MrMch Beitun
eater
M 259
Nachdem ix drx letztex Mo»at«x ax der Berliner
Die Majestäten wurdex
tthlhaw
kformiite
So schreibt die
o.
104
101
L0) i/i lH
11
11
»asus,
: 1.
Presse fließt darüber Auskunft. „Nattonalzeitung*:
en- eili
651/. 26?/»
40»/.
907/, 921/, 21 CO»/, 02i/t.
07i/i । 037/,: 007/, 0P/1
Kind bliebest, da« Du ihm jetzt zu sein scheinst — Grethe, mein Mutterherz hat gezuckt und gebangt während dieser ganzen Zeit und al« an dem Unglücksmorgen Papa zu mir sagte: „der Doktor hat um unser Kind geworben/ da war e» mir, al« wenn eine eirkalte Hand in meine Brust griff unb mir darin da« Herz «mdrehte. — Ja, Grethchen, ich erschrack so sehr, daß ich am ganzen Leib zitterte und bebte und doch wußte ich Johanne» Herder nicht« «eiter vorzuwersen al« seine erste
987/, 04»/« 03»/« 98»/, 105»/, 011/, 85
01»/«
.00»/« 101
Margarethe.
Vriginal-Roman von M. Widdern.
(Nachdruck verboten.)
(Fortsetzung.)
.»otiviri* morde» ? Die Berliner
* (Parlamentarisches.) Für die Nachwahl zn« Abgeordnetenhause in Neustadt - Falk-uberg ist vom Te»tlum Frhr. v. tzuene wiederum aufgestellt worden.
* (Arbeiterversicherungswesex.) Bei der am 4. November ix Berlin stattfiudeudex Le- rathuxg einer Kommtsfion von BiitraucnSmännerx bezüglich gutachtlicher Seußerungex über die Arbeiter» Versicherung handelt e« sich entgegen früheren Berichten der »Post' zufolge um den Entwurf eines Gesetze» betreffs Revision der Invalidität«» und Altersversicherung, der unter Mitwirkung dc« Reich»» verstchernngsamte» ausgearbeitet ist, bisher aber die Kiaigliche Genehmigung noch nicht erhalte» hat. Daneben wird sich die Kommission aber doch auch mit der Frage der Zusammenlegung der 3 A.ten der Arbeiterverflcherung befassen, da die Regierung in dieser Beziehung die positiven Vorschläge der interesflrten Kreise zu hören wünscht, um danach eventuell eine Vorlage auSzuarbeite», deren Verwirklichung sich jedoch auf alle Fälle erst in Jahren würde tun8g» licht» kaffen. Der Soxferexz werden im Ganzen etwa 65 Herrn beiwohne», darunter Sommiffare der Reich!äwtcr, der preußischen und andere» Bundesregierungen, der Berufrgenoffoschaften, Invalidität«» V-rfichsrung! «»stallen rc. Auch Parlamentarier, Gelehrte und eine Reihe de« praktische» Lebe» angehörige Herren werde« stch cn der Ko»fereuz betheilige».
* (La»dwirthschaftltcheS.) Der Ausschuß des Deutsche» La»dwirthschaflSratheS wird im Laufe de» November i» Berli» zusammeutrete«, um mit Vorschläge» n»d S»träge» a» die Reichkregieru»g heranzutretex. — Der Ausschuß deS Buxde« -der Landwirth: tritt bereits ix den nächsten Tazex der kommende» Woche zufawmex, um über dir Schritte zu berathe», die vähreud der nächste» Seist»» des Reichstage? zu thu» sind, um de» Wünsche» de« Bundes Geltung zu verschaffen. Es wird sich dabei, wie die „Post' hört, gauz besonders wieder um den Antrag Kanitz handel». Unter Ander» dürste bei dieser Gelegenheit eine Entscheidung darüber falle», ob der ix diesem Eutwurf vorgesehene Reservefonds zu» Besten der Getrcideproduzente» sugesammelt «erden soll, oder zu« Besten deS Staates, der bei hohen Auslandspreisen für etwaige Zollansfälle zu entschädige» wäre. Daneben werde» na üilich auch noch andere wirthschafiliche Frage» erledigt werde».
