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Berlin, 18. Nov. (Universität.) An Stell, des nach Prag berufenen Prof. Joh. Gad übernimmt Prof Dr. Immanuel Munk die Leitung des Laboratoriums für experimentelle Physiologie an dem physiologischen Institut der Bnlmer Universität, da» unter der Direktion du Boir- Reymond's steht.

» rr 181 (Todesfall.) Mufikschrist.

steller Albert Hermann ist heute gestorben.

Des Buß- und Bettages wegen erscheint morgen Abend keine Nummer der Oberhessischen Zeitung".

einen Elementarlehrer; aber sie halten brave, tüchtige Männer und lebten glücklich und zufrieden, trotzdem sie, wenn Grethe einmal nach B. kam, immer wie die Aschenbrödel neben der eleganten Schwester aussahen.

Und es fiel keiner ein, dieResiderzlerin," wie sie Grethe nannten, ob ihrer prachtvollen Roben, ihrer theuren Spitzen und Brillanten zu beneiden schon, weil sie die einzige von ihnen war, deren Ehe kinderlos geblieben, trotzdem auch sie keinen glühenderen Wunsch gekannt hatte, al« daß es auch ihr vergönnt gewesen wäre, so ein kleine« holde» Wesen auf ihren Armen zu wiegen.

Uebrigm« kam den kleinen der Schwestern der Umstand, daß Grethe ohne Familie war, sehr zu Statten; wer weiß, ob die junge Frau, wenn sie Kinder im Hause gehabt, so vorsorglich daran ge- dacht hätte, die der Schwestern zu et freuen.

Von allen Thürmen der Residenz schlug e« die fünfte Nachmittagsstunde und auch in dem reizenden Gemach, in dem wir Margarethe wiedergefunden, zeigte die elegante Stutzuhr auf fünf. Mit einem eisen schmerzlichen Seither legte die junge Frau »re Stickerei au« der Hand e« war ja die Zeit, n der man da« Diner (Augustin hettte den AusdruckMittagessen' vollständig verbannt) e nzunehmen pflegte e« wurde nicht unter ihren lugen zubereitet, wie e« daheim geschehen, ihr Gatte and da« zu gewöhnlich: Die Frau Gräfin S. und >ie Baronin B, die Excellenz G, sie alle dachten a nicht daran, in die Küche zu gehen, warum sollte er seiner Frau nicht auch eine Wtrthschasterin halten können?

Und al« Margarethe einmal den Einwurf wagte, it Benehmen dem Gatten gegenüber war immer ein ängstliche« zu besch-idene« gewesen, die

Margarethe.

Original-Roman von M. Widder«.

(Nachdruck »«boten.)

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Friedrich ist heute box Trient ix Südtirol «ach Müxchex abgereist, wo die Arkuust tr zwischen er­folgte. Das Staat«mixisterium hielt heute Nachmittag unter Vorsitz des Fürsten Hohenlohe ehe Sitzuxg ab.

(Parlamentarische») Der .Elfer- Ausschuß' der konservativen Partei ist zur verathung über die Lage der Partei auf dex 2. Dezember, also eite* Tag tor Reich; tagt ansaug, nach Berlin etn- bei ufen worden. Bei der Nachwahl zu« preußischen Abgeordxetinhause ix Deutsch-Krone Flatow wurde der bisherige konservative Sbg. Conrad mit gegen 100 Stimmen über die absolute Mehrheit gegen dex Kandidaten der Polen, Probst Kackt, gewählt.

