Zweites Blatt
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HochzeitSfrühstück, da« axf diese» »ar» gehalten wurde, »ar dahi». Einige Lage später »urde nahe bei Saarbrücken die Schlacht au deu Spichererr Höhen geschlagen. Ä* Tage »ach der Schlacht »änderte ich über da» Schlachtfeld, um deu armen Lerwundeten Hilfe ,» leiste». Plötzlich erblickte ich auch unseren Bräutiga» vo« Regiment Hohe»,oller», er befand sich t» fitzender Stell»ng, de» Rücke» gegen eine» Baumstumpf gelehnt. Er »ar tobt, eine Kugel
keine Pferde — »ir Schlüsselbeine»!*
(Es ist Alle» scho» dage»ese») beha»ptet der alte »e» Akiba; aber ei»e Fahrt»»terbrechuug an» etxen ko urkomischen al» dem nachstehend mit- geiheilten Grunde dürfte — so schreibe» die ,Dr. N. N.* — die «tsenbahnpatistik doch noch nicht a»f. zxweisex haben. Verguüg»»grreise»de, »eiche die Sekaudärbahu vo» HainLberg ab »ach Dippoldis »albe, beziehentlich Kipsdorf benützten, »urde» plötzlich durch da» >»halteu de» Zuge» auf freier Strecke erschreckt. Eiu Unglück vermnthead, steckte« ste die Köpfe zu deu Wageufeußer» hinaus und erfahre» auf ihr Befrage», daß einer der de» Zug bedie»eudeu Schaffner unterwegs seine — Loupirzauge verlöre» hatte. Sä»»tliche Schaffner »achten fich nunmehr auf die Suche die Strecke entlang nach rückwäris, »o die Zange denn auch schließlich »eben den Schiene» i» -rase liegend anfgefuude» wurde. Nachdem die Schaffner ihre Plätze »ieder eingenommen hatte», setzte fich der Zug zur Writerfahit in Bemegnng
(Juristen'Deutsch.) In einer vom höchsten deutschen Gerichtshof heraurgegebmm Ur« theilsbegründung (llttheil des Reichsgericht» II. Zivilsenat vom 30. November 1894, vgl. Puchelts Zeitschrift Band 26 S. 236) findet fich folgender Paffu«: »Die unmittelbar selbst ab Waghäusel aus ihr dort zur Verfügung stehenden Vorräthen absendende und durch die Uebergabe an den Frachtführer nach dem Gesagten da« 'Eigenthum an dem dem Frachtführer zur Uebersendung gegebenen Zucker an die Käuferin übertragene Verkäuferin wurde nun (obgleich sie al« Absender im Verhältniß zum Frachtführer nach Art. 402 de« H G. B bi« vor dem dort bezeichneten Zeitpunkt der Uebergabe de« Frachtbriefe» durch den Frachtführer an den im Frachtbrief bezeichneten Empfänger über da« Frachtgut verfügen konnte) nach dieser Eigenthumrübertragung an den Käufer im Verhältniß zum Käufer nicht mehr über die Waare habe verfügen können, und hätte also über sie nicht etwa im Verhältniß zum Käufer
(Zähe» Lebe» einer Henne.) »»Barten« stet», ». Septbr., »trd gemeldet: »l» Lehrer F. i* K. i» vorige» Monat sei» Getreide eixfahrex ließ, »urde eine i» Echeuueusach Gier legende Henne von de» Arbeiter» unabsichtlich »it Garten bedeckt, kürzlich fand «an dieselbe bei« «nfräumen de» Fache» auf de» Reste fitzend vor. Da» Thier, welche« fast vier Woche» ohve jede Nahrung gewesen, lebte »och, »er aber zu« Skelett ab,e«agert und ko,ute fich nicht be»e,e». Durch gute Pflege gelang e«, dasselbe soweit zu kräftigen, daß e« jetzt bereit« tat Stande ist, «it den anderen Hühnern ans de» Hofe »«herzngehen.
dem Lande gejagt werden «xd ihr Geld koxfiizirt wird. Dann sind wir reich genug, n» alle» kletaeu Leuten anfhelfe» zn könne», «nd daß Sie zn Ihre» Rechte komme», dafür werde ich scho» sorgen. Aber
ihm so reichliche Bescheeruug verschaffe» »olle. Ns» kommt Ahlwardt zur Sache. „Sehen Sie, meta Lieber*, sagt er, .ich bin der Ahlwardt, und wenn Sie jetzt bei der Wahl «einen Freund Paasch wählen, dann werden wir e« durchsetze», daß alle Juden au«
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Vermischtes.
