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NaLgsrethe.

Original-Roman von M. Widdern.

(Nachdruck verbotru.)

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barkeit seiner Ve-Haudlungex ciu Resultat gezeitigt hat oder ob der Reichstag fortfehiex will, sich mit alle» Mittel» zu diSkreditire» uxd die Geduld der Ratio» zu erschöpfe».

« billig k°-ft 'ekxuxt, stadtigh PH »tief' eparatxir, (631t

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Die wichtige Frag-, die bei Begin« bei reuen tabschuitteS im parlamentarische« Leb-u die Se

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,aber jetzt auch fort - fort - geht nicht zu «ttag ein Zug nach der Residenz abl"

(Nachdruck verboten.)

Dreimal comitirt.

Studenten-Humoreske von Mar Bötticher.

(Fortsetzung statt Schluß.)

Der Jubel war grenzenlo»! Die Stimmung bei Abends erfuhr aber noch eine Steigerung, als im Kneiplokal, wohin man sogleich zur Vertilgung ver Bowle gezogen war, der nunmehrige Besitzer von Krause's Bart die Mittheilung machte, daß er, um Jedem die Möglichkeit eine» so theurm An» denken» zu verschaffen, den Bart en detail ver» steigern werde.

Die Stücke gingen bei der völligen Mißachtung materieller Güter, die augenblicklich die Gemürher beherrschte, zu fabelhaften Preisen ab, und der U-berschuß, den der Auktionator edelmüthig zur Verfügung stellte, ermöglichte eine zweite vermehrte Auflage der Bowle, der einem unverbürgten Gerücht mfolge noch verschiedene Auflagen gefolgt sein sollen. Sicher ist, daß der dicke Krause von 4 Kommilitonen frühmorgens in sein Haus und unter Vermeidung der Dezimalwage in Zimmer und Bett gebracht wurde, daß selbigen Nachmittag gegen 3 Uhr dieAgronomia" voll­zählig wiederum in ihremLokal versammelt war, und daß nannigfaltige Reden dem denkwürdigen Vorgang de» letzten Abend» gerecht zu werden suchten.

Eine eigenthümliche Stimmung bemächtigte sich aller Theilnehmer de» Comttat», al» gegen 7 Uhr nach dreimaligem Umzug auf dem Marktplatz zum dritten Male der Sang ertönte, dessen Absingen ohne begründete Veranlassung bisher für eine lästerliche i kofanation gegolten hatte.

Und halb acht Uhr saß man wieder an der 1 'sfel des Bahnhofsrestaurant». Der bartlose Krause, von dem schwer zu entscheiden gewesen wäre»

Die Aussichten der nächsten Zukunft.

* Am heutigen Dttustag wird der Reichstag vo» m zusammentrete», um wrtterzuardette» a» dem

kennte, mit Augustin vor den Altar tratest. Die

Eltern waren so glücklich, daß er Dein Mann ge» worden an Stelle de» finsteren Doktors. Du lieber Himmel, und wie oft haben sie in späteren Jahren, da ße sahen, trotz des Ueberflusse«, in dem Du lebtest, warst Du doch nicht glücklich bitter bereut, Dir zum Bruch mit ihm zugeredet zu haben Johanne» Herder wurde bald eine hochgeachtete Person in der Stadt, umsomehr, al« sich auch der Schleier, welcher über seiner Vergangenheit gelegen, gelüftet hatte, »nd al« er un» dann verließ, bald nachdem der Direktor und seine alte Ursula ge» starben, da trauerte nicht blo« da« Gymnasium, da trauerte auch die ganze Stadt."

Grethe war zusammengezuckt, mit großen starren Augen sah sie in da« Gesicht ihre« Bruder». Zum erstenmal feit langen, langen Jahren erwähnte ja wieder ein Glied der Familie seinen Namen den Namen de» Doktor», und e» war ihr dabei so seftsam zu Muthe, sie hatte da« Gefühl, al« wem, sie an einen wunderschönen Traum erinnert würde, und dann durchzuckte sie e« doch auch wieder in namenlosem Schmerz. Hatte Han« nicht gesagt: Und al« er un« verließ, da trauerte nicht blo» da« Gymnasium, da trauerte auch die ganze Stadt."

