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Tieschwielige Faust" als Symbol der Berliner Gewerbeausstellung.

* Las Reklameplakat für die Berliner Gewerbe SuSstllluig erregt, so lese» wir i» der .Schlesisch'» Zeitung", allgemei»eS Befremde«. Aus ödem Bode» ragt der Borderarm einer Ma»»es empor, i» der schwielige» Faust droht ein Hammer; im Hinter« gründe erblickt man die Reichshanptstadt. Trüge das Blatt nicht zur Erläuterung die Aufschrift .Berliner Gewerbeaurstellung 1896", so könnte man es für eine sozialdemokratische Kundgebung. für ei» quos ego halten, das d«S Proletariat mit der schwielige» Faust der Reichrhauptstadt drohend z«r»ft. 3h diesem Sinne ist das Plakat natürlich nicht gedacht; allein bedenklich bleibt das Sinnbild in demselben immerhin; bedenklich und für die Denkweise gessifler Kreise charakteristisch. Die Tendenz der ersähnte» symbolischen Darstellung ist eS doch darüber k,»» gar kein Zweitel obwalte» wit den Männer» der schwieligen Faust, mit de» Träger» der rohe» Gewalt zu liebäugeln. Wern die ziel» bewußte» .Genossen" belehrt durch ihre Agitatoren und Zeitung?« behaupte» nur die schwielige Faust sei t*, die alle Werrhe schaffe, wenn sie die Kopf­arbeit für Faulenzerei erklären, so ist das zwar thöricht, aber immerhin begreiflich. Diese Ueberschätzung wird ke» .Genossen" eben einxeimpft. Wird aber dieser Anschauung in einem Blatte, das von eine» aus Industriellen und Kaufleute» zusammengesetzti« Camitö verbreitet wird, Ausdruck verliehe», so ist d-S schlechterdings unfaßbar. Wäre eine Gewerbe Ausstellung lediglich auf die schwielige Faust ange wiese!«, so würde ste kaum eine» erhebe»den Eindruck mache». Ist also die Idee deS Aurßebungsplakat» an sich verfehlt, so ist die Tendenz, dir schwielige Faust auf Koste» der Intelligenz zu verherrliche», recht bedenklich. Die der sozialdemok-atische» Fahne »achlaufenden Arbeiter find, wie gesagt, schon vo» vornherein geneigt, jede Geistesarbeit zu unterschätze» 3« ihre» Äuge» find Industrielle wie Kaufleute .Tagediebe", die .vorn Schweiße der Arbeiter fich

Erscheint täglich außer an Werttagen «ach Sonn« und Feiertagen. Ouartal-Abonnementi-Prei» bei der Expa- dition 2 Mk., bei allen Postämtern 2 Mk. 25 Pfg. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr für die gespaltene Zeile oder der« Raum 10 Pfg. Reklamen für die Zell« 26 Pfg.

soll. Abg Meyer« Halle (srs. Pg ) erklärt Namens seiner Partei, sie hoffe, fich in der Sommisfiou mit ders Gesetz einverstanden erkläre» zu können.

Nächste Sitzu»g Sonnabend 1 Uhr: Fortsetzung der ersten L-sung des Ges tzeutwurf» betr. de« »»> lauteren Wettbewerb, firner erste Lesung der Ent­würfe über Erwerbt»- und Wirthschastsgenoffenschafteu u»d über die Handwerk«krmmer».

sie verloren und gewannen nicht« durch den einzelnen Kranken.

Traurig war cs für die junge Frau auch, daß ihre Milstalionirken wieder ganz ungebildete Per­sonen waren. Tie Patienten dritter Klaffe, d. h. diejenigen, die von den verschiedenen Armen direkiionen resp. Krankenkaffen nach der Klin.k ge- bracht worden, waren immer zu Sechsen in einem Zimmer untergebracht in einem jener s hr sauberen, hohen und besonders sehr gut ventilirten

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Original-Roma« von M. Widder».

(Nachdruck Verbote».)

(Fortsetzung.)

