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WcheMche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. Illustriertes Souutaasblatt.

Expedition: Markt 81. Redaktion, Druck und Verlag von Joh. Ang. Koch. "

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wurde, gab es Szene» mit Carlos. Er sandte den Diener, den Ange um Geld zu ihm schickte, ohne solches zurück, und dieser stand daun ratlos do. Tibeih ging mit b> drücktet Miene umher, und durch die offene Thür sah Ange deu wartenden Loten, der nicht befriedigt wurde, uud die bettoffene» Gesichter ihrer Umgebung, die ihre puwmeu Bemerkungen wachten.

«Konrad soll anspanvenl" befahl sie ein ander- mal, vud wenn sie zvm AvSsahrev gerüstet, hinab- steigen wollte, stand statt deS Wagen» der Kätscher vor ihr nnd erklärte, da» eine Pferd sei krank. Ange fragte nicht, weshalb man patt der Schimmel nicht die Braunen anspanne; die Brauueu waren verkauft worden.

Wenn e» ihr plötzlich durch deu Kopf fuhr wie rüher, Freunde um sich zu versammel», schüttelte Carlo» den Kops, uud stMt de» reich beladenen FrühstückStischeS, welcher sonst für gern gesehen» Säste immer bereit gewesen war, standen »uu kleine Srodschvittchen neben einer bereit» angebrochenen Flasche Wein ans der sauber gedeckte», aber kargen Tafel.

Nicht» durfte mehr augeschriebeu werden. Tibetb erklärte, lediglich Geld für die tägltcheu Bedüifvrffe zu habe» uud besondere Ausgabe» »vr nach Rvck- prache mit dem Grafe» bestreite» zu tonne».

Di nrten iu Küche »ad Stall begegnete man mürrischen Mienen. Teil» wirkte die Kündigung bi 8 größt en Teil» der Mitbedtevpeten nach, teils verglich man die alten Zetten mit den nuten nvd and sich enttäuscht. Die reichliche» Trinkgelder, welche die Gäste bei dem tägliche» Verkehr und uack de» viele» Gesellschaften tu dte Hände der Diener- chaft hatten gleiten taffen, bliebe» j tzt au».

Die FamUte Clattefott ward hämisch und tadelnd von ihrer eigenen Umgebung b« sch» atzt, die au die rlötzlichen Veränderungen und Einschränkungen zudem dte übertttebeusteu Berwutuugeu kuüpite.

Bisweilen wandte sich Ange tu ihrer Ratlosigkeit

teai sie noch eben so zaghaft gestimmt hatte.

Vierte» Kapitel.

werden braucht. Die Bedeutung des Wechsels im preußischen Handelsministerium liegt also in der an­scheinend feststehenden Thatsache, daß Fürst Bieinaiö den Zeitpunkt für gekommen erachtet, der neuen Generation die Geschäfte zu überlassen.

Es ist wohl sicher anzunrhmen, daß unser Kaiser der Bewegung der Bergleute seine allergrößte Auf­merksamkeit zuwendet und alle seine Kraft daran setzt, dieselbe zu einem friedlichen Abschluß zu bringen. Daß der neue Handelsminister in diese Verhältnisse eingreifen und das Werk des kaiserlichen Herrn unterstützen soll, ist selbstverständlich, da ihm die Bergmannangelegenheiten, welche bisher dem Eisen- bahnminister Herrn von Maybach unterstanden, zu- geteilt weiden sollen. Diese Änderung erscheint zweckmäßig, denn die Bergbehörde hat sich in der Vermittlung zwischen Arbeitgeber und Bergmann gerade nicht mit Ruhm bedeckt, wenigstens in Preußen nicht, denn im Königreiche Sachsen ist recht ersprieß­liches geleistet. Daß ein verständiges Wort der Vermittlung sehr wirksam ist, ist zweifellos, und je weniger vom grünen Tische dekretiert und je mehr persönlich verhandelt wird, um so größere Ruhe wird sich einstellen. Fürst Bismarck hat schon recht­schaffen mit der Bureaukratie gekämpft, und Kaiser Wilhelm II. ist gleichfalls kein Freund davon. Wir können deshalb zuverlässig hoffen, daß im Beamten­tum noch manches anders und vieles bester werden wird. Ausgeschlossen erscheint völlig, daß es bei der Neubesetzung des Handelsministeriums zu ern steren Meinungsverschiedenheiten zwischen Kaiser und Kanzler gekommen ist. Fürst Bismarck ist heute .75 Jahre alt, Kaiser Wilhelm erst 31; da ist es ganz selbstverständlich, wenn der Monarch über dies und jenes Detail wohl etwas anders denkt, als der greife Staatsmann. Fürst Bismarck ist zu erfahren, als daß er nicht einsehen sollte, wie jede Zeit ihr Recht haben will. Darum besteht doch in allen Hauptpunkten völlige Einigkeit zwischen dem Ober­haupt des Deutschen Reiches und fernem ersten Rat geber. Wir brauchen nicht daran zu denken, daß Fürst Bismarck die Würde eines deutschen Reichs lauzlers je niederlegen wird. Daran hindert ihn 'ein Pflichtgefühl, und der Kaiser würde ein Ent- laffungsgesuch des Fürste» ebenso abweifen, wie dies Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich gethan l)o6cn. Graf Moltke legte das von ihm so ruhm­voll verttetene Amt nieder, weil er seines hohen Alters wegen kein Pferd mehr besteigen konnte. Fürst Bismarck, der heute 75 Jahre zählt, wird noch lange im Stande sein, seinen Rat zu erteilen,

