Tage, nämlich vom 2. bi8 4. Juli, in Anspruch nehmen. Alsdann erfolgt die Weiterreise nach dem Norden, welche im ganzen mit Einschluß der Rückreise bis zum EinschiffungShafen ungefähr die Zeit bis zum 26. Juli umfassen wird. Die Rückfahrt erfolgt wieder, wie im vorigen Jahre, nach Wilhelmshaven, wo die Ankunft am 28. erwartet wird. Tie Angelegenheit des Denkmals für Kaiser WilhelmI. in Berlin ist einen erheblichen Schritt weiter gerückt; nachdem die vom Reichstage gestern mit der Beratung der betreffenden Vorlage betraute besondere Kommissiou mit allen gegen die Stimme des Abg. Richter beschlossen hat, die Entscheidung der Platzfrage Sr. Majestät dem Kaiser zu über­lassen, und, wie wir von zuverlässiger Seite hören, kein Zweifel besteht, daß sich das Plenum des Reichstages diesem Beschlüsse anschließen wird. Ter Kultusminister Dr. v. Goßl er ist heutt von seiner Mise nach Süddeutschland wieder h'erher zurückgkkehrt. DerNordd. Allg. Ztg." zufolge wird Kriegsminister v. Verdy sofort nach Schluß des Reichstages einen ihm schon vor längerer Zeit bewilligten 45 tägigen Urlaub rach Salzburg an- Ireten. Ter Entwurf eines Heimstätten­gesetzes, den die konservativen Parteien im Reichs­tage eingebracht haben und der die Erhaltung und Kräftigung des selbstständigen Bauernstandes bezweckt, hat bei allen Parteien lebhaftes Interesse erregt. Daß der Entwurf in der vorgelegten Form ange- nrmmen werden wird, ist freilich nicht zu glauben, es wird bei der Beratung aber doch zu einer ein­gehenden Besprechung der bäuerlichen Verhältnisse kommen, die hoffentlich segensreiche Folgen haben wird. Der in Hamburg angrkommene Ostafrika­dampfer ,Zanzibar" hat, nach Meldungen der Post' auS HMburg, Geschenke des Sultans von Zanzibar, darunter einen goldenen Tafel aussatz für Se. Majestät den Kaiser überbracht. Die Arbeiterschutzkommission beschloß, die dem Bundesrate in § 139 a eingeräumte Dispen- sationsbefugniS in Bezug auf die Spinnereien ganz zu streichen und die Arbeitsdauer in Ziegeleien für

Der deutsche DattcrMand.

Im Reichstage ist von den Konservativen der Entwurf eines Heimstättengesetzes eingebracht worden, das darauf abzielt, einen kräftigen selbst­ständigen Bauernstand zu erhalten und ihn vor der Verschuldung zu schützen. Diese Verschuldung ist in der That der wunde Pm kt in unser en ländlichen Verhältnissen, und die Subhaftation oderAus­schlachtung" von ländlichen Grundstücken hat eine Höhe erreicht, die zwar nicht gerade gefährlich er- cheint, aber doch dazu auffordert, sich ernstlicher mit iesem Thema zu beschäfttgen. Der deutsche Bauer st unter den Landleuten aller Nationen der fleißigste und in der Mehrheit auch der einsichtsvollste; in manchen Ländern wird allerdings aus dem Grund und Boden mehr, als bei unS herausgeschlagen, aber dieser Raubbau, der nicht an die Zukunst denkt, ist für die Landwirtschaft daS Gefährlichste. In Nord­amerika und Rußland sind jetzt Tausende von Land- leuten dadurch an den Bettelstab gebracht. Wenn nun bei uns mancher Landmann mit dem drohenden Gespenst der Verschuldung kämpfen muß, so ist der Grund davon nur äußerst selten unbesonnene Wirt- chast. Am öftesten fehlte es von vornherein an

Zur gef. Beachtung.

Die Postbestellung auf die

Oberhesfische Zeitung

mit ihren Beiblättern Ureisblatt und

-ttttftkirktes Sonrrtagsblatt für das dritte Vierteljahr (1. Juli bis 1. Oktober) bitten wir gefl. sofort erneuern zu wollen.

Auf den pünktlichen Empfang kann nur mit Sicherheit gerechnet werden, wenn

Sofort

die Zeitung bei dem betreffenden Postamt be­stellt wird. Die Post hört^auf zu liefern, wenn die Bestellung nicht ausdrücklich erneuert wird.

Erscheint täglich außer a» Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartal-AbonnementS-Preir bei der Expe­dition 2*/t Mk-, bet den Postämtern 2 M. 50 Pfg. (ex«. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 26 Pfg.

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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte»

sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler

in Frankfurt a. M., Kassel, Magdeburg u Wien; Rudolf XXV

Masse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; ®. L. ÖWWIJ<

Daube u. So. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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Wöchentliche Beilagen: Kreis BIatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. Koch.