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nnfi't kesser eetfaebt, aber mit gl'ich geringem Erfolge. LKwI kxexal Siegel v. Falkeusteir erklärte am 25. S ptember,

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e Flasch erscheine. Nu» konnte» auch vor hier peußische isatzULg?truppe» den Feldarmee» »achgesaudt werden.

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die Aufficht über die Bedienungsmannschaft. Allein was kann man nicht Aller, wenn ein Vorgesetzter höflich bittet. Kurz, ich ging oder besser fuhr mit.

>ß die Blokade aufgehö:t habe und die bisherige ischkärkimg t< der HaudelSschifffahrt richt mehr

Endlich nach zwei Uhr fuhren wir ab. ganze Gesellschaft bestand au» acht Mann: Lieutenant, meiner Wenigkeit, zwei Fahrern vier kräftigen Kanonieren.

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I Die Ruhmestage Ms deutsch-französischen Krieges. I xv

J Nach Seda».

| # Kurz nach der Kapitulation von Sedan laat-te 1« einfache Btfehl:Vorwärts gegen Paris/ Die Mchchttchtuvgeu für die einzelnen Korps wurden Kgi dem große» Marschqumtiere umgehend gegeder Eb am 4 September setzten sich die Heere der Ebt* Kro-'prirzln, die dritte u»d die MaaS-Armee E«e:züglich »ach Paris h'n in Bewegung.

I Einfügen wollen wir hier, daß der große Seekrieg, Eiche« Frankreich zuerst zu führen gedachte, gleich Mll geworden «ar. Die ersten deutschen Siege a& tu Lrsdgrevze hatten der französtsche» Marine ihre Dndmgrtcvppen ertzoge» Dan» pingen die in die feil) nab Ostsee entsandten Sch ffe auch zn tief, fei de» deutschen Küsten gefährlich werde« zu«»e», welchen außerdem Alles zur best n Lertheidigung Mßeiichiet war. Tie Leuchtthüime sareu ausge Mcht, Boyen Seetonnen und Feuerschiffe ereifer,t. Mr 17. August hatte ei« kleines Seegefecht zwischen fe französischen Panzern und vier kleinen deutschen Miezrichiffen bei Rüze« fiaitgrfunde», am 23. August de N.ckeni der finke« deutsche«Grille-, während u ranzig die KorvetteNy»phe* deu franzöfische» bnircl ä'gelte. Sei»e Flotte war machtlos.

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ich- dieser Nachschübe um so dringender bedurfte«, ä die Emferuuuge« von der deutsche« Grenze immer Her nurde« u«d immer »ehr feindliches Land !scht werde» mußte, in welchem »och manche Festung > belagern war.

Prinz Friedrich Carl blieb vor Metz lieg'n. Die Walttge« Anstrengurgen, welche Marschall Bazatne

maledeiten Kasten vergeht einem alle Lust zum Rauchen, da» schaukelt und stößt, daß einem der Magen sich umkrempen sollte. Lassen Sie die Leute nur fahren, ein Schwein finden wir doch nicht, wollen lieber den köstlichen Anblick von dieser Stelle au» genießen."

Wir lagerten uns an einer kleinen Anhöhe und hingen unseren Gedanken rach. E» war ein herrlicher Herbsttag, die Luft hell und klar.

Wie ftiedlich und still lag die Landschaft vor unseren Blicken da! Link» schlängelte fich die Mosel wie ein silbernes Band durch dar Thal, recht» hatten wir die Aussicht auf Fort St. Quentin, da» Moselfort und Les Carriäres, und hätten uns die zu unseren Füßen hinziehenden Militär-Kolonnen und der dumpfe Schall der Geschütze von den sieben mächtigen Fort« um Metz nicht daran erinnert, daß fich hier zwei mächtige Gegner schon seit Monaten im erbitterten Kampfe gegenüberstanden, so wäre kein Mißton in die friedliche Stille der Natur ge­fallen. Aber die Erinnerungen der letzten Wochen, da» wilde Kampfgetöse, der Verlust so manche» braven Kameraden, goß einen bitteren Tropfen Wermuth in den Genuß de» Augenblick». Wie mancher brave deutsche Krieger ruhte hier in dem stillen Thale zu unseren Füßen! Wie viele Opfer mußten noch gebracht werden, ehe der ftänkische Hochmuth gebrochen war! Dort drüben jagten in diesem Augenblick wieder die Batterien in die sichere Position, um den vordringenden Feind zurückzuhalten, ertönten Alarmsignale auf der ganzen Linie, zum Zeichen, daß der Feind nahe, spielten die Geschütze von den Fort«, in vermehrter Heftig­keit ihre verderbenbringenden Geschosse in die Reihen der Kameraden schleudernd.