r-ffel et Ttf

stellen, erinnern wir an eine heute fast vergessene Äußerung Fürst Bismarcks: Der Reichskanzler sagte damals, wenn die Zeit einst gekommen sein werde, »olle auch er der Ruhe leben. Er gedenke dann fich von allen Geschäften möglichst frei zu machen md sich auf die Leitung der auswärtigen Politik zu beschränken. Das solle fein Altenteil fein. Es wird schwer, anzunehmen, daß diese Worte fich nicht gegenwärtig erfüllen. Der Reichskanzler hah wie eS scheint, die ganz feste Absicht, nur die Oberlei­tung der deutschen Politik sich vorzubehalten, alle Details und Einzelheiten aber jüngeren Kräften zu ibeilaffen. Daß Fürst Bismarck unserem jugend­lichen Kaiser bereitwillig den maßgebenden Einfluß tof die ganze innere Politik abgetreten hat, ist so klar, daß kein Wort mehr hierüber verloren zu

(Nachdruck verboten.)

Eine vornehme Fra«.

Bon Hermann Heiberg.

(Fortsetzung.)

-er Wechsel lm prr«ßlschr« Ha«-elo- Ml«lsteri«m

hat ganz außerordentliches Aussehen erregt: Allge »ein erkennt man, daß es sich bei diesen Vorgängen, über welchen bis zn der amtlichen Publikation durch den «Deutschen Reichsanzeiger- nicht ein Sterbens­wörtchen in die Öffentlichkeit gelangt War, um eine besonders bediutsame Thatsache handelt und nickt blos um einen schlichtin Personenwechsel! Fürst Bismarck ist feit 1880 preußischer Handelsminister gewesen und wenn er auch das Ministerium nicht immer persönlich geleitet hat, sondern sich vertreten ließ in der Führung der Geschäfte, so hielt er doch sehr viel darauf und hat erst vor einigen Jahren persönlich ausgesprochen, daß keine Aussicht sei, daß eine Änderung in dem damaligen Verhältnis ein­treten würde. Nun hat der Kanzler selbst um die Enthebung von seinem Amte als Handelsminister Preußens nachgesucht und zu seinem Nachsolger ist der Oberpräsideni der Rheinprovinz, Herr von Ber­lepsch, ernannt. Um diesen Vorgang sich zu er- llären, sind allerlei und sehr gewagte Vermutungen ausgestellt; es ist auch angedeutet, unser Kaiser habe den Wechsel durchgesetzt, um einen Mann zu haben, der persönlich die Bergarbeiterbewegungen in die rechten Bahnen lenken und die vom Reichstage dringend verlangten Arbeiterschutzgesetze durchführen Knne. Hier scheint wahres und falsches gemischt zu sein, denn die Annahme der vom Reichstage be- schloffenen Arbeiterschutzgesetze hängt nicht vom preu­ßischen Handelsminister, sondern vom Bundesrat ab.

