El
ehe«
Wöchentliche Beilage«: Kreis-BlattD dicKmsc Marburg und Kirchhain. - Illustriertes Souutagsblatt.
«rpeditum: Mattt NI. — Redaktwn, Druck und »erlag von Joh. «ug. »och.
M 50
■Hf.
[ie;
affe!
1890. voll
P
Brich
ies«/, 102",
106'/. 100'/, 103»/»
76'/, 89'/,
100'/» 1'3'/»
73'/, 80»/, 82'/, 94'/,
334'/, 108
95*/, 104*/, 102*',
98*/, 102’/,
Erscheint täglich außer au Werktagen nach Sonn» und »_
Feiertagen. — Quartal-AbonnementS-Preiz bei der Srpe» dition 2*/t Mk-, bet den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. ttxkl.
** Freitag, 28. Februar 1890.
$90,
1 in :äts~ 1306 mch
II 9 tgen der )itte ■ zu 346 erste
:rm. 27,
er en llen, [feil' chen l an -G, 078 »h- ester i zu.
25
275
:r 1.
950 mng 126 eine tng f so« c. in 1276 then. 8.
ttung gebr. )iur 1273 S.
nweg ver-
1293
mit ißem Hans
Be-
14.
»siel- UNd
»nzeigen nimmt entgegen die Expedition b. Blatte», n ^^"^^"r von Haasenstein und Bögler »ÄS' m Jahrgang.
L Snube u. Co. tn Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, ^ariS.
ffit den Monat März nehmen auf drei Tausende. Möchte dies auch fernerhin der Fall Uebettüllung der Läaer durck Benrririrn»^^. ^n^Eerlandes, namentlich im Westen, um hundert ! ^ Friedens- wie in Kriegszeiten. Der!Häuser und der Laaerpapine seitens deS Handels IN?»k^r zugenommen hat. In den östlichen
k'vrvgnntnjc Zeitung iSta„, b„«L« nM4#. y, „ «* s°«
mit ihren Gratisbeilagen w.rd der schönste Lohn für Ihre Arbeit. Aufopfe- jewe.ligen Lagerbestände (visiblTsuDnlvreTneTirelZ ?i"lchaftsgebäuben versehen,
rung und Anstrengung sein. Berlin, den 31. Januardruck geradem der ?erbei2br,j unb ffit äußerst geringe Preise
„ , . Mreisblatt 1890. au9u^ieSi^to rta, Metin unb fföni9in.“kie $robuäenten w J1?; In den übrigen Staaten können bie Land-
fit die Kreise Marburg uud Kirchhai« | ?ie.Post- schreibt anscheinend offiziös: Die ttgt si"d?-7rkS Ät&T8Ä "icht decken^ da
und ! Nachricht, daß Emin Pascha mit deutscher Unter- rat, daß der @rla6 einesGeseües bet»»Ä d.a 11 ergiebigen Erträge die Preise der Acker-
SrtwwfÄÄÄ hl ftu$u”8 "ach Wadelai zurückkehren wolle, um dieses!Lagergeschäft und bie Laaervavier/ lWarr»nt«-f-ui!d"up"dukte so gering sind, daß die Farmer, um / Souutagsblatt für Deutschland zu erobern, dürfe Wohl nicht richtig weder einem Bedürfnis nocKLh heT^lfS? t?“1"»!« °®^Echt zu erhalten, entweder sich in
sämtliche Postanstalten, unsere Agentur in sein, da Wadelai in der englischen Interessensphäre | beugen S^broirS entbrich? °b" verarmen muffen. Nur der
ttrrchharn, sowie für hiesige Stadt UN- Iie9e- Naher liege es vielleicht, an die Sicherung Landwirtschaftsrat beauftragt seinen Vorstand w l H fro u' ? Sarmen von Tausenden vonAeckern sere Expedition entgegen. der deutschen Jntereffensphäre östlich vom Tangan- gegen denE^laß einsWar°nwesebesi7d-r' S Maschm-nbettreb ohne Arbeitskräfte, ist noch
' W 3 8 . Üka-See mit Hilfe Emins zu denken. - Der j stehenden 9?e^o^utio7 ba7ae[eflten ShLf.n * 55"'"^ "nd Profitabel. Die National - Farmers-
lenffdiM Xfilb ! .Reichs-Anzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung! motivierten Denkschrift den maßgebenden Stellen 1 h r°T * * a™e8' toa8 hier sage. Wenn
*EMl<yeS »eM. des Unterstaatssekretärs Schraut in Straßburg. dem Ersuchen zu un rbr^ b" durchschnittliche Brutto-Ertrag des Ackers bei
