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(Nachdruck verboten.)

Aus dem Holländischen von C. Senden.

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einen abliren [4693 22.

Die Postbestellungen auf das zweitejchrer Arbeitszeit? Zwölf, vierzehn Stunden und dar-«Stunden beschäftigt; sie arbeiten fortan ilMl UülL Quartal (April bis Juni), wollen unsereI- pro Tag thälig, zu ihrem Ver-lacht Stunden, und um das bisher Geleistete ru er-

Abonnenten recht bald erneuern, da ohne vor- {""x---" °* rt1 " " " ----- ' "

Söffe' 590.

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105', 100», 102',, 73'/, 85-/» 99'/, |lf 2'11

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_ . ® wühsam die Worte hervor, die er durch daS Feufte, I Rühruoa.

Jotie?. , Ho» fluil. . «- iri m I Ci - I ° -

Wöchentliche Beilagen: Kreis Blatt für die Kreise Marburg und Mrchhain - _____________Illustriertes Sonntagsblatt. Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. Koch.

Anzergen nimmt entgegen die Expedition d. BlatteS so»» die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Vogler m Frankfmt a. M., Saffel Magdeburg «. Men; Rudolf YYV Qtrtfirnftttrt

Moffe tn Frankfurt a. M., Berlin,München u. Köln; G. L AAV" -x-llyrgllNg.

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, hariS.

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75 Pf., Id berg, Berlin, (189

noch harina wachen tungen it diese sich zu [2043 «*> itor.

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in ver- [2049 »lf.

Isen: ter br. Kosten Zu [2050

Der Jäger. S gft Ä

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8«nfter, daun lauter uud mutiger; mit vorgebogeuem .Und Du lebst? uud ich träume nILtS« frnai, eJe ruhigeStimmuug tu die Schoorl kam, um zu scheu, wie alleg^abgelaufeu sei

»°psi mit Augen, di- fast aus iüren Höhlen Noten, er wieder. P W tIÖMmeW? fra0te Sfj, föbtt' e8 ^e, ihm die nötigen MtttllLL°^Lch!L

lauschte er atemlos, und horch 1 ein Ton traf sein .Fühl mal, ob ich lebe! fühl mal. n6 ton trSnmR» I »»6,. o» S1 J° "müdet, daß sie ausruhn I Zytje war schwer uud gefährlich verwundet worden Ohr es war wieder, alS würde iw Jauern ein und damit gab sie ihm erst eine» berUicken Kuk^nnv «Mhnn^hnbk 6 eL ®ou8 «"d Saiten uud hätte nicht das dicke wollene Doch, das sie noch

Etuhl gerücktfast seiner selbst nicht m-hr mächtig, dann einen tüchtigen SLlag auf die Schulter$ 2nh nnh^nTa V 6tnmme aadn blieb, Ium ihre Brust geschlungeu trug, den Lauf der Flinte

®k der börste" Spannung in allen Zügen, brachte in ihrem Auge siegte die kindliche Heit«kit über die alle au^der 0tnfl' waren im Dorf schon verstopft uud dadurch die Gewalt des Schufst ge!

a mühsam die Worte hervor, di- er durch das Fenster Rührung. We,teU fiber bte aBe^" b<£Lj?e£rMTrfH. > T k [Lwächt, so wäre au keine Rettung zu deukeu gewesen,

lief: .Zyije, Zytje, wo bist Du da?' Wie das der Knabe sah, schl,a er luitia i» hi, I «er« 9Rnu »»h^*»df« Teuu deu ganzen Durch dteseu glücklichen Umstand aber gelang es dog

.Freilich, Tenuig l' wart, ich komme I* antwortete Hände, lachte auf uud drehte sich im Kreste^ Feldiv Besou'dttbeiten aufmeKsam^nnh 008 ""b kräftige Mädchen zu retten, das laug/zwischeu' Tod

«dr tunen, und devtlich, ganz deutlich war das!'prang laut bellend um ihn herum uud Stifte fanf, I nrhti« n h,« °k«h t * nnb ®£m?6nte ihn gut uud Leben schwebte. Die Mutter des Junkers nahm

Zhtjeg Stimme. Dun erbebte vom Kopf bis zu zu T-uu: 9 9b ^e acht g.beu: .denn', sagte er, Krelis ist versetz, sich ihrer wie der Großmutter mit auß"!rd-utltch!?

