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fheilnahme der gesummten Bevölkerung an bau Bau der Kirche gedacht wurde,
is.
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plauderte mit einige» Schülerinnen u»d dankte i» heiterster Laune de» übrige». Nicht »tiebet groß war der Jubel, als gegeu 1/il Uhr der Kaiser a» d«r Spitze der vom 1. Garde-Regiment z. F. gestellte» Fahnenkompagnte in’« Schloß ritt. Tausende frischer Kehle» stimmten die .Wacht am Rhein' o»d „H.il Dir im Siegerkra»,' an. Der Kaiser hielt r>»ig Augenblicke still und ließ mit unverkennbarem Wohlgefallen sein Auge auf de» schmucken Schaaren ruhe», d"e» Jubel ihn umbrauste. Langsam rettend und unaufhörlich grüßend ritt der Monarch alsda» n iu's Schloß hinein.
Die Illumination und der Zapfenstreich,
Mi dem Beginn der Dunkelheit begannen fich die Straßen ous'S Neue mit dicht gedrängten Schaaren Schaulustiger zu füllen, welche die großartigste Jllu«i»atio», die Berlin jemals gesehen hat, in Augenschein nehme» wollt ». Zwischen 7 und 8 Uhr Abend» begannen die Millionen und Abermillionen
H genommen. Die deutsche Krieger- ' 118 Amerika wurde vom Kaiser in aus
Weise begrüßt. Sm Hauptportal schte der Borfitzende de» Evangelische» ttein» daS Kaiser paar mit einer Ansprache,
Kaiser Wilhelm < Sedächtnißkirche zum Eudgclänr an hob, fielen die Glocke» sämmtlicher eva»geltschen Kirchen in Berlin, Charlottenburg, Schoeneberg und Wilmertdorf, über 100 au der Zahl, et» und überall «tönte gleichzeitig feierliche» Orgelspiel.
Die große Parade.
Schon früh vou 7 Uhr de» Monteg-Morgens a» war der Lustgarten von Schaulustigen belagert. Bald nach 8 Uhr brachen die Fürstlichkeiten nach dem Paradefelde auf. Gegen r/,9 Uhr traf die Kaiserin in einem sechsspännigen Wagen auf de« Tempelhofer Felde ein. Die Kaiserin, die ein cremefarbene» Kostüm mit grüner Krause u»d einen grüne» 8on»enschtrm trug, war vo» der Großherzogin vo» Bade» und ihre« driit u»d vieltältesten Sohne be glettet. Die beiden Prinzen trugt n helle Anzüge und Strohhüte. Um 3/<9 Uhr erschien der Kaiser, der die Uriform de» I. Garde-Regiments zu Foß mit bat GeieralSabzeiche» angelegt hatte, auf de» Felde. Ohne Verzug ritt der Mcnarch, der vo» Ginaal v. Hah»ke begleitet war, zu den amerikanische» Veteranen, die, von einem Ausschuß deS Krieg,! verein, Berlin, geführt, auf de» rechten Flügel de, Kadettenkorps Ausstellung gefunden hatte». Der Monarch sprach j,deu der Amerikaner cu und fragte ihn »ach seinen Erlebnissen i« Feldzüge. Herrn Schlenker an» Chicago drückte der Kaiser die Hand und fragte ihn, wie die llebnfahrt gewesen sei, wie eS ihm in Berlin gefalle, und Manches andere. De» Bor fitzenden des «ntfchnsse, der Berliner Krieger- Vereine Herrn Wolkewitz drückte der Monarch ebenfalls die Hand und fragte ihn, wie den Veteranen der Appell bekommen sei, den Herr Wolkewitz g,leitet hatte. Der Kaiser dankte de» Herrn für diese Lettung und sprach seine Uebrrraschung ans über die Rüstigkeit, mit der die alte» Herren fich den Strapaze» unterzöge» und fie überwunden hätte». Der Kaiser fragte, ob viele schlapp geworden, was Herr Wolkewitz verneine» konnte. Um 9 Uhr begrüßte der Kaiser die Kaiserin n»d die Könige vo» Sachsen u»d Württem- >erg; erstarr trug die Uniform seiner Sarde-Ulane», etzlerer die seine» Sarde Husaren-Regime»iS. Bald darauf begann das Abreiten der Fronten und schon nm 9% Uhr konnte der erste und, mit Rückficht auf die Spitze, einzige Vorbeimarsch beginnen. Bereits um 10l/z Uhr verließen die ersten Truppe» d-S Varadefeld. Bei der Kritik erwähnte bet Haifa, daß er das Kaiserin Augusta Sarde Sre»adier-Regime»i Nr. 4 der Sroßherzogi» vou Bade» verliehe» habe. Sie Rückkehr der Fürstlichkette» »ach de» Schloß ge- taltete fich die» Mal viel rige»artiger und feialicher al» sonst, da vorn Denkmal Friedrichs de» Große» >is zu de» Portale» bei Schlöffe» bie Abordnungen >ei Berliner Schulen, bie Knabe» meist i» drutkle» ' lnzüge», bie Mädchen in lichten Äleiban, aufgestellt waren. Durch Abordnungeu vertrete» wareu 17 ly»»aste», 6 Realgymnasien, 3 Obarealschule«, 4
