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Wöchentliche Beilagen: KroiZblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
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Frertaa, 1. November 1895. in Trtlkfurt a. M., B«rA, München *. Köln: G. £. yJ v v
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Das Recht der Verlobten im bürgerlichen Gesetzbuche.
□ Vor, bett »ehr als 2100 Paragraphen der bürgerlichen Gesetzbücher handeln um vier von dem Rechte der Verlobte». Die Verfasser deS Entwurfes haben de» Verlöbniß gegenüber mitRechtsbesiirnmungm «-glichst zsrrckgehalten und die Bedeutung des Ver. löbiiffeS fast ausschließlich auf das stltliche Gebiet beschränkt, DaS zeigt sich besmderr i» § 1207 des Entwurfs: „Aus dem Verlöbrttß kann nicht an Eingehung der Ehe geklagt werden. Da» Versprechen einer Strafe für den Fall, daß die Eingehung der Ehe unterbleibt, ist nichtig/ Ein L-rlobter hat danach nicht das Recht, auf Ehe. Weßung zu klagen. Das bürgerliche Gesetzbuch derttitt also den Standpunkt, daß eine aufgehobene Lerlobung besi-r sei als eine unglrckuche Ehe.
Das Verlöbniß ist darum aber doch nicht ganz »hne Rechtsfolgen. Von dem zurücktreteuden Ver- Mte» soll nämlich nach dem Euttrmf der Schade ersetzt werde», welcher dadurch entstanden ist, daß mm dem ander» Verlobten und den Eltern des letzter» i» Erwartung der Eheschließung Aufwendungen gemacht, VerbindliSkeiten eingegangen oder sonstige »erirögensrechtliche Verfügungen getoste» sind. Wenn »Iso beispielsweise Elter» Aufw-udunge» für die Beschaffung ei»er A ssteuer oder für eine Hauseinrichtung Macht habe», und die Verlobung geht zurück, so tat» der B äntigam auf Ersetz des Schaden» verklagt vktd'n, der de» Elter» dadurch erwächst, daß die «geschafften Sache» nicht zu dem Erwerbspreise »jeder veräußert werde« können oder ein Mieths bittalt nicht ohne Abstandssumme wieder gelöst Mrden kann. Ebenso kann der Bräutigam die Braut, Mlche znrücktritt, auf Ersatz des Schadens verklage» «u« er in Erwartung der Ehe eine Anstellung oder cke» Beruf aufgegeben, oder ei»e ihm während des kautstande» «»gebotene Anstellung ausgeschlage» Hit. Der verklagte Theil kann allerdings de» Li»wa»d
Margarethe.
Original-Roman von M. Widdern.
(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)
»Fahren Sie fort, Herr Herder, ich bitte darum I* suchte Grethe in athemloser Spannung, al» der «rzähler hier plötzlich innehielt.
Er strich sich mit der Hand über das Gesicht, m dem jetzt wirklich tiefe Erregung arbeitete.
»Und dann kam da» Entsetzliche — ich kann es ttr vom Hören sagen — wenn ich damal» in D wesen wäre, manche» würde sich ander» gestaltet »den. Aber glücklicherweise hatte ich gerade am «argen 36 Stunden im Jntereffe meiner Chefs «e Stadt verlassen müssen, nachdem ich Hariett nur
schnell einen eben empfangenen Brief zuge- eckt. .... Er war am fiebenzehnten September 61 zwei Jahren, al« die arme junge Frau athem in Gottfrieden» Speisekammer stürzte und um w Obdach bat — Johannes hatte sie verstoßen/
»Aber weßhalb — weßhalb?" fragte Margarethe wtlo» — sie sagte nicht, daß sie bereit» au» e» Doktor» jeweiligen Worten heraurgehört, — e wollte Gewißheit haben auch noch von anderen typen.
»Weil er ein Narr ist/ rief Augustin jetzt, ?e Selbstbeherrschung verlierend. Und mit dreister mn log er dem jungen Mädchen gerade in» @e« At: »Und Eifersucht hegte auf mich l Und doch Wüte ich Ihnen bei Gott dem Allmächtigen und J*®, war mir heilig ist, Hariett hat nie daran "acht, mir mehr al« eine freundliche Zuneigung 1 widmen."
L »Aber da» ist ja nicht möglich,' Herr Herder. *”8 der Doktor fein, wie er «Ul, nur eine« einzigen
erhebe», daß der Rücktritt durch »eile« wichtige» Gründ' gerechlfettigt gewesen sei. Was ei» wichtiger Grrmd iS, hat der Richter »nach den Umständen des Falles" zu entscheide».