(Fortsetzung folgt.)

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*

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1300 S.) :denh.u, fbl-e k

Reihe 6oä 3uszeich»u»ge«, die bei Kaiser an» A»leß sriues Bruches i« Pommer« verliehe« hat. So er­hielt d'i Vorsitzende des Proviuziallcudtagr v. Köller dar Gußkreuz de» Rothen AdlerordcuS und der Stttti«-r Bürgermeister Hake« die Krone zum Rothe« Bdlerorte« 2. Klasse. Der ReichSkav zler Fürst Hohenlohe trifft morgen tn Peters­burg ei« und nimmt in der deutsche« Botschaft Absteigr quartier. Am Abend deffelben TagcS findet zu Ehren des Reichskanzler» ein Diner beim deutschen Botschafter Fürste» Radolt« statt. Am Mittwoch ist zu gleichem Zwecke ei« Diner beim russischen Minister de» Auswärtigen, Fürste« Lobanow angesagt. Der frühere Lauder Hauptmann und Komwcndkur der Lchutztruppe in Südwestafrika, Major v. Frar^oiS, der im vorige» Monate von einet Reise nach Oft afrika zurückgekehrt ist, hat feine« Abschied nachge« sucht und dem Vernehmen nach auch erhalten. Der Mcjor hat also im ReichSmartoeamt, dem er im Frühjahr zugetheilt wurde, feine TtzStigkeit garnicht aufgenomme«. Der Erbprinz zu Hohenlohe- Langenburg hat sich mit der Prkzssfln Alexandra von Koburg Gotha verlobt.

* (Abwehr der Sozialdemokratie.) Gegenüber der Mittheilung derKöln. Ztg." (vergl. gestrige» Privattelegram»-. D. Red.) erklärt der Hamburgische Äomfposbeet*, daß keine Revision des preußischen Vereinsgesetzes geplant sei. Tie Regierung beabsichtige überhaupt keine gesttzgeberische« Maß­nahmen gegen die Sozialdemokratie. (Da die eine O fiztöse gegen die andere streitet, so scheint dtts ein Zeichen dafür zu fein, daß dir Regierung ix tiefer Frage fich selbst «och nicht einig ist. D. »eb.).

* (Der famose General Munter), der Besitzer angeblicher Beweise für die Disziplinlostgkeit deutscher O fiziire in Feindesland, wird auch vor der französische« Regierung deSavouirt. Er erhielt vorn Mtnisterm« b?n Auftrag, fene Socrnakrtitel mehr zu veröffentlichen. Da» Anerbieten Munier's, sein Bewei»«ateri«l auf diplomatischem Wege an den Kaiser Wilhelm gelangen zu lassen, wurde vom Kriegsminister Zurlinden gar keiner Antwort gewürdigt.

* (Sonvertirnng.) Bezüglich der Konver- tlrnvg der 4proze«tigen Reichsauleihe und preußischen KonsolS besteht nach derPost' die Abficht sowohl dem Landtage wie dem Reichstage unmittelbar nach iertn Zusamme»trete« entsprechende Vorlagen zu unter­breite», da dir Herabsetzung auf einen niedrigeren

zu kommen, da man allerlei boshafte und neckische Anspiegelungen auf unr machte. Der zweirädrige Wagen, die sonderbare Bespannung, der Zweck dieser Fahrt, das Alles nahm fich so urkomisch aus, daß wir selber mitlachen mußten.Der reine Schinderkarren,' meinte Lieutenant R. erbittert, werde mich gar nicht wundern, wenn wir heute noch Bekanntschaft mit dem Chauffeegraben machen."

