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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg «nd Kirchhain

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Ädxftien unb Expedition: Markt 21. Fernsprecher Nr. 55.

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tztiki'OkS Material gesammelt warben, da» rnS e n n Einblick gestattet in die trcudge Lage der Hardverker In einer Stadt Pommerns z. k. »alten von 81 Schnhmrchermetstein int vier Lehr« Inge, in einer anderen Stadt von 100 Haxdwe'kr» «eißern nut tret Die» keweist zur Genüge, wie tief gesunken der Wohlstand unter den Handwerker!! st. Fast alle kleinrten Handwerker fie» auf ihre eigenen-de angewiesen und ein gewinnbringender Handwerksbetrieb wie in früheren Zeiten wird immer

mag «den von unseren Boten, den Postämtern. Brief am 8 jgerw, sowie in unserer Expedition

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Margarethe.

Briginal-Roman von M. Widdern.

(Nachdruck verboten.)

Mittelungen angestellt hat Über dies-n Abgang von Arbeitskräften, welche ergeben haben, daß in den 4 östlichen P oviuz» im Jahre 1893 111000 und im Jahre 1894 96000 Arbeiter auSgewandert find. Aber hierbei sprechen nicht allein die Zahlen mit, cnbern eS ist vor Allem zu beiückstchtigen. daß e» größtentheilS die kräftigsten und geschicktesten Leute ind, die forlzieh». Wir linnen eben richt die hoh n Löbue erschwingen, welche die Industrie zahlt. Ich ür «eine Person habe »ich bemüht, ein Mittel ausfindig zu wachen, um die Setreidepreise zu heben, denn dieser ist einer der wichtigsten Punkte. Ich habe einen Antrag eingebracht, der meinen Name« trägt Ich spreche nicht gerne davon, einmal, weil ch nicht g-rae von mir selbst rede, und ferner, weil iS sich »lch nicht absehen läßt, welche» Schicksal dem Anträge beschicd» sein wird. Am liebsten hätte ich ihn niemals eiugebracht, ob.r »ichte ihn in dieser Stunde begraben, vorausgesetzt, daß die Preise von eldst auf den Standpunkt kam» en, den ich ihnen geben will. Da ich aber diese Hcffnmg vorläufig noch nicht soffen kann, so werde ich daran fest' halten. (Stürmische» Bravo:uf,u) Da gerade in neuerer Zeit die demokratische Prefle sich in der Hoffnung wiegt, daß der Antrag begraben sei, da die Landwirlhe selbst ihn für unausführbar halten, so möchte ich hier betonen, daß dieser Antrag, wenn nicht eb-e merkliche Steigerung der Setreidepreise eintritt, miebet eingebracht wird, und zwar unter günstigeren Aussicht» «II da» erste Mal.'

A« Schluffe seines durch rauschenden Beifall ausgezeichnet» Vortrages ging Graf Kauth auf die Erörterung der Frage ein, wie die Sozialdemo« hotte am besten zu bekämpfen fei. ,D» bekannte Parlamentarier Bennigsen hat anlißlich ber jüngsten Gedenktage eine seiner glänzenden Reden ge halten, die von der ganzen liberalen und gisinuungs. verwandten Presie als ein rh torisches Machwe k ersten Range» gefeiert worden ist. @t fegt darin: <5hu derartige Verunglimpfung (b. h. ber Sedan, feier durch die Sozialdemokraten) alle» Dessen, war uu? theuer mb heilig ist, tu großen Persönlichkeiten, Institutionen und Thaten, ist für ein Volk mit Ge fühl unerträglich, und es macht sich selbst schuldig, wenn el Derartige» erträgt. 68 ist nothwendig, daß alle Patrioten fich vereinen, nm übet die besten Mittel zu berathen, wie de« weiteren Umsichgtei'en der Unterwühlung unserer ganzen Kultur entgegengettctcu werden kann ' Da» ist sehr schön gesagt, den Haupt prukt aber hat Herr v. Bennigsen fein umgangen. Wenn er so freundlich gewesen wäre, un» ein solche»