(Eri»»ernuge»ei»e«Krieg«korrespo»' bette».) Der bekannte englischeKiiegSkorrespoodexi „rchibald Forbe» hat soeben unter de« Titel Memories and studies* einige besonder« interessante Erlebnisse au« seinem bewegten Lebe» pvblizirt. Er erzählt darin i» packender Weise u. A. etae traxrige Episode an« de» erste» Tage» de» deutsch«fra»zöfischex Kriege«: E« »ar zu Saarbrücken und man lebte ix der Befürchtung, daß die Fravzosen die Stadt von etae« Moment zu« ander» »eh«e» könnte».
da« Meer hatte »»treten sehen. Der junge Mensch hoffte, in Amerika schneller sein Glück zu machen und Mutter und Geschwister, deren er sieben unversorgte im Mer von 15 bi« 4 Jahren besaß, von dort au« bald reichlich unterstützen zu können. Am Tage seiner Ankunft wanderte er durch die 15. Avenue, da« fremde Leben betrachtend, al« ihm ein Paar vor einer Equipage gespannter scheu ge- «ordener Pferde entgegen gerast kam. Eine ältere Dame und ihre Tochter hietten fich krampfhaft an den Polstern fest, um nicht hinausgeschleudert zu »erben, und riefen um Hilfe. Muthig warf sich der junge Straßburger den Pferden in die Zügel und brachte die Thiere zum Stehen- Allgemeine« Hurrah de« Publikum«, welches in großer Auf« regung ter Entwickelung der Dinge gefolgt war, belohnte ihn. Der Retter mußte fich zu den geretteten Damen setzen und mit ihnen nach Hause fahren, um dem Familienoberhaupte vorgestellt zu werden. Al« er fich, jede Belohnung ablehnend, empfehlen wollte, erlitte Miß Ellen unter Thränen, daß sie keinem Anderen al, ihrem Retter die Hand am Mar reichen werde. Der Herr Papa war darüber zunächst auf'» Höchste erstaunt, aber den Thränen seiner Einzigen vermochte er nicht Stand zu halten, und so erklärte er. daß et in die Verlobung einwAige, fall« die Papiere de« .Duchman", der dieselben al» Neueingewanderter ja doch sicher bei sich führte, in Ordnung seien „All right* sagte er nach Durchsicht der Legitimation. Der Straßburger ist bereit« glücklicher Gatte und Besitzer einer GoKwaarenfabrik und seine Mutter in der ferneren Heimath nicht mehr Waschfrau.
(Eiue Studeuteufalle.) «u de« trockene» Humor v. Batdelebeu«, de« dieser Tage i» Berit» verstorbene» berühmten Chirurgen, hat fich jeder seiner Zuhörer gern erlabt. Manche seiner Schnurre» kehrte» stereotyp in jedem Semester wieder. So erzählte er regelmäßig von der Examexfrage eine« alte» Ge»eralarzte«, die da lautete: .Was würde» Sie thu», »ex« Sie auf da« Schlachtfeld gerufen würde» n»b »an 3h»e» sagte, da« Pferd de« Major» wäre gestürzt n»b hätte fich da» Schlüffe!« bei» gebrochen?* Der Siaminator wie« alle »ög. lichen Verbände n*b Heilmittel, die der Befragte anprie«, al» unzweckmäßig ab; er wollte die Antwort hören: .Ich würde da» Pferd für etae hohe Summe an ein große« Museum verkaufe», denn e« giebt
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wirksam nachträglich eine Verfügung dahin reffen können, daß sie diese Bereite in Erfüllung >e« Kaufverträge« dem Käufer zu Eigmthum übertragene Waare ihm nun nur al« eine erst zu gewiffen (gleichen oder andern) Bedingungen an ihn u verkaufende offerirte, also über sie, sei e« für sich, oder für einen andern, einen Kaufvertrag adschließen wollte.* — Ob der gelehrte Herr, der diese« Urtheil ormulirte, sein Deutsch auch selbst verstanden iahen mag? I _ , ,.
