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THSter f lbst ist n'cmals bekamt geworden, <r wird selbst zu b« Todesopfer» gehöre».

Die deutsche Kavallerie blieb beim Bormarsche nach Pari« de» Korps Bt»ry immer dicht a» de» Hacke». Am 12. September war Saussoi» eingc- schloste», am 13. sprengte» die Frcnzose» die stei»erue Seieebrücke bei Corbeil. 8« 15. Septbr. befand sich da» deutsche Haupiqaartier »ur »och»f Meile» vor Paris, i» Meaux. Kleine Plänkeleien finden bei Moiterea» u»d Meluu im Südeu vo» Pari« statt.

Eidlich tauchte ein feßungk gekrönter Höhmzng vor d,n Blicke» der Truppe» auf; trotzig starrte» die mächtige», die Stadt umgebenden Fort» de» a« kom«r»dlu Deutsch'.» e»tg ges. Aber die fei»bliche» Borlrrppe», bie fich rach außerhalb bewegter, wurde» »ach glücklichen Kämpfe» zurückgeworfe», die drtite Armee legte ihre Arme link», die Maas-Armee r.chtr nm bie Stabt; am 19. Spsiinb r war bie Ein- schließ« g von Pari» volle»bet Sechs Armeekorps stände» »»»tttelbar vor de» feindliche» Platze, zu« Theil selbst im Bereich set»er Geschütze, int Rück n bewacht von zahlreicher Kavallerie. Die Zahl der Berthetdiger der »»»mehr völlig vo» alle« Verkehr mit Frar kreich md der Außenwelt angeschnittenen ge wattige» Stadt betrug etwa 300 000 Man» unter dem Befehl de» Generals Binry; doppelt so viel als die Angreifer.

»ig Wilhelm schlug am 19. September sein Haupiqamtier in Ferriöre», dem Schloß des Bankier» Rothschild auf; hier befand e» fich auch Molrke »nd Bttmarck. Letzterer hctte an diesem Tage i» einem kleine» Schlößche» unweit F-rriöreS eine Unterredung mit Jule» Favre, einem Mitgliede der neue» srarzöst scheu Regierung. Bei» HerauStretm sagte Btrmarck zu de» vor der Thüre Wache haltende» »ürttembergische» Dragcner: ,Na, Sie»ne» fich wa» daraus ein- bilde», bei der erste» Fried« nSeerhandln»g i» diesem Kriege Wache gestände» zu haben !* Aber sowohl diese U«terha»dlu»g als »och weitere Uulerredu»gen mit Feniercs führte» zn keinem Rrsultat. Jules Favre wollteoh»e eine» Fußbreit Lande»' über den Friedt» unterhandeln und hatte in seiner Sei» Handlung die »«»derbare Idee, «ach allen Siege» »ud Opfern die Deutschen durch rine Geldsumme abfinden zu körnen. Unverrichteter Sache krhite er »ach Pari» zurück. So ging den» der Krieg weiter, und es sollte noch manche» Blut auf beide» Setten fließen, ehe fich die Franzose» endlich bequemten, die vo« bin immer wieder siegreiche» Deutschin gestellte» Bediugu»gln a,zn»eh»e» n»d »«» »tt de» deutschen Kaiser, »tt de» »tu geeinten deutschen Reiche Friede» zu schließe».

Vorgänge auf dem Gutrhofe durch da» Fenster be> obachten konnte.

Der Franzose schenkte um au» einer Flasche Rothwem ein, er selbst nahm Rheinwein, welcher, wie er sich äußerte, sein Lieblingrgetränk sei. Da- bei schwatzte er von dem bösen Krieg, von der bal­digen Entsetzung Metz', von N i e d e r l a g e n der Deutschen vor Pari» und wie da» unsinnige, ihm durch falsche Nachrichten zugetragene Zeug mehr hieß.

Trotz aller Sorglosigkett, »elcher sich mein Lieutenant hinzugeben schien, beobachtete er doch die Klugheit, erst den Monsieur von dem Wein kosten zu lasten, ehe er ihn an seine Lippen führte. Kopf, schüttelnd »nd ironisch lächelnd kam der Franzose dem Wunsche nach und meinte, ob denn schon deutsche Soldaten von ihren Quartiergebern ver­giftet seien?

