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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain Juustrirtes Sonntagsblatt.
«llnöchevtlich ein««! beigegeben »eiben; «nßcrde« erscheintInnb Jünglinge bei ateifen 5telh6>rn. oa„M «n»ru r «« -Oberh. fletei-, b« sie amtlich.« Organ ist, nicht«,g7sch offen licht »k
-S^t-ich mindesten« „einml im« trauten FarnilttnkÄe ftiebeboll Aern n« SrL
Krei-blatt für die Kreise Marburg mit bem Schwert in - Feinb!»l«i/l
Utt> Kirchhai«. |M deshalb Trauer auf bk Herze» ? O nein! 0
Der Beznr«prtt« der »Oberhi ZeUnng" betrigt ein» I feht nnr, «ie bk brutschen Soldaten sich anschiiken schließlich aller Bella,en nach wie vor für Marbnrg a Mk.I Weihnachten zu feiern. Bei ben Vorposten «üb es •ierteljährlich frei in'« Han«; durch die Post ,,S5Mk. plötzlich lebenbig, unter fröhlich?« Janchz-u ziehen Simmtliche Postanfialten und »riestriger nehmen Be»1 brutschen Männer mit ihren grünen Tannen stillnngm entgegeru Bei Marbnrg« Lboanement» »olle I dahin, nnb mit Jubel w-rben ste empfangen Hie« man sich an die »jptbition der.Oberh. Zeiinng', Markt 2],|«nf der Feldwache, dort im Quartier.
LVLLS “6‘ w IKÄiF* Äff' ? -ff «** «-
Kroner'« Achselzucken erklärend fort — .hat bereit«1»«»».^^" ^sptel nicht eine Sekunde länger einen zweijährigen Kursus durchgemacht in einem cx „
unserer bewährtesten «unstinstitule unter persönlicher I „ . lte" N4 da« nicht zweimal sagen. Leitung de« berühmten Professor» W . . . . r Unt<r bedauerndem Achselzucken rin.»nbegreistich!' dessen besonderer Gunst sie sich zu erfreuen gehabt, Ifolgte er ungesäumt dem Zuge seine« Demnach dürfte die herrliche Stimme — bö|$ft.ie"* *nb befand sich bald in angelegentliche, Lteuerrath Herbst nicht im Sinne hat, sein einzige« I Unterhaltung mit der heimlich Angebeteten. Allei» Kind zur Primadonna auibilden zu lassen — für'« 13e” 'Uchte sein triumphirender Blick ver, Han« und auf dem Kouzerisaal unbedingt mehr eUr v -^^hllose" Mensch war und blieb genügen.- I verschwunden.
.Sicher I bin auch »eit entfernt, die Leistungen * <Sbtrl^IteK ^a[enn "eß Doktor Ärmer der reizenden Sängerin einer beleidigenden Kritik I tzefeiertsten Schönhest de«
zu Unterziehen. Heberbie« schließt ein Dilettanten. wt*'IIen * lassen, ungenützt
konzert für so edlen Zweck, wie da» Mutige, jegliche 'enüiergehen, bi« er eine« Abend« in einem Prinat« KrUik au».- * W §‘r?lunt” ken wtRi8 Geladenen auch SteuerrMh
.Nun - zu scheuen, sollte ich »einen, Wtlen xnb te<6tfr traf und nun
sie die Mitwirkenden nicht!' brummte Doktor l!.^ unmöglich wurde Setten«
«-rder, feine kleine Gestalt hrrauesordernd reckend, Herbst kam «an de« jungen Gelehrte»
.Bewahre! wurde Bessere« ßeboten, al« zu entgegen, nur Dora zeigte
« «...tett, $-« Befcnlt.iv - Ä "7'' W^ll ek, et.
*'•”« »MM ei» m»i, malitiee lächelnd km I *.4 ^tenatMl£ ‘
Äolegen in da« hochgeröthete Antlitz — .versöhnt I he» * krch rasch Bahn und
St« hoffentlich »st meinem ernsten Urtheil, b.st.r«^.^^ Lach.nÄ^D^i"^'ü A «erber? Ja - und missen Sie, *«« allein ,ch ^t,ück.nb.r»«Nt Dabeigestandfiethm mit bedaure? daß die junge Dame da« »arme Plaido^r schon lange begierig
.hre« eifrigsten Verehrer» nicht vernehmen konnte.- Ll Ä.n«^rtt^^E. MÄTt1 \c ?
