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Wiffeuschast, Knust und Leben.

** Göttingen, 26. Nov. (Geh. Med. - Rath Prof. Franz König) wird am Donnerstag unser« Stadt verlassen und mit dem I. De^mber die Leitung der Berliner CharitS übernehmen. Mit ihm siedeln die Herren Dr. med. Hildebrand und Dr. med. Bennecke nach Berlin über, Letzterer als persönlicher Assistent König'S, Ersterer um di« Leitung der mit der LharitS zn verbindenden Poli­klinik z» übernehmen.

* Berlin, 25. Nov. (Professor Wallot als Stadtbaurath.) Der hiesige Magistrath hat die mit 12000 Mk Gehalt dotirte Stell« eines Stadt- bauranthes neu ausgeschrieben. Wie e« heißt, reflektirt man auf Professor Wallot, den Erbauer deS neuen Reichs» tagrhanseS, zur Zeit in Dresden, der auch nicht übel Luft haben soll, wieder zur Spree zurückzukehrru.

O, gnä— Fra«* — da» junge Mädchen sah ig in da« Gesicht der Herrin, etwa« wie g lag auch neben der stummen Frage

Reche von kleine, Mittel, de« Nothstand auf de, Lüb rück» zu könne,. Die kommende ReichStag«- iesfio, wird jrdeufall« schon in ihrem Begin, die Frage, die heute alle andere» Frage, a, Wichtigkeit übrrregt, vo. Neuem auf da« Dopet bringe,, und abermal« wird tl sich zeige», daß immer zahlreichere Stimmen sich auf de» Vorschlag bei ostpreußischen Grafe» vereinige». Wir si»d der Ueberzeuguig, daß des letztere» «»trag tot Augenblick nicht nur das relativ beste, scnder« vielleicht sogar dal ei»zige. durchgreifende Mittel zur Hebung bei StothstaubeS unserer Landmirthfchast bildet.

Graf Herbert Bismarck hat mit seiner .agrari­schen" Rede natürlich in ei, Wespennest getreten; dal zeigt die Wulh der Manchesterpr sie. Die .Volk«, zeituug" höhnt über die „Nothleidende, in Friedrichs- ruh", die „Berl. Ztg." »ernt i» ihrer blöde, Wuth bin Grafen »ur »och .Herbertche» Die „Soff. Ztg." »eint, die Ausführungen Graf BiSma ck'S seien „nicht neu", deßhalb würde» sie vermuthlich auch ,oh»e Stodrrck auf de» Kaiser u»d die Regier»»« bleibe»" u. s. w.

Wir sehe» an« diesem Preßgehens, daß Gras Bismarck to'S „Schwarze" getrvffe, hat. Unsere Ge»ugthu»»g wird dadurch verdoppelt, daß kaum a»zu,ehme» ist, der «ltreichk kanzln »erde iu Sache» de« «»trage« Ka»itz ei»e andere Stell«»g et»»ehme». Dem Redner von Sandau aber »erde« alle deutsche» La»d»irthe herzliche» D«»k Miss;».

Gatten — dessen letzte Worte ihr immer noch in den Ohren klangen — die aufgeregten flehenden Worte: „Verzeihe mir I wir sehen un« ja doch bald wieder — I* Wie sollte sie sie »erstehen!

Eine zwölfstündize Fahrt leg hinter unserer jungen Freundin, jetzt endlich hatte sie die liebe Vaterstadt erreicht — aber nicht wie sonst schlug ihr das Herz voll Freude und Erwartung, wenn sie da« Coupee erster Klaffe verließ, um in die Arme der sie empfangenden Geschwister zu eilen — sie war gekommen, um eine so traurige Pflicht zu erfüllen, o, die traurigste, denn wa« giebt e« Schmerzvollere« hienieden, al« einen theueren Menschen in die Gruft zu legen.

Diermal erwartete nur Han« die Schwester — e« ist ganz unmöglich, ihn noch Hänichen zu nennen, denn! au» dem Kerlchen, da» wir vor zehn Jahren kennen lernten, ist ein kleiner Goliath geworden.

