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Wochenschau

naturgemäß

dessen Aus

ch zu virwirr«.

(Fortsetzung folgt.)

gangsort der Wohnsitz des ersten deutschen Reichs­kanzlers sein soll. Es ist angekündigt worden, ob mit Fug und Recht oder nicht, bedarf aber noch immer sehr der Aufklärung, Fürst Bismarck sei der Etille in seinem Sachsenwalde bereits überdrüssig md schicke sich an, wieder in die politische Arena zu treten. Zunächst wolle er im preußischen Herren- Hanse seinen Standpunkt klarlegen und dann später Wieder ein Mandat zum Reichstage übernehmen? lind warum das Alles? Weil der Fürst die Grund- züge der neuen Politik nicht billigen, namentlich die Sozialpolitik verwerfen soll, wie sie Kaiser Wilhelm II. plant, und weil er auf die bekannten Auslassungen seines Nachfolgers im preußische» Abgeordnetenhause antworten will. So wird erzählt, aber ob alles dies richtig ist, dafür können die, welche erzählen, keine Bürgschaft übernehmen. Freilich ist auch von befugter Stelle kein Widerspruch gegen diese Worte erhoben. Warten wir also ab, was sich entwickeln vird, so ernst wird es schwerlich werden. Bleiben Wir bei unserem Bilde, auch die Frühlingsstürme machen viel Gelöse und schließlich folgt doch der sonnige Mai. Es mag manches in diesem Jahre geschehen sein, was den Iütstcn Bismarck heute

konnte. Die ganze Natur war heute vou Schönheit Harmonie und Friede» erfüllt.

Drüben vom Dorfe her tönt« sitzt Bruchstücke eines vou klangvoller Mädchensttmme gesungenen Volksliedes zu Roman hin. Er lauschte mit augc- halteuem Atem. ES war eiue traurige Melodie, denn der Pole kennt keine ftohen Lieder. In seinen Ge­säugen liegt eine tiefe, leidenschaftliche Klage, ein« »»endliche Melancholie, welche am beredtesten den Schwer, verrät, welcher seit langen Jahren die Herzen dtesks Volkes erfüllt.

ES wnrde später, der Gesang war leise verhallt, die Mondsichel verschwand allmältg und säumte uur noch mit filberneu Streifen ein paar Federwolken, die langsam am Himmel vorüberschwammen. Die Edelfrau und ihre Gäste faßeu »och immer beim Whist, sie wendeten keiueu Blick vou den Karten ab, zählte» ihre Stiche, lachte», ereiferte» u»d Mkten fich. Die Komtesse gab kein« Laut vo» sich, ste war ermüdet vo» der Reise and nun hielt tiefer Schlaf sie umfange».

Roman verließ leise das Zimmer, Niemand be­merkte es. Er eilte in de» Tarte» uud ließ fich dort auf eiuer Ruhebank uieder. Taufend Gedanken durch­kreuzten feine» Kopf vud ei» Wirbel der totbet« streitendste» Empfindung« erfaßte seine Seele. Ein liebretzeudkS blondes W-ib mit blauen Vetlch«augev pielle die vorherrschende Rolle darin. Uud er liebt- »teseS Weib mit verzehr«der Glut, mtt mühsam 6t» »errschter Leidenschaft. Aber ste war unerreichbar ür ihn — er durfte sie »iemalS die Seine nenne». >«n Raug uud Staab, Verhältnisse nab Vorurteile chiebe» sie ewig von ihm. Und trotz allebem ver­langte auch das Herz sei» Recht. Der junge Manu »reßte beide Hände gegen die Schläfen, b«a das Blut klopfte ihm stürmisch dageg«. Me er auch grübelte uud sau», er fand keine» beglück«be» Ans- augspuukt, uud Berunust uud Gewiss« begann«