»Sie haben gut spotten' — W.rder seufzt«!sie ihn schon häusiz anb etaenthcHei
Irife - .würden Sie da« entzünde Mädchen ltch b.se Vh.be sich ^h* ernst«
näher kennen lernen - doch wie ist'« ?'unterbrach blicken ».rgeuomme», kein ftmrndl^ W»r?°! er sich - .soll ich Sie oorstellen? 66en spricht! zu richtm, denn sie wisse recht w^ d°ß
Wtn*)tni I Auch König Wilhelm und fein 6ohn heft«
Kedasttio» ». Verlag der „Htzerh. Aett»«,".! Weihnachttbaum, und zwar eine deutsch« Ta,ne bk W6* »eu hinzuttetenb. Abvrmentei «halte« da« I die liebe gesandt hatte. Urberall, in' bei »I«lt »»0 jetzt schon, resp. «m 1. Jannar bk ben Knfing I Wohnung wie in ben Soldat« quartieren de» neuen Roman« er thaltene» Nummer« grati» nachaeliefnt.!""" Euch auf ber Feldwache kam brr Weibnacht»«
— adeib zu seinem «echte. Und die brave Feldpost
Die Rühmest«,e
der deutsch - französischen Krieger. MffLA ff Ä."&?ÄÄ
XXVII. I bet au« ben Fenstern strahlte, der von bei Lichtlrii
Weihnachtei vor Pari«. !kam, die ai bei Bäumen prangten. U-berall wurde # Nach der Schlacht von Bllller« war auch üorP” Äbenb nach alter, guter deutscher Litte Pari» zunächst Ruhe eixgetretei. Der Winter be 10e'.eiei‘' Port in herrlichen Bill?n bei gutem Wein deckte bk Erde mit dichter Schneedecke; nicht einmal I “"j Mahl, hier in Erdsenknngen bei ein« bei den BorposttN fielen Schüsse; die ftanzöstschen '"4»«? Kost, flbeiol in verschiedener Weise, «ber Vorposten schienen re<t guter Dinge zu sein, fiel"?. *attf leD^ affe Feiernden gleich, i« |Cm lchoss'i nach Krähen und bewarfen sich mit Schnee- >««^»"1 der in ber Heimath nm ben Weiuachf»tisch büll-.n. Aber diese fast gemü:hliche Rahe und Stille I °^sarnme!ten Lieben, in ben stillen Grüß « EÄb •?» sollte bald wieder jäh unterbrochen werben. Er | b.e?5B» Lerche an« vielen Hetzen nach de« Vsterlaube brodelte und kochte wieder in ben köpfe« ber fr«n. fitK Fimmel stiege«.
Äst chen Machthaber, nnb am 21. Dezember brach I Am 27. Dezember Morgen« beaann?« bk der Sturm eine« «urfall» von R«uem über Le Ische« Belagerung«.Batterien zmächst aea-n den Mn.t Bourget lo«. Doch die prenßische Garde war anfl Stircn zu donnern. Da« war Mollke's ««äfrs« ihrer Hut. Der Angriff wurde stegreich abgewlrsen; liches Weihnachtsgeschenk an die b-ut'che Stn^lksi»»«?' e« war ein neuer Ehrentag besonders für da» Regiment | arme?, nein, nicht nur an ste, an da-- a3«e h.«t7». Elis«beth und die «ardeschützen, welche Truppen ve«, an da« b utsche Volk: .Da» Bombar-e«,.! den ersten Stoß au«zuhc,lten hatten. Än anderer, von Pari, hatte begonnen I* e«
Stelle waren auch bk Sachsen am Kampfe betheiligt. | Auch der «eichrkaurler <Br«f Ria««,» 6 ,
Der Feind mochte wohl nnr eine Demonstration zur Kreise seine« Stabe« Wechn^chte/ae^k ? ? * Beruhigung be« aufgeregten Volkrwilleu« beabfichligt defriedigte« Gefühl War ibm hnl L * l”. haben; aber da« hieß doch mit bem »lute ber Werk gelungen. In aller Stille b-t! ? ff?
S-ldÄ,» ,1» fnMQafM 6,1,! inlie». fcl.a.” Sa.” 6ai« ta BaS» ?> i-r 1« . !
