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Daan mit seinen TodeSwnnden unser brave Kamerad Seine ftiHe Sterbekammer bei dem Feind gefunden hat. Und fir haben ihn begraben, weiß kein deutscher Mann sein Grab, Keiner seiner Waffenbrüder eine Ehrensalve gab. Fünfundzwanzig Jahre ruhet, sein zerschossene! Gebein, Nun in Frankreich» l ühler Erd« ohne Kreuz und Leichensteia. Aber deutsche Treue lebet hier noch in der Heimath fort. Und wir ehren unsren Helden, heute noch mit Lied und Wort. Rufen mit dem Krieg ervereine seinem grünen Hügel zu: Schlafe aus von Kampf und Schmerzen, guter Kamerad in Ruh!

Ruhe saust im ewigen Friede«, zählt man Dich auch hier: „vermibt' —

Mögen viele dich vergeffen, doch was du für «ns gewesen Eoldateutreue oU vergißt!

H. Naumann.

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

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XXX. Jahrg

Zweites Blatt.

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Resultate: „Wo liegt Kopenhagen?

de» Name» »ie gehört.

Wo liegt Berit»?

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i, mit der »an Hl daht» geschichtliche Figuren »d Lorgäuge zur Darstellung gebracht hatte, »»-

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ü ste i» feile» Geiste selbstständig i» gestalten, «erst bekannt »achte» ih» zwei lühogrophische hkle»: der ei»e r» Goethe'! Gedichte .Künstler! rdenwalleu', der andere: .Denkwürdigkeiten an!

einmal wahrhaft schildern will, der »ag ihu zeige», wie er im 6af6 Bauer am Tischchen fitzt, mit blitzende» Augen i» die »oge»de Me»ge hi»ei»scha»t und etusa» im S-wühle die Gestatte» und Gtwohnhette» seiner Zeit mit strenger Wahrheit festhält.

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tbe», »ehr »och berge» die Mappe» bei Meister!, er a»ch »ar, hat er gesa«»ett, was ih» »erth schien, Heb »erthvoll schien ih» Allel, »«• da aeb lebte.

Wer be» fast verwunderlich liebte» Man» »st gewaltige» Stirn, de» hi»ter der Brille scharf orblitz'»de» lege» und de» »asstve», durch Schlfferbart nicht verkleideten Kinn fieht, der pfindet freilich sofort, daß hier eine gewaltige von Energie anfgespeichert ist, die el vermag, geg n die widrigsten Umstände dnrchzusetzen. besitzt die unverwüstliche Zähigkeit bet Schlesier, n obwohl Berlbe seine Adcptioheimath ist, so ist doch ebt Kind der schlefi ch-n Hauptstadt, und och hent kennzeichnen seine Sprache die breiten Ute bet schlesischen Mundart. 17 Jahre war er t, all fehl Vater starb, und et sich genöthigt sah,

Berautwortlicher Redakteur :Fri«drichEolbatzktzin Marburg. Sprechstunden der Redaktion: 10—11 Uhr Vormittag!.

Bo« Theodor Lamprecht.

viele.Richtungen" sich auch in der heutige»

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rzugS- rtck: et versuchte vielmehr bald, seiue kümmerliche» ch-lt e» zfgabe» selbst zu seiner Fortbildung zu benutzen

, Mancher Mutter süße Hoffnung, lieget da auf blut'gem Feld. Und auch neben dem Geschütze, dem er diente treu und forsch

Erscheint täglich außer an Werttage« nach Sonn- und Feiertagen. — Quartal» Abonn«m«ntl-Prei! bei der Eipe- dition 2 Ml., bei «len P-sttmtern 9 Mk. 25 Pfg. (eifL Bestellgeld). Jnsertton!gebühr für die gespalten« Zeil« »der der« Raum 10 Pfg. Reklamen für die ZeU« 95 Pfg.

