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*) Leipzig, Dnncker und Humblot.

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Mer Persönlichkeit, die Art nxb die Grütze ftiitr M einzigen historischen Begabung erklären n»s

iiraej. ? W), das Verfolgen spekulativer Geranken, oder ---- ki Ergreife» der Zustände der Menschheit, au»

helle« Gewand schimmerte mir zwischen den Stämmen entgegen, noch ein paar weitere vorsichtige Schritte und ich sah selbst von dichtem Gebüsch ver­borgen, mein junge« Weib in den Armen de« Fürsten; Margarethe, und ich hörte auch hörte mit knirschenden Zähnen die ganze unerhörte Schmach, die mir «iderfahrm. Ich könnte kein Wort mehr wiederholen von dem, wa« die beiden da gesprochen, aber die ganze furchtbare Geschichte will ich Ihnen doch erzählen lassen Sie sie mich jedoch so kurz wie möglich fassen. Hariett war seit Jahren die Geliebte de» Fürste», sie «ar e« schon zu Lebzeiten seiner ersten Gemahlin und sie dachte e« auch ferner zu bleiben, obgleich der Fürst sich »m die Hand einer Prinzessin von sehr edlem Blut bewarb Ader diese Hand wurde ihm nur unter einer Bedingung bewilligt: die zweite Ge­mahlin sollte die Geliebte de« Gatten nicht in der neuen Heimath finden und so mußte Hariett weichen, so ehrenvoll wie möglich al« die Gattin eine« achtung«werthen Manne«, der nur allein nicht sah, wa« alle Welt wußte, und dessen augenfällige Vergötterung der schönen Sünderin die erste Ver­anlassung zu dem Plan gegeben, dem seine Manne«- ehre zum Opfer fallen sollte.

Da« Blut kochte mir in den Adern ich wollte mich auf da« Paar stürzen den Mann erwürgen, der mir eine solche Schmach angethan, da trat die ganze Hofgesellschaft, mit der der Fürst diesen Aulflug unternommen, au« den Gebüschen, auch sie mußten ja gesehen haben, wa« ich gesehen, aber sie thaten, al« bemerkten ste den Fürsten und seine elende Maitreffe nicht eher, bi» sie lächelnd und harmlo» unter ste Katen ich aber eilte nach dem Schloß zurück, ich schloß mich in weine» Zimmer «in, »m die erste Wuth vorübergehm z»

Herren bemerkte ich auch nur eine Spur von Neid ja, e« war mir im Gegrntheil, al« wenn sich in die Glückwünsche etwa« wie Mitleid mischte.

Aber ich war zu glücklich, um viel darüber nach­zusinnen, wa« nur dem Kammerherrn So und So oder dem Ceremonienmeister So und So an dieser Miniatarhofhaltung einfiel.

Durch die Vermittlung der Fürstin hatte ich eine Anstellung, sehr fern freilich meinem bisherigen Wirkungskreise, hier im Königreich Preußen er­halten und zwar an dem neu begründeten Gymnasium de» Städtchen« D., da« mir schon bekannt war. Gottfriede lebte ja dort, nachdem sie al« Wittwe wieder nach Europa zurückgekehrt. Man betrieb unsere Abreise mit besonderer Eile, vorerst freilich, um die Flitterwochen auf einem reizenden nahe­gelegenen Lustschloffe de« Fürsten zu verleben, für dessen wundervolle Lage Hariett schwärmte.

Sech« stille, glückliche Wochen verlebte ich denn auch unter grünen Bäumen, inmitten einer ent­zückenden Natur; Hariett war die lieben«würdigste Gattin und ich glaubte schon auf Erden in dem Himmel zu sein.

E« war am letzten Tage vor unserer nicht «ehr hinautzuschiebenden Abreise nach D., als Hariett d>» Nachmittag» über heftige Kopfschmerze» klagte und den Wunsch au«sprach, allein zu sein. Ich fügte mich natürlich sofort ihrem Wunsche und machte »ich nun daran, in dem eigenen Zimmer manche» für die Abreise vorzubereiten. Ader die Zeit wurde mir lang und da» Wetter war so schön, daß ich t» schließlich vorzog, in den Wald zu gehen und mich in da» Heidekaut zu strecken.