Februar [786 fterr n.

"achzu- Bewegung, Licht »nd Luft nm fich fvbl n mußte, 'Eerte ihm die vielen kleinen llnge- ließ die Flügel hängen. BtSweil n griff fich T-ut legenhetten, die an sie heranttaten, berichtete von I an die Stirn nnd fiberleate ob et auch reit ae, bann'"s?°eilldttaolick^ handelt habe. Allerdings, verständige B-rhälmiffe

dann so eindringlich ans ihn einsprach nnd mit I waten geschaffen, aber alle» schien in dem Lause wre ?ImnM8±rn?e,8,ltrb?t4i»f(6ei,r versuchte, gab geknicktt Die Kinder, Zfe fdÄe, nngSrnS anf ttn dleSnMr Ä Ä $ent 2? Etlichen Geschöpfe, schlichen etugesLückt rt nnb o1? e8 blieb aber ge. Ibefangen umher. Die Zucht iu de» Schulstunde», N? L L Z°r-°"Sbrüchem die Arbeite», die fie flberbt?» beschäftipte»7daS Fehle»

3eüen feinen I de» fröhliche» Trostes, de» sie früher bei Mama stolz weckte», wenn er Deut8 Hand allzu deutlich I Ange gefunden hatten, wachte fie vetbrosie» uud ver, zu et lernen glaubte, dann übeistl ihn die Versuchung schloffen u°d eSzeiatesiL daß »der S h« tüt? Eifersucht I Mutter beherrsche, der nun einmal nur im Hellen

oerführte ihn zn falschen Dentnugen. 6» erfolgten I Sonnenlicht nnd in der Freiheit gedeihen konnte ab» btm Rtttweister, derlU d die Rückwitknug dieser trfiben Stimmung blieb

004 bet Te»t trotz anscheinender Uuempfiadlio kett »i 6en ib«?Xb! ? bU 60n «»beginn nicht an». Mit Wehmut sah et, nie ernst Auge " ih»eu vereiubart wareu. ! geworden war, und wie sie sich »ach dem alten,

a * lmtr "Ur ans I zwanglosen Leben znrbcksehnte. Seite» noch törtte m toenn aber ihr Heller, herzliches Lachen dntch die Räume?

Freibeit tat fihb,rnb6Vfi<B L f°"b « st- »einend unter den Kindern

taÄ Ost S 6» flnteB sttz-n und fich mühend, ihnen bei ihre» Arbeiten ,n

Borfatze. Oft flüchtete fie sich mit ihrem Kummer I h-lfe». Keiu heiterer Zug glitt über ihr G ficht ba^ aus.I al8 Teut fich näherte, und die uohlerzogeneuKleinen

66 Hker8« liefe 'fi* können, «hoben fich, gaben Händchen nnd wachten ihre Knlxe,

nicht beirre»ff8 mL Ja nh Karotte, statt wie stüher stürmisch ans iho zuzneile« und th» nicht Detrren. ES schien, al» ob er unempfindlich I zu umschlingen.

e n«fltfnri« SElJteS Ä 5°bel. In 3'den Tag sandte T-ut »ach wie vor da, ftische stnnihmtft «J* beitetDigtc er seinen I vouket, jeden Tag nahm er Auge entgegen, aber fie

bberrede» nnd nicht über-1 hatte keine Freude mehr daran. .Sch, schicken Sie T' ellJ8 t6 6°r zu arg doch nicht dte säöuru Blumen, TeM; fie verwelken a a br»,la»ge» Schnurrbart und rief: ja doch und e» ist überflüssig - und kostspielig« *,b** r»--«- * |ew» eie

baß die Fröhlichkett ihre» Auszug au» dem Claire. I so hart, so »»gerecht gegen wich find? fortWen Hanse gehatteu hatte. Der Graf ward! .Schaffe» Sie die Gon-ernaute an» dem Hanse- ernster, mißmuttger, nuzugäuglicher al» je, »»d ich Haffe die Person I* rief Ange st. furchtbar« Er.' «nge, der leichtbeschwingte Bogel, der Freiheit nndl tegnng. .Aber bald, bald, sonst pasfi!rt ein Unglück!