(Sie »ill nicht auf die Hochzeit»« reife.) Kürzlich erregte etae kleine «hesta»d»debatte auf de« Bahnhofe in Hof einen großen Meuschen- axflauf. «ine Neuvermählte »tigerte sich, von Heimweh befallen, unter Weinen mb tptrrex, trotz aller Bitten de» »läutigam«, die Hochzettlreise an,»treten. Da der Zug bereit« Verspätung hatte, packte «an die Holde trotz Proteste« in den Zug ei». Sonst pflege« die junge« Dame« scho» Jahre vorher »o» der zuküaftigtu Hochzeitsreise z» schwärme».
(O Eva«töchterl) Für die Enthüllung de» Kriegerdeakmal« i» Brottka» war etae Bekriuznsg de» Monumente« durch rhre»j»»gfra»e» geplaxt. Diese »bficht ist nicht zur »nsführnng gelangt. Utber da» .Warn«* geben folgende Inserate in der Groükautr Zeitung Aufschluß: „Bekanntmachung. Der veschlxß in der gestrige» »ersa««taug, daß zwölf Ehrenjnxgfranen etae Guirlaxde am Denkmal nieberlege» solle», wird hiermit aufgehoben, da e» dem Eomitä unmöglich ist, die Wünsche jeder einzelne» Dame zu berückstchtige». Da» Eomüe * — .Ich erkläre hiermtt «einen Äultritt ax» de« 6»*tte zur Auswahl der Shrexjungfranen nxd bedauere, mich für etae so uxdaxkbare Sache interesfirt zu
habeu. Dr. Sexnwitz.*
(Abhärteuder Sport.) Mark Twain er zählte kürzlich folgende wahre Geschichte: F-e» Prandle land rücklings ax'» Fenster gelehnt und sprach mit Nelly O'Eleeu. Plötzlich - er mochte fich wohl zn weit zurückgebengt haben — glitt er an» und stürzte kopfüber hinab anf die Straße. Gta markerschütternder Schrei ertönte vo» obe». Nelly» Schrei. Ei» Schrei, dem nute» ber E«tsetze»Sschrei der Menge folgte. Ein dumpfer Aufprall auf da« Pflaster und — Fred Prandle, er, der soeben an» de« Fenster de« sechsten Stockwerke» gestürft war, stand anf, lächelte, »sichte fich den Stand von den «leider» n»d sagte: ,E» ist nicht». Ich bi» an Aeigere» gewöhnt — ich bi» ja Fußballspieler!* , o ,
(Ei, ehemaliger Milli,»är al« Zechpreller.) Der ehemalige Berliner Millionär Qnistorp wurde vo« Prenzlauer Schöffengericht wegen Zechprellerei zn einer Woche Gefiugxiß »er. nttheilt, nachdem er sechs Wochen zvr Lesbachtnug seine« Geisteszustände» euer Irrenanstalt überwiesen »erben »ar. Die Aerzte erklärten ihn für znrech nnngsfähig.
(D u » m e r g e s n ch t.) Folgende originelle, «der recht zeitgemäße Annonce findet fich in etae« Berliner Lokalblatt: Dummer gesucht. Al» Mitspieler für Lotteriiloo» suchen wir, n» endlich ,a gewtaxen, einen Dummen. Derselbe hat Besähigvng»nach»ei« zu führen, tabew er bi» zum ersten großen Gewinn da» Lotteriegeld anSlegt.
(Bismarck'» Grabschrift.) Die Londoner .Pall Mall Gazette* hat, auknüpfend an BiSrnarck's angebliche Aeußerung, er habe nur noch den Ehrgeiz, etae gute Grabschrift zu haben, in ihrem Leserkreis einen Wettstreit wegen solcher eröffnet. Unter den zahlreichen Eingängen befindet fich u. a. folgende:
„Heere sleeps, Laid in the soll of the Fatherland, He who made it great enough, To be a worthy resting-place for mm.
(Hier schläft, gebettet in dem Boden des Vaterland», er, der es groß genug machte, um eine würdige Ruhestätte für ihn zu sein.) In der That ein würdiges Epüaph, gleich ehrenvoll für Bismarck wie für Deutschland.