Füßen, er mußte sich auf deu Siws des Fensters .Komm j-tzt zur Großmutter hinein. Wirst alles avfseber ^nb daru^babentt*r 3a9b ®utIn; die Nachbarn uud Bauern, deren-Teilnahme

tttzeu, aber immer noch horchte er gestaunt, denn dörev. Aber wollen erst frühstücken, hörst mein Bursche? T-uu errötet- vo/Berouüae^ Dich vorgeschlagen.' durch das Ungewöhnliche deS Vorfalls erregt war,

Mnuen ging eine Thür, ein fliegender SSritt kam hab Hunger, Du auch l nicht T-nntie ?" W $ Ah,, m. lölte de» Junker und bei denen beide jungen Lenie b-liebt waren, halfen

u?er' i«mer näher uud ein paar warme Arme uw. Sie wußte ihu führe», so schwankeudeu Schrittes ?bu aber nie da,u VntFmen nnF lta'108^'1 J?6.Ao-1' fie nur immer konnten uud unterstützten die ihn und hielten ihn fest aufrecht. Ihm ging er hineiu; er mußte sich in beuLhnstnbl dr in Le, fafitennd^^'..n^? haI? " sich evdl.ch alte Fran thrersetts durch Hilfeleistungen, Gaben und

-s vor den Augen. Großmutter den Tisch sitzen, au demdie drei I haatt- Sh,r^be?r3"'er. öerIe9ef °°bl'ckeud, I Nachtwachen. Als nnn Zytje außer Gefahr war,

r»011^1? 2htjeS blühender Kopf, der av I andern glücklichen Menschen anch Platz nahmen Aber saae» ob ab ha« " ^iu und mir I sollte Teun davon nnterrichtet werden, aber jeder

^-r Sckulter l-hnt- ? war es wirklich ihre liebe mit Zytj-S Hanger schien -S eiue eigeue B wandtu s ntotenif^ " 77 M « Wetterte an seiner furchtbaren Aufregung,

Me, fröhttche Stimme, bte j tzl halb weinend, halb zu Haven, ihr Brot verschwand fast ganz im Muabe nur ein Noom mor ». schreckliche anszusprech-u - die gleich in Raserei überging. Wir haben gescheh N-ud : .Tmnis, Du garstiger, lieber, armer T-nnisl ihres BrüdttS. '"1 S«-r im Munde nur ein Tranm war?' wie der Versuch ablief, deu mau durch die Groß,

»nderholte? oder war es nicht vielmehr die See, bte I Als fie so »usammeu saßen und fnft .,r*R».f» Ier Janker fröhlich uud antwortete: I a-ntter machte. So blieb denn uichts übrig als sei»

wääs* b<"8ob ,,tawbe «

Zhtjes Schooß, deren Th-äaen auf ihn niederrannen, verlegen - " f Ufb foß etoa8 L®6 wird geschehen, Manu-, nickte der Jnnker begleitet, das seinen heimlichen Wächkr abaab Nach

6im* ud «- *'l ä. »»D. w,.d« d.,«Il4 sjs;

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn« und LMNN. <

BfÄSÄäi'Ä'ft Marburg,

U Donnerstag, 27. März 1890.

t nebst tr------------- «.«pv.vH., v

llig zu Novellen und Erzählungen.

(2030

nur noch l Mir zugefallen. Der Kurs bleibt der alte, und

I WBU 010 ^untj, wollen unserel":' S" 'v'em «cr->alyr -Dluuoen, unv um das bisher Geleistete zu er- nunvoll Damvf voraus« 1 SituHmT»«

| Abonnenten recht bald erneuern, da ohne vor- b°ch wahrhaftig nicht, sondern wert sie sonst reichen sind also zwei Arbeiter mehr nötig, mehr Zu Ehren des Prinzeß von Wales sand beiden.

h--ig. Bestellung di. Post -eine Er°«»l°r°2

liefert. Auf dem Lande nehmen die Post, ein Normalarbeitstag häufig zehnmal notwendiger Lohn der «r6tit2^ kalben I Kaiser, die Kaiserin und sämtliche Botschafter teil-

I boten Bestellungen entgegen. In Kirchhain wäre, als für viele Arbeiter, an so manchen über- mehrte Ausgaben. We? soll diese bezahlend Das Gemahlin Malets^^Leute^abmd^aiebt^d

mmmt unsere Agentur (Herr Buchbinder,tet.en S3cam.ten' der nach den Bureaustunden zu Publikum, indem er die Ware verteuert Und wenn Friedrich ru Ebren i^e« »

Rindt) Bestellungen an und in hiesiger toeit Wcn muß? Und welche Bezahlung das Publikum von diesem Ausichl7g nichts wlffen Ter für ber ^st/riahl. -

X m,cte 3cWn u"b we

0m Feuilleton kommt zunächst ein höchst Kausmann, Leute mit umfangreichen Sprachkenntniffen Nehmen wir nun ein großes Etablissement in 4 Xi , w* d"ußen wurde zum Chef der spannender Raman: ' - wist.nsch.Mch-- Blldan,. «,h. fidA«, mch. --ich-, di- <B^e'S«1ÄÄfi'ÄSTS s" *

Heiße Glutheu '

