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Marburg
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in erster Reihe berufenen Mächten zusammen
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Das Handwerk, dessen Gedeihen zu fördern die vec-
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mich, Ihre Rückkehr zu veranlassen. Ich konnte ^hnen nun doch aber unmöglich unumwunden,
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urken.
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eiten werde» früher
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ahnungslos wie Sie waren, die ganze Wahrhei schreiben und bat Sie deßhalb, nur so schnell al» möglich zurückzukehren.
Inzwischen herrschte hier eine Verwirrung sonder- gleichen. Au» allm Theilen der Stadl kamen Juweliere, Händler von kostbaren Luxutsachen, die noch nicht bezahlt sein wollten — Alle» auf Conto dr» amerikanischen Erbschaftlreste«. Anfang« wie« ich sie Alle an den Recht» beistand Herder'«, ich war davon überzeugt, dort würden sie den besten Trost finden. Der Herr Zustizruth mußte ja wissen, daß unser Chef noch nicht die ganze Erd« schäft erhoben, war er doch auf da« Intimste mit Allem bekannt, wa« da» Hau» Herder angina Aber wie erschrak ich, al» nun Einer nach dem Andern wieder in da» Comptoir gestürmt — wüthend oaß ich sie genant, und sie Alle — Alle — nun betrogen seien: Augustin Herder hätte auch nicht emm Pfennig mehr au» Amerika zu bekommen.'
für die virthschaftlich- »rtwickklung d-S Volkes beiwohnt, haben die verbündeten Regierungen bei Prüfung de» noch' mühevoller 8 beit vollendeten Entwurfs bereitwillig Opfert ihrer Wünsche xnb ihrer Ansichten gebrecht Sie i '
_ Gegen eine Gruppe von Auswüchsen im Handel und Wandel richtet sich ein — einem Beschluß der Reichstags entgegenkommender — G e s e tz e s v o r s ch l a g zur Be- kämpfu ng des unlauteren Wettbewerbes
»Und jetzi?' fragte Srethe langsam — tonlo«.
.Und jetzt I" Herr Leopold Werner fuhr sich verzweifelt mit der Hand über die Stirn, auf der heiße Tropfen perlten. .Die Juweliere »ollen die
oie P.oouzeuien rauowirly>chattlicher Erzeugnisse, können durch den preisbildcnden Einfluß der Börse in ihren wirth- schastlichen Interessen betroffen werden. Solchen Mißständen nach Möglichkeit zu begegnen, bezweckt der an die «orichlage der Börsen - Enquete - Kommission anknüpfende Entwurf eines B ö r se n g e se tz e s , der Ihnen nebst einer ergänzenden Vorlage über da« kaufmännische Depotwesen unverweilt zugehen wird.
IW* Dezember - Abonnements auf die „Ob erh ess i sch e Zeitung" werden immer urch entgegengenommen und die bereits erschienenen Nummern auf Wunsch nachgeliefert.
Die Eröffnung des Reichstages.
* 3* weiße« Saale bei Köxigl. Schlosses ix teilt« hat am Tiexstaz, nach voraüfgegaxgeuem iotie»dienst, Mittag» 11 Uhr die Sröffruxg d-s irich»t«ges stattgcfuxde». Da der Kaiser zu- Zeit i Breslau weilt, so war der Throuseffel verhüll:, vz vor 12 Uhr hatte« sich «ach nsb «ach die Vertier der verschiedene« Parteien eixgefnjsbe», am zahl» ichsten waren die Konservative» erschiene«. Um i Uhr machte der Staatssekretär Dr. v. Boettichrr « iw Silbersaale weilenden Reichskanzler die ieliuns, daß der Reichstag vcrssmmrlt sei. Hieraus atex die Mitglieder de» BundeSralh» in den Seal ib grvppitte» sich auf der linke» Seite des Thrones, )«» die Herren v. Boetticher, Graf Lerchenfeld, ras Hohexthal, Dr. Mquel, Schönstedt, Bronsart » Schellcnbo ff, Dr. Bosse, Freiherr v. Berlepsch, hielex «. A. Herr v. Köller hatte weite: unten in
erheblich Höker einzustellen, als die nach vorsichtiger Schätzung Air .. „h«x
zu erwartenden Ueberweisungen. Immerhin hält sich aber j ?1 i 611 »"b^Esch - chixefischm BcrstäxdigNXg die noch verbleibende Belastung innerhalb d e r Mehrein-i b"vortzeot, woraus $em demsche» We Werbefleiße und nahmen, welche in dem jüngst abgelaufenen »lechnungsjahrel H»"! rin Feld friedliche« Schaffend erwachse. Endlich
« etatsmaßige Annahme hinaus den Einzelstaaten I ward bei Sei Versicherung, daß taS Reich allezeit aus Zollen und Verbrauchsabgaben zugestosseu sind. Auch l n,«.re k.» 7.» ->./ k
die laufende Etatsperiode verheißt nach den bisherigen Er-1 q »7 "d«ache des Friede«» zu diexex, freudige gebnissen einen günstigen Abschluß. Treten dem-1 Zustim»U»g laut. — Bald «ach 12^ Uhr war die gemäß die Unzuträglichkeilen, welche für die Finanzwirih-iElöffäUNgsfcierr zu Ende.
