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Dank des Kriegsherrn für die un auslösch- lichen Verdienste Les Kanzlers mm die Armee zu Zeiten des erlauchten Großvaters bis auf diesen Tag. Der Kaiser weiß sich Eins mit der Armee, wenn er den Fürsten in höchster Rangstellung durch Ernennung zum General-Obersten der Kavallerie mit dem Rang eines Feldmarschalls der Armee erhält.
Perri sches »eich.
flöht, 20. März. Die .Köln. Ztg.« berichtet: Die Urkunde über die Entlassung des Fürsten Bismarck wurde heute nachmittag 3 Uhr durch den Chef des Zivilkabinetts, Wirkt. Geh. Rat v. LucanuS, und den Chef des Militärkabinetts, General von Hahnke, im Auftrage des Kaisers dem Fürsten überbracht.
Berlin, 20. März. Der „ReichS-Anz." veröffentlicht eine Zusammenstellung der von dem Bundesrate auf Grund des Jnvaliditäts- und Altersversicherungs - Gesetzes genehmigten Versicherungsanstalten der einzelnen Landesteile. — Der Prinz von Wales wird hier mit den Ehren eines Souveräns empfangen, da er als Vertreter der Königin von England deren Gegenbesuch beim Kaiser abstatten soll. Unter den Linden bilden Truppen Spalier, dann findet großer Empfang im Schlosse statt, Prunktafel, Parade rc. — Uebcr den Grafen Waldersee kursieren in dieser erregten Zeit auch allerlei Gerüchte. Es sollen lebhafte Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und dem Kaiser her- vorgctreten sein und es wird darauf die Nachricht zurückgeführt, daß Graf Waldersee in etwa acht Tagen nach Italien reisen werde. Jedenfalls hat Graf Waldersee an den militärischen Konferenzen am Dienstag nicht teilgenommen. Die Abwesenheit des Grafen Waldersee bei den militärischen Konferenzen mit dem Kaiser am Dienstag Nachmittag erscheint um so auffallender, als die Inspekteure, Generaladjutanten und selbst Graf Molke außer den kommandierenden Generalen anwesend waren. Die Konferenzen mit dem Kaiser fanden um 6 Uhr vor der Tafel und nachher nach der Tafel wiederum statt. — Es ist wohl zunächst eine Folge der allgemeinen Erregung, daß von allen Seiten neue Gerüchte über Personalveränderungen auftauchen. So ist schon seit einigen Tagen in den Blättern davon die Rede, daß auch Staatsminister v. Maybach seine Entlastung feder aus der Mütze, die Zylje daraus gesteckt hatte. Plötzlich flogen drei Hühner vor ihnen auf, doch tonnte er nicht zum Schuß kommen; denn sie fiele», recht wie nm ihn zv reizen, immer wieder nieder; wenn er sich ihnen aber uahte, krähten sie, schlugen mit den Flügeln »ud flogen weiter. Endlich wollte er den Versuch wache», sie aus der Ferne zu schießen — da versagte seine Flinte und fiel ihm aus der Hand. Nun krähten alle drei Rebhühner dreimal, und eines flog auf den Hut drs Junkers, wo eS fitzen blieb. .Darf ich schießen, Sautet?* rief er. Der Junker wiukte mit der Hand ein freundliches .ja.- Er legte an, und das Hohn fiel; als er todeffen hingtng, um das Huhu aufzuuehmen, war weder Huhu noch Junker zu fiudeu, aber da vor ihm lag das blutige Haupt ZytjeS und sah ihn mit gebrocheoe» Augen an; und wie er lange, lauge darauf hiustarrte, kam mit eiuem Mal die See nud das Haupt beaaou st» darauf zu bewege», auf den Welle» zurückzngehev, zu verschwinde» nud wieder heraufzutanche» und Dieder zu verschwiudeu, bis et erwachte. — Sein H°h° krähte, das Licht des Tages schien durch Fenster und Spalten. Er stand auf und zog fich zur Jagd au.
Und »uu, wie er lauge auf die See htublickte. wiederholte fich die Erscheinung; da schaute der Kopf ZyijeS zwischen deu sonnige», schäumenden Forche» der Nordsee Herdor uud ging mit deu Welle» aus und nieber.