bindung mit Ostafrika, sowie dem Anträge des Reichskanzlers betreffend die Abänderung des Post- tarifs und überwies die Vorlage betr. die Einfuhr- lebender Schafe aus Oesterreich-Ungarn und Ruß­land zu Zuchtzwecken, sowie einen Antrag betr. die Ermächtigung zur strafrechtlichen Verfolgung wegen Beleidigung des Bundesrats an die betreffenden Ausschüsse. — Die „Nordd. Allgem. Ztg." enthält ein Schreiben des Fürsten Bismarck vom 24. April folgenden Inhalts: „Bei der großen Anzahl von Bittgesuchen mit Anlagen, die mir zugehen, ist es mir nicht möglich, letztere regelmäßig zurückgelangen zu lassen. Ich ersuche die Einsender, sich zu ver­gegenwärtigen, daß sie auf die Zurücksendung von Anlagen nicht rechnen können, auch dann nicht, wenn dieselben Dokumente sind.- — Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt, der durch die „Agence Havas" tele­graphisch verbreitete Artikel betreffs Kreta scheine bei den leicht erregbaren Griechen wieder die kre­tische Frage anzurühren. Es beruhe auf Unkennt­nis, wenn der Artikel in Athen für offiziös ange­sehen werde und die Griechen annähmen, die dies­seitige Regierung wolle eine von ihrer bisherigen Haltung abweichende annehmen.

Chemnitz, 25. April. Das Landgericht verur­teilte den sozialistischen Reichstagsabgeordneten Re­dakteur Schippe! wegen Vergehens der Verbreitung erdichteter Thatsachen zur Verächtlichmachung obrig­keitlicher Anordnungen zu neun Monaten Gefängnis.

München, 25. April. Bei der von der Abge­ordnetenkammer fortgesetzten Beratung des Militär- etotS erklärte der Kommissar des Kriegsministers, das bisherige System der Submissionen habe sich bewährt, alle deutschen Gewerbetreibenden würden zugelassen, so lange Preußen und die anderen deutschen Bundesstaaten Reziprozität bei den Submissionen zugeständen. Der Kriegsminister sorge weiter für die Erbauung von Dienstwohnungen für Offiziere, wo Wohnungsmangel herrsche. Die Gleichstellung der Militärpensionen für die Teilnehmer an den Feldzügen von 1866 und 1870/71, sowie die Ver­mehrung der Jnvalidenpensionen könne wegen finan­zieller Bedenken nicht zugesagt werden. Der Mili­täretat für 1890/91 im Gesamtbeträge von 69609229 Mark wurde einstimmig genehmigt.

Straßburg, 26. April. Der Kaiser ist mittags 12*/, Uhr von Saarburg wieder hier eingetroffen. Die auf dem Platze vor dem Bahnhofe aufgestellten dichtgedrängten Menschenmaffen und zahlreiche Schulen begrüßten den Kaiser unaufhörlich mit jubelnden Zurufen, die sich auf der Fahrt bis zum Kaiserpa­laste fortpflanzten. — Um 1 Uhr fand Frühstücks­tafel bei dem Kaiser statt, wozu die Spitzen der Behörden geladen waren. Gegen 3 Uhr fuhr der kaiser mit dem Großherzoge von Baden unter enthu- iustischen Kundgebungen der Volksmenge nach dem Bahnhofe und reiste nach herzlicher Verabschiedung von dem Fürsten und der Fürstin von Hohenlohe und der Generalität mit dem Großherzog von Baden über Karlsruhe nach Darmstadt ab.

noch ärgert, aber der bisherige Kanzler ist ein großer Staatsmann und sehr erfahrener Mann, und als solcher wird er wissen, daß jede Zeit ihr Recht will. Kaiser Wilhelm II. hat das Steuerruder des Reiches kraftvoll in die Hand genommen, er wird den neuen Kurs, welchen das Schiff des Reiches eingeschlagen hat, fest zu halten wissen. Fürst Bismarck aber steht so hoch, daß er um Mehrung seines persönlichen Ansehens, um weiteren Ruhm in der That nicht zu kämpfen nötig hat.