* (Der „Vorwärts' stellt sich „dumm.') AuS Anlaß der Verurtheilu»g der Herreu Dterl und Genoss-« wegen Majefi.attbeleidi-.ung schreibt der
immer und immer wieder an da« traurige Sckicksal der Unglücklichen gedacht habe, in deren Stelle sie treten wollte, und daß er sie dabei in der entsetzlichen Vorahnung gefaßt habe, daß — nun, daß ihr Leben auf gleiche Weise seinen Abschluß finden könntet „Und dabei bin ich ihm doch so gut! Mutter, Mutter, hilf mir au» dieser Qual heran« I" jammerte sie dann, um im nächsten Augenblicke beinahe zornig hinzuzufügen: „Hätte doch dieser unglückselige Augustin nie unsere Schwelle überschritten l Wenn ich mich gestern auch durch der Doktor« ver- Munverliche Mittheilurg gekränkt fühlte — zu solcher Qual in mir wäre e* doch nicht gekommen!"
Aber über dar Antlitz der Mutter hatte e« sich wie ein lichter Sonnenschein verbreitet. „Schelte mir den Pslegesohn Deiner Frau Pastorin nicht," sagte sie in ihrer milden Weise, „vielleicht hat ihn oer liebe Sott selbst über diese Schwelle gefühlt, damit Dir r och zu rechter Zeit die Augen geöffnet werden. — O, Tochter,' und nun faßte die Rälhin beinahe flehend beide Hände ihre« Kinde« in die ihren, höre auf Deine Mutter, Johanne» Herder ist kein Gatte für Dich, kette Dein junge« Leben nicht an da« diese« Manne«, über dessen erster Ehe ein so
häßlicher Schatten liegt und dem Du immer nur eine Nebensächlichkeit wärest, stet« da« unmündige
iCl’A iU 1016/8110
Heul Äthk, I vo» el.
1.
Wählend also die „Natioualjeituug' u»d bei Iira Galewag-u erfolgte.
„Berliner Tageblatt' die gemeingefährliche» Macht I vom Botschafter begrüßt. Der ernste» Feier wohnte »atioue« der Börse i««et noch beschönige», nennt!auch Reichskanzler Fürst cohenlohe bei. Die Messe die „Vo fische Zeitung* — fteilich nicht im Einklcuze I hielt Probst Maltnew ab. Nach der Messe kehrte mit ihrer politischen Haltung und nur i« Handel» I das Kaiserpaar nach Potsdam zurück. Abends 6 Uhr theile — die Dinge bei ihre« richtigen Namen.Irraf der König von Portugal auf der Wild- „Maßlose Spielsucht' herrscht «u der Börse; fielparkstatiou ei». Unter den Klängen btt portugiesischen „verdient kein Vertraue» «ehr.' Soll aber d»|£9mne fuhr der Zug i» die Bahnhofshalle ei». Der
»veivb« «ufschlq । Augut, rat« tz
Al» sie nach kurzem, aber wenig ft5rfenbembre‘te" Lider wieder unde^Blickso vollAngst Schlaf erwachte, sah sie da« liebe Gesicht der Mutter über sich gebeugt E« war noch nie voraekommen,1un^ daß Gret^ am Frühstückstisch gefehlt, und daß e»re* ’L Rückte:
nun heute doch geschehen, hatte dieMthin in Ängstig au*' ®retW«n/ sprich DUH au«!
