Einzelbild herunterladen
 

Erstes Blatt.

k-eer.

MW

>ria-

L

(Fortsetzin, folgt.)

hrige» köpf

» stiffS. tseiS- Z8S»

tm, er to 8ebr itXH

[29

Ise

lUg

. [7* irexl«

*) Diese kleine Episode, die von unserm Jägerbataillon aus der Belagerung von Paris herstammt, wurde uns von einem Freunde unseres Blatte« übermittelt, dec den Krieg als Freiwilliger im Jägerbataillon Nr. 11 mitmachte. Dieielbe ist wörtlich wahr und hatte den Verfasser zum Augenzeugen. Die Red.

der ruhigen Irren geführt wurde. In eleganiefter Toilette sanden die Damen hier fünf Herren, denen ebensoviel Wärter beigegeben waren, an einem Blumentisch stehend und sich an den prachtvollen Blüthen ergötzend sie hätten kaum den Eindruck geistig Kranker gemacht, wenn nicht das eigenthüm- siche Flackern in der Pupille ihres Auges gewesen wäre, und mit Ausnahme Herder'», der geisterhaft bleich aussah, erschienen sie Alle auch körperlich wohl und von den blühendsten Farben.

Augustin Herder war der erste, der die eintretenden Damen bemerkte, er erkannte auch seine Frau sofort und schien sich ihre» Kommen» zu erfreuen, denn er eilte auf sie zu und reichte ihr beide Hände. »Da sind sie ja endlich, meine Theure," redete er sie an, eine seltsame vornehme Weise affektirend. .Entschuldigen Sie sich nicht," setzte er dann hinzu, al» sie todtenbleich und zitternd die Lippen zu irgend einem erwidernden Wort öffnete. .Meine Minister haben mir bereit« gesagt, Sie waren leidend apropos," setzte er dann hinzu und reichte ihr ein Stück Papier, auf dem wunderliche Kritzeleien sicht­bar waren,ich habe mir da in den letzten Tagen ein Vergnügen darau» gemacht, für Ihre Zukunst zu argen die Königin von Canada hatte bi«her immer noch keinen Wittwenfitz, der ihre» Stande», ihrer hohen Stellung, würdig, und da es meinem Hau»alchimisten gelungen ist, endlich die materia prima zu erfinden, so ließ ich mir au» schwerem wthen Golde eine Leiter schmieden, die gerade sinaufreicht bi» zur Sonne, da oben haken wir un wundervolle Eroberungen gemacht und da oben, Rabatte, liegt auch ihr Wittwenfitz So nehmen Sie die Schenkungsurkunde dochl Und fich tief vor Grethen verneigend, die einer Ohnmacht nahe war, sagte er:Ich begrüße Ew. Majestät al» Königin der Sonne."

Dann ober säoß er wie ein Pfeil auf eben seiner Mitleidenden zu, ihn gewaltsam der Unter­haltung mit seiner Gemahlin entziehend.

Augustin Herder führte einen seiner Mitleidenden Grethen zu: .Majestät erlauben, daß ich Ihnen Se Königl- Hoheit den Kronprinzen von Cuba vorstelle I' sagte er, und al» sich der kleine ehrwürdig aussehende Herr mit den vielfarbigen Ordensbändern im Knopfloch hvfmänntsch vor Grethe verneigte, setzte Augustin Herder hinzu: .Wollen Sir Ihrer Majestät meiner hochgeborenen Gemahlin nicht die Wunder der Welt teigen Ihre Prinzessinnen, König!. Hoheit?" !

Strahlend vor Glückseligkeit griff der Wahn­sinnige in die Tasche und war zog er hervor? Kleine runde Knäuel, die er kunstfertig gewickelt und mühselig vorbereitet hatte, denn der lange Faden war au» unendlich vielen, zum Theil sehr kurzen, zusammengeknotet, die er alle selbst au« alter Leinwand gezogen Leinwandstücke mußten ihm in schwerer »enge zur Verfügung gestellt werden.

.Da» sind meine Prinzessinnen," sagte er, .nur ein Wott von mir und sie gewinnen Leben und Gestatt, aber ich spreche diese» Wort noch nicht au« ich spreche e» nicht eher, bi» ich Millionen ge chaffen, die ihre Existenzen sicher stellen."