Anzeigen nimmt entgegen die Expedition diese! Blatte!, sowie die Annoncen - Bureaux von Haasenstein u. Vogler in Frankfutt a. M., Eaffel, Magdeburg und Wien; Rudolf Moss« in Frankfutt «. M., Berlin, München u. Köln; E. L. Daube u. Co. in Frankfutt a. M., Berlin Hannover, Patt!.

»rrmnate».

(Da! Gude einer Klosterliebe.) 3» Lallat» bei Douai wurde ei» Pfarrer B»tt» u»d eine ehemalige Kloßerschwester Josephbte Biemo»t Wege» Diebstahl! verhaftet. Die 83 jährige Josephine, ein blaffe!, sanfte! Mädchen, hatte vor drei Monate» dal Kloster Sablte Marie be la Forst verlassen trab eine Stellung all Ka» werft au bei einer reichen Wsttwe angenommen, bet ste russische Eisenbahn Obligationen int Wertste von 26000 Frane! stahl. Die Polizei nun überführte Josephine bei Diebstahl! axb der- hastete auch Butt», eine» i» seiner Gemebrbe äußerst beliebte» Geistliche», da erwiese» ist, daß Josephtue t» sei»e« Auftrag aeb »st für ih» die Obligatio«» gestohle» hat. Die Diebi» »«be ein Opfer bet Liebe, bexx zwischen ihr und be« Pfarrer bestand au! den Klostertage» her ei» »icht nur religiöse! Lerhältniß

(Dal Neueste au! Afrika) ist ebt Feru sprechet bt bet Wüste Sahara. Der Jngeuieur

Bayolle, der au bet Spitze der au! 100 Personen bestehenden telegraphische« Mission von Bilfta «ach Tugg«th reist, hat am 18 November au! seine» 18 km entfernte» Lager zu» erste» Male »ach Biskra telephonitt. Er gedachte täglich um 5 bi! 10 km vorwärts zu kommen und Tuggurth Mitte Dezember zu erreiche». Doch hat sich ibte ganz besondere Schwierigkeit heraulgestellt. Tie Kameele, welche die Telegraphenstaugex tragen, fivd an solche lauge Lasten »icht gewöhnt, weiger» fich oft «tt denselben vorwärts zu gehe» und lege» fich mitten im Ratsch damit auf de» Bode».

(Geographie — schwach.) Auf de» letzte» Geogrophische» Kongreß, bet bekanntlich bt London abgehalten würbe, sprach einer bei Redner über be» liefen Staub bet geographischen Kenntnisse bt englische» BolkSkreisev. Die ,Westmi»ster, Gazette" erbittert Hiera», indem sie folgende» Beispiel an» führt: Si» Schiffsmakler bt Newcastle suchte eine» Bursche», der die Post besorgen sollte, und legte einigen von den Bewerber» einzelne geographische Frage» vor. Das Eximinatottu» ergab folgende

seiner Werke nnd Bilder au! bet Friedrich - Zeit durchstudftt hat, »ebtt, damit müsse bet Malet fich erschöpft habe». Aber »ei» — et führt u»S mitte» i» be« «ober« Lebe» Hinei» und schafft eine Fülle vo» Gestalte», die ei» künftiger Sittettschildetet unserer Epoche als authentisches Ratettal benutze» ka»». Der blafirte Katgast, der die Gestetner Prozession fich lässig betrachtet, der nervige Eisen arbeitet, der Bürger, der hemdSätmlig mit mtsäglichem Behage» bt ber Sommerfrische feixe Eigatte raucht, die Hofdame, die fich bt Ehrfurcht vor bet Majestät tief verbeugt — fie alle werbe» spätere» Geschlechtern unsere Zeit gor beredt verdolmetschen.