Ich rief den beiden Fahren zu, Traben zu fahren, um so aus der Hörweite der Spötter zu kommen.

Bald hatten wir die Anhöhe vor Hagondange erreicht. Von hier au» bot sich un» eine herrliche Aussicht auf Metz. Da lag sie, die stolze Feste, vor unseren Blicken! Hell leuchtete die Spitze der Kathedrale in'« Land Hier und da fliegen kleine Rauchwölkchen auf, zum Zeichen, daß beide feind­liche Heere fich noch in ungeschwächter Kraft um den Besitz der stolzen Festung stritten. Wie lange noch und sie mußte sich ergeben zum ersten Male seit ihrem Bestehen.

Der Lieutenant sprang vom Wagen und hieß den Fahrer in'« Dorf hinunter fahren und vor dem Hause des Maire auf ihn warten. Ich folgte seinem Beispiel und sprang ebenfall» von dem Marteikasten hinunter.

So, nun wollen wir un« erst eine Havana anbrennen,' sagte der Lieutenant,aus dem ver-

Wir suchten nun so schnell al« möglich dem Gesichtskreise der Mannschaft unserer Batterie

Deutsches Reich.

* Dertirr, 9 Septbr. (Tagesbericht.) Aus Stettin wird berichtet: Unser Kaiser begab sich h:nie in aller Frühe in'» Maröv rgkläide und wohnte dem Kriegsmarsch der vier Armeekorps bei. Der Monarch beobachtete besonders da» Zusa-rmen treffe» der Kavalleriedivlsione« und die Führung der­selbe,-. Am Nachmittag empfing der Kaiser auf dem Bahnhofe de« Kaiser von Oesterreich und den König Albert von Sachsen. Kaiser Franz Joseph war l ereil» am Morges in Poisdam arge, kommen und stattete der Kaiserin Auguste Viktoria ein « Besuch ab. Zu Ehren des hohen Gastes sand größere Tafel im Muschelsaale d S Newu Palais statt, worauf die Majestäten von der Bevölkerung jubelnd b grüßt, im off ntn Vi.rspäu«er e'ne Spazier­fahrt durch tex Park von Sansfluci machten. 8118- bena trat der Kaiser von Oesterrttch nach sehr herz­licher Verabschiedung die Weiterreise nach Stettin an Dort erfolgte die Ankunst Nachmittags gegen vier Uh-, wo auf dem Bahnhof eine Ehrenkompagnie auf gestellt war und großer militärischer Empfang statt and. Die Begrüßung der Kaisers Fran; Joseph und deS Königs Albert durch te» Kaiser trug eine» sehr »armen Charakter; zu wiederholte« Male» umarmte unser Kaiser seine hoher Gäste und Ba-,deS- ge«cffew, worauf unter klingendem Spiel die Front der Ehrenwache abgeschritten wurde. Und nn« er­folgte unter ungeheurem Enthusiasmus einer viel tsusendköpfizen Menschenmenge die Fahrt »ach dem Königlichen Schlosse; a» der Ehrenpforte am Rath- h-use waren zu« Empfang bei öste rttchtschen Kaiser» der Magistrat und die Stadtverordnete« anwesend. Auch dir Prinzen Leopold und Arnulf oouBayern, sowie der Graf von Turin, find h>me in Stettin angekommen. Am Abend fand die Oder- fthrt fittt, zu welchem Zweck die User ie» Strome glänz«nd beleuchtet waren; an der Fahrt beteiligten sich sämmttiche in Sttttiu anreseudeu Fürstlichkeiten. Am rechten Oderufer warm mit Lampions geschmückte Prioatdawpfer aufgereiht am linke» alle avgrenzeu den Gebäude geschmückt und illnmkkt. Es folgtet fortgesetzt bengalische Beleuchtung i, wechselnden Farbe», große Feuerfanale auf den Bergkuppen und abwechselnd das Abbrenne« von verschiedenen F-uer werke«, bi» zum Schluß der Fahrt das Königliche Schloß mit bengalische« Flamme« und der neue Jakodi-Ki-chthur« mit Scheinwerfer« beleuchtet wurde. Da» Ganze war von phänomenaler Wirkung. DerReich Sa« zeig er" veröffentlicht eine ganze

kroch er in dieHöhle für Offiziere', um sich die alte Feld-Uniform wieder anzuziehen.