Er wevdete sei» Seficht vo» dem Master ab und streckte fich, vor» über, auf dem Abhänge des Hügels aus, die Arme unter seine» Kopf gelegt, schlief er bald ein. Aber vor fttnem Seist wiederholte fich daS traurige Schauspiel aufs Heue; die ganze See wurde rot wie Blot uud uoMlige Flämmcheu uud Funke» tanzte» tu Kreise» darüber hi». Mit eiuem Schlage dröhnte» da zwei Schöffe. Er erwachte- auch Feldtu war bet dem G-iänsch aufgesprungen uud trabte schon ben Hügel hinunter.
Feierlich erhob fich hiuter einer beuachbarteo Düne eine blaue Rauchwolke und ein großes Volk
‘ zu nehmen beabsichtige. Als sein mutmaßlicher Nach. . folger wirb ein General genannt. Auch andere Namen zieht das Sensationsbedürfnis der Zeitungen in tue politische Erörterung, wohingegen die .Köln.
gestern wohl mit Recht bemerkt haben dürfte, 1 daß der Ue Hergang in die neuen Verhältnisse fich I ohne Weberstürzung und ficherlich auch ohne sprurrg- 1 hafte Veränderung in den Personenverhältnisteu voll- . ziehen wird.
— Die Betrachtungen, welche die „Frankfurter Zeitung' über die Stellung des Kanzlers und insbesondere über sein Verhältnis zu der jetzt tagenden internationalen Konferenz anstellt, find nichts weiter als ein Beweis für den Reichtum an Phantasie, über welchen der resp. Berliner Korrespondent des genannten Blattes verfügt. Etwas Wahres enthält der betreffende Artikel nicht. Die „Nordd. Allg Zig.' bemerkt hierzu: Es ist zunächstunrichtig, daß das Ausscheiden des Kanzlers aus dem Dienste sich an die Arbeiterfrage knüpfe. Die Meinungsverschiedenheiten in den maßgebenden Regionen haben fich vorwiegend auf staatsrechtlichem Gebiet bewegt, und die Grenzen der ministeriellen Verantwortlichkeit nach Lage der Verfaffung, sowie die Beziehungen des Ministerpräsidenten zu seinen Kollegen und die bisher dafür geltenden Unterlagen zum Gegenstand gehabt. Das Erstaunen, mit welchem die .Frankfurter Zeitung' die Thatsache bespricht, daß der Kanzler noch nach der Berufung der internationalen Konferenz im Amte geblieben sei, ist also durchaus ungerechtfertigt. Der Korrespondent des Blattes würde sich dastclbe erspart haben können, wenn er auch nur einen Blick auf die Entwickelung unserer sozialpolitischen Gesetzgebung während des letzten Dezenniums geworfen hätte. Diese Entwickelung beginnt mit der Allerhöchsten Botschaft vom 17. November 1881. Durch sie sind die Grundzüge des Systems festgelegt worden, nach welchen „die Heilung der sozialen Schäden' auf dem Wege .der positiven Förderung des Wohles der Arbeiter' in Angriff genommen wurde. Der intellektuelle Urheber dieser Allerhöchsten Botschaft ist Fürst BiSmarck gewesen. Er hat die Botschaft entwarfen und den Kaiser Wilhelm für dieselbe zu gewinnen gewußt. Fürst Bismarck ist also der Schöpfer unserer heutigen sozialpolitischen Gesetzgebung. Es ist eine Unwahrheit, wenn das Blatt von .scharf motivierter Gegnerschaft des Fürsten Bismarck gegen die Arbeiterschutz-Gesetzgebung' spricht. Die Akten liegen in diesem Punkte klar und sie sind Jedermann zugänglich. In der Sitzung des Reichstages vom 9. Mai
Rebhühner flog erschreckt vor ihr her. Teu» rief de» Hund zurück «nd folgte ben Hühnern mit ben Angen. Sie ließen fich langsam an der andern Seite d.8 Hügels nieder nnb zogen sachte mit bem Winde südwärts. Iw folgenden Angenblick erschien ein Mann auf der Höhe der Düne, der rnnd umher spähte, wo ste geblieben seien, aber sie waren schon gefallen. Darauf lud et feine Flinte bedächtig, und Tenn der Jäger sah, daß er eine Koppel schöner Hühner in seiner Jagdtasche barg, nachdem er ft einen Augenblick mit Wohlgefallen betrachtet hatte.