Und wie viel fehlt Ihnen noch daran, Herr Baron?" sagte der eben hinzutretende Arzt.

Der Kranke warf den Kopf stolz in den Racke». .Wer bist Du," sagte er, .daß Du e» wagst, mich Baron zu nennen? Rur ein Unwissender oder Jemand, der mich beleidigen will, mich, den künftigen König von Cuba!"

Margarerhr.

Original-Roman von M. Widdern.

(Nachdruck verbot«.)

(Fortsetzung.)

Gerade diese Aengstlichkeit war Augustin Herder Gute gekommen, man hatte den reichen Mann, noch so bedeutende Summen aus Amerika zu

warten hatte, unbeanstandet gerade in dieser statt untergebracht und der Geschäftsführer keiner. Augenblick gezögert, das geforderte Pränumeration»- »orar für das ganze Jahr zu zahlen, ja er hatte «f Veranlassung des Hausarztes noch eine bedeutende llmme hinzugefügt für allerlei Luxusbedürftüffe

Leidenden.

«ahme« her jüsgste» Zeit eia Nothgkfetz fit dir politi scheu Bereite eisgebracht. War bei sozialdemo­kratisch tu Lahlvereise« Recht sei, sei «berat Orgn- «isattoxcu b ll-g, die fich auch «st Politik beschäftige». (Beifall Litte.) Herr von Sardorff wdie, daß der Bitfall von der LiSmara'stze» letzte» Wttthsch-ift«- Politik ei»e Bern bet Berarmmg eisgeleitet habe, Rebier sei e»tgege»gesetzter «»ficht. Red»« versucht bas« die gestrige» Ankführusge« de» Abg. v. Kardorff im ki»zel»e« zu widerlege». Wohlfeile Heiterkeit auf bet Litte» erntete er dadurch, daß er meist, Herr vo» Kardorff habe zu »«rechter Zeit a» die Einigkeit be: Riaist« zu« Borgehe» geze» die Sozial- demokrate» app-llirt, da sie gerade jetzt eben ehdg gewesen feit», fich vo» Herr» vo» Köller zu scheide». Für die ll«z»ftiedt»heit im Lande wußte Herr Richter eine» sehr einfache» Grurd, sie Nähere fich au» de« Estgege« komme« der «egtau»g gegenüber der Souder- begehrlichkeit. De» Antrag Katttz habe mau z«ar, hoffentlich auch für alle Zukuuft abgrwi«kt, die Zucker- steuer ab« wachse auf demselbeu Holz. Angriffe »ege« die Ratio«alliberale« weg?« ihr« geteiltes Haltung zu« Äitrag Aarsitz n«b gegen die Abgg. Graf Mi bach usd v. Sardorff wegeu ihre» bime- tvllistischt» Etattpnttt» schlosse» die t»x der Litte» mit gewühlte« Beifall aufgluomm ue lasge Rede

Sodan» erhob sich oster großer Sparnüsg des Hauses Reichskauzler Fürst Hohe»lohe und frhcte an»; Ter Herr Abg v. Ksrdwff hat am Schluß feixet gestrige« Rebe der Regierung Mangel der Ein­heitlichkeit des Wolle»» »»b Thuns oorgeworfe«. Er bezog fich dabei auf zwischen Zeitungen bestehende Fehden und Kümpfe und me nte, daß Hiera» Mit- glied-t der Regierung betheiligt feie«. Ich »usderc mich, daß ein so erfahrener Politiker wie Herr von Kardmff solche« Gerede i« den öffentliche« Blättern Alaube« gescherkt hat, und darf nicht zögern, stirer Annahme von mangelnder Einheit i» der Regierung ettgegeszutrettn. Wenn Zeitungeu, die für offiziös gelten, sich bekriegen, so karr« daraus doch nicht gleich gefolgert werde», daß die Minister fich bekämpft». Bei der Biurtheilung üb« die Einheitlichkeit der Regierung kommt es ist der Hauptsache auf Ziel und Richtung ihr« Politik an. Ziel und Rich, turg dies« Politik ist für die gegenwärtige Regierung im Reich und in Preußen bezeichnet durch die pro­grammatische« Erklärungen, die ich iw ver­gangenen Jahre bei Beginn der Sesston abgegeben habe. Mit diese« Erklärunge« find sämmtliche Mit- glitber bet Regierung ei,verstaube». I» keinem Punkt ist eine Abweichung vo» dem aufgestellten