Hans hatte die Heimath ganz verlassen und war

zweiter und erster Klasse nur zwei und zwei einlogirt waren oder gar allein mit einer Wärterin oder Diakonissin einen zierlich eingerichteten Raum bewohnten, in dem ihnen wirkliche Behaglichkeit ge­boten wurde.

Co verging die Zeit der armen Dulderin qual­voll langsam; die einzige Abwechselung «nd die einzige Freude in diesem lichtlosen Dasein waren Lieschens Besuche. Die Kleine kam, so ost es die Anstalt erlaubte, und mit ihrem Geplauder zauberte sie hin und wieder sogar ein Lächeln auf die bleichen Lippen ihrer lieben, schönen Madame. Aber es waren immer nur zwei Stunden, die nach zwestägigem Warten solchem Beisammensein gegönnt, dann saß die Blinde wieder still aus ihrem Holz- stuhl. die Hände auf den Schooß gefaltet, und starrte vor fich hin so verloren war fie in Gedanken, daß ste die »st recht wenig christlichen Lamentationen ihrer Stubengenosstnen ganz überhörte. Sie klagte nie, nie kam ein Saat der Ungeduld über ihre

Lippen, und mit dieser rührenden Ergebenheit hatte sie sich denn anch bald die Wärterinnen gewonnen. Still, da« bleiche Dulderg! sicht auf die Brust ge- neigt, saß sie denn auch heute. E« ist wieder ein prächtiger Frühlingrmorgen und in dem fünften Monat ihres Aufenthalte» in der Anstalt. Fünf andere Frauen stehen »der sitzen im Gemach umher, re sprechen taut und heftig wie nur zu ost, inb ste auch heute wieder im Laufe ihrer stet« außerordentlich leidenschaftlich geführten Unter­haltungen gänzlich abweichender Meinung geworden und wer weiß, zu welcher Scene e« gekommen, wenn nicht eine der Wärterinnen die andere ist eben hinausgezangen, um dar Frühstück aus den Wirtbschaftsräumen herbeizuholen sehr energisch ihr Beto einzelegt hätte.

Die Wärterin brummte ärgerlich etwas zwischen den Zähnen, war nahezu klang wie .Dummheit" oder auchewige Belästigungen", dann aber erwiderte fie doch mit erzwungener Freundlichkeit: .Wir haben nicht nvthig, un« irgendwie vorzu- bereiten, Herr Doktor, hier können jeden Augenblick Fremde eintreten."

.Ja, ja!" Der Arzt, ein blutjunge» Herrchen, da» fich eben erst den Doktorhut erworben, ober noch lange nicht die Würde »nd den Ernst, den man bei einem Arzt z» suchen berechtigt ist, erröthrte wie ein Schulmädchen; er wußte, Krau Meier

wollte ihm eine Zureät: eisurg e.therlen, that fie sich vor all ihren Kolleginnen doch noch ganz be­sonders etwa» darauf zu gut, daß in ihrer Station Alle» vor Sauberkeit glänzte.

.Ich scherzte ja auch nur, Frau Meier," sagte er deßhalb und versuchte, die feinen, kurzen Härchen auf der Oberlippe, die er, freilich .er" nur allein, seinen Schnurrbart" nannte, nach aufwärtt zu drehen, eine sehr erfolglose Manipulation.

Dann aber wandte er sich zu Margarethen, die da so gebrochen auf ihrem Holzstuhl saß und freunb« ich seine Hand auf ihre Schultern legend, sagte er in einem Tone, dec deutlich verrieth, er empfand wirkliche Theilnahme für da» blaffe, junge schöne Wesen: .Run, Frau Herder, wie geht e» Ihnen?" Und al« fie mit ihrer leisen, traurigen Stimme ein chüchterne» .Ich danke, nach alter Weise" erwiderte, iäugte er sich ein wenig tiefer zu ihr herab und 'agte leise:Der Professor sagte mir heute, er «rolle schon in nächster Woche die Operation vor« nehmen; freuen Sie sich als», innerhalb acht Tagen inb Ste wieder sehend l"

.Sehend?' Die großen, blauen, lichtlosen Augen hoben sich zu seinem Gesicht: .SehendI" Wie ein Jubellaut rang e« fich au« der tiefsten Tiefe ihrer Brust hervor, dann aber veränderte sich der Am- druck und die Farbe ihre« Gesicht» plötzlich, fie drückte die Hand aus'» Herz und nur wie ein Hauch rang es fich Über ihre Lippen: .Und wenn die Operation nicht gelingt?"