In glückliche Träume verloren, sahen mich denn bald die alten Sichen unter ihren Kronen dahin- schlendern «etter, immer «etter, di» ein

»Geschichte der germanische» u»d romaxische» Völker von 14941514'. Ursprünglich hatte er da» Buch bis zu« Jahre 1534 führe» »olle», aber da be­merkte er, daß et »gesicht« de« vorhandene» Ma terialS hierzu außer Staude sei. Dean von S» fang verließ er sich nicht ans daS, wa» Andere ge- schriebe» hatte», sonder« gixgeit eizenthämlich« Forschung und Sueignung der Studien' auf die Quelle» selbst zurück, u»d »ex» er da» fortsetze«, »ex» erbie wahre Geschichte' schreibe» wollte, so mutzte er ste erst entdecke» sich nxb nn» ent­decke». Hierzu bot sich ihm Gelegenheit, al» er 1825 als Professor »ach Berlin berufen würbe, und nicht gar lange dmauf eine staatliche Unterstützung zu einer gröberen Studienreise erhielt. In den Ar­chiven von Berlin, Wien, Venedig, Florenz und Rom fand er in ständige» Aktenbündeln da» gesuchte neue wehre Lebe«. Er selbst hat dabo» erzählt, wie eigenthümlich e» gewesen sei, wie er, der deutsche Professor, Briefe entfaltete, die seit de« Geistlichen oder Diplomaten de» 16. Jahrhundert» Niemand «ehr gelesen hatte, Aktenstücke durchsah, die vor 300 Jahre» vc» bedeutende» Mänxer» abgefaßt waren. Nun konnte er daran gehe», feixe» ursprüngliche» Plan ix ungleich großartigere« Maßstale au»zu- führex. Er verfolgte zuerst ix be« WerkeDie Osmane« nxb die spanische Monarchie' bie Ent- Wickelung und den politisch und kulturell entscheiden­den Kampf der erste, Großmacht jener Epoche; er ergänzte da» Bild in derGeschichte der Päpste' durch die Schilderung der anderen Weltmacht nxb setzte darauf der katholischex Reformatio» die Ge­schichte der deutsche» Reformatio» gegenüber. Er richtete feixe» Blick auf de» Staat, beffe» Verband er selbst axgehörte, und zeigte i» de»9 Bücher» preußischer Geschichte' seine Entwickelung von der Terrttorialmacht zum Großstaate. Er erweiterte de» Horizont dmch die in großen Züge» entworfene Dar­stellung der englischen und französische» Geschichte. Er betrachtete endlich in demUrsprung und Beginn der Revoluttonikriege die Ereignisse, die nm die Wende be» 18. Jahrhundert» der europäische» Staatengesellschaft eine neue Physiognomie gaben'. So hatte ermit bedächtiger Schnelle' die Ent fattnng bet Gestaltungen begleitet, bie au» be« ent scheidenden Momente der »euere» Geschichte ihre» letzte» Ursprung zogen.

RI» der 85 jährige Grei» seineWeltgeschichte' begann, erfaßte die gebildete Welt ei» ehrfürchtige» Stau»e», bi« vo» Verwnnderuxg nicht frei war. Wir, die wir sei» Lebe» vollendet überblicke», er»

Margarethe.

Original-Roman von M. Widdern.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetz»»«.)

Wohllaut: Himmel and 6tse'. Ei» ungemein be» denlsamer Fortschritt lag tu dieser Ansicht bet Ge­schichte gegenüber de» bilherigen Auffassungen. Die theologische Geschichtsschreibung hatte, wie Guglia vortrefflich aurgeführt hat, in ber Geschichte die allmählige Erfüllung be» Gotte-reiche», Voltaire und der Skeptizismus ei» Chao», die Aufklärung»epoche die Entwickelung zur Aufklärung und Humanität gesehen. Ranke befreite die geschichtliche Betrachtung von allen außerhalb liegende» Mome»ten. Er er­kannte, daß alle» Seiende um feiner selbst willen gekannt, studirt, genossen werde« müsse, daß die Geschichte ohne die Hinzuziehung von Zweckbegriffen oder Rebeubeziehungen an stch al» bie Selbstbesinnung bet Menschheit (wie ein neuerer Rechtthistoriker schon gesagt hat) ihren «xermetzlichen Werrh hat. An« einer Borrath! kämmet der Philosophie, der Theologie, der Politik «achte et die Historie zu eine« eigenen Tempel, darin die »iedetetweckten Gestalten bet Bet gangexheit, bie feixen nxb u*8 doch so innig ver- bnxbtnex, im Lichte wandelte». Welch unendliche Bereich-rnng unserer Kultur I In da« enge Bett unsere« Dasein« schoß, von künstlichen Dämmen befreit, bet ganze gewaltige Strom geschichtlichen Leben»; bei Horizont gewann ungeahnte Wette u») Zeber lernte sich al» den Erben nnb Theilhaber vtelhunderijähriger menschlicher Arbeit fühlen.