Programm erfolgt. Der Ringel an Einheitlichkeit ist also i» bas Gebiet bei Legende zu verw.isr». (Bravo.) Meinungsvelschiedenhette» trete« überall da auf, wo Mensche» zu ge«e!»samer Arbett ver­einigt falb. Wir, bie Minister, suche» sie i» stieb sicher Weise auSzugletchen, Auch der Rücktritt bei Herr» Ri»ister» v. Söller ist nicht durch Mei»u»gSverfchiede»heite» allein veranlaßt worbe«. Indessen haben diese Mei­nungsverschiedenheiten zn Rißhelligkeiten im Schooße de» preußischen Staatsministeriums Anlaß gegeben, die ich zn meine« Bedauern nicht a«S- gleiche» konnte, und die den Rücktritt be» Ministers veranlaßt haben. Web« Zeitungsartikel «och auch bie Frage bet Zweckmäßigkeit bet Maß- regel gegen bie sozialistischen Bereise in Berlin sind dabei inFrage gekommen. Wenn der Regierung Mangel an kräftig« Initiative vorgesorfen wird, so « ich dagegen bemerken, daß eine kräftige Initiative nur mit ei»:« «eich», tage möglich ist, der eine geschloffene Mehrheit besitzt Diese ist zur Zeit nicht vorhanden. Dazu kommt, daß zahlreiche Interessen fich im Reichstage geltend mache» und den Gang der Regierung «schweren. Wir werden aber dessen ungeachtet fortfahre«, uns zn bemühe«, Ruhe, Ordnung und Wohlhabenheit, wie Herr von Sardorff ver- langt, zu fördern und drohende« Gefahren «tjeteigstttten. Mr »erben fortfahren in d« Be­kämpfung der auf bie Zerstörung ber Staat?- und SesellfchastSordnung, ber Mcnarchie und Religion gerichteten »estlebunge«. Der Versuch, diese Aufgabe aus dem Wege bei Refoimen des gemeine* Recht» zu löse«, ist gescheitert. Ich komme heute nicht darauf zurück. Auch ist es nicht unsue Absicht, dem Reichstag ähnliche Gesetze rorzulegen. Der ruhige Bürger darf eber nicht schutzlos bleibe», und e» müssen die Gesetze a,gewendet werde«, welche in Kraft find, und welche bie Mittel gewähren, Staat und Gesellschaft zu schrtzeu. Selbstverständlich können hierdurch die «eitere» Erwägungen, ob die vorhandenen zesttzlich-n Mittel zur Erfüllung be» gewollten Zweckes genüge«, nicht ausgeschlossen werde». Wenn fich bie Mit­glieder bei sozialdemokratischen Partei üb« bie jetzige Anwendung der Gesetze beklagen, so «ögen sie dach nicht übersehen, daß sie selbst die Schuld trage». Sie und ihre Presse waren e», bie im vergangenen Sommer, al» bie deutsche Nation i« ihr« groß?» Mehrheit sich der Erinnerung an die Siege und die große» Elrungesschasten ber Jahre 1870/71 freute und mit Stolz und Dank be» ehrwürdigen groß-»

Kais«» gedachte, dessen Muth rnd dessen Weisheit da» deutsche Reich gegründet hat, (LebhaftrS Bravo I) sie waren er, die damals bie nationale Bewegung mit Hohn und mit Spott überschüttet habe«, tren dem Grundsatz ihre» Führers,daß Saterland in unsere« Stone ein realtionärer, kulimfeindlicher Begriff fei'. Ich beschränke mich auf diese» 6i?at; eS genügt, um den Geist zu zeichne», der ix jene» Angriffen zum Ausdruck tim. Das hat sies verletzt; und oft kouute ich die Frage hören: »wie lauge soll da» noch geduldet werde»?" Die Mitglieder btt sozialdemokratische» Partei dürfen »icht vergesse», daß bie Grvndsätze, wie sie Im ScmmuniSmuS, Sollektivismu» und ankere» derartige» Systemen z« Tage trete», dem friedliche» Bürger »icht al» w.ffr»- schaftliche Erörterungen erscheine», sondern daß diese Grundsätze in feinen Augen einen kulturfeindlichen und »aterlandSlose« Lharakier tragen. E» find nicht wenige, denen ihr Zukunstsstaat nicht als ei« Rechtsßaat, sondern als ein Raubstaat vorschwebt. Daß hierbei da» Gefühl ber Sicherheit ver- mindert wird, und daß man auf die Staatsgewalt al» den Beschützer blickt, ist natürlich. Und wenn wir seitdem die Zügel etwa» straffer angezogen habe», so find wir d-.n Gefühle« all« Wohlge« finnten im deutsche» Reiche gerecht worde». (Leb­haftes Bravo l)

