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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

XXX. Jahrg.

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), 1 60,

sch in Sehnsucht nach feinet Pflegemutter und in

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die eilige Reise durch Italien bis Neapel, wo der

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tex zu-

i möglichst belastenden Aussagen gegen ihren Vater

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Brief.

SOI 1/1

Er kam nicht dar», den begonnenen Satz |u be­

ibrauch i neues

itürliche ibranut,

gorrento von einer Meeresklippe in die Tiefe stürzte.

DaS war 1885. Ter Marquis verheimlichte kn Behörden den jähen Tod Meualdok, angeblich

kürzlich seine Dienstwohrung rexcviren ließ. Was igrsf Höchberg aubetkifft, so glauben wir @ru?b zur Anrahme zu haben, dcß er sich keineswegs danach sehnt, Minister zu werden.* (Der Zweifel, den wir bei Wiedergabe an der Richtigkeit der Meldurg aus Pracher, wird durch diese Mit« ihtilungeu durchaus gerechtfertigt. Die Red) DerReichssnzeiger* meldet jetzt amilich die Er Nennung des Legationsraths v. Schuckmann zum Generalkonsul in Kapstadt und de? Oberstaatsanwalts R a s si g a - Colmar zu« Unterstaatssekretär für Elsatz- Lothringen. Zur Linderung der Roth der Weber im Eulengebirge hat der Kaiser bekanntlich aus feitet Schatulle Geldmittel zur Verfügung ge­stellt. Wie nun aus einem Schreib-u des König!. LeggemeifterS Fraukenberg in Reinerz an den Weber KliugSberg in SteinfeiferSdoif hervorgeht, können Sozialdemokraten einet Unterstützung aus obigen Mitteln, der bestehenden Instruktion gemäß, nicht als würdig bezeichnet werden. -- Da» Organ der Anarchisten,Der Sozialist*, ist heute Morgen, noch b vor ei« Exmplar verausgabt werden konnte, durch die Berliner politische Polizei wegen eines anf- reizenden Artikels beschlagnahmt worden.

* (K o x f er en z) Die Konferenz über die Reviston bi 8 Alters und JnvaliditättgesetzeS hat die Spezial- berathvug ihrer Borlagex beendet und ist in die Be> rathung de» Er twurfS de» P äfidente« vr. Bödicker iingetreten. In diesem Entwürfe find folgende Punkte aLsgesührt: Rentenverstcherung, Angliederung der Kraukenv rficherukg an die Lltetsoerficherung, Be> ststigung der viel geschmähte» Beitragsmarken, Herab­minderung der Küpitalsansammlung, Konzentration der Verwaltung, Abrechnung unter den Anstalten, Milderung bet Zahl der Vorstände, Schiedsgericht?, Vertrauensmänner, Vereinfachung des Verfahren» und damit, was dir Hauptsache ist, Minderung der Ber waltungi kosten, die bis jetzt fast dieselbe Höhe erreichen, wie die zur Auszahlung gelange» den Verficherungkgelder

* (HilfSlehrerwese» an Lehrer- Se m 1 x a r e rr.) An den Lehrerseminaren hatte sich schon seit längerer Zett das HilfSlehrerwesen in einem Umfange entwickelt, der zu de» lebhafteste» Klagen Axlaß gab. Die Mißstände wurden bei den Etats berathnngen im preußischen Abgeordnetenhanfe wieder, holt zur Sprache gebracht. Kultusminister Boffe erkannte diese seinerseits vollständig an und erklärte, daß er darauf Bedacht nehmen würde, sie nach Mög- lichktit abzustellex. Er setzte sich dazu mit dem Finanz. Minister ix'S Benehmen, oud man vereinbarte, die Abhllfe derart eintreten zu lasten, daß die oiSherigen

SsmtwinÄichrr Äebtitent: Friedrich Solbatzky ta Mxrpxrq.