Eine gelegentliche Aeußerung Ranke'» hat die ost wiederholte irrthümltche Auffassung veranlaßt, al» ob die Lektüre von Scvtt'»Quentin Durwarb' ihn zum Historiker gemacht habe: er habe die in dem Romane geschilderte Gestalt Ludwig» XI. von Frankreich mit de« Qnelleu verglichen und gefunden, daß die geschichtliche Wahrhett doch »»gleich mehr Reiz enthalte, al« He Phantasteschöpsung be« Dich­ter». Nein, nicht dieser anekdotische Zufall war seine Eingang; Pforte zur neuere» Historie, sonder» da» Alterthn». Seit 1818 Gymnasiallehrer in Frankfurt a. O, erhielt et durch sein Schulamt Beranlassang, sich mit den antike» Schriftstellern eingehend zu befasse». Herodot, Thucybide« nxb Xencphon, Solltest, Eäsar u»b Tacitu» toxtbc» ein gehend studirt, und bie wnnderreiche Welt de» Alter thum« erschloß ihm ihre Schönheiten und Grheim- ntffe. Da fiel ihm auf, daß unsere ganze neuere Entwickelung aufdem nochmaligen Anfgehe» aller Keime, die daS Alterthum gesäet', in der Renaissance beruhe. Hierauf »ußte er also zurückgehen, wollte er die Geschichte, die »an eben »egen diese» Ur- sprang» mit Recht die neue nennen kann, verstehe». So e»tsta»d sein erste», 1824 erschienenes Buch

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Studien warf. So konnte e» denn auch nicht fehlen, daß rch nach der gesetzmäßigen Frist mein Staatsexamen mit Glanz machte und mir den Doktorhut erwarb Gleich darauf bot sich mit durch die Connexionen gesellschaftlich sehr hoch- gestellter Studiengenoffen eine glänzende Stellung: ich wurde Hofmeister ber beiden ältesten Sohne be« Fürsten von S, welcher, seit einigen Jahren vrr- wittwet, doch an seinem Hofe kaum die regierende Fürstin vermissen ließ, denn seine Mutter, eine lebensfrohe Dame, vertrat die hochselige Gemahlin in vollem Umfang. Unter ihren HofftärrleinS be­fand sich auch Gräfin Hariett Bellerström, bie mich in einet Weise bezauberte, schon bei bem ersten Blick in diese« wunderschöne Gesicht, da« ich Ihnen nicht zu beschreiben vermag ich wat wie im Fieber, wie im Wahnsinn. Die Gräfin behandelte mich wie jeden anderen Herrn am Hofe mit immer gleicher, ruhiger Freundlichkeit, bi« nun, Margarethe, eine« Tage«, ich war vielleicht zwei Jahre in meiner Stellung, bie sich zu einer unendlich ange­nehmen gestaltet hatte, al« mich bie Fürstin Mutter zu sich rufen ließ zu meinem grenzenlosen Er­staunen offenbarte fie mir, daß ich da» Herz ber schönen Gräfin gewonnen. Ja, fie trug mir in aller Form die Hand Hariett», die eine Waise und so zu sagen unter bie Vormundschaft bet Fürstin gestellt »ar, an. Träumte ich denn? Ein solche« Glück erschien mit ja kaum faßbar l Und doch Margarethe, wozu soll ich vor Ihnen noch viele Worte machen, wo ich mit wenigen Alles sagen kann: ich erklärte Hariett meine Liebe und wurde in wenigen Monaten ber Gatte der glücklichen Fee. Sonderbar fiel t« mir freilich schon damals auf, wie die Mttglieder der Hofgesellschaft meine Ser» lvdung aufnahmen. Bei feinem dieser eleganten

