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Illustriertes Sonutagsblatt.

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dem 9. Jahrhundert unserer Zeitrechnung ab häufen sich die Berichte von epidemischen Krankheiten, die möglicherweise auf Influenza anzusehen find. Sicher können mit diesem Namen diejenigen Epidemieen belegt werden, welche in den Jahren 1323,. 1327 und 1387 in Italien und Frankreich auftraten, von denen uns Buoninsegni und Villani berichten. Nach Hirsch sind noch ältere Angaben auf Influenza zu beziehen, so für 1173 von Sigbertus über das Auf­treten der Seuche in Italien, von Godeftidus in Deutschland, von Rodulfus de DicetuS in England. Ein nachweislich pandemisches Auftreten der Krank-

Die Influenza ist eine akute Infektionskrankheit, welche in Form von mehr oder weniger ausgedehn­ten Epidemieen, die oft den Charakter wahrer Pan- demieen angenommen haben, seit Jahrhunderten den ganzen bewohnten Erdkreis von Zeit zu Zeit über­zieht. Die Krankheit ist beobachtet worden in allen Zonen und zu allen Zeiten des Jahres. Es besteht über sie eine sehr umfangreiche Litteratur aus älterer und neuerer Zeit. AuS dem Altertum liegen zwar keine Nachrichten vor, welche mit Sicherheit au Influenza bezogen werden können, aber schon von

kannt. Es steht nicht einmal fest, ob die Krankheit von Mensch zu Mensch ansteckend ist oder nicht. Die einzelnen Epidemieen, welche im Verlauf einer Pandemie auftreten, erreichen meist sehr schnell ihren Höhepunkt. Sie verbreiten sich mit großer Schnelligkeit und treten gleichzeitig auf weiten Land­strecken auf, ohne daß irgend eine Beziehung zu den Wegen des menschlichen Verkehrs sich bisher hat herausfinden taffen. Der Zug der Influenza - Ept- demieen ging häufig von Ost nach West über di- ganze -Erde, aber auch in umgekehrter Richtung, sowie auch in der Richtung von Nord nach Süd sind die Epidemieenzüge beobachtet worden. Meere und Gebirge scheinen dem Laufe der Seuche keine Hindernisie zu bieten, wenigstens ist ein Ausbrechen ber Krankheit auf Schiffen, welche wochenlang mit keiner Küste in Verbindung waren, öfters beobachtet worden. So berichtet Pop von einer Schiffsepi­demie, die int Februar 1856 im Hafen von Makassar von 340 Leuten einer niederländischen Fregatte urplötzlich 144 ergriff. Ganze Flotten wurden durch die Krankheit zur Umkehr in den Hafen gezwungen. Häufig brach die Krankheit auf solchen Schiffen aus, die in der Nähe von mit Influenza befallenen Län­dern führen. Die Schnelligkeit, mit welcher die Epidemieen von Ort zu Ort sich bewegen, ist sehr verschieden, meist aber erstaunlich groß. In den Pandemieen von 1833 und 1837 wurden ausge­dehnteste Länderstrecken wie mit einem Schlage er- griffen, in anderen Fällen schritt di- Seuche dagegen sehr langsam weiter. Sehr ost wird ein sprung- weiser Fortgang beobachtet, auch kommen Abwei­chungen von der einmal eingeschlagenen Berbrei- ttmgsrichtung nicht selten vor.

Unerklärliches Verschontbleiben gewiffer Plätze oder bestimmter Bevölkerungsklaffen ist zuweilen beobachtet worden. Zahlreiche Einzelheiten dieser Art sind von Dr. Hirsch zusammengetragen. Die Influenza ergreift alle Raffen, kommt in allen Klimaten und zu allen Jahreszeiten vor. Irgend eine Beziehung ätiologischer Art zu Einflüffen der Jahreszeit oder der Witterung hat sich bisher nicht auffinden kaffen.