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Mittel zu nennen, dar c uch ar genommen würde, so könnten wir ihm sehr dankbar sein. Aber gerade seine eigene Partei hot dir Umsturzvorlage weit von sich gewiesen, und der bgeordnele Ennecceru» wu:de von dieser seiner Partei mit Spott und Hohn übergossen, veil er dafür gestimmt hatte, und doch wußte diese Partei nicht» Bessere» an Stellt der verschmähten Regierungsvorlage zu setzen. Ich möchte glauben, daß die Mittel, welche hiergegen zu ergreifen find, in der Hauptsache nicht in einer Verschärfung de» Strafgesetzbuches, überhaupt nicht auf dem Gebiete de» Strafrecht» zu suchen find, sondern daß da» Nebel an der Wurzel anzusaflen und dafür zu sorgen ist, daß de« Neberwuchern de» Großkapital» und de» Bötsenthnm» vorgebeugt, und daß ehr kräftiger Mittel« stand geschaffen werde. Die wirthschasilichen Reformen sind demnach weit über die Verschärfung de» Strafgesetzbuches zu stellen, wenn wir auch diese nicht al» gänzlich überflüssig bezeichnen wollen. Die Regierung ist nicht im Staude, den Reichstag auf« zu'ösen und einen besseren wählen zu lassen, weil ihr da» Vertrauen de» Volke» fehlt. Wenn aber die Regierung zu den angedenteten Mitteln greift und wirthschaftliche Reformen anbahnt, so wird da» Vertrauen de» Volke» wiederkehren, wir werden einen Reichstag erhallen, der fest auf dem Boden unserer Staatsordnung steht, und bann werden wir wieder eine starke Staatsgewalt haben, getragen von dem Vertrauen de» Volkes und de» Lande». Gleichmäßiger Schutz jeder ehrlichen Arbeit, das muß da» Ziel einer nationalen WirthschaftSpolitik sein, und wir möchten wünschen, daß He Regierung diesen Wunsch nicht außer Lat lasse/ , ~

In einer Besprechung über die obige Rede führt dieKrzztg.' au», daß sie ganz dazu augethon ist, die Stellung unserer Partei zu den großen wirth- schastlicheu und sozialpoliiisch» Ausgaben der G gen« wart in da» rechte Licht zu stellen. Neber den An­trag, der seinen Namen trägt, sagte Graf Karitz, daß derselbe, falls nicht eine unerwartete Steigung btr Getreidiprdse ehetret» sollte, uufihlbar wieder eingebrccht werden würde, und zwar, wie der Redner hinzufügte, mit besserer Ausficht auf Annahme i» Reichstage als zuvor. Daß dieses keine Nebertreibuug ist, kann sogar an» der gegnerischen Presse heraus« gelesen werden, die in unbewachten Augenblicken zu­gegeben hat, daß der Antrag Sanitz vielleicht schon jetzt eine Mehrheit finden würde. Daß bi.8 für sie ebenso wenig ein Grund ist, von den verletzenden Bemnkung» abzusehen, mit denen sie die einzelnen

Lächeln um den kleinen Mund. .Schöne Taute/ sagte sie, und nachdem sie fich gelabt und Grethe ihr da» Gla» wieder an» den weißen, »ollen Händen genommen, schlang fie plötzlich ihre Aermchen um den Hal» de» jungen Mädchen» mb da» süße Ge­sichtchen an Grethe» Wangen legenb, flüsterte fie, schon halb »ieber im Einschlafen begriffen: »Käthe ist doch artig nicht, Tante? Sage Papa Käthe ist artig unb er soll Käthe eine neue Puppe schenken eine große, große Puppe, nicht? unb kleine Käthe lieb - haben!'

Da» reizende Köpfchen lag wieder in den Kiffen die langen, seidenen Wimpern hatten sich ge­schloffen, fie beschatteten die feine Wange und leise ruhige Athemzüge hoben und senkten die kleine Brust.