dem deutschen Reiche zu nützen. An eine Kanzler-Irungsmenge zugenommen und zwar im Steinkohlen- k ak °rlr 9^r °2n iu reden, ist I Betrieb die Arbeiterzahl von 198 222 auf 211911,

deshalb höchst abgeschmackt. Aber dem können wir I also um 13 689, die Förderung von 39 475 351 uns nicht verschließen, daß für das Deutsche Reich To. auf 61444 851 To., also um 1969 500 To eme neue Zert anbricht unter der persönlichen Führung im Braunkohlen-Betrieb die Arbeiterzahl von 23 408 Kaffers W,r haben sert dem Regietungsanttitt auf 24 392, also um 984, die Förderung von des drrtten deutschen Kaisers aus demHohenzollern-113207 888 To. auf 14216292 To , also um Saufe schon große Ueberraschungen erlebt, noch 1008 404 To. Die Arbeitsleistung des einzelnen größere scheinen bevorzustehen. Kaiser Wilhelm ll. Arbeiters hat fich im Steinkohlen-Betrieb verringert sagre im vorigen Jahre auf dem parlamentarischen von 300 auf 290, im Braunkohlen-Betrieb dagegen Diner rm Reichskanzlerpalais: ,^ch bin ein Sohn I erhöht von 564 auf 582 To. Die Verringerung Meiner Zeit!' Das Wort gab damals viel zu der Arbeitsleistung im Steinkohlen-Betrieb erklärt denken- es wird m Zukunft noch viel zum Reden sich, dem9t u. St.-Anz." zufolge, aus dem Aus- Anlaß geben. , stand deS Frühjahres.

I Lübeck 1. Febr. (Eine sozialdemokratische Ge- i WWI* I nossenschafts - Bäckerei.) DemHamb. Fremdenbl."

«er«», 4. Febr. Dem Bundesrate ging der wird von hier geschrieben: «Neber die hiesige Ge-

Gesetzentwurf zu betreffend die Einführung der Ge- nossenschafts - Bäckerei und ihre jüngste Generalver-

werbegerlchte. Der Entwurf zerfallt in fünf Ab- sammlung sind einige Details von Interesse. Die

schmtte, welche behandeln die Errichtung und die Genossenschaft wurde im Herbste v. I. von einigen

Zusammensetzmig der Gewerbegerichte, das Verfahren sozialdemokratischen Arbeitern ins Leben gerufen. Die vor den Gerichten, die Thöttgkeit derselben als Eini- Idee fand vielen Beifall bei den kleinen Leuten, gungsamt, daS Verfahren vor dem Gemeindevor- welche mit den hiesigen Bäckerwaren unzufrieden » « Schlußbestimmungen. Handelsminister waren. ES fanden fich schnell 1400 Personen mit ü. Berlepsch tritt fein Amt am Donnerstag, 6. Febr., I einer Bareinlage von 10 Mk. 10 Proz. des auf ro'.TT, parlamentarischen Diner bei beml 100 Mk. normierten und nach und nach voll zu

Reichskanzler sind eingeladen aus dem Abgeordneten-l leistenden Anteils, und so hatte man 14 000 Mk. Saufe ote Konservativen Graf zu Limburg-Stirnm, beisammen. Die Genossenschaft begann schon am 1. L« , Pu"- Dezember ihre Thätigkett in einem gepachteten Hause,

kamer auf Groß-Nipkau und v. Bismarck auf Kniep-1 Der Verwaltungsrat bestand aus fozialdemokratischen ?^konservativen v. Kardorff, Freiherr v. Gesellen verschiedener Gewerbe. Direktor wurde ein ^Euk'rch. Landrat v Balan und Landrat früherer Maurergeselle und zu Werkführern und Zul°w, die Nattonalliberalen Weber - Genthin, Gesellen nahm man natürlich auch Gesinnungsgenossen.

