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KöchMichr Beilageu: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Illustriertes Somtaasblatt.

Expedition: Markt UI. Redaktion, Druck und Berlag von Joh. Ang. Koch.

M 43

Reichstagswahl

G-dankc» ntdt auch zu Teut gewendet hätte», wenn nicht die Hoffnung in ihr sich geregt hätte, er werde sie nicht verlasse», sitzt, wo die Sorge sich gegen sie herauwälzte.

Aber in diese Hoffnung mischten sich Angst uud Scham. Jetzt, vielleicht In diesem Augenblick, war Tut sckou nicht mehr unter deu Lebenden. Sie zitterte bei dem Gedanken, aber sie schüttelte sich auch in seelischer Qual, wenn sie überdachte, daß sie fortan auf seine Wohlthaten angewiesen sein sollte.

Ihr Stolz bäumte sich auf; sie faßte die wirrsten Entschlüsse, bis sie nach langen Jrrgängeu der Hebei» leguva immer wieder zu der entsetzliche» Einsicht mrückk.hrte: ES bleibt entweder nur die Wohl- ldätijik-tt fremder Meuscheu, damit Deine Sinder leben können, damit sie nicht darben nvd vergehen, damit sie erzogen werden, rm brauchbare Mitglieder der weuschlicheu Gesellschaft zu werden, oder

Ja, da kamen ihr andere furchtbare Gedanke» die auS Hilflosigkeit uud Verzweiflung geboren wurden. Wie wäre eS, weuu sie mit ihren Kindern dem folgte, der hier iw Sarge lag? Was staub den Armen bevor! Demütigung, Eutbehrnug, Not gar Schande.

Sie hörte sie klagen uud weiueu. Sie scharten ick nm ihre Mama. Sie bettelteu um die tbuen j tzt entzogenen, rotwendipfleu Tinge, sie wollt.« auch ihre unschuldigen Liebhabereien befriedigen, sie kamen, damit ihre kleinen Herz.» getröstet wurden.

Und die Meuscheu! Wie sie zische'teu uud mit d.u Fingern zeigtev, wie sie sich abwaudte» oder gar Höwisch frohlockten, daß diese übermütige, verwöhnte Fran die Bitterkeit deS Lebens nun auch endlich kosten wußte wie sie selbst.

Wie daS all.S ihre Seele marterte! Ja, lieber wollte sie ihre Kinder, sich selbst täten--

Aber ein Herz wie daS ihre mußte schon bei dem bloßen Gedanken an den Tod ihrer Kinder stocken.

Neiu! nein! Entsetzlich! Lieber Not leiden, jo betteln, al8 ihren süßen Geschöpfen auch nur ein