* (Mittellandkanal.) Im Ministerium für öffentliche Arbeiten find heute Vormittag 10 Uhr He Vertrauensmänner der am Projekt eines Mittelland-Kanal« (Rhein Weser. E.be-Kanals) beteiligten Provinzen zu einer Konferenz zusammen- iptreten. Zur Berathung gelangen die allgemeine wirthschastliche Bedeutung diese» Kanal«, Linien- fühiurg und die Bethriltgung der Jntereffenten an den Baukosten Nach Eröffnung der heutigen Sitzung hielt Minister Thielen die Einleitungsrede und entwickelte die Grundzüge de» Projekts. Hierauf sprach Ministerialdirektor Schulz. Zu dieser Konferenz schreibt die .Krzztg.' daß dieselbe anberaumt sei,um die allgemeine wirthschastliche Bedeutung und die Linienführung desselben, sowie die Betheiligung der Interessenten an den Baukosten zu erörtern'. Das Blatt fährt dann fort:Wie oie EKchusiasten diesig Karialprojekkr Versichern, werde nach seiner Verwirklichung eine auf e:gewöhnliche Verkehrszunahme eintreten. Man berechnet den Verkehr dieses Kanal» durchschnittlich auf 31/, Mill. Tonnen. Nurengherzige Gemüther" können einen Ausfall der Eisenbahncn an Gütermengen und Frachteinnahmen befürchten. Dieser Ausfall wird nach der Behauptung der Kanal. Enthusiasten nicht eintreten,wenn nicht alle Erfahrungen auf den Kopf gestellt werden'. Gegenüber diesen optimistischen Aeußerungen de«Mittelländ. Kanal- boten", de« Jnteressenorgane«, macht selbst der Hamb. Korr.' seine Vorbehalte und dämpft die Hoffnungeu der Kanal-Enthufiasten, indem er schreibt: Indessen werden bekanntlich in politischen wie !aufmännischen Kreisen so ernste und schwere Be- denken gegen da« Riesenprojekt gehegt, daß etne noch so rührige Agitation sie bisher nicht im mindesten hat erschüttern können.'

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Daneben fehlt t8 allerdings auch nicht ganz an tröstlichen Erscheinungen: die Zunahme kirchliche» Interesses ist unbestreitbar, He Arbeit christlicher Lieber Tätigkeit nächst von Jahr zu Jahr, das öffent liche Gewissen ist expfindlicher al» je ix frühere» Zeiten, der Einfluß der relig'ösex Wahrheit wird in säst demselb n Berhältniß stärker, als de gegen ihn gerichteten Angriffe, und im politische» Leben hat soeben die 25. Wiederkehr der rnhwreichm Tage, wo auf Frankreichs Schlachtfeldern die dertsche Kaiser- kröne geschmiedet wurde, den Anlaß gegeben, daß deutsche Herzen sich wieder eins sühiren und d e kroßen Thalex und Gedanken jener Ze t znm Vorbild »aijmer. Häufiger aber find die trübe» Bilder, na gerade der Bußtag fett utJ lehren, wie Besser uns geschaff n werden kann. Unsere Zeit ist stark t» der Kritik, über der Kritik de» a.dcrn ist n»S aber die Selbstkritik verloren ergangen. Diese wird wenig geübt. Ma« schlägt um sich oder »eben sich oder über sich, aber nicht an die eigene Brust, nicht in fich. Die beste nr d heilsamste Kiilik aber ist die am eigene» Herze». Bei urS selbst haben wir aegnfaxger. Der Weg zum Heil ist »icht zuerst die Aeuderuxg der Gesellschaft und ihrer Ordnnxg, nicht die «exbeiuxg der Lebenslage und der Verhältnisse, sondern die üexbernwg und Erneuerung der Herze». Die rechte Buße ergreift die Axt mit beiden Händen »ud legt ste an die Wurzel, nicht an eine fremde, sondern an das eigene Herz.

aner 40.

dwei Grethe trägt ein hübsche» Kostüm von mattgelber beide, eigentlich ist ee viel zu elegant für da» Hau», aber Augustin liebt e», seine schöne Frau stet» ausI das Nobelste gekleidet zu sehen. Und schön ist Grethe nckch immer ja, die acht- undzwanzigjährige Frau ist noch schöner, al» e« dar achtzehnjährige Mädchen gewesen, wenn auch von ktUfll5nem Reiz, cer nur zu tief bewegt. Die kleine ' Figur erscheint noch zierlicher al« ftüher, da« _.. Sesichtchen ist bleich, aber er hat an Ausdruck ge- Wonnen und die Augen schauen noch größer und glänzender in dar Leben hinau«, aber es scheint, Thränen geben ihnen ihren feuchten Schimmer, knn es liegt etwas wie tiefe«, grenzenlose« Weh «der dieser ganzen mädchenhaften Erscheinung: Wie en), st Schmerz sehen die blauen Augen und wie im

* Schmerz zuckt e« auch um die Lippen.

