Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Au.r M iSnla8: ruAltl to ’*• Jllustrirtes Sonntagsblutt. &rangpre^ftunbenbabtrU9t'eiattion: 10—H°W Vormittag».
JK 262
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Marburg,
Donnerstag, 7. November 1895.
An,eigen nimmt entgegen die Expedition dieser Blatter, sowie die Annoncen - Bureaux von Haasenstein u. Vegler in Frankfurt -. M„ Lasse!, Magdeburg und Wien; Rudolf Mosse in Frankfurt a. M., Berlin, München u. Köln; S. L Daube u. Co. in Frankfurt a. M., Berlin Hannover, Pari».
XXX. Jahrg.
•SSSSSBESSSSSS^SSSBBUB
Zweites Blatt.
Pstege- und Stiefkinder.
Wer 6o* ux8 freute sich Nicht, wem, ei* arme», verlassens Ktad ei*e Mutter, feixe Heimath wieder, gefaxbe* hat? Wer, Hex* er «ueigexnützig und treu die Pflegeelter* für d-ffelbe sorge* steht, riefe xicht im Herzen dem Stabe zu: »Danke e» ih*e»l'
Wie mag e» aber uur komme*, daß wir fo oft, wex* vir ge*a« hixblickeu, diese Sinder, die doch am »eiste* da*ke* sollte*, oh*e lebhaftes Gefühl für die empfaugexe Wohlthat sehe*, daß sie so gefühlloS-kalt dastehe*, statt de* Loh« warmer, vertra«e*der Liebe für fo viel Güte zu gebe»? Zwischen den muth willige«, fröhliche* Kinder* deS Hause», wie erscheint fo oft der klein Pflegling gleich der farblosen und duftlosen »lüthe, die stille, mit znsammeugepreßten Blättche* tat Schatten steht, während der glänzend entfaltete Flor de» Garten» mit Sonnenstrahlen und leichten Winden spielt. Sollte fich ein verderblicher Wurm in den Blüthenkelch geschlichen habe»? Woher au» so jungem Gemüth jene Ae»ßer«*g der Bitterkeit?
Ist wohl nicht da» die richtige Antwort auf diese und ähnliche Fragen: Die Entwickelung de» Pflege- kiude» ist keine erfreuliche, weil fie keine naturgemäße ist, well die Liebe der Pflegeeltern, selbst der edleren, in der Regel xur eine opfernde sein kan», nur al» Opfer da» darzubrixgen vermag, «a» i« volle« Ueberfluß, ohne Maß und Bewußtsei*, der natür liche* Elternliebe entströmt.
Sehe »an doch die rechte Mutter an, wie sie der Eigenthümlichkeit ihre» Kinde» die richtige Nahrung zu geben weiß, wie verstanden, wie geschätzt die In »ividualität defielbe* bei ihr ist, wie fie dabei immer nur fich selber i* ihrem Kinde zu diene* scheint, ob fie sich auch gauz ihm dahinopfere, wie weder fie selbst, noch da» «i*d e» je gewahre», daß fie fich geopfert.
Sehr, wie da» Kind i» grenzenlosem Bertraue» fich aus volle« Herzen sättigt a» der «»erschöpflichen Quelle, wie es zu seiner Mutter als zu seiner Bor- s-hung aufblickt und Wie an eine Allwissende und Allmächtige fich mit all seinem Begehr an fie wendet! Wer fordert Dank vo» ihm? Daß eS ißt, daß es genießt, daß e» fich freut, da» ist fei» Dank.
Zwar von jener Fülle der Liebesgabe» trug deine Güte, deine Pflicht, du Pflegemutter, vielleicht ein reichliches Theil, ein gewußtes, absichtliches, gemessenes Theil; vielleicht auch war i« deinen Gabe» Vieles fremd für die Familienindividualität, welche die kleine Seele mit der Geburt geerbt. Und sein arme» Herz konnte doch nicht satt werden »nd sich nähre» an weniger, al» der ganzen Fülle wirklicher Elternliebe^ al» der geistige» Muttermilch der verwaudtereu Natur I So darbte e» inmitten deiner reichlichen Liebesgabe».