Entzückt blickte Grethe auf da« holde junge Ge- schöpf unb so rührte fie der liebliche Anblick, daß sie sich auf die Knie niederließ unb ihren eigenen holden jugendlichen Kopf neben den de» Kinde» legte, ahnungslos, wie sehr sie dadurch noch da» Bild ver­schönte, daß da» schlummernde Kind allein schon ge­boten. Dabei hatte sie vollständig überhört, daß eine nahe Thür geöffnet und wieder geschloffen worden, wie nun Schritte den Korridor hinaufkamen leise Schritte, al» wenn der, ter da ging, nicht gehört werden wollte oder die Hausbewohner nicht stören mochte. Plötzlich hemmten fich jedoch diese Schrttte dicht vor dem weitgeöffreten Eingang der Kinderstube. Ein geviffe» unbehagliche» Gefühl (ein Jeder von uu» k nut e» wohl, e» überkommt uu», wenn wir beobachtet werden, ohne daß wir die beobachtenden Augen sehe») benötigte fich Margarethen» und jäh den dunklen Kopf hebend, schauten die klaren Blouaugen nach der Thür. Ein leiser Schrei entfuhr ihren Lippen, fie erhob fich et»

(Fortsetzung.)

»Die Mägde haben fich schon allesammt nieder« tlegt und ich möchte um die Welt keine von ihnen «ecken. Wer den ganzen Tag so angestrengt ge- «bettet hat, wie fie, hat sich einen ungestörten Pchlas verdient.'

1 Unsere kleine Gesellschaft hatte fich erhoben und ar in da» Hau» gegangen, mit dem letzten eben Gssprvchenrn Worte sah fie sich vor der Thüre der Wohnzimmer» angelangt und die Pastorin öffnete Ge, um ein Licht heraurzuholen. Aber Augustin Wrrieth ihren Wunsch und in ber heitersten Stirn »ung eilte er zuvorkommend voran« und stand im Mchsten Augenblick schon mit einem blinkenden Mesfingleuchter, in dem eine starke, brennende Kerze Deckte, wieder vor den Damen: »Habe ich nicht Weine Gedanken errathen, mein Mütterchen?' fragte «, wohl wissend, wie seht da» schöne Wort die Mast »rin beglückte.

I Ein sanfte» Lächeln glitt um die Lippen de» Men Gestcht», dann nickte fie dankend mit dem Mopse und den Leuchter au» der Hand de» jungen Manne» nehmend, nöthigte sie Grethe, ihr nach oben

anz sicher, raß ich mich nicht verirre '

Frau Gottfriede ließ fie gewähren, da» Treppen- eigen war ohnedies ihre Passion nicht und fo tennten fich denn die Drei, um Jede» sein Schlaf« bbchen aufzusuchen. Man hatte fich fteundlich eine tte Nacht geboten, Augustin reichte Margarethen

dabei seine Hand, im Grunde genommen fand unsere Freundin, baß da« eigentlich etwa« dreist war für ihre kurze Bekanntschaft, aber da fie die Augen offen genug gehalten hatte, um die Schwäche Frau Gott« friedens für Augustin zu bemeifen, so wagte fie nicht, die bargebotene Rechte unbeachtet zu lassen dennoch aber zuckte e« doch ein wenig unwillig um den kleinen rosigen Mund, al» fie die feinen Finger« spitzen mit festem, warmem Druck länger, viel länger, al« nöthig, gehalten fühlte.

Aber fie sagte kein darauf bezügliche» Wort, sondern sich rasch verabschiedend, eilte fie die schmale Stiege hinauf, um fich schon nach wenigen Momenten in der Beletage zu besindeu, auf dem langen Korridor mit seinen vielen Thüren. Ohne fich zu besinnen, blieb fie schon vor ber ersten derselben stehen unb legte bie Hand auf ben Drücker, bann aber zog sie sie doch wieder zurück: »Ist denn die« auch wirklich ber Eingang zu Frau Goitfrieben« Erinnerung» lammet ?!' fragte fie sich betroffen. Vorhin unten war sie so sicher ge­wesen, ihr Logi» sofort zu finben, unb jetzt wußte sie doch nicht, ob fie vor ber rechten Thür stand Aber nein, ihr war noch ganz erinnerlich, daß sie nur wenige Schritte gethan, ehe Gottfriede fie über die Schwelle ihrer kleinen Schatzkammer geführt.