»Ist der Doktor auch gestorben?" fragte sie leise.

«Nein, Grethchen, Gott sei Dank, nein Johanne« Herder ist nur einem sehr ehrenden Ruf nach Schlesien gefolgt, soll aber dort nicht mehr fein.*

Sie fragte ifcn nicht: »Und wo wohnt er nun?" Wa« hatte Frau Margarethe Herder - noch mit dem (tönen Traum ihrer Jugend zu thun, die f» weit, o weit hinter ihr lag? Wenn sie hundert Jahre ezählt hätte an Stelle ihrer achtundzwanzig, sie würde ich nicht älter gefühlt haben, al« momentan infolge

dieser nagenden, ^marternden Angst im Herzen, mit welcher sie ihrem Schicksal entgegenfuhr.

Grethchen, Du siehst so blaß au« und wie Du zitterst! Ach, wir werden die Sorge um Dich gar nicht tragen können!"

Han» hatte seinen Arm zärtlich um den schlanken Leib der geängstigten Frau gelegt und sie lehnte nun ihren Kops wie gebrochen an die Schulter der jungen Bruder», den sie noch vor zehn Jahren so oft auf ihrem Schooß gehalten. Damals war sie ihm Schätzerin gewesen, jetzt hatte sie da» Bewußt­sein, daß sie sich um Viele» sicherer gefühlt haben würde, hätte er bei ihr bleiben können- Aber nein, nein, nicht einmal ausdrücken wollte sie den Wunsch, geschweige denn laut werden lassen. Han» gehörte an da« Krankenbett der verwittweten Mutter sie mußte allein, ganz allein dem Fürchterlichen ent» gegentreten.---

Arme, atme, junge Fran! Auf der Schwelle ihre» Haufe» empfingen fie nur verstörte Gesichter! Ja, Röschen schluchzte laut auf, al« sie ihrer Herrin au« dem einfachen Mieth«wagen half.

Gnädige Frau e« stößt mir da« Herz ab wer das gedacht hätte!"

Da aber trat der Geschäftsführer de« Handel«- hause« Augustin Herder rasch zwischen Herrin und Dienerin und mit ernster Verneigung der Heim- gekehrten den Arm bietend, führte er fie in'« Hau« Wünschen gnädige Frau zuerst in ihre Privat­gemächer zu treten und sich es bequem zu machen, oder"

Führen Sie mich, wohin Sie wollen," hauchte Grethe,nur um Gottes Barmherzigkeit willen laffm Sie mich so schnell wie möglich hören, wv» geschehen ist die Angst diese Qual er» stickt mich!" (Fortsetzung folgt)

Marburg, Dienstag, 3 Dezember 1895.

Deutsches Reich.

* Nerttu, 30. Nov. (Tagesbericht.) Se. Mas der Kaiser ist ix der Nacht von seinem Jagd« aulflnge »ach Neugatterliebe» wohlbehalte» im Nene» Palail wieder angekomme». Auf der Jagd erlegte dir Kaiser 650 Hase», 60 Fasane», 1 Rehbrck uxd 1 Kaninchen. Jxsgesammt wurden gegen 1500 Hasen geschossen. Heute Vormittag hörte der Monarch die Vorträge bei Ehest bei »eneralßabel und bei Milüärkabixetl, sowie del Staatssekretärs 8. Bötticher. Später speiste Se. Majestät im Kreise de« Offizier» korpl bei Lehr JufaxteriebatailloxS. Auf Befehl bei Kaisers reist am Mittwoch eine Deputation de» hiefigen Kaiser Alexander- Grenadier-Regimextl unter Führung des Hauptmann« v. Slrantz »ach Petersburg, um de« Zaren dal neueste seid» »arschmäßigeGepäck vorzustelle». Ans Leipzig wird nach hier gemeldet: Die Firma Weickert und Eake, bet der der in Marokko enxorb; te Reisende Rockftroh beschäftigt war, erhielt 50000 Mark Entschädigung.