®"nteru§/ b- ®9«ern, bie Centrums- Ueber die ganze Stadt wurden 120 Filialen v-rteilt. v- Arenberg, Frei- Aber es zeigte fich sofort, daß das Unternehmen ®u8 dem Herrenhause sind ringe- weder mit kaufmännischem Blick eingerichtet, noch mit ni sro^ r Si° ?c ^^L'^^rbürgermeifter I fachmännischem Blick geleitet wurde. Man hatte K°pp. Außer ganz übersehen, daß der Bettieb nicht imstande war, dem Kaffer und dem Reichskanzler wohnen noch diel auch nur einen kleinen Teil der 1400 Genossen- S rnM schafter und ihre Familien mit Backware zu ver-

Dmer bei. DerNorbdeuiichen Allgem. Zeitung" sehen. Ueber die Hälfte der Filialen bekam gar nunX,?'? ?Mrnatf ä T; Äb,Cte Neuord- keine Waare zu sehen. Im Innern herrschte keine nung der Fahrp ane des Effenbahndirektionsbezirkes Ordnung. Der Direktor hatte den Gesellin gegen- Sromberg eintreten. Der betreffende Entwurf fand I über keine Autorität, toeil er nichts vom Geschäft im Bezirkseisenbahnrate allseitig die lebhafteste Aner- verstand. So ging alles schief und das erste, w-^ S9't,01ST der Vertreter von Iber Verwaltungsrat den Genoffenschaftern bei der

Memel, Tilsit, Insterburg, Königsberg, Danzig, Generalversammlung mitteilen mußte, war, daß man vorläufigen Ermil- bis jetzt nicht nur keinen Gewinn erzielt, sondern telmigen hat bei der Förderung von Steinkohlen schon 1000 Mk. vom Kapital verzehrt hatte. Da t!" 18®8.iuJ889 ging natürlich ein rechter Hexensabbats los und man

hl die ZaSl der Arbeiter als auch die Förde-1 sagte sich keine Schmeicheleien. Zu allem Unglück

de» ittags 1 Unterteil end geg«

Morgen bei dem Diner? Sehe» wir nn8 noch?" So uar 189 fragte fie, und es war bereit» alle» wieder verwischt,

Wo sind die Kinder? fragte Ange, nnb die »teoit lautete:Sie lernen, fie haben Unterricht.' «en» sie den Kopf in die Thür steckte, sah fie daS menge, »»bewegliche Gesicht der neue» Govvervante oft genug ein Tdränlei» in den Augen ihrer dünge. Die Beftiedignug ihrer augenblicklichen _ - j"tgnn0eu stieß auf Schwierigketten. Wenn sie Em- linse gewacht hatte, nnb die Rechnung gebracht

kirchspitz« In der Hauptsache liegt dem Rücktritte des Fürsteri Bismarck vom Handelsministerium aber sicher ein

k Längere Zeit war vergangen.

T'vt hatte dnrchgefetzt, was er wollte.

Sifete Teil der Dtiwischast war entfernt worden, h das Hauswesen, in Küche nnb Keller eine andere Cibnung gekommen, in die Erziehung der Kinder |eit lanj ein anderer Gust. Die neue Gouvernante Latte die nt Erft -gemessensten Befehle und Vollmachten erhalten, die mrbe, I krbmbtiten, daß das frühere planlose Treibe» bet sbalb e Stobtr fortgest tzr wurde.

ist erch Unter dem Vorgeben, daß ein trauriges Familien- tteipnis dem Giafen und feiner Frau verbiete, Ge- nllfchafte» miizuwacheu und in gewohnter Weife k'fuch im Hause zu tnpfangeu, ward auch btt fe - «ßspielige Seite dt8 bisherigen Leben» eingeschränkt, Ange wußte fich dazu verstehen, mit einer streng d>ttet zteu Summe die eigene Toilette nnb bie ihrer

. «.^-- ."tober zu bestreiten. Dos alle» schaute fie mit J m J frier Nüchternheit an; bie Schule be» Leben» schlägt «re Piabe nicht durch blühende Büsche; fie fordert «ibthrunpen und Kämpfe.

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Marlmra, KSähE»----

®eMfleIo)sfÄSSff Donnerstag, 6. Februar 1890. w ffintfuri'a^,Äs»ÄT«öin^® lf Jahrgang-

10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg. Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

. ~vEie bleiben heute nicht zu Tisch, Teut? Wann senroerM kommen Sie? Wann reiten mir an»? Sie find doch

ben 19. ags 2 bii mg anbe 'Seil bei leiben. listrator.

laufe bd Gosei fe- mi . 10 ned rmimaii b r. er. Uhr, i t. [52 strator.

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5«, 12i ganz anderes Motiv unter, und um die» klarzu-