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rfrth* i äEeix wir niS ix dieser Hiustcht so skeptisch wie * "möglich vnhaltex, so habe» wir vollen Brnxd baga.

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Besprechung der Kalserrede im Sinne brachten, beschlagnahmt gegen die Redakteure eine Unter- MajestäiSbeleidigung einxeleitrt

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£ie so vielfach hervorgehobeuex Schmierigkeiten zu üoerwindt», dazu ist doch me, wie wir meinen. All i geschehen. Mau sollte also nicht mit Zagen, o, dein mit frische« Wagernnth Vorgehen, u« so mehr, als einem seugesetzr ebensowohl wie ti«m Handwerkergesitze eine erhebliche Reichstags«-hrh it gesichert ist. Herr Graf von Kauitz hat ganz recht gehabt, als er am 24. Mai b. Jr. i« Reichstage lnßerte:Ich glaube, daß die Verbündete« Reoiernncen auch ix dem Punkte der Börsenreform die vorha»de«en Schwierigkeitex weit überschützen. Wir verlas gen ja gar feixe« ausführlichen Gesetzentwurf. Wenn Herr v. Bötticher uuS ein Blatt Pap'er gegeben Hütte mit der Überschrift »Entwurf eine» Börsengesetzes*, o Hütte uns das genügt; den Text hätten wir scho- clber daruntergesetzt.*

Wörtlich ist ja diese Aufforde ung freilich ria t zu nehme«; allein an der U.berschützr nz der Schwierig keitex sollte« doch wichtige Vorlagen nicht immer wieder scheitern. Möge» doch die verbündete» Re gierurgex ein'« Börsengrsetzeutwurf endlich einbringen; der Reichstag wird schon die nöthigex Sorr-klure» mache», um die Beßimmuege» wirkangivoll zn ge­stalten. Insonderheit wird auf eine Bestimmung Werth gelegt werden müsse«, durch die verhindert wird, daß durch Trrminspekulation mit fremdem minderwerthigen (Betreibeein tustöser Preisdruck ans unsere heimische Brodfrucht ausgeübt werden karn.

Die Verschleppung der in der vorjährigen Thron­rede angekündigte» Börseugesktzei hat der Landwirth- schast neuen schweren Schaden zngefügt. Die Ver­antwortung dafür, daß er bei Börse noch weiter ermöglicht wird, die Landwirthschaft und die kleineu Kapitalisten auSzusangen, wird di- Reichsregierung nicht weiter übernehmen dürfe«, also dem Reichstage gleich bei Beginn bei neuen Session die Böisengesetz- voilagr in irgend einet Gestalt machen müssen.

rrvch mg pt. 18« lbends i Nach j 'S in i Krserm (5«

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«ch St»P Himmel voll Unschuld lag, zu ihm auf und sagte [114 (infach, in ihrer lieblichen bescheidenen Weise: ,3c)

*hme dar fteundliche Anerbieten an» Herr Doktor mit großem, großem Dank selbst auf die

haben, daß der Reichskanzler wiederholt seiner große» Freude Ausdruck gegeben über den ungemein liebens« würdigen Empfang, der ihm am russischen Hofe zu Theil geworden. Der Kanzler habe den Zaren auf »olitischem Gebiete wohl unterrichtet gefunden und ei von dem einsichtsvolle» Entgegenkommen deS Zaren i» dieser Hinsicht auf da» Angenehmste berührt worden, so daß er mit neuer Zuvnsicht auf bei Fortbestehen beS europäischen Friedens den Zarr« verlaflen habe. Bo« politische» TageSfrage» solle» nur zwei berührt worden sein: die armenische An­gelegenheit und die ostafiatische Frage. Daß der taiser anstatt einem Jagd-AuSflug nach Ostpreußen zu unternehmen, wie ursp.ünglich beabsichtigt war, mit dem Reichskanzler gemeinsam von Danzig nach Berlin zurückgekthrt ist, wird von verschiedene» als Beleg dafür bezeichnet, daß Fürst Hohenlohe Träger einer politischen Mission in Petersburg «ar bereu Resultat deu Kaiser von dem geplanten Jagbcutflug fernhielt und ihn veranlaßte, »ach der Residenz, resp. «ach Potsdam zurückzukehren. Diese Auffassung ist wohl möglich ater kaum wahrscheinlich, nachdem er wiederholt bekannt geworden ist, daß der Hohenlohische Besuch in Petersburg durchaus nur einen Höflichkeitsakt darstellte.