* (Katsertelegramm.) Der Kaiser hat an d-n König von Württemberg folgendes Telegramm gerichtet:Anläßlich der Wiederkehr der Gedeuttage von Biliers erinnere Ich Mich dankbarst der im Kampfe für die deMsche Sache glänzend bewährte» würrtembergische» Tapferkeit." Der König antwortete dankend für die hnldvolle» Worte der Anei kenuuxg und Erinnerung an de» Tag, wo e» de» württmbergtsche» Truppen vergönnt war, ihr Blut für des Vaterlandes Einheit und Größe zu vergießen. Auch der Kommandeur des württembergtsche» Grexadierregim.nts Königin Olga erhielt du Kaiserliches Telegramm, welches der oankvaren Eei.nerung an die reichen Siegeklorbeeren Ausdruck 'giebt.

* (Schließung sozialdemokratischer Vereine.) DerR-ichSauzeiger" brixgt eine amt­liche Bekanntmachung, wonach der sozialdemokratische Parteivorstand, der Verein sozialdemokratischer Ver» trauensmänner, die sozialdemokratische« Wahlvereine, Agitation«. Preß- nxd Lokalkommisstone« in Berlin vorläufig polizeilich geschloffen werden. Die Schließung ist erfolgt auf Grund de« § 8 del Bereinsgesetzel, nach dem Vereine nicht Frane», Schüler und Lehr» Hage al« Mitglieder axfnehme» nxd nicht mit andere»

[6950lixn diese Mehrheit sein? Ei« überlegener Geist, .tat, wie Bismarck, i» jedem Augenblick seiner Mittel ifcr ist, der immer den Ueberblick über die ib-plikatioxen de! Königlichen Spieles behält und Dft i» unbewachten Momenten nicht aus eine» Wrer ei» Geführter wird, kann wohl za Zette» M wech.el«dex Majoritäte» regieren; Derjenige kann | mannigfachen Kombinationen feixe Politik ver- Mgen, der sich feines Ziele« in jede« Augenblick silll bewußt ist. Wo aber der starke Geist und die FIe ®axb suhlen, da wird fich allznleicht ein Bild Wbex, wie e« firaf Taaffe i» der unglückselige» Mode seiner Mixisterherrlichkeit bot: Ein Feilschen lllgt V* Schachern mit de» Parteien, ei« stetes Nach.

Wbk» in der eine» Sache, um ix der anderen eine» -inen Gewinn zn erziele«, die Erklär«ug der rkzipienlostgkeit zn« Prinzip. Gewiß, dal Gute ns ma« nehme», wo ma» e« findet dieser Satz