Mit dem NamenInfluenza" find bekanntlich auch gewiffe Tierkrankheiten belegt worden, ohne daß jedoch daraus ein Zusammenhang derselben mit der Influenza der Menschen abgeleitet werden dürfte. Die Tierinfluenza ist kein einheitlicher Begriff, und wenn auch gewiffe, mit diesem Namen bezeichnete Krankheiten in ihrem Auftreten entfernte Ähnlichkeit verraten mit der menschlichen Influenza, so ist eine

Arber die epidemische Grippe oder Inllnrrrra

.Ich habe einst ein Weib mein genannt, das ich unsäglich geliebt. Sie war jung und obgleich nicht eigentlich schön, hatte ste doch solch ein liebreizendes runde» Kindergeficht, mit schelmischen Grübchen in den vollen Wangen und klarblickenden braunen Augen, daß ste sich gleich beim ersten Begegnen in mein Herz stahl. ES ging dann in unserer kleinen Lieber- geschichte so glatt und ordnungsmäßig zu, daß es in der Erzählung wenig poetisch erscheinen mag. Louise hatte mich trotz meines häßlichen GefichteS auch lieb gewonnen. So fanden fich Herzen, Hände und Lippen, und di- beiderseitigen Eltern gaben mit Freude« ihren Segen zu unserem Bunde. Nur meine Schwester Chiara Paccinini schüttelte bedenklich den Kopf. Ich zählte damals bereits einunddreißig Jahre, Louise war ein sechzehnjähriges Kind. An ein geistiges Zusammenleben sei bet diesem Alters- Unterschied nicht zu denken, und daher werde mir meine Ehe auch keine tiefere Befriedigung gewähren fönnen, meinte Chiara. Doch ich lachte Über ihre Bedenken. War e8 doch gerade ihre kindliche Fröh- ichkeit, die nicht selten in llebennut anSartete, und ihr reines unberührtes Kinderherz, was mich zuerst zu meiner Braut gezogen. Nach kurzem stöhltchem Brautstande wurde sie wir angetrant und ich be» rauschte mich an ber ganzen Fülle meine» jungen TlücktS. Aber solch llebennaß an Gefühl, sei eS auch das bealückendste, ist auf die Dauer nicht zu ertragen. Wohl uuS, daß die Zeit auch darauf milbernb einmiift. Som Gefühl allein können wir nicht leben; nufer Geist braucht mehr unb kräftigere Nahrung. Aber das wollte Louise nicht verstehe»». Sie meinte, eS solle immer so fortgehen in diesem überschwenglichen Gefühl. Sie schalt meine Kalt. Herzigkeit unb wußte dann bei der Versöhnung die zärtlichsten, von ihrer Seite thränenreichsten, von der meinen versprechungSreichsten RSHrstückchea tu Scene zu setzen. Wenn wir allein mit einander waren, verstand ste so herzig zu lachen und zu scherzen, daß ich mein Los mit keinem Gott getauscht hätte. Fing

nähere Beziehung jedoch mit ziemlicher Sicherheit auszuschließen.

Die diesjährige Jnfluenzapandemie hat, soweit sich die bisher vorliegenden Nachrichten übersehen in schnellem Zuge unter oft sprungartigem Vorgehen im Verlaufe weniger Monate von Rußland her zu­nächst das europäische Festland ergriffen, ist dann auch nach England übergetrelen, und zuletzt auch ht Amerika ausgebrochen. Sichere Angaben über Zahl und Ausdehnung ber Einzelepibemieen können zur Zeit noch nicht gemacht werben, nur soviel scheint festzustehen, daß die Epidemieen durchweg einen gut­artigen Charakter zeigen.

Vorschläge über die Heilung bezw. Behandlung der Jnfluenzakranken zu machen, kann hier nicht beabsichtigt werden. Zur Behandlung Erkrankter ist vielmehr ärztliche Hülfe rechtzeitig in Anspruch zu nehmen. Bei der großen Ausdehnung der Epidemie und der Schädigung, welche sie Handel und Wandel allerorts zufügt, möge jedoch darauf hingewiesen werden, wie voraussichtlich ein noch weiteres Umsichgreifen der Seuche verhindert wer­den kann.

