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I Wöchentliche Beilagen: Kroisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
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Rente mehr. (Abg. Richter: Dann verschenken Sie ihn doch.) Der Abg. Richter hat gestern wieder über die Ostelbier hergezogro, die in Jahrhunderte langer Mrganzenheit zeigten, daß sie vom Staate nicht» fordern (Richter: Ra, Ra!) und Gut und Blut für denselben einsetzten. Kleine Mittel werden den Landwirthen wirklich nicht» nützen. Beim Poftetat springen die großen Summen für die Postbauten in die Augen. Der Reichsgedanke hat möglicherweise ja an einzelnen Stellen gelitten, aber da» ist doch nur eine vorübergehende Er« scheinung, und unter den Arbeitern sind gewiß Biele, die ihr Vaterland, da« mehr für sie chut, al» irgend ein anderer Staat für seine Arbeiter, von Herzen lieb haben. Abg. Barth (frs.) wendete sich gegen die »unerfüllbaren* agrarischen Forderungen und kritisirte sodann die »übertriebenen* Maßnahmen gegen die Sozialdemokratie. Sie nützten nicht» und wozu denn auch so viel Lärm? Mit ihren Phrasen lodt, die Sozialdemokratie heute keinen Hund vom Ofen. (Heiterkeit! ^Zwischenruf: doch! Große Heiterkeit!) Was die Massen für die Sozialdemokratie gewinnt, da» ist die Ungerechtigkeit, die man gegen sie verübt. Behandeln Sie die Sozialdemokraten nur mal so freundlich, wie die Agrarier, dann sollen Sie die Folgen schon sehen. Thuen Sie doch nicht immer so, al» ob ein paar Worte der Sozialdemokratie da» ganze deutsche Reich ruiniren würden.
Die Sitzung wird um 5 Uhr Nachmittag» bi« Donnerstag 1 Uhr vertagt. (Schluß der Etat«« berathung und erste Lesung der Vorlage über den unlauteren Wettbewerb)
Manteuffel seiex es vielmehr, die dex Umsturz herbei« führte» uxd gegen die AuSxahmegesetze erlassex werden müßten. Alle« deute auf etxex Staatsstreich box obex Hix. Die Offiziere spräche« xicht mehr von Krieg, soxderx xur vom Kampf gegen die Sozial- bemofratn; ix der Rechtspflege mache fich Partei- lichkeit gegex die Sozialdemokratex fühlbar. Redner wexdet fich daxx gegex die Avflösuxg der Wahl- vereine auf Grxxd de» Bereiurgesctze«. Nachdem der Abgeordxete Bebel ix dieser Weise zwei Stuxden zahllose» G-Hässtgkettex Ausdruck verliehen hatte, kam er exdlich zu« Etat selbst. Er bemängelte die Höhe bei Militärpe»sto»Sfo»dl, befürwortete zur Entlastuxg der Reichsfixanzex die Koxvertiruxg der Staatspapiere uxd tadelte dex Kolonialetat, der xicht« für Kulturzwecke auswerfe; zu Hause würde für solche Zwecke allerdixg« auch xicht« ansgegebex.
Dex Axgriffex Bebel'« trat sofort der Krieg«- Minister General Broxsart v. Schellexdorff
verwinden konnte, trotzdrm man ste seit jenem ersten Besuche nicht wieder zu ihm gelassen. Der Pattent habe sich nachher in einer so hochgradigen Erregung befunden, daß infolgedessen eine bedeutende Verschlimmerung in seinem Zustande eingetreten wäre — ja, man sagte ihr ganz »numwunden mit grausamer geschäftsmäßiger Rücksichtslosigkeit, daß die bi« dato nur gefürchtete Gehirnerweichung jetzt schon konstalirt werden könne. — Natürlich hatte sie e« für ihre Pflicht gehalten, der Frau Pastorin die traurige Neuigkeit sofort mitzutheilrn — die Antwort ließ auch nicht lange auf fich warten, aber sie enthielt keinen Trost für die arme verzweifelte Gattin; im Gegentheil, zwischen den Zeilen de« lamentablen Schreiben« — die Pastorin »ar außer sich über da« Geschick ihre« Liebling« — la« sie deutlich den Vorwmf für fich; ste hätte im täglichen Beisammensein mit dem Unglücklichen früher die fich vollziehende Wandlung im geistigen Sebro derselben bemerken müssen — vielleicht würde sich da« Leiden im Keime haben ersticken lassen.