Nach de« Reichskanzler ergriff der Abgeordnete Sunecceru» (»all.) da» »ort. Er verthüdigt die Halturg einiger Mitglieder seiner Partei zum Antrag Kanitz. Er erklärt, daß die überwiegende Mehrheit feiner Partei den Antrag Sanitz für schädlich und bie Agitation für den Ar sieg für gefährlich be­trachte. E» werde aber beßhalb zu einer Spaltung der Partei nicht komme«, wie der Abg. Richter wünsche. Der Redner betont sodann bie Nothwenbigkeit ber Reicht finanzresor«, die über kurz oder laug werde surchgesührt werden muffen, tritt ferner für die Fsideinugen der Marineverwaltung ein, die bei de» vitalen Interesse», welche bie Flotte zu schütze» habe, nicht zu hoch feie», und empfiehlt, bei der Leraihnng d-s bürgerlichen Gesetzbuchs mit Abäudernsgranträge» »özlichst sparsam zu feto.

Auf Anregung be» Abg. Enuc ce.ru» erklärt ber SiaotSminister v. Bötticher, daß die Rrrifio» der SrbeiterverficherungSgesetze in derselben Reihenfolge vorgenommeu würde, i» welcher die Gesetze selbst entstanden seien. Die Novelle zu« Srankenkassen- gesetz bewähre fich gut; ber bereit» veröffentlichte Revifiousentwnrf zum UnfalverstcherxngSgesetz müsse n:ch einer Nachrevifio« «nterworfen werden und auch

Bom Iägerbataillon Nr. 11 vor Paris.*)

Von Einem, welcher dabei war.

Es war im Januar 1871 während der Be­schießung von Pari», ein stürmischer Tag mit Schnee, und Regenböm. Die zweite Kompagnie vrs Marburger Jägerbataillon« lag auf Vorposten hinter der SchanzeNotre Dame de Clamait" in mehreren kleinen Häusern. Sie diente als Pikct der Schanzenbesatzung und hatte den Befehl, diese k vorgeschobenen Posten im Falle eines feindlichen Angriffs zwei Stunden lang ohne Unterstützung zu hatten und Nacht« fortwährend gegen da» Fort o'Jffy zu patrouilliren. Unweit dieser Stellung war eine Mörserbatterie posiert, welche das Fort fleißig und mit gutem Erfolge beschoß, aber auch da« Feuer der feindlichen Batterien gewaltig auf sich zog. Die Geschosse von Jssp flogen meist zwischen, auf und in die Häuser, in welchen die Jäger lagen. Diese zogen e« vor, dm lustigen oberen Räumen zu entsagen und die Keller- und Erdgeschosse aufjusuchen, die aber auch nicht« weniger al« bombensicher warm. Das Granatfeuer, wmn e« nicht gar zu «ngemüthlich wurde, wie am 21. Dezember 1870 bei der Beschießung von Sevre«, warm die Jäger mit der Zeit gewöhnt geworden und machten sich nicht allzuviel darau«, aber heute war es wirklich unmanirlich. Bomben und Granaten fuhrm ohne Unterlaß in der Lust herum, und da«

0 B

W

Deutscher Reichstag.

*etiT$ > Soll«, 10. D-,ir. (4. Sitz»»,.) ter rrms ui Reichstag beschloß heute zunächst dir Aussetzung der richt, gegen die sozialdemokratischen Abgz. Horn unb Brüh« sowie vq schwebenden Strafverfahren und s.tzte hierauf bie lir schütz erste Lesung be» Etat» fort. Der erste Redner »kalÜSichteS Tage» war ber Abgeordnete Richter. Er hielt siub ifa feine gewohnte EtatSrede mit den bekannte» Rebe- n Besü, mttmige». Er wirft dem Grafe» PosadowSly vor,

[725 stet» i» seine» Voranschläge« eine zu große Spannung

$Geu-tos^*l»ns*ieB».»rrtllel btt

feto» S IRL bei Soßimter» 2 M. ü Sfe. (aO.