»Unb doch,' fie sah auf eine zwette Thür, »et konnte ebensogut jene al» diese sein 11" Hier war wirklich guter Rath theuer. Grethe dachte schon daran, wieder hinunter zu gehen und die Pastorin doch um ihre Begleitung zu bitten um fich gleich darauf wieder eine« anderen zu besinnen; sich ein Herz fassend, legte fie nämlich von Neuem die H:nd auf den Drücker ber Thür, vor welcher fie nun schon minutenlang, mit fich selbst berathend, gestanden und öffnete fie. Aber mit einem leisen ,AH' de«

noch jederzeit

rm Preise von 2 Mk. für Marburg frei in« Hau», «ch überall hin durch die Post bezogen für 2 25 Mk. pl. Bestellgeld)

nachwei» will ber Meister nichts miss n; b n Hand werke» aber sagt »iebrr eine «*bere, rom Minister geplante Einrichtung nicht zu, räwtich die Verleihung dom größeren Befugaissen an bie Gesellen-AnLschüffe. Ich für »einen Theil würde e» für bedenklich, j- gefährlich halten, bie Srsellenausischüffe »it noch größeren Befugnissen auSzustait», da ieber Geselle einmal Meister werden kann. Gerade bie Selbst­ständigkeit ber Gesellen den Meistern gegenüber zu erhöhen über bas Maß hinan», da» ihn» jetzt schon zusteht, ist bebenkiich Tie traurigen Erfahrung», bie na« mit berartigen Ausschüssen schon genacht hat. sollten bie Regierung veranlassen, etwa» vor« sichtiger zu sein. Nach meiner festen Heberzeugnr-g ist da» Hauptgewicht auf ben Schntz gegen bie nx lautere Konkurrenz zu legen, welche dem Handwe- k? erwächst durch den Haufirhanbel, Schmdbazrie, Ramschbazare und den ganzen heutigen Jahrmarkts- verkehr. Was hilft dem Handwerke bie schönste Organisation, nun» ihm das Brod weggexommm wird von Lent», die mit dem Handwerk nichts zu thn» haben nxb bie ihre G-schäfte nur dadurch machen, daß fie dem Publikum ihre schlechte Maare für billiges Geld anschwärzen. Das Einfachste wäre, daß bet Hanstthanbel ganz verbot» würde.'

Nachdem Graf Sanitz weiterhin He Strebttfrage berührt unb fich hierbei für eine Dezentralisation ber landwirthschastlichen Kredittnst täte aurgesproch» hatte in der Meise, daß da» Gelb bem Kleiugruudbefitzer angeboten »erbe und sozusagen im Dorfe zu haben sei, aber auch unkündbar unb zu billigem Zinkfuß gegeben werb» müsse, kämet ans bieLaubwirth schäft zu sprechen. Sein» «uSführnng» hierüber entnehm» wir ba» Fol«»be: »Abgesehen von den niedrigen Prodnttenpreisen kommt in Betracht bie große Belastung be» Grundbesitze» durch die soziale Gesktzgeburg, in erster Linie durch da» Klebegesetz und die Konkurrenz der Großindustrie in Bezug auf bie Arbeitskräfte, welche ber Landwirthschaft entzogen werb». @8 ist anzn rkennen, laß man amtliche St­

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Stadt unb Laib, au« dem wir einige bemerken»- the Stellen wiedergeben wollen.

Zunächst sprach ber Redner nach einigen ein« end» Worten über die Handelsvertrag»- olitik ber Regierung; er faßte sein Urtheil über wie folgt zusammen: »Die Verträge fi»d

ts fett zwei Jahren in Kraft, aber noch nirgend» ehr Gefühl der Befriedigung darüber ,n Tage reten. UeberaB, wohin man hört, macht fich ein sseS Mißbehagen geltend und zwar auch in ben essen, benen diese Verträge zunächst Nutz» bringen ten, ber Groß- unb Kleinindustrie unb deS Handel»

sämmtlich» Hande »kammer-Bnichte sprech» fich günstig an» unb gestehen zu. daß die geh gt» ffnnngen sich nicht erfüllt haben. UnS interesfirt