und Sorge versetzt — die stch noch gtsteigert, al» I roeJ^' jemand auf der ganze» Welt —
ste dann da« erhitz!« Gestcht der Schlummernden,^"?" brtaöen t$at‘r be” P^hen autgenommen,
sah, welche sich uxiuhig auf dem Lager umherwarf I me^nLe< ®*e
und leise Worte murmelte. -3°- 1« Und nun rang e« sich auch ge.
m Iwaltsam von den Lippen de« ar«en Kinde«, wie
„O, Mama, bist Du da?* rief sie jetzt, diel sie, trotz aller Liebe zu Johanne« Hnder, doch ugen öffnend. Und nxn rasch ihre Arme um den! von Angst, wenn nicht Grauen erfüllt sei vor der Hal» der Mutter schlingend, flüsterte sie: »Ich habe!Zukunft — und die ganze Nacht hindurch nur
ff. 8t») latzlM, ibonnema
Jung. ts»v.
solcher Spieltempel »och weiter geschützt werde», ei»!König entstieg schnell de» Salousagex und wurde Spielte«pel, der jährlich Millionen »nd aber Millionen I vo« Kaiser auf da» Herzlichste begrüßt. Nach der auch van solche» Kapitalisten verschlingt, die sich direkt I Vorstellung de« Gefolge« schritte» die Majestäten die an de« Spiele nicht be heiligen, sonder» einzig durch l °uf de» Bahnsteig ausgestellte Ehnnkowp^uie ab, de» Besitz vo» Werthpapiere» genöthigt find, dieI und nun erfolgte, von einer Eskadron des Regiment» Machenschaften de» Spekulanten tzho».sich ergehen }u!bcI Garde» du Corp« eikortirt, die Fahrt nach de» lassen? Das „Kleine Journal"- — sonst eben nicht! Neue» Palais. Auf de» Wege dorthin bildite» eine besonder» zuserläsfige, i» diese» Falle aber gewiß! Mannschafte» de» Lehr - Jnfae teriebataillon», mit wohlinformirte Quelle — schreibt: ! Maguefiumfackel» Vers»he», Spalier. Hinter de»
„Das Verschulden trifft diese» M»l in erster Reihe die! trappe» drängte sich eine große Menschenmenge, sogenanuten „großen Finanzkreise", die Barken und wohl | welche den Majestäten unaufhörlich zujubelte. — I« °uch die h«vorr°genderenK°mmt!sion?filmtn, deren Pflicht! Reich Sa» zeiget* wird eine Bekanntmachung bett. e8 schon vor Wochen gewesen wäre, ihrer Sdentel ub-r die | .i, «... k
Gefahren der gegenwärtigen Situation die Augen zu Öffnern I ?.<r 801
Aber man hat trotz der derzeitigen Hochkurse e« vorgezogen,! 9ÜH Ctt» Galiz kN veröffentlicht.
da« Publikum übet den Ernst dir Lage im Unklaren zu! ♦ /» »I a a t«> -ro- w» rux#, Uffe», unb wenn dieser durch den g, steigen Kurssturz einen!.,, m 6 ’ « Eiuberu UUg
nach MMtoneo zu beziffernden Verlust zu beklagen hat, so des Reichstag», die heute auch der „Reichsanzeiger' möge er stch bei jenen hochmögendeu und klugen Herren! für de» 3. Dezember bekannt giebt, ist, wie ofstziö» bedanken.* I geschrieben wird, der Umstand maßgebend gewesen,
Wen» da» Publiku» darauf warte» sollte, bi»!daß b-m BundeSrath Gelegenheit gegeben werde»soll, die „große» Finanzkreise* ihm die Auge» öff»e», so!vor der Eröffnung der »ene» ReichStagisesfieu mtg> müßte e» bis zu« jüngste» Tage warte». DaS | lichst alle wichtige» z»r Erledigung bestimmten Gesetz. liegt ja ebe» im Wesen d« Börse, daß die „Ein ! entwürfe und sonstigen Vorlagen fertigzustellen.