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OljerßElW Ieilm
I w Wöchentlicke Beilaaen: Kreisblntt für r»r- «Davümm <,«s
Erscheint täglich ander an Werktagen nach Sami- und zm L- a. ■ , , ’ 7" ,,,
„r nnn Feiert.,.«. - Quartal-»bonnement».»rei« »ei d« »ldn 5^-«» nimmt «ntgegtn di. «r».diti.n diese« Blatt.«,
M OVO bitten 8 Mk., bei «I«i Postämtern 8 Mk. 25 $fa f.rfL J»®i‘ff« «nnimtt«ff3nwanj von H.asenstein u Vogler in
Bestellgeld). Jnsertion.gebühr für die gespalten« 3etle (SnnttrtflPnh 90 eone Franksntt a. M., <iaflel, Magdebnrg und Wien; »ubelf HX
»d« deren Raum 10 Pfg. Reklam.n für bk -leit. »5 Ma 'wDIUlUvCllD^ 60 jDCACHIvCT Io"5 Moss« i« Frankfurt a. M., Berltn, München u. Köln; 6. ß. AA*
———— __ __ _ _ ° vDaube u. Lo. in Frankfurt a. M., B«lin Haunov«, Pari«
< X. P” b" 3itereffe be« Les-publikum« «Meten nnb anch der-
iponntmtiiw - (siuliiv!iiin*lben“bü,fte- j««««», «e««? nttm«!»« I U*e« beinht, ist von Äofen, bi« zu Ende äußerst spannend
Der Quartallwechsel steht vor der Thür und damit ßdt €?»«
l i auch die Fr«,« der Zeittm„b,stellun,e» mied« in b«nL,n litf' f' ® Tn-V ^rr?"
«».r,rund, wir gehen mit dem neuen Jahr. ,u,leichl" '° fdt” ""folgend, in ».«sicht,.stellt: liu da« eigentlich« L.s.vi.rt.ljahr und find berl ®et ber Kaiserproklamation in Versailles. -toUeb«rz«ugun,, daß unser« bi,herig«n£«fer ihrem altenI «rinner»u,en von Han» »achenhusem zrnfreund, der .Ob.rh«ssisch,n Zeitung' auch fernerhin! Eine deutsche Köniaöfamilit im Orient zlhur offnen und fie hineinlassm werde». Besonder« «ufGrnnd p-rsöulicher Erinnerungen an bentönfg und die B* 2 treu-» »bonnenten- «°i,in von Rumänien. »onvr.Ott-Henne amRhvn.
gerecht viele neue Zwei,e bei, esellen wollteu» . . - . . . . * ” * ”
«Mer die Verbreitung eine« Blatte« ist, je mehr ifi|_ Marme-Iagdkn tn btet Erdthellkl. n Redaktion desselben den Kesern ,u bitten im Stande. I *ttf5nti<6e lebnisse von Rapitill-Lient-uart H. v. R i e b e«.
Sa« nun den Inhalt der „Oberhesfischen Zeitun,' I „ 3aPatt Von Einst.
Misst, so wird dieselbe in ihrem politischen Theile| >»ntre-Admiial Reinhold Werner,
chchren, treu zu Kaiser undReich zu halten, I Die Folgen eines Schneetreibens.
i ikinn und die Liebe für unser deutsche» Vaterland zul Novellette von Gerhard vo«»mtz»t,r.
te und allen umstürzlerischen Ideen ent-l Da Werk kein' Hülp.
Mutteten. Dem lokalen Theil« soll auch Iünftl,| Rov-llttte von Hermann Hetber,. jmdere Sorgfalt „widmet sein, denn er ist »ei den l Endlich in Ruh.
L-kalblattern von hervorragender BedeutungI Humorelke von Graf Günther Rosenhagen.
i die Leser. In rhm können die örtlichen, kommunalen I »üurmnür
I sonstigen Interessen der Bewohnerschaft betreten und! «ah,r, H,„ q “ ” P ,
werden, er ist der Platz, auf welchem alle Parteien! XL s» “°” F‘"6‘
i 1 Unterschied ihre» religiösen und politischen Stand-, bks Hauses.
uüe»sich treffen können zu gemeinsamer, segen» I Rvvelle von August Trin iu»4
sicher Arbeit. Von provinziellen und »erd Der Geist des „Seligen",
sichten Nachrichten au« aller Welt wird auch! Novelle vo« Wilhelm »ou Polen» iftig da« Bemerkenlwertheste und Unter»! Seifenblasen.
Elendste mitg.theilt werden. Besondere« InteresseI Skizze von Wilhelm Bergen
L?.b,™“nn ‘r”tcft,no* d,r Jns.rat.ntheil der Der Maler der deutschen Romantik, iahessischeu Zeitun, der in so ausgedehntem Maße Zu« 26. T.de«ta,e M. von Schwind'«. Von Theodor 1 bei keinem andern hierott« erscheinenden Blatt, benutzt| Lamprecht
b: ein Bewek dafür, wie man von der Wirkunal ' . ..
ir Annoncen in der .OberhesfischenZeitung" infolge 8,n . eftffe8r D
K Verbreitung und Beli btheit überzeugt ist - und mit I -v "* D ®4mhe,9 (Budapest),
cht, denn die .Oberhessische Zeitung' hat die größtef Emflvß der neuen Bkleuchtungömethoden »sla ge der in Marburg erscheinenden Zeitungen. Znl auf die Augen.
