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Asphaltarbeiten . . Wetterfahne . . .

eisernes Geländer 3 Ruhebänke . . . Schlosserarbeiten . . Glaserarbeiten . . Klemptnerarbeiten Planierungsarbeiten , Einsammeln der Beiträge

Baptist Jungk Christian Keuscher Ca l Münscher Bernhard Unkel August Weitz Nicolaus Zöllmer

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Die Ausführung dieser Tafeln und des Relief bilde- des Kaisers hat der durch die künstlerische Bildhauerarbeiten in der St. Elisabethkirche und in

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Wilhelm Börger Wllhelm BromeiS Carl Grimme!

Georg Hamel

Arthur Horstmann Louis Jung eingegraben sind.

Herrn H. Weißhaupt auf Forderung von 34500 Mk. für den Blitzableiter . .

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Freiburg i. B. berichtet: Bor einem großen Schan- feuster standen zwei Damen und sahen sich di« auS- gelegten Sachen an. Dem Inhaber des Geschäfts mochte das wohl zu lange dauern; höchst aufgebracht erschien er vor seiner Kaufhalle und machte den Da­men in barschem Tone bemerkbar, daß sie wohl nun lange genug vor dem Fenster gestanden hätten. Diese entfernten sich stillschweigend. Eine Viertel­stunde später erschien in dem Laden des groben Ge­schäftsmannes ein Diener in Livree mit dem Auf­trage: Ihre königliche Hoheit die Frau Ecbzroß- Herzogin laffe fragen, was dieselbe für das Stehen vor dem Schaufenster zu bezahlen habe. Das ver­blüffte Gesicht des so abgefertigten Geschäftsmannes sann sich jeder selbst ausmalen, aber das dürfte tcher sein, daß Meister Grobian auf das Prädikat »Hoflieferant" wohl vergeblich warten wird.

(Liebesbriefe vor Gericht.) Aus London wird geschrieben: Darf ein abzedankter Liebhaber die von einer Geliebten während des Brautstandes erhaltenen Briefe veröffentlichen? Diese heikle Frage hatte der Richter Kay zu entscheiden. Ein ältlicher Handels- lommis, Joseph Boothmann, machte vor einigen Jahren die Bekanntschaft einer im reifen Alter sichenden Dame, Mary Howell, der Tochter eines Mannes mit einem Jahreseinkommen von 400 000 Mark. Die beiden »reifen Leute- trafen sich im Hause eines Bekannten, verlobten sich und da Boothmann gänzlich mittellos war, wurde das Verhältnis geheim ge­yalten. Dagegen entspann sich ein lebhafter Brief­wechsel und Boothmann veranlaßte seine Braut, ihm einen Handwechsel über 5000 Mark zu geben. Im letzten Oktober wurde das Verlöbnis abgebrochen und Miß Howell heiratete einen Herrn Moon. Natürlich ärgerte es Boothmann, daß ihm die reiche Leute entgangen war, und er drohte, er werde ihre Briefe veröffentlichen, falls ihm nicht eine gewisse Summe ausgezahlt werde. Frau Moon legte gegen diese Drohung Klage ein, und verlangte die Heraus­gabe der Briefe, der Richter Kay entschied, daß Boothmanns Besitzrecht auf die Briese nicht bestritten werden könne, doch habe er nicht die Befuzniß, sie der Oeffentlichkeit zu übergeben, und untersagte der Richter bei einer schweren Buße die Veröffentlichung.

Eine neue Art von Schwindel ist dieser

B. von Newyork V. von Newyork. B. von Newyork.

N. in Newyork.

B- in Newyork.

N. v. Southampton. N. ».Southampton. Brawle Point p. Dover passiert. in Bremerhaven- von Baltimore.

in Baltimore - Lizard passiert.

Elbe . . . Fulda . . Lahn . . Eider . . Aller. . . Werra. . Saale . . Ems... Wiser . . Hermann München Dresden. Amerika. Rhein. .