Ehe de« Doktor« in ganz anderer Weise zu beur.l so häßlich geträumt und c« ist gut, daß ich nun theilen, wie sie csbirher gethsn. Wenn sie ftü:«!zuerst glcich Dein gute» Gesicht sehe.' ??.,Nuld au dem ganzen Unglück nur in Harieti! Die Räthin streichelte zärtlich die glühende Emewtlichen Untreue, so sah sie!Wange de« geliebten Kinde«: „Ich fürchte, mein !,« ?^in den Doktor belast^: Er war ein Tyrann, «Liebling, daß die Träume nur sortsetzen, wa« Dich ein herzloser, undankbarer Mensch und ein Narr ljn wachem Zustande bedrückt! Du kamst mir roch dazu: wie konnte er — er nurdarauf kommen, I gestern Abend, «l« wir von der Schulparthie zurück- auf Augustin erfersüchtrg zu fein?II ! kehrten, trotzdem der Pathe bei Dir war, doch ganz
Sie war in peinvoller Erregung und roeinenb I feftfom traurig vor. Und al« unser lieber alter barg sie da« heiße Gestcht in den Kiffen. .JchlHcrr Direktor von den Besuchen erzählte, die Du werde auch nicht glücklich werden mit ihm,' flüsterte! während unserer Abwesenheit empfangen, da zuckte sie. Und dann stand doch wieder die hohe, ge-M um, Deine Lippen, al« wenn Dir dar Weinen bietende Gestalt de« heimlich Verlobten vor ihrem I ©id» viel näher wäre, als das Lachen.* geistigen Auge, ste sah in die dunklen, geistvollen! Dar Mutserauge blickte frischend in da« junge, Augen — und mehr denn je fühlte ste: Trotz aller |tte6e Gesicht, aber Margarethe senkte die langen Angst, die stch so plötzlich ihren bisherigen l Wimpern und nur ein tiefer, schmerzlicher Seufzer Empfindungen beigesellt, liebte ste ihn doch — wn|H* die junge Brust.
ganzer Seele und von ganzem Herzen; aber dennoch—11 „Grethchen, Dich bedrückt etwa» l? — Grethchen,
E« stritt und rang in ihrem Innern. Wo bi» j "^in liebe« kleines Mädchen, seit wann machst Du tzt die reinste Harmonie geherrscht, war jetzt nur IDOr der Mutter ein Geheimniß au« Deinen Sturm — ein chaotische« Geiühltdurcheinander, bi«! Kümmernissen und Sorgen? Sonst pflegte mir mit dem ersten Morgengrauen stch dann endlich ihre I Deine Seele immer ein aufgeschlagenes Buch zu sein!' Augen schloffen. I „O, Mütterchen —1" Jetzt hoben stch die
Kit! Auch die Seele Augustin Herder'« hatte einen verwundbaren Fleck und der Doktor mußte ihn jetzt «rührt haben, denn wie von einer Viper gestochen, so ruckte der junge Mann zufamMen — ober er Me sich schnell wieder. „Ur.stnn,* sagte er. »Mathilde war eine kleine Kokette, und war konnte ch dafür, daß ste mir auf Schritt und Tritt nachlief?' „Schäme Dich, noch das Andenken de« armen »nde« zu beschmutzen, da« jetzt in Armuth und
„An der Wiener Börse wurde heute ein weiterer Kurs- _ druck durch den Selbstmord eines dortigen Spekulanten m bewirkt. Diese Thatsacheu verschärften heute dar auch an «r hiesigen Börse vorhandene Bedürfnißnacheiner Entlastung von den Hausseengagements, «eichzeitig mag (!) wohl auch die Kontremine »leder in den Markt mit Abgaben eingegriffen haben. Dir Erörterungen über die russisch-englischen Beziehungen, die ßch an den Stand der Dinge in Ostasien knüpfen, trugen p» Verstimmung der Börse mit bei.*