(Ein Roman ohne Worte) ist da, Neueste, wa« Mark Twain sich leistet Ob er Nachahmer findet, ist zweifelhaft, jedeusall» — hier ist er: Riginold (leidenschaftlich) — ? — Sie (verschämt ? — ! I — Beide (in seliger Selbstoergeffenheit) ♦ ***t*«**n!«*»*!l (die Thür geht auf, ihr Bater tritt ein. Beim Anblick der Beiden »Lthend) ! — . — 1---~ '
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«ixnesandt. «en Pfeifrnraxchem wirdderbr ribmte Hollixver Labak »ox «.«eck« tu Leese» e* Harz emvfehlem D^eibe »ersenvtt nandi* eine tn ihm |er,efultt »siehrmg, die,»»»« frei ist ln futschem «ewich», weit« Nikotin enthält und nur »us befielen «»ländischen Labakttorten besteht. 1» Pfimd dieses T,haks kosten lose in einem Beutel franko per Post nur 8 Rk. Herr Becker fabriziert diese Spezialität fett über 14 Jahr« und hat fich deu Besitz zahlreicher, Übender Änerlennnngtn «8 ben besten SesSschastkreisex notariell bescheinig« lassem
viel Kühe habe» Sie?* fährt Ahlwarbt bann zu lOSVi« frage» fort. .Etae Kuh*, versitzt ber Man». 9 5/s.Wie, »nr etae Kuh?* Das ist unerhört! Schröder, E-1 uotireu Sie, der Ma»» mnß »och zwei Kühe haben.* 10 '1« Schröder nottrt abermals. Der Bauer steht erstaunt iO45/8ii drein und fragt, wie da»» der freigebige Wunder««»» 1021/1« i ~
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Sj Sttmüffe» Paafchwählex.* Sprach'« mit »ai»tnb iÖ7Wi< erhöbe»-« Ftager nxb schritt gravitätisch vo» da»»en. lOfii/iiS gefolgt vo» seiuem getre»e» Schröder.
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «ad Kirchhai«.
G»ck «ud »mtagr °^p'ebttwu^^ar'l^21^^ * Jllustrirtes Sonntagsblatt. S“°n©pred6tunber^bttI9te^ifttan: 10-Hl°Uhr°Bsrmtttaß,.
(Glück muß ber Mensch haben.) Am Bll 4. August b. I. landete im Hafen von New-York ids 1 s ein armer Goldschmiede - Gehilfe, Sohn einer joifibi Wäscherin in Straßburg im Elsaß, welche diesen 1 J ihren Seltenen kummervollen Herzen« die Reise über
Geschäftliche Mittstktt»»ge».
Die bekannte Seiden - Fabrik «. Henne berg in Zürich schreibt uns: Der so lang« vernachlässigte Seidenn Taffet ist wieder ,n Ehren gekommen und nimmt für btt- kommende Saison unbestritten den ersten Platz ein; Seiden- Taffet wird seine bominirende Stellung behaupten, solange di« Puff-Aermel „in Mode" bleiben, weil er sich am besten dazu eignet; er wird in gestreift, karrirt und Damast an- gefertigt, in einfarbig. Changeant (oder „Schiller") und hauptsächlich „CameUon“, namentlich der letztere wenre wird obenan stehn. Weiße Taffete in allen Preislagen werden augenblicklich in jedem Preise aufgekauft, namentlich von Part«, und dürften ste für Bälle :c. eine distmgmrte und hochmoderne Toilette sein. Für Frühjahr 1896 werden die Grisaille-Tafiete (grau mit schwarzen Streifen) ebenfalls wieder bestellt; fett circa 10 Jahren gänzlich vernachlässigt, kommt dieses praktische und do» elegante Kleid wieder zu seinem wohlverdienten Recht. In Surah und Satm- ■erreüleux-@etoeben sind kleine Sortimente bestellt worden; diese beiden Gewebe werden für gewiste Zwecke immer verwendet werden. — In schwarz find bevorzugt: Taffet, ©ros de Londres, Satin de Lyon, Monopol Armnre-@etoebe, Satin Duchesse und Merveilleux, sowohl in glatt als in Damast; für letzteres Gewebe sind kleine und mittelgroße Dessin» bestellt worden. Eine Neuheit von England sucht sich einen Platz zu erobern: bedruckte Baurnwoll- und Seiden-Sarnrnte, die in eben solch reichen Sortimenten und reizenden Dessin» bemustert werden wie die bedruckten Foulard-Seiden; ob sie Anklang finden werden, wird die Damenwelt zu entscheiden haben. In Farben ist nicht viel Neue» herau»gekommen; gelb in allen Schattirungen, ein duntteS violett, braun rc. sonst find die bekannten Nuancen geblieben wie letzte Saison.