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Der Mler-W ihetm-Tnrm»

Der zur Erinnerung an den Gründer des in Herrlichkeit neu entstandenen deutschen Kaiserreichs und der unter unserem siegreichen Kaiser im Kriege gegen Frankreich 1870/71 gefallenen Marburger erbaute monumentale weit in das Lahnthal hinein sichtbare Aursichtsturm auf dem Ortenberg nördlich von Spiegelslust wird durch das Reliefblld des Kaiser Wilhelm I., welches in der Brüstung der der Stadt zugewendeten Seite des Umganges 6 m über dem Erdboden eingelassen wird und durch 3 Tafeln geschmückt werden, von denen die obere un­mittelbar unter der Brüstung die Inschrift erhält: Für König und Vaterland fielen im Kriege gegen

Frankreich 1870/71 von Marburgs Söhnen während auf den beiden zur Seite der untersten Fensteröffnung in die Turmwand eingelassenen Tafeln die Namen der 12 gefallenen Marburger

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zwei Sparkassen-Einlagen des früheren Turmbaukomitees, welche dem Verein Überwiesen sind 1314,67 Mark -f- 2458,22 Mark =.....

die Beiträge der Vereinsmitglieder und Einträge der Sammelbüchse. . .

Von den seitens der städtischen Behörde als Beitrag zur Verfügung gestellten 6000 Mk. bis jetzt erhoben . .

ein unverzinslich erhaltenes Darlehen

Summa

und die Ausgaben:

für den Entwurf der Bauzeichnung und Kostenanschläge.......

Pacht des SteinbrucheS.....

Abschlagszahlung an den Bauunternehmer

Insgemein.......

hierzu Kassenvorrat ....

Summa

° dem Universitätsgebäude rühmlichst bekannte Bild­hauer, Herr Schöneseiffer, übernommen.

Der Vereinsvorstand hat nunmehr unter Sei» : fügung der ausgezeichneten photographischen Auf­nahme des Turmes durch den Hofphotographen, Herrn Risse, bei Sr. Majestät dem Kaiser um die Allerhöchste Genehmigung diesem Bau den Namen »Kaiser-Wilhelm-Turm" geben zu dürfen, nachgesucht und werden, sobald diese erfolgt ist, das Reliefbild des Kaisers Wilhelm I. und die 3 Tafeln an den betreffenden Stellen eingelassen und ebenso die 8 Oberfenster in der Turmstub: ein Geschenk unseres Mitbürgers Herrn Glaser­meisters Carl Schulz und Sohn, aus deren Werk­stätte schon so viele ausgezeichnete Glasmalereien für Kirchenfenster hervorgegangen sind je ein Porträt der Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. un d Wilhelm II., sowie des Prinzen Friedrich Carl und je eins daS deutsche, preußische, hessische und Mar­burger Wappen darstellend, eingestellt, auch da- Gewölbe und die Seitenwände bet Turmstube in stilgemäßer Weise ausgemalt, welche Arbeit Herr Decorationsrnaler Sauer in patriotischem Sinne unentgeltlich übernommen hat.

Demnächst und hoffentlich noch in biesem Sommer wird der zur Erbauung dieses Denkmals am 28. Dezember 1886 zusammengetretene Verein in der Lage sein, den Weiheakt festlich zu begehen.

Der Turm, dessen nächste Umgebung eingeebnet und mit guten Wegen zugänglich gemacht ist, ist bis auf weiteres der Aufsicht des Schankwirtes Brand auf Spiegelslust unterstellt, welcher die Eingangs» thüre auf dem Umgang tagsüber offen hält und steht es dem Publikum jederzeit frei, den Turm zu beste igen.

Sowohl in dem Anbau, als in der Turmstube ist rechts von dem Aufstieg eine Sammelbüchse in die Seitenwand eingemauert und wird das den Turm besuchende Publikum recht dringend gebeten, eine wenn auch noch so kleine Beisteuer zu den ca. 41000 Mk. betragenden Baukosten, von welcher Summe erst 24 610,55 Mk. durch eigenes Vermögen des Ver­eins gedeckt sind, in die Sammelbüchse einzulegen, um die noch verbleibende Schuld von 16 579,45 Mk. mit decken zu Helten. Leider fehlen dem Verein auch die Mittel zur Beschaffung von einer größeren An­zahl von Tischen und Bänken sowohl für den Auf­enthaltsraum im Anbau als für die nächste Um­gebung und würden sich Freunde dieser Anlage ein großes Verdienst durch Stiftung solcher Bänke rc. erwerben.