GvrrchftÄndrn bet Redaktion: 10 11 W SorstitrtsB

zu bestimme» geiuchr. Aber nicht sowohl die hierbei enthüllte» Umtriebe des Abbe, nicht sowohl die Um stände, welche für die Möglich! it eine» Selbstmord» de» jungen überreizten Menaldo sprachen, brachten den Umschwung bet Stimmung hervor, al» vielmehr der von der Vertheidigung ausgenrtzte Schein, daß Abbö Rossolct ein preußischer Spiox sei, weil er dem Elsaß entstammt nnd sich wiederholt gering schätzig über den Niedergang ter fronzöst chen Nation gegenüber dir deutsche» geäußert hatte.

Das ist der Punkt, der dem Prozeß Nayve ein Interesse auch für uns verleiht. Ei» langwieriger Mordprozeß endigt nicht nur mit Freisprechung sondern auch mit eitern Sturme patriotischer Ent rüstung, die nicht dem abstoßenden Sittenbilde, u'cht einem verdächtigen, vielleicht schurkischen Zeugen, sonder» demim Jesuitengewande umherschleicheuden preußische» Spion* gilt. Monsieur Chauvin mit seiner Prahlerei und seiner kindischen Angst vor Berräihern* scheint wie in Part» so aach in Bourges und im ganzen französischen Volke zu Hausen. Das ist dir Lehre diese» Motdprozesse» für un».

i »fwachsen,* und als ich ihn erstaunt ansah, wrerkte ich plötzlich, wie eine seltsame Veränderung

1L4W 993/1 115

Bme Pflegerin in Orleans Alles aufbot, um über k» Schicksal MenaldoS, an beffes Tod sie nicht laubte, Näheres zu erfahren. Erst^uach 9 Jahren ligte die Marquise ihre» Man» bei der Staats« »waltschaft wegen Mordes an.

Asziig« Nimmt Mtq«8«r di« Expsoition diese» Blatt«, di« 8üm»uctn=äta:e«4' von Haasensteiu ». Vogler tu Araukfntt a. M., Caff«l, Magdeburg und Men; Rudolf Most« in Frankfurt a. M., Berlin, München «. Köln; G. L Daxb« x. E». h ^-rsnifsrt ». TL Berlin Hannover, Baris

Ein französischer Prozeß.

» In der f'arzöstschkn Stadt Bourges wurde zrzlich vor dem Schaucgericht ei« Mor' Prozeß ver­edelt, der über die Grenze» Frankreichs hinaus Mr Spannung erregte. Die Verhandlungen boten ejx widerwärtiges Sittenbild bar. Die Tochter eines nichen EmporkömmlmgS hatte sich als jarg-S Mädchen MüNge», ihr ur ehelicher Sohn war nach Orleans H einer armen Schneidert« unter falschem Namen d Pflege gegeben worden. Durch eine« Heiraths- v-rmittler bekam die junge Mutter den Spiößling chies in Vermögens verfall gerathenes alten Adels- zeschlechtes, den Marquis de Neyve, zum Marne. Der Marquis wußte um die Schande seiner Frau, iie sich viele Jahre lang kaum um ihr uueheliches Kid kümmerte. Der junge Menaldo so war ber ogeecmmene Name des Kindes wurde im Alter M 13 Jahren feiner treuen Pflegerin entrisse« und keine geistliche Erziehungsanstalt gethau, wo er

festlich servirt, al» Grethe die Thür öffnete, und wie damals saß der alte Herr auch heute auf dem Sofa und winkte ihr ein freundlicher Willkommen zu nur Frau Ursula war nicht mit ihr einge­treten, sie bereitete noch den Kaffee in der Küche, wie immer ohne die Hilfe der Magd und so waren die Beiden vorerst ganz ungestört. Grethchen hatte rasch Hut und Umhang abgenommen und saß neben dem alten Herrn auf dem Sofa, wie sie es al» kleine» Mädchen gethan, so lehnte sie auch jetzt das dunkle Köpfchen an die eingesunkene Brust der Gelehrten.

Nun, Grethchen?' fragte der Direktor und streichelte dar heiße Gesichtchen seiner Freundin, war giebi'r denn heute? Muß Dir sagen, mein Liebling, Dein Briefchen hat mich ordentlich in Schrecken versetzt e» liegt da etwa» zwischen den Zeilen, war mir förmlich das Herz zusammen krampfte ich hatte eben etwa» Andere» er­wartet!'