Der junge Doktor schüttelte den Kopf. .Da« ürchten Sie nicht, liebe junge Frau, die Harro des Professors ist sicher, aber ich glaube, die Herren kommen f4»n," unterbrach er fich, .leben Eie wohl, Frau Herder auf Wiedersehen, lieb« Meier,

wäst-n". Wohin soll eS nun führe», wenn von Sette» der Unternehmer selbst die schwielige Faust gewissermaßen als Symbol der Berliner Gewerbe« ausstelluug deklarirt wird? In der h utlge» Zett sollte rna» sich doch hüte», dem übertriebenen Selbst« bewußiseiu der Sozialdemokratie so bedenkliche Zuge« ständmffe, noch dazu auf Kosten der innere« Wahrheit, zu mache». Wen» die sozialdemokratische Partei Berlins das Blatt mit der schwieligen Faust fich als Wappen beilegen wollte, würde man darüber fich gar nicht zu wundern brauche».

i die Oder zum Bruder Kreisrichter gegangen, r ihn da« tortige Gymnafium zu Ende besuchen ß Von Augustin« Tote hatte Margarethe die ten durch die Pastorin, die zum Begräbniß ge­

be» Gesetzentwurfs überein, vehält fich < brr Ab äaderungeu betrefft mehrerer E'nz lh iie» vor und beantragt, die Vorlage einer Sommisfiou von V Mitgliedern zu Überweisen. Ab-. Lzarliuski (Pole) wünscht, daß die Echwindelbazare und A«;- verkaufSgeschäfir »och schärf-r costrolltt würden.

Bezeichnend für des Standpunkt de» Abg, Singer war st ine Behauptung, daß er alle Unredlichkeit im GrschästSlebe» auf d»S Konto der kapitalistischen Gis-llschaftkordnung schrieb, mit deren Sturz allein die Ehrlichkeit und Redlichkeit in die Erscheinung treten w rde, war das Lächeln seiner wenige» Za« Hörer h-rvorrief. Jrn Schutz des Geschäfttgeheim» »iffes sah der Abg. Singer lediglich eine Bevorzugung de» UuternehmerthumS und eine .»iedertiächtigs Au» Wucherung". Diese eigenartige Auffassung vom Schutze der Urheberrecht» gab dem StaaS- sekretär Dr. von Boetticher Gelegenheit zu einer energischen Zurrckweisuug. Er hob hervor, daß es dem Abg. Singer weniger darauf anznkommeu scheine, ei» Gesetz zur Beseitigung vo» allgemei» «»erkannten Mißstände» zu Stande zu bringe», al» vielmehr »ach Außen hin Unzufrieden Helt zu erregen. Nicht nur die Arbeiter, sondern auch th kleine» Gewerbetreibende» bedüifien bei Schutzes, und die Sozialdemoklaten wollten ja auch die letztere» schützen. Hier sei nun Gelegenheit dazu, aber dafür hätte» die Sozialdemokraten k>i» offene! Herz; fie hätte» im «egentheil eis Interesse daran, daß es auf diesem Gebiete bei den bisherigen Zuständen bliebe, aber darauf würde» wohl die andere» Patieie? nicht eingehe». Abg. S chmidt-Eldeifeld (fress. Bolksp) hält es für eine Uebertceibmg, wen» der Abg. Singer den Entwurf al« .Klaffengesetz" be­zeichnt t habe Er sei der Ansicht, daß die civil- rechtliche Verfolgung unlauterer Reklamen genüge. Der Gesetzentivurf richte fich anch gegen de» Treu­bruch der Angestellte», und e» fei erfreulich, daß nicht blo» die Lerräther von GeichäfiSgeheimnissen, sonders auch die Verführer getroffen werden ft len. Es sei da aber Vorsicht am Platze, denn die Gerichte hätte» fich bei der Auslegung des Saarenverzeichvißgesetzes mit dem R-iSStage h Widerspruch gesetzt. Der RegierungSkrmmiffar Geh. R th Hauß bestreitet diese letztere Bemerkung deS Vorredner». Abg. Frhr. v. Langen (kons.) betont, daß der Gesetzentwurf, wenn er auch nicht allzu unlautere» Wettbewerb aus der Welt schaffe» werde, dem solide» Kaufma»»e doch el»e» da»ke»lwerthe» Schutz gewähre» würde. Redner sah eine Gefahr darin, daß die Wahrung de» Se- schästSgehetmniffcS auf Jahre hinaus verlangt werden