* (Konfiskationen.) Das schüfe« Vor­gehen deS StaatSanwaltS gegen die von Majestät?- beleidigungen strotzenden AnSlasiungen der sozialdemo­kratische» Presse hat genügt, um in einer einzigen Woche den Redaktenre« der verbreitetste» sozialdemo­kratischen Zeitn«ge» Anklagen zuzuziehe». So» der Konfiskation einer Reihe von sozialdemokratischen Blättern haben wir bereits gemeldet. Heute ist nach­zutragen, daß auch die Nummer« bet ,Böiger Zig." in Düffeldorf und derThüringer Tribüne* st»

Erfurt, die eine ozialiemokratischen worden find und suckung wegen

worden ist. Ferner ist die erste Nummer der MünchenerFreienPriffe*wegenMaj stäiSbeleidigung, begangen in einem Artikel:WaS ist Infamie?'', konfiszirt worden.

* (Zur Handwerkerfrage.) Vor einigen Woche» wurde von den JnuungSauSschüffe» bet Inhalt bet von bet Regierung der Handwerker- koxferenz, die vom 29. bi« zum 31. Juli hier statt- fand, »orgelegteu Gesetzentwürfe veröffentlicht. Jetzt werden von einem Berichterstatter über deu Verlauf der Berathungen der Konferenz Mitthiilungen gemacht, auS denen zu ersehen ist, daß besonder» drei

teste Interesse für un« und so ziehen wir er bei Weitem vor, dem jrjngen P iare zu folgen, mit dem wir vor wenigen Minuten Bekanntschaft gemacht.

Noch war zwischen den Beiden von einer Unter­haltung nicht die Rede, sie gingen still nebeneinander her Herder mit gefalteter Stirn, sichtlich in die allerdüstersten Gedanken vertieft, da» junge Mädchen hin und wieder verstohlen zu ihm auf­sehend, sich dabei alle Mühe gebend, ihre Gangart der seinen anzupassen;der Doktor machte größere Schritte und da er wahrscheinlich in seinem Hin« brüten ganz und gar die kleine Gefährtin vergessen, auf die er doch Rücksicht zu nehmen hatte, ging er, von dem instinktiven Gefühl geleitet, so bald al» möglich unter Dach sein zu wollen, sogar noch schnellet al» sonst, so daß Gtethchen bald die Hellen Schweißtropfen auf der Stirne standen; e« war auch gar zu anstrengend, so beinahe im Laufschritt neben ihm hereilen zu müssen und dabei noch mit der Reisetasche beladen zu sein, deren Last fich all­mählich auch recht fühlbar machte.

Eine Viertelstunde ertrug sie e», dann jedoch war sie aber auch am Ende mit ihrem Können tiefathmend blieb sie stehen:Herr Doktor nur ein paar Minuten, bitte verzeihen Sie!" kam e» keuchend über ihre Lippen,ich kann nicht weiter!'

Wie au» einem tiefen Traum, so suhr er. auf, beinahe erschrocken strich er fich dann mit' bet Hand über die Stirn und etwa» wie Mitleid zuckte durch sein große« ernste» Auge, al« er auf da« ganz erschöpfte junge Wesen an seiner Sette blickte.

(Fortsetzung folgt.)

wachte.Er freut mich, daß ich Ihnen nun doch, wenn auch indirekt, zu helfen vermocht,* konnte er nicht unterlassen, noch hinzuzufüzen.

Und ich danke Ihnen," erwiderte Grethe und sah dabei so lieblich aus, daß e« dem allen, sonst so sehr eingefleischten Junggesellen ganz warm um da« Herz wurde.