»Nun freilich, der Fall steht leider nicht Vereinzelt da,' antwortete der Lieutenant.Sie müssm sich daher mein Mißtrauen schon gefallen lassen t< ist eine allgemeine Vorsichtsmaßregel, welche die Er­fahrung mit Ihren Landsleuten um gelehrt hat'

«Die Deutschen sind bi» soweit Sieger und dürfen fich al» solche Alle» gegen um erlauben, ich wundere mich daher nicht, wenn hie und da einer von unseren Leuten, dem man sein Eigenthum nahm, zu solchem Gewaltmittel greift,' entgegnete der Franzose, und man konnte e» ihm vom Gesichte lesen, daß er auch nicht lange zögern würde, um Beide zu vergiften, wenn die« ohne Gefahr für seine Person zu bewerkstelligen gewesen wäre.

.Sie vergeffen, mein Herr, daß Frankreich es war, da» un» den Krieg aufzwang, daß es eine ein fache Pflicht der Selbsterhaltung des Soldaten ist, wenn er im Feindesland« an Leben»mitteln nimmt,

Deutsches Reich.

* K-rtt«, 11. Septbr. (Tagesbericht.) Aus Stettin wird über bie Kaifermauöver in Pommer» gemeldet: Der gestrige erste Tag be» Laisirmauövers ist glänze»b verlauf-». Die Hauptaktio» fand bei Hohenholz statt, wo der kaiser­liche Stab, sowie Kaiser Frarz Joseph nab König Albert vo» Sachse» hielten. Das Garbekorps ver theil igte bas Dorf »tt Energie; alle Angriffe würbe» abgewiefe». AlSban» bezogen die Nordarmee u»b bie Sübar»ee bicht gegenüber Vorposten und setzten heute be» Kampf fort. Unser Kaiser begab sich früh mit dem Kaiser vo» Oesterreich und dem König von Sachse» von Stettin mittels Souderzuge» in da» Mauövergrläube. Die Eüdarmee unter dem Befehl des Kaiser» eröffnete alsbald den Angriff gegen die Nordarmee, welche ihrerseits de» Feind gegen die Oder z» dränge» suchte. Der Kaiser ver­eitelte diese Abstcht, indem er die Nordarmce ans denRandowbruchzurückdrängte. Kaiser Franz Joseph hot in Stettin eine Deputation der dort lebenden österreichischen Staatsangehörigen mit dem lanl jährigen österreichische» Konsul Meister an der Spitze empfangen. Die Deputation überbrachte eine HuldigungSadrefle, für welche der Kaiser dankte. Der Monarch gab seiner Freude über den Aufent­halt in Stettin Ausdruck, lobte die Schönheit und Ausdehnung der Stadt, deren fortschreitende Ent­wickelung wohl mit dem Aufblühen der Gewerbe, des Handel» und Verkehr» Hand in Hand ginge. Während der ganzen Dauer de» Empfange» war der Kaiser gegenüber der Deputation von großer Liebenswürdigkeit. Die Kaiserin Friedrich und der Prinz vo» Wale» haben hente dem Mausolen» iu Darmstadt einen Besuch abgestattet, worauf die Rückkehr »ach FriedrichShof erfolgte. Da» württembergische»igSpaar ist mit der Plinze'siu Pauline i» Hetloo eingetroffen zum Be such der Königin und der Königin > Regentin der Niederlande. Der Erbgroßherzog vo» Oldenburg wirb fich heute mit seiner Tochter, ber Herzogin Sophie Charlotte, nach Schloß Wörlitz bei Dessau zu« Besuch ber Priuzesfin Friedrich Karl von Preuße», sei»er Schwiegermutter begebe». De« Fürste» Bismarck ist nachträglich zu« 80. Geburtstage ein Gesche»! au» Kapstadt znge- gange». Ein in Südafrika geborener Deutscher, bet bort eine angesehene Stellung einnimmt, hat eine Kiste 100 jährigen Kapweine« gesandt. Dem Flügeladjutanten Kapitän z. S. von Arni«, Kommandanten bet Jacht .Hohenzollern', hat der

soviel er bedarf, und wahrlich Sie dürfen fich nicht über UM beklagen, wäre die Sache umgekehrt, stän­den Ihre Armeen in Deutschland, unsere Bevölkerung würde keine Schonung de» Eigenthum», ja nicht einmal de» Leben« von dem Feinde zu erwarten haben; da« wissen wir noch von unseren Eltern Außerdem widerstrebt er jedem kultivirten und ge- sttteten Menschen, fich auf hinterlistige, meuchlerische Weise seine« Feinde« zu entledigen; vergessen Sie nicht, Monsieur, daß wir keinen Krieg mtt der Bevölkerung Frankreich« führen,' sagte mein Lieutenant scharf.