Auch in ihrer Umgebung fühlte fich die junge Fra« im höchsten Grade unglücklich. E« giebt an und für sich kaum etwa« Fürchterlichere« für eine gebildete Frau, unauegesetzt unter Menschen sein zu müssen, die von Kind auf in ganz anderen Gewohnheiten gelebt haben, al« ste, die da«, war ihr ein Bedürfniß geworden, für den höchsten upi« halten und die ihre Mitmenschen nur achten, e nachdem sie fich in Arbeiten, für die allein sie Verständniß haben, tüchtig zeigen.
Die Frauen, mit denen Margarethe nun unter e nem Dache lebte, mußten beinahe allesammt mit ihrer ganzen physischen Kraft schaff.n: Sie wuschen und scheuerten und weil ihre junge Mitbewohnerin nicht die Kraft dazu besaß — weil ein Kind an
zusammenbrechen, besonder« bald in einer Großstadt in der sich der Arbeitssuchende ein Eldorado.sür seine Pläne denkt. Schon dadurch wird trotz de» großen Verbrauch« von Arbeitskräften da« Verhältniß der vorhandenen Arbeit zu der Zahl Derer, die diese Arbeit leisten möchten, ein ganz und gar unzuläng ltche«. So kommt e« denn auch, daß sich zu bet geringsten Stelle ost Hunderte von Bewerbern melden. Besonder« bemerkbar macht fich aber diese traurige Wahrheit den geistig Arbeitenden gegenüber, im Speziellen aber noch der geistigen Ar» deiterin, eine Stickerin, eine Näherin, die Frau, bie ihr Brot bei der Maschinenarbeit verschiedensten Genre« erwerben will, fie findet schon, wa« sie sucht — aber eine, die fich mühevoll die besten Kenntnisse erworben im Reiche de« Wissen«, die vielleicht in vielfacher Weise talrotirt, fie kann oft jahrelang nach einer Beschäftigung suchen, in der fie diese Kenntnisse zur Geltung bringen kann, und muß schließlich doch zur Nadel greifen, denn ihre Hoffnungen trogen Alle und da« Leben — will eben gelebt sein und ohne Speise und de« Leben« Trank — ohne Kleider und ein Obdach kann Niemand sein« irdische Laufbahn beenden.
Auch Margarethe mußte nur zu bald einsehen, daß e» nicht» Leichte» ist, seine Renntniffe zu ver- werthen — denn trotzdem fie bereit» eine ansehnliche Summe auf Inserate verwandt — war ihr auch nicht eine einzige die«bezügliche Offerte zugegangen, und fie sah dabei mit Angst und Schrecken, wie ihre Baarschast, die ohnedie» nicht groß gewesen, allmählig immer mehr zusammenschmosz.
Dazu fühüe ;fte sich noch krank und elend — >er Eindruck, den Augustin in jener unseligen Besuchsstunde auf fie gewacht, war ein so tief einschneidender gewesen, daß fie ihm eben nicht
entgegen, indem er in seiner beksuxtex scharf poixtirtrx Art dem Sozialistexführer de» Zorn xnd die Verachtung der Armee gegenüber bew Schmähariikel» bei den «tiexsf-iern z« Gemüthe führte. Daß Herr» v. Broxsarr'« Hiebe s«ßen, bewies der Lärm, den fie bei hex Sozialdemokratex, und der laute Beifall, dex ste auf der Rechte» xnd im Cextrum de« Hauses hervorriefen. Der Kriegsrnixister sagte ungefähr: Ich will nicht axf die eirzelxen Aeußeruxge» de« Vorredner« »eiter eiagehen, aber Herr Beael hat wieder meine Aeußeruxg von der Feuerspritze erwähnt. Ich habe davon gesprochen, al« von einem heiteren Bilde, and wir haben auch keine Bercnlsssnng. diese Dinge ernster zu nehmen, al« fie find. E« »ar eine Li-beußwüidigkeit von mir, ich sagte, die die Polizei wird mit der Sache fertig werden. Weu« aber dal xicht möglich wäre, wenn die Ruhe gestört »ürde, daxx muß Militär eixschreitex, uxd dal wird fich seiner Aufgabe entledigen, den Aufruhr