DaS deetsche Kapital ist — das geht auch aus I geweihten* bex „ßaiex* das Fell über die Ohren dieser „.vorsichtigen* Darstellung hervor — ungeschützt! ziehen. Ein Institut aber, tu dem derarstge Raub- den Händen von Speknlauten überliefert, deren! zöge als „ehrliche»' Gewerbe betriebe» werden, dar : Treiben wieder einmal die „Bosfifche Zeitung' (ratür »nicht länger fm deutschen Reiche bett Stempel der kich nur im HandelStheile) folgendermaßen schildert rlLegftimitöt trage». Der körse»gesetzmtwulf, deffe» „Die Lage unserer Industrie wurde — und zwar mit! Vorlage bald »ach Znsammevtritt de» Reichstag-S Recht - als eine günstige hingestellt, Geld »ar reichlich zu erwarte» ist, wird daraufhin ,n prüfen fei», ob angeboten, der Zinsfuß billig. Heute stürzen d e Surfe J6n owA ÄhbifnAt* «n h«
unsere ersten Banken und der leitenden Industrie-Aktien,!^. , ”5. vptelsncht en der
als ob der Zusammenbruch bevorsteht. Sieht s o die Wirth- j ”"zfe e*Ä bolle» Ende gemacht Wird, schastliche Be erung aus? Oder hat man stch in türkischen I___ __________
Werthen und Goldaktien - uch hier so stark engagirt, daß I' wir für die Sunden von Paris, London und Konstantinrpell fffetiti
mit büßen müssen? Dann verdient unsere Börse|
Führerin des deutschen * AttN», 1. Novbr. (Tagesbericht.) Da» Kapitals keinVertrauenmehrundmanl»„,s.-^„-- »n— mn«hn*. M.r
muß da.s Publikum doppelt und dreifach 2°uerpaar kam h-ute von Pot,da« »ach her w a r n e n, 's i ch d i e f e r F ü h r e ri n r u ü b e r. »o in der Kapelle der rnsfischen Botschaft aus «rlaß lassen. Es ist ein etgenthümliches Verhältniß, das zu | des Todestage» Kaisers il-xauder III. eile Seelkn- denken giebt, daß eben jetzt, da die wirthschaftliche Befferung «esse abg-haltex wurde. Der Kaiser, der rusfische -ingetretcn ist, Dieienigen die stärksten Verluste treffen, bte I UnlFnrm trua fnhr i« off?«-» Man-, nnr i« daran geglaubt haben, und es debt nur eine Erllärung ^/"' J"01 J* Wage» V0k, t» setxe»
dafür: D i e m a ß l o s e S p i e l s u ch t, für die unsere! befolge befände» fich die Chef» beS Militär- und Märkte zu klein sind." j MaiikekabiuetS, während die A»fahrt der Kaiserin
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain
*** Jllnstrirtes Sonntagsblatt. EprechÄmden der RedaViou; 10 -$11$Uhr Vo^mfttrg«.
bien gegangen find. Wer hat diese Millionen ein- '25u™ rebüßt? In der Hanptsache da» Publika«, das ..... 1 ™ »anze deutsche Volk. Wodurch aber ist der Kurssturz
Verdient die Börse Schonung?
• Bor gar nicht langer Zeit haben die Berliner Kaufmann,ältesten erklärt, die Börse benöthige keiner geviston, fie brauche auch keine Staat,aufficht. Die „Kaufmannschaft' werde selber dafür sorge», daß die Börse ihren „Anfgabeu' vvll und ganz gerecht »erde. Nu» zeigt fich aber, daß die Herren von der Hochfinanz^ie Aufgaben der Börse ganz eigen, thümlich axffaffen, daß sie die kurze Spanne Zett,
1.85 M auknutzex, »m »och möglichst viele „Gimpel* zu rupft».
au Rest« Börse ei»e ganz uv gerechtfertigte Steigerung der in. (651 Kurse von Jndnstriepapierrn betrieben und zahlreiche Kapitalistcn in die Falle gelockt worden waren, i t »V-lll1 ,un seit einigen lagen ebenso umnotivirt ein plötzliche, >r, weich Sin fett der Kurse herbeigeführt worden. Der letzte isfaiien d xiütwoch wird von Börsenbesuchern sogar al» ein “ npg* ’ „schwarzer Tag*, al» ein dies nefastus bezeichnet; schonm denn die Kurse sanken so rapid, daß Millionen ver-
0.