(Fortsetzung folgt.)

auf kiefern Gebiete an etoer gesetzliche» Handhabe fehle», aber wer ttfa Schwert hat, ka»» sich et» solche« schmiede», und »ex» k-.to Ges-tz vorhanden ist, so ka», eie« geschafft» werde». Wir fi,d doch so»st nicht schüchtern in der Gesrtzelmacheni. Er hat ei»e» geradezu trostlose» Ei»druck gemecht, daß rie Staatsgewalt hilflos zusah, wie durch de, ganz?» Sommer und Herbst die PreiSdrückerei fortdauerte n»d wie den La,d«irlhe, die letzte Hoffnung auf eiue Lifseruig ihrer Lage geraubt »erbe. Das Treibe» der Baisfier« mußte ststirt, ihre wucherische» Manipulationen mußte» »nterbu»de, »erde», u»d schwerlich hätte selbst der jetzige Reichstag, wen» «a» ih» zu etoer außerorde»tliche» Tagung zusammen- ber»fe» hätte, seine Zustimmung zu einem derartige» Akte und zu etoer Revision der Gesetzgebung versagt, schwerlich hätte er vor aller Welt das Zeugniß abgelegt, daß ih« der Schacher und die Sicherung de« Schachergewinsel höher steht, all die Sicherung der Arbeit und ihre« Lohnes. Scho» die «bsch°ffa»g der Termingeschäfte ix Lebens«titeln hätte eine» gewissen Erfclg bedingt, selbst wen» man sich Meter zur Co»ti«ge»ttrxng noch zur Monopolifiruxg der Einfuhr entschließe» wollte.

3» der vergangene» Woche hat auch Graf Herbert Btl«arck i» seinem Wahlkreise u»d zwar in einer Bersa»ml»»g i» Sandau öffentlich zu de« «»trage Kanitz Stellung genommen. Er ist der Ueber,eugu»g, daß die Durchführung d sselben keineswegs autsichtslol fei, sobald mit Geschick und gute« Willen vorgegangr» würde. Mit den Vertrag«, staaten müßten Lerhandlrnzen «geknüpft »erde», ausgehend von de« Gesichtspunkte, daß «an ihnen tu Zukunft auch diejenigen Menge» Getreide abnehme» würde, welche heute vo» de« Länder», mit drxex mir fcgexaxxte Meißb egünfr tgungSverträge habe», iwpertirt würden. Diese Länder, welche Deutschland gegenüber keine Konzessionen ge«acht hätten, seien heute «onkuirenteu für unsere Vertragsstaate»; diel würde aufhöre» und Oesterreich und Rußland würden i» solche» Falle direkte Vortheile von der Durchführung be« Antrages Sanitz habe». Bekannntlich war es ein Natioxalliberaler, Fchr. Hehl v. Hernshei», der zu« Entsetze» de« Freisinn» i« Reichstage He Kü»bigu»g dc« Vertrages mit Argentinien beantragte n»b so die Bahn freizumachen begann für die Durch führung deS Anträge« Sanitz. Daß axdererseit« die Regierung »och immer an ihre« ablehnende» Stand punkte festhält, hat der prenßische Minister für L«d »irthschaft vor Kurze« auf seiner schlesischen Reise ausgesprochen; er ist der Ueberzeugnng, durch eine

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Regiment« Großer Kurfürst an be» Krieg von 1870/71 beizuwohuen,'später i» Ohtou btrj n'geu bei Husaren- Regiment« von Schill. — Kronprinz Wilhelm und Prinz Eitel Fritz werde« nach einer offi» ziellex Rittheiluxg bereit« Mitte April iu Plö» eixtteffe». Sie bewohnex dort bas LusthauS i« Schloßgartex xxb besuchen dir Kadette»cxstalt, nicht bas Gywnafium.