ES war Dirk Joosten, der einzigste Mensch in ganz Schoorl, der ihn nicht leiden mochte, nud den er nicht anssteheu konnte. Denn Dirk Joosten war ein gemeiner Bursche, dem eS nicht wideistand, das Gewerbe eines Wilddiebs mit dem eines Jägers zu verbinde». Hatte ihn do» Tenn selbst habet ertappt wie er einst spät am Abend Schlingen für Hasen legte, eine Liebhaberei, die den Bewohner» Schoo-ls einen böse» L-umund macht. UebiigevS war er ein »rechter Jäger, und brachte in einer Jagdzeit, trotz eines Wilderns, nicht halb so viel heim, was ihn sehr gegen diesen einnahm.
Sobald Dirk den Jäger Tenn bemerkte, rief er ihm halb gebieterisch zu:
»Wohin find fie gezogen. TruniS?•
-Das mußt Du wiffeu', entgegnete dieser.
.Kann ich denn durch den Berg sehen?' stichelte i Dirk Joosten: .hast schon waS?'
.Weder Haar noch Feder*, antwortete Tennis । offenherzig. 1
«Ich wobl*. rief Dttk Joosten grinsend nnb holte < an8 seiner Waidtosche einen Hasen nnb drei Red. i whner hervor, die er frohlockend in die Höhe hielt. !
.Jeder kommt an die Reihe, Dirk', rief ihm der i andere zu.
.Ja*, schrie Dirk, .wenn D» auch heute «al nicht dran kämst, Dn Blitzkerl Dnl*
Darauf stieg er die Düne hinunter und ging seiner Weg», indem er fich nach Norden wendete.
Anzeige» nimmt entgegen die Expedition d. Blattes.
fe»w d'e»nnon«».»ureaux vonHaasenstein nnbBögler
MoU"in Frankfurt e. ^'i^lwMünchen m'k!ÄS m Jahrgang.
Daube n. Lo. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, hariS-
> 1885 hat der Kanzler seine Stellung zu der Fragt ' oet Arbeiterschutz-Gesetzgebung eingehend dargelegt.
1 ®r bezeichnete es damals als „in hohem Grade wünschenswert", als ein „glänzendes Ziel", daß
' dem Arbeiter Sonntagsruhe gewährt und die Dauer 1 des Arbeitstages „billig und schonend' bemeffen : werde. Aber, fügte er hinzu: „Die große Frage, ' die sich einem zuerst aufdrängt, ist die: Ist dem Arbeiter überhaupt damit gedient? Wer bestreitet die Kosten? Der Arbeiter wird nicht die obligatorische Sonntagsruhe mit dem Verlust von 14 pCt. seines Jahreslohnes erkaufe» wolle».' Schon damals hat der Kanzler eS ausgesprochen, daß, um mit einer Arbeiterschutz-Gesetzgebung vorzugehen, der Anschluß der übrigen Kulturstaaten zu erstreben wäre, und der Kanzler ist es denn auch gewesen, der den Zusammentritt der jetzt hier tagenden Konferenz bei dem Kaiser in Antrag gebracht hat. Eine weitere Verfälschung der Thatsachen ist es, wenn die „Frankfurter Zeitung' von einem „gezwungenen Verzicht" des Fürsten Bismarck auf daS Handelsministerium spricht. Der Verzicht erfolgte auf des Fürsten eigene Anregung, zumal die Aufgaben gerade dieses Postens durch die Streikbewegungen und die fich an dieselben knüpfenden Fragen sich derartig erweitert hatten, daß ihre Lösung nur durch eine volle, von anderen Geschäften nicht beanspruchte Arbeitskraft erfolgen konnte. Die „Frankfurter Zeitung" spricht schließlich von einer feindlichen Stimmung des Reichskanzlers gegen den Staatsrat. Auch dies ist nicht wahr. Wie