Der neue Kurs wird in allem Frieden einge­halten werden! Auf seiner dieswöchentlichen Reise nach Bremen hat der Monarch dies kräftig und wiederholt betont, wir können nicht daran zweifeln, daß Kaiser Wilhelm II. nicht durch ein Ungefähr oder eine zufällige Störung sich von seinen einmal gefaßten Plänen abbringen lassen wird. In be­deutsamer Weise hat der Kaiser auch geäußert, man möge sich nicht unnötig sorgen, es sei nicht so schlimm, wie es aussehe. Diese frische, kräftige Thatenlu t verdient Nacheiferung gerade heute, wo so vielfa« das Wort laut wird: Was will das werden? Gu wird es werden; die Welt bat schon ganz andere Stürme erlebt, als die, welche heute von sich reden machen und ist doch nicht aus den Fugen gegangen, und eine Wetterregel sagt bekanntlich, daß ein Um­schwung am nächsten ist, wenn der Sturm am hef­tigsten rast. Auf seiner ganzen Reise, die ihn von der Küste der Nordsee, dann tief hinab in die Vogesen zur Auerhahvjagd geführt hat, ist der Kaiser auf das Herzlichste begrüßt worden. Ueber Straßburg bcgiebt sich der Kaiser zum Schluß nach Darmstadt, um seine dort eingetroffene Großmutter, die Königin Viktoria von England, zu begrüßen. Auch die regierende Kaiserin und die Kaiserin Friedrich werden sich zu der allgemeinen Familienzusammcnkunft dort einsinden.

Das preußische Abgeordnetenhaus hat nun endlich die Etatsberatung beendigt, und nach denselben die Eisenbahnvorlagen, sowie verschiedene Anträge be­raten. Als Arbeitsmaterial für den Rest der Session ist dem Hause sodann die langrrwartete Vorlage zugegaugen, in welcher 18 Millionen Mark zu Er­höhungen der Gehälter der Beamten und Volks­schullehrer gefordert werden. Fast sämtliche Unter­beamten und ein Teil der mittleren Beamten wird darin berücksichtigt. Der Gesetzentwurf findet im Prinzip allgemeine Zustimmung; einige wünschens­werte Aenderungen werden sich zwischen der Staats­regierung und der Volksvertretung leicht vereinbaren lassen. Die Post- und Telegraphenbeamten erhalten

ebenfalls Gehaltszulagen, es sind für diesen Zweck 12 Millionen Mark ausgeworfen. Die Angelegen­heit ist aber Reichssache und wird also erst im Reichstage zur Sprache kommen. Eine recht hitzige Debatte dürfte im preußischen Abgeordnetenhause um das noch weiter eingebrachte Gesetz sich enlspinnen, welches die Verwendung der während des Kultur­kampfes gesperrten Gehaltsbeträge katholischer Geist­licher anordnet. Unter diesen Verhältnissen wird sich wohl auch die Landtagssession noch tief bis in den Mai hinein ausdehnen, während der Reichstag sm 6. Mai zu tagen beginnt. (Schluß folgt.)

Ausland.

Wie«, 25. April. Die Woffenfabrik in Steyr und die Textilfabriken in Brünn gaben ihren Ar­beitern den 1. Mai frei. — Laut einem Telegramme des „Telegraphischen Korrespondenzbureaus" aus Klagenfurt ist der Streik im Bleiberg Kreuth seinem Ende nahe, die Arbeiter sind fast vollzählig ange­fahren. Im Ostrauer und Karwiner Kohlenreviere sind in den dortigen Jndustriewerken und Fabriken die Streike beendet. In Bielitz, Biala, Wagstadt und Fulneck sind der gestrige Abend und dir Nacht ruhig verlaufe».

Paris, 25. April. Tigrane Pascha und Lord Zalmer, welche in Angelegenheit der Konversion der gyptischm Schuld hier konferiert«, begaben sich heute nach London.

Brüffel, 25. April. Stanley wurde gestern Abend im Foyer des „Thsatre flamande" von dem Prinzen Balduin von Flandern und dem Vorstande der Geographischen Gesellschaft empfang«. Nach Entgegennahme einer Glückwunsch. Adresse und der Ehrmdiplome für seine Begleiter verherrlichte er in em er groß« Rede die Schätze AftikaS, dem Könige Leopold verdanke er die Möglichkeit, zur Befreiung Emins auszuziehen. Er wies fodan» auf die von allen Seiten, besonders von der deutsch« Presse, geäußerte» Zweifel hin, ob er nicht blos Annektierung«

Deutsches Reich.