Daher auch eine gewisse Uabarmherzigkeit seiner Darstellungen. Nie hat ein Malet weniger ge schmeichelt, nie einet unerbitterlicher gesehen, als Menzel. Inmitten bet Kleider Pracht und de« Dia«a»tenfu»kel»r, vor Schmbtke, Puder und alle» sonstige» Toilettenkünste», »»ter dem schimmernde» Glanze de« Weiße» Saale! blickt er kühl und unbeirrt bt da! festliche Gewühl der Gäste, zeigt, wie die konventionelle Geberde und Miene ost Grimasse ist, zeigt die alternden Hofdame» alternd und knochig, die gebrechlichen Hofhetten, die eine Scheinfrische zur Schau zu trage» fich bemühen, ge­brechlich und hinfällig. Ma» hat oft gesagt, Me»zel kö,»e Lbte Frauenschönhett schilder». Dal ist doch nicht so ganz richtig. Sei»e Pompadour ist ei»e reizende Rokokoschönheit, die hei»kehre»de Dame auf dem „Schluß bei Hofballs' ist uicht »hebet allerliebst, und nutet seine» weiblichen Studienköpfen finde» fich manche vo» eigeeent Reize. So viel aber ist wahr, daß ih» weibliche Sch!»heft »icht besonder! «»zieht. E« ist, all ob er fürchte, daß dal Schöne zu glatt, zu weuig charaktervoll fei. Die kurze derbe an! gearbeitete Hand eine« Dienstmädchen! zieht ih» künstlerisch «ehr a», all die Reize ebter beaute.

Im Hinblicke nun ans Menzel! innerste Eigenart, bet exakte Schilderet bet Wirklichkeit zu feix, möchte ich sage», baß et bet repräserutoe Maler de« 19. Jahrhundert! ist und all solcher i» die Kunstgeschichte übergehe» wird. De»» u»ser Jahrhundert ist ja aller Romanttk u»d alle» Jüealilm»! «»erachtet ei» exakt-! Jahrhundert, ei» Iah; hundert de! Unter-

lichkeit, ihr Kostüm und ihre Kunst, ihre Pferde »ud Wohuiume. Er la! ihre Schriften nnd besuchte ihre Schauplätze. Bo« Gamasche«!,»pf bi! zum verführerische» Gestchtche» der Pompadour — »icht! blieb »»beachtet. Die ganze heitere Welt bei fride- ricewfche» Rokoko! stieg t« verjüngter Frische auf. Er staub auf der fo»uige» Terrasse vo» Sanssouci und sah de» König a» seinem Krückstöcke, sah seine Generäle und Grenadiere, be» »oka»ten Voltaire u»b da« Windspiel Biche. E» stellte all' da« immer wieder und immer wieder anders dar, bald in Holz­schnitt oder Lithographie, bald in Del, bald im ge» wattigen Ernste ber Schlachtstimmung, bald i» spie- leibe« Humor. Er kümmerte fich »icht eine» Deut nm bie althergebrachte Scheibung ber Gattungen: er war Historienmaler, Genreschilderer, Illustrator, je »ach be» el ih« beliebte. Gr schuf ganz a»l de« Bolle», und er ko»»te el veil er jener Zeit i»«erlich verwandt wat. Ihr sprühender Geist, ihre Verstandesschärfe, ihr spiel, nder satirischer Witz und wieder ihr stramm-preußischer Zuschnttt — all da» lebte auch t» ihm, ber für be» gleichzeitigen Schildeter jener Epoche, Daniel Ehobowtecki, ba» liebevollste Verstäxdniß besaß.