über» »ältigen, rasch, prompt nxb ohne Schwäche, und daß e» dann blol mit naffe» Ey ixberhütex abgeht, dal glaube ich doch nicht. (Heiterkeit uxd: Sehr gut!) Sie habex die Gelegenheit benutzt, als wir uxsere großen Siegeltage feiedex, «m diese Feier zu före». Eie habe» selbst gesehe», welche» Sturm der Entrüstung Eie damit im Lande und ix der Armee hervorgerufex habex. (Ruf bei dex Sozia listnr.) ES wird Ihxe» ja xicht gelixgen, xxser Heer zu erschüttern xnd etwa» Schlechtei in die Armee eiuzuführex; aber dal will ich Jhnex sagen: Wexx eix sozialdemokratischer Schmierfink mit seiner in Sosse getauchten Feder e$ wagen konnte, dal
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Sozialdemokraten erhobenen Dorwürfe zurückzuweise», chae allerdings mehr all ein Kopfschüttelu bei der Mehrheit der Abgeordnete» hervorz»r»fe». 3» sedier bekannte» Weise gab er eine» »historische» lltberblick", aul dem hervorgehe» sollte, daß die Srzialdrmokrate» tox je her die eigentliche» uxd äizigex Patriotex (!) gewese» seiex, die auf die Schheit Deutschlands stet» hixgearbeitet hätten. Mehr» sch wagte es der Redner, die Person Sr. Majestät ter Kaisers in der beletdigendßex W-ise ix die Debatte
Ander ke» unsere« großen Heldenkaiserl zu verunglimpfen und zu besudeln (Lebhafte Unruhe »nd Zische» bei den Eozialdemokraten und Bravo rechts), so wunder» Ste fich »tcht, »ein E e dafür in Anspruch genommen werden. Dal bleibt 3hxen auf de» K-rbholz. (Unruhe, Bravo Jawohl, dal bleibt Ihnen axf de« Kerbhol. Wal die mehrfachen Fragen nach der Reform der Militärstrafprozeßordnung betrifft, so haben die Der- Handlungen innerhalb der preußischen Regierung uahezn zum Abschluß geführt. Ist der Bundeirath später über den Entwurf gehört, wird derselbe sofort an den Reichstag kommen. Ob dal schon in dieser Sesfion der Fall sein wird, kann ich aber nicht sagen Vie 4. Bataillone, nach welchen ebeufalll gefrag wurde, habe» fich nicht gut bewährt. Die Berich der kommandirende» Generale aus den letzte» Woche» äußer» fich über die 4. Bataillone, Halbbataillone, einstimmig uxgüxstig. Sie entlaste» die andere» Bataillone wohl i» etwas, bringe» aber euch mancherlei Nachtheile. 3» de» Berichten wird der Wunsch »ach Umformung geäußert, damit fie besser in dex Rahmen der Hrerezorganisatio» hixeivpasse», de» anderen Bataillone» all Vollkörper ebenbürtig werde». G» find auch bereit! einige Vorschläge gemacht. Eix Thetl ist für Erhöhung der Präsenz (Heiterkeit), ei» anderer glaxbt, ohne solche Erhöhung aulzukommen. Dieser Ansicht bi» auch ich. Wie die Sache z» mache» ist, lax» ich heute noch »icht sage». Bi« 1899 wird jedenfalls die Präsenz »icht geändert, nxb ich hoffe, daß ich ohxe diese Aenderuxg mit noth wendige» a»bettotiicn Vorschläge» Ihre Zustimmung finde» «erbe Was di- zweijährige Dienstzeit de- trifft, so hat sich Niemand vo» de» Generale» darüber geäußert. El ist auch ei« Uriheil darüber wege» der kurzen Zeit nicht möglich, es wird da wohl eine längere Reihe von Jahre» erforderlich fein. Die formelle Ansbildnng der Truppen ist nicht schlechter gewesen, als früher, Griffe, Parademarsch rc waren so tadellos, wie früher. Die einfechste Probe doraxf wäre ein großer Krieg, doch empfiehlt fich der sehr schwerlich, ich hoffe auch auf anderem Wege zu« gewünschten Resultat zn kommen, indem ich Soldaten und Kandwehrleute vor schwerere Aufgabe» telle. Eine politische Frage ist dal nicht.