die internationale Konferenz, so ist auch die Anhörung des Staatsrates auf Antrag des Kanzlers beschlossen worden. Geradezu kindisch ist es endlich, wenn das genannte Blatt behauptet: Fürst Bismarck habe dem Diner zu Ehren der Staatratsmitglieder im Schlöffe gezwungener Weise beigewohnt. Wie Kaiser Wilhelm I., so hat auch der jetzige Kaiser den Kanzler mit Rücksicht auf deffen Gesundheitszustand von der Teilnahme an Hoffestlichkeiten stets dispensiert. Die Vorstellung, daß der Kanzler zum Erscheinen im Schlöffe gezwungen worden sei, beweist nur, daß der Korrespondent der „Frankfurter Zeitung" von den .Verhältnissen am Hofe nichts weiß. -
— Jetzt, wo überall der Schmerz um den Rücktritt des Fürsten Bismarck laut wird, läßt die „Freisinnige Zeitung" ihre Gefühle nach anderer Richtung laufen. Wir stellen aus der von Eugen Richter geleiteten Freisinnigen Zeitung folgende Blütcnlese zusammen und übcrlaffen es unfern Lesern, für diese Ausflüffe einer niedrigen Gesinnung die
.Nun anfs Hioterfeld, Feldtu I* sagte Trun der Jäger zu seinem Hunde, nnb ein Strahl von Mut nab Hoffnung glänzte wieber in seinem Ange, während ein frohe» Lächeln fich über fein brannes Gesicht verbreitete. Er »ahm eine» kurzen Schluck aus seiner Feldflasche und ging südwärts.
Er hatte fich den Ort, wo er die Rebhühner fallen sah, gnt ins Gedächtnis geprägt. Aller Berechnung nach wußte es eine ihm sehr wohlbekannte Fläche sein, die wie eine verunglückte Urbarmachung aussah, mit Brombeergesträucheu, einzelnen kriechenden Weiden und hin und wieder zwerghaiten Elseubäumeu. Er hielt fich inbeffen noch süblicher, als wollte er an diesem Platz vorübergehen, nm bie Hühner gegen den Wind schießen zn können. Dann näherte er fich erst dem Ort, aber die Vögel waren wild geworden, flogen lange, ehe er fie znm Schuß bekommen konnte, auf, aud flogen ein gutes Stück nach Südosten Wetter, wo ste wieder nieder fielen.
«Geduld*, dachte Tenn, suchte fruchtlos die Ecke ab, ob au» noch ein einzelnes zurückgeblieben fei, und folgte dann der Kette in derselben Richtung.
So erging es ihm noch drei bis vier Mal, gerade wie in feinem Traum; die Hühner blieben immer vor ihm, doch verlor er den Mut nicht; der Anblick der Hühner in ter Ferne, wie aufreizend er an» fein mochte, hielt ihn aufrecht. So sehr war seine Seele von ihnen erfüllt, daß ich beinah glaube, ein Hase hätte quer Über ben Weg laufen köanen, ohne baß er ihn (welch guter Jäger er auch sonst war) zu rechter Zett bemerkt haben würbe. Nachdem er »och ein paar Strmden gejagt hatte, ruhte er auf eiuem i ttatz aus, wo sei» Hanb Quellwaffrr faub. Das Tier, nicht bamit zufriebeu fich zn laben, legte fich mit dem ganzen Bauch in bie Lache, sah aber an» °°L dieser Erfrischung wieber so munter wie am fiäben Morgen ans. Tenn »ahm fich ein Beispiel dara», nnb fitzte bie Jagb fort.
6»o« war er am Berger Wald vorbei, als er da» »olt «it einem Mal wieder auffliege», nnb kurz
Erscheint täglich außer an Werktage» nach Sonn- und . .X .... .