«er«», 26. Febr. Der Kaiser fuhr vor- welche die Einfuhr und Durchfuhr von Schweinen, der vorgebrachten Bedenken nn7si»?» ^^ ^ k bV" letLn9en Preise der Produkte nur sieben bi» mttlags 11 Uhr nach dem Gebäude des Staats- Rindern, Schafen und Ziegm auS Italien bis auf Gesetzentwurfes in eim e nae^nde^Vrü2"da.M^ beh£flt' roie foB[tn b“ die Kosten der
Ministeriums zur Teilnahme an den Abtetlungs- weitere, verbietet. — Wie die ,Hamb. Nachr.» auS einzutreten ob nicht einSrr^^ batüb” Sr°b^ °n' b,e Arbeitslöhne, die Subsistenzmittel, fitzungen des StaaisrateS. — Unser Kaiserpaar ist angeblich zuverlässiger Quelle erfahren, wäre die Nachteile für bie lanbtoM^Ä^^m??»“" Ackerwerkzeuge u. s. w. gedeckt werden? Im morgen, am 27. Februar, 9 Jahre vermählt. Am Frage deS Austritt, des Fürsten BiSmarck au, dem derm Verwertung in fich bff meto, h ?h»7 unb *Jten Westen zehren die hohen TranSporikostt» 27. Februar 1881 war es, wo Prinz Wilhelm von preußischen Staatsministerium beziehungsweise aus dem Handels-, yörfEn? unb9 $an{?ettSft erZ." der zum Markte transportierten
Preußen und Prinzessin Auguste Blktona zu SchleS- seiner Stellung als Reichskanzler, zwar ventiliert senden Vorteile übermLen« aÄ ? ? "^-1 Produkte auf. Nur der Baumwollenbau, der sich wig Holstein-Sonderburg-Augustenburg das schöne worden, mit Rücksicht auf den Ausfall der Wahlen I Liefen Antrag in aSübrMer Xri begründete nur zehn südliche Staaten beschränkt und 158 Dort .Up ewig ungebeeltl- durch ihren Ehebund habe der Herr Reichskanzler seine Entschließung wegen Hinweist auf die Äteil^Tn,^»1 r r ” 61 ° durchschnittlich per Acker beträgt, gewährt loh- zu neuem Ansehen brachten. Heute sehen Be.dedes Rückttitts vondenGeschäften aber vertagt Msnützuna^ diespekulatwenenden Ertrag. Di-Summe der AckerbauproduL
bereits fünf Sprossen um sich vereinigt, den Kron- - Den ersten Gegenstand derTagesordnung und!BörsenIin di-sem^Lande ist enorm, z. B. 2150 MMone» Prinzen, welcher am 6. Mai 8 Jahre alt wird,!der heutigen Sitzung des deutschen landwirtschafts-!wie denn ia auch die hentf»» It^cheffel) Wälschkorn oder Mais, 490 Mill,
f uod vier Prinzen, beten jüngster auch bereits der rat» bildete die Frage der Stellung derdemschm | XenS @te“U"91 W-izen, 700 Millionen Bushel Hafern 7«.
Vollendung des zweiten Lebensjahres entgegengeht.! Landwirtschaft zu SKäSäSä sich nun um die Frage: Was ist die
Bermählungstag Pflegt in der Kaiserlichen Fa des ersten Referenten, Rittergutsbesitzers v. Below-!könne DaS Getreide al« ^iden Ursache des großen Niederganges deS Ackerbaues,
«M Anlaß zu emer kleinen Festlichkeit zu fein und SaleSk-, lag folgender Antrag vor: ,,Der Deutsche! Verderbes nickt »mt-rw^n^ b"" de» wichtigsten Industriezweiges? Die Ursache»
gehl niemals vorüber, ohne daß dos hohe Paar Landwirtschaftsrat beschließt: I. In Erwägung, daß nehmlich GeaeÄtand^ B^^E '^rde °rJf*nb verschiedene. Zunächst liegt der Hauptgrund ^gegenseitig beschenkt Möge auch da, zehnte l, für die landwirtschaftlichen Produzenten die der- man dürfttnicht d!s unent^bVlickste beschränkten Export der Ackerbauprodukte;
Eheiahr ,hm und mtt ihm dem Baterlande Glück zeitigen gesetzlichen Bestimmungen wie die bestehenden mittel zum Spstlballe ^ ö ^O^ ^^ feit fünf Jahren um 33 Million«