Ein reizende» kleine» Ding,* sagte et dann auch vor fich hin, al» fich die Beiden entfernt. Wie er hernach aber noch immer vom Fenster au« da» junge Paar den Perron verlassen und den chausfitten baumbegrenzten Weg nach bet Stadt einschlagen sah, setzte er murmelnd hinzu:Aber ich glaube, bet Doktor steht gar nicht, wie hübsch sein Schützling ist! Scheint mir überhaupt kein Weiberfreund zu sein, noch weniger al» meine Wenigkeit! Hat er nicht das schönste Frauenbild, da« je die Sonne gesehen, fich zur Seite gehabt al« seine recht- mäßige Gattin und ist neben ihr hergegangen, so starr und finster, al« wenn er der vollendetsten Megäre und nicht diesem Ausbund von Sanstmuth, Liebenswürdigkeit und Schönheit angetraut gewesen wäre?! Na, da« nennt man wohl Gelehrtenart und ein Gelehrter vom reinsten Wasser ist der Herr Doktor doch ohne alle Frage, ich denke, der geht so in seinen Wissenschaften auf, daß er über den Büchern Alle« vergißt, selbst da» jähe Ende '

Ein Unterbeamter unterbrach hier da» Selbst­gespräch de» gestrengen Herrn Vorsteher«, der fich wie ein souveräner Fürst auf seiner kleinen Statton vorkommen konnte, so ehrerbietig wurde ihm hier begegnet. Run, hoch genug hob er auch feine Wehte stumpfe Nase, unter der fich der mächtige gelbe Schnurrbart friert machte

Da« sich jetzt entspinnende, rein eisenbahndien st- liche Gespräch hat durch«» auch nicht da» entfern-

Margarethe.

Original-Roman von M. Widdern.

(Nachdruck verboten.)

(Fortsetzung.)

Ich heiße Margarethe Stenson,* entgegnete junge Mädchen leise, invem sie die großen Augen

kte.

,Und Sie haben, wie ich gehört, d.n Zug, der nach B. führen sollte, versäumt? Ich bin in icher Lage, mein Fräulein, und auch ich will nach bin von hier «» an da» dortige Gymnasium uufen, und da ich nun wie Sie bi« morgen früh bleiben muß und nach der Stadt zurückkehre, möchte ich mich erbieten, Sie zu meiner Schwester, verwittweten Pastor Hild, zu führen, die gern eit fein wird, Ihnen bi» morgen Obdach zu geben Platz ist die Fülle in ihrem Hause sie ist steherin einer Pensionsanstalt und da ihre Pen- ärinnen allesammt noch Ferien hallen, so stehen sämmllichen Zimmer, welche von den jungen ädchen bewohnt werden, leer.*

Grethe Stenson war tief erröthet. O, sie lte es gewiß wie eine Erleichterung, daß ihr ein dach in Aussicht gestellt wurde, und dennoch be- Hrte es ste peinlich, daß sie diese« Obdach einem

Wien 2 SKL, bei «Sen MHhxtern 3 ML « Pf«. (e$H. Marburg,

Mittwoch, 18 September 1895.

Gesahr hin, Ihrer Frau Schwester nicht eben ein gern gesehener Gast zu sein *

Er machte eine abwehrende Handbewegunq. Es war, al« ob er sagen wollte:Wozu die Reden» arten?*

Dann meinte Herder kurz:Run, so wollen wir aufbrechen der Weg bi» zur Stadt ist ein weiter uni da D. nur über drei Droschken zu verfügen hat, die sämmtlich schon den Heimweg angetreten haben, so müssen wir eben versuchen, per pedes nach der Behausung meiner Schwester zu kommen.*

O, ich bin eine gute Fußgängerin,* erwiderte Grethe.Und e« müßte schon eine bedeutende Strecke zurückzulegen gelten, wenn ich mich ihrer nicht ge­wachsen fühlen sollte.*

Wir haben über eine halbe Stunde zu gehen,* sagte der Doktor kurz.

,O, ich bin an längere Touren gewöhnt,' meinte da« junge Mädchen darauf.