U»d entbehrte den» ein Pflegekind nur etwas i» seinen Pflegeelter»? Blickt doch auf die Dienenden, auf die Befremldete» de» Hause», ob nicht unwill kürlich «nd ohne daß es ihnen zum Borwmf gemacht werden dürfte, stet» ihr größere» Jsteresse de» rechte» Kinder» de» Hanse», de»en, die de» Elter» die »ächsteu find, gehöre? Ob eS xicht immer nur der zweite »lick ist, welcher auf den kleinen Pflegling fällt, die zweite Sorge, welche man ihm widmet? Oder, wo al» Ausnahme da» Pflegekind fich vo» einem Einzelnen vorzugsweise beachtet, geliebt, meistens aus Mitleid geliebt steht, findet e» da wohl teuere Befreiung in verständiger Liebe? Steiger» falsche» Angehen ix seine Gefühle und einsichtsloses Verziehe» »icht in de» meisten Fälle» »ur »och »ehr seine Unklarheit und Weh?
Da» Pflegekind macht schon Erfahrungen iu el»em Alter, wo da» rechte Kind »och nicht» erfuhr, al» Liebe; Mißtraue» schärft jeuem de» Blick, wo diese» »och alle» Mensche» traut und wenige bemtheilt. Tie meisten Pflegekinder bleibe» leicht verletzlich, nnd ma»che ihrer zu früh geweckte« Urtheile pflege« später «och al» Vormtheile an de» Erwachse»e» hafte» ,« bleiben. ,
Ferne sei e», durch da» Gesagte de« großen Werth der pflegeelterliche» LiebeSthat extwerthe», oder Pflege- eitern zu schwächlicher Nachsicht gege» ihre Pfleg- liege verleite* zu wollen. Im Gegeutheil, möge* sie da» Bewußtsei* ihrer Pflicht und der e*dlich
siegende* Kraft de» Gute* nie verlasse»; möge sie dem Pflegling gleich de» eigenen Kindern fest und stark mit Forderungen der Sittlichkeit euigegentteien, die dieser zwar vielleicht erst im spätere» L;be», daun aber auch gewiß ihnen danke» wird.
Zu gleicher Zeit aber erfahre da» Stab Gerechtigkeit für sei» Fühlen. Fordert dem Armen xicht läxger Dank ab! Belastet e» xicht mit eurem Weh über seine Hrrzlostgkeit, »icht mit «en» auch noch so leisem Vorwurfe de» Undank». Seid gerecht genug, nie sei» Dürste» »ach Liebe Neid zu neunen, auch dann, «en» e», indem e» da», was e» selbst entbehrt, andere genieß?» sieht, seine verletzte Empfindung fich und euch ver berge» möchte und deßhalb vielleicht verfrühte Gefühle de» Stolzes zu Hilfe ruft, welche die Natur für die Würde des reife» Me»fcheu geordnet, die aber dem Kinde schädliche Unnatur find.
Liebt da» Kind »ur um so tauiger und treuer, je sprachloser e» vor euch dasteht, zeigt es ihm, daß ihr da» Leid seine» Leben» begreift, indem ihr ihm sei» Fühle» »icht verdenkt, ihm deßhalb nicht mißtraut, sonder« »ur «m so wärmer ihm «ahe tretet.
Sagt ihm, wenn es reif genug ist, daß alle Verhältnisse, in denen ein herbe» Schicksal die Ordnung der Natur zerbrach, Erkrankungen der natürlichen Gefühle zur Folge haben,. daß sie aber zugleich die Wege sind, die Erziehung und Ent- Wickelung de« Menschen auf eine höhere Stufe zu heben, daß fie mit den höchsten sittlichen Forderungen an den Menschen hinantreten. Mühelos opfert die natürliche Liebe; sie braucht, um aurzuharren, nur sich selbst zu genügen. Der Mensch sollte aber die reine Liebe zum Guten um de» Guten selbst willen bewähren, er sollte Selbstverleugnung und willige Entsagung auch da üben, wo keine Natur- stimrne in ihm spricht, wo die Liebe einen freudigen Widerhall sich nicht zu erwecken vermag und wo kein Lohn de» Danke», de» fröhlichen Gedeihen» da» Opfer leicht macht.
Wen« die Eltern nicht länger von den Pflegekinder» forderten, daß diese neben ihnen nicht» entbehren sollen, nicht mehr da» darbende Gefühl derselben ein undankbares nennten, wenn sie durch Begreifen ihrer Empfindungen zeigten, daß sie, was sie nicht heilen können, doch mit ihnen theilen wollen, vielleicht, daß dann auch die Pflege-, die Stiefkinder, indem fie die Empfindungrn ihrer eigenen Herzens verstehen lernten, ihnen ganz vertrauten, daß fie an diesem Vertrauen gesundeten, daß ihre versteckten Ansprüche sich wendeten in sittliche Forderungen an sich selbst, und daß so ihre schöne Bildung, ihre innige Liebe und ihr gesicherter Glück einst doch noch den Eltern reichen Dank darzubringen vermöchten.