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kenne», daß bie« Werk bie organische Krönnuz fei«« ganze« Lebensarbeit wat. Et hitte eigentlich immer Weltgeschichte geschrieben. Scho« 1835 hatte er gesagt,daß zuletzt boch nicht« weit« geschrieben werbe« ka«n, al« bie llniversalgeschichti', nxb a» König Lubwig I. vo« Bayern hatte er geschrieben: »Ale Zette« verkrüpfe« stch.' Nu«, nachdem et die Statione« bet mobernen Welt durchwandert hatte, bot ihm bie ueibetfole Aussicht, die sich durch die Einigung Deutschland« unserem Laterlaude öffnete, Veranlassung, die ganze Ansicht bet Weltgeschichte »n geben, wie fie sich ihm »arftellte. Wenn bie« Werk Manche enttäuscht hat, so geschah el, weil sie mit irrige« Voraxssetzu«ge« baro« herantraten. Nicht bie Fülle bet Detail» oder die überall ge­sicherten Ergebnisse ber neuesten Forschung darf mau darin suchen. Wa» Ranke zeigen wollte, war die Menschheit und ihr große» geweinfowe» Leben, da« eine Nation bet anderen zur Fortführung in die Hand gab; bie einheitliche Entwicklung, bie nie blind und launenhaft, sonder« stet« bedingt nxb bestimmt vor sich geht; die geheime Kraft, die da» zarte Stämm- chex der Menschheitsgeschichte zx« mächtigen äste« reichen schattexspeudenden Baume emporttieb, die au» Horde« und Stämme« eine Gesellschaft von Völker« mit im Wesentliche« gemeinsamer Kultur machte, eine Kraft, die er fest und tief al» göttlich empfand. Wahr ist e«, in dieser Weltgeschichte ist etwa» gleich - sam Unkörperliche«, Geistige», ei« Blick, der da» Nahe übersteht nnb, fast visionär, in bie ahuungkreiche Ferne schaut. Diese Eigenthümlichkeit kennzeichnet ja i« steigendem Maße alle Werke seiner pätere« Zeit, und sie vornehmlich hat ihm da« Uriheil ein­getragen, daß erkalt' sei. Aber Niemand wird bie» behaupte«, ber sich mit feix« Persönlichkeit wirklich vertraut macht, nnb fie sich speziell au» bem BandeZur eigene« Leben-ges chichte'*) vergegenwärtigt, einem der schönsten autodiographi- scheu Werke, da» unsere Literatur besitzt Ihn hat Jemand 1825ti? Menschenbild von heimlich an­ziehender, milder lachender Natur, mit einer Fülle lebender lichtßrahlexder Kräfte' genannt, und damit sei« Wese» schön geschildert. 3' '"einet Jugend hatte er etwa» vom Schwärmer, etwa» oo« Jean Paul- schem Empfixbnngrleben. Damals lebte er manch­malix seligem Taumel'. Wft sehen ihn he Franks»«allein mit wenigen Jünglftgi Herzen, mit d« Nachtigall und singende« Bäume« und jene« Geister«, die üb« bem abe«dliche» Duft be» Thale»

»na$me ^s. Umstände nicht. Hat er stch doch al» Student sind btt kW, mit Geschichte beschäftigt! Die »irren nnb *3' trockenen Kompendien, die damal« bie historische

ie der Matur vertraten, stießen ihn ab; »nr in der

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(Nachdruck verboten.)

Leopold von Ranke.

A» feinem 100. Geburtstage, 21. Dezember. Von Robert Berndt.

In der Nähe be« kleinen thüringische« Städtchen» Kiehe liegt ber Kyffhäuser, Friedrich Roihbart» Wenhafter Aufenthalt, nnb Memleben, eine Gründung Kt Sachsenkaiser. Wiehe selbst kommt bereit» im 11. Jahrhundert vor. Hier wurde Leopold Ranke M bet Sprössling ein« Familie geboren, bie ihre ßkschichte bi« in« 17. Jahrhuxbeit znrückverfolgen fronte. Auch die Klosterschnle« Donnborf und ßsorte, ans denen « seine Ausbildung erhielt, waren ^historisch? Schöpfungen und mußten den Blick der Schüler wohl ans die Vergangenheit lenke».

