Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain. — Illustriertes Sonntaasblatt.
Expedition: Markt M. — Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Lag. Koch.
JUL 56
Es dämmert
schon
ziemlich allgemein die Er-
kenntnis auf, daß es im neuen Reichstage gar nicht
so heftig zugehen
die Hauptwahlen. Im neuen Reichstage hat Zentrumspartei mit über hundert Mitglieder»
die die
stärkste Kopfzahl, dann folgen die vereinigten konservativen Parteien mit rund hundert, die Freisinnigen mit siebzig, die Nationalliberalen mit vierzig, Sozialdemokraten mit fechsunddreißig Mitgliedern u. f w. Es ist erklärlich, daß die Zeitungen der Parteien, welche Erfolge davongetragen haben, ihren Triump') gehörig feiern, und daß auf der anderen Seite ein Gefühl der Bitterkeit herrscht, welches in Worten Lust sucht, aber auch diese Tage gehen vorüber. Gegen die Zusammensetzung des Reichstages ist nichts zu machen, und daß eine schnelle Auflösung nur dasselbe Resultat ergeben würde, daran besteht nirgends ein Zweifel. Der neue Reichstag trägt den Charakter der ausgesprochenen Opposition, daran ist nicht zu rütteln, und Mißmut über die hohen Lebensmittelpreise ist es gewesen, welcher ihm dieses Zeichen gegeben hat. Dieser Thatsache sich zu verschließen, hat keinen Zweck, und zu glauben, daß bie- sozialdemokratische Hochflut einfach mit Worten sich eindämmen läßt, ist thöricht. Man soll sich auch in Acht nehmen, seinem Unmut über Wahlniederlagen allzuderb Luft zu machen. Die Wähler haben ein sehr gutes Gedächtnis und Worte, wie sie neulich die Kölnische Zeitung sprach, die von einer »ungebildeten Mehrheit" des deutschen Volkes sprach, find nicht geeignet, der Sozialdemokratie Anhänger zu entfremden. Es hat gar keinen Anlaß, sich aufzuregen, man muß warten und zur rechten Zeit handeln. Die wirtschaftliche Lage, welche gegenwärtig Tausende von Arbeitern in daS sozialdemokratische Lager geführt hat, wird allem Anschein nach zum Frühjahr ihren Höhepunkt überschreiten, und es wird ein naturgemäßer Ausgleich zwischen Angebot und Nach- ftage stattfinden. Hinzutreten wird voraussichtlich eine allgemeine industrielle Preissteigerung, und so wird mancher, der heute verstimmt ist, bald die Welt mit ganz anderen Augen ansehen. WaS die übertriebenen sozialdemokratischen Forderungen betrifft, so sind sie nicht so ängstlich. Die breite Volksmafse spielt da nicht mit und zieht von selbst die Hände
damaligen Haltung »ach zu deute», für ricktig? WeShalb schenkte ich Ihnen mein Vertraue» in Entschlüsse«, die sich nicht auf Lauueu, souderu au ernste Gründe stützten? Nur einem Freunde öffaet mau sein Herz, wie ich eS Ihnen gegenüber gethau. Sie aber habe» wrtu Vertrauen gemtßbraucht, Sie habe» gegen meinen Willen gehandelt, Sie haben mich betrogen. Und da Sie mich betrogen habe», verliere ich überhaupt de» Glaube» an die Menschheit. Ich glaube vickttS — nichts mehr!'
Bet deu letzten Worteu erhob fich Auge, die in steigender Erregung gesprochen hatte, Kat an ihre» Schreibtisch nud blieb dort, abgewendet nnd von ihren Gefühlen überwättigt, stehen.
Tibeth war bloß geworden nvd zerrte an den Knöpfen seines RockcS. Er wollte sprechen, aber er vermochte eS nicht.