Deutsches Reich.

* Aertt», 18 Nov (Tagesbericht.) Geste:» «achte Se. Majestät der Kaiser mit sei»er Ge­wählt» eixe gemeinsame Ausfah t. Heute Vormittag hörte der Moxarch zunächst dex Vortrag des Chef» de» CivilkabixetS n»d sodann Marine - Vorträge. Später speiste Se. Majestät im Kreise der Offiziere des Regime»ts der Garde-du Korp». 8m 25. d. M. wird der Kaiser ix Barby beim Amisrath v. Dietze zur Jagd weilex. Ix derselbex Woche, em 28. November, gedenkt der Monarch auch wieder nach Neugotterslebex zu fahren, nm dort Tag» daraus beim Schloßhauptrnaux v. AlvexSlcbeu zu jagen. Der New-YorkerHerold' erfährt aus Petersburg, daß der Brief des Zarex, welchex der Großfürst Wladimir uxferem Kaiser überbrachte, den Vorschlag enthält, daß Rußland Frankreich und Deutschland fich zu einer gemeinsamen Aktion gegen England ver­binden sollten, falls dieses auf einer Zerstückelung der Türkei bestehen sollte. (??) Kaiserin nehmen, Grethe war immer noch trotz ihrer fürst- iichen Umgebung da« kleine B-er Rathstöchterlein, das nie ein Gefühl von Geduldetsein los werden konnte, wenn sie sich in einem Gesellschaftskreise sah, zu dem ihr doch nur der beinahe sprichwörtlich gewordene Reichthum ihre» Gatten Zutritt verschaffte. ..

Grethe kannte überhaupt nur eine Freude, nur ein Vergnügen und da« war, wenn ihr Augustin einmal gestattete, die Ihren in B. zu besuchen er begleitete sie jedoch nie, anfangs entgegen ihren Bitten später verschwendete sie dieserhalb kein Wort mehr an ihn, ja, e« war ihr im Grunde genommen recht angenehm, daß sie allein reisen konnte wie ihr Gatte jetzt war der rechte echte hochmüthige Geldprotze, paßte er auch nicht mehr in ihre schlichte Heimath, in der fich übrigen« auch Viele» verändert hatte, wenn sie sie auch immer noch in dem kleinen Hänichen in der Vorstadt zu uchen hattet der Vater hatte sich penfioniren lassen und ging jetzt ganz in feiner Blumenpflege auf, die Mutter war alt geworden und der Kinder- hei» um sie herum aureinandergesprengt.

Hermann, der älteste, hatte wirklich Jura studirt und war vor Kurzem als Kreisrichter in einer kleinen Stadt an der Oder angestellt worden. Ferdinand, der Theologe, war noch Candidat in einem vornehmen Hause eine Pfarre hatte sich noch nicht für ihn gefunben, und Hänschen, an« dem mit der Zett ein recht langer Hans geworden, wollte auch schon in nächster Zett fein Abiturienten- kamen machen, er gedachte, das Baufach zu studiren.