schäft der einzelnen Bundesstaaten aus ihrer Beziehung zum! _________
Reichshaushalt entspringen gegenwärtig weniger in diel av. 6 n iO.
Erscheinung, so bleibt es doch eine ernste Aufgabe der Gc-I ® e Thronrede geht iu Inhalt und Form über setzgebung, dem Reiche und seinen Gliedern auf dem Gebietei "S geschLftk mäßige Bestätigung de« Programm» nicht ihres Finanz resens ein höheres Maß gegenseitiger Unab-1 hinaus, Welches allgemein für die Sesfior, ix’« Ange
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des Reiches zu allen auswärtigen Mächten!?.^ R.ichstagkS bezüglich des ZxstandekomWe«» des dauern unverändert fort. Im Verein mit denIbürgerliche« Gesetzbuches avpellirt, Im Interesse Regierungen Rußlands und Frankreichs ist Deutschland be-! allgemeiner ersprießlicher Thätigkeit wird das Parlament mulst gewestn den aus dem Kriege der beiden großen ost-l ermahnt, den Blick auf dir große Zeit rurückrnleakeu -siatstchev Reiche drohenden, weiteren Verwickelungen vor-1u 8’S t zubeugen. Unsere Bestrebungen sind, Dank der verständniß-1 Welcher die ReichSeixheit und die Gesammtver» vollen Mäßigung der japanischen Regierung, von Erfolg I l«tU«g der Nation ix's Leben getreten ist. DerTo», gewesen und Werder mit dazu beitragen, Deutschlands Ge-!i» welche« dieser Hinweis erfolgte, war ein überaus
In den am 1. April d. IS. in Kraft getretenen 23or-1 lebhaft einstimmte, womit der feierliche Akt schrrften Uber die Sonntagsruhe der gewerb-!beendet »ar. Es waren 60 Abgeordnete erschiene».
für das Wohl der arbeitenden Klassen. Mit Genugthuungj^ " ^ " 6DX,®etfaI[ U-terbrochex, der zuerst hinter varf hervorgehoben werden, daß diese Vorschriften im I °im PassU» über das bürgerliche Gesetzbuch laut Allgemeinen ohne Benachtheiligung berechtigter Interessen Wurde. Lebhafte» Bravo ertönte bei Erwähsuxg deS DDrfElenitetT' fchrittweisem Börsengesetze», ebenso bei dem Hinweis auf die Se«
Vorgehen wird auch die noch ausstehende Ausführung der«™ auf den Schutz der Arbeiter gegen gesundheitsschädliche ! ^^Mage Bekämpfung de» unlautere» Weit- Ueberanstrengung abzielenden B stimmungen der Gewerbe-1 bewerbe». Buch der Passus über eine Vorlage zur
ordnung sich, soweit dafür ein Bedürfnis; anzuerkennen ist, I Regelur-g des Verkehr» mit Butter. Ersatzmitteln cHnoshdjen lasten „ (Margarine-Gesetz) fand Beifall, nicht minder die anf
des Reichs unb bei Sch^tzgeb^iete für b« Reform dr» Wandergewerbes bezügliche Stelle, nächste Etatsjahr werben Ihnen ungesäumt zugehen. Trotz j$te Erwähnung der guten Beziehungen zum Aus-
dichter Krei» Neugieriger nm ihn gezogen. Zum Glück waren in einem der Wartesäle zufällig auch mehrere Aerzte, die sofort konstattren konnten, der seltsame Fahrgast sei geistesgestört — vielleicht plötzlich wahnsinnig geworden, und da ihnen Herr Herder auch bekannt, so ließen sie ihn unter sicherer Begleitung sofort nach der Anstalt be« Doktor Meiert bringen. E« ist ja die nobelste am Ori, und dann erst kamen sie, um mit Ihnen, gnädige Frau, Rücksprache zu nehmen, wa» nun geschehen solle. Sie waren nicht da, aber ich verpflichtete
Länger,n zuerst auf gütlichem Wege ersuchen, die Eine letzte Audienz
Geschenke ihre« Schuldner» zurückzuaeben, erklärt! „ LUroienz.
