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Anzeigen nimmt entgegen die Expedition d. Blatte«. " "

n °°n H°°stnstein und Vogl«

xxv- Jahrgang.

Cftube u. So. m Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, ^ariS-

des Regiments der Gardes du Corps (im schwarzen des Bettes steht. An der Leich/hielten heute die Ueber die letzten @hmh,n cy«,,., J ^1*^ 4 roEtoen- »» der Ai

Kuraß.) Das Kommando über die zum Leichenzuge Wacht eine barmherzige Schwester und zwei Schwestern der hochseligen Kaisern und Köniain An^/^ b6 m TT" Minuten der Tod zu erwarten sei" zu verwendenden Truppen hat der Major Hein, des Kaiserin Augusta. Hospitals. Um den linken halten wir folaend/^ «« 5 Uhr 15 Minuten - segnete der Geistliche

rrch XIX. Prmz Reuß Durchlaucht vom Regiment «Arm der entschlafenen Kaiserin und Königin liegt! Am Montau abend «V lifir * . bie Sterbende ein mit den Worten:Vater in Deine

l" Smd,- d- C-rp- ,u üb-n-h»-.. $«1.16, fm,. <in s«m°>,r, S-ldr-I,-», w-Ich» ta.b«« Ä«d ±

«riet an der Spitze des Zuges. Am königlichen hohen Frau im Leben ganz besonders lieb und wert Herrschaften im Sotihmtter 9 <^I$u reucr ®ott Der Herr behüte deinen Ausaana

Schloß steht mit dem rechten Flügel am Portal III gewesen sei» muß! An der entgegengesetzten Wand Majestät der Kaiserin mb a£w??^SlS!b ®n0an8' S»he hm in Frieden." Noch wenige Z TEr Ublr bie Schloßfreiheit und diese stehen zwei große Gesäße mit klaren Eisstücken zur Gebet für die Lobe Kranke g?QS xS m T TlT9' unb ba§ ebIe Haupt senkte sich zum letzten abschließend - die 1. Kompagnie 2. Garderegiments Abkühlung der Luft. Das schmale Lager, aus er an Z ©tetbdaoerS«. 1 8,06 ffln!en °»f die Kniee? und vn

ö- 8/ welche unter präsentiertem Gewehr (ohne welchem weiland die Kaiserin und Königin in diesem denden, die bei BefinnMa wär BrilSn ?dfld "" freie8 ®c6ct- worin er Gott für di-

lautes Kommando) den Leichenzug empfängt. Die Zimmer ruht, ist dasselbe, auf welchem Sie gestern Schrift und dem (SrinrnLT ei. f b ' rgen I Segnungen m dem Leben der Heimaeaanaenen für r,.pp,° W m ihre Q-.-,,-r- L D°- ,» .1° »de» iibe-gq-s,,.» Ift,b,«*»- "» W SmWXX £

Regiment Königin laßt am Treppenaufgang zur Ka- Ihre Majestät auch bei Lebzeiten seit vielen Jahren! in der Sterbestunde Wckh^m 1.1 greifend war es zu vernehmen, wie die Frau Gron-

--------- --------- I R°». 12. >2: .« ftöhiich m tz-L'a «-LI°» dl- y,-nz-nm

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U Sonnabend, 11. Januar 1890.

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tzlch eine süße junge Rose tm fernen Norden er- Frieden wtederzvfinder.. Doch da kamst Du uud Livmu streiken fetae^K T * und ihre wenig belästigt, denn te» Schersen Md b&2 «ühm werde, die mir, mir ganz allein all'ihren be- zeigtest mir die ganze namenlofe liefe meiner fikbe m. . o. ES war eine so leise hörte nicht ans. m>d Lachen

rauschenden Duft schenk Solch eine halberschloffene zu Dir, und daß dies andere, größere Glück unr sei, Deunoch^düri^sLaueke ShnnÄ RoseublatteS. Rose ließ eine Hand in das kühle Waffe- bäna«, E^ospe kam» wohl ein ManueSherz tu seinem Herbst Dir ganz, für immer an,»gehören. Und doch ist Er sprang8b Waate gedankenvoll Wne£ ® " bfaflea

bethören, daß eS meint, all' sein vergangen Leben, der bloße Gedanke daran schon ein Verbrechern- »te Sn ihre ffr»S SÄ8»eBbIid :He Südlich landete «an m der Billa W« so reich war au Stürmen nnb trübe» Tagen, Johannes war vor ihr auf die Sui« «sanken »rnft fc « feiner Signora Chiara war über die A»k»»tt EtS*

fei um ein wüster Trau« gewesen, und eS erwache aber er streckte nicht mehr die' armenodb fbr anl' mtt nntotito aSrHi»1 küffeu, aber er sah sehr erfreut. Sie begrüßte ben $rehtoM-b«*h®K Zdlich im hellsten, wärmsten FrühlingSsonnenschein. er berührte nicht einmal ihr weißeSKlei^Srsch?eu ?teber ^km aSet^em SS4 °°f st- Brautpaar mst herzlichen^ Glückwünsche!?