«nd Segen bringen. - Ihre Majestät die Kaiserin geschäftlichen Einrichtungen und Gewohnheiten den lasten. P toßbet SpeIuIatl0n werden l Dollars jede« Jahr abqenommen. Es konkurrieren M das Protektorat über sämtliche Provinzial-, Be-1 billigen Ansprüchen bei Lombardierung und Beleihung l —Die Lage der Landwirtk<4>ntt ir» ■ l“*1 be" Bereinigten Staaten im Export von Acker- zncks- und Zwelgvereme des Vaterländischen Frauen- der landwirtschaftlichen Produkte genügen; 2 die Deutschland allem eine 2? % • e ??" Produkten Ungarn, Rußland und BrMsh-Indien. - Vereins übernommen und in dieser Veranlassung an gesetzliche Einführung des Warrantsystems folgende Oieans in b« bie ?,„S m be8 anderer Grund liegt natürlich, da d r Expott
den Vorstand d-S letzteren in Berlin, zu Händen Gefahren in sich birgt, a) Schaffungeinesnmen! schttnt'eine Ver«"-Sten Staaten I beschränkt wird, in der Ueberprodukt,°nwelche Kmen
der Vorsitzende« Gräfin Charlotte von Jtzenplitz,!BörsenpapierS, welches nach den Erfahrungen im z! sein Einem Berickt ^sSkÄ^ Anmarsch Absatz findet und die Preise herabdrückt. Es sollte folgendes Handschreiben gerichtet: Mit Einwilligung Auslande zu Böisenspekulat.onen gemißbraucht werden wir die nachfolgend e?! bneSbe ©TeCeTnS6" 1" Ziehung die Aufmerksamkeit der Farmer deS Kaisers übernehme Ich mit Freuden daS Pro- und damit die Gefahr einer häufigen Störung in! Die ßaae her darüber. I darauf gerichtet werden, eine größere Mannwfaltia-
Ich von Ihnen gebeten worden bin. Mit Bewegung deS Hande» und Berkehrs herbeifübren aewesen wi- Produktwn die andere deckt. Ein anderweiter wicb-
Hpi~ph Stof»«* fliörotH I <>.,hiiflu'» j. . p-M । ©ebieten der wird so 'sc§!cht^n^Srifl^iabü'tofe6?,91/6^ r8” .®r?nb bie Verarmung des Farmerstandes
hohen Dahmgeschiedenen, deren Wett dieser Berew Industrie und verstärkte Einfuhr ausländischer Pro- wirtschaftliche^ 9?a6 bem Sfu8 bn„ l te ,b5n Wn Schutzzöllen der Union, welche
»ar Die Kaiserin Augusta hat ihn begründet und dukte, insbesondere wenn auch ben fteuerfreim Sägern bie Farmen des Landes ein^ W^ n ^^O hatten sast ausschließlich bie Fabriken und Manufakturen pl ihrer unbeschreiblichen Freude durch Ihr aller die Berechtigung zur Ausstellung von Lagerpapieren Äi^entoZ S SerAft ber * be« Samerfianb
I ' v'eier-verr ist fort-notwendigen Bedürfnisse an Werkzeugen von Eisen
tRachdruck verboten.) I Ich nehme mir die F-etyeit, dies zu rekapitulieren, nach Einblick in ib» ======—-e—g-HH**
to« wÄ.e«,.»«... ,L% LSÄ! s* ^ÄFiSS11»«ä'K.ää’.Bs B Iontete ta überraschend glatter statte so bitte ich von vornherein ,u verzeihe», daß BeMmmtefte, daß^ste i?re? 5w»«st„„8"^k''^bk°8 ktr Neuordnung aller Berhättniffe den Dienst btt Form tote folgt: Ich Dinge berühre, über die mich au»,»lasten mir mftnf*Tm.h «„2 ^-.^reu Haurstalld aufzulöseu der Frau GrSfiu verlasse»? ®
,Hochzuverehre»der Herr »arovl «im Srnude uicht -»kommt, «der nur durch Sri!?tm ^?ke ihrer überflüssige»I Wen» ich die letztere Fraae anf««rk, fn mh. t*
gSVS.' teÄÄÄ Ä” «Ä M L •“StS
S Ulster diesem Eindruck, daß Ihnen entweder mttn sei»,m Leben selbst ein Sude gemacht habe. 9 fer^hte <»»!««««. I» jedem Falle werden Sie Siaerfierr 0,ml6
bchreibeu vorenthatte» werde» würde, oder baß sein! Eoban» berichtete ich, daß das BaakbaaS die I 8® Dueu, gnädiger I verstehe», daß ich kein dovvelteS SbM
3°halt Sie schädlich auftege» könnte. Zahlungen an nn« ttngestellt. 3ch lmiß »icht ob L 1 ±ab‘8^öt®L-beuSver- uud mich ein« S0»eXn4e8
. ,3ck muß aber meta Bedenken wegen der -tage.! Ihne» da» zweite Schreiben zugegange» ist?' Di«! teibtii^nnh^rn«8®^«^^^® Jfl”ne Schaden I machen würde, wen» unsere Verabrednoaen aaMta