neutrale Haltung zu wähle», die ihm im cutfchetdm- dex Augenblick eine sympathische Vermittlerrolle er­möglichte. Sei» Besuch beim Grafe« Bismarck im HotelBellevue" zu Berli« und manche andere, weniger bcmertte Umstände ließe» ebenso wie seine bekannte Rede znm russischen Handelsvertrag und d e Einreichung seines Abschiedsgesuche» in der Zeit des Zedlitz'schen VolkSschulgesetzes auf einen mehr oder weniger latente« Gegensatz zum Grasen Caprivi schließe«, wie überhaupt i« der Zeit des neue« Kurses eine Maxime war, daß Herr Miquel der Führer der axticaprivistffcheu Fronde sei. Aber Herr M auel hat e« stets verstanden, seine Zeit abzuwarten und sich nicht aufbrauchen zu (offen, wie es das Schicksal so vieler Anderer war. Jetzt scheint e«, als »erbe er wiedernm mehr ix den Vordergrund treten. Dies wäre mit Freuden zu begrüßen. Den» eben weil Herr Miquel niemals der Mann der schroffen Gegen sätze war, weil er ebenso bei den Agrariern wie be dem Centrn« nab den Nationalliberalen lebhafte Sympathien besitzt, »eil er feine manchesterlichen Ideen seit Lange» eiugesargt hat, um einen be- sonueneren, sozialpolitischen Standpunkt einzuxehmea, ist er mehr als irgend ei*er seiner Kollegen und selbst all der greise Hohenlohe in der Sage, die positiven Elemente des Reichstage« zn thätiger Arbeit zusammen zu schließe». Es ist sicher kei» Zufall, daß er e« zu Stande brachte, den Kaiser auf dem bin ihm gegebenen Festmahle nett de» Vertreter» des Handwerks zusammen zu führen, seitdem in Kaiser Wilhelm eine Persönlichkeit zur Regierung kam, die ungefähr da« Gegeutheil vo« der Rolle, die der englische« Königin zn spiele« beschiede» ist, für fich in Anspruch nimmt, hat die Krone auch in den Einzel fragen eine so starke Entscheidung, daß immer schon viel gewonnen ist, »en» es gelang, fich die besondere Aufme:ksamkeit des Monarchen zu sicher». Gerade in der Handwerk-rftage dürfte Herr Miquel ei» Freund der Anschauungen seine» Kollege» v. Bötticher »icht sein; um so hoffnungsvoller stimmt es, daß gerade in seinem Hause der Kaiser übet diese Frage eta- gehend unterrichtet »urde, I» dem Rahmen der politischen Praxis Miquel's liegt auch ohne Zweifel der Vorschlag, der jetzt so lebhaft und, wie el bei unsere« Fraktionsgeist natürlich ist, so wenig ent gegeukommend diskutirt wird, bas Vergangene ver. geffen sei» zu lassen und lediglich eine sachliche, ernste, fördernde Reformpolittk zu treiben. Es werden ja nur wenige Tage noch in's Land gehen, dann wird «an sehe», was «an vo« Reichstage zn erwarten hat; ob der U»»ille de» Volkes über die öde Unfrucht

Stimme erheben. Es wäre schön, wenn e» so wäre, ab es könnte so sei», wen« nicht der Parteigeist , mb das heimliche Interesse be» Einzelne» am

Steuerruder stände nxd dal Schiff in schwankendem Ü-rse in die Weite führte. Vielerlei hofft wohl die Nation am Beginn jeder ReiSsragsseffio», aber fie glaubt kaum noch an die Erfüllung. So hofft , tat Lotteriespieler auf das große Loos, aber er büret W weislich, den Gewinn schon unter den Activis

Schweigend hatte fich Grethe in die Ecke ge- «wt und die Blicke des Jüngling« neben ihr sahen «rig in da« schöne Gesicht.Ach, wer ein solche« 7® geahnt hättet" sagte er nach einer Weile,als » damals, die schönste Braut, die man nur denken

-Gewiß, Grethchen, und ich begleite Dich," tdtchj9te Ferdinand,Du fährst nicht allein."

Da aber hoben sich vorwurfsvoll die Augen der

| Mit brechende« Herzen hatte Margarethe noch

1 »mal an dem Bette der Mutter gekniet, hatte 6 ^end Abschied genommen von Schwestern und J hvägern, Hermann, Ferdinand und Lrsette. Dann SBit. $ er war sie auch, ohne fich umzusehen, den Garten- dfce tag hinweggeeilt.

Hans, der sie, wie er fie vom Bahnhofe geholt, ta wieder dorthin begleitete, hob fie in die Droschke ® nun rollte da« altersschwache Gefährt die Vor- 6t hinab.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain

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ttex «. . *,u aDer yooen nw vorwurfsvoll die Augen der n ver- ^m Frau:Du willst die Mutter verlassen, jetzt? enschex v ' Ferdinand, Du und Hermann, Ihr seid nicht iex i« J®* Emer Berufrthätigkett hierher gekommen, j Mk, J* dem Vater die letzte Ehre zu erweisen, Ihr tle tu ,let ,au$ den Schwestern, Han« und der armen «e bd tn den schweren Stunden am Krankenbette [6241 * 1 * * Mutter eine Stütze fein, nun darfst Du Deinem erhaben auch nicht ungetreu werden. Wie gerne übe ich auch," setzte sie dann mit feuchten Augen °iU,aber für mich giebt es keine Wahl, ich muß

bau unserer Gesetze, um dal Gute zu fördern

* gegen das Schlechte zu kämpfex. Die Aufgabe e fehr u'* Volksvertretung im ideelle« Sinne steht ja v 31 »gemein hoch; als die Träger des Vertrauens ihrer