Sübbd: «**» «-» in*

Wir machen 'nach b-s-nd--s daran, an,. 'S TSminÄ» « d"LhmmÄT "»b-dm«. »sh« Tag-bsa«. errtaSte®'S merksam, daß die Oberhessische Zeitung

he einzige tm hiesigen Kreise, wie in 9U ße^n JoD[- es doch anderen Leuten auch nicht auszureißen brauchte, dann ließe sich schon viel machen I der Ansicht des Kaisers nabeaekon^,/»^1*' my

dm Kreisen Kirchhain, Frankenberg Wasjedenfalls den Aber mit dem einige« bittet Xb -"Z

und Biedenkopf ist, welche mit der Kon- P?rwnen ebenso nötia baben^s Ä lhu andere kein Hund und keine Katze hinter dem Ofen hervor- als die Kanzler krisis^sich^ngl^

tinental - Telegraphen - Kompagnie in Verbin- Arbeiter. Aber wer spricht davon 2 Niemand^' " > Wer nicht hören wlll "muß ^süblen U^h ^t in Paris, wie ein Telegramm unseres

dung^ steht und infolgedeffen alle wichtigen Am ersten Mai Ä äu ^en bJ Äben. X ±7 unb bald da-

Nachrichten sofort telegraphisch ta9e§ nach Möglichkeit gefeiert werden. Sehr hübsch, I will nur ihre Anzeichen nicht erkennen und' mirh I nh?r l 8°^rll^en bef^en blättern das mehr

»nd ,ur Kunde ihre- L.se? d-in" L-'LS'L st. M

- . M erst«. »Ni h°L,'°-°Mk'»mLL

wollen eine Anzahl von Führern der deutschen I von Hungerlöhnen zu sprechen. Was als besonderer I nebmunaen itoerftn« neue Unter-1 auf tragt, die Möglichkeit und Zweckmäßigkeit einer

» ?^'°^wokratie eine große Agitation zu Gunsten Grund für die Demonstration am 1. Mai ins Feld erwarten stehe welcher daö Ristko^ouswi-»-" n^h « Neuerung einer sorgfältigen unb eingehenden

beg achtstündigen Arbeitstages veranstalten unb sie geführt wird, das ist, die Arbeiter sollten mehr! wer bat fcbliefelirh von ntw h, ^nb I ^tu^un8 8U unterwerfen. Man brachte insbesondere

haben bereits angekündigt, daß ganz Deutschland an [ihren Familien leben. Wenn sie das nur thun I Die Arbeiter selbst Es kommt m/efi hL " ^aben: I bte Zusammenberufung bet kommandierenben Gene- btefetn Tage mit großen Masien von Flugblättern wollten, dann stände - heute bester Aber leide!' ~ ^r eine neue Ze.t! | rale mit dieser Angelegenheit in Verbindung; edt-

nberschwemmt werden soll, welche für diese Forderung ist nur zu vielfach das Gegenteil der Fall, und lettttdiM IM* ^tne reIn?^te spöttelten sogar über bte

etntreten. Täglich acht Stunden Arbeit für einen wenn die Arbeitszeit verkürzt wird dann wird es! Berlin 25 Mö/r toi- < o ., , !Harmlosigkeit der Kölnischen Zeitung, welche sich mit

erwachsenen Menschen! Wie viele Arbeiter giebt es nicht bester, sondern schlimmer werden Das ist ist in den Stand^esebt w Zeitung einer weniger interessanten Deutung dieser Zusammen­wohl m ganz Deutschland, die nicht lachen, wenn vorauszusehen. Diese ganze Redlrei vom achtstündiaen zuteUen?"welck!s Se.^MaieW^?-^ck^^ ^'o ?? Publikum aber verbreitete sich

thnen diese Worte vorerzählt werden? Herzlich wenige; Arbeitstagist nichts alseinA torsmüw ^ dMts anü.elbm m ^schauung, daß auch in diesen angeblich ge-

und die Veranstalter dieser Demonstration misten für so dumm kann man die ST*er W fonberT fenXfei aeri£ <? Neuerungen dieneue Stert,"

selbst ganz genau, daß der achtstündige Arbeits- demokratischen Bewegung nicht halten daß sie wirk- Dank für ^bren freunbMen C sich ankündige, welche, wie man annahm, nach Ueber- t°g, gerade herausgesagt, eine Albernheit ist. Es lich die praktische Verwirkl,chungchresV°rfchl!aes I berJat bittere ^bisherigen Stockungen die Gesetzgebung

giebt nur ewige wenige, sehr schwere Beschästigunger, für möglich halten sollten. Es wird gesagt, wenn Stunden durchaemacbt^ Mir ift sn m-b b°" ^verschiedensten Gebieten in Fluß bringen

»eldje pro Tag keine länger dauernde Thätigkeit ver- die Arbeit auf acht Stunden herabgesetzt wird dann als hätte Meinen fflrnfihntL H";, "erde. In Wirklichkeit haben jene Gerüchte den

stogen, und diesen ist heute schon Rechnung getragen, können mehr Arbeiter Beschäsiigung finden - es kann Liren ! Es ^ist Mir aber von Personenverhältniffe auf den

und' ständV^que/'L^ SWN^ Mau di°e Sache ^ma^chwLz^fE weißer -^nlrgmd d^; °zu° G^ 1 wenn Ich "auch dig!ngen^ die ^eingez°g7n §7? in°?er^Lag7

ft» doch -I-m-I d «-I.-N Handwe-k.meist,- --ch | -i-°m W z.p» P--i°--m j,h | w.«q.b-nd,» "d-m «Lsth« P | V-°^A«i«-L"