feetene» Umstände Niederschlage» u»d gebe mich bei I Frau Gräfin befaubeu stch io'etaem sehr tronriflen 1 vor, sich I ber bisherige» Weise bestehen bleiben. 9?n 6°Bi ta
hin, baß ich für alle Betttligte» das Zustaube, ber zwischen hesttgem Schmer. uub An«" ans RnttchlL Ä^7°.b^ 3»ttfel 6ofern eS meine »fi»S »i L
Wichtige thue, weuu ich meine Zelle» an Sie absenbe. viüchea de« Vorwurfs gegen ben berforbeeen ßemi I »7h?« k-ineSwegS beschränke» werbe, »tcht l möchte ich mir ben aeborfamen 3<d befinde mich „dem ta einem Znstand des G.afe» nnd mtd, fdbft » djfette. $e« ß6b,6Mft f«?.8n btfi 36,“e® ta Sutanfi befe <4 bd ber SrroÖ^^
Zweifels, der mich solchergestatt bedrückt, daß,ick! erreichte die Erregung der Fcau Gräfin als ick — !n„d 1 Gräfin, die 6. verlasse» I thae, was mit de» Eatschließauaen der Sran (Bräfin
Vrtchr-tlig auch um meiuttwille» Jhueu die Verhält- ich bitte, mich deshalb uicht zu verdamme - ibr JrftU n utcht feststehendeu Orte in Wtderfpruch g?rä? uud somst uur i/dem Sinne
«ffe darlegeu mnfc Mittellang machen maßte, wie die geg?nwätttge Bei! Mittel» ttmuttckst« ben ihr blttbe»de° zur Berfüguu° deS Her^ Bawn blttbe, daß ich »ach
SIS Eie, gnädiger Herr, 6. verließe», trat ich I wögellSlage fei, uvd welche Stellung Sie auädiaer! mick Rfinen4”«»*«1?» ^eD^n da» Auftaueu an I beste» Kräften über das Wohlergebe» der Famllie Mrmaße» ta Ihre Dienste, nnd Sie nahmen Herr, za dieser berett« früher ei^Lmtotf Ä ?»?' »Ä» ?bea werde, wache. Wen» ich die Hand dazu^iete, das E?/^
*k da- Wort ab, in dieser Sttllang nur daS Best« Fra» Gräfin befähle» mir ,» fpre47nTi4ßanb I ßerrnSn« 0^^b“6 » dem tham der Fra» Gräfin für Rechnung bei H«m
m t.’T u H"Ä>afi, bie gräflich- Familie im Sug« I bei StiÜschwttge» vor ber Wahl einer falsche» Be- j tamme» lafftn totobl”“^ IetaeiW Mittellungen zu-1 Baron zu erwerbe», so glaube ich, dadurch nicht n», L?°dalteu. Sie gaben mtt genaue Justruktiouer. mteilaug, Ungnade und Entlassung. S b SJ'o* ln f,R, n „ . -hrUck gegen die Fra« Gräfin -» handel?.
baode» mich durch meta Wort, daß uvs«r ttgent-1 Es handelte sich um Geld; mtt hatteu keine» R* ihr,™ T ’° 8eÄra alle», was Nochmals bitte ich um Berzethuua meine Be.
Mf8 LerhältutS, wenn eS mir gestattet sei» dars. Jch mußte also die mouaütche Rate ttuforderu »nblbta ich 65^ «nehtlna“18 n« m ” ,dn^e', °°§?dut, I fugutffe burch Darlegung persönlicher Suschauunaeu ttese» Ausdruck zu gebrauchen, »tu «eheimuiS zwischeo mich rechtfnttgeu, al» ich wegen mrgenüaeuder InnÄSL8 Ä’ b^.»»°dote» Pläne und durch die Berührung intimer Berbältnisfe Är"
bleibe. lQailtung artt leer« Händen zurückkehtte Dtt ^r ! bIetbt ,allerdtag» nicht» andere« I schritten zu haben, und hoffe im 6brin,» fkflt
Unter den Sefichtspurtten, unter denen Sie mick j gäbe meiner kleinen Ersparnisse wie» die Fran Gräfin! wackwn. ^°ichbI «£?bifle &at aaS "einen Datteguugen^ eta riLttae» 3brem Berttanen beehrte», glaubte ich »tckt nur wiederholt schroff zurück. Ö WOn” ta 8tIb »“ S-wtaneu verwögen^ 8
Unrechtes zu thou, sondern t« G-geut il wie! Rach allem werde» Eie, gaädiger Lerr verSeb,« 1°®? viertausend Mark, die einen baren Kapital I Ich empfehle mich dem ferner.« gR.MMir.
WtMW. I Trotz all meiner Borstellnugeu bestand Fran Gräfin j Soll ich scheinbar den Berkanf znlaffen unb ttM | “ piorfaeH