Nach der vom Rechnungsführer des Verein-, Herrn Bankier Carl Bang, gestellten Rechnung be­trugen die seitherigen Einnahmen:

Tage in Hamburg verübt worden. In einer dor­tigen Wirtschaft erschien ein fein gekleideter älterer Herr, welcher eine Brille trug, mit einem jungen Mann, der ihn wiederholt »Herr Doktor- anredete. Nachdem beide Herren sehr gut zu Abend gegessen und eine Flasche Wein getrunken hatten, wurde der .Herr Doktor" gesprächig und erzählte, daß er in der Nähe noch eine Operation vorzunehmen habe. Dann schickte er den jungen Mmn, welcher an­scheinend sein Gehilfe war, fort und ließ nachfragen, ob alles bereit sei. Bald darauf kehrte Der junge Mann zurück, steckte nur den Kopf durch die halb­geöffnete Thür der Gaststube uns rief, der Herr )ottor möchte sogleich kommen. Dieser sprang jetzt chncll auf und entfernte sich mit Dem Bemerken, er werde sogleich nach der Operation wiederkommen. Niemand wagte es, den Herrn Doktor zurückzuhalten, aber weder dieser noch fein Gehilfe haben sich bis jetzt wieder sehen lassen.

Die üble Gewohnheit, die Kirschen samt den Steinen zu verschlucken, hat bekanntlich schon so manches Unheil angerichtet. Es ist gar nicht selten, daß Kinder und Erwachsene das Verschlucken von Obstkernen mit dem Leben büßen müffen. So hatte Hofrat Professor Nothnagel in Wien dieser Tage Gelegenheit, seinen Hörern ein solches Opfer des Kernschluckens vorzuführen. Es war dies em 16- jähriger Tischlerlehrling, namens Johann Brunnecker, welcher vor einigen Tagen eine kleine Anzahl von Kirschen samt den Steinen und schon am nächsten Tage unter den Erscheinungen ein r akuten Bauch­fell- und Darmentzündung ins Alljeneine Kranken­haus gebracht wurde. Dort ward? sogleich die Diagnose auf eine Durchbohrung »e8 Darmrohrs durch Kirschkerne gestellt, doch war der Kranke nicht mehr zu retten. Die Diagnose wurde durch die Leichenschau bestä'iat.

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10. ^5 Uhr N. in Bremerhaven.

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> namentlich im Orient im vollen Einverständnis, undlschlüffen zweiter Beratung definitiv genehmigt und J diese freundschaftliche Uebereinstimmung zwischen den darauf eine Anzahl von Petitionen von geringerem beiden Ländern erstrecke sich so ziemlich auf alle Allgemeinintereffe erledigt. Gegen 3*/4 Uhr wurde internationalen Fragen. I die Sitzung auf Donnerstag, 12. Juni, vormittags

Pest, 11. Juni. Im weiteren Verlaufe der 11 Uhr, anberaumt. (Notariatsvorlage, Wahl­

heutigen Sitzung des auswärtigen AuSschuffes der I Prüfungen und Petitionen).

ungarischen Delegation erklärt der Delegirte Julius I

Horvath, er mache den Minister des Aeußiren Grafen I

S-snoky für Verschlimmerung des Verhältnisses _ Ueber einen Wunsch deS Kaisers auf dem zunschen Oesterreich-Ungarn und Serbien nicht uer= ®e6iete des Rennsports wird folgendes mitgeteilt: antwortlich und billige dessen Prmz,p der Nlchtein- Es ist bekanntlich nicht selten vorgekommen, daß Mchung Dem offenkundigen feindseligen Verhalten Offiziere, die sich als Räter einen Nimm gemacht gerb.en« S-genuber empfiehlt der Redner die An- hMn, an einzelnen Renntagen dreimal in Den Wendung vottsw.rthschaftl.cher und diplomatischer Zattel stiegen, den ihnen nicht gehörige Pferde Zsolirung. Die Angriffe eines TeilL der beutfdjen trugen. Die Besitzer größerer Rennställe pflegten