®»« Wunder, wenn eS bann auch vieber r«grüuen^ selbst nicht zu bemerken, oB® Re MjeSÄ »Über auf »ose aus die Wange. <8läitDÜa^t1i °«b Mßte

y zu blühen beginnt um erst, wenn der Reifs Er hatte beide Hände vor dar Sestcht aeleat. So bann »w? tt03i 'flüsterte sie noch einmal,! .Sind, wenn Sie nicht »N mir

Vorbote des Winters in die erschlossenen Blüten stand sie vor ihm, die schlanke Äe Gestalt 21 sah er nur ^noch^ium^^!^ ®°"Ses hätte ich mich heut nach B?rg" vic^bw?ber?n^n

Mt,zusehe°, tote grausam eS sich getäuscht.* Idem hingesunkenen Mann, die großen Sinderaugen I schimmern. * emo1 weißes Kleid herüber! lassen, nm nach Ihnen zu s-^n. Wi-

Wieder herrschte eine Zest laug tiefes Schweigen. , um klaren Firmament erhoben, a» fSW ' afL der mr . . angegriffen Sie drewschaneL Sind St. ÄnK

Dau» wandte er sich dem jungen Mädchen zu und loben einen Ausweg au» diesem Labyrinth. P verlaffeu llite ra K, ? ^r°Vztet be UlmenIfragte sie liebevoll. * 6<Bb 6k ftanf? »°t: .Rose, hast Du kein Wort für mich?* Sie beugte fich zu ihm uteder Jhre rl-ine, kalte -Lm der MS-uergestalt von Rose lächelte Mhsa«.

Sie saß noch immer auf der Bank, den Kopf! Hand strich zitternd über seine brennende Stirn nnb I bet Mond beschien "A stehenbeu Stämme uub l .Nehmen Sie sich nur ja in Acht liebes Ohth« egen die Lehne geneigt Der Monb belenchteie hell I dann sprach sie zu ihm mit ihrer lieben, weichen IGeffcht Ei» leH^nhnhnna^o8* ieideuschafüiches warnte die alle Dame. Später wurbeba^"!^

Gesicht, al- sie jetzt die Augen mit schmerzvollem Stimme, aus der all ihr tiefer Schmerz «äug: ,ncke?ben A?ve? DaLb?.»L ^^klang von den Jntereffe von de« helleren BraAvaa? nnb a^e/?n

eI^' "Ü zuckenden LippenI .JohannesI* so hatte noch niemand feinen Nollen Beide »k-ntz fein eI* »dlein Lieb', wir IGästen, die sich noch hiuzugesellt, aufs Lebhafteste in

lästerte. .Johannes, Johannes, warum hast Du! Namen genannt .Johannes, Dn Hatz mir für! ett* IAnspruch genommen. Es wurde gtofc^nnfaaSw

das gethau?' Ihre Stimme zitterte, als sie fort. | immer meinen Frieden geraubt, und doch möchte mein! XVL !schwer, heut mit ihrem wunde» Herzen in h,«8nT

NX; '34 war so glücklich, Dir bienen zu dürfen.! Herz jubeln in bet Gewißhett Deiner Liebe, wenn! AB Rose em nfiAftat k «... | wöhnlichen Gesellschaststou mit einznsti'mwein"«!»'

^ tonnte Dich täglich sehen, Deiner lieben Stimme I bamll nicht verbunbeu wäre, baß ich nun nicht weht! grüßte, überbracht- ^rtl)!8tt be-l hatte sich in eine Fensternische zm^kaezoae»' E

^ chen tmb in Deine Augen schauen. Ich bürste für Dich leben barf. Nach dieser Stunde hätte ich b!r beLettr nach b« 6 Im to P« sagte sich, daß die» nicht lauge

?E'ne Kiüder erziehen, sie Dir ähnlich zu machen ver-l nicht mehr bie Kraft, Dir als eine Fremde gegenüber! ihr baß Herr Löben^a* to»r nnb sagte I geschehen könne». Ei» bitteres Lächeln leate »een. Wem ich de» Tag über mein Bestes gethan. zu stehe», nnb deshalb müsse» wir stns trennen ».Caato fabt« «lei* ÄmU ««h ihre Lippe», »ob sie gewann eS über iich ^?