.Ihre Anschuldigungen, Fran SrSfin, find so schwere", stieß er endlich heran«, .daß ich vergeblich nach Worten ringe. Um wich verteidigen zn können bitte ich, mir nähere Sufklärnugen geben zu wolle» Was habe ich g.thau, am Ihr Berttaueu and Ihn Freandschast z» verliere»? Ja, eS ist wahr, ich hake etueu Auftrag vou dem Herr» Barou entgegenge. vowmeo, und ich habe «icht gezögert, mich desselben zu eutledigeu, weil der Vorschlag nach meiner u». maßgebliche» Ansicht et» guter, der Frau Giöfin nnt de» Studern et» nützlicher war. Daß aber dte Fran t iräfiu daraaS —•
.Ach, rede» wir endlich deutsch! Seheu wir »icht er»et nm da« Wesen der Sache herum!' fiel Auge ihm hefttg i» die Rede. .Sie wissen so gnt wie ich, worin der Sckwei punkt liegt! Sie stad fich wohl bewußt, weshalb ich erregt, erschreckt, ernpöt bin 1 i Beifen Sie die Maske endlich ab, Tibeth. seien Si» weuigsteuS jetzt ehrlich, nvd gestehen Sie, daß Sie Teals Agent find, deß Sie von ihm BerhattnagS- maßregelu empfingen in Angelegenheiten, die ich ab. zmoeisen suchte mtt allen Mittel», tu Aagelegeuhette», welche hervorgingen a»S zartester Empfindung und
Marburg,
Freitag, 7. März 1890.
wird. Man wird fich über die
(Nachdruck verboten.)
Sirre vornehme Fra«.
Bo» Hermann Helberg.
(Fortsetzung.)
Dieser Zwischenfall erweckte in AugeS Innerem ein solcher Heer von widerstrtiteudeu Ewpstadnugeu, daß ste zerstreut nud völlig wortlos neben ihrer kleinen Schar eivherschrttt.
DaS g-strige Gespräch mit Tibeth nud uuu diese Eröffnung! WaS würde ste »och alles erfahre»! Ste konnte eS »icht erwarte», »ach Hanfe zurückzukehren, und nur die Rückficht auf die Studer veranlaßte ste, den Spaziergang überhaupt fortzvfetze».
Bald nach dem Abendbrot schickte ste die fliehen ins Bett und ersuchte Tibeth, tu einigen wichtigen Angelegenheiten mtt ihr zn plaudern. Ans dem Manne hatte eS den ganzen Tag wie eine schwere Last gelegen, nnd wiederholt hatte er eS schon der. wünscht, TentS Auftrag übrrnommeu zu haben. Dennoch ergriff er nach einem kurzen Vorgespräch Mrst in derselben Sache wieder daS Wort.
»Ich wollte gestern noch hiuzufügen', begann er, «Mb suchte eine unbefangene Miene auzuuehweu, .daß kt Herr Baron der Fran Gräfin den Vorschlag «acht, dte Sornrnerferten auf Schloß Eder zuzn- briugen. Der Herr Baron ging namentlich davon ans, daß diese Abwechselung den fltnbein Freude wachen werde.' Tibeth forschte versteckt in Singt8 Erficht. »Und auch der Frau Gräfin sei, wie der Herr Baron meinte, Luftveränderung und Ruhe nach ben Aufregungen und Anstrengungen der letzten Z it sicher außerordentlich förderlich. Der Herr Baron bittet die Fran Gräfin dringend, diese seine Einladung auuehmen zu wollen«'
, .Tibeth', sagte Singe, den flopf schüttelnd, und sah den Mann mtt einem vorwurfsvollen Blick au.
.Fran Gräfin?'