gewiesen hatte, daß die heutige Versammlung nicht allein dazu dienen solle, unseren Kandidaten, Herrn Geh. Reg.-Rat Steinmetz zu hören, sondern sie solle auch vor allen Dingen den Beweis liefern, daß die Liberalen entschlossen seien, Hand in Hand mit den Konservativen für dessen Wahl zu wirken nicht aus Furcht vor den Gegnern, sondern weil man so dem Vaterlande und unserem Kaiser in der Erfüllung ihrer großen Aufgaben am besten zu dienen glaube. Herr Geh. Reg.-Rat Steinmetz, welcher hiernach das Wort ergriff, sprach zunächst dem nationalliberalen Verein den Dank dafür aus, daß derselbe seine zunächst von konservativer Seite aufgestellte Kandidatur so ihatkräftig unterstützt habe. Es gehöre in der Thal eine häufig vergebens gesuchte Großherzigkeit dazu, um der Sache willen, die Jahre lang be­stehende, bisweilen selbst zu politischer Gegnerschaft gesteigerte Verschiedenheit der Ansichten zurückzu stellen und nur vorwärts den Blick gerichtet, Seite an Seite mit Andersdenkenden zu kämpfen, er werde sich dies zum bleibenden Gewinne rechnen. Sollte das heute noch unberechenbare Wahlergebnis nicht zu Gunsten der staatserhaltenden Parteien ausfallen, so werde er um seiner Person willen nicht trauern, sondern in Zufriedenheit seine Amlsthätigkeit fort­fetzen, dagegen könne es der Sache halber niemand tiefer als er beklagen, wenn es der gegnerischen Agitation gelingen sollte die Vertretung dieses Wahl­kreises zum zweiten Male in die hier nur allzusehr bekannt gewordenen antffemitischen Hände zu bringen. Redner verbreitete sich dann nochmals kurz über seine Stellung gegenüber den Aufgaben des nächsten Reichsiages, indem er auch die neuerdings erfolgten hochbedeutsamen Kundgebungen unseres eihabenen Kaisers in der Thronrede vom 25. Januar, in den beiden das In- und Ausland mächtig erregenden Erlassen vom 4. Februar und in der Rede bei Er­öffnung der Staatsratssitzungen .näher berührte. Weiter verwahrte sich derselbe gegen die seitens der Gegner seiner früheren Programmrede unterstellten Mißdeutungen. Wenn z. B. der antisemitische Reichsherold" meine, kein Christ könne mit gutem Gewiffen mehr für ihn (Redner) stimmen, weil er gesagt habe:Lasten Sie uns die als besonders jüdisch hingestellten Eigenschaften auch bei uns selbst bekämpfen, wir sind nicht frei davon", so überhebe ihn die Kindlichkeit eines solchen Angriffs der ein­gehenden Widerlegung, indesten zeige sich auch hier wieder die verhängnisvolle Ueberhebung der Partei­leitung, denn die Leser desReichsherold" könnten doch unmöglich so blind und unwissend sein,

(Nachdruck verboten.)

Eine vornehme Frau.

Bon Hermann Heiberg.

(Fortsetzung.)

male für den längeren Zeitraum von fünf Jahren zu vollziehenden Wahlen. Der Reichstag darf nach 19jährigem Bestehen des geeinten Reiche« sich noch nicht dem Stillstand hingeben; Stillstand wäre Rückgang. Wer den verhüten will, muß Männer wählen mit dem ernstlichen Willen Positive- zu leisten, nicht solche, welche sich außerhalb der Gesell­schaftsordnung unserer Staaten stellen, auch nicht solche, welche in leidenschaftlicher Bekämpfung einer Raste ein einseitiges Ziel verfolgen, endlich auch nicht solche, welche ihre Hauptaufgabe in der Opposition gegen den großen Staatsmann suchen, dem wir mehr ver­danken als allen Staatsmännern der letzten Jahr­hunderte. Es sei eine hohe Freude, daß sich die Ordnungsparteien im hiesigen Wahlkreise zu gemein­samem Vorgehen verbunden hätten und schließe er mit dem Wunsche daß dre Wahl zum Wohle des geliebten Vaterlandes gereichen und dem ernsten Ringen der Segen nicht fehlen möge! Nach Beendigung dieser Rede ergriff Herr Geh. Rat Münsch er das Wort um namens der Konservativen seine Freude über das feste Zusammengehen der ver­einigten Parteien auszudrücken. Soweit die Ge­schichte des deutschen Reiches zurückreiche habe man keine politisch so glückliche Zeit zu verzeichnen wie die gegenwärtige und sei es unsere Aufgabe, nach besten Kräften für die Erhaltung und den weiteren Ausbau _ dieses Zustandes zu sorgen. Einigkeit mache stark und der gerechten Sache fei eine gute Zukunft beschieden. Auch Herr Geh. Rat Profestor L. Schmidt trat mit warmen Worten für die Wahl Steinmetz ein und bezeichnete es für den hiesigen Wahlkreis als eine Ehrensache, die bisherige Vertretung im Reichstage nicht fortdauern zu lasten. Herr Profestor Lehmann protestierte hiernach energisch gegen die seitens der Sozialdemokraten seinen vor vier Wochen gesprochenen Worten gegebene Auslegung und entstellte Wiedergabe derselben in einem zu Elberfeld erscheinenden Blatte und er­klärte, die über das Vergangene herrschenden Meinungs­verschiedenheiten seien nicht solcher Art, daß er nicht, eins mit den von Herrn Geh. Reg.-Rat Sten wetz dar­gelegten Aufgaben der Zukunft, freudig für besten Wahl eintreten könne. Es halte, beeinflußt durch die Lehren der sozialdemokratischen Führer, den Ar­beiterklassen sehr schwer sich davon zu überzeugen, daß einem großen Teile der Besitzenden der Wunsch einer Besserung ihrer Verhältnisse sehr warm am Kerzen liege und diese Kreise gewillt seien, mit un- erem Kaiser Hand anzulegen um diese zu erreichen. Diese Wahrheit könne für diejenigen nicht im Zweifel