Vermischtes.
(Gpmnasialmesse.) In Trier wurde al» Gymnafialmesse in der Dreifaltigkeitrkirche dar 1871 von der Familie gestiftete Jahrgedächtniß für Edgar Rogalla v. Bieberstein zum 25. Mal gehalten. Der Gymnastalchor sang da« Requiem für jenen «ackern Schüler der Anstalt, der, 15 Jahre alt, kurz vor dem Aussteigen zur Oberprima Anfang August 1870 die Schule verließ, als Avantageur beim Füsilier < Bataillon des 4. Garde- Grenadier-Regimentr „Königin' zu Koplenz eintrat, im Oktober schon mit nach Frankreich zog und 16 Jahre 2 Tage alt am 30. Oktober beim Sturm auf Le Bourget vor Paris von einer Kugel in's Herz gelt offen den Heldmtodt starb. Das An- denken an diesen „jüngsten Helden unserer Armee' bleibt vor allem am Gymnasium in Trier in Ehren. Eine Marmor - Gedenktafel in der Aula trägt die Lapidarinschrist: Edgar Rogallae a Bieberstein, discipulo probo, militi forti. Cecidit ad Parisios XVI annos et II oies natus III Cal Novembres MDCCCLXX (Dem Edgar Rogalla v. Bieberstein, dem braven SchÄer, dem tapfer» Krieger. Er fiel bei Pari» 16 Jahre 2 Tage alt am 30. Oktober 1870.) Ein Schülerstipendium ,v Bieberstein', ebenfalls von der Familie gestiftet, wird alljährlich am 30. Oktober einem Oberprimaner verliehen.
(Als Hüter der Jordaufurt ix Palästina) faxgirt ei« spekulativer Landsmann an» Sxesen. Professor W. H. Bogel, der im Frühjahr d. 3. al»
Theilnchmer an der Staigen'sche» Reisegesellschaft ans seiner Oriextreise auch einen Ausflug nach dem Todteu Meere uxterxahm, schreibt hierüber Folgende»: Bei der Annäherung an die Jordnnfurt bemerkten wir Zunahme der Vegetation. E» zeigten fich Laub- bäume, sogar Eschen und Pappeln. E» erklangen Singvögelstimmen, sogar von einer Nachtigall, ans de« Gebüsch. Plötzlich zeigte fich eine Art Schuppen, ganz in deutscher Art koxfiruirt, mit Tischen und Bänken darin, daneben eine kegelförmige Stroh- Hütte, aus der ein etwas zerlumpter Manu heraus- kroch und un» tu fließende« Deutsch begrüßte. Dar hatten wir hier ebenso wenig erwartet wie den Schuppen. Der Mann war in der That ein Deutscher aus Gnese», der freiwillig als Hüter der Jordau- furt für gilt, Ruhefitz wie Schutz vor der Sonne bietet und sogar — wie auf de« neuen See bei Berlin — für 2 Francs die Stunde Ruderboote zu vermietheu hat. Jordanwasser für junge Ehepaare giebt eS dagegen gratis. Mau kann fich denken, daß in der geschilderten Situation etwas wie Andacht beim Betteten der geweihten Ettecken nicht aufkommen kann.
(Ein Zukunftsbild.) Schauplatz: Eine Schulßube anno 1900. Lehrer (zu einem neu an gemeldeten Schüler): „Han», hast Dn einen Impfschein für Pocken?' - .3a, Herr Lehrer!' — .Bist Du gegen Eroup inokulirt?' — ,3a, Herr Lehrer!' — .Bist Du mtt Cholerabazillu» geimpft?' — ,3a, Herr Lehrer!' — Hast Du eine schriftliche Garantie, daß Du gegen Keuchhusten, Masern und Scharlach immunifirt bist?' — ,3a, Herr Lehrer!' — Hast Du Dein eigenes Trixkgefäß?" — ,3a, Herr Lehrer!' — .Gelobst Du, keine Schwämme mit Deine« Nachbar auszutauschen und niemals einen andern Griffel zu benutzen, als Deine» eigenen?' —,3a, Herr Lehrer!'—,Btst Du damit etaverstaude», daß wöchentlich einmal Deine Bücher mit Schwefel au»- geräuchert und Deine Kleider mit Chlorkalk besprengt werden?' — „3a, Herr Lehrer!' — „Hans, Du besitzest Alles, was die moderne Hygietae der Bakteriologen verlangt. 3etzt kannst Du über jenen Draht steigen, einen isolirte» Aluminiumfitz einnehmen und anfaxgen, Deine Rechenkrempel zu macheu.'