Die drei jüngeren Schwestern hatten sich ver- heirathet jedoch Alle, trotzdem sie sich zu wirklichen Schönheiten entwickelt, kaum stande^emäßeParthien emacht. Die Aelteste heirathete einen Postsekretär, ie Zweite einen Bankbeamten und dir Dritte

l * (Militärstrafprozeß'Ordnung.) Box Krise», die anläßlich der Refo m der Militärstraf. : Prozeßordxuxg im Staatsministeilum drohen, weiß : derHann. Cour.' zu wilden. Das Blatt meint, Herr v. Kötter, der Minister de? Innern. sei an« der nächsten Umgebung des Kaisers der Harptgegner der . Einführung des öffentlichen Verfahrens im Militär- strafprozeß, weil er befürchte, daß eix öffentliche» V-rfahrex der Sozialdemokratie Woffer auf die Mühle ' liefern köxutt. Sollt' es Herr- v. Köller gelinge», ! mit feixet von hohen Militärs unterstützten An- schannxg beim Kaiser durchzudringe», so wäre eixe Ministerkrise wahrscheinlich, da der KriegSwinister und mit ihm wohl auch der Reichskanzler nm Enthebung rox ihr ex Aemtern bitten würden. Vorläufig bestehe jcdoch »och die Hoffnung, daß fich die Einrichtung ständiger Gerichtshöfe mit Berufungsinstanz ix jeder Garnison und die Mündlichkeit uxb Oefftntlichkit le» Verfahrens werde ei möglichen lasse». Die Oiffentlichkeit dürfte nur auf Antrag durch Spruch des Gerichtshofes ausgeschlossen werden. Heber die Frage her Militärstrafpiozeß Reform und über die Thäligkeit des KriegSwixister» bei derselben find viele indiskrete Mittheilungen, die zum Theil aller­dings auf Mißverständuiff n beruhten, ix die Oefsint- lichkett getragen worden. DerHarn Cour.' ist in der Lage, »itzutheile», daß eine Disz-plinsr- Hxtersnchung im Gange ist, um festzustellen, woher jene Enthüllungen kommen, uxb allem Anscheine »ach dürste diese Untersuchung nicht ergebxißloS verlaufen.

* (Eine deutsche Kolonie ix Polen.) Die deutsche Laxdbaxk hat die Herrschaft Krabowo, eine 35000 Hektar große Besitzung, nm den Preis von 2400 000 Mk. angekauft. Krabowo liegt ix einer stockpolxischex Gegend unweit der rnsfisch-n Grenze und ein reicher polnischer Magnat hatte die Abficht gehabt, sie zn erwerbe«. Nachdem in» die Herrschaft in den Besitz der Landbauk gekommen ist, kann ste als dem polnische» Einfluß entzogen gelten. Es e.scheint weiter die Annahme berechtigt, daß sich die Landbank mit dem Plane trägt, ans dem Be« fitzthum eine große, geschloffere d-Nische Kolonie zn gründen, eine Unternehmung, die bedeutende nationale u»b wirthschastliche Vortheile verspricht.

* Ariedrichrrn-, 18. Nov. (Das Befinden des Fürsten Bismarck) läßt im Allgemeine» »ich» zu wünschen jübrig. Die anhaltend liebe Witterung erlaubt dem Fürste» täglich seine gewohnten Spaziergänge und -Fahrten. Wenn jetzt auch weniger Fremde im Sachsexwalde znm Besuch fich eixfixdex. Gründe, welche sie an den Altar geführt, bedrückten ie immer noch e» gingen bei dieser Art, Hau» holten, Unsummen verloren, hatte er nur leichtfertig mit der Achsel gezuckt:Kind, Du kannst nun ein- mal nie da« atme Beamtentöchterlein verleugnen. Gewöhne Dich doch endlich daran, daß Du al» meine Gattin nicht bei jeder Ausgabe zu rechnen brauchst, Du bist jetzt die Frau eines reichen Manne»; vergiß da« nicht, mamie.*

aber, Augustin, ein Brunnen läßt sich au«- chöpfen! Du müßtest ein Krösus sein, wenn Dich der Lvxu«, den wir treiben, die Hebervortheilungen all Derer, die uns dienfibar find, nickt schließlich ruiniren sollten.'