Hnn war mir am Abend ei»»bebruck vo» Dir so Sie richtete sich hoch auf nnb mll lenchtenbe» ein Kt «llffanbro an sie gerichtete Frage im Tom ber S^».Ä-I?/

sicher Lohn. Ich war so glücklich, so ruhig glücklich! Auge» fügte sie bei. währeub leichte Röte aus ihrem!ffe fttfi -m» bnI? nm2?b bann erklärte | sation zu antworten nnb darin fDthDfnhr^^M^K?

£ »IV selldenKinbertagen. Unb baran ließ ich mir Antlitz tarn «ab ging: .Johannes, ich muß itoem 3imm«m?e? S Ä *.« inCollatio» beendet war. SJWmJ 2

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Berlin, 9. Jan. Der Reichsanzeiger beTöffenb I Nachoem Se. Majestät der Kaiser und König! DasArmee - Berordnunasblatt" I»» ,

glicht folgende Verordnung, betreffend die Wahlen zum durch Allerhöchsten Erlaß vom 8. d. M. Landes- nachstehende Allerhöchste Kabinettsordre - """'^ ^Tittibsal haltet an am Gebet.- In gemeinsamem

''Reichstaae: trauer auf die Dauer vo» sechs Woche» angeordnet Trauer um sBaiX bte on9erufen- der den Mühseligen

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher haben, find nach dem Trauer-Reglement vom 7. und Königm Augusta. ' D rewigte Kaiserin I und Beladenen Ruhe verheißt. Ihre Königlichen Kaiser, König von Preußen -c. Oktober 1797 in sämtlichen Kirchen des Landes die Ich bestimme hierdurch dan bie Großherzogin und der Großherzog von

verordnen auf Grund der Bestimmung im § 14 des Glocken vierzehn Tage lang mittags von zwölf bis Meine heute verschiedene Großmutter berbcständrg bei Ihrer Mutter. Ebenso Wahlgesetzes vom 31. Mai 1869 im Namen des em Uhr zu läuten. Die dieserhalb erforderlichen und Königin Augusta Majestät auf bie S^rt aRaIefiäten der Kaiser und die

Reichs was folgt: Anordnungen sind unverzüglich getroffen. Am nach- sechs Wochen vom Taae des Eintten^s bi^ I bl. 6 Uhr ftüh erschienen waren,

Die Wahlen zum Reichstage sind am 20. Fe- sie« Sonnabend sind sämiliche Schulen in Berlin Ordre ab in folgender Weise in d-r 9Trm?e unauSgefetzt im Sterbezimmer auf. I» längeren bruar 1890 vorzunehmen. und Charlottenburg geschloffen. finden hat- In den ersttn dr i Wochen Äfe tobe" bet. Kranken u. a. folgende Ver-

Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen ----------- Generale das Achselband und ba§ (^eralZ?i2n dargereicht: Matth. 28, 20:

Unterschrift und beigedrucktem Kaiserlichen Jnfiegel.1 In einem Berichte über die Trauerarrangements zur gestickten Uniform KmifichT^totS S -Ä bl bet tud) aße Tage bis an der Wett Gegeben im Schloß zu Berlin, den 8. Januar 1890. im Palais wird erwähnt: Adler -c und bTZrbe nn X. ?? ^n Ende; Jes. 46, 4: Ich will euch tragen bis in bo8

Wilhelm J. R. In dem Sterbez?mmer selbst steht »ach ber ber SDlüV ^rPe b«to$ ^bfeiflürie K ni »ill es th^

von BiSmarck. !Fensterseite, neben dem große» mit grünem Stoff!Passanten, das Portevüe unb 11 »to,a Je?en uni» tragen unb erretten; Jes. 42,3:

I bebetften unb von einem Balbachm überspanntenI Bandolier mit Flor^überzoaen zerstoßene Rohr wird er nicht zerbreche» unb

Heute abend 10 Uhr findet die Uebersührung Bett, em selten einfaches, mit weißem Sinnen über- am linken Oberem. ®iei^neraGanten (Beni 9 6 9hm^cn?" wirb er nicht auslöschen; b«r Ärche ^hrer hochschgen Majestät der Karserm zogeneS, schmales Lager. Auf diesem ruht, wie im Lale i la suite und FlÜaeladchtlten^ r *°T 2/ « S°6 ®ir aR meiner Gnade ge-