(Mit sechs Fingern an jeder Hand) wurde einem Schlächtermeister in Parchim ein Knabe geboren. Besonder» itterefsant ist dieser merkwürdige Fall dadurch, daß auch der »ater he» Kinde» mit sechs Fingern an einer Hand geboren worden ist, ebenso ein Bruder der Matter de» ersteren. Wie in den stüheren Fällen, so wurden auch jetzt wieder die übeiflüsfigen Finger auf operativem Wege von einem Arzte entfernt. Der kleine Weltbürger hatte 6aher schon am ersten Tage seines Daseins eine recht schmerzhafte Operation zu überstehe», die jedoch recht glücklich vo» Statte» gegange» ist, so daß er fich gegenwärtig ganz wohl befindet.
(Eine äußerst seltene Wette), welche die Versetzung eine» Beamten vom Orte zur Folge hatte, ist in Kelbra znm Austrag gebracht worden. Einige junge Leute unterhielten sich von de» Dra»gsale» der Einwohner von Pari« während der Belagerung im Jahre 1870. Hierbei äußerte der »ine, er könne fich nicht entschließen, eine Ratte zu essen. Sofort erbot fich ein junger Beamter zum Verspeise« einer ge bratene« Ratte, wie i» Pari» damals häufig geschehen. Die Wctte wurde angenommen und im Beisein seiner Freunde verzehrte der junge Mann len eigenartige« Brate«. Die vorgesetzte Behörde deS Beamten war mit solchem Welten nicht einverstanden «nd ließ ih» versetze«.
(Ei«e neue Methode der Hinrichtung.) Wir entnehmen der in Berlin erscheinende« «Zeitschr. für dir gef. Kohlensäure - Industrie' nachstehenden Vorschlag deS Chemiker» Dr. E. Luhmann über die „Verwendung der Kohlensäure zur Hinrichtung der zum Tode verurtheilten Verbrecher': Die Kohlen- säure, in reiner konzeutrirter Beschaffenheit einzeathmet, bewirkt durch den energische« Reiz auf die Nerve« de» Kehlkopfe» und der Lungen momentan eine krampfartige Lähmung und e» tritt unfehlbar unter Betäubung in schmerzloser Weise der Tod ei«. Die erforderliche* technische* Eiurichtn*ge* würde* wohl leicht zn treffe* sein.
Vom Büchermarkt»
— (Meisterwerke der Holzschueidekuns Soeben beginnt der 18. Jahrgang der Meisterwerke d Holzschneidekunst aus dem Gebiete der Architektur, Skulpt und Malerei zu erscheinen. Dieselben haben unter d künstlerischen Veröffentlichungen Deutschlands sich län, einen festen Platz, eine daheim wie auswärts gleich se geachtete Stellung errungen. Hervorgegangen aus d< doppelten Bestreben, die Schöpfungen bildender Kunst jet Art in vorzüglichen Nachbildungen in weiteste Kreise tragen und dabei dem gediegenen und vornehmen Holzschn gegenüber den mechanischen Vervielfältigungsweisen phot graphischer Technik sein altes Ansehen zu wahren, sind der gestellten Aufgabe nach beiden (Seiten hin mit gleich, Ernst nnd Eifer gerecht geworden. Frei von jeder Ei seitigkeit, haben sie neben der zeitgenössischen Kunst, i selbstverständlich die ausgedehnteste Berücksichtigung fai von Zeit zu Zeit auch hervorragende Werke vergangei Perioden in ihren Kreis gezogen, auf dem Gebiet modern Schaffens aber neben der nächstliegenden Malerei auch i Plastik und Architektur den ihr gebührenden Raum gewäl und hier wie dort nach Möglichkeit jede bemerkenswert künstlerische Richtung der Zeit zum Ausdruck gelang lassen. So ist eine von Jahr zu Jahr angewachse Sammlung von denkbar größter Mannigfaltigkeit der Di stellungen sowohl wie der künstlerischen Anschauungen ei standen, die in einer langen Reihe ansprechender, zum Th bedeutender Kunstschövfungen verschiedenster Art ein sta licher Stück künstlerischer Entwickelung widerspiegelt u auch dem, der