sie sich dazu nicht bereit, so gedenken sie, klagbar zu 58011 Dr- & Melbe in Marburg,
werden.' I (Fortsetzung)
r .-Und die übrigen Zahlungen, die noch zu leisten! Der alte Herr Regierungsdinktor W. sagte mir a«£rröater?<l , !,m Bopp: .Herr Professor, passen Sie nur, wen»
, eL "Men vorläufig «Sie zum Kurfürsten gehe», auf, daß a» Ihrem
Un6<iÄ? ei&et,9/Jpä er “ *»zug Alle, tadellos u»d vorschriftsmäßig ist, de»n
"n a , rx . r der Kurfürst hat ein schmfes Auge.' Das hatte er
'0' Znädrge Frau, e» schmerzt mich so sehr, Iallerdings, da er durch und durch Soldat war. Am Zhnen Alle« da« zu sagen! ! »eisten beschäftigte aber diese Uxiforrngeschichte meinen
.Nehmen Sie keine Rücksicht auf meine Gefühle,! verehrte» Kollege» F., der auch kurz vorher sich de« Herr Werner, sagte sie immer in dieser gleichen I Kxrfürsten vorgestellt hatte und der stch zu diese« Ä" L^- dw ihm so in da« He^ schnitt Zwecke die Uuiformstücke alle funkelhagelneu an-
Fie retchm mir den furchtbaren Trank auf geschafft hatte. Da, paßte mir vortrefflich, da ich einmal, als daß Sie ihn tropfenweise an meine I verschiedene der Uniformstücke »unmehr von diesem
* «}.mC , r I Herrn leihen konnte. Das interessanteste Stück, woran
e k!, «tes®ie e,rI ich zunächst gar nicht gedacht hatte, »ar iux gerade 1 die Degenscheide. Ich hatte nicht anders geglaubt, etL;&rtr k j1* rottb auT' I als daß diese die bekannte schwarz lackirte Degenscheide Horen zu bestehen, wir sind bankerott! fei* müßte. Kan« latte ich aber mei»e sorgenlose
.Bankerott!" wiederholte sie und ihre weißen! Ansicht über de» Degen geäußert, als mein Kollege F. Finger zuckten nervö« an den Enden de» schmarzen|mit großer Sachkeuntniß sagt«: .Da find Sie eben Spitzentuche», da» ihr noch immer auf dem Haupte ruhte.! sehr i« Jrrthum und Unnen eben «ott danken, daß
Dannaberblitztee»plötzlichaufinbengroßenblauen!ich3hre«Jrrthu« noch rechtzeitig gemerkt habe: Eie Augen. .Vielleicht ist da» drohende Unheil doch abzu-1 müssen nicht eine schwarze, sonder» eben eine weiße wenden,'sagte sie dann, — .mein Gatte hat mir eine! Scheide habe».' • Ob dieser Bemerkung entstand im größere Summe anverttaut; ich gebe sie settistverstärch-I Kreise des Milttärkastuos vielfach Verwunderung, ich gern hin, um gerecht zu meiden, «w man irgend I Die «eiste« lachten einfach darüber, andere sagte»: noch gerecht werden kann, und dann' —sie legte ihre! Eie könne« ganz ruhig eine schwarze Scheide uehrne,; HandaufseineSchulter undmiteinemLächeln,sotraurig,! Siner aber «einte, er könne mit Bestimmtheit ver- o schmerzlich, daß er es nie, nie vergessen konnte, | sicher», daß bei solchen Gelegenheiten für Professoren etzte sie dann hinzu — ,e« gab eine Zeit, wo mein | eine weiße Scheide Vorschrift sei. Mein Kollege F. Mann auch mich mit Brillanten überschüttete — sie | blieb oben, und ich «ahm sein Auerbiete», mir seine« repräsentiren vielleicht einen großen Werth.' Intuex Degen mit der weiße« Scheide z« leihe«, (Fortsetzung folgt.) |mtt fteudigem Danke an. Kau« geschehe«, war aber
Ter Vcisnch, in dar gerichtliche Strafverfahren reue Lestimmnngen rinznführen, welche die Schn-ll!ßk-it und bi; Gerechtigkeit der Sttafverfolguna erhöhen, hat in de: vorigen Sffsion nicht zum Ziele ,-führt. Es wird Ihnen von Neuem ein Gesetzentwurf zugehen, durch welchen die erforderlichen Aeudermizen «ud Ergänzungen d-S GerichtS- verfassungsgesrtz-s und der Strafprozeßardriung in Vorschlag gebracht werden
N ben diesen Aufgaben im Bereich nationaler RechtS- entwlckelung wird Ihre Mitwirkang für eine Reihe von »orlagen tu Anspruch genommen werden, die der W o h l. fahrt der Erwerbsstände zuGnte kommen feilem
Margarethe.