.mrd Kömgin Großmutter von Allerhöchstihrern Palais hrmmlischen Schlafe, mit dem Ausdrnck eines un- Achselbänder, die Husaren- unb b?' Aen denn meme Kraft ist m den Schwachen mächtig-

'nRad,?e\-.xTl?1 königlichen Schlosses statt endlichen, beseeligenden Friedens die ^gegangene 5a8ft^«nb ba6 Sianalateto^ f3' V K* * benn X h°b-Dich

£terbet btlbet das kombinierte Bataillon des 4. Kafferin. Sanft ist die erhabene Dulderin hinüber- der Jäger und Schützen das^ Nat'innn2^? r habe Dich bei Deinem Namen gerufe/ Garbe- Grenabierregimeu ts Königin Spalier. Jeder geschlummert in ein besseres Jenseits und kein Zug gleichfalls mit Flor über»«.» h I b'st mein; Jerem. 31,3: Ich habe Dich je und 5. rm Spalier stehende Mann ttägt eine Fackel. I der friedlichen Züge des Gesichts verrät auch nur «drei Wochen wird hnn ZL. Wen he geliebet, darum habe ich Dich zu mir gezogen aus Der Sarg wird von 16 Unteroffizieren des 4.1 eine Spur von .*".«*** «w wk'»* »TtoXÄÄZ*fy=S**14, 79 und Psalm 23. Garde-Greuadierregiments Königin getragen, 16 an- bedeckt eine weiße Spitzenhaube, unter welcher das die Sanitätsoffiziere unb ^fe Beamten der' Arm« IauS unseren Kirchenliedern, bere Unteroffiziere gehen als Reserve neben bem I ergraute Haar ein wenig hervorsieht nnb ist leicht Igelten die aleicben «eftimmitnJ»* - W ® - Was Gott thut, das ist wohlgethan, muß ich

®ar9£a^.er Der Leistenzug wird eröffnet durch nach der Brust gebeugt, auf welcher die gefalteten Weise. de^ Fahnen -c werden wäb^ndler tt k .^4 gleich schmecken; Christi Blnt md Gerech. 4 Eskadron des Regiments des GardeS du Corps Hande em zierliches, massives Elfenbeinkreuz mit sechs Wochen zwei llmae fieraMnnLhTSr b b T9- l08 mem Schmuck unb Ehrenkleid: btefer

Unmittelbar vor dem Sarge einem Christus, gleichfalls kunstvoll au- Elfenbein tragen, die unter der^Spitze zu Äm!en^7 ^- meiner Augen Licht wird ihn, meinen Heiland, kennen, marschiert die Le,bkompagnie des 1. Garderegiments geschnitten, halten. Die Kaiserin ruht in einem ein- Während der ersten ackt Taae Kranke, die anfangs bie Gefahr nicht «,

L5'sr? ®^1'eteUKn- ^ln«r bem S°rg- werden! fachen, weißen Nachtgewand. Der untere Teil des bei den Truppen kein Sviel^zu Eren '^!Kk hatte, sondern sich einer gutartigen Krisis ver- ®e. SLRajeftät ber Kaiser und König, bie königlichen! Körpers ist bedeckt mit einer kostbaren weißseidenen,! Das KriegSministerinm bat br^nmd' hn* ga,;»-, 1^tc t'. "gab Sich bei Erkenntnis ber Nähe

Prinzen, bte Umgebung Ihrer verewigten Majestät, gestickten Decke, um welche sich am Rande eine zu veranlaffen hrrrnach ba» Wertere I beS Todes in frommer Fassung dem Willen des

daS kaiserliche Hauptquartier sowie bie sonstigen Ge-»schmale Kante von blühenden Frühlingsblumen. Mai- Berlin, dm 7. Januar 1890 «Um» K"1 ®?e grüßend sah Sie wiederholt nach der neraladManteu, GeneraleL la suite rc. folgen, glöckchen, Flieder und Veilchen hinzieht. Das Haupt An das KriegsmiwsterÜrm ««hel«. Großherzogin, dem Großherzog unb dem Kaiser. Den Schluß des Zuges bildet eine halbe Eskadron! ist einem Gebetsschrank zugekehrt, der am Fichend- 8 rom" l Nachmittag- von 2 Uhr an schien der Zustand schlas-

s.» -------- ------------» ------ ~ ------- - 1 'ähnlich zu werde». AB der Arzt das Zeichen gab.