Da war er heftig aufgefahren und sie hatte den heiteren, lebensfrohen, leichtsinnigen Mann in einem Zorn und in einer Rücksichtslosigkeit gesehen, die rhr für immer den Mund schloß, innerlich aber war sie darum in nicht geringer Sorge. Eine Festivität folgte der anderen, Diner», Souper» und Dejeuners wurden in ihrem Hause veranstaltet, bei >enen sie nicht einmal die Zahl der Gänge zu be- iimmen hatte und welche die theuersten Weine, den köstlichsten Champagner in Strömen fließen sahen.

(Fortsetzung folgt.)

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Wöchentliche Beilagen: Knisblatt für die Kreise Mardnrg nnd Kirchhain «cöäS..** ?!Jllnstrirtes Sonntagsblatt,

»L-iuL'.- «ÄKL Mütwoch, M November 1895. ÄÄÄÄÄSÄ $ 8

Ja, unsere liebe, kleine Freundin war nicht Aücklich geworden sie büßte e« bitter, nur aus lierek Trotz und beleidigtem Mädchenstolz in eine Lebensphase betreten zu sein, die doch so viel ernsthafte« Neber- legen erfordert, bereute e« schwer, ohne Liebe und auch ohne Achtung geheirathet zu haben, ttotz der Pracht und be« Glanze« um sie herum und der »or nehmen Gesellschaftskreise, in die Augustin sich .^Zutritt zu verschaffen gewußt hatte und sie nun aslW duch einführte. Aber wenn er seine höchste Be- ibex.k ttiedigung darin fand, diese oder jene gräflich- cd. [» Amilie an seiner Tafel zu sehm mit Baron X m seiner prächtigen Equipage spazierm zu fahren oder einen kleinen Ausflug zu Pferde zu unter«

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1.

Wir stehe» vor dem Ende ei»eS KirchesjahreS. Der vorletzte Mittwoch deffelben ist durch Heber» eixkommex für die überwiegende Mehrzahl der nord deutschen Staaten zum gemeinsamen Buß. und Bettage bestimmt wordex, ax dessen Feier die Ar gehörige» beider Koxfesfioxex i» Eintracht theilxehmex. Alle, die wir u»8 bewußt sind, Angehörigen einer christ­liche» Staates zn feix, einer Staates, der auch die weltliche Rechtsordnung aus die Grundjäulex christlicher Rechtsanschauung und göttlichen Rechtes gestellt hat lcht. L begehe» diesiu Feiertag als einen kirchliche» und ____(W nationale» zugleich. Da treten uns die Nöthe uuserS tin Lölkes besonders lebhaft vor die Seele, da beschäftigt ♦VI uns die Frage, wie ihuen abzuhelse» sei, vor alle» stufe» i «der».

Die Glocken, die deu Bußtag einläute», find ebenso die Weckstimmen wie das Echo des Sollt» («8 gewisse»-, das am Bußtage wieder aufwachen sott von seiner Betäubung, damit alle Stände fich der Schäden bewußt werden, an denen unser Volk krankt. Aus jedem Gebiete des öffentlichen Lebens, in Politik bann l wed Industrie, in Wissenschaft und Kunst begegne» DO M vir der siechen Begierde, der zügellose» Weltlust, -- dem fleischliche» Sin». I» de» Häusern ist Zucht . Dejl und Sitte vielfach gelockert; die Jugend geräth in zum a immer größere Gefahr, zu verwildern; Gottes teugnung "" __ und flflichtvergeffenheit, sittliche Rohheit und rück- fte frei.| fichtSlose Heberhebnxg gehen Hand in Hand. Dazu 6miN|Iorawt W°S eiMe große Gefammtschuld, die wie ein I Bann auf dem Gewissen der Nation liegt, Unferm ----r Volke geht die Einheit des Geistes mehr und mehr

der verloren. Zersplitterung und Zerspaltung, Verein zelung und Sonderung, das sind die Zeichen der "t. Der alte deutsche Erbfeind, die innere Zrr rissexheit und Zerfahrenheit, erhebt fich wieder unter uns, ei» Jeder steht auf feine» Weg, wie die Schrift sagt, der Geist der Rechthaberei, das ist die faule Wurzel, welche die Früchte: Zwietracht u»d Partei- gezänk bringt.

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