Zunächst find thunlichst Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Wo solches, wie in den Kirchen behufs des Gottesdienstes, nicht angängig ist, würde nach Kräften für eine ausreichende Heizung der Versammlungsräume zu sorgen sein, damit Er­kältungen, welche das Zustandekommen der Influenza- Erkrankung zu begünstigen scheinen, möglichst ver­mieden werden. Ueberhaupt ist einem jeden während des Herrschens der Epidemie der Rat zu erteilen, sich vor jähem TemperaturwechsA thunlichst zu be- wahren. Der Beikehr mit Jnfluenzakranken ist eben­falls zu beschränken, denn es tft nicht ausgeschlossen, daß eine Ansteckungsgefahr besteht. Ein Ueberheizen der Wohnungen ist ebenso, wie das Ungeheiztlaffen einzelner, in Benutzung befindlicher Räume zu ver­meiden. Eine gleichmäßige Temperatur von 14 bis 15* RLaumur ist am zweckmäßigsten. Beim Aufent­halt im freien vermeide man möglichst, sich dem Winde auszusetzen. Ebenso ist das Eindringen kalter Luft direkt durch den Mund in die Atmungs­organe thunlichst zu verhüten. Man atme lieber durch die Nase und halte den Mund geschloffen.

seine Zn- ober Abneigung verantwortlich machen?* sagte ste bitter.

Er stand mit einer schnellen Wendung plötzlich vor ihr, sah ducchdriageud tu das bleiche Gesicht und setzte bann, ohne ein Wort gesprochen zu haben, seine Wanderung fort. Nach einer langen Panse eist begann er, ohne fich zu ihr zu wenden:Ich habe von Woche zu Woche, von Tag zu Tag gefürchtet, daß Sie das Wort zu mir sprechen würden, welche» wir an sinern eisten Abend verabredet, wenn Ihnen die Lasten des Lebens in meinem Hause zu schwer, oder Sie ihrer müde werden sollten."

»Haben Sie mir so wenig Freudigkeit bei meiner Arbeit angemerkt?" fragte Rose dazwischen. Doch er beachtete ihre Worte nicht, sondern fuhr fort: .Erlösen Sie mich von diesem unruhigen Gefühl. Ihr Fortgehen würde mir weh thnn der Kinder wegen; sie hängen so zärtlich an Ihnen."

Es zuckte schmerzlich n« ihren Mund, aber ihre Stimme klang klar und ruhig. »Ich werde bleiben, so lange ich den Kindern und dem Haushalt von Nutzen sein kann." Sie hatte wieder ihre Arbeit aufgenommen und den Kopf darüber gebeugt. Sie fühlte seinen Blick auf fich ruhen, aber ste sah nicht auf und mühte fich, dar Zittern ihrer Hände zu unterdrücken. ES war wiederum eine lange Pause eingetreteu. Johannes ging in dem geräumigen Zimmer ruhelos auf und nieder. Endlich fetzte er sich hinter Rose an den großen Tisch mitten im immer unb stützte die Stirn in die Hand. Sein Blick ruhte auf dem jungen Mädchen. Wenn ste von Zeit zo Zeit den Kopf ein wenig hob, konnte er ihr Profil sehen.

So begann er zu erzählen. Seine Stimme flagg o träumerisch weich, daß Rose ihr entzückt lauschte. Er mußte ihre Anwesenhest wohl vergeffen haben, aber sie war zu stolz, diese Gelegenheit zu benutz'«, um fich in sein Vertrauen zu stehlen. Sie wollte fich erheben, doch da sah ste seine Augen auf fich gerichtet und nun wußte fie, daß er zu ihr sprach.

ich bann aber einmal an, von dem mit ihr zu sprechen, was meinen Geist beschäftigte, dann sah fie mich verwundert an und verstand mich nicht. Ich agte mir, wie glücklich eS mich machen würde, in ihren lachenden Äugen langsam das Verständnis aufdämmern zu sehen für die idealen Fragen und Jntereffen des Lebens. Wenn ich wich bann mühte, es ihr zu erschließen, dann hörte fie mir einige Minuten ruhig zu. Gleich darauf aber sprang fie auf und rief lachend: ,Hn, jetzt wirft Du wieder gelehrt! Weißt Du, daß ich eS Dir sehr übel nehme, daß Du in meiner Gegenwart an derlei langweilige Dinge denken kannst!" Dabei schlang fie die Arme um meinen Hals und machte aus der EcziehungS- eiue Schäferftnude. Oder ste eilte hinaus, guckte nach einigen Minuten, zum Ausfahren gerüstet, noch einmal durch die Thür und rief mir zu: »Wenn ich wiederkomme, hast Du hoffentlich Deine langweilige Gelehrsamkeit wieder ein Bischen vergeffen." Gleich darauf hörte ich den Wagen fortfahren. Ich wußte endlich meine Versuche, fie zu mir herauzubilden, aufgeben.

.Ich liebte fie eben so herzlich wie zuvor. Ich wußte auch, daß jede Regung ihres reinen Herzens, hre ganze warme Liebe mir gehörte. So schwieg ich denn seufzend von nun au über dar, war mein Denken erfüllte, und versuchte auch so glücklich zu ein tu ihrer Siebe, von der Zukunft erhoffend, was fie Gegenwart mir versagte. Sie war ja noch ein lind; die Jahre mußten ihren Geist reifen und ihr Jutereffe für ernste Dinge erwecken. Carla wurde uns geboren, aber das brachte keinerlei Veränderung in ihrem geistigen Leben hervor. Sie blieb die Wiesenblume, die den Sonnenschein in den Kelch angt und fich vom Winde schaukeln läßt, ohne zu fragen, woher ihr der Tropfen Than kommt, bet fie erquickt.

,Lia wurde geboren unb wenige Tage darauf arb Louise. Sie hatte mit ganzem Herzen am Leben, mit all feiner Lust und Freude, mit feinem

Roman von I. von Werth.

(Fortsetzung.)

.Sei nicht mehr böse. Pipa", flüsterte ste, schlang die Arme nm seinen Hals und schmiegte das thräoen- fenchte Gesichtchen an seine Wange. .Nein, mein Herzblatt, ich bin nicht böse." Damit stellte er das Kind wieder auf den Fußboden, aber ohne fich nach dem Zimmer umzuwendeu.

Die Kinder waren bereits zur Ruhe gegangen. Der Konsul lehnte noch immer au der offenen Thür. Die kalte ÄbenbUft strömte herein und Rose fröstelte. Sie trat näher an den Kamin, wo ber Zug weniger in spüren war. Der Konsul schien nichts davon zu bemerken. Da suchte fie endlich dies Schweigen zu brechen. .Herr Baron Frohreich ist heute hier ge> liefen und hat feine Karte abgegeben, da er Niemand l> Haus traf. Wäre er nicht gut, ihn auch auf zu- fordern, der Weihnachtsfeier beizuwohueu? Er muß doch eine Einladung erwarten."

Es kam keine Antwort. .Er zürnt noch immer »er Carlas kindische Reden", dachte Rose. Ihr Stolz bäumte fich dagegen auf, ihm noch weiter ent.

für dir Ureise Marburg «ud Uirchhai» und

Illmkriertes Sonrrtagsblatt entgegen.

Die erschienenen Nrn. und der Wand- «nd Schreibkalender für 1890 werden auf Verlangen nachgeliefert.

In Kirchhain nimmt unsere Agentur (Herr Buchbinder Rindt) Bestellungen ent­gegen, ebenso in hiesiger Stadt unsere Zeitungsträger und unsere Expedition.

Marburg,

Freitag, 3. Januar 1890

beit ist zuerst aus den Jahren 1510, 1557, 1580, 1583b berichtet worden. Seitdem haben die Seuchen- zügc sich noch oft wiederholt. Eine übersichtliche Zusammenstellung der Jnfluenzaepidemieen in den Jahren 11731875 findet fich in dem Handbuch der historisch-geographischen Pathologie von Professor Dr. A. Hirsch, Seite 514; die diesbezügliche Quellenlitteratur ist zusammengetragen an derselben Stelle Seite 3040.

Die Benennung der Krankheit hat nach Zeit und Ort geschwankt. Nach Gluge wurde sie z. B. schon 1712 in Deutschland .Modekrankheit" genannt. Andere Bezeichnungen find: Spanischer Ziep, Sckaf- huften, Blitzkatarrh, in Frankreich: Coquehiche, Baraquette, Gänärale Grippe, Follette, petite peste Allure chapeau quarrin England: In­fluenza, epidemie, catarrh Grippe ist nach Biermer von agripper, nach Frank vom polnischen chrypkaraucedo abzuleiten.