am 31. Aucust und 1 September gemacht hatte, u® nach Norden durchzubr-che«, waren von Manteuffel vereitel! worden: der Fall deS Platzes mußte in einigen Woche» erzwungen werde«. Straßbu g vor dem am 11. August dir erst n badische« Truppen erschienen waren, war am 14. August vollständig eingetchloffer. Ei« Ausfall bei Ellkirch wurde zurück gewiese», und am Abend des 23. August hatte« die Belagerer ein drettägige» Bombardement begänne?, welchem die regelrechte Belagerung folgte, bei welcher i« her Nacht zum 30. August die erste Parallele, in den Nächten zum 1. und 2. September die zweite Parallele ansgehoben wurden, nach welcher Thal zvei Ausfälle vom 30 preußische« Jsfavterie Regiment uib 2 battschen Grenadier - Regimert zmrckgewiese« wurden. Am 11 September wurde vor Straßburg di? erste Breschbütt-r e a wirt, arr- 12 die dritte Parallele vollendet. Den m usch n freundlichen Bemühungen der Schweiz Frauen. Kindern und Kranke» ei« Asyl zu biehr, wird gern entgegen gekommen, ein Ausfall am 15 nach bei Sporen Insel töpfer zmöckgewiese«, am 17. September wrd von de» Belagerern bas KlaciS gekrönt und am 20. September worbe von der Besatzung die erste Lonitte, h welche Bresche geschossen «ar, geräumt; der Tag der Uebergabe nahte. Tarfeee» Widerstand leisteten fe»er die Festungen Pfalzdmg, scharf de schossen von der Art llrrie b 8 6. Korpl, wöhrenb Marsal fich dem bayerischen General v. Bothmer ergab, Berdu», dessen Cernirnng durch ei« rheinisches Regiment (65), schlestsche Husaren und eine Reserve- Batterie am 7. September beginnt, und Toni, dessen Sufchließung vom 12. September ab der Großherzig von Mecklenln-g mit Thrile« bet 17. Jrfanttrie- Division übernimmt.

In der ftanzöfifche» Hauptstadt aber sah es auch bös- g nua aus. Hier brach am 4 September der rott« de Unmiiie des Volkes lrS; mas warf jetzt alle Schuld auf Kaiser N Poleon und seine ieeeetäle; Duthkuirschend schrie men:Wir find betraten! Nieder mit Napoleon l Es lebe die Republik!* Mas drang in den Palast der gesetzgebende« Körperschaften, die napoleonische Dynastie wurde für abgefetzt erklärt und eine Regierung der naiioialtn Verth idigrug erwählt, deren Seele der energische Gambelta war. Dann wurde beschlösse», de» Krieg mit Aufbietung aller Kräfte bis arss'-d Aeußerfte fortzufitzm. Kaiserin Eugerie halte fich nur m t Mühe durch die Flucht der Volks wrth entziehe« könne«.

Luzttzm uimeu «mg«g«r di« Trpedition dieses Blatte«, sowie die Annomm-Bureaur von Haasenstein ». Bögler in Frankfutt a. M., Cassel, Magdeburg und Wien; Rudolf Stoffe in Frankfutt a. M., Berlin, Münchm u. Köln; ®. L. Daube x. Eo. in Frankfutt e. M., Berlin Hannover, Patt«.

Auf Requisition.

dimierung ans dem großen Kriege von Th. Schmidt.

(Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.)

. .S^roein holen al« ob da» so ohne jede chsierigkeit ginge, al» wenn die Bee fier hier nur ' dutzendweise h rumlaufen,' sagte Lieutenant R. 1 «>rem andern Offizier, nachdem der Chef der toetie hatte abtreten lassen und gegangen war. w begreife den Herrn Hauptmann nicht," setzte grollend hinzu.