Desto besser.* Er ging an seinen bisherigen Platz zurück, nahm da« Köfferchen auf und in seine Rechte den eleganten Eylinder, der auf dem Fenster- brett gestanden Grethe bemerkte, daß er einen Trauerflor trug und dann wieder zu dem jungen Mädchen tretend, da» fich ebenfall« zum Gehen bereit gemacht hatte, sagte er immer in dem gleichen gleichgilligen Ton:Run denn, mein Fräulein, ich bitte!'Empfehle mich,' setzte er, zu dem Sta- tionSvorsteher gewendet, hinzu, der, noch in der Fensternische stehend, wo er den Doktor ausgesucht, beobachtet hatte, wie fich dieser in der ihm aufge- zwängten Schützerrolle benehmen würde.

Gehorsamer Diener,' erwiderte der Stations­vorsteher, undAdieu, liebe» Fräulein,' klang es in ausnehmender Freundlichkeit von seinen Lippen, indem er dem jungen Mädchen seine VerbeuMMj

Deutsches Reich.

* Iierttn, 16. Septbr. (Tagesbericht.) Unser Kaiser verblieb gestern an Bord seiner Yacht Hohenzollern* bei der Maröverflotte in der Danziger Bucht. Vormittags fand ein Gottesdienst auf der Hohenzollern* und sämmtlichen Schiffe« de» Ge schwader« statt. Nachmittags war großes Wetttuder« der Geschwaderboote, worauf dieHohenzollern* unter donnerndem Salut aller Schiffe der Flotte nach Neufahrwasser fuhr, begleitet von vier Panzer schiff-», welche das Meer mit ihren elektrischen Schein- Werfern erhellten. In Nenfahrwaffer erfolgte gegen

Hreimd 11.

| Das Börsengesetz

H * DieKons. Korresp.' schreibt:

W Zn der Thronrede, mit der die vorige Session litt Reichstags eröffnet worden, war der Hoffnung »Mdrock gegeben, baß ein Börsengesetz demnächst Ktie vorgelegt werde« können, und hie der Abge- letnete Graf Sanitz in der letzten ReichstagSsesfiou Kiftatirte, ist auch in der Zwischenzeit verschiedevilich Mivttim versichert worden, daß das Börsexgefetz dem Wchft erscheine« werde. Bekanntlich ist ober der MjchStag mit dieser Materie nicht behelligt worden, leb die Börse hat für diese« HinauSschieben einer |ltijeme« Reform durch ganz nnerhö.te Machen- Ijjaften, die namentlich bei deutsche« Landwiithen Geren Schade« »nursacht habe«, dankeud qritiiit. I Nu« wird ja neuerdings angeblich offiziös wieder Hafichert, daßSeiten» der Königliche« Staats- Mtrneg den in der Oeffeutlichkeit schon viel be- mochenen Vorkommnisse« an bei Berliner Börse volle Lfmeiksamkeit gewidmet werbe*. Darou ist wohl Mahaupt niemals gezweifelt worden. Allein von & ,Aufmerksamkeit* der preußischen Minister bis «i Vorlage eine« wirksamen Gesetzentwurfs durch Shit Reichsregierung ist doch noch ein recht weiter «chritt Zwar Hai der BnnbeSrath die beide« ihm «gelegten Gesetzentwürfe, die bet Börsenreform zu limbe gelegt werben sollen leider »ach Schluß H Reichstag« angenommen; allein es ist zn 1 dchte», daß, wenn eist weitereErwägungen* an- Mellt werden, diese gebilligten Entwürfevorläufig* icht an be« Reichstag gelangen, sondern behufs «Umarbeitung* bi» zum.....Ende bet nächsten

Session zuiückoehalteu werde».

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Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Mard«rg «nd Kirchhai«.

nud Verlag r Joh. Ang. Koch, UniversitätS-Buchdrnckerei in Marburg. *44 Verantwortlicher Redakteur: Friedrich Colbatzkv in Marbur,.

Redaktion xud Expedition: Markt 21, Fernsprecher Nr. »5. Sprechenden der Redaktion: 1011 Uhr VormmazS-

Hi» und Her bei be« Berathungen, Erwägung n, qaetm, Sachverständigenkonferenzrx usw. usw., baS jetzt die Vorlage eines HandwerkerorganisarioxS- itze« so unglaublich lange verzögert hat, ist doch hl geeignet, auch hinfichtlich der Börsenttforrn das rautn auf ein rasches, thatkräftigeS Vorgehen zu üttern. Die Gegner beider Reformen find die- u, auch die Einwände, die den Reformen entgegen« rtzt werden, ähneln einander. Ebenso wird die Wendigkeit beider Reformen von allen Regierungen itannt; gleichzeitig aber wird wie mrS beucht ] kl zu zaghaft bie Schwierigkeit betont, die einer 1 heudwerkerorgauisatiou wie einet Birsenteform ent- egenstehen.