Donnerstag, 12 Dezember 1895.

zpische» Eingabe» »xb SuSgrb« herauSzurechur«, - bie denn bisher immer, bank ber gewissenhaften 8er-

himdlusgen über den Etat erheblich vermindert, je »eist anfgehobcn fei. So werde c« auch mit dies-« Etat geschehe«. Hätte «en den Angeben be» Schatz- febeiär» blixb Glaube« geschenkt, so würde man bisher ben Steuerzahler« 92 Millionen Mark «nnfii mfzebürdet habe»; urd zur Tilgung ber Reich», schuld würde» die Ueberschüssr doch schwerlich an» zrwaudt sei». Redner warnt bsxs vor jeder a«to> «tischen Behandlung der Steuer« usb beklagt fich iber die ««sgelhafte Einsicht, bie der Volksvertretung in der Verwendung der bewilligten Fonds zutz-he famentlich mit der Heeresverwaltung stände c» ix dieser Hinsicht schlimm. Redner benutzt bie Gelegen- heit, vom Krieg»Minister sich Aufklärung über den Stand ber Militär - Strafprozeß- »rbrung und der vierten Sateillone zu erbitte». De» Weiteres wendet sich Redner mit i Schärfe gegen den Marine- «sb Kolvnialetat. Im f Ausbau ber Flotte werbe ei» falsches übermäßig

Wpieliges Ziel verfolgt und der Zolonialetat wachse \ kb Jahr zu Jahr an, ohne ben eigentliche» Kolottal- ' checke» Rechunng zn trage«. Hier machte Herr i Richter vielleicht wider Willen be« Fürsten

», Likmaick ein Kompliment, ixbem er meinte, seit Fürst vikmarck sort fei, hätten bie Kolonie» immer mehr ben kharakter von reinen Militärßationen angenommen. Den nächsten Angriffspunkt bildete ber Zuckersteuer zesetzentwurf. Auch die letzte Maßnahme der deutsche« Regier uni gegen Amerika (Fleijcheisfuhr) sei eine »«fehlte Wiederaufnahme einer falschen BiSmara'schen Polisik. Zum neuen bürgerlichen Gesetzbuch».Entwurf sei die Behandlung be» Brreinswesen» lebhaft zu iebanern. Dem Mangel abzuhelfen, hätten bie Frei Mißen utter be« Eindruck ber polizeilichen Maß.

!S

[ z 11 i y e.

Wöchentliche Beilagen: Kretsblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.

l*«Skfcjiab»*?JllnMrtes Sonntagsblatt.

Später hatten die Herderschen Gläubiger freilich en die Unterbringung be« Wahnsinnigen gerade diese kostspieligste aller Anstalten gewettert wollten ihn am liebsten in einer Armenanstalt ergebracht sehen und drohtm mit einem Prozeß en den Direktor auf Auslieferung de« Kranken einer städtischen Anstalt und auch Auslieferung tüWi Summe, die ihm pränumerando gezahlt, aber hxöschlmießlich hatten fie ja schon genug an dem einen loldt Woz»ß gegen Signora Minoretti, btffen günstige« , r7 ,|f tefultat doch außerordentlich fraglich war. »mldt-i Und so blieb Augustin Herder denn, wo er Da er ein stiller Kranker, der nicht» ver- etc und nirgends Schaden anrichtete, sah er fich der Anstalt »on allem Luxus umgeben, an den sich in den letzten zehn Jahren seine« Leben« »öhnt. Ja, Margarethe war förmlich betroffen dem Glanz unb dem Reichthum seiner Um- ung, al« fie endlich an diesem Morgen mit hreren anderen Dame«, die durchgängig den Wen Ständen angehörten, in da« Besuchszimmer

LiqsixM msnst smgsgi.1 b» SxKüntioü btff« Blatt«, wwii btt Avn»üctu-B«r«mr von Ht-smßrm s. Vogler inTZ Srankfsrt a M., Sifftl, Magdeburg unb Wien; Rsdolf AAÄ.tauTQ. M-si« in Franffürt a. M., Berlin, München n. Söln; G. L. M

Drsbe s. 8o. in FrankfUrt s. M., Berlin Hannover, Paris.