Realschule» u»d 201 Gemeindeschuleu. Biele «bord-
Doch kann ich mein GlaS auf das Wohl meiner Garden nicht leaen, ohne dessen zu gedenken, unter dem sie heute vor 25 Jahren gefochten haben. Der einstige Führer der MaaS-Armee steht vor Ihnen! Seit 25 Jahren haben Se. Majestät der König von Sachsen alles Leid und alle Freude, die unser Haus und Land betroffen, treulich mit uns getheilt. Desgleichen auch Württembergs König, besten höchste Freude es ist, in den Reihen deS Garde-Husaren-Regiments gestanden und Kais» Wilhelm gedient zu haben, und der herbeigeellt ist, um mit uns in Kameradschaft den Tag zu feiern. Wir können, wie gesagt, nur geloben, das zu erhalten, was die Heroen für uns erstritten haben. Und ?o schließe ich denn in das Wohl des GardekorpS ein das Wohl ba beiden hohen Herren, vor Allem deS Führers der MaaSarmee. Seine Majestät der König von Sachsen, er lebe hoch! und nochmals hoch! und zum dritten Male hoch!
Nach biefem Triukspruch be» Kaisers erhob fich ba König vo» Sachse» tmb erwiderte Folgende»:
„Indem Ich Eurer Majestät in meinem Namen und im Namen des Königs von Württemberg für d'e gnädigen Wotte dank», erlaube ich mir, heute noch einmal die Führung deS GardekorpS zu übernehmen und in deffen Namen das GlaS zu leeren auf den erhabenen Chef: Se. Majestät der Kaiser, er lebt hoch! hoch! hoch!
Siege bet beutsche» Waffen mit schwnng vollen Worten vorüberz'ehen. Znm Schluffe forbate fie den Woffe»schmieb ans, bie beutsche Krone au» Eise» zu schmiebeu. Er willfahrt diesem Anfi»»en n»b mau erblickt plötzlich de» Rhein mit dem Loreley» felfe», ans beste» Gipf l die Kaiserkrone in elektrischem Lichte erstrahlte Da» Ballet Militaria, da» nu». mehr folgte, war mtt allem mögliche« militärffchen Prunk in Scene gesetzt. Da» letzte 8Ub „Einzug durch das Brandenburger Thor' war gläezerd ge- lunge». Preußen, Bahan, Württemberger, die Regimentsmusik an der Spitze zogen unter dem 3ubel ba Bevölk rang auf die Bühne und formirten fich in zwei Gliedern. Währenddessen hatten fich zwei Militärkapellen ttr Paradeuniform auf de» beide» Seite»ba!ko»e» postirl und alle vier Mufikchöre ietoeirten zum Schluß die Nationalhymne, welche Äaifa und Pvbl kum stehend anhö.ttn. Da» Publikum stimmte dreimal begeistert in ei» Hoch auf de» Kaiser ein, worauf der Mo»arch sich da»k nd nach allen Seite» hi» bareifite und ba» Haus verließ. Vor dem Theater wurden dem Kaiser vo» einet »ach Tausenden zählenden Menschenmenge fürmische Ovationen bereitet.
Eine Rede «»sere» Kaiser».
Bei dem am Montag stattgehabte» Paradediner im Weißen Saale de» Königlichen Schlöffe» brachte der Kaiser folgenden Trinkspruch au»:
„WkiN ich am heutigen Tage einen Tlirksprr ch auf meine Garden auk bringe, so geschieht es frohbewegten Herzen»; denn ungewöhnlich feierlich und sckön ist der hivtige Tag; Den Rahmen für die h-utige Parade gab ein in Begeisterung aufflammendes ganzes Volk; md das Motiv für die Begeisterung war die Erinnerung an die Gestalt, an diePersönlichkeit des großen verewigten Kaisers.