,Wa» hatten Sie mk versprochen? Wa» hielten Eia selbst infolge meiner Erklärungen und Ihrer
letzten Wahlen und ihre Bedeutung gründlich aussprechen und dann kommt die praktische Arbeit. Den Ausschlag in allen Fragen giebt die Zentrumspartei. Wer will denn nun sagen, ob sich ein Ausw-g für die kommende fünfjährige Legislatmperiode nicht dahin anbahnen läßt, daß man sich auf den Boden der vorhandenen Thatsachen stellt? Umstoßen kann der Reichstag nichts ohne Zustimmung des Bundes rats, und Herr Windthorst ist auch nicht der Mann, sich auf einen Kampf mit Windmühlenflügeln einzu- laffen. Auch aus vielen freisinnigen Blättern klingt schon die Ansicht wieder, es werde in der neuen Session durchaus nicht so schlimm hergehen, und die verbündeten Regierungen würden den veränderten Berhältniffen in mancher Beziehung Rechnung tragen. Ein Anzeichen dafür ist schon in der Mitteilung vorhanden, das Sozialistengesetz solle gänzlich fallen gelaffen werden. Alle Parteien werden aber im Lause der Reichstag-Verhandlungen die Ueberzeugung gewinnen, daß die Sozialdemokratie ihnen allen gleichmäßig auf dem Nacken fitzt. Befreunden thun sich die Sozialgemokraten mit keiner einzige« anderen Partei, alle Ordnungsparteien dienen ihr nur als Mittel zum Zweck. Was nun den Reichskanzler betrifft, so ist sicher, daß die Krisen, welche obgewaltet haben sollen, verschwunden find. Fürst Bismarck bleibt an der Spitze der Reichsverwaltung, hoffentlich noch recht lange Jahre. Aber der Reichskanzler hütet fich nicht weniger, als Herr Windthorst, mit Windmühlenflügeln zu kämpfen, er wird den neuen Berhältniffen gemäß anders operieren. Denn es muß immer im Auge behalten werden, die Lage ist heute eine ganz andere, als vor 1887. Der Reichstag wird fünf Jahre arbeiten, und wir können uns darauf verlaffrn, daß das deutsche Volk ganz genau beobachten wird, tote er arbeitet, und darnach wird es entscheiden. Seien darum alle auf dem Posten auch außerhalb des Reichstages von etzt an schon.
Nach den Wahlttt.
Auch die Stichwahlen sind vorüber und damit ist das Reichstagswahlgeschäst in der Hauptsache ab- geschlosien. Denn die acht bis zehn Ersatzwahlen, welche infolge davon stattzufinden haben, daß eine Anzahl von Abgeordneten zweimal gewählt sind, betreffe» nur einzelne wenige Wahlkreise und sie werden auch im Ganzen kaum anders ausfallen, wie
zurück, wenn eS ihr bester geht. Aber bevor daS Letztere nicht der Fall ist, hilft alles Reden nichts. Die Leute wollen, was sie wollen, und lasten sich sonst absolut auf nichts ein. Wer dem nicht Rechnung trägt, wird bei den kommenden Wahlen genau dieselbe Enttäuschung erfahren, wie bei deu jetzigen. Die Zeiten find in den letzten zwei Jahren gänzlich andere geworden.
d«$, !5 6,1 * - -* w. 8.««
»ÄÄ'ÄiSÄ wsste d?mütim'bin"l°mein,n°k-;ibHt^ ab» ArMmA ge. dringliche und bevormuvdete'Dtenstferttgkei?nich?so demütigt bin, meinen Sie, bas Recht einer Bevor-1 weit, baß ich heute wie eine Närrin vor dem Direktor mnnbung fletoonuen zu haben, glauben Eie, mir Ihre I beS Gymnasiums bastaub. Ich bankte ibm ffir Mb» TSSX °Är-°S-u,u dürfen-.Güte gegeu^telKT Solch! s?te ÄLehmL « fi*t5»nh%!6hnA erregte« l schämte ich mich nicht, denn eS ist der Staah der den
nnL?,h? & r®1!? .^8 ®«r meint 8ebrtagten einen Teil der Pflichten abnimmt, bi!