.Feind ist Feind!' meinte der Franzose und wiegte mit dem Kopfe.Wer ein echter Sohr seine» Vaterländer ist, vergißt nie, war er diesem schuldet/'

.Letzterem stimme ich z», aber dann kann er in die Reihen der Krieger treten und hier seinen Po- triotirmu« bezeigen. So lange er nicht in Reih' und Glied kämpft, wird er von dem Feinde al» Nichtseind angesehen und ihm kein Haar gekrümmt; sobald er aber auf eigene Faust fich in Feindseligkeiten gegen un» ergeht, gebührt ihm die Kugel.'

In diesem Augenblicke näherte fich draußen auf dem Hofe einer ber Kanoniere dem GutShanse, offenbar hatte er um eine Mittheilung zu machen. Ich trat an'« Fenster, öffnete e« und winkte den Betreffenden heran. Vorsichtig trat der Kanonier näher. »Da hinten haben wir etwa« entdeckt,' meldete er leise. .Bei dem kleinen Stalle hörten wir eben da» Grunzen eine» oder mehrerer Schweine. Die Stallthüren find aber alle ver­schlossen, sollen wir ße aufbrechen?'

.Werde e» dem Herrn Lieutenant müden, vorläufig gehen Sie nur dorthin, wir kommen gleich,' sagte ich eben so leise.

Kaiser das Krenz bet Komthure des Hohenzollerusche» HauSorbluS verliehen.

* (Die Helden der Sozialdemokratie.) Bo» eine« Manne au» dem Solle ist in bet Lieguitzer Zeitung' ein Aufsatz veröffentlicht, dem wir bas Nachstehenbe entnehmen: , Die Sozialbemokrsie» wagen e», bas Verteidigen be» Vaterlandes mit Gut und Blut »nd da» dankbare G-deuk n an bie vollbrachten Großthcte» al» .MordpattiotiSmuS' zu beschimpfe»! Sie stelle» fich al» die Berkürdiger einer neue», besseren Zeit hi», die solche .Barbarei' nicht mehr dulde» würde, wie aber handel» dieselbe» Weltverbesserer, we»» fie Macht i» der Hand haben? Die Schreck-uSregierung der Kommune iu Paris 1871 hat eS klar gezeigt! Greuelthaten sondergleichen find vollführt worbe», wehrlose Personen, wie der Erz­bischof von Paris, würben auf offener Straße grau« am niebergemitz-lt, Raub Mord, Brand, Zerstörnng von Knnstweike», Schreckensscenen jeder Art waren cn der Tagesordnung. Eine Horde wilder Thiere konnte nicht schlimmer Hausen all die Kommune 1871 in Paris. Nun könnte man einwenden, ja, daran find doch bie beutscheu Soziolbemckrateu nicht schulb, viellticht billigen bie solche» Treiben nicht. Da ist aber zu entgegnen, baß Führer der deutschen Sozial- demokratte, wie Liebknecht, ausdrücklich bie Thaten ber Kom»une gebilligt nnb bie damaligen Pariser Führer al» Helden nnb Märtyrer ver­herrlicht haben. So sehen die Thaten aus, welche von der Sozialdemokratie zn feiern für würdig befunden werden. Wegen Meineids ver- urtheilte Sozialdemokraten werden auch al» Helden und Märtyrer gefeiert und Sammlungen für fie veranstaltet.' Dieser Hinweis verdient Beachtung. Dadurch wird in der That bie Behauptung, daß bie Sozialbcmokeatie darum Sedan nicht feiert, weil bie Feier an Blutvergieß n erinnere, ad absurdum geführt.

* (Sozialdemokratisches.) Der sozial- demokratische Parteitag des HerzsgihumS Gotha, der in Ohrdruf jüagft abgehalten wurde, verwarf das Agrarprogramm, da die Verhältnisse noch nicht ge­klärt feien. Bon der Naivität der Herren .Genofle»' zeigt die Annahme folgender Refolntio»: .Der Parteitag protestirt hiermit gegen den von höchster Stelle gefallenen Ausdruck .Rotte von Menschen', falls damit die Sozialdemokratie gemeixt ist' Lächerlich!