daß sie trotz der leider nicht seltenen Ver­urteilungen christlicher Angeklagter annehmen könnten, die Bestimmungen unserer Strafgesetze gegen Wucher, Betrug und strafbaren Eigennutz seien nur gegen das Judentum gerichtet. Es sei ja unver­kennbar, daß in vielen der von der antisemitischen Preste so leidenschaftlich verfochtenen Sätzen ein Körnchen Wahrheit liege und darin bestehe die Ge fahr des Eindruckes auf die weniger Urteilsfähigen aber durch die einseitige Aufbauschung solcher Kamp ziele werde das Volk von den großen Aufgaben welche unserer Zeit gesetzt seien, abgelenkt. Er bleibe dabei, die Gesichtspunkte auch des besten Antisemitismus als viel zu enge zu bezeichnen und könne nicht Unterlasten, auch hier noch einmal aus den auffallenden Umstand aufmerksam zu machen, daß die antisemitische Kampfmethode im hiesigen Wahlkreise ein Ausgehen von christlicher Grundlage gänzlich ver­missen laste. Ferner weise er die Annahme zurück, als habe er mit seinen Worten:auch ich wünsche alle erreich­baren Schutzwehren gegen das Bordrängen dischen Einflusses auf unser Staatsleben" sagen wollen, er erstrebe die Beseitigung des den Juden für die Ausübung ihrer staatsbürgerlichen Rechte durch die Verfassung zugesicherten Schutzes. Redner weist hiernach auch die von Seiten der Sozialdemo­kraten gegen ihn gerichteten Angriffe zurück und prä­zisiert nochmals seine Stellung zum Sozialistengesetze, wobei er zu dem Schluffe kommt, daß alle die vorerwähnten, unter sich so verschiedenen, nur in der Opposition gegen den Gang der staat­lichen Entwickelung übereinstimmenden Richtungen uns bei dem Wahlkampfe im hiesigen Kreise ent­gegenstehen und wir anscheinend auch hier wieder das seltsame Schauspiel erleben könnten, daß eine das Wohl der Kirche voranstellende Partei ein un­natürliches Wahlbündnis mit offenkundig religions­feindlichen Richtungen einzugehen nicht scheut. Nur mit der äußersten Anstrengung aller Kräfte könne eS nach den schon einmal gemachten bitteren Erfahrungen den staatserhaltenden Parteien gelingen, den Sieg auf der Wahlstätte davon zu tragen. Redner unterzog dann die segensreiche Friedenspolitik des Reiches und weiter die teilweise schwebenden Fragen der Regelung der Reichsfinanzen, der Landwirt- chaftszölle, der Hebung des Bauernstandes, die Einführung des bürgerlichen Gesetzbuches, das Sozia­listengesetz und die Albeiterschutzgesetzgebung einer eingehenden Erörterung und schloß mit den Worten: Aus der Wichtigkeit der Aufgaben ergiebt sich die große Bedeutung der bevorstehenden, zum ersten-

Haar krümmen! Und Sterben war nicht allein Sache des Willens; zum Selbstmord gehörten tausend Dinge die sie nicht verstand und bei deren Vor­stellung ihr graute.

»Barmherziger Schöpfer, vergieb! Vergieb auch Du mir, mein Carlos, diese gröblichen, unreinen G,dank-n!' betete Ange mst gefalteten Händen und atmete, auS dem Schauder ihrer Vorstellungen be­freit, erleichtert auf.

uSie besaß so kostbaren Schmuck, daß sie durch d'ffen Verwei tung noch eine Zeit lang ohne Wohl» 'haten leben konnte. Diese Ueberlegnng war ihr ae. kommen in der letzten, schlaflosen Nacht und er­leichterte ihr wenigstens die nächsten Sorgen.

