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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

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Zum Quartalwechsel.

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8on Neuem fühlte sie dir tiefe Scham, die damal»

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,O, Seit, wie angegriffen Sie heute aussehen,

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Regierung sich zu rixttkräftigen Initiative' be­geistert fühlen und alle ihre bisherigen Bedenken unter de» Truck« einer force majeure einfach fallen lasten? Dann lüge doch thatsächlich und ausschließlich die Juitiatine bei den Reichsboten nnd nicht bei der Regierung. Vdrr aber die letztere ste«»te sich gegen den Antrag Kanitz und gegen die Mehrheit ja, dann »Sie damit der schlagendste Beweis dafür ge­liefert, daß die jetzige M«xi«e de» Fürsten Hohen- lohe unrichtig ist und daß die Kunst de» Regieren» auch in der Sunst, gegen de» Strom zu schwimme», bestehe» muß. Wie »an die Di»ge auch dreht u»d weudet: 6» mag bequemer sei» und ei»e« schüchterne» Temperamente entspreche», alle 3»itiative oufzugebe», sobald eine geschlossene Reichstagsmehrheit fehlt, aber nützlich u»d staatsfördernd ist e» nicht, ist e» am wenigste« i» unsere» Tage», wo das Volk fich »ach einer feste» Ha»d, »ach ei»em klare», energische» Sillen sehnt, damit wir ans der Epoche der Experimente ht»übergela»ge» i» die Epoche der Stetigkeit!

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arme Blinde an ihrem Arm wußte nicht, daß gerade in diesem Augenblick der Profeffor mit einem

beiden Damen auf sauberem weißen Porzellan­brett in den großen, kraftvollen Händen trug, unterbrach da» Gespräch. Vielleicht eine Stunde später führte Agathe ihren Schützling in den Garten hinab.

E» war ein wunderschöner Morgen und auf die erregten Nerven der jungen Frau wirkte er wohlthuend

Lange waren die beiden Damen, Arm in Arm, an anderen Spaziergängern vorüber, in den

em.

O, nein, nein nur nicht sprechen von alledem, wa» mich so elend gemacht1 Ach, Schwester, und Sie würden mich auch nicht begreifen können. Sie würden es nicht zu verstehen vermögen, daß nun, daß man au» nichtigem Mädchenstolz mit offenen Augen seinem Verderben entgegengehen onnte, «eil die Devise Ihre» Leben»:Demuth' istStill halten und trogen !*

Ja, still halten und tragen!' Ein rührende« Lächeln glitt um die Lippen der Diakonissin Liebe und ist es nicht eine schöne Devise?! Ach wenn wir un« ihr recht hingeben, glauben Sie nicht, daß sie un« da« Fundament sein kann zu dem höchsten, dem schönsten Glück? Ist denn da« Weib da, um stolzA seinen Kopf in die Luft zu recken? Sülle sein und tragen dazu ist e« ge­boren !'

Margarethe antwortete nicht, aber in ihre« Herzen empfand sie e« deutlich, e« war schon ein Glück, n»r so denken zu können, aber eben so gewiß wußte sie auch, nicht jede» Weib konnte zu solchem Denken gelangen.