?°£i ^rchtett, ob-1 ihnen obliegen, nm ihre ftinber zu tüchtigen Menschen w dikse Dinge zu viel und hrranzubilben. Er thnt bomit nur etwas Weises, mflis 4 erfahren Ste es noch I Sie vermögen e» ihm einst zn lohnen, inbem fie gute
Tl8/ °baIei5 e8 bas « »ab O Mer meiner Ge- Bürger werben. Wiffen Sie, was bet Direktor mk inte« a8r e k®08 £®iberte 9 Daß er weder eine Eingabe noch einen
«ur hu bat »?e8 aü?J?nbern I DaokeSbrief von meinet Hand empfangen habe! 3hm
GIB UHlDuXbi0t9f 83clcibifltBbc31 — — I IDOS fOQcn bfliu ? __ fWteAnR*
st »ä WteK' ffm «fefe.’s beb?b“m °°LEbeba. .Ehrlos - sagen Sie? Teut? - Einmal wenigsten- seien Siewahr? Ä68n9 tB b‘r Folge Ihre Tibeth schüttelle sich, als ob er die Flamme, bie
bo?f t?in 6brt£ tttkn 3" b'f'8 «ine tzans in seiner Brust emporstieg, auslöscheu, als ob er bie D T , „ . . „ . „ I übermenschliche Erregung, bie jeben Nerv in ihm
in rief Singe, außer fich I pulsieren machte, abstieifeu könne. Unb bann brang
f 0 8 J!”) der ^rzwetflung | iS heiser ans seinem Munde: .Und doch waten meine
’a“tnfn H«*“«2'^hen Sie! Gehen Sie! I Gedanken rein, meine Absichten die besten, meine 2 t 3bnen zu verzeihen im Gedenken I HaublungSweste selbstlos; nnb doch wat alle« — ko
hLs tBh *“/£“' bo8 4 vouJhnen empfing, «ach falsch bieMittel sein mochten — baS Ergebnis meiner bo8..tn der Erregung gesprochene Wort nehme i<bIunbegrenzten Hingabe an Ihre Persow fnnf "kück. Aber unseres BetsammenbleibenS ist nickt «Ihnen, Fran Gräfin, Emst Tibetb der h,nt»tor
«ehr 1* Nach biefen Worteu waubte ste fich von ihm I immer von Ihnen öerabtoiebeL*
ab nnb wollte, nicht mehr Herrin ihrer Gefühl«, ba61 w fSnrH.inn.« mm \
Zimmer verlasse«. I (Fortsetzung folgt.)
»Ich thue, »ie Sie befehle»!' flüsterte Tibeth. s
Wetttfckes Neick. I Daraus ergiebt stch, schreibt die „F.Ztg.', daß zwar
ä «i- r m *** I d'e bisherige Kartellmehrheit zerstört ist, daß aber
Verl«,.5. Marz. Der BundeSrat hielt gestern I auch eine konservativ ultramontane Mehrheit ebenso- unter dem Vorsitz des Vize-Präsidenten des Staats-l wenig vorhanden ist, wie eine fteisinnig-ultramontane. Mtnistermms, Staatssekretärs des Innern Dr. von Um die erstere herzustellen, müßten schon die Frei- Boettrcher, eine Plenarsitzung ab. In derselben I konservativen und die polnisch-welfisch-elsässischen Anwurde dem Entwurf eines Gesetzes für Elsatz-Loth-1 hängsel des Zentrums hinzugenommen werden, die ringen, bekeffend die Vtehverstellung, dte Zustimmung letztere kann nur zustande kommen durch Zurua der «»E...sodann wurde über dte Behandlung der Demokraten, Welfen, Polen oder der Sozialdemo- österreichischen Pramten-Anlethe von 1860 sowie in traten. Herr Windthorst hat sich durch Beseitigung mehreren Zoll-Angelegenheiten Beschluß gefaßt. End-1 der konservativ - klerikalen Mehrheit offenbar selbst lich wurde auf das Rekursgesuch eines Beamten in sehr empfindlich ins Fleisch geschnitten: seine Süu
Hänger find gar zu eifrig für Deutschfreifinnige und m ^n£ta8 der ostdeutschen Binnenschiff-1 Sozialdemokraten ins Zeug gegangen. Der Reichs- ^^^^ELenoffenschaft auf Bildung eines einzigen I tag ist damit von vornherein jedes positiven Schaffens Schiedsgerichts für dieselbe wurde dem Ausschuß für! unfähig, es fei denn in Fragen, wo, wie z. B. bei Handel und Verkehr zur Vorberatung überwiesen.—Idem Arbeiterschutz, das ganze Haus einig ist, oder. Es verlautet, der Handelsminister sei beauftragt wie auch bisher schon in manchen wichtigen Fragen' ®°rbi”' b^ Basis der gutachtlichen Resolutionen das Zentrum ganz oder teilweise mit den Kartell- ?cfd,$uffc des Parteien zusammengeht. — Die Sozialdemokraten, r ? Arbe.terschutzgesetzgebung an-1 die in Stärke von drei Dutzend Mann in den