So wuchs Ranke gewissermassen in ein« historischen gtmorphäre auf. Aber da« eingeborene Gehiimniß

Mischen Geschichte hatte Niebuhr den kühnen Versuch Macht, Wahrheit von Dichtung zu trennen. E« Mten vielm ehr theologische, philosophische und philo­logische Studien, die er auf b« Universität Leipzig ickb, und e« waren bie an« ihnen erwachsene» Ge fchiSpuxtte, bie ihn, ohne jeden äußeren Zwang, M innerer NothWendigkeit zur Historie führten, la hat Ranke wohl Mangel an philosophische» tzm zum Vorwürfe gemacht: da» ist eine große tzerkenxung. Gerade da» philosophische Interesse

inen doch immer die nx» eingeborene SixxeSweise Äeudig heran« tritt?' Er entschied stch für den

wal» vermochte ich e« nicht, dieser Verpflichtung chzukommen heute heute,' sagte er dann Nell und ein unendlich zärllicher Blick, ein Blick, pK den ruhigen Ton seiner Stimme Lügen strafte rheute möchte ich sie bitten, einen Blick in »ine Vergangenheit zu werfen weil' er Werte einen Augenblick, dann fetzte er hastig hinzu r-(es war nur zu ersichtlich, « hatte etwa« ganz gbtte« sagen wollen)mir Drohne anempfohlen, ge mit etwa» Packendem zu unterhalten. D« Wdtklatsch rst wir unbekannt, Vergnügungen be» We ich nicht, ich lese auch keine Romane da jl e« nur die eigene Geschichte, mit der ich Ihnen hte ein kurze« Stündchen autfüllen kann.' .D, Herr Professor, ich »«be mich Ihre« fh trauen« würdig zeigen.'

L Er fuhr mit der Rechten üb« ihr dunkle« Haar, pe «röchele, wie sollte fie fich nur bie Liebkosung faten?I

ISie wissen, meine Jugend war eine sehr freud- M,' begann « dann feine Erzählung,ich bin

kh hinautgestoßen worden in die Wett und dn hi ft be« Leben« ist schon in einem Alt« an mich Ungebeten, in welchem andere junge Leute sonst ch voll« Sorglosigkeit in da« Leben blicken, er gerade da« machte, daß ich mich nun mit bem Eifer, b« seinesgleichen suchte, auf meine

sei ihn zum Geschichtsforscher gemacht, ber Wunsch >rx Rxi *4 Eikenntuiß de» Leben«, be» geheimnißvollen fe|r ich tüexd, bem wir Alle» verdanke» und a» da» wir rote ich »itberum Alle« abgeben, wa» wir haben. Da boten (5819 W ihlu den» zwei Wege:Wa» führt nx« näher er Erkenktxitz de« wesentlichen Sein» (so fragt er

cksch) tten n. n ver­tusch« en ix ] Mt. tU ix bmbei [141 ü stch

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

^Redaltion^und Expedition^ Markt 2l Jllnstrirtes Sonntagsblatt♦ , Sprechstunde» der Redaktion: 1011 Uhr Vormittags 8

chexbrausenden, wilden nnb wieder ruhigen, stillen :t xm itrom, wo Alle» inwendig lebt, Tropfen ax Tropfen Mi Weltmeer sucht, ix tanfexb Dissonanzen erhabener

^,e -feere» Weg, auf dem er nicht einen Abzug bei Weis nur, sondern da» blühende athmende Leben :r * «bst zu fassen hoffe» durste. Denn ebe» da» war We Auffassung vo» der Geschichte: er nannte fie

Und nach ein« langen peinlichen Pause fuhr v fort:.E« hat eine Zeit gegeben, Margarethe, (6bau jjet jch entschieden bie Verpflichtung hatte, Ihnen tfstzdr, j| Geschichte meiner ersten Ehe zu erzählen

®r|d)etnt täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieses Blattes,

Feiertagen. - Quartal-Abonnementr-Prets bet der Expe- ZvCdrUllTU« sowie die Annoncen-Bureaux von Haasenttein u Vogler in

der allen ^oiiauitern » Mk. 25 Pfg (exkl.S* Frankfutt a. M., Gaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf XXX

Jwerttonegebuhr für die gewaltene Zette S0NNll0eNd. 21 Dk^ewber 1895. Mosfe in Frankfurt a. M., Berlin, München u Köln; G. L. ,VUyl»

oder deren Raum 10 Pfg. Reklamen für die Zette 25 Pfg. 0 Daube u. Go. in Frankfurt a. M, Berlin .Hannover, Paris