» gegenüber dem ^planten Ausflug der Ungarn I sich an solche Offiziere mit dem Ersuchen zu wenden, »ach Berlin, veranlassen den Redner zu dem Wunsche, bei den Herrenreiten ihrer (der Rennstall - Besitzer) -er Minlser des Aeußeren möchte der öffentlichen I Pfdx zu steuern, womit jene sich einverstanden Memung in Deutschland durch den Vertreter Oester- erklärten. Dem Kaiser, welcher die Rennberichte rtich-Ungarns in Berlin eine bessere Orientirung mit dem größten Interesse verfolgt, fiel daS auf, verschaffen. I unb er ließ den Wunsch aussprechen, daß die Ossi

Belgrad, 11. Ium. Der »Agence de Belgrade" I jiere ailf ben Rennplätzen nur ihre eigenen Pferde gufolge übersandte die serbische Regierung ihrem Ge-1 oder höchstens die von Kameraden reiten möchten. janbten m SBten behufs Mitteilung an Kalnoky eine I Entsprechend diesem Wunsche des Kaisers werden wird auSgefuhrt: Die Erklärungen I also unsere ersten Herrenreiter ans der Armee Lalnokys hattm die Regierung lebhaft betrübt, weniger aktiv in die Ereignisse auf grünem Rasen Ihre wirtschaftlichen Maßnahmen bezweckten ausschließ- eingreifen.

die Besserung der Produktivkraft und der Staats-1 Eine äußerst wichtige grundsätzliche Frage ist

ßnanzen Serbiens, keineswegs aber eine Schwächung I in Betreff der Arbeiterausstände in Hamburg vor­der freundschaftlichen Beziehungen zu der Nachbar-1 läufig entschieden. Die dortigen Armenpfleger sind Monarchie. Dw Haltung eines Teile- der serbischen I nämlich angewiesen worden, ausständischen Arbeitern Presse werde seitens der Regierung verurteilt und I feine Unterstützung mehr zu verabfolgen und der fönne kein Argument sein, um der radikalen Strömung I Polizei anzuzeigen, sobald Familien durch die Arbeits- in Serbien feindsellge Absichten gegen Oesterreich zu I einftettung ihres Ernährers in Not geraten, damit jni4retben. UebrtgenS bliebe Serbien seinen früheren I gegen dieselben polizeilich eingeschritten werden kann.

i ^eklmcungen loyaler Freundschaft gegenüber der!Die gesetzliche Grundlage hierfür bietet der § 361 Nachbar-Monarchle getreu, und könne nicht anerkennen Nr. 5 des Reichsstrafgesetzbuches, welcher lautet:

< man ^sichtlich ober unabsichtlich bas MindesteWer sich dem Müßiggang dergestalt hingibt, daß ^gangen habe, was geeignet sei, die freundschaftliche I er jn einen Zustand gerät, in welchem zu seinem

Gegenseitigkeit zu beeinträchtigen. I Unterhalte ober zum Unterhalte derjenigen, zu deren

s I Ernährung er verpflicht t ist, durch Vermittlung der

«ttchsrag. I Behörde fremde Hilfe in Anspruch genommen werden

jl Berlin, 11. Juni 1890. I muff, wird mit Haft bestraft."