en' ^^dentwürfe auszuarbeiten. Bis zur Em- Reichstag einziehen werden, habe» mit ihrer jetzigen sührung des erhöhten Arbetterschutzes sollen Ueber- Zahl auch die Möglichkeit erlangt, selbstständig Ge- gangsbestimmungen getroffen werden, wozu auch die setzentwürse dem Hause vorlegen zu können, wozu h6ei re0“8 1ÜQent4“ lfl‘ T b^'S°h« Unterschriften notwendig sind. Einer der aller- 9i? der General-LieutenantzD., i In ersten sozialdemokratischen Anträge wirb, wie schon Nute des 16. Ulanen-Regiments, Adalbert von jetzt mitgeteilt wird, die Aufhebung aller Lebensmittel- h1 S ?Ekap->els in Brandenburg zölle fordern. Da aber die Zentrumspartei für bie ° H '. M-tglred des Heirenhauses, im 76. Lebens-1 Getreidezölle ist, ist die Annahme des Antrages iahte ul Brtesm bet Friesack verstorben. Im Kriege auch im neuen Reichstage ohne jede Aussicht. Dieses von 1870/71 führte er als General-Major die 7.1 Faktum wird von vornherein konstatiert werden. __
F?b^erW«$n0abe bei Bionville Mars la Tour und! Wie englische Zeitungen auS Zanzibar berichten ver- bei Gravelotte-St. Privat. - Die «Nordd. Allg. lautet bad, ba&Lin
ßtg. versichert, die Meldung von der bevorstehenden gehen, sondern Major Wißmanns Expedition in das Verlobung der: Prmzeß Margarethe beruhe auf Innere begleiten werde. - Der deutsche StMong Grund zuverlas^er Information auf müßigen Er-1 arzt von Bagamojo, Dr. Brehme, hat an einen be- finh»tn9nn" zufolge freundeten Arzt in der Gegend von Saarbrücken
findet am Freitag Abend 6 /, Uhr unter dem Pro-! folgende Postkarte, datiert Zanzibar, 3. Februar tektorat der Kaiserin eme Gedächtnisfeier für weiland I gerichtet: „--Ich fitse feit dem 1
die Kaiser Wilhelm und Friedrich in der Garnison- vorigen Jahres hier in Bagamojo als Stationsarzt ktrche xam Besten der Gedachtniskirche WllhelmS I. dieser unserer größten unb bedeutendsten Station an unter Mitwirkung M Philharmonischen Orchesters, der Küste. Ich habe ein Doppel-Lazarett für Euro- - Als etn Ä" Sänger und Sängerinnen statt, päer unb für schwarze Soldaten, zu leiten und wäbtt/ kann der neuge- ärztlich gerade genug zu thun. Besonders in den
1 6 ^etbcn\. to,rb "uch denIletzten zwei Monaten, wo Dr. Emin Pascha hier
noch nicht ganz vollständig vorliegenden Nachrichten unter meiner Behandlung lag. Wir haben den bestehen ungefähr aus 68 Konservativen, 24 Frei- kühnen Pionier der Kultur und Wiffenschaft wieder .onservattven, 40 Natronalliberalen, 70 Deutschfrei-1 hergestellt, obschon er einen schweren Schädelbruch, i OR8im 10 ^"^rattn, 36 Sozialdemokraten, zwei Rippenbrüche unb eine Hüfteverstauchung bei »t? A U rarnntanen or ®£ fen' 16 ^oIen. und I seinem Falle aus dem Fenster erlitten hatte. Sonst etlichen Elsasiitn, Antisemiten, Dänen, Wilden. I ist das Land an der Küste ganz schön. Das Leben
Grscheint täglich außer <m Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal-AbmmementS-PreiS bei der Expedition 2*/t Mk., bet den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnfertionSgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.
«»»eigen nimmt entgegen die Expedition d. Blattes, sowie die Annoneen-Bureaux von Haasenstein und Bögler m Frankfmt a. M., EMel, Magdeburg u. Wien; Rudolf XXV Mosse in Frankfurt a. M., Berlin,München u. «Rn; ®. 8. AAT" Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin, Hannover, Paris.