Die Krankheit tritt stets epidemisch auf und endigt fast stets in vollkommener Heilung. Die davon Befallenen pflegen meist plötzlich zu erkranken, eigent­liche Prodromalerscheinungen in Form von Unbe­hagen und Verschnupftsein sind ziemlich selten. Unter mehr oder weniger starkem Frösteln, selten ausgesprochenem Schüttelfrost, stellen sich hohes Krankheitsgefühl, Schmerzen in den Gliedern, dem Kreuz, Kopfschmerzen, sowie mehr oder weniger hef­tiges Fieber ein. Eine katarrhalische Erkrankung sämtlicher Schleimhäute, insbesondere der Aihmungs- organe, fehlt selten. Husten und Schnupfen ist in oft sehr quälender Art vorhanden. Ernstere Er­krankungen, Lungenentzündungen, Darmerscheinungen, Ohnmächten, Delirien, Kemvulsionen gehören schon zu den Seltenheiten. Nach drei bis vier Tagen lasten alle Erscheinungen schnell nach, und im Ver­lauf von acht bis vierzehn Tagen pflegen die Kranken meist wieder hergestellt zu sein. In leich­teren Fällen dauert die ganze Krankheit nur einen bis drei Tage, in sehr vielen Fällen steht jedoch das hohe Krankheitsgefühl in keinem Berhältniß zu den sonst so geringfügigen Symptomen, nur die Kranken sind noch längere Zeit hindurch sehr matt und angegriffen. Die seltenen Todessälle ereignen ich meist bei Kindern und Greisen, bezw. sonst ge- chwächten Individuen.

Ein einmaliges Utberstehen der Krankheit schützt nicht vor Wiedererkrarckung; eine solche ist sogar im Verlaufe derselben Epidemie nicht selten beobachtet worden.

lieber die Ursachen der Krankheit ist nichts be-

Sämtliche Postanstalten, wie auf dem Lande die Postboten nehmen noch Bestellungen auf das I. Quartal der vberhesfischeu Zeitung mit ihren Gratisbeilagen

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Sckttsckes Reick.

Berlin, 31. Dez. Das .Berliner Tageblatt­veröffentlicht folgendes Telegramm aus Zanzibar von gestern nachmittags: Die Peters'sche Expedi­tion ist nicht niedergemetzelt, fie befindet sich vielmehr

cher» ser, erde »ge- et serei

Wöchentliche Beilagen: Kreis-Blatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain.

Expedition: Markt 21. Redaktion, Druck uud Berlag von Joh. Aug. Koch.

tschen 1889 rga» Mine Fett' !t.

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Erscheint^ täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Ouartal-Abouuemeuts-PreiS bei der Expe- bition 2*/4 Mk., ber den Postämtern 2 Mk. 50 Pfg. (exkl. Bestellgeld). Jnsertiousgebühr für die gespaltene Zeile 10 Pfg., Reklamen für die Zeile 25 Pfg.

tzegenzukommen, aber ihr Herz sagte ihr unaufhörlich: -Er ist unglücklich", und ihr Herz trug den Sieg beton. Eie trat hinter ihn und bat: «Verzeihen vergeffen Sie die thörichteu Worte. Äu Studer-

®tob, ber nicht wußte, was er, sagte, war eS ja, der ft sprach. Dieselben können Sie daher doch nicht berletzt haben."

Er wandte fich langsam zu ihr: .Jener Sinder- tob hat nur die Wabrheil gesprochen." Dann be- ttnu er eine hastige Wanderung durch daS Zimmer. Evse schloß die Thür. War eS die kalte Luft, ober M zuckendes Herz, waS fie so bleich machte?

^.Dergleichen bedarf ja aber nicht einmal ber Entschuldigung; denn wie könnte man jemand fir

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition b. BlatteS, s°n»e die Annoncen-Bureaux von Haasenstein und Bögler m Frankfmt a. M., Caffel,Magdeburg u. Wien; Rudolf XXV Qrtfirrtrtttft Moste ui Frankfurt a. M., Berlru,München u. «öln; G. L.

Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris.

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