Allem die Kleinindnstrie unb das Handwerk' Der Redner ging bann zu ber Handwerker- toegung über, bie in unseren Tagen m>hr al» als zuvor in Fluß geraden sei, unb zwar nicht a nur unter ben Handwerkern selbst, auch wettere ise habe sie erfaßt »SS hab» vor Alle» die zialpolittker nmfaffenbe Untersuchung» hierüber gestellt und find zu recht traurigen Ergebnissen äugt. S» ist eine Reihe von großen, mittleren d kleinen Städten bereist und ein recht unrfaffenbeS

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Erstaunens prallte fie vor dem Bilde zurück, welche« fich ihr hier bot, wie ergreifend schön e« auch war.

Sie hattte sich trotz alles Besinnen« und Mtt- flchzurathegehen» doch geirrt; ba« Stübchen, in das sie nun, nachdem der erste Schreck vorüber, mit fo großen Augen sah, war nicht das ihr von ter Pastorin angewiesene Logi» e« diente ganz anderen Zwecken. Unendlich stilvoll aurgesiattet mit Mobilien, die modern und hochelegant, jedem Salon hätten zur Zierde gereichen können, kontrastirte e« eben so lebhaft mit den unteren Wchnräumen, als die »Er« innerungrkammer'.

Heber einem Baldachin von himmelblauem Seidenstoff stand inmitten de« kleinen Raume« ein prachtvolle«, au« Ebenholz geschnitzte« Kinderbett« gestell. In keinen blüthen weißen Kiffen geborgen ober ruhte ein reizender, wunderlieblicher Kinderkopf.

Die Wärterin der kleinen Käthe saß auf einem nieder» Stühlchen vor dem Bett, aber fie war eingeschlafen und ihr Kopf lag schwer auf dem Bettrand und so fest war ihr Schlaf, daß fL auch nicht erwachte, al« die Kleine, plötzlich die süßen Augen halb öffnend, mit dem lieblichen Sümmchen flüsterte:Zu Kinken! Minna, Kind hat Durst.'

Ohne sich ehren Moment zu besinn», aber «ch ohne bie von bei eigenen Hand west geöffnete Thür hinter fich zu schließ», trat Grethe nun rasch über bie Schwelle, setzte ben Leuchter mit be» Licht auf ein runde» Marmortischchen, ob fich bann ortenttrenb, e» genügte um ein Blick bazu, nah» fie ein Gla« »st bereitsteh»bem Wasser. »So, Herzchen, ba trinke,' sagte fie liebevoll, « bie andere Seite be» Lettchen» tretend.

Lor ber frembex Stimme öffneten fich bie Ang» be» Stube» weit, bann aber glitt tix entzückende»

Marburg,

Sonntag, 6. Oktober 1895.

Jb folg».

£1 .Bemühen Sie fich nicht, Frau Pastorin.' sagte ii-PM junge Mädchen, »ich finde meinen Weg auch

Meinl Bitte, geben Sie mir da« Licht und ich bin

z > Unsere wirthschaftliche Lage in

Berantwortlicher Redakteur: Friedrich Sold atzkv in Marter,. Sprechstunden der Redaktion: 1011 Uhr Vormitt«»»-

entgegengenommen.

WM- Der Anfang be» neuen Roman»Mar- 0 arethe' von Marie Wibdern wstb auf Wunsch 0 Henios nachgeliefert.

-gehalten» konservativen Versammlung hielt ReichStagSabgeorduete Graf von Kunitz ra äoiangen, der Vater de« Antrag« Sanitz, ein» wV-Kaltreid)» Vortrag über unsere wirthschaftliche Laxe

Neubestellungen

auf dieOberhessische Zeitung"

Anreisen nimmt entgegen die Expedition dieses Blatt«, sowie die Annoncen-Bureaux von Haasmstein x. Vogler in vw rv <

Frankfurt c. M., Lastet, Magdeburg und Men; Rudolf AAA. ZllÜrg

Roste in Frankfurt«. M., Berlin, München x. Köln; <8. L.

Daube x. 6e. in Frankfurt a M., Berlin Hannover, Pari«.

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