Marburg,

Sonntag, 15. Dezember 1895.

Deutsches Reich.

* A-rN«, 13. Dezbr. (Tagesbericht.) Se. Majestät der Kaiser hielt heute im Grünewald eine Jagd aus Damm wild ab im Beisein deS Prinzen Georg von Sachse». Sodann kam ber Kaiser nach hier, wo er int Kgl. Schlosse den ne»en Minister bei Innern v. d. Recke empfing. Letzterer hatte auch bet der nach der Reichrhauptstadt gekommenen Kaiserin eine Audienz, ebenso das Prästdium des Reichstag». Rach der Abendtafil besuchten die Majestäten mit ihrem Gaste die Vorstellung im Kgl, Theater. Der Herzog von Sachsen- Coburg'Gotha ist heute aus Eugland wieder in Coburg eingetroffen. Der Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach kehrte heute Abend au» Italien wohlbehalten »ach Weimar zurück. Der am Donnerstag Nachmittag staitgehabte preußische Ministerrath dauerte von 4 bis 7*/i Uhr. Daran »ahm auch der neue Minister de» Innern v. d. Reck: iheil, welcher vorher kurze Zeit een Verhandlungen des Reichstags am Bundesroth»« tische beigewohnt hatte. Dos Oberverwaltung»« gericht hat in Sachen bei Ucberlaffung des Saales de» StrandschloffeL zu Kolberg für eine sozial«. demokratische Versammlung heute die Klage des Bürgermeisters Kümmert wider den Oberprästdeuten von Puttkamer ebgttoiefen. 3» Müschen starb heute ber frühere Reichs- und Laudiagkabgeordnete Georg Biehl, einer bet bedeutenbsten Führer auf de« Gebiete ber vaubwerkerbewegung und besonders des JnnnngSwesen».

(Kommission für Arbeiterstatißik.) U-ber die neulichen Berathung«n ter Kommt sto» für «rbctrerßattstik berichtet fitzt der .Reichiauzrizer": Die Kommission hält eine Regelung der ArbeitSzett in den offenen Ladengeschäften für »othweudig und durchführbar. Sie befürwortet bin Erlaß einer Borschrift, wonach die Läden, von vorübergehenden

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Anstatt," rief er der Wärterin zu,ein Herr, L. in alle Winkel guckt, ohne doch da« Geringste von Augenheilkunde zu verstehen. Machen Sie bereit, Frau Meyer, den Herrn auch hier empfangen, ber Profess« selbst begleitet ihn."

nde genommen Tfiaotette c» ste ja auch nicht * ihr Honorar erhielten fie aus öffentlichen Kassen

le Eindämmung ber Auswüchse ber Gewerbe- »heit doppelt würschenSwerth mache. Seine ntti sei im Großen und Ganzen mit dem Gesetz iwurf einverstanden; einzelne Bestimmungen wünsche allerdings anders und hatte el insbesondere für chvendig, die falschen Angaben über Maare» rräthe unter Strafe zu stelle». Da, Gesetz werde ffrntlich der Redlichkeit schützend die»en, die weit EXXj Heiden Hoffnungen aber, die man in Mittelstands. ~~~2 teilen daran knüpfe, dürfte es kaum erfülle». Redner