Die Fttedrich.Silber finb bie hohe Schule gewesen, in ber Menzel zu« Meister gereift ist, und werben bat»« stet» den Mittelpllutt sei»el Schaffens bilden. 3» ihnen hat et fich selbst endgiltig gesunde«. Bon ba ab erweitert fich ber Fluß seiner Kaust zu« «ajestätischen Strome. WaS zwischen Himmel und Erde lebt, ist sein Eigen. Er schildert den alten Kaiser sxb bex Kronprinzen, bie P ozesfio« ix Gastei» i uxb die Bruxvexgäste in Kisfixge«, da» Pariser Straßenleben und die Cy'lope,werke seiner schlefischen Htimath, bie Kameele t* Zoologische» Garten uxb bie Japaner auf ber Berliner Ausstellung. So schnell auch bie Zeit fortschreitet, ber kleine Mann kommt immer mit; uxb hoch oben in seinem Atelier auf ber Sigilmundsttaße steht er noch heut Tag für Tag rüstig bei ber Arbeit nnb «alt Mensche» u»d Dinge vo» au»o 1895.

Hab wert» »ft xu« bicse gewaltige Gallerie vo« Schöpfu»g«» beftachte«, wa» ist e» eigevtlich, was uns au ih»ex so unwiderstehlich anziehi - Sind e» die Zauber vo» Licht u»d Farbe? Menzel hat wieder­holt koloristische Probleme glänzend gelöst; ich erinnere o» den breiten Sfto« vo» So»»e»licht, bet auf beet Krö> uuglbilde durch die Fenster ber Kirche hinein slathet und bei da» Reichsschwert emporstreckende» König zugleich heiaulh.bt »nd verklärt; oder a» den auf dem Parkettboden fich spiegeluben Flackerschein ber Wachskerze» im „F öte»ko«zert' ober an dal Spiel der Sonne in den Zweigen ber „Buche,Halle zu Köse»' Dennoch botf man den Meister nicht all einen eigentlichen Koloristen bezeichnen; bie Fülle nnb bie Schönheit bet Farbenwelt wat nicht sein oberste» Angenmerk. E» wat nicht der lachende Strahl bet Sonne, ba» sehnsüchtige Licht be» Monde», bet rauschende Znsammenklang ber Farbe», »al ih» vor Alle» «zog.

So ist el bie Sti»»u«g, die in seine» Silber» effelt? Stehl, auch bal ist el »icht. Die Sti«»u»g, >a» Unbestimmbare in uub über be» Stege«, ba» Ber»a»dte, ba» Ahnu«ge« uxb Phautafiee» ste uns weckt, bie Melodie der Ersqei»u«gen, — bie suchte Menzel, ber stet» Bestimmte, Klare, »icht. Wer fich davon überzeugen will, beftachte sei» ve»ig bekannte» Bild „Die Nacht im Walde'. Da fi»d wohl die Forme» bei nächtliche» Walde! getreulich festgehatte»; aber die heilige Majestät der Nacht fiudet keine» Aul druck.

Da! Gehei»»iß ber Anziehungskraft ber Werke Menzel! ist vielmehr die Lharakteristik. Wal ihn interesstrt, ist bal Unterjcheibexde. Für ihn ist jebe Erscheinung etwa! ganz Neue! nnb Besondere!. Wenn ein Porftätmalet gesagt hat, ber unsägliche Reiz seiner Kunst liege barst», baß jebe» menschliche Gestcht nur einmal existire, so ist für Renzel jebe» Ding ein menschliche» Gesicht. Et sueht nach seiner besondere» nnb unterschiedenen Form nnb diese mit allen ihren Eigexthümlichketteu «verkürzt wieher» zugebe», ba» ist feix künstlerische» Bestreben.

Daher seine Unerschöpflichkeit. Well ih« selbst jebe! Ding nex ist, ist auch er immer xen. Idee» ober Sttmxmxgex körnte» fich wiebeiholeu, Et chei,u»ge» »icht; mb Me»zel giebt »nt Erscheinungen. Wenn «« «ti ihm fettig zu sein scheint, über­rascht er steil axf'i neue, »er bie Inge Reihe

(Nachdruck verbot««.)

Adolph Menzel.

• ebnrtetege bei Reistet! a« 8. Dezember.

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rien, Mer.

tische :hen, I.S.W. Ifach osser wisse itori- 'äten.

KU1 r den Unterhalt seiner Familie zu sargeu. Da ■ [ lll el Brotarbetten ihm, Etiketten, Geschäftlkarte» 6 Aehuliche! schaffen. Er scheute vor nicht!

Nachruf an einen „Vermißten".

Zur Gedächtnißfeier zu Ehre« be« am 8. Dezember 1870 in der Schlacht bei Cravaut (sp>. Crawaua) gefallenen Kanonier Johannes Grosch aus Lohra, ab- gehalten vom Krieaervei ein „Lohra und Umgegend' am 8. Dezember 1895.

Eisig kalt der Morgen graute über Frankreichs blut'gem Plan, Heute »or fünfundzwanzig Jahren, --- südlich war'S von Orleans

Nebel lösten sich im Thale der Loire bei Crawang Und auf hart gefrornen Wegen zogen Truppen dort entlang.

sammelt«s Der tiefer all vielleicht ftgend Einer vor l Von der Feldwacht bis zum Haupttrupp tönt's Kommando: L SÄ’ IU"d wM ÄS'«, sä

S) fle« Kunst den Zag VON Ernst und Herbheü aus- j sßgn den hessischen Artill'risten eine tapfere Batterie.

weist, den die 8t bett be« Erkennens meistens auf s Ach, der Herzen banges Schlagen unterm kalten Bandelier drückt? Wen» jetzt, ei» Lastru« vor ber Jahrhundert! ' Kündet seinen letzten Morgen, manchem braven Kanonier.

wende, bet 80. «ebnrtltag bei Meisten allgemein'-Abgeprotzt' und flink geladen, bringt^d^m, Kind be* nnb wann begangen wird, so mag bal in gewissem . Daß er von dem Siegestraume, sterbend bald erwachen muß. Sinne all etx Symbol geltex: el ist bie Kröxnxß „Feuer!' Und zum drittenmal« öffnen ihren Eisenmund beflex, ix dem fich ber Geist ber xux ablanfexbex Krupp'sch« Rohre — da, o wehe, wird dem Feind die Epoche am schärfste« aulgeprägt hat, etxe Schluß.iDrüben von dem Walde-rand«, btttzt°rin Schuß - «in apothese tei 19. Jahrhundert«. i ' zweiter nach —

Renzel hat seinen Liebling Chobowiecki gemalt, j Hessens Kanoniere fallen — unter lautem Donnerschlag

Marburg,

Sonntag, 8. Dezember 1895.

wie er, anf'S Geländer der Jannowitzbrücke in BerlinAechzen, Stöhnen, Wimmern, Klagen, tönt hinauf zm« gelehnt, in'« Lebe» hi»ei»dlickt x»b el in feine» f — - — .. ... - - .. Himmelszelt

treuen Zitchunuge» festhitt. Wer ihu selbst später

rt iS 8.

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Lieget dort in seinem Blute: Kanonier Johannes Grosch.

Ungezählte Feindesscharen brechen kämpfend nun herein, Deutsche Brüder müssen weichen, und der Feind nimmt« Schlachtfeld ein.

Kameraden, ach, wie schad«, könnt ihr denn nicht mehr zu rückt — ?

Seh't ihr ihn in seinem Blute, rief euch nicht sein letzter Blick: „Kameraden, ach, wie schade, euch zur Seite schritt ich tteu. Laßt mich nun in Feindeshänden, der mir schoß di« Brust entzwei?

Kameraden, ach, wie schade, nach der Heimath Lieb und Glück Tragtt nun bie letzten Grüße eines Sterbenden zurück!'

,3» Afrika.' (!) — „Wo liegt Dünkirchen?' — „3k Irland.' — „Wie h ißt die Hauptstadt vo» Norwegen?' — „Schweden.' — „Wo liegt Stock­holm?' — „In Deutschland.' Das Blatt giebt »och ein stattliche» B:izeich«iß solcher Antwortex xxb fügt hinzu: „Gar manche von diese» geographi­schen Reister» hatten Zeugnisse von der „höheren Schule'. — Da find ja die gute» Franzosen bei­nahe übertrumpft l

K°itiÄ eftalt bei große» König» zu »ent* Lebe» erweckte.

I war ei» »euer Stil, bex er ba zm Anwendung ■ - . achte. St sah v n der Pose und ber Verklärung

Sittlich ging er auf ba» wirkliche Dasein jener Zeit »rück nnb schilberte, wie fie geleibt und gelebt, fich Hkibtt und bewegt hatte. Et stubftte ihre Persön-

Ms -«288

-ast bekämpfen — xat Adolph Renzel schämen fie ßch Alle in gleicher Betehtung nnb Anerkennung. Gr ist Mtttelpnnkk. Er ist borix bet Einzige. Wir sticken auf ihn mit einer Bewunderung, bie fast jene wertraulichkeit aulschließt, mit bet wir xx» so getx fa die Arbeiten eine» Künstler» vertiefen. Da« Ge- ™i, bal er un» vor alle« einflößt, ist, baß er na! siüpnnilt. Sein Werk beftachte», heißt i««et nnb ttnnet wieder staunen und die Kraft de» schaffenden »enschengeiste! bewundern.

Zw i Eigenschaftex vornehmlich haben zu diese» itgebniffe geführt: die nahezu unvergleichliche Schärfe schrei Blicke! für die Wirklichkeit und sein uner» littet Fleiß.

Leide gehören uxzerftennlich zusammen. Wit Me vielgestaltige Wirklichkeit, die fich nie erschöpft Mb nie wieberholt, künstlerisch bemeister« will, der Iharter Arbeit verpflichtet. Für ihn darf nicht»

Hein feix, daß er e» gering achtet, uxb nicht» so ß,' baß er bavor zurückscheut. So hat Menzel rbeitet. 65 Jahre ist er künstlerisch schenb durch Welt gegangen, uxb sehen hieß für ihn, mit st, Pinsel ober Rabiernabel festhalte«. Die ganze lt hat ih» freiwillig ober ««freiwillig Modell ende«. Bald ist'» ei« Mä««erfuß. be« er stxdiit, b etxe Maschinexkmbel; hier eix komplizirte» ldschaftlbUb, bort eine Patronentasche; hier ein ule» kapital, bort Moltkel'» Fernglas axl be» >re 1870. Jebe« seiner Silber berxht auf einet xmme von Borarbeite«. Die Berliner National- üerie besitzt vox ih» etwa 800 Haxdzeichxnxgen, fe ba! Etudiexmaterial z« bex verschiedenen Werken Ab Silbern darftellen, die Friedrich de« Großen

Wick «b Bedag: Jllustrirtes Sonntagsblatt

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z Psg.! t brandenburgisch > prenßischen Geschichte.' Seine ll Mi erühmtheit dautt er feixen Darstellungen ber AeH idericiaxischen Epoche, zu dexe» et durch bex Auf» eg veraxlaßt würbe, Kugler! Bolklbuch über Pf. u. kiedrich bex Großex zu illxstrftex.

El wat uicht um, baß er bie halb verbliche»

ab seixer Zeit geltex. Rexzel! großel Gemälde u firöxxxg Wilhelm» I. ix Königsberg' erforderte übet 100 einzelne Potftätstudiex. Hrrxderte 5----- n Studiex und Zeichnungen find allmählich bekannt

fnchen». Beobachtens, Fetzstellen», Sammelns. Maßte „

eine solche Epoche nicht einen künstlerischen «dfi.Sord>! ®a tomettern blt 5anffl^' Ä b‘,m ,lften hervorbri»gen, ber ix ungeheurer Arbeit alles Lebende f Schlug dort nah« der Vedette, donnernd die Granate ein. erfaßte ttUd gewissermaßen in eine« ti- ftgen Archive i Adjutanten, Ordonanzen, sprengen schäumend hin und her.