O, Onkel, lieber Onkel l'

Da« junge Mädchen wußte gmau, war der alte Herr mtt diesemAnderen' meinte.Er sollte nicht sein,' setzte sie dann hinzu und al» der Direktor im höchsten Erstauum auffuhr, schüttete sie unumwunden, freilich nur zu oft durch heiße Thränen unterbrochen, all' ihr Leid aur dem be- drückten Herzen in seine treue Seele; auch ver» schwieg sie ihm nicht, was sie auf dem Wege von den Fremden erlauscht.

Aber da» kommt mir ja Alle» im höchsten Grade unerwartet,' sagte der alte Herr, da er feit seinem letzten Besuch im Stenson'schen Hause nichts von den Freunden vernommen und dann setzte er vorwurfsvoll hinzu:Grethchen, Kind, Du hast

h Life.

l. 4,-

1.4,

Margarethe.

Original-Roman von M. Widdern.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

Darüber machen Sie sich keinen Kummer,' igte er da herbe,dar Kind wird nicht mutterlos

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enden ein leiser Schlei dicht hinter ihm machte ihn rasch umsehen und nun blickte er betroffen in ein wunderschönes, todtblaffe» Mäechenantlitz, deffen große blaue Augen mit Thränen gefüllt waren.

,Wa» ist Ihnen, gnädige» Fräulein?' fragte er in ritterlich liebenswürdiger Weise.

Sie wurde über und über rothO, o!' Margarethe war in grenzen loser Verlegenheit:Ich habe mich nur an einen Stein gestoßen,' brachte sie dann mühsam hervor, dann verneigte sie sich leicht und suchte so schnell al» möglich au» dem Gesichtskreis der beiden fremden Herrn zu kommen sie war ja auch am Ziel: da» alte, ehrwürdige Gebäude, in dem man jetzt die vornehmere männ­liche Jugend unterrichtete, lag vor ihr und schnell athmend eilte sie Über den Hof.

Die Hausthür, durch welche sie zu dem Pathen gelangte, stand weit offen und nun in den kühlen gewölbten Korridor tretend, drückte sie beide Hände auf da» hochschlagende Herz:

O, mein Gott, mein Gott er liebt mich doch und er hat noch mit keinem Gedanken daran gedacht, sich von mir zu wenden o, ich habe ihm furchtbar unrecht gethan und darüber auch mein eigene» Glück zerstört!' Und den heißen Kopf an da» Treppengeländer drückend, an dem sie stand, flüsterte sie »eiter:Es war auch nicht Eifersucht auf diesen Augustin, wa» ihn dazu vermochte, gegen feine erste Gattin so hart und streng aufzutreten sie hat ihn in anderer Weise thatsächlich betrogen' Sie schluchzte leise auf und Minuten vergingen, ehe sie sich so weit gefaßt hatte, um die Treppen hinauf steigen zu können.

Ganz wie an dem Geburzrtrge der Direktor», so war auch heute der Kaffeettsch im Wohnzimmer

Deutsches Reich.

* Verkitt, 8. Novbr. (Tagesbericht.) Der Kaiser ist gestern Ab nd gegen 7 Uhr im besten Wohlsein in Piesdorf eixgetroffes. Heute jagte Se Majestät und trat Abend» die Rückreise an. Die An­kunft auf der Wildpa, kstation C;folgte Nachts. Ter Monarch hat zngesagt, der Einweihung des Kyffhäuser- Denkmal» beizuwohnen. Die Kaiserin begrüßte heute ihre in Berlin eiugetroffene Matter auf dem Bahnhofe und begab sich mit derselbe« »ach de« Nene« Palais, nachdem sie zuvor der Soxder- aurstellung für Schulgesundheitspflege im Medizinischen Waarexhanse eine» Besuch abgestattet. Die beiden älteste» Söhne des Prinzen Albrecht vo» Preußen, die Prinzen Friedrich Heinrich und Joachim Albrecht, welche gegenwärtig die Universität zu Bonn besuche«, «erden im nächste» Früh jahr nach Potsdam überfiedel», um bei dem 1. Garde - Regiment z. F. Dienste zu thn». Herr von Hülse» deme»tirt heute imRheinische» Courier' die Nachricht von seiner bevorstehenden Er­nennung zum General- Jntendante» in Berlin. DaS genannte Blatt bemerkt hierzu:Daß Herr von Hülsen nach Berlin berufe» wird, la»» sich ja wohl im Laufe der Zeit ereigne«, vorerst steht dies jedoch nicht i« Aussicht. Hau»mtnister von Wedel aber denkt so wenig an seinen Rücktritt, daß er sich erst