Berlin, 25. April. Mittags wurde die all­gemeine Gartenbau - Ausstellung im LandesauSstel- lungsparke in Gegenwart der Kaiserin und des Punzen Leopold durch den Minister v. Lucius er­öffnet. Anwesend waren der Reichskanzler v. Ca­privi, die Minister Bötticher, Maybach, Herrfurth, Wrdell, Graf Moltke, Waldersee, Pape, Herzog von Ratibor, Forckenbeck. Minister v. Lucius dankte dir Kaiserin und dem Prinzen für ihr Erscheinen und gedachte der von den preußischen Regentinnen dem Gartenbau stets zugewandten Fürsorge. Er schloß mit einem Wunsche für das beste Gedeihen des Unternehmens und brachte ein Hoch auf die Kaiserin aus. Nach der Vorstellung des Komitees folgte der Rundgang. Die Kaiserin drückte wider­holt ihre lebhafte Befriedigung über die herrliche Ausstellung aus. — Für hervorragende Leistungen erhielten von der Jury der Gartenbau-Ausstellung: Seidel in Striesen bei Dresden den Preis des Kaisers (große goldene Staatsmedaille) für eine große Rhododendron - Gruppe, Buntzel in Nieder Schönweide den Ehrenpreis der Kaiserin, eine kost­bare Porzellan - Deckelvase, für eine Rosengruppe, Adolph d'Haene in Gent 1000 Mk. für die glän zende Dekoration des Festsaales, Sander und Cie. in St. Albens den Ehrenpreis des Herzogs von Ratibor, eine goldene Schale mit eingelegten Münzen, für eine Dendrobium-Gruppe, Bouchö in Endenich einen Ehrenbecher für ausgestellte Cymbidium, Peters in Brüssel den Preis der Stadt Berlin (500 Mk.) für blühende Azaleen. — Der Bundesrat stimmte in seiner gestrigen Sitzung dem vom Reichstage an­genommenen Gesetzentwürfe betr. Aushebung des Ge- etzes über die unbefugte Ausübung von Kirchen­ämtern zu, ferner dcm Vertragsentwürfe mit der Aktiengesellschaft „Deutsche Ostafrika-Linie" in Ham­burg über die Errichtung einer Postdampfer - Ver­

Frühlingsstürme sind im April naturgemäß! Etwas überrascht hat es aber doch, daß sich auch ein politischer Frühlingssturm erhob, desien Aus

(Nachdruck verboten.)

Heiße Slnthr«.

Erzählung von Johanna Berger.

(Fortsetzung.)

.Ich bt» untröstlich über di.se schlechte Be- ««mug, aber Jadwiga, welche sonst be» Thee servirt, *t hrute keine Lust dazu. Sie capricirt fich uümltch «rauf, zuweile» die Dame zu spielen, und das ist ge- rsdezu lächerlich 1 Findest Tu es nicht auch, Roma»?' f „Ich — nein!" war seine rasche Antwort.

h «Nicht? — Freilich Dn bist immer die reine Ge- «alb nnb Nachsicht ihr gegenüber, aber an mich denkst *» dabei nicht! Du müßtest fitzt zu ihr gehe«, ihr «n Kopf zurechtsetzeu nnb sie zu ihrer Pflicht zurück- fichren! Du weißt doch, baß ich immer nervös werde J**» Pavel lange im Zimmer ist l Er ist so schreck. V unbeholfen, nnb riecht beständig nach Zwiebeln. Aber Dir ist alles egal!'

Roma» wollte auffahren, benn die kindische» Au- uraeu feinet Mutter empörte» ihn. Doch beherrschte ^fich nnb versuchte die heftige Erwiderung, die schon 0»f seine» Lippe» schwebte, z» unterdrücken.

Dabei kam ihm die Gräfin per Hilfe, welche die «age anfwarf, ob Jadwiga das junge Mädchen sei, Wch dem sie bei ihrer Ankunft empfangen worden Ware».