* (Der .ReichSanzeiger') veröffentlicht eine Bekanntmachung betreff.ud die Anzeigepflicht für die Schweinesenche, die Schweinepest und den Rothlauf der Schweine. Ferner bringt der .ReichSanzeiger'

Jetzt traten auch der Lieutenant und der Franzose zu mir an'» Fenster und wurden so Zeuge einer ergötzlichen Scene, welche fich in diesem Augenblicke bei dem Stalle, von dem der Kanonier eben sprach, abspielte. Die drei Kameraden be» Kanoniers waten nämlich schon im Begriff, mit Gewalt die Thür zu sprengen. Der kräftige Ost- friese hatte bereit» mit seinen mächtigen Fäusten die eire Thür soweit geöffnet, um fich durchschieben zu können; eben wollte er in den Stall hinein- schlüpfen, al« einer der Knechte vorn Hofe fich mit aller Macht gegen die Thür stemmte und so unfern Ostfriesen zwischen diese und den Pfosten klemmte. Der für da« Eigenthum seine» Herrn besorgte Knecht hatte aber die Rechnung ohne die Fäuste eine« reckenhaften Friesen gemacht; noch ehe die anderen beiden Kameraden zu seiner Befreiung herzuspringen konnten, hatte er fich au« der Klemme gezwängt und verabreichte dem Knecht einige Backpfeifen, daß e« knallte wie der beste Champagnerpftopfen.

Ich drehte mich lachend um und sah in da» von Wuth und Haß dunkeltoth gefärbte Geficht de» Gutsherrn.

.Monsieur le Capitaine, ich ersuche fie, meine Leute gegen die Brutalitäten der Ihrigen zu schützen,' rief er mit dem Fuße aufstampfend.

.Mein lieber Herr,' anwortete mein Lieutenant gelassen,der Knecht hat die Ohrfeigen redlich ver­dient, weßhalb läßt et den Soldaten nicht unge­hindert in den Stall gehen, da Sie ihm doch auf« trugen, meinen Leuten die Lokalitäten zu zeigen.'

Der Knecht wird seine Gründe dafür gehabt haben, den Soldaten da» Betreten jene« Raume« z» verwehren, e» ist seine Schlaskammer,' entgegnete der Franzose erbost.

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Mich rühmeuSwetth. Am 8. September staub bie M Armee bereit» a» ber Ma.ne, ihre Kavallerie Äb bie Avautgarbe überschritte» be» Fluß, uxb bie drulscht» Reiter schwärmte» scho» zehn Meilen vor

8 umher, panische» Schrecke» öerbtiitiib. Die Kraue halte am gleiche» Tage bie AiSue erreicht ad staub a» der Linie RethelChateauPo:cirn aflwoxt. Die Landbetölkeruug flüchtete, He vor Senden Armeen sande» vo« jetzt ab fast alle Ort­

en menschenleer, bie m isten Bewohner zogen Getreide, Kartoffeln und Lieh nach Paris, das mit Lebensmitteln für eine vermnthlich lange sgernng versorgte.

Ein schauerlicher Tag war der 9. S.ptember. Theil der 8. Kavallerie-Divifio» war «tt dem zog Wtthel« vo» Mecklenburg a« Tage vorher M Laon erschiene». Stadt u»d Citadelle, vom

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- na, besser ist besser,' fügte er hinzu.

Wir folgten nun dem Franzosen In« Hau«. Lie Frau desselben hatte bereit« einige Flaschen Wein

Die Ruhmestage deutsch - französischen Krieges.

XVI

Lorwärt» gegen Paris.