3n bet heutigen (14.) Sitzung des Reichstages I Ein Fall von akuter Antipyrinvergiftung, der kam zunächst der von der sozialdemokratischen Partei wegen seiner Heftigkeit bemerkenswert ist, wird von «ingebrachte Gesetzentwurf, betreffend die Ergänzung Dr. Schwabe in der »Deutschen Medizinal Zeitung" des Unfallversicherungsgesetzes zur Verhandlung, mitgeteilt. Es handelt sich um eine junge Dame i Derselbe fand bei den Rednern der anderen Parteien von zweiundzwanzig Jahren, welcher der Arzt gegen im Allgemeinen eine freundliche Aufnahme und auch neuralgische Beschwerden Antipyrin in Einzelgaben der Herr Staatssekretär des Innern, Staatsminister von je einem Gramm verordnet hatte. Nachdem don Bötticher gab eine so entgegenkommende Er-1 die junge Dame nun am Vormittage noch sehr wohl, klärung ab, daß die Antragsteller mit Rücksicht auf I ja ausgelassen heiter gewesen war, nahm sie Mittags diese, sowie die Geschäftslage des Hauses für jetzt «nach der Mahlzeit zum ersten Mal ein Gramm Anti- den Antrag zurückzogen. Demnächst kam der von I pyrin. Nach drei Minuten begann sie über eigentüm- bmtfchfreistnniger Seite gestellte Antrag zur Ver-Iliche druckartige Schmerzen im Hinterkopf zu klagen. Handlung, worin die verbündeten Regierungen ersucht I Bald trat Sausen und Klingen in den Ohren, derben, in bet nächsten Session einen Gesetzentwurf Schwindel- und Angstgefühl auf. Daran schlossen dorzulegeu, welcher die schließliche Entscheidung der I sich furchtbares Herzklopfen, fchwere Atemnot, kalter

i in Zollsachen auftauchenden Rechtsfragen dem Rechts-1 Schweiß igi Gesicht, starkes Hitzegefühl in der ganzen Wege ober bent verwaltungsgerichtlichen Verfahren rechten Körperhälfte, starkes Kälte- und Taubheits- Üöerweift. Der Antrag würbe von den Abgg. gefühl in der gesamten linken Körperhälfte. Nach vroemel und Dr. Witte (deutschfr.) empfohlen, vom zwanzig Minuten wurde eS der Dame schwarz vor «fig. Kurtz (beutschkons) aber für bedenklich erachtet, den Augen. Dann trat vollkommene Blindheit ein, ®ie Beratung wird morgen fortgesetzt werden, die eine halbe Stunde anhielt, um bann allmählich aujjerbem steht die Fortsetzung ber zweiten Beratung wieder zu verschwinden. Das Herzklopfen war «es Nachtragsetats und der deutsch - schweizerische äußerst stark, während der ersten Stunde 200 Schläge Riederlasiungsoertrag auf der Tagesordnung. |in der Minute. Auch die Sprache war erschwert.

1 Die Erscheinungen traten int Laufe des Nachmittags

KNN 0 tNg. l und Abends zurück. An den Nächsten beiden Tagen

Berlin, 11. Juni 1890. I fühlte sich die Kranke noch sehr angegriffen; gegen-

In der heutigen (16.) Plenarsitzung des Herren- wärtig aber hat sie die Vergiftung ganz überwunden. Mscs wurden sämtliche Gegenstände ber Tages-1 Der Fall lehrt von neuem, wie vorsichtig man mit Wmung ohne nennenswerte Debatte erlebigt.Iber Verabreichung von Antipyrin verfahren muß. Nachbern die durch die Gehaltsaufbesserungen für I Schloßfreiheit-Lotterie. Bei der heute Morgen

«amte u. f. w., sowie durch die Eisenbahnver- stattgehablen Ziehung ber 4. Klaffe ber Schloß- Vaatlichungen bebingten Nachtragsetats, entsprechend I sreiheit-Lotterie fielen auf folgende Nummern Haupt- Mi bezüglichen Anträgen ber Kommission für den gewinne: Auf Nr. 31069 500 000 Mark, auf Nr. «laatshaushaltsetat unb für Finanzangelegenheiten, 183210 400 000 Mk., auf Nr. 115124 300 000 ^verändert genehmigt worben, nahm bas Haus auch Mark, auf Nr. 35865 200 000 Mark, auf Nr. ,tc Gesetzentwürfe, betreffenb bie Entschäbigung für 159922 191560 je 100 000 Mark.