Aber nicht bloß gege« de» vo» der Verlobung zurvcktreten'e, Theil kann unter diese» Voraus- setzuvge« gi fegt werde». Wer sich als Verlobter so beträgt, daß er de» andern dadurch zum Rücktritt zwingt, wird angesehen, al» ob er selbst die Str» lobung aufgehoben hebe. Daher bestimmt der E»t wurf mit vollem Recht: „Giebt ein V-rlolt-r durch sei» Verschulde» dem a»dern Verlobte» gerechtfertigten Gru»d zu« Rücktritte, so ist er, wen« der Rücktritt erfolgt, zu» Schadenersatz verpflichtet."
Die Geschenke, die sich die Brautleute währen ihre» Verlöduiss.S gemacht habe», fhb — so bestimmt der Entwurf — nach Aushebung deS Verlöbnisses zurückzugebe^. Erfolgt aber die Lösung des Bcr hältuiffes durch de» Tod ei»eS Verlobten, so wird es i« Zweifel als dem Willen des Gebers ent- sprechend ang-sihe», daß der Lisch nkle oder dessen Erben die Geschenke als Andenken behalten solle». Eine Slage auf Rückgabe der K schenke mrß btne» eben Jahre nach Aufhebung der Verlobung «xge strengt Er erbe»; anderenfalls ist sie verjährt. Ebenso verhält es sich mit bett Klage« auf Schadenersatz.
Deutsches Reich.
* N-ttttr, 30 Okibr. (Tagesbericht.) Seine Majestät ber Kaiser hörte heute Vormsttag bie Vorträge des Chefs des Civilkabinetr, der Staats s-kretärs v. Bötticher, sowie deS Chefs des Marine- kabinet». Mittags wurde in Gegenwart des Staatssekretärs v. Marschall der bisherige chilenische Gesandte i» Abschiedsaudienz empfingen. Später begab stch der Kaiser »ach Groß Lichterfelde, wo er im Kreise des OsfizierkorpS des GarbeschützenbataillonS bas Diner etniahme». Hierauf erfolgte bie Rückkehr »ach hi>r. — Pr1»zregent Luitpolb vo» Bayern hat anläßlich der Schlußstei-legnng im neuen ReichSgerichSgebäude in Leipzig dem Präst bcnte» v. Oehlfchläger den Verdienstorden vom hl. Michael verliehe». Ferner fei »och bemerkt, daß Se. Majestät der Kaiser ans Anlaß ter Feier dem Rechtsanwalt beim Reichsgericht, Justizrath Fenner (einem geborenen Kurhesse« D. Red.) de» Charakter al« Geheimer Justizrath verlieh, — Wie verlautet, ist der Geh. Regierung« rath v. M o l t k e im Kultusministerium zum Decernentku für Kunstanzelegen» heiten an Stelle de« znröckgetretene» Geheimrathr
Verdachts wegen konnte er doch nie und nimmer sein Weib verstoßen — sein Weib und zugleich die Matter seine« Kinder." Und ihre Stimme mbrirte vor mühsam verhaltenen Thränen — e» hatte sie in einer Angst und Qual gefaßt, daß sie daS Herz in der Brust selbst schlagen hörte.
Und wieder bemerkte Augustin, was in ihr vorging, und wieder erfüllte es ihn mit tiefem brennendem Neid. Flogen denn diesem finsteren Gesellen alle Frauenherzen zu — alle?" dachte er.
Aber er bezwang sich gewaltsam. ,E« ist vieles möglich, gnädiges Fräulein," sagte er mit möglichster Ruh?, »wovon Ihre junge Seele, meine Seele keine Ahnung hat. Und was Johanne« onbetrifft, nun, sagte ich Ihnen nicht schon, er ist die echte, rechte Tyrannennatur, sein schöne«, junge« Werb trieb er in den Tod — weil sie am Morgen wohl gegen eine Erlaubniß doch meinen Besuch empfangen, wenn auch nur für kurze zwei Minuten und noch dazu in Gegenwart der Wärterin seine« Kinde«, und die kleine Käthe haßt er, weil sie der holden Verklärten so ähnlich sieht. — Nun, e« ist nur ein Glück," setzte Augustin dann hinzu, indem er einen verstohlenen Blick in da« schöne, niedergehaltene Gesicht seine» Gegenüber warf, «daß er nicht daran denkt, Hariett eine Nachfolgerin zu geben- — viel» eicht würde er auch kein Weib finden, da» sich dazu -ergäbe — obgleich Frauenherzen unergründlich ind wie da« Meer und oft gerade dem reinsten und änstestm da« Finstere und Unheimliche am meisten usagt."
Margarethen« Gesicht »ar tadtenblaß geworden, hr ganzer Körper bebte; daß feine Worte von so bedeutendem Erfolg fein würden, hatte Augustin nicht gehofft. Und doch war je£ ein Feuer» brand gewesen, den er wiffSülich und erbarmung«lo«
Jordan eriauit worden. — Der deutsche Forschung? reifeude Max v. Oppenheim, bekannt durch feine Reise» i» der asiatischen Türkei, ist vom Sultan in längerer Privataudienz empfange» worbe». Der- selbe erkundigte sich eingehend «ach bin vo« dem deutsche« Gelehrte« in de« vo» ihm durchzogene» Gebiete« Vorgefundene« Verhältnisse«.
* (Parlamentarische?.) Im Wahlkreise Htrlord-Halle, der bekanntlich durch die Mandats- niederlegung deS Herr« v. Hammerstein frei geworden ist, beschlossen bie Liberale», bei der Ersatzwahl den Kouserrative« eine» gemeinsamen Kandidaten gegenüber- zustellen.
* (Der elsässische Abgeordnete Preiß) hat Wott gehalten und seine angebliche» Aeußerungen die das Pariser »Petit Jomnal" veröffentlichte, is demselbe» Blatte dementtrt resp. berichtigt. Allerdi»gs ist die Sprache der Berichtigung etwa» gewunden und befreit de» Abgeordnete» nicht von all und jedem Verdacht.
* (Gedenkfeier.) Der 25. Gebe»klag ber Erstürmung von Le Bourget ist heute vom (Barbe» Pionierbataillon und Gardeschützeibataillon in Lichterfelde bei Berlin festlich begangen worden. Der Kaiser sandte dem Oberst ;. D. v. Spankere», der stch an jene« denkwürdige» Tage als Chef ber 2. Kompagnie bei Pionierbataillons besonders ausgezeichnet hat, folgendes Telegramm: .Bei der Wiederkehr des 25 Gedenktages von Le Bourget erinnere ich mich gern Ihres erfolgreiche» Eingreifens als Chef ber 2. Kompagnie ber Garbkpioniere und verleihe Ihne» hteidurch beu Kronenorben 2. Messe/ Die Feier, welche bas Bataillo» veranstaltete, verlief großartig und schloß mit ber Ausführung lebender Bilber. Dem Gardeschützenbataillo« gi»g vo« Kaiser folgenbes Telegramm zn: .Ich er irrere Mich heute dankbar der brave» Sardeschützen a« Tage vo» Le Bourget." Außerdem wäre» zahlreiche andere Glöckwu»sch Telegramme eingegange». General Prinz Friedrich August vo» Sachse», welcher L la suite de» Bataillons steht, war persönlich erschiene» und machte dem OsfizierkorpS sei» Porträt zum Gesche»! ebenso General v. Gelten. Die Feier bei den Schützen began» mit einem Gottesdienst, worauf nach eitet Ansprache des Kommandeurs ein Parademarsch vor de» Veterane» folgte. Der Festtafel im Osfizier» kast^v wohnte außer dem Prinze» Friedrich August auch der Kaiser bei. Abends gelangte» Festspiele zur Aufführung, die in scenische» Darstr llnnge» und lebenden Bildern bestände», n»d welch en die vetheiligung
n die junge Mädchenseele geschleudert. Da aber hoben sich plötzlich zwei thränengefüllte Augen und eine tief erregte Stimme sagte: „Finster ist der Doktor zuweilen — gewiß — aber unheimlich war er mir nie und wird e« mir auch nie werden l"
„Dann muß iS Ihnen Glück wünschen, gnädiges Fräulen — zu Ihren Nerven. Sie sind wirklich um vieles stärker, als ich gedacht."
„Ich — ich weiß wirklich nicht — aber da kommt noch mehr Besuch," unterbrach sie sich. — „Onkel Palzow — obl" Sie beendete den Satz nicht, sondern flog den Weg hinab, der sie nach her Garlenthür führte, in welcher soeben die kleine Gestalt de» greifen Gelehrten erschien. Mit einem stürmischen „Lieber, theuer Onkel l" flog sie dem alten Mann i» die Arme und plötzlich in leidenschaftliche« Weinen aut brechend, drückte fie ihr Köpfchen an seine Brust.
„Aber, Grethchen, um Gctteswillen wa« ist Dir? — wer hat meinen kleinen Schmetterling so in Angst und Aufregung versetzt?' Und mit einem erstaunten Blick nach dem jungen, eleganten Herrn hinübersehend, ber da so nachlässig auf einem der hübschen Gartenstühle in der Laube ruhte, setzte er hinzu: „Aber wer ist denn das? Empfängst Du derartige Besuche in Abwesenheit der Eltern und stehen Deine Thränen, etwa mit >em jungen Stutzer da in Verbindung?" Noch bie Augen voll Thränen, sah sie nun beinah erschrocken in fein Gesicht: „Onkel, e« ist nur ber Pflegesohn ener Tante, die mir auf de« Doktors Veranlassung o bereitwillig ein Obdach bot — und — und einetroegen meine ich ganz gewiß nicht I" — Und nun den kleinen rosigen Mund an da« Ohr dealten Manne« legend, flüsterte sie: „Herder »ar
des Bataillon» am französisch » Feldzüge z» Grunde lag.