. l Während der achttägigen Verhandlungen ber- M- eidigte sich der Marquis kaltblütig und geschickt, , 1 «erst unter häifigem Gelächter de» Publikum», das

ihm nur einen hartgesottenen Sünder sah. Diese i Stimmung änderte sich seit dem Auftreten der l iarquise, der junge» Söhre des Ehepaare» und l*ia- i te8 Erzieher», des Abbk Roffelot, al» Zeugen, ie Marquise machte den Eindruck einer beschränkten tin, die ganz unter dem Einfluffe des Abbö «, mit offelot stand. Dieser erschien als der geheime An- inner- ifter der Anklage, er hatte auch die beiden Söhne

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Hilfslehrer stelle» nach und nach, und zwar immer bei der Erledigung der einzelnen Stellen, in ordent­liche Lehrerstellen umgewandelt «erden sollten. DaS ist denn in einer ganzen Reihe von Fällen auch ge­schehen. Auf diese Weise hofft man im M^niAcrinm in nicht allzu langer Zeit das HilfSlehrerwesen be­seitigt und besser geordnete Zustände bei de» Lehrer- stille» herbeigesührt zu haben.

* (Militär-Strafprozeßordnung) Zur Frage über die Reform der Militär Strafprozeßorb- »nrg schreibt derReichsanzeiger*:Zu dieser Ange- leginheil bringt derHann. Cour.' an» Berlin von zuverlässiger* Seite M ttheilnnge«, di? -ine derartige llnkenntniß des Sachverhalts betraten, daß die Quelle derselben al» eine unzuverlässige bezeichnet werde« muß. Die Angabe, der Kriegsminister habe wie bekannt* i« Reichstage eine Vorlage int Sinne der Oeffentlichkeit de» Militär-Sttafprozeffe» in Aussicht gestellt, ist absolut falsch. Der Kriegs- Minister hat sich im Reichstage mit keiner Silbe Üb« die Frage ber Oeffentlichkeit geäußert. Bon einer Frage über Abänderung be» MilitärstrasgesktzbucheS ist überhaupt nicht die Rebe gewesen. Die Verhand­lungen über bie Militär - Str ^Prozeßordnung habe« im Staatsministerium stets im Beisein des Kriegs­ministers stattgi fanden und find im Wesentlichen abgeschlossen Was über be« Verlauf derselben im Hann. Cour.* erzählt wird, ist thatsächlich unrichtig, wie auch die Angabe über au Allerhöchster Stelle bereits getroffene prinzipielle Entscheidungkn.*

* (Marine.) Von einer Verstärkung der Krcuzerdivisio» war i« einigen Blätter die Rede. Nach derPost* trifft die Meldung nicht zu, viel­mehr wird die Division aus der bisherige» Höhe er­halten. Tie Zusammenz'ehuug der gescmmten Kreuzer- diviston in den Gewässern vor Swatau hat jetzt stattgefuuden. Die Vereinigung soll indessen nur eine vorübergehende sein, 6a Kontreadmiral Hoffmann «ach längerer Abwesenheit de» GessWaders die Flagge möglichst gleichzeitig in verschiedene« chinesi­schen Häfen zu zeigen gedenkt.

* (Arzneitaxe.) Der Entwurf einer Reichs- Arzneitoxe, der besonder» einige Aendeiungen in den Grundsätzen für die Ausstellung der Arbeitspreise ent­hält, wird j Z. int preußischen Kultusministerium bearbeitet. Hoffentlich ist das Ergekniß der Arbeit eine Herabsetzung der hohen Arzueipreise, die im Interesse Tausender zu wünschen wäre.

* (Lehrerbesoldungsgesetz.) EinFreund' desB. T.* will mit dem Kultusminister Boffe eine Unterredung gehabt und der Minister soll dabei u. A.