Wer heute und gestern auf die mit Eichenlaub geschmückten Fahnen blickte, der kann eS nicht gethau haben ohne wehmüthige Rührung im Herzen; denn der Geist und die Sprache, die auS dem Rauschen dieser znm Theil zerfetzten Feldzeichen zu unS redeten, erzählten von den Dingen, die vor 25 Jahren geschehen, von der großen Stunde, von dem großen Tage, da daS deutsche Reich wieder auferstaub.
Groß war die Schlacht und heiß war der Drang und gewaltig die Riäfte, die aufeiriauderstteßeu. Tapfer kämpfte der Fein, für seine Lorbeeren, füc seine Ver- gangenhett, für seinen Kaiser kämpfte m i t d e m M u t h derBerzweiflung die tapfere fr an zösische Kirnte; Für ihre Güter, ihren Heerd und für ihre zukünftige Einigung kämpften die Deutschen. Darum berühtt e» unS auch so warm, daß ein Jeder, der deS Kaisers Rock getragen hat, oder ihn noch trägt, in diesen Tagen von der Bevölkerung besorderS geehrt wird; Ein einziger ausflammender Dank gegen Kaiser Wilhelm 1.1 und für un», besonder» für die Jüngeren die Aufgabe, da», wa» der Kaiser gegründet, zu erhalten I
Doch in die hohe, große FesteSfteude schlägt ein Ton hinein, der wahrlich nicht dazu gehört. EineRotte von Menschen, nicht werth, den Namen Deutscherzu tragen, wagt eS, daSdeutsche Volkzuschmähen, wagte», dien n» sog e- heiligte Person deS allverehrten verewigten Kaisers in den Staub zu ziehen. Möge daS gesammteVolk in sich bieStraft finden, diese unerhörten Angriffe zurückzuweifen! Geschieht es nicht, nun denn so rufe ich Sie, um der hochverrätherischen Schaar zu wehren, um einen Kampf zu führen, der uns befreit von solchen Elementen.
" IjVUMUfl Will Uv,
üächtniß bes fromme» Harscher» gewibmet lle fetter w»»babarr» Siege ba Barm- 6ottt» zuschrieb. Soda»» überreichte »chwechti», ba be» Kirchbau geleitet, ba» kirche»schlüflel mü ba »iit*, bie Oeffvung i» befehle»; während baselbe» Zeit würbe v ei» golbe»rr Schlüffe! ba kttche zur a» bie Si»wrihuug»feier überreicht.
«S Kaisapaar zur Hofloge geletta worbe» ie Geistlichkeit vor bem Altar «ufstellu»g hatte, bie Fah»e» zu beide» Seite» be»
el»er dara» aigeschlosscue» «»spräche vollzog der Sku-ralsuperiutendeit die Einweihung, während die übrige» Geistliche» zum Weihegebet niedakniete». Während de» Weihespruch» erkrangen die tief ge »altige» Töne der großen Glrcke»: „Königin Louise u»d Kaiser W lhelnr I.' nab wie vo» fernen Chören burchdraugeu leise ba» Gotte-Haus bie Klänge der herrlich«» Orgel u»d verbände» fich zum Schl» de» Gebete» i» mächtige» Accorde» mit dem Gesänge der Gemeinde: „Ihr, die Ihr Christi Namen nennt, gebt unser« «ott die Ehret' Nach Abhaltung der Liturgie durch Slpaintendtut Lange, hielt der Geistliche der Kirche, Oberpfairer Müller, die Predigt üba da» von der Kaisai» in die Kanzelbibel eingeschriebene P almwort: „Da Herr hat Große» an nn» gethan, de» find wir föhlich." Nach der tief ergreifende» Rede de» Pastor» sprach der General- Superintendent Faber ein Dankgebet, Vaterunser und Segen, worauf Gernein-egesang die erhebende Feier beschloß. Al» der Weiheaü beendet und die
I die Gemeinde in feierlicher» Zuge ix bie Nach Orgelspiel und Gemeindegesang Senaalsnpaiutenbent gäbet bat Altar, i filberbeschlageneu von bet Kaiserin ge AÜatbibel be» vo» ihr ei»geschriebe»en valese»: „Unsae Bäta hoffte» auf dich, hofften, halfst b» ihnen an» F