Original-Roman von M. Widdern.
(Nachdruck verboten.)
(Fornetznng.)
.Den Rest seine« Vermögen», gnädige Frau, d, wa» mich trostlos dünkt, da» Vermögen manches tdermaun«, der unbeanstandet seine kostbare Habe die Hand de« Unglücklichen legte, denn die 0000 Thaler, die Ihr Herr Gemahl noch au» «tka erwartete, existirten nur in seiner Ein- düng.'
.Ich dachte es mir — aber nun — um Gotter- len, wo ist mein Mann?"
Er sah einen Moment verlegen vor sich nieder, in schaute er traurig in dar bekümmerte, zuckende M .In der Privatirrenanstalt Doktor Menert'«', siderte er bann, .schon seit vorgestern Abend.
«rollte auf dem 3—er Bahnhof vorerst ein et erster Klasse nach H. lösen, um mit der ncra eine Vergnügungsreise anzutreten. Schon n Au» steigen au« dem Wagen halte er sich in tm Grade auffällig gemacht und al« er an den alter trat, geschah da« in noch höherem Grade: iffen Sie auch, wer ich bin.' fragte er den toten, der ihm auf einen größeren Kassenschein dmünzen heraurgab. Und al« dieser betroffen neinte, beugte er sich zu dem Schiebefmsterchen 1 flüsterte gehrimnißvoll: .Graf Augustin Herder, man in Kanada zum König ernannt' — und lH in seine Tasche greifend, zog er eine antenbesctzte Uhr heraus: .Gratuliren Sie mir, to, und ich ernenne Sie zu meine« Handels Her, vorerst aber nehmen Sie da« hier —*
hatte so laut gesprochen, sein ganzes Beton war so bezeichnend, daß sich bereit» ein
Wöchentliche Beilagen: Knisvlatt für die Meise Marburg nnd Kirchhain, ^iaäa sU* *4 S»ebiti»B ?a! Musirirtes Lonntagsblatt.
SÄ? »ud Mm? R«d°lf XXX. Jahrg «vss» i« Frankfurt a. M., Berlin, München x. Köln; «. L. b
Daub« m, 6e. in Franksurt a. M.. Berlin Hannover. Vari«.
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Reifer W lhklm"am L2 Dezemb-r^i876 den Rri^ita^um ,®fa >ie ait ba5 settenbe Zucker st cnergcsctzl tnntion ist nnftre ernste Aufmerksamkeit zug-wandt. Be» stch v-rsammelte «ab er dtt Hvffnuno Ausdruck d-st de^ »fknupste Erwartung emer internationalen Aufhebung der treu seinen Bündniffen und den bewährten G undsätzeu damals erreichter, Einheit auf dem Gebiete der^Recktrvtleae Ausfuhrzuschusse bisher leider nicht erfüllt hat, und im! deutscher Boltt k ist das Reich allzeit bereit, mit den durch die Rechtseinheit auf dem Gebiete de« aesammten^büraer H'"blick auf die ungünstige Rückwirkung, welche die allgemeine! ihre Jnter-sien m erster Reihe berufenen Möchten zusammen licken Rech!» folgen werde. Diese Loffnuna soll i-tzt ibre ''a8Lbeel,5“^.rinartt^ die lanbwirthschastlichen Er-!z« wirken, um der Sache des Frieder« zu Erfüllungfind-n? Im Laufe der SeMon^wird Fünen der '»-rbsverhaltnis e ausubt, hat sich der lebhafte Wunsch nach di «nein Die Einwüthigkeit bei Entschluss'- aller Mächte, Entwmf eines bürgerlichen Ges tzouchs voraeleat werden Efangreichen Reform der emschläglichen Gesetzgebung! di- b-steherd!n Vertrag- zu achten und d«e Regierung Durchdrungen vou^der Bedeutxaa welcheber endlichen ?« tenb-, Semacf)t- Die schwierige Aufgabe ist zur Zeit! Seiner Majestät de» Sultans bei Herstrllung geordneter Beseitigung der großen ^rsch"^e"nheitm auf d-m^Gebiete ®c8cn,tane ber Erwägung Seitens der verbündeten Re- Z«stande zu unterstutzen. besründet Vie Hoffvung, daß de« de» bürge/lichen Rewts Nr das Ansehen des Reich» und |w
r— ■' -------- - ... - '.*»---- - ■ Schon m der letzten Tagung ist Ihnen ein Gesetz-! Allerhöchsten Befehl erkläre ich im Namen der
Entwurf vorgelegt worden, der die @en)er6eorbnungjbt:InmMen Regierungen den Reichstag für eröffnet.