** (K r i s e x g e r ü ch t r.) Telegramme beschäftige» sich fortgesetzt mit Melbunge» vo» einem bevorstehend« Perscxenwechsel i» bex leitend« Stelle». Wa» daran wahr oder falsch ober halbwahr ist, läßt sich noch »icht mit Bestimmtheit sage». Wir können »ur wiederholen, daß e« politisch aus verschiedene» Gründe» in hohem Grade bedenklich wäre, w-»n die Abneigung gegen eine durchgreifende Reform der Militärstraf- Prozeßordnung t» be« Maße zur Geltung käme, daß bet KriegSmtoister sich veranlaßt sähe, au« seine« Amte zu scheide». — Ei» weitere« „Srisengerücht" beschäftigt sich wieder mit Herr» v. Boettich-r. Der .B. Börs.-Cour." metot, baß be« Ministers Rück­tritt „jetzt thatsächlich i» Aussicht steht" unb führt dies auf be« «ege»s,tz zu be« Haxdelsmtotster v. Berlepsch zurück. Diese Melbx»g ist jedoch bereit» wieder beme»tirt. — vo» «derer Seite werde» auch die Na«en der Minister v. Köller »»b v. Marschall genannt. Gegenüber diesem embarras de richesse, an Gerüchte» wirb der Leser am Beste» thv«, vor- länfig gar »ich!« zu glaube».

* (Zückersteuerfrage.) Da» Landes- Oekonomie-Kollegiu« ist zur Berathu»g der Zucker­steuerfrage auf bc« 4. Dezember berufe». Der Kaiser hat seine Theilnahme an de, Verhandlungen in Aussicht gestellt.

* (S o z i a l b e« o kr a t i s ch e r.) Dem Reichstag», abgeordnetk« Zobeil ist von cu:: ,o. -,o.u.ekratischl» Volk!Versammlung iu Niederschönweibe. Berlin eine 'charfe Rüge ertheilt worbe«, weil er ein Referat über bie „Hetze gegen die Sozialbemokratie" über- »ommen habe, aber nicht erschiene» sei. Zabeil würbe al» „ständig »icht erschetoenber Referent" be- zeichnet unb sei« Verhalte» als grobe Rücksicht»- lofigkett „gege» seine eigene, Wähler" charakteristrt. — Der „Vorwärts" bestätigt, daß Haussuchungen bei be» Führer» bei Sozialbemokratie ix Berli» stattgefu»be» habe» u»b fügt hinzu: Beschlag»ah«t würbe nlle» Mögliche: Kassenbücher bei Wahlveretoe, SammelbonS, Sammellisten, Notizbücher, Brieflasche», Abrech»u»gstabelle» der Essener Sammlungen, sowie Privalbrtefe verschiedenster Art.

sagte er, ihr eine Goldrolle in die Hand drückend. ,E« ist reichlich genug, um Dich in B. in alter Weise generö« zeigen zu können, und hier," setzte er dann hinzu und reichte ihr ein geschlossenes Louvert, „etwa für außerordentliche Fälle, nimm e« in besondere Obhut, mein Kind."

„aber, Augustin, weßhalb versorgst D» mich so überreichlich?"

Er mied ihren Blick. — ,,E« ist immer gut, so viel al« möglich mit Geld versehen zu fein, wenn man sich auf Reisen begiebt. — Unb nun laß un« gehen, der Wagen steht schon im Portal unb ich fürchte, unsere Pferde hab« da« Warten immer noch nicht besonder« gern'

Er legte ihren Arm in den seinen — da» Köfferchen nahm er selbst in bie Hand, zur Ver­wunderung seiner Gattin — unb dann traten sie auf den taghell erleuchteten Korridor, an dessen beiden Seiten in mächtigen Kübeln Oleanderbäume standen, und eilten gleich darauf die Treppe hinab. — Der Bediente hatte bie Thür geöffnet — Augustin hob sein junge« Weib in ben Wagen — sie reichte ihm ihre Lippen zum Kuß — einen Moment be­rührte er sie mit den seinen, dann legte er seinen Arm um ihren Hal«. — „Meine arme kleine Grethe," sagte er leise unb dann rang e« sich müh. fam au« seiner Brust herauf: „Verzeihe mir, mir sehen un« ja doch bald wieder!"