» Jnseratentheil der.Oberhessischen Zeitung' spiegelt sich I ^'«enarzt Br. M. Radziejewrki-
I gefammte Verkehr«- und gesellschaftliche Leben Marbu-g« I GrsundhritSmaschinen.
Freud und Leid zeigt er abwechselnd mit wichtigen | »on Dr. med. Georg Krafstt
x wissenrwerthen Anzeigen au« dem Kreise der heimath-1 Unsere Leser ersehen «ud alle« diesen, diß wir weder p» Bewohnerschaft. Mühe noch Kosten gescheut habe«, di. hervorr.geusten
stine besondere Sorgfalt ist unsererseits daraus »er-1 Schriftsteller, Gelehrte von Ruf re. für die Mitarbeiter sch« ft - »bet »erber, für da« Feuilleton der .Oberh. Zeitung' |«n der .Oberh. Zeitung' zu gewinnen.
fl ! ^lle «eit äge zu erwerben. Zunächst ist e« hierbei! »em Hauptblatte der .Oberh. Zeitun,' wird auch : । »esteihin eine sich «roßer Brliebthest erfreuende und die bi,her
immer noch beste belletristische Bella,«, da» «owwtckchshlatt"
Die Salon-Fee 1 von Marly
(Nachdruck verboten.) I schnellfien glaubte er zur Klarheit mi? sichUbü Die Salon-Fee. ill gelangen, wenn er die Erlebnisse der letzt, bfcm.» «:®.,b,. * 2'“ -"« °»
ÄTÄw Z""e in ,,to «»*if l«6AUf.
1 «nden war er Bräutigam I | Er sah .sie' »um ersten Male in einem Wohl.
Der vr. phil. Albert Kroner lehnte tief athmend|»?,^^^^Mrl, wo sie mit klarer, schmetternder dem offenen Fenster seine« Wohnzimmer» unb | ®“mme "mge Sieber von Wuerst und Brahm« uüe lrichtmrschleierten «licke» zum Himmel auf, 196rtI“0, zahlreich versammelte Publikum 1 erwarte er von den flimmernden Sternen | P* Ekifalltzäußerungm hinriß. Ob
lintgen Aufschluß über ein Ereigniß, da» so 1^4 die letzteren nur der Ausfluß reiner 8e- tzselhast schnell sich bereit« vollzogen hatte, ,h,l^sterung für die künstlerische Leistung mb nicht über die wichtige folgenschwere Bedeutung sich |. , Erntgsien« fetten« ber ungewöhnlich stark vrr. liier- ß recht klar geworben! Doch mochte er nun!*ttntnk männJÄ Zubffreischoft ein gut Theil )raa*' h noch s, sehnsüchtig Antwort begehren auf büL™, :9 P* ^/re anmuthige Etscheinung neue« ! n Innere« heftig bewegenden Fragen, bi, «olden Ibet Woffett, blieb dahingestellt
....< ^nden Himmel»lichter blieben stumm, nur derI^A ist, baß Doktor Werder zu sich sprach: .Ein ÜSSä »nd, dieser urewige Wanderbursch', »erzog fein|r7^ düvsche« Mädchen — Stimme such nicht üb.l, Ml» 1 ch» «ificht zu solch'spöttischem Grinse», baß der e^e ,*Onitf- »hne Seele.' 5UI» * Doktor Albert Kroner Verdrießlich murmelte:! 3* Begriff, ben Saal zu »erlassen, sah er »on «Licht mich an, al, wollte er sich über mich l^? Bekannten sich «ufgchalten, der nach flüchtigem 's machen — wihrtzaftig ohne Ursache, bennl^ie ii höchster Emphase fragte: .Wie gefällt >.»st deine alte runzel,,lle Geliebte Erbe gegen|^ Ihnen, ein bezaubernde« Geschöpf, nichts und Mge, reizendste Geschöpf dieser Statt, Ahal ^s« wunderoolle Stimme! gewiß die berückendste Aich tiifft de» hämischen Gesellen — h«t'«|^igal, welche Sie je gehört!'
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“i* f,^e” ürnghte schfcilSnIg-gngg,. ,Wlag,,fcg, «el^ischu nt,neT kM Zensier, machte em paar Gänge I ergreift »ich offm gestanden, lieftr, «[, bleaw!
* 5?°« L ""tt' sein!lernten kunstvollen Triller ber bewind-rtsten Diva!
tw> r “2L®M nxn l^iell Fräulein Herbst anbelangt, nun
(flft. Y*?.e*e B^.^e Mühe, feine wirr durch-1ja! e« liegt unleugbar klingende» Met-ill'in der «er ffuthenden Gedanke» zu sammeln. Am lmnaen Keil«, aber e« bebetL mrt