Eine Wärterin, die den Kaffee für die

Satz de» Kanzler« al« politische Maxime gelte«. We»n in Frankreich die Verhältuiffe so gefügt find, daß an» de» verschiedenste« Kombi»atto»e» der Partei«» fast täglich wechsel»de Mehrheiten entstehen könne«, wen» in England, wie el i» de» letzte» Tage» deS Lord Rosebery geschah, ei» paar Stimme» die Ent- scheidung liefern, da»« ist allerdings die Initiative der Regirru«g gelähmt, und die Verantwortnng ruht so lange bet den Parlamente«, bis durch Neuwahle« die nothwendige Klärung herbetgeführt wird. Aber auch hier liegt die Eutschetdung, die eigentliche Initiative doch so weit bei der Regier««g, al« da« Recht der Kammeranflösuug in .alle« Kulturländer« ausschließlich der Kroue Vorbehalte» ist. Als Francesco Crispi erkannte, daß jede Initiative seiner Regier»» g gelähmt »erde durch die faktiöse Opposition der Rudini, Jmbriani, Giolitti und Briu, da scheute er vor de« Schwierigkeiten und dem Trubel ei«e» Wahl­kampfes nicht zurück, so ungünstig auch unter de» Eindruck der sizilianische» Vorgänge und der An­klage« Cavalotti'« die Dinge für th» lagen. Kommt bei u»S eine Regierung zu der Erkenntuiß, daß ihr jede Initiative abgeschnitte» »erde durch di« Br schaffenhett de» Reichstags und Fürst Hohenlohe ist nach seinen eigene« Worte» dieser Ueberzeugung so wird die Verabschiedung desselben zur Pflicht. Der Ausfall der Neuwahle« würde die E»tschetdu»g zu liefen« habe«, ob der Kvnfitkr, wie er vor dreißig Jahre» in Preuße» besta»d, abermals zur Noth- »endigkett wird. Denn sicher ist da» Eine, daß die Maxime des Fürste» Hohenlohe, die Initiative der Regierung den zufällige» Verhältnissen de» Parlamente» unterzuordne», tu hohe« Maße bedenklich ist,, daß sie der Volttvertretnng innerhalb der zur Gesetzgebung berufene» Faktor«» eine Rolle einräumt, die ihr in einem nicht parlamentarisch regierte» Lande nicht zukommt.

3» der Thfehlt e den hentige» Staatsmann.!!» an Blut, an Nerv, an Temperament. Friedfert g und genügsam, sanft »nd still freut mau fich jede» erwachende» Marge»», der ja keine großen A» forderunge» stellen kau», »eil eine kräftige Initiative nur mit einem Reichstage möglich ist, der eine ge schloffene Mehrheit besitzt'. Ma» hat »o» de« Kaiser erzählt, er »olle sei» eigenen Kanzler sei». Thal sächlich ruht die einzige WilleuSeuergie heutzutage tu der Persönlichkeit de» Monarch««, während die Ri«ister durchweg sich mit der Rolle der Vermittler, der Wechsler abfinde«, die de« ih«e« vo« ihre« Kaiserliche« Herr« »«vertraute« Werthschei» i« kleine Münze umzusetze» suche«. Da» ist «»n einmal der

aste Quartal des neuen Jahres schon in de« nächsten Ta en bei ihren Post­anstalten, Postagenturen oder Landbriefträgern aufgeben zu wollen.

Die Exped. derOberh. Ztg"

Original-Roman vou M. Widder».

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

ff die Schwester betroffen, al» sie die feinen, kinahe durchsichtigen Fingerchen in ihrer Rechten keßte,und ich hatte gedacht, Sie würden «ir kte gerade recht frisch und ruhig entgegen ch«ln.' Und daun setzte sie, wirklich besorgt in

Keru der Situation. Wider Herr v. Boetticher, der noch eben »ti großer Freude der Sozialdemokratie feine Genugthuung dokumenttrte,Schulter a» Schulter mit ih»e»' gegen de» «»lautere» Wett­bewerb kämpfen zu dürfe», und der so ma»che» Mal seine Anfichte» abschliff u»d umformte, »och Fürst Hohenlohe oder irgend einer der anderen Mi­nister gehöre« zu de» harten N«t»re«, die beim Zu­sammenstoß Funke» sprühe». Man ka»» »atürlic | Niemandem einen Vorwurf darau» mache», daß er kei» Bismarck ist, aber schließlich fi»d ja a»e, heute nicht »ehr Aufgabe» zu löse», wie er fie vor- fand, schließlich bedarf e» nicht mehr der vulkanische» Kraft eine« Manne», der Scepter und Kronen in der eiserne» Faust zerbricht es muß genügen, wen» de» Erwerber »nr tüchtige Verwalter folgen. Aber wie ei» Landgut znrückgeht in seinem Erttage, deffeu Verwalter fich »it dem überkommene» tobte» Inventar begnügt und nicht bemüht ist, die Errungen- schäfte» der Technik nnd der Chemie fich zu eigen zu mache», so wird ein Land erlahme», besten be­rufens Führereine kräftige Initiative n»r mit eine» Reichstag für möglich halten, der eine geschloffene Mehrheit besitzt', die aber ihrerseits der Initiative entsage«, wen» der Himmel ihnen solche» Geschenk »icht ohne Anstrengung in den Schooß legte. Schon im 3ahre 1862 betonte Herr von Bismarck:Die Verfastung hält da» Gleichgewicht der gesetzgebe»de» Gewalten in allen Fragen durchau» fest! Keine dieser Gewalten kann die andere« zu« Nachgebeu zwinge,.' Wenn aber die 3»ittati»e der Regierung in Abhängigkeit erklärt wird von dem Uebergewichte des Parlaments, so ist thatsächlich die Nachgiebigkeit bereit» erzwungen.

3» Augenblick liegen ja eigentliche SonfliklS- fragen direkt nicht vor. Die Reich»tagSsessto» ist vollgepackt »it sachlichen Aufgaben, deren verständige Erledigung Zeit und Ruße in volle« Maße bean­spruchen wird. Aber ei» latenter Konfliktsstoff ist schließlich doch ebenso in der Sozialistenfrage, wie in der Behandlnng der wirthschaftltchen Frage gegeben. Hier wie dort bedarf c8 der Initiative, ob nun der Reichstag eine geschloffene Mehrheit besitzt oder nicht. Auf beide» Gebieten muß die Regierung die Führung übernehmeu, muß sie aus der Farblofigkett Hera«», trrteu und Farbe bekennen. Wie irrthümlich vom Fundamente au» der Gedanke de» Fürste« Hohenlohe ist, ergiebt fich doch mit aller Deutlichkeit au» der Erwäguug, daß vielleicht eiue neue Rsich»tag»wahl einegeschloffene Mehrheit' für de« Antrag Sanitz bringe« könxte. WaS da««? Würde alSda«« die

Unsere Post-Abonnenten ersuchen wir, da in der Festzeit die Erneuerung der Zeitungs-Abonnements häufig versäumt wird, die Postanstalten dann auch mit Arbeiten überhäuft find, eine nicht rechtzeitige Be­stellung aber die regelmäßige Weiterlieferung der Zeitung unterbricht und die Post für Nachlieferungen ein besonderes Bestellgeld

anderen Herrn in den Garten getreten war und wie Herr von Drohne durch eine bezeichnende Hand- benegung die Schwester angewiesen, ihren Schützling nach einer Laube zu führen, welche einladend und schon grünumrankt im Hintergründe de» Garten» stand.

Es fiel ihr auch nicht auf, daß die Schwester nun schnell eine leichte Wendung nach recht« machte und Re kaum eine Minute später saust auf ein Bänkchen drückte.

Perzeihen Sie hier ein paar Minuten,' sagte sie dabei,ich eile nur noch einmal schnell in da« Haus zurück.'

O, ich fürchte da« Alleinsein nicht,', lächelte die junge Frau.

Mit einem Blick innigster Thellnahme auf da» zarte Wesen, dem da« Geschick so schwere Prüfungen auf et legt, entfernte sich die Schwester dann. Die beiden Herren erwarteten sie schon und der Pro­fessor flüsterte ihr zu:Frau Herder ist gar nicht vorbereitet, daß ihr aerabe hier der Jugendfreund entgegen treten wird?'

tck, habe J nommku Fäßer» kolossal (7335.

Deutsches Reich.

* Nertt«, 17. Dezbr. (Tagesbericht.) Die Ankunft Sr. Majestät des Kaiser» vo« feiler Reife Kiel-Friedrichsruh erfolgte im Neue« Palais gege« Mitternacht. Heute hörte der Monarch Maiiievvr- träge. Abeuirs besuchte da» Kaiserpaar da» Köuigl. Schauspielhaus. Wie dieKölu. Volkszeitung' mittheilt, hat der Kaiser die Beisetzuug der Leiche des Kardinal» Melcher», des früheren Erzbischof», im Kölner Dom genehmigt. Wie dieKreuzztg.' »och nachträglich meldet, war em Sonnabend, de« 14. d. R., der Staet»mi«ister v. Köller u»d Frau v. Köller «ach Potsdam znm Frühstück bei de« Majestäten befohlen. Herr v. Söller ver­abschiedete fich bei dieser Gelegenheit bei dem Kaiser und der Kaiserin.

"(Zur Äff o t re Kotze) erfährt ein Korre­spondent derMünchener 11g. Zig.' an»best r Quelle', daß der Kaiser das Urtheil de» Ehren­gericht», durch welche» Herr v. Kotze aus de» Offizier- korp« auSgestoße« wird, »ichr Niät^e« »erbe. Da­gegen dürfte Herr v. Schrader aus dem Hofdienst ausscheide», allerdi»g» wohl auch v. Kotze. Auf- geklärt ist He dunkle Geschichte dadurch freilich »och nicht.

* (Militärische,.) Die Stärke deS Reichs- Heere» für 1896/97 ist veranschlagt ans 22687 Offiziere (gegen da» Vorjahr «ehr 70), 1207 Zahl­meisteraspiranten («. 5), 6066 Spielleute (wie gegen-

. bei > $e Brust erfüllte, und doch dachte fie jetzt über r. > e ganze Angelegenheit um viele« ander« fie '**"*-* kgte sich: Von seinem Standpunkte au« hätte er Iflf < ander« handeln können.»

Darüber wurde e« aber doch Morgen. Daß vrch die dunklen Vorhänge die Sonne ihr Licht in ch«e«: « Gemach warf, sah fie freilich nicht, aber sie

Daß fie e« Johannes Herder zu verdanken habe, e eine so gänzlich veränderte Umgebung gekommen

da« todtblaffe Gesicht der Blinden febenb, hinzu: Fehlt Ihnen etwas, liebe junge Frau?'

Da schlang Margarethe ausschluchzead ihre Arme um den Hal« der Diakonissin und den Kopf an die Schütter derselben lehnend, sagte sie:Ach, wenn Sie wüßten, Schwester, was Leidvolle« ich in dieser Nacht niedergekämpft!'

Schwester Agathe glitt sanft mit der Hand über die Stirn der Erregten:Sprechen Sie sich au«, Liebe,' sagte fie in ihrer milden Weise.In mein Herz hinein können Sie unbekümmert all

ßwwck und Bedas: Zoh. Aug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei ta Marburg. (X, *****4-* A Verantwortlicher Redakteur rFriedrichLolbatzktztn Markmeg.

*V Redaktion «» <^>editiou: Markt 217 Sprechstunden der Redaktion: 10-11 Uhr BormittnW.

Httfl i sein, trieb ihr da« Blut immer wieder glühend "i »ich die Adern es war ein Almosen, bas sie " en ihm empfing. Von allen Demüthigungen der [7310 Uten Zeit wohl die größte.

M Wie in einer fata morgana stand ja vor Item geistigen Auge wieder die Stunde, in der fie ____ ä elf Jahren von den Lippen de« lieben, lieben Ätzen (dessen Zuneigung sie beinahe verloren, al« [ it Augustin zum Altar gefolgt) so unvorbereitet eber-tj hört, daß Johanne» auf ihre Hand verzichte.

ätrstr., kte, wie e» lebendig wurde in dem großen Hause, 3, fie Schwester Agathe fich erhob. Und nun vtrtt», ichtete auch sie fich in ihrem Bett auf und streckte (7416 kr liebenswürdigen Pflegerin ihre beiden Hände ter i» ti8eg«t. .

Gar nicht, Herr Professor, aber Re ist sehr erregt. Man sieht es ihr an, daß sie während der Nacht nur wenig geschlafen, obgleich fie still und ohne fich zu bewegen in ihrem Bett ge­legen hat!'

Die Herren wechselten rasch ein paar Worte, dann verabschiedete der Professor die Schwester.

Gehen auch Sie jetzt, lieber Herder,' sagte er hernach zu dem Freunde,nur seien Sie vorsichtig; es muß Alle« bei unserer Verabredung bleiben.'

Sie reichten sich die Hände und während der ätzt dann mit großen Schritten einer Gruppe von lugenleidenden zueilte, die mit blauen Brillen ver- eben unter einem großen Zelte saßen, näherte sich Johanne» Herder zögernd der Laube, in der Margarethe, die Hände irn Schooße gefallet, in tiefe» Sinnen verloren faß. Dennoch aber hörte sie einen festen Schritt über den Kie» knirschen und rann der Fuß hemmte fich vor dem Eingang der Laube fie wußte, daß da Jemand stand ahnte fie, wer? lieber da» bleiche Gesicht hatte ich ein tiefe» Roth ergossen. Margarethe hatte leine Ahnung davon, welchen zauberhaften Liebreiz ihr diese Gluth der Scham auf den Wangen verlieh.

Guten Morgen Margarethe," sagte j-tzt eine ernste, feste Stimme, und der ruhige Ton derselben gab auch ihr die verlorene Fassung wieder, da» i3Iut wrch au» den Wangen und fich erhebend verneigte sie sich vor dem Manne, in dem fie einst mit so viel tiefer, inniger Siebe im Herzen ihren künftigen Gatten gesehen

(Fortsetzung folgt.)

Initiative.

-I- 3u feinet letzte» Rede, la der Fürst Hohen« Vhe die seine Unterfcheisung zwischen Meinung»' nrfchiedenheite« und Mißhelligkeite« traf, Hot er den Lomurs, daß e» der Regierung as kräftiger Initiative nagele, durch die Bemerkung zurückzuweifen gesucht, d»e kräftige Initiative seinur mit einem Reichstage «glich, der eine geschloffene Mehrheit besitze'; diese der sei zur Zeit nicht vorhanden. Vielleicht hat iixe Rede der Opposition, sicherlich ober »och keine dmdgebung der Regierung die Situation und die k ihr wirkenden Männer politisch und psychologisch s» hell beleuchtet, wie diese kurze Auseinandersetzung jeS Kanzler», die »it außerordentlicher Klarheit den Keg von de« eisernen Wille» de» Fürste» Bismarck ihr die Zähigkeit des Grafe» Laprivi hinweg zu iet freundliche» Nachgiebigkeit de» dritte« Kanzler» dnnzeichnet. Hat der Reichstag keine geschloffene Rehrheit, so lautet doch die Quintessenz der ne«esten tzolitik, so braucht auch die Regierung sich keine K-Pf- Hwerzen zu wache», so kann fie rnhig nnd »it gutem Gewissen die Hände in den Schooß lege» und »it Bher Freude zusehen, welche» Weg die Dinge uehmen.

In eine« parlamentarisch regierten Lande, in k» dir Existenz der Minister und bet Bestand der kabinette ausschließlich abhängig ist vo« dem Wille« irr Mehrheiten, könnte in gewiffe» Umfange der

knospenden Laubgängen auf und nieder gewandelt, Ihr Leid und all Ihren Schmerz ergießen ich da hemmte die Schwester plötzlich ihren Schritt, die mißbrauche kein Vertrauen ' arme Blinde an ihrem Arm wußte nicht, daß gerade

Erscheint täglich axfcrr an Werktagen nach Sonn- und LUlllll. ______ Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese» Blatte»,

Feiertagen. - Quartal-AbonnementS-Prei» bei der Expe- IVtlWUlWu. fowie die Annoncen - Bureaux vonHaasenstein ». B-gler in YYY -

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