7 Uhr die Ankunft und übet,achtete der Kaiser an )ord derhohenzollern*. Von seiner Absicht, fich ogleich zur Jagd »ach Rominteu zu begeben, ist bet Monarch abgetowme», be»» ei begab fich bereit« lente nach Danzig zurück und fuhr direkt nach Berlin. Reichskanzler Fürst Hohenlohe, welcher auf der Rück­reise von Rußland in Danzig eingetroffen war, be lieg de» Kaiserlich?« Zug und begleitete Se. Majestät »ach der Reichrhavptstadt. Prinz Heinrich, >owte Kapitän z. S. von Arnim, find «ach der Auflösung der Herbstübungsflotte zu Kontreadmiralen ernannt worden, v. Arnim war bi» vor Kurzem kommaudani der KaiseryachtHohenzollern* Der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin tvst mit seiner Gemahlin morgen in ei« südlicheres lilima nach Genf. Herzog Ernst von Alten­burg hat am Montag sei» 89. Lbensjahr vollendet. KultusministerDr. Bosse ist in Schnlaugelege«- jeiten nach den Küstengebieten abgereist. Nächste» Donnerstag wirb er mit dem Geh Ober Regieruugsraih Dr. Althoff in Hamburg infawmfutrtffen, nm mit ihm zusammen nach Helgoland zu reifen. Ende bet Woche gedenke« beide Herten «ach Berlin zurück- zukehren Zu» Nachfolger de» Direktors der ReichSdruckerei in BerlinG h. Oöer-R gieiungS raths Busse, der in den Rnhestanb tritt, ist der Postbaurath Wendt von der Obupostdirektion zu Potsdam bestimmt worden. Auf Baumersroda starb der frühere Abgeordnete Fihr. v. Helldorf- BaumerStoda.

* (Depeschenwechsel.) Unser Kaiser hat für das Handschreiben deS Kaisers vox Oesterreich vox Bord derHohenzollerx* ans sofort in einem längere« Telegramm feine« Dank ausgesprochen. Se. Majestät theilt darin dem Kaiser Franz Joseph mit, daß er bie Würde eines Generals der Kavallerie als besondere AnS-eichuung entgegen nehme, und in dieser Ernennung nicht nur eine Auszeichnung für fich, sondern auch für bie deutsch: Armee erblicke, bie mit bet österreichischen durch unouriöschliche Waffen brüderschast verbunden sei. Auch König Humbert von Italic» hat an Kaiser Wilhelm ei» herzliches Telegramm gerichtet, in welchem er dem Kaiser für die Ernennung deS Prinzen Viktor, Grafen von Turin, zum Major bankt und von Neuem seinen freund- schafiliche« Gefühlen für den Kaiser Ausdruck giebt. Such diese Depesche hat Kaiser Wilhelm sofort erwidert.

* (Fürst Hohenlohe in Petersburg.) Hebet die Reise unseres Reichskanzlers »ach Peters­burg u»d feiner Ausnahme beim Zaren wollen die Münch. N. N.* aus unanfechtbarer Quelle erfahren

>z fremden Manne zx verdanken haben sollte. sie glaubte, sich ihm anstandslos anvertrauen dürfen, feine ernste, bemühe düstere Art war ^schieden dazu angethan, ihr jede Sorge, er könne Ä irgend einer Weise sein Beschützeramt mißbrauchen, M verscheuchen, und so sah ste denn mit den lefdunklen blauen Augen, in benen noch ein ganzer

Anzeigen nimmt «tifltgtn btt Expedition diese» Blatte«, sowie di, Aonouceu-Bxrraxr von Haasmstttn 1. Vogler i» vvv - ,

Frankfurt a. M., Gaffel, Magdeburg xud Men; Rudolf AÄÄ. -CÖDTÜ

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