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(Fortsetzung folgt.)
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l.lS riie MeixxxgSoerschiedexheit beffelbe« mit dem Kriegs 1.00! »ixister zmückführex, sind wir zu der E klä-ung et» l.A nächtigt, daß dir an sich belanglose Thatsache einer l.Ois M.ixxxZSverjchiedesheit zsischen beide« Herren die V.8A Ursache des Rücktritts bei Herrn v. Köller nicht ist.
3« der Nummer, in Welcher der „Reichs an - zeig er' den Personenwechsel veröffenrlicht, bringt tt zugleich folgendes Dementi: „3s>eai verschiedene Mütter die Demifstox dk» Ministers ». Köller auf
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für besser, daß er, fall« die Kranken früher entlassen werden konnten, an die Angehörigen zurück zchlte, wa« sie zuviel gezahlt hatten, als daß er einmal solcher Geldgeschichten wegen in Ungelegenheiten käme.
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Küche Feuer anmachen wollte.
„Ich habe schon gedaG, Ihnen wäre etwa« zu- gestoßen,' sagte die Kleine.
thatiächliche» Verhältnisse» gerecht zu werde«. Dieser U»sta,d war »aßgebe»d, ihm später die Regierung zu Düsseldorf z» übertrage«, die beka«»tlich z« de« schwierigste« der Monarchie gehört. Ra» wird aber wohl, so mei»t die „Post', »icht fehlgehr», we»» man aus feixet bisherige« amtliche» Thätigkeit de» Schluß zieht, daß der Wechsel i» der Leitung der Geschäfte beS Ministeriums einen Wechsel, namentlich was die Tendenz der Bekämpfung der Sozialdemokratie betrifft, «icht bedeutet. Vielmehr beweist diese Er» aeneuxg eines Nichtpolitikers, daß der neue Minister des Inner« lediglich ix Sinne des leitende, Staats» »an,e« arbeiten und keine eigene» Wrge gehe» soll. Thö:tcht wäre es, sich i« dieser A»gelegenheit irge»d- welche» Muthxaßuxgex für bft Zukunft hingebe« zu wolle». Die Ereiguisse werde» für sich selbst spreche».
Bekanntmachungen oder in Mittheilunge», welche für ehe» größeren KreiS do» Personen bestimmt find, über die »eschaffexhett, die Herstell«»gSart oder die Preis bemessu»g von Waare» oder gewerbliche» Leistungen, über die Art des Bezuges oder die Bezugsquelle von Wasren. über de» Besitz Dox Auszeichnungen, über de» «»laß oder de» Zweck des Verkaufs unrichtige Angaben thatsächlicher Art macht, welche geeignet find, den Anschein eines besonder» günstige« Angebot» hervorzurufe», kann auf Unterlassung der richtige» Angaben i» Anspruch genommen werden. Dieser Nnspruch kann von jedem Gewerbetreibenden, der Maaren oder Leistungen gleicher oder verwandter Art herstellt oder i« de» geschäftliche» Verkehr bri»»t oder vo» Verbänden zur Förderung gewerblicher Jxter-ssen geltend gemacht werden, soweit die Verbände al» solche in bürgerliche» Rechtsstreitigkeiten klagen können. Neben dem Anspruch auf Unterlassung der richtigen Angaben habe« die vorerwähnte» Gewerbetreibende» auch Anspruch auf Ersatz des durch die «»richtige« Angabe« verursachte» Schade»» gege« den Urheber der «»gaben, fall» dieser ihre U»richtigkeit ka»»te oder kennen mußte. 3« Sirene der vorstehende» Bestimmungen sind de» Angabe» thatsächlicher Art bildliche Darstellunge» H?b sonstige Veranstaltungen gleich zu achte», die darauf berechn!t und geeignet fi»d, solche Angabe» zu ersetzen.