- hoch schnell, bie Felbverwaltung erfüllte ihre schwierige» gefgabtn, bie weite Truppenfront zu verpflegen.

ityee und zucklNden Körpern boten einen entsetzliche» »blick. Die gemeine verrätherische That ist ei» Hand fleck für die franzöfische KriegSsührnng. Der

Währmd wir un» um dm Tisch setzten, sah ich llßlßl N nach einem Gegenstände irn Zimmer um, welcher *tr bei einem etwa geplanten UeberfaCe der Fran. , zur Waffe bienen könnte, da, wie ich schon

nph ^ähnt, außer dem Lieutenant, Niemand von un« [llijliRt Waffe mitgenommen hatte. Da« Zimmer war Art Jagdzimmer; an der Wand hinter mir Ml zwei gekreuzte Fangmeffer und ein Doppel- flflg sowie verschiedene andere Jagdgeräthschaftm; y Griff genügte, um eine dieser Waffen an mich MW* reißen Auch setzte ich mich so, daß ich alle

Auf Requisition.

trmntrung au» dem großen Kriege von Th. Schmidt.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)

»Ich sehe da auffallend viele Knechte und Ar- eiter wer weiß, ob die nicht au« dem zum Gute Köligen Dorfe herbeigezogen worden find, um jedem rußen, der e« wagt, sich hier sehen zu lassen, da» tenrlicht au«zublasen'

»Nun, dann kommm Sie mtt,' sagte Lieutenant > »Ich glaube, Sie sehen Gespenster, wo keine find

l, s General Thererni» d'Hame befehligt n»d vo» eilige» rtrörtfr nmftnb Mann Mobilgarde» nnb eiter Kompagnie f Aien-Jxfanterie besitzt, zog am Morgen be» 9.

,orotc September bie Uebergabe einem vorauSfichtlich doch . SölHarlosen Kawpfe vor. Der Herzog ließ von drei

Irsch«lut täglich «st« an WEag« x«< V»-u- un» am » Auzrigw mmnu entgegen die Expedition diese» Blatte»,

8L"^!^''5^E«i»l-Wd»««e»t»-PtM bei der Erpe- iVittTVilTUe sowie die Annoncen-Bureanr von Haasmstein ». Bögler in vvv - ,

ßtifn S KL M allen Postämtern 3 «k. SS Pf,. (exkl. Frankfurt «. M., Sastel, Magdeburg und Men; Rudolf XXX. Iahrg

bie risnall«. gL, Kreitaa 13 Sevtember 1895 Most' in Frankfurt e. M., Berlin, München». Köln; «. L. -O i »

rt« deren Raum 10 V«.. f#t die geil« S5M«. tyiiuug, 1O. LOUU. Daube u. Co. in Frankfurt a M., Berlin Hannover, Pari,.

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Meise Marburg «nd Kirchhai».

Erpkdit^v *Sonntagsblatt. Sprech^lden der Redattwn^: ^10^11^llhr^Vormitt«»^* ****

1 Irmpagnim de» ihm zmn Angriffe noch zur Ber I tinügung gestellten 4. Jäger-Bataillons die Stadt be fich selbst unterdessen mtt der 4. Kompagnie . «d seinem Stabe in die Citadelle begebend. Da ' stg Plötzlich, von fanatischer Franzosenhand entzündet, ------NS Pulvermagazin donnernd in die Luft, weithin _ , ßmvüstung verbreitend und schwere Opfer an Meuschen-

fordern Fast zwei Drittel der 4 Jäger kmpagnie und gegen 300 französische Mobilgarde» -iSrten zu den Opfer», der Herzog selbst wurde - Ord-^6er verwundet, so daß er längere Zeit seine Truppe .' e. .. alessen mußte, und der ftauzöfische Kommandant i« slrSi ei[ag eixer tödtlichm Kopfwunde. Die Trümmer itN&ck* gfex mit be» verstümmette» und zerschmetterten

einen Imbiß aufgetragen. Im Innern de« se«, soweit ich e« flüchtig übersehen konnte, zeugte ir Tri-ß« von ner gewissen Wohlhabenheit und in ... W» den andern Häusern ähnlich, welche von der ' . ^den Furie Krieg berührt wurden. Ehe wir un« flr hten, gab unser gastfreundlicher Franzose mit einem ir- LLö Mo^lenen Seitenblick auf un* einem Diener »-».* leisen Befehl; auch da« erregte mein Miß-

, ««en, während da« Alle« dem Lieutenant zu ent»

ubel schien.

# Während lange Gefangenentransporte rückwärts i e«:gtJwn der Maa» zur Mosel mai bette«, rückten bie Nachs Ätsche» Kolonnen immer weiter gegen Paris vor. Wehrd« t Der Vormarsch erfolgte t» großer Orbrung unb