B-vor Ange durch die Handwerker, die den Sara chli.ßeu wollten, aufgestört, das Zimmer verließ brachen ihr noch einmal die Thränen unaufhaltsam aus den Augen. Sie rief eilend die Kinder herbei, lt-ß ste nieder kuteen und betete mit ihnen.

.gattet Ihr ihn auch recht lieb, Euren Papa?» schluchzte sie.

Die Kinder nickten ängstlich und scharten sich mit den feinen, blaffen Gesichtem um ihre Mama

stch wieder i« Thür wandten, schmiegte ich die kleine Auge an ihre Mama und sagte: .Wird iapa auch so hübsch begraben wie Carlitos?"

Bei dieser Frage zuckte Ange zusammen.

.Nein, Auge, nein! Onkel Axel ist ja nicht da.'

»Kommt er denn nicht S"

Ange antwortete nicht; ste bewegte um scklnch^nd daS Haupt und zog hastig die Kleinen mit sich fort, die nun zum l'tztrvmale das bleiche «eficht ihres PapaS gesehen hatten.

* * *

Während der Graf noch über der Erde stand, war ein Brief von Frau von Ink an Ange eingelanken. _ .Ich wnß eS Ihnen auSsprechen, gnädige Gröfia', ckrieb Olga, .wie sehr ich schon bei dem Tode Ihre- herrlichen Knabe» mit Ihnen gefühlt habe, und wie wich heute Ihr Schicksal bewegt! Sin

Fremder vermag gegenüber einer solchen Tiaaer nichts. Das barmherzigste und mitleidigste Wort muß ohne Wirkung Verhallen, weil die Besänftigung deS SLwerzeS nicht abhängig ist von äußerlichen Einfluffen, sondern in dem Menschen selbst reifen muß durch die allheilende Zeit. Und unter dieser Erwägung, gnädige und hockverehite Frau, wird vielleicht auch meine ans aufrichtiger Teilnahme oervorgehende Bitte wirkungslos fein, daß Sie sich Ihrem Kammer nickt allzusehr hing den und sich d-r Hoffnung nicht verschließen mögen, daß auch für Sie wieder lebensfrohere Tage znrückkehren werden. Ich wünsche eS von ganzem Herzen und wurde überaus glücklich sein, wenn Sie mir gestatten wollten, Jh,eu bald einmal mündlich mein Beileid auSdlück.n za dürfen.^Glauben Sie, ich Bitte, au das herzliche

»itgefühl und die verehmngSvolle Freundschaft Ihrer sehr ergebeueu

« t k i t Olga von Zok."

Ange sand in der Aufregung, Unruhe m-b Sorge ber ersten Tage keine Zeit, biefen Brief zu beantworten. Sie ward aber an ihn erinnert, als bald nach dem Begräbnis es war der erste de» neuen Monats T'beth sich ihr mit unschlüssiger Miene näherte und erklärte, daß das Bankhaus weitere Zahlung"» verweigere. ES habe, berichtete er, den bestimmten Auftrag, nur gegen die eigenhändige Quitinng deS Grafen Geld zu verabfolgen. Er der Bankier "sie ja nicht, ans welcher Quelle jene Summen offen, und müffe deshalb jedenfalls erst nähere Weisungen rückficktlich der weiteren Ordnung der Angelegenheit auS Berlin abwarten. Daraus ergebe sich alles Übrige.