Feiertage». — Quartal-WonnementS-Preir bei der Expo- QTÖ M Tfl •
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, 20. Mürz. Sin Extrablatt lies Reichsanzeigers von heute abend veröffentlicht dieKntbindung des Reichskanzlers Fürst Bismarck auf deffen Antrag vom Reichskanzler -Amte, vom Ministerpräsidium und dem Ministerium des Auswärtigen; ferner die Ernennung des Generals von Caprivi zum Reichskanzler und zum Ministerpräsidenten, sowie die Beauftragung des Grafen Bismarck mit der einstweiligen Leitung deS auswärtigen Ministeriums. Ferner enthält das Extrablatt eine KabinettSordre des Kaisers von heule, welche dem Gesuche vom 18. März entsprechend dem Kanzler den erbetenen Abschied erteilt und zwar in der Zuversicht, daß Rat , Thatkraft und treue Hingebung des Fürsten auch zukünftig dem Kaiser wie dem Baterlande nicht fehlen werden. Der Kaiser hatte gehofft dem Gedanken einer Trennung bei Lebzeiten Beider nicht näher treten zu muffen. Der Kaiser betrachte es als eine gnädige Fügung seines Lebens, daß er den Fürsten als Berater bei seinem Regierungsantritt zur Seite hatte. Was er für Preußen und Deutschland erreicht, was er für sein Haus, seine Borfahren und ihm gewesen, werde in dankbarer unvergänglicher Erinnerung bleiben. Auch im Auslande werde der weisen thatkräftigen Friedenspolitik des Kanzlers, welche der Kaiser auch künftig aus voller Ueberzeugung zur Richtschnur zu machen entschlossen ist, allezeit mit ruhmvoller Anerkennung gedacht werden. Die Verdienste zu belohnen, habe der Kaiser nicht in seiner Macht. Als ein Zeichen unauslöschlichen Dankes verleiht der Kaiser dem Kanzler die Würde eines Herzogs zu Lauenburg und läßt ihm sein lebensgroßes Bild zugehen.
Eine zweite Kabinettsordre spendet den
(Nachdruck verboten.)
Der Jager.
AuS dem Holländischen von C. Senden. (Fortsetzung.)
Die See ist immer, nub zu jeder Zeit ein er. haben» Anblick, ficht man fie aber von einem Platz der durchaus einsam ist, wo man nichts als bie dürre Düne rechts »nd links nnb hinter fich hat, ohne eine Hütte an ben Strand, ober ein Segel auf ihrer Fläche, so ist der Anblick biefer leeren Weite ein doppelt ergieiftnber. Ein Gefühl, als stände man wirklich an der äußerste» Grenze der Welt, »nd wäre der eiuizigfte, zuletzt fibriggeblitbeue Bewodner der Erde, umfaßt »ns. Schauernd fitzte fich Teu» der Jäger auf ben G psel deS Hügels nieber, brachte feine Flinte in Ruhe nnb starrte auf bie sonnigen Wogen. Der Hnnb ruhte keuchenb neben ihm ans, feine rott Zunge hing lang nnb trocken aus feinem Maul. Hier an bet wetten vollen See nnb doch keine 6t» Quittung I
Tenn ber Jäger holte ein Stück Brot und ein paar saure A.pfel aus feiner Weidtasche nnb teilte wit feinem Freuube, auch bie Fel. flasche »ahm et »r Hand, nm einen Zug daraus zu thn», fetzte fie tter wieder vom Munde ab.
„Nein!* fagte er mit einem Seufzer; „der Traum, der Traum, wollte nur, daß ich den Traum lob wäre l*
Er wollte den bangen träum der Nacht, über den dfir ihn schon klagen hörten, und der der Grund seiner Niedergeschlagenheit war, von fich abschülteln; aber di- Aussicht auf die See ries ihm Einzelheiten davon MLck, die er schon vergessen hatte und in die er fich Inn rasch nm so lebendiger vertiefte.
Er war wieder, wie in feinem Traum, mit ben i döhne» ber Herrin SchoorlS auf der Jagd, inbeffen । licht auf ben zu Schoorl gehörenden Feldern, sondern i ™> Berger Walde. Er trug ein neue» JagdwamS Wit goldenen sonnigen Knöpfen und eine Fasanen. 1