Studie«
r reserdi,. die ihnen noch bi» zu« Erlaß eine» LörsengesetzeS : gewährt ist, zu einem geradezu ungezügelten Treiben
tatul.
1.
ht
tburg..
Ehe e« Johanne» Herder hindern konnte, war «i seschmeidige junge Mann an der Thür, mit H ««ch weiteren zwei Sätzen mitten im Korridor unb V Ee er flüchtigen Fuße« die Straße hinab — A uu fich so schnell wie möglich vor dem unbequemen J verwandten in Sicherheit zu bringen.
K< E« war eine lange, schlaflose Nacht, die für io "targaretheu auf diesen Tag folgte — u»a« ihr 19 »Justin erzähtt, verbunden mit dem seltsamen & e r*’"en Doktor Herder'» selbst, hatte seine Wirkung ß N da« junge Gemüch nicht verfehlt, zum ersten < l®1 fah sie mit großen angstvollen Augen in die - wtanft, hatte Augustin fie doch gelehrh die erste
«el». ** §end ein kummervoller Leben fristen müßte, wenn £ rircht wäre, Augustin. — Aber al« die Unglück- ! g Uche, verstoßen von den Eltern, von Allen — Allen lä Klaffen, sich an mich wandte, da habe ich sie nach B Herrnhut geschickt —"
.«-Und damit da« reizende kleine Laster zu li» ™£r Betschwester gemacht,' sagte Augustin, „nun, ei «einen Dank dafür — und nun auch Gott befohlen, i(» Herr Doktor.'
5N»t täglich «ch« a» ^"ktagW Lach Soxx- «ch flftt .. A Snietgtu Nimmt tttigegm Me Expedition diese« Blatter,
bet der C^e- «/UlvVUtde sowie die Aml-ttcen-Bureaux von Haasmsteiu ». Vogler in vvv - ,
ESf11« ? 15** M ~ wr*** *^ “f grtntfiri «. M., Gaffel, Magdeburg »ud Wien; Rudoli XXX. Iahra
»rtäisß.x 3xferti«»ieM|« ffc Svnntaa 3 November 1895 Ross« itt FrankfurtM., Berlin, München X. Köln; G. L. Ml»
sb« teea ümi 10 fri, R-rr-mr« kär die Lecke »Bf«, u JIVUCUIUCL 1OT7U. Da»be». G». in Frarckfxrt a. M., Berlin Hmmover. Paris
„Der Selbstmord eine» Spekulanten scheint (I) heute en der Donau einen Drang zu Abgaben veranlaßt zu haben, die auch hier für Wiener Rechnung in Kreditaktien „ j die namentlich in Eisen- und Kohlenwerthen vorgenommen tat offttl xurden. Auf diesem Gebiete wurde also der Rückzug an» ■ getreten, dem sich auch Banken anschlossen. Die Ermattung IIIlg erstreckte sich später auf den Gesammtmarkt und fie vertiefte h g Ä, ßch im weiteren Verlaufe auf fernere ungünstige Meldungen _ " Ion den Notierungen am Pariser Markt und angeblich auch
««♦6 die Aeußerungen des russischen „Regierungrboten".
*-65 Man sieht, wie die Spekulante» geringe Anlässe ivahrnehmen, um ihr Ziel zu erreiche». Da« „Berliner Tageblatt* drückt fich i» dieser Beziehung so «u,: