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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Marburg

M 243

Erstes Blatt

beginnt

aeuvem di« in der deutsche« Saiserstadt eingeiroff n und

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p; «, reo, woselbst er außer de« Kaiserprare auch den n**P* itschin Reichskanzler »orfand. Fürst Hohenlohe

r dem rujfischeu Kollegen schon eine Stande früher

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xtschlandS, wenn österreichische Jutereffe» in Frage

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geladin, »ach Schloß HubertuSstoek za komme». 6 Sonntage hat diestr Besuch, wie uxl tele

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ekanrtea den aus Lebewohl SHOW.

»reiner, 1.

Fürst Lobanow in Berlin.

Fürst Lobanow, der rusfische Minister des

rg aber 18 »sric

Margarethe.

Original-Roman von M. Widdern.

lNachdruck verbaten.)

^Fortsetzung.)

tat und Verl«,; Iah. Ang. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerei in Marburg, Redaktion xnb Expedition: Markt 21. Fernsprecher Str. 55.

geht nur! Auch Ihr, Mädchen," setzte er

iphikche Meldungen unterrichte», stattgifu»de». Uhr 25 Mi», verließ Fürst Loba»o» Berlin, um er Eberswalde nach Schloß Hubertusstock za

' er Berlin geeomme, o'er ganz still und heimlich - rchgefahre» wäre. Die» ist aber nicht gescheh », mte es auch nicht, da der Berlin« Petersburger acht wieder etwas geflickt worden ist.

Fürst Lobarow, der mit großem Gefolge reist am So»nabend Abend mit dem Blitzzuge Paris

ein zierliche» Figürchen, da» von einer wundervolle», spitzenbesetzten weißen Seidenrobe umrauscht wurde, auf deren langer Schleppe Seerosen ruhten.

An der Schulter der jungen Dame war eine der Seerosen, dieser wunderholden Blüthen, befestigt, ebenso bestand der Schmuck der dunklen leichtge» wellten Haare in einer einzigen kaum »blühten Seerose. E» hätte sich kaum eine passendere Toilette für da» zarte junge Mädchen finden können, aber auch kaum eine kostbarere, denn die Spitzen an ihrer Robe präsentirten ein kleine» Vermögen und gaben Veranlassung zu mancher neidvollen Bemerkung von Seiten der älteren Damen, die e» für durchaus nicht paffend fanden, daß sich ein so junge» Blut, wie die kleine Grethe Stenson, derartig hera«»putzte, wie fie sich auszudrücken beliebten.

Al» aber eine alte, sehr arme Excellenz, deren Töchter einfach in weißem Mull erschienen, der Räthin, zu deren Rechten fie saß, pikirt in dar Ohr flüsterte: .Ihre Fräulein Tochter trägt ja heute eine wahre Schatzkammer mit sich herum,' erhielt fie die ihr in sehr ruhigem Ton gegebene Antwort: «Dar find alle« Geschenke einer lieben Verstorbenen. Fra« von Stellheim hat meine Grethe wirklich ver« schnrenderisch aurgestattet und ich fand e» für richtiger, sie heut« tragen zu lassen, war fie besitzt, al« zu einer schon überreichen Garderobe noch neue Stücke zu fügen.'

Der Ball hatte noch nicht begonnen, aber schon hatte fich unsere kleine Freundin für alle Tänze versagen müssen, zum großen Leidwesen de« Direktor«, der ihr ebe» noch ein paar junge Offiziere zuführte, die einst zu seinen ltebstrn Schülern gehört hakten.

(Fortsetzung folgt.)

chreiner, LI.

OSS, i ross I de. I

fct. 1895.

der Reichsbank und der betheiligte» Bsrkhä»ser ei» unanfechtbares Ergebniß zu Tage gefördert habe» würde, da« für Herrn vo» Brett ich» »ach »«serer Schätzung der Verhältnisse klarer und günstiger anl» gefallen sein würde als alle die Bermuthnrge» und Folgerungen, welche fich a» die vorfichtig redigirte Erklärung im Reichranzeign anknüpfin und schließlich den weiter,» Forsch«»geu und Angriffe» i» der Presse ent Vorspann leisten werde».'

* (v. Frax? oiS.) Dem Lieutenant v. Frar^oi» ist bckan»tltch vo» der Kolo»ialabthetlung untersagt worden, in Halle «Ixe» Vortrag über die Verhält- »iffe ix Deutsch Südwestasrika zu halte». Nach der «Köln. Ztg ' sollte dieS geschehe» sei», weil fich Lieutenaxt v. Fran?oi» ix militärgerichtlicher Unter« suchoreg befindet. Nun bringt die Nordd. Allg. Ztg.' folgende Berichtigung: v. Franzi» befindet fich ix keiner »ilitärgerichtlichen Untersuch»» g. Derselbe hatte i« Jahre 1894 die ehrengerichtliche Untersuchung gegen fich beantragt, weil Gerüchte über ihn i« Umlauf wäre», welche ihn schwer beschuldigte», Einige der Anschuldigungen führte» zu einer kriegsgericht­liche» Voruntersuchung, doch wurde» dieselben als nicht geeignet befunden, das kriegsgerichtliche Ver­fahre» einzuleiteu. Nur die ehrengerichtliche Unter- sichung ist zum Abschluß gebracht worden.

* (Der Bund der Landwirthe) wird seine Thätigkelt im Winter mit erneuter Exergie aufnehme». Die Sgrarkommisfio» des Bunde» soll Eide Oktober oder A»fang November zusammentret.n, um de» Antrag Kanitz betr. die Verstaatlichung der Getreide« eixfnhr wiederum zu berathen. Daneben wird die Kommission znr Vorberathung der VerstcherungSfrage tage», um i» dieser Angelegenheit den endgiltigen Abschluß herbeizuführe». I» Cnxhaven ist soeben ei» ,vuxd der Landwirthe für das Hamburger Land- gebiet' begeündet.

* (DerReichs an zeig er') theilt jetzt amt­lich die Ernennung des bisherigen LegatioussekretärS bei der Geftndtfchaft in Rio Grafen Lrxburg zum Minifi errefide n eu bei de» Republiken Hallt und Domingo mit. Ferner bringt da» amtliche Blatt eine Reihe von Auszeichnungen, die Angestellte» der deutschen k otichast in London verliehen ft ab, sowie endlich die Mittheilung, daß die buch die Zeitungen verbreitete Nachricht von dem Ableben des Geh.« OberregierungSrathS Dr. M. Jordan auf einem Irrt hum beruht.

* (Sozialdemokratischer Parteitag.) Der Reichstagsabgeordnete Liebknecht, der auf dem sozialdemokratische» Parteitage in BreSlau erklärte,

Kai »Hofe immer gern gesehen worden, und so wird eS an neuen Beweist» dafür auch diesmal richt ge f-hlt habe», wie umgekehrt der rusfische SlaatSmani aus sei»» persö»lichen Hochachtung vor unsere« Kaiser Wilhelm II. und dem deutsche» Kolleg u auch kein Hehl gemacht haben wird. Um 61/4 Uhr traf der Zug von Eberswalde wieder in Berlin ei», und hin gab Abends 7!/s Uhr Fürst Hohenlohe dem russische» Gaste zu Ehren ein Festmahl, au welchem u A. »och theilrahme» der rusfische Botschafter Graf v. Oste», Sack, n, daS Personal der russischen Bot schast, die Staatssekretäre Dr. v. Boetticher und Frhr. Marschall v. Biberstei,, der italienische Bot- schäft» Graf Laxza, sowie der französische nud der österreichisch ungarische Geschäftsträger. Fürst Lobanow wird erst am Mittwoch nach Petersburg Weiterreise».

Au end für fich hat dieser Besuch Wohl keine große Bedeutung, eS »scheint uns nur geboten, auf ihn hiuzuweise», weil «au iu Pari» immer bemüht ist, Rußland und Deutschlaub als verfeiedet hi», zufielle». Diese persönliche Annäherung und Freund« schaftSkundgebung hat aber ohre Zweifel als eise Garantie des Friedens zwischen den beiden mächtige» Reiche» zu gelten.

«« t>»« alle« tni ratvren uug guter

Jllustrirtes Lonntagsblatt.

kutzser, r. 8.

vo, Ben eilt.

3

Platz 851

DmtscheS Reich.

* Keritu, 14. Okt. (Tagesbericht.) Unser Kaiser sowie die Kaiserin find heute in Wies­baden eiugetroffrx, wo ih^en vox der Bevölkerung ei» großartiger Enpfavg bereitet wurde. Nachdem daS Kaiserpaar die Fefivorstelluxg im Hoftheater be­sucht, setzte eS unter stürmische» Ovationen seine Reise «ach Kürzel in Lothringen fort. Die Aukuuft dort wird morgen Vormittag »folgen. Bei derselben stellt daS Königs Infanterie Regiment No. 145 die Ehren- konpaguie am Bahnhof, sowie das 9. hannoversche Drago«».Regiment eine Eekadro« zur Eskorte nach Schloß Urville. Den Wachtdieust in Urville versteht eine kombinirte Kompagnie des 4. magdeburgische« Infanterie Regiments. Am Mittwoch werde» die Majestäten der Stadt Metz einen Besuch abstatte» Ein bemerkexswerther Gebet ktag im Lebe» unseres Reichskanzlers, des Fürsten Hohenlohe Schillingsfürst, ist der morgende 15. Okt. Vor gerade zehu Jahren erfolgte feine Erneunnng zum Statthalter von Elsaß Lothringen. Zu« Mitglied des deutsche» Kolonialrarh» ist an Stelle des verstorbene» KommerzicnrathS La»ge« dn Kom> «erzlenrath Michel» i» Aussicht genommen. ES verlautet, der schon hochbetagte russische Bot­

schaft» ia Paris, Graf Mohren heim, gedenke sei» Amt »iederzulege», als sein Nachfolger wird Polowzew, der intimste Freund Loöanrw'S, ge­nannt.

* (Ein Wunsch unsere« Kaiser».) Der Kais» hat an de» Statthalter vo» Glsaß-Lothringeu, Fürste» Hohenlvhe-Langenburg', folgende» Telegramm gerichtet:

Ich »halte soeben au» de» Z-stuigex die Kunde von de« abscheulichen Morde de» Fabrik- Herr» Schwartz-Mülhausen. Ich bitte Eure Durch­laucht in Meinem und der Kaiserin Namen unser innigstes Beileid der unglückliche« Wittwe anszu- spreche». Dies ist Wied» ein Opfer «ehr der von den Sozialisten angefachte» Revolutions-Bewegung. Wexn unser Volk sich doch ermannte.

Wilhelm J. R.'

Wir habe» über de» traurige» Vorfall, der diese» Kaiserliche Telegramm veranlaßte, und die dabei zu Tage getretenen anarchistische» Umtriebe s. Zt berichtet.

* (Affaire vo» Boetticher.) Zu der Ehren- erktäruxg deS Staatsministeriu«» für de» Minister vo« Boetticher bemerken dieHamburger Nachrichten', deren Beziehungen zum Fürsten Bismarck bekannt find, in einem längeren Artikel, eS wäre richtiger gewesen, wenn Herr von Boetticher, wie die» in frühere» Fälle» Fürst Bismarck getha», gegen die beleidigenden Aeußeruxge« Klage erhoben hätte.In der Sache selbst' so fährt daS Blatt fort »könne« wir eigentlich nichts finden, was de« ge­waltigen Apparat einer amtlichen Ehrenerklärung von neun Minister» zu Gunsten eine» ihrer Kollege» rechtfertigen könnte, und wir verstehe» nicht, wie ma» de« Minister vo» Boerticher gegenüber vonnage heuerlichtn Anschuldigungen' sprechen kann, wie die» in der Presse vielfach geschieht. ES war kein Be- dürfniß, dem Minister von Boetticher eiu Lenmunds- zeugniß vox dieser Antorität anSzustelleu. Wir fürchte», daß die Verwexdnng solch schwtte» Ge schützes, wie eS ix der ministeriellen Eiklärung auf» gefahren wird, wem, fie in der Zukunft bei ähnliche» Auläffen an Stelle der gerichtlichen Klage zur R gel werden sollte, sehr bald ihre Wirkung ei» büßen wird. Wir fürchten auch, daß dieser mgewöhnliche Schritt und die Abneigung gegen offene» gerichtliches Ver­fahren die Aufgabe der Feinde des Herrn von Boetticher und der jetzigen Regiernng eher erleichtert und die Zahl der Zweifler vielleicht vermehrt hat.... Wir wiflen also nicht, warum man auf ministerieller Seite die gerichtliche Verhandlung gescheut hat, welche durch Beruehmuxg der Miuisterialbeamtex, des Chefs gesessen, nachdem den momentanen Zöglingen der­selben schon Wochen vorher durch einen besonder« großartigen Ausflug, an welchem auch schon Eltern und Geschwister theilgenommen hatten, ein Vergnügen ganz außergewöhnlicher Art bereitet worden.

Auf Wunsch de» Dirckior», de« allbekannten und allbeliebten Herrn Direktor» Palzow, hatte die Schützengild« mit anerkennungswürdig» Bereit­willigkeit ihr hübsche«, neuerbautes Etablissement den Herren Festordnern zur Verfügung gestellt und nun bewegte sich eine glänzend«, ausschließlich den besseren Gesellfchaftrschichten angehörende Menge in den Räumen, in welchen sonst nur die Kleinbürger und die kleinen Handwerker Erholung suchten und fanden. Freilich, den ehrsamen Meistern würde e« auch schwer geworden sein, in diesen zum Theil in löst- liche Blumengärten umgewandelten Räumen ihre nur mit den Büsten d» Königsfamllie geschmückten Säle wieder zu erkennen.

Unter dem blendenden Lichtmeer, da« fich von den köstlichen Lüstre« auf strahlende Diamanten und blinkende Orden senkte, hätten ihnen die Augen ge­schmerzt und e« wäre ihnen zu Muthe gewesen, al« habe man fie plötzlich in da« Reich eine« Zauberns versetzt. Wa» Wunder auch, die schlichten Leute waren ja an solche Pracht und solchen Luxus nicht gewöhnt, dazu »schienen die reizenden reichgeschmückten Mädchengestalten, die fich unt» den Klängen ein» meisterhaften Musik in angeboren» Grazie zwischen den prächtigen tropischen Gewächsen umherbewegten, in den lang nachschleifenden blumengeschmückten Ge« wändern, wirklich wie Feen und Elfen.

Befand»« ein«, auf tie sich denn auch manche« Männerauge mit aufrichtig» Bewunderung senkte sie schien die kleinste unter den jungen Damen, die mit ihr sch»zten und fich um fie bemühten

Junge findet seinen Weg durch'» Leben! Wie er jetzt überall der Erste sein will, sich nirgend« die Butter vom Brote nehmen läßt, so wird er sich'« auch in späteren Jahren nimmer gefallen lassen, und daß man ihn irgendwie zurücksetzt, und die Jetztzeit braucht solche Naturen, fie machte ja längst da« liebe alte Sprüchwort:Mit dem Hute in der Hand, kommt man durch da» ganze Land' zur Chimäre und will keinen bescheidenen Menschen mehr. Wer am meisten aus fich macht, Hochmuth und Arroganz kultivirt, der wird heutzutage am höchsten geachtet.'

Der alte Herr hatte fich förmlich in Aufregung gesprochen und die Gattin legte ihm beschwichtigend die Hand auf den Arm.Ja, ja,' sagte sie freund­lich,die Zeiten find ander« geworden und doch wir blieben die Alten. Obgleich unser Haar grau geworden ist unt» schweren Sorgen, die Herzen schlagen noch immer in b« gleichen Wärme und Treue . . . Und nun, mein Alterchen,' fetzte ste dann liebevoll hinzu, indem ste ihm zärtlich die runzelvollen Wangen streichelte,lege Dich auch zu Deinem gewohnten Schläfchen nieder, Du bedarfst sein».'

_ Der Rath nickte und fich langsam von seinem Stuhl erhebend, erwiderte »:Ja, ich will schlafen, «cht lange schlafen, Louirchen, Du hast ja nur zu Recht, ich bedarf d» Ruhe, trotzdem mir der heutige Vormittag nur wenig Arbeit gebracht, aber man wird alt,' setzte er mit einem kleinen Seufzer hinzu.--

E» war ein glänzende« Fest, da» da« Lehr». Collegium de» Gymnasium» in B zu Ehren seine« hundertjährigen Bestehen» den Angehörigen ihr» Zöglinge und vielen lieben Freunden gab, die einmal selbst auf ben Bänken dn ehrwürdigen Lehranstalt

ilatzl.!