Abg. von Podbrelski (kons) spricht bei örgfältigen und sparsamen Etatsaufstellung seine Anerkennung au«. Der Militäretat zeigt die größte Ersparniß infolge de« niebrigen Preisstandes für Betreibe Da« ist der Urgrund der Roth der Landwirt he. Der Grundbesitz trägt gar keine
Margarethe.
Original-Romau von M. Widder».
(Nachdruck verboten.)
(Fottsetznus.)
krramwvrWchr- RedaAenr: Friedrich Solbatzky | Sprechstunde» der Redaktion: 10—11 Uhr Bormitt«
x de« :5 »nd it, daß ie von schnee- ilitätex d stets Besuch [7254 e?.
Wissenschaft, Kunst und Leben.
* Gießen, 1'. De,. (B e r u f u n g.) Professor Dr. Paul JörS hat einen Ruf an die Universität Breslau angenommen.
** München, 11. Dez. (Berufung.) Der rrivatdozent und Königliche Observator der Sternwarte Bogenhausen, Dr. Julius Bauschinger, hat einen Ruf zum außerordentlichen Professor und Leiter des astronomischen Rechnungs-Instituts nach Berlin erhalten und angenommen,
** Straßburg, 11. De, (Uniberfttät) Der hiesige außerordentliche Professor der Medizin Dr. Wolff at einen Ruf als Ordinarius nach Leipzig erhalten, lrosessvr Wolff, ein geborener Straßburger, ist Spezialist auf dem Gebiete der Hautkrankheiten.
* Rostock, 1). Dq. (».Brunn f.) Der Anatom s. irosessor v. B r u n n ist gestorben.
* Paris, 1L Dezbr. (Ehescheidung.) Der bekannte Komponist Leeoeq hat sich nach zwanzigjähri^r Ehe von seiner Frau scheiden lassen, um eine neue Ehe einzugehen.
StriMt Ioh. «M. «och, llniversitätS-Buchdruckerei in Marburg Aedaktiou XKi Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 55.
Deutscher Reichstag.
[ • Mertt«, 11. Dezbr. (5. Sitzung.) Der steichttag setzte heute die erste Lesung de« jiats fort. Bei Beginu der Sitzung ergriff zu» aßStaatrsekretär Graf Posadowskydal Wort, M die gestrigen Angriffe del Abg. Richter gegen die Fiuanzverwaltnng in eingehender Widerlegung Mckzuweise».
Dann hielt der Abgeordnete Bebel seine .Etat«- rede". Vom Etat war in ihr freilich wenig zu hirex. Bebel versuchte vielmehr vox der Tribüne tel Hauses bie gegen die Vaterlandslosigkeit der
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L-tMWtanMtaÄltaig Marburg,
Freitag, 13 Dezember 1895.
fdleixzüziehex. Sehr unliebfa« wurde el bemerkt, teß der Präsident xicht von seinem Rechte, den Adner zur Ordnung zu rufen, rechtzeitig Gebrauch »achte. Erst als die Bewegung im Hanse sehr star Wirbt und sogar die Linke eine gewisse Unruhe jdjte, ertönte bie Glocke am Präfidententisch. Schließ M, all der Redner diese Zurechtweisung bemängelte, pabat sich der Präsident jede Kritik der Rüge. Der vgeordnete Bebel fuhr dann fori: die Sozialdemo toten hätten mit großer .Mäßigung' sich gegen «Le Angriffe gewehrt, eint Fluth von McjestätS-
,34 werde richt untergehen, ich kann ja arbeiten » W« >d, Gott sei Dank, ich habe auch wa« Tüchtige« '«mtr Wie Mancher nimmt mit diesem selbst, ibttret, ’ Mußten Ausspruch den Kampf mit dem Leben er zweifelt gar nicht daran, daß er Sieger 7288 sich auf der Oberfläche halten wird und doch D seine Hoffnungen in hundert Fällen nur Mionen, Kartenhäuser, die vor dem scharfem •tot der erbarmungslosen Wirklichkeit nur zu bald
Deutsches Reich.