* (Militärische,.) Zur Meldepflicht der Offiziere schreibt der „Reichranzeiger': Die „Voss. Ztg.' bringt die Ritthriluxg, der KriegSmi»ister habe »»geordnet daß benrlaubte Offiziere, die nicht länger al» 48 Stunden ix einer Gauchos oder Festung verweile«, vo« jetzt ab nur z« einer einmalige» Meldnng veipflichtet find nab daß diese entweder schriftlich oder persönlich erfolge» darf. Diese M!t- thetl«»g bedarf der Richtigstellung dahin, daß e» nicht i« der Komp lenz de» Ministers lieft, eine derartige Maßregel anzuordne»; dieselbe ist vielmehr, wie auch das 8lrMee-Berordsu»grblatt Ne. 31 kund- giebt, vom Kaiser auf Vortrag dcS Kriegs Ministers genehmigt. Ferset ist die Mittheiluu» insofer» us- richtig, al» t» sich bei der bete. Verfügung nm be- nrlsxt te Offiziere handelt, welche länget a!» 48 Stunde« in einer Garnflox oder Festung verweilen. Bei kürzerem Aufenthalt besteht nach § 27 der Garnison- dienstvorschrift überhaupt keine Verpflichtung zur Meldung.
♦ (England.) Der alte Gladstone wird komisch; er hat a«S dem Schluß der deutschen Reichstags- thronrede eine Ermunterung für den Suiten, seine
Original-Roman vo« M. Widder».
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
Hohenlohe au den Kaiser und daran anschließend der Em- pfangsde» Herrn v Köller ix Reuen Palai». Herr» Köller erklärte, außer Stande z» sein, te Amte zu bleibe», wen» die Anficht de» Reichskanzlers gut geheißen werde.' Diese -»gaben find ebenso vollständig unbe- g r ü n d e t, wie die in verschiede»,n Proviuzialzeitunge« auftanchende, dort übrige»» ourdrückrich al» „sex sationell' bezeichnete Meldung über die Schließung der 11 Berliner sozialdemokratischen Vereine, «ach welcher ei» direkter Eingriff Sr. Majestät de» Kaiser« bei dieser Maßnahme erfolgt fei« sollte.' Ferner betont auch die ,N. Z ', daß die „Herold' Meldung erfunden sei; bet Reichskanzler hat ix keiner Weise bie Ansicht gesprochen, daß die Sozialdemokratie milder «»gefaßt werden solle, al« e» durch Herrn v. Köller geschehe» ist. Sogar die Frage der Zweck Mäßigkeit de letzte» Maßregel deffelven ist nicht der Ausgangspunkt der Krists gewesen. Davo», daß der Wechsel im Ministerin«! de» 3nnerx ei» Zarückweichen vor de» Sozialdemokraten bedeute, ka-n gar keine Rede sein. Sodan» weiß eia patlame»torischer Be richterstatter zu melden, deß am Freitag auf Per- axlassuxg de» Herr» von Köller eine lluterreduug des Reichskanzler« mit letzterem stattgehabt hat, infolge deren sich Herr v. Köller zum kriegrmixister Freiherrn Broxsart v. Schellendotff begab und mit diesem eine Aussprache hatte. Herr v. Köller selbst soll »ach demselben Gewährsmann seine» Nachfolger in Vorschlag gebracht habe«.
Eine Depesche des Bureaus „Herold' sagt des Weiteren: Die länger schwankende Entscheidung ist Sonxtag Vormittag im Neue« PalaiS erfolgt. Der Kaiser empfing dort den telegraphisch berufene* Freiherrn v. d. Recke v. d. Horst, mit dem er eine lange Unterredung hatte, die damit endete, daß sich Freiherr v. d. Recke bereit erklärte, da» Portefeuille de« Ministeriums des 3n»er« anzuxehme«. Der ueu ernannte Minister fuhr darauf »ach Berlin und begab sich sogleich nach dem Reichskanzler, pala's. wo er längere Zeit mit dem Fürste» Hohenlohe koxserirte. Kurz darauf fuhr der Kaiser beim Reichskanzler vor, um diesem seine» Entschl»ß mit- zutheile».