größere Galerien und Ausstellungen n selten sieht, doch eine ständige Theilnahme am künstlerisch Leben ermöglicht. Der jetzt erscheinende achtzehnte Bai dessen erste Lieferung Klingers großartige „Kassandra" u eines der ausgezeichnetsten Bismarckbildnisse LenbachS e leiten, stellt eine Reihe hervorragendster Blätter Aussicht; die Ausführung der Holzschnitte aber, die fort fast ausschließlich aus der vor Jahresfrist wesentlich weiterten und unter die Leitung Paul Frühauf's gestell Xylographischeu Anstalt von I I. Weber Hervorgel werden, läßt keinen Zweifel daran, daß der alten Ku des durch die Photographie keineswegs verdrängten, sondi durch den Wettbewerb mit ihr zu erhöhter Ausdrucksfähig! gesteigerten Holzschnittes hier auch fernerhin eine Stä sorgsamster Pflege bereitet ist. Tie „Meisterwerke der Ho schneid-kunst" erscheinen in Lieferungen zu 12 Bildersei mit erklärendem Text zum Preise von 1 Mk. Llegai reich vergoldete Leinwandmappen zum Einlegen je eit Bandes zum Preise von 4 Mark — einfache Aufbewahrung mappen zum Preise von 1 Mark zu haben.
— (Liedersammlung III. Heft.) ZehnLie' für eine hohe Singstimme mit Begleitung des Pianofoi Verlag von Siegismund & Volkening in Leipzig. Pr 1,50 Mk. Das vor uns liegende III. Heft dieser prächtig Liedersammlung enthält zehn Lieder für eine hohe Stim und zwar hervorragende Kompositionen von Julius Püsä Robert Grauer, I. W. Kalliwoda (das herrliche Lu Wenn sich der Geist auf Andachtsschwingen zum Himi hebt), Jos. Abenheim, Franz Abt, Arthur Schott, sol von Friedrich Curschmann, Robert Schumann und Friedi Silcher. Wie schon in den beiden ersten Heften, welche l tiefe Stimme berechnet sind, so finden wir auch in dies III. Hefte eine Auswahl sehr ansprechender Lieder vorzt licher und namhafter Tondichter vereinigt und nehmen g- Veranlassung, diese Liedersammlung, welche fortgesetzt wer! wird, allen Freunden des edlen Gesanges hiermit angelege lichst zu empfehlen. Die Lieder find auch einzeln und tiefer Stimmlage zu haben.
— (Katechismus der Schachspielkui von K. I. S. Po:tius. E.fte, verbeffette Auflage. Original-L-inenbard 2 Mark. Verlag von I. I. Wc in Leipzig. Praktische Lehrsorm, gefällige, lebenSsris Darstellung, deutliche und vtistäudliche Abfaffung zeichi dieses als vorttefflich anetlannte Werkchen vor den oll meisten seinesgleichen aus'S Vortheilhasteste aus, und v gebens wird wohl der Lernende nach einer Schachanweisr sich umsehen, die ihm gründlichere Belehrung verschafft, dieser KatechikmuS.
Es brennt
und spannt nach dem Waschen eine jede Toiletteseife, nicht vollkommen neutral ist, d»S heißt, die scharfe Jng dienzien, zuviel ätzende Alkalien (Soda) enthält. Am meis empfinden die» Personen mit zarter, empfindlicher Ha Für diese ist zu ihrem Waschgebrauch hie in ihrer Reinh Milde und Fetttelchthum nnüberttoffene Toeriug's Se mit der Eule am zuträglichsten. Diese Seife verursa nach dem Waschen nicht da» lästige Gefühl des Brenne und Spannens, die Haut springt in her Luft nicht so le- auf und wird zart und geschmeidig. Käuflich über ä 40 Pfg.
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e*|*|af#t. Uujuu. Hofliefera*, Spezialität: Dekorativ«:«, Binderei, Oß Gemüse. Alle zur Gärtnerei gehörende« Lrti st*d »orh**dex,
Gänzliche Lieferungen für Gesellschaften, Ttav Restaurant» Lorzngsprrise.
Tausendfache» Lob notariell bestätigt, über den Hi Tabak von Bi Becker in Seesen «i H. Ein 10 P Beutel feo. 8 Mki hat die Erp. k Bü eingesehen.