S.^ibranb gefallene Tiere unb betreffenb bie Ein Nachspiel des großen rheinisch-westfälischen Manberung einiger Bestimmungen der Wegegcsetze I Bergarbeiterstrciks bildete eine Verhandlung vor dem KRegierungsbezirk Wiesbaden in der unveränderten I Landgericht in Bochum, in welcher mehrere Berg­ung des anberen Hauses an; zu ber ersteren leule wegen Verrufserklärung bezw. Aufforderung zum

Erläge würbe nach einem von der Agrarkommission Kontraktbruch mit sechs Wochen Gefängnis bestraft Mellten Anträge eine die Ausdehnung ber Ent-1 würben.

Mdigungspflicht auf bie ganze Monarchie ins Auge Die North British and Mercantile Feuer- Renbe Resolution beschlossen. Schließlich wurde versicherungs Gesellschaft mit Domizil in Berlin er-

Petition des Magistrats zu Grabow a. Oder zielte nach dem erschienenen Rechnungsabschluß pro Heranziehung der eingetragenen Genossenschaften 1 1889 wiederum günstige Resultate. An Prämien ^denjenigen Gemeindeabgaben, welche auf denIvereinnahmte die Gesellschaft in der Feuerbranche ^undbesitz und das Gewerbe gelegt sind, der I abzüglich ber Rückversicherung Mk. 25 400 621.33, ^»glichen Staatsregierung als Material für die I an Zinsen Mk. 1 864 065 67. Als Kqpitalreserve Ästige Kommunalsteuer Gesetzgebung überwiesen und! sind zurückgestellt worden Mk. 25 000 000 und als ^rauf kurz nach 3 Uhr bie nächste Sitzung aus IPrämienreserve Mk. 8 466 873.75. Auch bas ß^tag, 13. Juni, vormittags 11 llhr, anberaumt. I deutsche Geschäft ber Gesellschaft verlief in sehr be- Metzentwurf, betreffend die Unterhaltung der nicht I friedigender Weise. Die Prämien - Einnahme in Mbaren Flüsse in der Provinz Schlesien, Renten- I Deutschland erfuhr einen Zuwachs von Mk. 111 619.32 wüemrtage und Kommissionsberichte). lunb beziffert sich auf Mk. 2 744 805.14 Pfg.

---------- I Schmalkalden, 9. Juni. In einem Dorfe in

>sn der heutigen (72.) Plenarsitzung des Abgc-1 der Nähe wurde kürzlich vom Gemeindedierer »mit« bnetenhauses wurde nach längerer Diskussion, in I tels der Schelle bekannt gegeben: »Wer unbe- **4er u. a. Minister für Landwirtschaft, Domänen I fugtet Weise Hunde mit aufs Feld nimmt, wird tot»

Forsten, Dr. Frhr. Lucius v. Ballhausen Ge-1 geschossen unb hat obendrein noch 3 Mark Schußgelb Jäheit nahm, eine Anzahl von Bedenken, welche! zu bezahlen."

v. Kardorff (freikons.) gegen die Vorlage geltendI Elberfeld, 8. Juni. O, Eitelkeit! Die hie- E^acht, auf ihre Grundlosigkeit zurückzuführen, bielfige Strafkammer verurteilte eine Ehefrau, die, um jPjtengüteroorlage unter Ablehnung eines die Zu-1 ihrem ehemaligen Bräutigam gegenüber jünger zu EWeit der Ablösbarkeit von neun Zehnteilen der I erscheinen, die Jahreszahl 1854 in 1857 veränderte, ins Auge fassenden Antrages des Abg. Dr. I ju zwei Tagen Gefängnis.

fttteccern8 (nat.-lib.) unverändert nach den Be-| Folgender heitere Zwischenfall wird von

Für Laube.

Sine Person, welche durch ein einfaches Mittel »n 23 jähriger Taubheit unb Ohrengeräuschen geheilt nmtbs ist bereit, eine Beschreibung desselben in deutscher Sprach allen Ansuchern gratis zu übersenden. Adr.: I. H. Richs! son- Wien IX., Kolingaffe 4. 1t? )

Norddeutscher Lloyd in Kremen.

Letzte Nachrichten über die Bewegungen ber Dmrpt-r der Neumork- unb Baltimore-Linien.

(Mstgeteilt durch Herrn John Schneider, Marburg.)