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Dich furchtbar Übereilt freilich, Deine Ettern drangen auch in Dich sie kennen Herder eben nicht, wie ich ihn kenne.'

Herd« ist ein groß angelegter Charakter und wenn ich auch zugeben muß, sein düstere» Wesen scheint wenig zu Deiner sonnigen Art zu paffen, so habe ich mir doch bei reiflicher Ueberlegung ge­sagt, seitdem ich wußte, er warb wirklich um Deine Hand: Die erste Ehe, über die Dir nun so Gravirendes zugegangen, trägt die ganze Schuld an seinem veränderten Wesen und wenn erst mein Grethchen ganz an seiner Seite und ihr liebe» herzige» Lachen sein Haus belebt, so wird er auch vergessen lernen und zu dem werden, war er vor feiner ersten Heirath war zu dem liebenswürdigsten Menschen meine ich, den ich je gekannt, trotzdem er auch in feinen Jünglingsjahren schon von außer- ordentlichem Ernste war.'

Onkel, mach' mir das Herz nicht noch schwere al» es ohnedies schon ist- Nach dem, was ich heut gehört, bereue ich ja so bitter, wa» ich gethan, und möchte Jahre meine» Leben» darum hingeben, wenn ich den unglückseligen Schritt rückgängig machen könnte.'

Der alte Herr blickte ernst und forschend in bas erregte Gesichtchen:Grethchen, und steht da» auch fest in Dir? Ich muß Dir gestehen, Kind ich bin ein wenig wankend geworden in dem Ver­trauen, da» ich bisher in Deine Beschlüsse setzte ich will Dich damit durchaus nicht schelten, weßhalb dachte ich mir meinen Liebling als einen Charakter," während er doch nur ist wie alle Anderen Frauen, bas heißt, eine Natur, die sich vollständig von ihren jeweiligen Bestimmungen beherrschen läßt.'

(Fortsetzung folgt )

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t nichts verdankt, als ihr Leben'

Während der Dauer mehrerer Sekunden schritten ie beiden Herren dann neben einander her, h«nach bet sagte der Major:Nun, ich wünsche ihm Glück I Beifi Gott, der arme Mensch hat es verdient und es Schicksal ist ihm wirklich ein Aequivalent huldig.' Und nach einer kurzen Pause setzte er »sch hinzu:Und Sie meinen, er heirathet auch telmal aus Neigung?'

Ganz ohne alle Frage ich möchte sogar be. tupten, er liebt seine künftige Gattin, mit der er ch, wie er mir gestern vor vierzehn Tagen sagte

ftiibe auf ei«e« in Begleitung be» Marquis unter- ® 0ttt «»menen Spaziergänge zwisch n Kastcllamare und

luftige Gattin ist ein so edle», reines und liebe« »lles junges Wesen, daß ich überzeugt bin, einer Kleinen wird sie die beste Mutter sein, eine tl bessere, als es die Frau ihr gewesen wäre, der

M regier, feine rechte Mutter k r»en zu (er«en, ber zehrte. Der Marquis «ah« schließlich den jungen "**""1 Äeialdo ans der Erjiehu»gsanstalt, «achte mit ihm

ganz recht, ich besuchte ihn auf der Heimreise an dem Freitag-Morgen), in diesen Tagen öffentlich I verloben gedenkt, jedenfalls tief« und inniger K vH, als feiner Zeit diese schöne Harte», und ohne toi»/« i Ile Frage kann seine Auserwählte stolz auf diese

Sehe fein . -

102 Gr frttn ttlAf heut, bett fr a Annetten tu be»

I feine» -

efcösad Ril sonst die Schande seiner Frcn au's Tageslicht [3583 pkommeu wäre. Die Marquise beruhigte sich i» .sie» Glauben a« eisen Unglücke fall, während die

Erscheint täglich «xfrx ex »cfiiia «ch ®i«> es»

Bewdnim. O»«»L«!->S,xx««tS-Vr«S 6«i der Saw UFlAtVUtd«

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»j«). Ul' Sonntag, 10 November 1895

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Uch feine Züge ging.Ich werde mich zum oeiten Mal vermäll n,' sagte er und auch seine Stimme klang ganz Anders der eigentlich etallische Ton hatte sich verlorenund meine