* (Reform der Privat- Irre«wese«».) Wie bereits erwähnt, habe, die zuständige» preußische» Minister eine urue Anweisung über die Aufnahme vud E»tlaffu«g vo» Geisteskrank-«, Idioten vub Epileptischen i« und aus Priori Irrenanstalten, sowie über die Einrichtung, Lestung und Beaufsichtigung solcher Anstalten erlasse». Zunächst werde» die bestehende» Besti««u»ge» iba die Aufnahme vo» Geisteskranken so verschärft, daß dieselbe ohne Zeugulß kompetenter «erzte unmöglich wird. DaS Gleiche gilt vo» di» Bestimmunge» über die Auf- ahme freiwilliger Pensionäre. Von besonderem Jnierefie find die Bestimmungen über die Einrichtung und Leitung der Anstalten. Die Leitung darf nur eine« in der P'tzchiairie bewanderten Arzt übertrage« werbe», ber durch längere Thätigkeit an einer größeren öffentliche» Anstalt ober einer psychiattische» Universitätsklinik, wen» auch nur all Volontär, sich die nöthigen Kenntnisse verschafft hat. Ferner finb eingehende Lorschr sie« über bie Kompetenz bei leitende» ArzieS und über die B au'fichtigung der Anstalten durch d.n zuständigen PhyfikuS und außerdem durch die Besuch«- kommt!fiou erlasse». Bestehende Anstalten haben de» Vorschriften» über die Einrichtung und Lestung bi« spätestens 1. Oktober 1896 zn entsprechen. Die neue Anweisung scheint den Erfahrungen zu entspreche?, die i» neuerer Zeit auf diesem Gebiet gemacht worden find und bie öffentliche Meinung erregt haben. Sehr viel kommt aber hier wie überall auf die Ausführung bet Vorschrifle» an; so mangelhaft die letztere« bisher gewesen sein »öge», so »äien doch, wenn «au fie streng gehandhabt hätte, Vor- gänze wie bie von Mariaberg unmöglich gewesen. Oo für bie Durchführurg ber neue» Vorschrift n da» vorhandene Personal au beamtete» Aerzte« auSrucht, ist höchst zwe'selhast.
* (Die Förberung deS einheimische« Flachsbaucs) lasse« sich bie staatliche» und Pro- oinzelleu Vernaltnngenn sehr angelegen se'n. Nachdem kürzlich ber Minister ber össintlicheu Ai bitten die Regieiuugrprästbenttn angewiesen hat, bei Beschaffung vo« Gewebe», zu dercu Herstellung Flach» verwendet wirb, solche zu bevorzuge», bie aus inländischem Flachs hergestellt find, hat jetzt bet Kriegs- Minister beu Jntenbanture« aufgegeben, in Zukunft versuchsweise nur solche leinene Stoffe zu beschaffe», welche aus inländischem Flachs gefertigt finb. Die Webereien müssen bei Ablieferung btt übernommenen Stoffe durch Atteste inländischer Spinnereien de«
auch hierund er war gar nicht freundlich gegen mich, und!"
„Und?" fragte der Direktor gespannt.
„Er lyramüfirt mich, Onkel — und vermach erst seine Frau fein »erbe — dann — dann könnte e» sein, daß ich durchaus nicht so glücklich sein werde, al» ich mir geträumt.
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Der alte Herr warf einen eigenthümlichen Blick nach dem jungen Elegant auf dem Gartenstuhl, bann aber sagte er mit seltsamer Betonung: „Und diese Gedanken sind so jäh in Deinem Kopfe erwacht, Grethchen?"
„O, Onkel I" Sie barg ihr Gesichtchen wieder an seiner Schulter und er fühlte es an dem Beben der zarten Gestalt, fie meinte leise vor stch hin — sekundenlang, bann aber richtete sie sich plötzlich wieder auf und rasch bie nassen Augen trocknend, sagte fie: „Aber laß uns gehen, Onkel ich denke, der junge Herder wird stch verabschieden wollen. Du aber bleibst bei mir, nicht wahr?" fuhr fie bann eifrig fort, ,bi« die Eltern und die Geschwister kommen I"
Und hernach setzte Grethe mit einem leisen Ausflug ihrer gewöhnlichen Heiterkeit hinzu: „Ist da« heute ein wunderlicher Nachmittag — schon.der dritte Herrenbesuch! Ob wohl Mama schelten wird, daß ich mit dem Neffen ber Frau Pastorin allein geblieben bin?" fuhr sie bann fort und ihre Augen blickten fragend und noch voll der lieblichsten Kindlichkeit in da« Gesicht de» theuren Pathen.
(Fortsetzung folgt.)