Da öffnete sich die Thür, ber Assistenzarzt erschi n auf der SchwelleE» ist Besuch in bet ber

Deutscher Reichstag.

t Berlin, 13 Dezbr. (7. Sitzung.) Der eichstirg beschäftigte fich heute in erster Lesung mit « Gesetzentwurf, betreffend den unlautere« iettbewerb. Von ihm steht ,n erwarte», daß ti ihm entgegen der EtatSberathmg eine sachlichere, Mschastrlose Art der Behandlung bei feinen Be- Hungen Platz greifen wird. Diese Hoffnung sprach der Staatssekretär von Boetticher nl, als er heute die genannte Vorlage fich zu be- tiaten »»schickte. Der Herr Staatssekretär erka»»te tit Dank an, daß die Regierung »ach ihrer Lei- ffentl'chung de» erste« Entwurf» zahlreiche Au­ge» erhalte» habe, die beim zweit x|S»t»nif bei

thet wäre» Es komme darauf an, der »»- enteren Reklame ent gegen zutreten, nicht der Reklame fich. Deßhalb habe man eine feste Grenze zwischen und unlauter ziehe» müsse». Sollte el fich ge», daß bh Grenze zn eng gezogen sei, so würde Regierung nicht zögern, ste weiter hinau'zmücke».

meisten Bedenken seien gegen die Sttaf mmungen gegen den Berrath von Geschäfts Intniftn erhoben. ES handele fich in dieser nicht um Beschränkung der Fortkommens ber iinge, sondern um einen gerechten, »öthigen utz ber Interessen auch bet Prinzipale. Zum luß sprach der Herr Staatssekretär die Hoffnung , daß ein brauchbare» Gesetz zu Sknie komme« be, umsomehr, als die allgemeine Stimmung in außerhalb de» Hauses für ein solche» Gesetz che. Der erste Redner ans dem Hause, der g. Bassermann (nil) erkannte die Nothwrndig de» Gesetzes an, umsomehr, als die gegen Gewerbtsreihett a» fich vorhandene Strömung

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

MWck Md Verlage JohiAug. Koch, Univerfitäts-Buchdmckerei in Marburg. Verantwortlicher Redakteur -.Friedrich So lb atz kV in Marburg.

Redaktion und Spedition: Marti 2h Sprechstunden der Redaktion: 1011 Uhr Vormittags.

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mb ahnte ja von den Ihren, welches neue Leid er die vielgeprüfte Schwester gekommen, die urig und verlassen unter bedrückenden Verhält- (en ihre lichtlosen Tage dahinschleppte; fteilich» ! Aerzte der Klinik halten ihr die ganz bestimmte »ffnung gemacht, daß fie nicht blind bleiben würde ' innerhalb einiger Monate sollte die Operation vagt werden, aber trotzdem enthielt ihre äugen- ickliche Lage so viel des Qualvollen. O» man selbst Wohtthaten empfangen haben, um zu fisen, welch eine namenlose Demüthigung für den w-*-* infühlmden Menschen in dem Bewußtsein liegt: fällst der öffentlichen Barmherzigkeit zur Last!" »a SHk nachzuempfinden, was Margarethe litt trotz- die Aerzte wenigsten» in keinerlei Weise »er- .n, daß sie wußten, ihre schöne, bleiche Patientin den vornehmen Manieren war von der Armen« ettion der Stadt unter ihr« Obhut gestellt, im

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition dieser Blatter, sowie di» Annoncen - Bureaux von Haasenstein u. Vogler in vw rv t Frankfutt a. M., Lafsel, Magdeburg und Wien; Rudolf ÄÄJL.

Mosie in Frankfutt M., Berlin, München u. Köln; ». L.

Daube u. Eo. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari«.