Wa» n«n de» »eue» Minister des 3u«er» an betrifft, so ist er «och nicht politisch hervorgetreten. Sr war vor mehreren Jahren Vortragender Rath i« Ministerium deS 3»»ern und übernahm da», zunächst die Regierung in Königsberg. 3» dieser Stellung ermie« er stch als ein hervorragend tüchtiger Beamter, der bei bet Verwaltung es vor Allem verstand, be»
flüssig, da» Kind von ihren bitherigeu Gewohnheiten ft unterhalten; um so überflüssiger, al» ste ja nun such mit diesen Gewohnheiten brechen mußte und
(Nachdruck Verbote».)
Die erste deutsche Eisenbahn.
Zur Erinnerung a» de» 7. Dezbr. 1835.
Von Paul Ludwig Röth.
(Schluß.)
Ja, eS wmde wirklich Ernst mit der Sache! Auf der alte» Ghauffee wurde gegrabe» und gebaut, und wieder gewühlt u»d wieder gebaut; «xd «»der Sommer be» Jahre» 1835 gekommen war, da lexch- tetex bereit» i» Soxxexscheixe die Sisexschiexex, die da» Symbol einer »e»ex Zeit werden sollten. 3» demselben Maße aber, al» die Sache Gestalt und Wirklichkeit annahm, schlng die Stimmung der Be> völkernng um. E» mußte doch wohl etwa» daran sein, we»» mehr al« 200 Männer ans Nürnberg und Umgegend ihr gute» Geld ex die Sache wagten! Und «an strömte zx dex »ohlbekaxxtex Pappel» und sah mit Kopfschüuel», mit Erstaunen, mit Bewundern»- a»f die geheimuißvolle» Arbeite», die eet« stehende» vmrlichkeiten. Allxählig wiche» „der U»- glaxbe be» großen Hansen» nxb bie Borurtheile der sich beeinträchtig Glaubende»' ei»er wachsende» Be- geister»«». ....
Am begeistertste» aber wäre« bie, i» bete» Hand da» Werk lag, »»b so rüstig förderten sie die Arbeit, daß sch« im November 1835 die Bah» »» Probe- fahrt« fertig war. R« hatte so gut gemirthschaftei,
Das Ende der Ministerkrisis.
* Da» Eude der KristS im Ministerium de» er» het nunmehr der Begi»» der »eue» Woche -Pracht. Die Verabschiedung be« Herr» v.Köller , wir gestern schon bmch ei» Privattelegramm vo» I miigetheilt wurde, unter den üblichen Gnade» »eisen erfolgt, gleichzeitig ist die Ernennung de» lern»gSprästdentex Freiherrn vo« der Recke o« der Horst in Düsseldorf zum Minister be» nein geschehen. Daß bie Entscheidung spätestens Sonntag vor stch gehen würde, war von vorn- ei« anzuxehme«, denn die Regierung mußte Werth auf legen, vor dem Reichstag wieder völlig „ra, girr' erscheinen. Die »och in d<« letzte« Tage» auf anchtrn Gerüchte, welche wisse« wollten, d«ß der cktritt de» Herrn v Köller keiueSweg« ii«e an» machte Sache sei «nd die Krists i« Ministerium pes 3$«er« sich möglicherweise zu einer allgemeinen Nixisterkrfle entwickel« werde, entbehrte« z reifet!»« der Begründung, und »icht darum ha»delte e» sich, ob Herr v. Köller gehe» oder bfliben würde, sondern lediglich die Frage seiner Nachfolgerschaft kam i» Betracht.