- Unentbehrlich wie Pfeffer und Salz hat fich Lttbig's Fleischerttoct in Haxsholtxnaen feinen Platz erobert. Schon für da, zweite Frühstück gttbt e» nicht» Anregendere« «18 eine Messerspitze voll I tiii’J Fleischextract auf Brot ge- strichen, lei der Mitt»,«- in» der «bendmahl^tt trügt e» znr Krästignug und «eschmick»»erbefferun, sämmtlicher Flerfchfpeisex bei, nnd jene kleinen Lrqxtckmtgen, die men nicht rechnet, btt zwischen den Mahlzeiten „so nebenher «en.mmen »erben, ein Ola» Wein, Bier ober eta Schtack Comwic, sollten, wenn man dem Körper eine wirkliche Er- srischnn, zuführe» will, lieber durch eine Taffe wohlschmeckender Bouillon aus kochendem Waffer und etwas Salz unter Zusatz einer »effe,spitze obigen Exttactes, sowie eine» Stückchen» Butter schnell hergestellt, ersetzt werden.
(Ahlwarbt al» Wahlmacher.) 3» welcher iberau» origtaellen Weise Herr Ahlwarbt s. Z. tat Wahlkreise Kvlberg-KSSli» für fetal» Getroffen Paasch die Agitattox betrieben hat, wirb nachträglich tat Niederschi. An,, erzählt: Mit eine« mächttge» Knüttel Nntt bewaffnet, geht Ahlwarbt über Lanb, gefolgt von seine« getreue» Schröber, ber etae geheimnißvolle tfmäf Moppe unter de» Arme trägt. Auf dem Felde ist eta La»d«an» mit Pflügen beschäftigt. Ahlwardt tritt an ihn heran. »Wieviel Morgen habe» Sie, «eta lieber Freund?* fragt er de» fleißige» La»d- ba»er. .Zehn Morgen*, versetzte dieser. „Wie, mrr zehn Morgen?" erwidert Ahlwardt »nd zieht die »rannen in die Höhe, ,ba» ist doch viel zu w-ntg, Eie müffen mehr habe». Wie heiße» Sie den»?* Der Baner zuckt die Achsel» »ab nennt seinen Namen. Ahlwarbt wenbet fich z» seine« Adjutanten nnd sagt «it gewichttger, feierlicher Mene: „Schröder, xotiren Sie, ber Man» »nß »och zehn Morgen habe».* Schröder notirt. „Wie-
8in jn»geS Mädche» hatte fich eivgefunden, nm von Ihrem BrSnttga«, etae« Sergeanten des Regiment» Hohenzoller«, Abschied zu nehme». Die Fre«»de der LrSnttgamS machte» de» Vorschlag, daß da» junge Paar noch vor de« AnSbrnch der Feindseligkeiten schnell verheirathet werde» solle. Die Lr»ut leute wäre» damit etaverstande» »ab Aller wmde schleunigst für die Trauung vorberettet, al» plötzlich Mai« geblasen wurde. Der Sergeant umarmte schnell da» arme Mädchen »nd begab fich auf de» Sammelplatz. Zn zehn Ritmte» war der Kamps in voller Schärfe extbronxt »nd vo» de» Höhe», welche die Stadt 0Jn„ umgaben, sandten die Franzose» ihr «rtilleriefe»er auf die Preuße» herab, liefet Hotel war gerade in der Schußlinie und wurde von Minute ,n Minute ein immer unangenehmerer Aufenthalt. Wir brachten
Patent-Nachrichten.
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Anzeigen nimmt ent,e,en die Erpebttiou diese» LlnttM, sowie die Knnoncen - »ureani von Haasenstein x. tn jyv Frankfurt a. M., «affel, Magdeburg xnb »kn; Itoelf Moste in Frankfurt«. M., Berlin, München x.
Daube u. So. in Fratckfxrt a. M., Berlin Hatmoder, Pari». __________________
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