vo» Lichter» anfzuleuchten und gar bald »ar die Riesenstadt in ein Meer vou Licht gehüllt, da» da» Auge blendete und jeden Versuch ei»a auch nur annähernden Beschreibnng spottete. Ebenso einfach wie großartig war bie Illumination be» gewaltige» Kaiserschloffe», vo» ba» jedes der unzählige» Fenst r durch 6 Kerzell erlellchtet war, die Kuppel, Balkoxe und Portale wäre» elektrisch beleuchtet, außerdem zog fich aber a» alle» Vorspri»gen und Etageu bei Rieseuboues ei» dichter^anz kleinerer Glühlampe». Da Totakrindruck aBeroitfer Veranstaltungen war ein so großartiger, wie er wohl noch niemals hervor- gerufe» worden ist. Schlicht und einfach, aber gleichfalls großarttg und wirkungsvoll waren alle übrigen öff.ntlich n Gebäude beleuchtet worden, von bisher unerreichter Pracht und Sroßaitifikeit, in den filänzendste» Farben atf RiesentranSparente», stellte fich die festliche Beleuchiuug der große» Berliner Kaufhäuser dar. Alle Mittel der hochentwickelte» Technik auf den Gebieten der Elektricttät und des Feuerwerks waren auffieboten worden, um einen Sinn berauschenden Effekt zu erzielen. Großartig und prachtvoll verlief auch der Zapfenstreich, welcher von den Mufikkupellen sämmtlicher Sarde-Reglmenter im Lustgarten vor dem Königlichen Schloß zur Ausführung gelangte. Nach Schluß dieser Veran staltnng durchfuhr unser Kaiser, gefolgt von den anwesenden Fürstlichkeiten gegen 11 Uhr Abend» die Straße» der Stadt, um die glanzvolle Beleuchtung in Augenschein zu nehmen. Es »ar Mitternacht längst vorüber, al» die Lichter erloschen, die Straße» fich leerte» und die Festtheilnehrner ihre Ruhestätte aufsuchte». Der Eindruck diese« unvergleichliche» Tage» wird aber Allen unvergeßlich sein, bie ihn mitfeier» konnte». Möge er ein Quell sein unb bleibe» echt vaterlä»bischer Sefinnnng unb Tüchtigkeit.
Eine Parabevorstelluug
ist am Sedantage im Kroll'sche» Theater ix Berlin aufgeführt worden. In Anwesenheit des Kaiser» nahm bie Festvorstellung einen überaus glänzenden Erlauf; fie ließ schon durch die Zusammensetzung »es Publikum» erkenne», daß eine erhebende militärische Feier hier ihren Ausdruck finden sollte. Die Stehplätze waren von Soldaten aller Waffengattungen besetzt, a» Settenpa qnet von Unteroffizieren; bie sämmtlichen Plätze btt Balkon» nahmen Stabsoffiziere ein unb nm bie Kaiserloge grnppirten fich bie Generale nnb bie «exeraladjutante», Al» bie mächtigen Klänge be» Wagxtt'fchen «aisermmsche» ba» Hau» burch- iraußen, erschien bet Kaiser in GeneralSuxfform; an einer Seite nahm Prinz Leopolb von Hohenzollern ilatz. Bekanntlich ist Prinz Leopolb beifelbe, »essen Thron kaxbibatur ix Spanien bie direkte Irsache be» Krieger wmde, dessen 25 jährige Feier wir soeben begehe». Der Kaiser nxtei« ielt fich angelegextlichst mit ihm: e» war ein onderbare» Gefühl, gerade am Sedantage ax der Seite be» Kaiser» bex Fürste» zn sehe», beffex Ge- chick Diutschland zur Macht nnb Einigkeit verhalfen ;at. Der Vorhang rauschte empor mb ba» Festspiel vo» Josef Lauf begann. Man sah be» Furor Teuionicn» al» germanische» Waffenschmied (Herr Molenar) damit beschäftigt, ba» Schwert zu schmieden, welche» Deutschland an dem welsche» Feinde räche» oll. •ermaxia (Frll Poppe) seg»«t bie Waffe, n»b während bie verbrüderte» deutschen Stämme zu den Waffe« eile», läßt fie ttu prophettschen Geiste bie
vungex waren mtt ihren Fahne» erschiene», bie G. lammt,ahl dieser Zeiche» belief fich auf 112. Mit Jubelrufe», mit Hut- und Tücherschwexken begrüßte die jugendliche Schaar die nach dem Schloß zurück kehrende» Heerschafte». Stürmisch war der Jubel, al« gege» V212 Uhr die Kaiserin erschien. Diedern 1 imfahrtlportal zunächst aufgestellte», durchweg an« Mädchen bestehenden Abordnungen »rndrängtex den Rach | Wogen der Kaiserin. Die Henscheri» ließ Halt mache»,
: Wöchentliche Beilagen: Kroisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
Jllustrirtes Sonntagsblatt.