M-xS Stl. bei »I« Po-ämt«» »1 »'Kg. («kl. Marburg,
Ä’iuÄSÄS Mittwoch, 11 Dezember 1895.
eine vornehme Dame" auf dem Sofa sitzen und sich bedienen lassen. Und bie junge Frau ließ sie auch gewähren, wenn e« mit dem auf dem Sofa Sitzen für heute auch sein Bewenben haben mußte- Die Zeit drängle — wollte sie um neun Uhr — und auf diese Stunde fiel die Besuchszeit — in der Anstalt sein, so mußte sie in höchster Eile Toilette machen, wa» denn auch geschah, denn schon eine Viertelstunde später sehen wir Margarethen gerüstet mitten im Wohnzimmer stehen, während die Kleine eilfertig da» Kaffeegeschirr wieder nach der Küche trug.
Nun aber ließ sie sich'« nicht nehmen, Madame auch die Treppe hinunter zu begleiten, und fühlte sich über die Maßen gehoben, al« sie hernach mit einer so elegant gekleideten Dame vor der Hau«, thüre stehen «nd der nahenden Pferdebahnwagen» harrm konnte, denn wie ein Muster von Eleganz erschien Margarethe ihr trotz be« einfachen Trauer« kleide« und ihre» schmucklosen schwarzen Krepphütchen« mit dem lang herabwallenden Schleier.
Dann aber brauste auch bet Wagen heran, zufällig hatte derselbe gerade in diesem Hause eine Haltestelle, und so wurde unserem Lieschen auch noch da« Vergnügen zutheil, Madame einsteigen zu sehen.
Während da» kleine Rrbeitermädchen dann mit einem Gefühl unendlicher Sehnsucht daran dachte, wie glücklich doch ihre neue Nachbarin sein müsse, fragte sich Margarethe, in eine Ecke de« Wagen« gedrückt, ob es wohl auf der ganzen Welt ein elendere« Weib geben könne, al« sie? Wie »er» schieden find bie Begriffe von Glück und Unglück.
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wollte, voraussichtlich für alle Zeit- Heute nun war e« ihr ganz besonder« lieb, um diese Stunde auf. gestanden zu fein, sie wollte ja ihren Gatten be» fachen und der Weg bi« zur Irrenanstalt »ar ein »eiter.
Unter kindlichem Geplauder hatte Lieschen den Kaffee berettet, sie war so entzückt von ihren nexen Pflichten und ihrer „Madame', wie ste Grethe mit hübschem Lächeln nannte, daß sie nun »der auch All» allein machen wollte. Grethe sollte nur „wie
Banz versteckt «M,«calten Linden, so recht wie ein Dornröschenschloß liegt abseit« dem Ge-
to Kriegrxixister habe sich mit einer Beschwerde- " Stift über de» Minister be» I»»er» a» de« Kaiser zrwa»dt, eine leere Eifi»d»nz,'
Leider wird aber diesc» „andere Gebiet' richt genannt. Max muß sich daher weiter auf Brr msthuagex eixlassex. Uxd so bringe» i» Betreff bet Lorgänge, die den Ministerwechsel herbeigeführt habe», bie gestrige» Abendblätter »och verschiedene Angabe»: Sm-ächst schreibt die „Nordd. Allg. Zig.': „Da, »Telegraphen Bureau Herold' hat angeblich obexein |,«8 bester Quelle' bie Nachricht verbreitet, der Reichskanzler Fürst zu Hohenlohe- Schilling»- fürst hätte ix einer Unterredung mit Herrx v. Köller lediglich ei« abgeschwächtes Vorgehen ix Kampf gegen bat Umsturz verlangt, was Letzterer rxxbweg ab- lehnte. Hierauf folgte ein Bericht be« Fürsten
Deutsches Reich.