«Na, mein lieber R, regen Sie fich nur nicht % bas ist Alle» ganz leicht zu machen. Sie retten sichren nach irgend einem Neste, finden Sie da» Wünschte Rüffelthier nicht, kehren Sie getrost um melden:Schweine find alle bereit» te- antwortete der Kamerad lächelnd.

Lieutenant R. war meinem Geschütz zugetheilt, °<ir ganz selbstverständlich, daß er sich die Mann- W zumSchweinholen* von der Bedienung de» in erster Linie nahm Ich stand al» Geschütz­tster mit ihm auf einem gewissermaßen intimen W, mir vertraute er manchen Kummer in seiner «äung, welche er, wie er selbst aufrichtig genug °kh, nicht voll und ganz au»füllte, an.

. -Gehen Sie mit,* bat er mich.Sie können ^wenigsten» den Blaukitteln verständlich machen, nehmen den zweirädrigen Wagen und fahren Yagonrange.*

^Dieser Wunsch war nun aber nicht so leicht zu Men. Die Kameraden, welche Arttllerist gewesen werden da» sofort einsehen. Der Gefreite

^t zum Geschütz, ihm ist, wenn man gerecht sein die wichtigste Funktion bei der Bedienung de».

übertragen, nämlich da» Richten, und im 'tt'rai die Instandhaltung de» Geschütze», sowie

Sttchttnt täglich «j« u SK«rb«g«u »ach G,«- ent xwwa S

Fnettagm. Quattal-Avonnnurutt-Pn« btt bet«* llimfnittd .

»Äon 2 SH., bei «Kat PoKLmt.ru 2 Stt SS Pfg. («kl.

Mittwoch, 11 September 1895.

Pchies Weiter und Stürme erscvwertm die Ver voxgu Miaxtiiung, die Kohlruzufuhre« bliebe» öfters aus. J. Th er Werd rach dem Sturze des Kaiserreiches bti w Narireminister berufene Admiral Fcmicho« nach «höchtz Mkreich zurückdampfte, lief Admiral Bouet Gefahr deutsche $ Lolbrrp im Sturme feine Sch ffe zu verlieren, ich ane & französische Geschwader wurde hcimberufeu, es niitteni f a« 29. September wieder in Cherbrurg en. Iieww sch einmal wurde« Kriegsschiffe i« die deutsSe»

in.

Um eineinhalb Uhr stand ein zweirädriger fran- zöfifcher Wagen mit zwei nach französischer Manier hintereinander gespannten Pferden zur Abfahrt nach Hagondange (jitzt Hagendingcn) bereit. Unser Lieutenant hatte seltsamerweise heute seine beste Uniform ungezogen und die Vorsicht gebraucht, seinen sechsläufigen Revolver beizustecken, was später unser Glück sein sollte. In Hagondange hoffte er ein Borstenvieh aufheben zu können, da dieser Oit, wie man sagte, am wenigsten Einquartirung gehabt haben sollte.

Der Chef stand, eine Pfeife rauchend, vor seiner au» Brettern, Lehm und Flechtwerk erbautenHöhle* und betrachtete malitiö» lächelnd die Zurüstungen der vier Kanoniere zur Expedition. Lieutenant R., welcher heute die Fahrt per Wagen machen wollte, da seine Rofinunte am Kettenriß laborirte, schwang sich auf den Wagen, fitzte sich gemächlich zurecht und kippte alsbald mit dem Wagen nach hinten über, da der Fahrer vergessen hatte, dem Pferde, welche» in der Schrerdeichsel ging, den Bauchgurt anzulegen. Zum Unglück war der Erdboden von vielem Regen in einen wahren Lehmbrei verwandelt, so daß der Lieutenant, al» er fich wieder erhob, wie ein Maurer- handlanger aussah. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Unser Lieutenant wurde weidlich aurgelacht, feine schöne Uniform, welche er eigentlich für den Einzug in Metz zurück­gelegt hatte, war gänzlich verdorben. Unter Ver­wünschungen de» einfältigen Fahrer«, des elenden ftanzöfischen Wagen» und Sott weiß wa» noch mehr

Wöchentliche Beilage« ' Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. «r.1? Ervtbit*»*Jllnstrirtes Sonntagsblatt.