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: Studie« rloau Reß iben. .61

z, ßrifiJ dort Absteig« quartier auf mehrere Tage in der U(ji; fischen Botschaft genommen. Sei»» Majestät dem sternhell lt^en Kaiser mußt- er ebenso, wie jüngü der 3 th itsche Reichskanzler Fürst Hohealohe-Schillingsfürst [6111 8flt!n fii»t Aufwartung mache«, und ans seine raus bezügliche Meldung Hix hatte ihn der Kai er

Erschau t»«ltch «tz« «n nach nni <

Marburg,

Mittwoch, 16 Oktober 1895.

ikdiger de» Dörfchen», in seinen Schutz. Unter » Dache de» gastlichen Pfanhause» aber hatte keinen Alter»genoffen, mit dem ich einmal die rch Rohr- iste messen konnte. Da» wißt Ihr doch schon [1141 t», Kind», Ihr wißt auch, wie ich »st al« -------- zehnjähriger junger Mensch, von dem Vormund bereitet, da« Gymnasium zu besuchen begann, war ich alt genug, um mir bewußt zu sein: KU M i müsse all' mein Denken und Sinnen nur (78 kauf gerichtet werden, zu lernen und wied» zu ä, .v ®en, um nur so früh wie möglich aus die UM zu kommen ; e« ist also selbstverständlich, l ich mich nicht auf Kindereien einließ . . Aber

. _ Ä «. sgr fahren, um vor dem 6b treff ex desselben x J~0' > Kaiser noch Vortrag hatten zu können. Der 1z;® is« empfing den Fürsten Lobanow, der Ehlindu «onxiaj z GesellschastSaxzug trug, »it warmem Hände während fich die Herre» seines Gefolges tief - neigten. Nach kurzer Vorstellung begaben fich die KroeUi rrschafien in die Kaiserliche» Gemächer. Die Unter- it entgege «xg, welche der Kaiser, der Reichskanzler und der ' i Sou«, fische Minister des Auswärtigen hatten, dauerte use» ur Meine Stunde. Hierbei sollen die russisch englischen rhälbisse a« Bosporus, dann das Verhalte»

, itoärtiger, weilt zur Zeit i» der deutschen ReichS- ^A^Dlplstadt. Er kcm bekanntlich aus Frankreich, und rair Seiten Franzosen hätten e» gern gesehen, wen» »0» ihnen hochgefeierte Gast seine Rückreise nicht

Endlich zn den niedlichen jüngeren Töchterchen sendet hinzu, die fich um die Kniee der Mutt» Hingt, dabei aber doch mit aller Aufmerksamkeit 1 Vater« Worten gelauscht hatten-Grethchen 1 Luch schon den Kaffee fervirtl'

Und wie die kleine Schaar muntn davon ?®te' uiit Ausnahme Ferdinands, d» stet« die kbe selbst war, fuhr dn alt« Herr lächelnd fort: n«h' nur, Lieschen, Han« ist natürlich wieder tin voraus! Ich wette hundert gegen ein», der

jUnb nachher,' so erzählte der Herr Rath it»,al» der Vater gestorben, di« Mutter sich lder verheirathet hatte und ich nun, da mir mein ttterbe von fünfzehnhundert Thalern (damals, 'beite«c Leit der europäischen Knechtschaft durch den li«n Corsen, hatte d» Grundbesitz weniger Werth) x waven krroeit sicher gestellt worden, ein Fremdling im 8 lflKW üerhause war, nahm mich mein Vormund, der

't w u t une» sollten, und die österreichischen Beziehungen tnb abzu üert worden seien.

ide.meifte Der Audienz beim Kaiser und der Kaiserin folgte ;rafse 13 dem hübschen Jagdschlösse ein Frühstück«- oder tawtt. Nr Mittagsmahl und bei einer Tasse Mokka -. h ein kleines Plauderstündchen, nach welchem die

dii'gW den Staatsmänner die Rückfahrt nach Berlin ge-

I difam »achten. Fürst Lobanow ist am Berliner

Anzeigvi uunrm »mgegm bi« Expedition diese« Blatte«,

'«wie die Amlon-en-Bnreailr von Haasenstein n, Vogler in ,

Frankfurt «. M., S-siel, Magdeburg »nd Wien; Rudolf XaX. 5c30IQ Rosie in Frankfurt ». M., Berlin, München ». Köln; G. L. M *! »

Daube u. To. in Frankfurt c, M., Berlin Hannover, Pari».