* Nerttir, 9. Dezbr. (Tagesbericht.) Nach- dex Ee. Majestät bet Kaiser heute Vorträge ext- gegex genommen hatte, empfing er Abends da» Präsidium de» Reichstag«. Der Monarch wünschte den bedentnngSvolleu parlamentarische» Auf gaben dieser Sesfirn einen gedeihlichen Fortgang. Er 1 heilte dem Präsidium ferner »it, daß er am 18. Januar zur Feier der 25. Wiederkehr der Aufrichtung be» Reiche» im Schlosse ein große» Fest zu gebe» beabfichtige und hoffe, die ReiSStagsmitglieber, sowohl bie jetzigen, wie diejenige«, die jener großen -eit angehörte» und »och «»ter den Lebenden weile», bei sich zu sehe«. Die Ax frage de» Vizepräsidenten Schmidt, ob diese Mit thiilnxg bereit» jetzt bekannt gegeben werden dürfe, bejahte der Kaiser. — Der Reichttagrabgeordnete Dr. Böcke! hält gegenwärtig in München Vorträge über „Deutsche ReLttzustände'. Da» ur- sprüngliche Thema: „Preußisch-deutscher Recht« jammer' ist, den „Münch. N. Nachr.' zufolge, vor cer Münchener Polizei beanstandet worden.
* (Prozeß Wehlau.) Assessor Wehlau gegen den bekanntlich wegen ähnlicher Vergehungen wie die gegen den Assessor Leist erwiesenen seit längerer Zeit eine Dreziplinar - Untersuchung im Gange ist, sollte au« diesem Grunde heute vor der Kaiserlichen Dirziplinarkammer in Potsdam als Angeklagter erscheinen. Die Verhandlung wurde jedoch, wie au« Potsdam gemeldet wird, vertagt.
♦ (Der Gesetzentwurf gegen dex unlauteren Wettbewerb) bestimmt ix seixem wichtigsten Paragraphen, d. i. 1: Wer ix öffentliche»
Seufzer war sie nun aber auch au« dem Bette, fischte in ihre Morgenkleiber unb eilte, dem Einlaß Begehrenden zu öffnen; sie wußte, e« war Lieschen, die ihr das Frühstück vom Bäcker holen und in der
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'och. Endlich, da» Klopfen an der Thür hatte sich " wiederholt, stand Alle», Alle» wieder in schrecklicher
Garheit vor ihrer Seele. Mit einem schmerzlichen
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triebe der Großstadt ein palastartig gebaute« Haus, vessen prachtvolle Fassade keineswegs verräth, welch grenzenloser Jammer — welch' tiefe», namenlose» Elend sich hinter seinen Mauern birgt. Während hinter den hohen Spiegelfenstern der Fassade nur kostbare Vorhänge und herrliche Blumen sichtbar werden, hin und wieder auch wohl ein zierlich frisirter Frauenkopf, zeigen die an der Kehrseite be« Hauses angebrachten Fenster schwere Eisengitter, und wenn man aufmerksam hinaufblickt, hier unb dort ein todtblaffe» Gesicht, in dessen Augen er unheimlich flackert, funkelt und glüht: e« sind Wahnsinnige, die man hier hinter Schloß und Riegel hält — ste, bie sich noch in dem bösesten Stadium ihre« fürchterlichen Leiden» befinden, während in dem Vorderhause außer dem Direktor der Anstalt und den übrigen Aerzten diejenigen untergebracht »erben, welche entweder gänzlich außer Gefahr und nur noch zur Stärkung ihrer angegriffenen Nerven ärzt- lich behandelt werden, oder solche, welche man zu den sogenannten ruhigen Kranken rechnet.
Die Anstatt ist weit und breit berühmt und ihre Insassen rekruttrm sich au« aller Herren Länder. Da waren Russen und Polm, Schweizer und Franzosen, Schweden und Norweger, ja, sogar ein paar Chinesen waren da zum Leidwesen der Aerzte und der Wärter, die sich nun mtt diesen Unglück- lichen nicht verständigen konnten.
Alle diese Kranken gehörten,,zu der Zeit, von der wir sprechen, den besten Ständen an, waten zu« mindesten sehr reich, denn Direktor Mehnrrt lebte von den Leidenden und bie Summe, welche die An- gehörten sür ihre Patienten zu zahlen hatten, mußte noch dazu ein ganze« Jahr voran« entrichtet werden. Der Herr Direktor war in Geldsachen axßerordenttich vorsichtig und er hiett e» entschieden
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