- "!'L^"der.m in den auf das W a n d e r g e w e r b e be- Nachdem der Reichskanzler die Thronrede beriefen • ■ . , - t ----------„-----geben sich -uglichen Vorichriften abzuandern bezweckte. ! hatte, brachte der bisherige Präfidrnt des Reichstage»,
der Hoffnung hin, daß der Reichstag in gleichem Geiste an Dieser Entwurf ist einer wiederholten Prüfung unter- 8bg. Frhr. v, Buol ein Loch a»s Se Maiestät den die Berathnng herantreten und daß e« so gelingen werde, k zogen worben und wird Ihrer Beschlußfassung von Neuem LJL «nb aju. ' , i u» » t be“
zum Segen des Vaterlandes dar graße Werk zum Abschluß l unterbreitet werden. I Kaiser «Nd «öxig e«8, i» da» die BrrssmmlvXg
zu bringen. In den am 1. April b. Js. in Kraft getretenen SSor- i brtint»I lebhaft eiustirnmte, womit der feierliche Akt
tt Nähe des anhaltinische» EraatSmixisters Dr. Koseritz fiixe Stenung gestählt. vulluwtlt, u,l|CU Kycucty,u su Toro.rn otc ver- <
Der Rrichskaxzler trat eilige Schritte vor, vrr- s bündeten Regierungen als eine ihrer vornehmsten Aufgaben?
lote stch uxd Verlar folücude Tbrox^ede- ;an,ehen, entbehrt zum weitem« größten Theile einer ge-r? . „ - . ---------------------------- . . - ' - „ - - ---- —
P ' , g L.yrox.eoe. .orbneten Vertretung, während de» Regierungen für bie der wanamer Bemeffung der Ausgaben waren die allen Bundes-!lande wmoe sehr beifällig begrüßt; ebenso ertövte
rv . I v .. I ’ , / rg am atron - fragen der , r m . ,4. > u ! Beifall hinter dem Passus, der Devtschlands Mit-
' Seine Majestät der Kaiser habe« mir den Auftrag ,u° !"?Ekenbe Beirath zahlreicher Kreise des Handwerksstandes ”
heilen geruht, Sie in sein.m und der Verbündeten Re-FurBe!eitigu^g dieses Mangels und zugleich als wngen Namen willkommen zu heißen. i “ - Echrrtt zur Lösung der Organisationsfrage ist eine
Ihre Arbeiten fallen in die Tage ber Griun-rxng «n?!? e’ e 8 D°1Jag e über die Errichtung von
! graße Zeit, in welcher vor einem Bi.rtelj-hrhund-rt b;e i« a n o to e r f S t a m tn e r n bestimmt.
-cht »er ruhmreichen Kämpfe erwuchs, deren Andenken? Mit dem Börsenhandel, dessen entwickelte Formen bei ! unlängst gefeiert habem der heutigen Ausdehnung des Umsatzes von Maaren und
Tie Begründung be« Reich«, die Einheit und Macht- ? Werthen nicht entbehrt werden können, sind Gefahren per
le bi« Vaterlandes war der Siegekprei«, der unter dek! bunven, die sich zum Schaden des Volkswohlstandes oft chen Kaiser« Führung durch das treue Zusammeustehen i ö-nug fühlbar gemacht haben. Auch Volkskreise, die sich i dexlschen < Listen und Völker, den Heldcnmuth unserer ’ an Börsengeschäften nicht zu betheiligen pflegen, namentlich «e, die Weisheit unserer Staatsmänner errungen wurde, z die P-oduzenien landwirthschaftlicher Erzeugnisse, können Im dankbaren Rückblick auf jene Tage sich de» Be ’ s'""u *——
(1 der schwer erworbenen nationalen Güter neu bewußt Verden, getragen von diesem Bewußtsein, den Sinn auf I Ganze, da» Einende in allem Streit der Meinun-en t Inten ssen gerichtet zu halten — solche« ziemt dem »scheu Volk und dem deutschen Reichstag, der selbst eine amgenschaft jener Kämpfe ist. Ihm liegt e« ob, ge- insam mit den verbündeten Regierungen auf dem vor istrndzwanzig Jahren gelegten Grunde weiterzubauen in r von der Verfassung vorgezeichniten Richtung zum Schutz । zur Pflege der Wohlfahrt bi« deutschen Volke».