.Gewiß war ste das, nnb es ist wirklich nnbe. Mich, daß ste jetzt nicht kommen will. Aber ste 9®t immer, was ihr gefällt, d«n Roman hat fie zu sthr verwöhnt I*

. »Die Kleine ist ein entzückendes Geschöpf*, sagte ** Graf. „Sie erinnert mich ans das Lebhafteste ? eine junge deutsche Dame, die einstmals meinem yttHn sehr thener war. ES ist wnnderbar, wie ähn- U fie ihr ist! Dasselbe Haar, dieselb« Sngen, der die Gestalt, die Echönhett, der Liebreiz, aller, 5*8 tote bei Jener! Da« ist wirklich ein seltenes Mel der Natur! — Wo stammt bei Mädchen tätlich her?*

„Du lieber Gorr, wer das wußte*, versetzte Frau v. Bteltuska. „Sie hat Niemand ans der Welt, als mich nnb einen halb verkommenen Trunkenbold vou Pflegevater, den fie jedoch für den eigenen hält. Sie ist nämlich ein Findelkind, stammt wahrscheinlich von Zigeunern her, obgleich sie blond ist. Ich habe mich trotzdem des armen verlassenen Wurmes angenommen, li ß sie iu die Schule gehen und von den frommen Schwester», der Urfnlinertnnen, in allen feinen Hand­arbeiten ausbilden. Ja, ich that sehr viel für die Jadwiga, sorgte wie eine Mutter und brachte ihr viele Opfer!* — Die Pani hielt gerührt mit Sprechen inne nnb blickte feuchten Auge! rings im Kreise herum.

Der Einttitt einer Magb, welche die Meldung brachte, daß dal Souper zugerichiet sei, gab der Interhaltung eine andere Wendung. Die Herrschaften begaben fich in de» Speisesaal nnb setzte» sich zur Tafel. Mau aß, trank nnb plauderte in zwangloser Weise. Nach dem Dessert rauchten die Herren eine eine Havanna, die Damen parfümirte Papierzigaretten. Daranf wnrde der Spieltisch bereit gestellt nnb bet Gras, feine Gemahlin nnb Frau v. Bieliuska setzten ich znm Whist. Sie waren halb so eifrig bereit beschäftigt, daß fie alles Andere darüber vergaßen.

Komtesse Spiridia, welche bei Tische kaum ein Wort gesprochen hatte, begab fich an ein offenes Fenster, ließ fich dort ans einen Sessel füllen und blickte eine Zeit laug träumerisch in« Freie. Daun schloß fie die Augen, fie schi« zu schlafe».

Roma» »ahm au einem andere» Fenster Platz. Er verhielt fich ganz still nnb horchte ans das Rauschen der alten Liudenbämne, in bereu Blättern der Nacht, wiud sein losel Spiel begann. Sein Blick schweifte über den Garten hinaus iu die mondbeglänzte Ferne nud daun wieder zum binnen mit Sternen bedeckten i siwreel. Es war eine wundervolle Nacht, in der Fliederhecke schmetterte die Nachttgall ihr Lied, süßer vlwneudnst erfüllte die Lnst, welche so rein nnb klar war, daß men dentlich die wie silbernes Gewölk ewp,rrag«d« Berghöhen der Sarpath« erkenn«

Für die Monate Mai und Jun

Kinn die

vberhesstfche Zeitung

mit ihren Beiblättern durch alle Postanstaltcn bezogen werden.

In Kirchhain nimmt Herr Buchbinder Rindt Bestellungen entgegen und in hie­siger Stadt die Erpedition.

Am 6. Mai

tritt der Reichstag zusammen, dessen Ver­handlungen besonders interessant zu werden versprechen.

Es empfiehlt sich daher ein Abonnenten aus die Monate Mai und Juni.

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Aug. Koch.

Mtion Stf. bet den Postämtern 2^DH. 50 Pfg ^(ertt Marburg, sowie dieAnnoncen-Bureaux vonHcmsmstein unb$oglet

£rRäeie9Äc/ $eiu Sonntag, 27. April 1890. |offeflSS' ÄÄÄVnSÄ xxv- Jahrgang.

10 Pfg., Reklamen für die Zetle 25 Pfg. V * Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Haris.