; 5«i 4 Svlksgexvssex tasten die Abgeordnete» in fleißiger - mb lohnender Arbeit dazu helfen, daß es wohnlich flb behaglich fei i« deutschen Reich, daß Jedermann { pfritbex werde, der auf den Bahnen bei Ehrlichkeit JUWjMxbelt, daß Recht und Gerechtigkeit herrschen und vv Mt Sitte nicht verfalle; sie solle« nützliche« Plänen der Regierung ihre Stütze leihen und überall, wo dem Volkswohl eine Gefahr droht, au« redlicher »te »ex Lbeizeuguxg und ohne Hintergedanke« die warnende

deS Grafe» Eaprivi hat eine Art von Berechtigung, ober er hat auch Voraussetzungen, die nicht übersehen werben dürfe«: Es müssen wirklich Garantien Dor Hande« feix, daß da» gut ist, was asgeftrebt wirb, und solche Garantien find von vornherein durch Schert, wenn dal Lute, Wenn da» Gold auS der Goffe herausgeholt »erde» muß, »eux staats erhalten de Aufgaben gelöst »erden solle« mit Hilfe der staat» zerstörend en Elemente, der Sozial- dewokrate«, Welfe» und Pole». Hierin hat ja der neueste Kur» einen leisen Wandel geschaffen, daS Kokettire« mit diesen Parteien hat aufgehört, die unseligen Versuche, auf dem Boden des Jutrsnfigextexthums feste Mauern zu baue», kehren nicht wieder. Aber wenn Fürst Bismarck iu seiner Persv« d« bestimmte«, klar abgeschlossenes nationales Programm war, so ist das Bild deS Fürsten Hohen­lohe trotz all-r Sympathie«, die er persönlich verdient, in feinen Umrissen noch viel zu schwankend, als da man beruhig: sagen könnte:Er wird's schon machen. Es fehlt die Bürgschaft, die des ersten Kanzlers Set» gsugenheit bot, es fehlt die durchdrtag-»d° Exergie uxd die Initiative. Seine nächsten Gehilfen, die Minister und Unterstaatsfekreiäre, stad nicht «ehr die Dolmetscher seines Willens, fie stehen zum Theil iu mehr ober weniger fich klare« Gegensatz zu einander und suche», entsprechend einer «en fich bildende«, »«. glückliche» StaatSrechtltheorte, ihren Anschauungen bei« Monarchrn auf amtlichem oder nichtamtlichem Wege Geltung zu verschaffen.

Neuerdings will es nun scheine», al« ob Seitens der Regierung mit größere« Nachdruck all zuvor daraus hingrarbeitet werde, eine feste Mehrheit im Reichstage zn gewinne». Man ba:f wohl all de« Urheber dieser Versuche de« preußische» Finsxzmtaister Herrn Miquel ansehex, eine» Manu, der scho« als Abgeordneter es stets verstand, die Gegensätze der Fraktionen abzuschleife« und statt dal starre Prinzip als alletaseligmachexdeS Mittel des Fortschritt! zu betrachte«, die Wege für Kompromisse zu ebne« suchte. Lor wenige« Tage« war »ieberum der Kaiser bei Herrn Miquel zu Gast, den er selbst einst aul der politische« Zurückgezogenheit der Oberbürger. Meisterschaft auf de« Mixisterposten berief u«d dem er seine Sympathie» bewies durch dal Wort:DaS rst mein Mann." Herr Miquel ist entschieden ein :einer Diplomat. Einst der Führer der National, liberale« nnd in seiner Heidelberger Rede noch ei» lammender Anhänger bei eiserne« Kanzlers, hat er es verstanden, in der Zeit der vollen Entfremdung zwischen Berlin nxd Frirdrichsruh eine vollkommen

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Frankfurt n. M., Saffri, Magdeburg und Wim; Rxdoli XXX.

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