Die Rosse zogm an — und pfeilschnell rollte die elegante Equipage dem Bahnhof zu. — Drinnen aber in den weichen Polstern lehnte ein tiefunglück- ljche« Weib — heiße glühende Thränen rollten über ihre bleichen Wangen, aber sie hätte sich keine Rechenschaft darüber zu geben vermocht — ob sie dem tobten Vater diese Tbränen nachweinte, ober ob sie so heiß, so reichlich flössen au« Angst um ben

Original-Roman von M. Widder».

(Nachdruck verbot«.)

(Fortsatz»»«.)

j®u bist so aufgeregt unb ich sürtte, Du machst ü beim Abschied auf dem Bahnhof noch eine e. Aber nun kleide Dich auch um, ich werde vischen noch einmal hinunter in mein Comptoir ich muß Dir noch Geld holen, ohne «elo sich nicht reisen."

in ben unschulvigen braunen Augen Wie rührend schön erschien Margarethe aber auch in dem lang nachschleppenden stumpfen Seidenkleide, statt be« Hute» einen kostbaren Spttzrnschleier um den Kopf gewunden.

„O, gnä— Frau!"

Margarethe athmete tief auf, e« wurde ihr so schwer, eine Bedienstete ihre« Hause« in ihr 53er. trauen zu ziehen. Wenn sie auch den grenzenlosen Hochmuth ihre« Gatten nicht theilte, so hatte sie doch auch ihren Stolz, dennoch aber mußte sie sprechen und so sprach sie auch.

„Mein Mann erscheint mir so verändert," sagte sie mit leiser Stimme, während ihre Hand nervö« an den herunterhängenden Enden der graziösen Kopfbedeckung zupfte, „ich fürchte, daß er krank ist, ober daß ihn irgend welche Sorge drückt. — Ich weiß, Du bist eine kleine Gelehrte," fuhr sie dann mit halbem Lächeln fort, „willst Du mir nun oer> sprechen, sofort an mich zu schreiben, wenn^sich irgend etwa« ereignen sollte, wa« —"

Sie sah verlegen vor sich hin, aber Ritochen hatte sie vollständig verstanden: „War die Rückkchr der gnädigen Frau bedingt. O, gewiß, gnä— Frau soll sich nicht in mir getäuscht haben."

Thüren gingen — nur eine Sekunde, dann trat der Hausherr in da« Gemach — zum Er- ftounen Röschen« — Augustin hatte e« sonst nicht für vornehm gehalten, wenn er bie Zofe zugegen wußte, hier seine Gattin aufzusuchen — und so machte die junge Frau denn auch sofort gegen diese eine bqeichnende Gebärde. Geräuschlo« schlich sich da» junge Mädchen au» de« Zimmer und da» Ehe- paar war allein. —

Mt ein paar raschen Schritten hatte Augustin sich seiner Fr« genähert: „Hier ist Dein Reisegeld,"

Deutsches Reich.

* Merkt«, 26. Nov. (Tagesbericht.) Der Kaiser ist heute Nacht wohlbehalten au» Barby tot Neue» Palais bet Potsdam wieder etogettoffe» Dar Gesawmtergebniß der beiden Jagdtage ix be? Göhrde beziffert sich auf 39 Hirsche, 70 Stück Wild n»b 265 Säuen, wovon auf bie Sonderstrecke des Kaiser» 13 Hirsche, 3 Stück Wild und 61 grob? Saxex entfallen. Heute Vormittag arbeitete der Kaiser «st de« Chef be» Militär kabtoet» u»b hörte Marine.Vorträge. Nachmittags ist der frühere deutsche Botschafter in Peierlburg, Generaladjntant von Schweinitz, im Neuen Palai» ei»getroffen und hat dort Wohnung genommen. Der Kaiser kam später «ach hier und wohnte der Erstaufführung der nach be« gleichnamigen Romans Scott'» bearbeiteten neuen Oper Sullivan'» „Jvanhoe" im Opernhanfe bei, worauf die Rückkehr nach Potsdam erfolgte. — Am 2. Dezember gedenkt der Monarch to Breslau einzutreffe», nut der Gedenkfeier de» Leib - Kürassier

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V2 Uhr Quentii. Uarrh, S°sse.

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ditto» IStWiIa Bostömtme 2 SH. X Wl(S.

Donnerstag, 28 November 1895.