Sedan in Berlin.
I allen Theile» be« beutsche» Reiche» liege» Berichte vor über bie großartig verlaufexin r», die alle dieselbe Bast» der Beran- haben. E, ist natürlich nicht möglich, im Einzelne» wiederzugebeu. Da» Eine en wir sage», daß e» k ine» Ort im ganzen Nischen Reiche gegeben hat, a» tem bet nicht mit Begeisterung unb in treuer Liebe nnb R ich gefriert worben wäre. BesonberS h aber unsere Blicke nach der Metropole ieiches, wo die Festlichkeiten einen rüge- öhepunkt erreicht hatte». Sta»de» doch persön'ichex Gestalte» unsere» Kaiser» nnb an»efe»be» Fürstlichkeiten im Mittelpunkt.
« auch hier von einer Gesammtschilderung «er Treiben» absehen unb nur ba» heraus a» über ba» Lokalinierlsse hinausgeht unb ganzen Volke ein allgemeines Interesse bracht wirb. Da« Hauptereigniß, womtt itag eingeleitet würbe, war bie
Einweihung bet
t Wilhelm.Sedächtnißkirche i Charlottenburg- Berlin,
ie bereit« in einem frühere» Artikel von nt wurde, am Sonntag Morgen stattfand, ie« Kaiser paare an der Spitze hatte sich die hohe Aristokratie, bie Generalität, die . n»b städtischen Würdenträger sowie die l eingefunden, um dem feierlichen Akee beider programmmäßig verlief. Im Eia- Folgendes Hervorzuhebe». Schon von 7 borgens an läuteten bie Glocken der Kaiser edächtnißkirche bie Feier ein; bald »ach titele sich rege» Leb n um das Gotteshaus, t ab begauu bie Anfahrt bet Ehiengüste, ine nnb Deputationen sämmtlicher Schule» lharlrttenburgl und Schöneberg». Auf ^auptportale bet Kirche zunächst stehende» t Kriegervereixe stand die Deputation der
Veteranen. Etwas später rückte die Mie be» ersten Garde-Regiment» z. F. mit Spiele heran, an ihrer Spitze die 12 mit geschmückten Fahnen der Leibrefiimenter rbenen Kaisers Wilhelm. Nachdem etwa Menschen um bie Kirche versammelt waren, Mitglieder de» Königshauses unb bie zur e erschienenen außerdeutschen Fürstlichkeiten 10 Uhr verkündete Glockengeläut die An- Kaiseipaares. Der Präsenlirmaisch erbte 12 Fahren, welche bie Leibregimenter Reims I. zum Stege geführt, senkten fich. äiaar fuhr in einem offenen Vierspänner, Pitzemeiler und der Stallmeister Rittler eltortirt wurde der Kaiserliche Wagen chwadro» der GardeS bn Korps, beten ; Prinz v. Holstein, am rechten Wagen-
Die Kaiserin sah überaus frisch mb Der jngenbliche Kronprinz sowie Prix, ich hatten im Wagen ihrer kaiserliche»
DxSaMI6«iMm^5r«i»<Lfibtt1'fax? ^rtgen nimmt »rdgegen bie e^ebitionMefH Blatte»,
ditto» 2 Rk« bei alle» Postämter» ä«H* M jUrMW-VUTUe |n>itf bie, Annoucen-Burem« von Haafentzeiu u. Segler in vvv _ ,
Bestellgeld), Jusenrttonlgebsthr ffc die aefnalteue keile an,, t Sr^itfMrt^a. M., Caffel, Magdeburg nnb Wien; Rudolf XXX« 5^(l6rQ,
Mittwoch, 4 September 18S5.