□ Kassel, 11. Dez. (Konservative Ser» Sammlung.) Gestern Abend hielt der konservative Verein für Hessen und Waldeck im Palair-Restamant eine zahlreich besuchte Wählerversammlung ab. 3n derselben et stattete der Reichst,gSabgeordnete für Caffil-Melsungex Herr Professor Hüpeden Bericht über die Thätigkett del deutschen Reichstage«. Zunächst berührte der Herr Redner seinen «xttritt au« der deutsch-kouservattven Reichs tag« frakiiox, der lediglich auf persöxliche Gründe zurückzuführen sei, um größere Eibogenfreiheit zu erhalten, der ober an feiner Stellungnahme zu den politischen Tagelfragen uichtl geändert habe. Die einzelnen gesetzgeberischen Maßnahmen, welche der »ortragenbe in den Kreil seiner Erörterungen zog, waren ber Antrag bei ihrer Statt besorgen mußte, wa« sie selbst nicht blvs im eigenen Ha»«halt, sondern auch noch für Geld in den Wohnungen Bessersituirter besorgten, o lachten fie hinter ihr her; und wenn sie auch »alb einsehen gelernt hatten, daß ste an der Ehrenhaftigkeit ihrer neuen Mitbewohnerin nicht zweifeln durften, so sahen sie doch geringschätzig auf sie hin: Sie konnte ji nicht arbeiten — denn unter .Arbeiten' verstanden ste eben nur Waschen und Scheuern.
Freilich an Frau Braun hatte die unglückliche unge Frau eine wirkliche Stütze und nur zu oft socht die .kronprinzliche Wäscherin' einen ganz regulären Zungenkrieg au« wegen Lieschen« Madame.
(Fortsetzung folgt.)
Ruzai,«, m» «tigtgtn bi« Expedition M«fH Blatt««, /
?»wi« bi» Amumm-Bxnrox von Haasnrstein x. Vogler in ,
Srarckfxrt a. M., Eassel, Magdeburg und Wim; Rudolf XXX, Qtanrrt Noss« in Frankfurt a. M., Berlin, Mönchm ». Köln; G. L. M »
Daube u. So. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari«.
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MW« «»ficht, Diutschland halte fich inxerlich xur ► vch durch die Milttärmachi aufrecht. Woher käme £ i k Agrarbewegung, die «xttsimitexbeweguxg, bie t Soldwerkerbeweguxg? Die soziale! Derhälixisse ß stttex diese »ewegvxgeu hervor,erxfex, uxd die Ver- , k! «laffung zu dexselbex sei der beste Nährbodex ber wve Sozialdemokratie. Gegex bie kapitalistische Welt "7— «schauuxg müßten die bürgerlichex Parieiex kämpfex, CHI, dürften fie aber xicht. Max glaube zu regiere» ' ' ab werde regiert. Er verwahrte fich schließlich VlaS whdirck.ich dagegen, daß bie Eozialdemokrate» das («878 Echeh-nde gewaltsam Umstürze» wollte»: die Maß- pp l ibi»de» der heurigen Gesellschaft, die Stumm uxd
Kbiguxgs-Prozesse» sei bie Folge gewesen. Die axde ix Deutschland vernichtete» dal A»sehex kkutschlaxd« im AnSla»d; auch erwecke mau bie
Damit warf er dem Arzt noch einen »er» , lchtenben Blick zu, dann wandte er ihm stolz den ftS. < «cken und ging zu seiner Gemahlin zurück, die, Heu «. ta« Taschentuch vor die Augen gedrückt, solchem c Aus- Ammer gegenüber fassungslos dastand.
BUX,$ 8um Besten der Angehörigen — denn
Re Ersuche waren ja doch nur eine Qual für sie »eue M> auch den armen Kranken eine durchaus nur rmmrt hidliche Erregung, hatten die Statuten der Anstalt 1 ,b? ® eine Stunde Besuchszeit gewährt und diese — ^nde war nun zu Ende. Thränro in den Augen wehr Thränro im Herzen schieden die Unglück- hm Damen von ihren Satten. Draußen harrte» verdL» - egante Equipagen — nur für Margarethe war faubei toe da. Sie mußte, wenn sie nicht zu Fuß gehen Mte, wieder zur Pferdebahn ihre Zuflucht nehmen ' vorerst sollte fie sie aber zu einem anderen tone der Stadt, al« in dem ihre neue Wohnung 3to§r> 8, führen. E« galt, in verschiedenen Zeitungen 1141 vroncen auf,»geben, Margarethe wollte in allen Mwrffroschastro Unterricht ertheilen und suchte Mlerinnen.