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Wöchentliche Beilage«: Knlsvlatt für die Kreise Marburg un- Kirchhain ^.eLrkttrn esb'*^prdittoaMo^E^Femto^n Nr?k Allustrirtes Sonntagsblatt. V,1 ”**■'*

Die wirthschastliche Bewegung.

♦ Die landwirthschaftliche Agitation ist i« der jmzste» Zeit mit besondere« Nachdruck wieder auf immunen worden; wie kürzlich in den Rheinlanden, so haben die Führer der Bewegung jetzt in Sachsen psprocheu und die lebhafte Zustim«ung der Hörer lefweden. Ueberall hat der «nttag de» Grafe» Witz die Grundlage der Diskussion gebildet, während M anderen Fragen zurücktrat«, unb überall hat W die Ü berzeugung gefestet, daß kein andere, Mel i« Stande sei, die nothweudige Hilfe schnell ad durchgreifend zu gewähre». Die Hoffnung verjexige», die i» der a« be» Antrag Kanitz an-

sende» Bewegung nur ein Strohfeuer sahen, das erlöschen »erbe, hat sich al« irrig erwiesen, er weiter hat diese Bewegung um sich gegriffen er leidenschaftlicher ist die Agitation geworden immer deutlicher hat e» sich herausgestellt, daß scharf ablehnende Haltung unsere» Kaiser» eine« fluß auf die Agitation nicht aulgeübt hat. Sie vielmehr «och genährt und g, fördert worden durch Gelassenheit, «tt der ttotz aller guten Wünsche trotz aller Anerkennung der landwirthschastlichex thlage bisher noch die Regierung dem Verlauf bei ge znsah, ohne über die Einführung der Central

hinaus z« positiven Maßregeln zu gelange», selbst die Energie zu eine« energische» Bor- gege» da» preisdrückende Gebahre» der Baisse lauten zu finden, «llerding» mochte e» gerade

V.1895

Uhr: ■-

Nuzaigau nimmt entgegen bie EWevtttou diese» Blatte»,

mwie die Amioncen-Bnreaxr von Haasmstein ». Vogler in VX7X7 _ ,

Sr«ttort » M., Kassel, Magdeburg und Men; Rudolf XXX. ffabtÖ

Stoffe in Frankfurt a. M., Berlin, München x. Köln; G. L. M y

Daube u. So. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari».

Preise ®er d^onat Dezember wird auch reich sein ,l. ^699' in wichtigen Reichstagsverhandlungen, über üt wir in gewohnter Weise berichten werden.

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irj . ! W* Auf den Monat Dezember r ith" eröffnen wir hiermit ein einmonatliches »iel.^Lbonnement. Für das Feuilleton der „Ober- telluna Aschen Zeitung" haben wir eine Reihe ovör.r interessanter Aufsätze und Erzählungen er- gryfloorben, welche im nächsten Monat erscheinen * mb die langen Winterabende unseren ge- ' chätzten Lesern verkürzen werden.

Wie war er nur! Der Schmerz um ben Ber- ihre» Vater» trat beinahe zurück vor der unbe- mtrn Angst, die ihre Seele erfüllte, wenn sie Augustin» Gesicht sah, seinen Wort« lauschte, mit gänzlich geteilten Empfindungen begab sie in ihr Ankleidqimmer, um sich zur Reise um. ■ Unit* n iu l«ssen.

Während bie kleine Zofe dann aber geschwind . «uW gewandt bie nothwendigen Reise-Effekten für verehrte Herrin zusammmpackte — sie selbst nie mitgenommen, wenn Margarethe nach Heimath fuhr, bahin gehörte die Kammerzvse — stand die junge Frau in der Fensternisch- blickte traurig vor sich nieder, e» schien, sie Wb irgend einem Entschluß. Dann aber ging i* ptdtzlich raschen Schritte« auf da« junge Mädchen x und ihre Hand auf die Schulter desselben legend, sie: „Röschen, ich weiß, Du bist mit treu er« , ich kann mich auf Dich verlassen und beß- will ich gerade Dich mit einem Auftrag be- , dessen strikte Erfüllung mit sehr am Herzen

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