Ange verlor auf Augenblicke gänzlich die Faffuna Schon der Entschluß Trbeth wie btshei den Monats, betrag erheben zu laff-n, war ihr namenlos schwer «swordeu. Zweimal rief sie ihn, als er sich schon d!» ^lnabgewaudt, schamerfüllt zurück. Erft

h'f ®ejotei8 Auseinandersetzungen über

ble unbedingte Notwendigkeit: die Beftreiinng der

Die wenigen Tage bis zur Reichstagswahl werden genügen, daß Jedermann die etwaigen häus­lichen und geschäftlichen Hinder­nisse beseitigt, welche der Ausübung seines Wahlrechts und seiner Wahl- Ipfiicht am 20. Februar entgegen­stehen. Es ist eine heilige Pflicht, die jedem Staatsbürger obliegt. Aus Gleichgültigkeit oder Trägheit seine Stimme ruhen zu lassen ver­trägt sich nicht mit Ehre und Ge­wissen. Wem das Wohl des Vater­landes am Herzen liegt, der trete flohen Mutes an die Wahlurne und gebe in unserem Wahlkreise seine Stimme dem Kandidaten der staatserhaltenden Parteien

HerrH Aeh. ,Reg. - Rat Steinmetz Litt Marburg.

Kommt Alle und der Sieg wird ser sein!

Marburg, 18. Febr. Die gestern im Saal- Hau abgehaltene, vom Borstaub bes national- liberalen Vereins einberufene Reichstagswahl­versammlung, gab nochmals kurz vor der Wahl ein glsnzenbes Zeugnis von ber in hiesiger Stabt herrschenden großen Einmütigkeit der staatserhaltenden Parteien und ihrem festen Entschluß bei der bevor- ßehenden Wahl nach besten Kräften für die Wahl ihres Kandidaten, Herrn Geh. Reg Rat Steinmetz, einzutreten. Dieselbe wurde gegen V,9 Uhr von km Vorsitzenden des liberalen Vereins, Herrn Oberst Nebelt hau, mit einem Hoch auf Se. Majestät den Kaiser eröffnet, nachdem ber Genannte darauf hin-

»Du irrtest, 6uuo«!' ;uhr Auge fort. »Ick «rtm alle», weil ich e8 fand, weil Tu mir nie einen oeang, eine Beschränkung auserlegtest. Ich wäre vickt minder gltckl'ch gewesen tu bescheidenen Ver haltnisseu, denn Deine Liede, ber Besitz unserer «Inder mar mein Glück. Ja, vergieb mir, daß ick liitt selbst erkannte, wie ttzöricht mein Leben war, M) ich nicht aus den mich umgebenden Erscheinungen Ungleiche zog und eine L benSweise änderte, die Won die taufenbfältige Not anderer verbietet. 81b. t, 6arlo8, begehrte ,ch auch für meine Person viel, n hast wir verziehen, weil ich eS nicht btffd Jnpanb. Hier, hier schwöre ich Dir in dieser clnnte, mein Carlos, baß ich denen, die Gott mir Nhaltku hat, eine tune, sorgsame Mutter sein will Dd, vermag ich eS, sie zu braven, tüchtigen, ein- TOen Menschen erziehen werde. Wie graut mir «Ute vor btm Reich,bum! All.S, was mich umgiebt Ak wich an. Es find die Bilder des Scheins, bei l-üge, ber U-berhtbuup.'

Ange sank schluchzend an dem Sarge nieder, «tzt kamen ihr auch wieder die Gedank-n, die sie bleich nach ihres Eatteu Tode beherrscht hatten: «as sollte aus ihren nnmflntigen Kindern werden? «8 war begreifl'ck, daß ein so seelevvolleS Wesen nie Ange Clairesort miit.n im Schmerz Betracktunger Ar ihre Zukunft an stellte, b.un ihr Denke» und Whleu war zv eng mit ibreu Kinder» verwach im. «nch ihre Eupörur g, auch die Ausbrüche ihrer Ver- «k'flnng wäre» nichts andere» als ei» Ansfluf Ver Liebe gewefto, jedoch bald wiche» diese E-. jungen einem sänke» Schmerz, in dem sie oll Ai würfe von dem Toten abznwälze» suchte. Sie * oll in fühlte fick schuldig.

ES wäre unnatürlich gewesen, wenn sich Auges

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und 1

ttÄWSS.» Marburg, tt t

* Mittwoch, 19. Februar 1890 ÄS'.TaÄM Jahrgang.

»ttiwe u. wo. tn Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.